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von Benutzer 20427 gelöscht
14.05.2018 11:23
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Thema: Ulisses-Expansion ins Ausland
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Ulisses-Expansion ins Ausland

Hat Jmd eigentlich verlässliche, aktuelle Quellen zu Besprechungen des TDE von echten, DSA-fremden Spielern?

Was ich so im Netz bisher (zugegeben: bei oberflächlicher Suche) entdeckt habe, waren entweder schräge Verfechter von TDE, die total missionarisch und manisch darüber sprechen und Diskussionsforen wie z.B. rpg.net, wo im Grunde deutsche DSA-Fans in englischer Sprache über ihr Lieblingsspiel referieren.

Mich würden mal die Stimmen echter, "normaler" Fremder interessieren.
von Benutzer 20427 gelöscht
13.05.2018 02:51
Forum: Allgemeine Diskussion
Thema: Ulisses-Expansion ins Ausland
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Ulisses-Expansion ins Ausland

Damals hieß es, soweit ich gehört habe, es gebe da Interesse an der Welt Aventurien, also: wie Europäer eine Fantasy-Welt gestalten - vielleicht detailreicher, historisch korrekter oder sonstwie interessant anders.
Wobei hier eine andere Welt aus deutscher Schmiede treffender wäre: Midgard.
von Benutzer 19802 gelöscht
12.05.2018 20:19
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Thema: Ulisses-Expansion ins Ausland
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Ulisses-Expansion ins Ausland

Megabeowulf hat geschrieben:
12.05.2018 19:23
Dass aber penibel darauf geachtet, das z.B. auf jeden Ritter es irgendwo eine Ritterin in der Spielewelt gibt, kenne ich so nur von DSA.
Das ist aber in so gut wie allen D&D-Hintergrundwelten (Greyhawk, Forgotten Realms, Dragonlance und Eberron) genau so. In Golarion, der Hintergrundwelt von Pathfinder ebenfalls und zumindest bei der dritten und vierten Edition von Shadowrun (die Editionen danach habe ich nie gespielt) sind weibliche Straßensamurai, Ki-Adepten, Kopfgeldjäger, Decker, Rigger und Konzernchefs das normalste auf der Welt.
von Benutzer 20427 gelöscht
09.05.2018 17:55
Forum: Allgemeine Diskussion
Thema: Ulisses-Expansion ins Ausland
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Ulisses-Expansion ins Ausland

Die Expansion von Ulisses ist ein netter Wirtschafts-Move, allerdings aus meiner Sicht nichts sonderlich Weltbewegendes.

In den anderen Ländern sind RPGs wie DnD, RuneQuest/BRP & Co. sehr viel angesagter und bilden dort quasi das, was hierzulande DSA darstellt.
Vor allem mit dem aktuellen Wiedererscheinen des legendären RuneQuest (mit Glorantha) kommt da was wirklich Mächtiges zurück auf den Markt.

Aventurien bietet "auf den ersten Blick" generische Fantasy, die es so schon zigtausendmal gegeben hat. Historische/Archaische Settings werden seit Ende der 70er mit RQ gezockt. Für die Besonderheiten muss man sich schon ziemlich reinlesen, da sie einen nicht sofort anspringen.

Was DSA angeblich vorweisen kann ist ein Setting, das seit 30 Jahren bespielt wird und von Fans ausgestaltet. Wobei auch dies kein Alleinstellungsmerkmal ist. Nimmt man zB die Welt Glorantha, so wird diese seit 50 Jahren entwickelt und weltweit ausgestaltet. Das Fandom hat hier weit mehr Publikationen, Fanzines usw. ausgebildet als es DSA hat. Und Glorantha kommt gerade zurück.
Auch einige DnD-Settings werden hier seit Jahrzehnten bespielt und entwickelt.

Vor allem kann Ulisses die Bandbreite und Tiefe dieses Hintergrundes gar nicht auf dem ausländischen Markt vermitteln. 99% der DSA-Texte sind nur auf Deutsch, sodass für den ausländischen Spieler halt paar Regionalbeschreibungen und vor allem Regeln da sind. Sogar mir als deutschem Spieler kann DSA5 die 30jährige Spieltiefe von DSA nicht vermitteln, sodass ich wieder bei früheren DSA-Editionen gelandet bin. Diese wird ein Nicht-Deutscher aber nie in die Hände kriegen.

Ich kann mir vorstellen, dass die Trademark "RPG aus Deutschland" einige Käufer von Übersee lockt, denn Germany genießt dort einen gewissen Ruf. Dieser soll sich ja ein wenig im Hotzenplotz-DSA spiegeln, wobei DSA5 auch hiervon ziemlich abgerückt ist. Außerdem orientiert man sich an DnD/Pathfinder, was die Publikationsweise betrifft.
Das typisch "deutsche", schwergewichtige Buch, kleingeschrieben und bis ins Detail ausgewalzt, gibt es bei DSA5 gar nicht mehr. Man hat sich hier schon dem ausländischen Standard angenähert, der seit Jahrzehnten auf knackige, spielrelevante Hefte setzt (Glorantha mal außen vor).

Ich gönn's Ulisses.