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DSA4 Die Reise der Omoi Mono

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
Jadoran
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Die Reise der Omoi Mono

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 13.02.2018 12:56

Montag, 1. Tag: Die Abfahrt
Grangor, Altgrangor, Luftschiffwerft des Dardalion Horungourd
Da der Start und die Landung eines Zeppelins immer noch eine Attraktion ist, vor allem der eines brandneuen, hat man sich offenbar entschlossen, einen richtig großen Aufstand darum zu veranstalten. In den Gassen und entlang des Grooten Waats drängeln sich schon seit Stunden die Schaulustigen, um einen Blick auf die Bootswerft Dardalion Horoungourds und die bereits am Pier schwebende Omoi Mono zu erhaschen.
Eine Blaskapelle der Schiffsbauerzunft spielt lustige Marschmusik auf, Straßenhändler vertreiben Süßigkeiten, Heißgetränke und Ansichtskarten, und Fenster und Mauern sind dicht besetzt. Es ist aber auch ein Anblick, wie man ihn nicht alle Tage bekommt.
Fast die gesamte Mannschaft steht in Paradeuniform auf dem Pier. Auf eilig aufgebauten Tribünen sitzen diverse Notablen, während die Finanziers der Expedition mit auf der Ehrentribüne Platz genommen haben. Alle sind anwesend. Die am Bau beteiligten Handwerkszünfte mit ihren Fahnen. Die Notablen und – frisch eingetroffen nach einer außerplanmäßig 'ermöglichten' kurzen Führung durch das Schiff, sogar der junge Herzog persönlich, und – vielleicht wegen dessen Anwesenheit - auch vollzählig die Innere Stube. Ganz großer Bahnhof, wie man neuerdings sagt.
Trotzdem dominiert die Omoi Mono das Geschehen. Sie ist ein prächtiges Schiff, völlig ohne die Hilfssegel, die so viele Experimentalschiffe für Vortrieb oder Navigation benutzen, schlank und lang, das bislang größte jemals in Grangor gebaute Luftschiff. Der Ballonkörper ist beinahe hundert Schritt lang, und die Gondel hängt nicht an Seilen darunter, sondern ist fest mit ihm verbunden. So wirkt sie schlank und schnell. Die Gondel ist aus hellem Holz, mit glänzend polierten Bronze- und Messingbeschlägen, und großzügig verglast. Zwei Stockwerke ist sie hoch. Der Antrieb scheint über vier zylindrische Propelleranordnungen zu funktionieren, was – wenig erstaunlich für ein Luftschiff - auf einen magischen Antrieb schließen lässt, über den ein paar anwesende Magier der Grangorer Akademie Mutmaßungen anstellen..

Für die Passagiere ist es das erste Mal, dass sie das Luftschiff sehen, und da inmitten der versammelten Prominenz die besten Plätze belegt sind, wartet das kleine Grüppchen unter dem Vordach der Werftkantine und bekommt momentan das Luftschiff hauptsächlich von unten zu sehen. In Empfang genommen wurden die Helden durch eine zwergische Kontormitarbeiterin, die immer wieder nervös auf ihre Liste schaut, weil die zuerst eingetroffene Passagierin schlechte Laune zu haben scheint und obendrein noch eine Passagierin fehlt, obwohl es schon neun Uhr ist und eigentlich alle Passagiere um die achte Stunde da sein sollten.
Die zuerst gekommene junge Dame ist eine typische 'Spezialistin'. Sie hat sich mit Elisa Baumschatten vorgestellt, ist schlank, adrett aber robust gekleidet und ist ausgewiesen als Kontoristin des Bankhauses Marcian & Phecadillo, die sich in Fasar um Geschäfte kümmern soll. Eine schöne junge Frau, der ihr Selbstbewusstsein anzusehen ist. Die Passagierin, die noch fehlt, ist offenbar Adepta Minora Jolanda Scherfflinger, die kürzlich freigesprochene Magierin der hiesigen Akademie und Beste ihres Jahrgangs, wie Korinojiber sich unscharf an sie erinnert. Mittelgroß, mittelbraunes Haar, still, sehr fleißig und sorgfältig, etwas verträumt und entsetzlich schüchtern. Für ihr Alter eine gute Illusionistin. Warum Fräulein Baumschatten etwas verstimmt ist, kann man nur ahnen, aber ein möglicher Anhaltspunkt befindet sich in Sichtweite:
Die gut gedrillt in Reih und Glied angetretene Mannschaft ist erstaunlich zahlreich - fast ein ganzes Dutzend – und auf den ersten Blick offenbar komplett weiblich und recht jugendlich. Die weisse Paradeuniform besteht aus einem gefälteltem Belhanker Röcklein, einem nicht einmal bis zur Taille reichendem kurzen Jäckchen, einer weißen Uniformbluse mit verknotetem blauen Halstuch, knielangen weißen Wollstrümpfen und einem kleinen weißen Hütchen. Es ist an den schlanken jungen Frauen sehr kleidsam – zumindest scheinen die meisten Männer und jungen Frauen der Meinung zu sein, wohingegen eine größere Anzahl ehrenwerter Damen im Publikum nicht ohne Berechtigung darauf hinweist, dass dies nicht gerade ein den Sitten Grangors entsprechender Aufzug sei sondern besser nach Belhanka passe.
Aber es passt auch irgendwie zu dem eleganten Luftschiff, das sie bemannen sollen. Es folgen Reden, in Reihenfolge des sozialen Status, beginnend mit dem Herzog, der einflechtet, dass er sich darauf freut, auch einmal mit dem Schiff zu reisen, und obwohl sich angeblich jeder bemüht, sich kurz zu fassen, kam man nicht umhin, den die ganze Zeit lang kerzengerade stehenden Mädchen Respekt zu zollen. Dann endlich beginnt die Musik wieder zu spielen und die Passagiere des Jungfernfluges dürfen an Bord, und gerade mit dem Ende der letzten Rede kommt mit hochrotem Gesicht eine junge Frau in einer schlichten Reiserobe ganz undamenhaft angehastet, eine Reisetasche mit beiden Händen schleppend, ein Idealmodell, falls ein Bildhauer eine Statue namens 'Verlegenheit' hauen will. Die zwergische Empfangskontoristin hakt erleichtert den letzten Namen ab, begrüßt die Nachzüglerin und bittet dann die Passagiere ihr zu folgen.

Die Mannschaft eilte mit dem Ende der Reden bis auf ein kleines Begrüßungskommando auf ihre Plätze, und während die Kapelle 'Horasia regiert die Welllen' intoniert, Konfetti geworfen und sogar vereinzeltes Feuerwerk gezündet wird, werden die Passagiere von der hochgewachsenen Quartiermeisterin und zwei Matrosinnen in Empfang genommen. „Signores und Signoras. Im Namen der Kapitänin Nicodema Rotkehlchen heiße ich sie auf der Omoi Mono willkommen. Mein Name ist Larahja ya Doggerbank, ich bin der dritte Offizier. Bitte folgen sie mir.“ Man würde sie durchaus hübsch nennen – wenn sie nicht so immens lang aufgeschossen wäre: sie ist beinahe volle zwei Schritt lang. Und wenn sie lächeln würde. Die Matrosinnen sichern die Gangway, bitten Peronia, den Hund anzuleinen und tragen Gerons große Transportkiste in einen kleinen Laderaum nahe dem Einstieg, während Laharja erste Sicherheitshinweise gibt und höflich darauf hinweist, dass das Rauchen nur im Salon und die Benutzung des Bordlavatoires nicht über bewohnten Gebieten gestattet ist.
Es geht nach achtern, und hier weist die Blondine, die bei jeder Tür den Kopf einziehen muss, höflich und korrekt, aber doch ziemlich steif die Kajüten zu. „Wenn Sie den Start verfolgen wollen, so haben sie den besten Ausblick vom Salon achtern. Bitte verwenden sie stets die Sicherheitsleinen, wenn sie den Balkon betreten. Alles weitere erfahren Sie, sobald wir die Reiseflughöhe erreicht haben. Bitte bleiben Sie zu ihrer eigenen Sicherheit den Betriebsräumen fern.“

Die Kabinen sind hochwertig eingerichtet aber – wie auf Schiffen üblich - sehr klein. Die Passagiere haben Einzelkabinen, in denen sich ein Bett befindet, darüber Ablagefächer, unter dem Bett ist Platz für zwei Seekisten. Ein Stuhl und eine kleine Schreibplatte vor dem Bullauge, ein schmales Schränkchen und ein winziger Waschtisch ist alles, aber für den erfahrenen Reisenden genug. Die Mannschaft und, vom Kapitän abgesehen, selbst die Offiziere, teilten sich zwei oder Vierbettkabinen. Es gibt im Vorschiff eine Mannschaftsmesse und mittschiffs den Kapitänstisch, an dem Offiziere und Passagiere zusammen essen. Die Kabinen der Passagiere befinden sich sämtlich achtern, wo es auch einen als Aufenthaltsraum gedachten Salon gibt, der sich über beide Stockwerke des Rumpfes erstreckt und dank großzügiger Verglasung des hinteren Teiles lichtdurchflutet ist. Zwei Türen führen auf einen mit einem gut brusthohen Geländer übersehenen Balkon, und an jeder Tür mahnt ein graviertes Schild deutlich. „Stets Sicherheitsleine einhaken!“ Zwei korbartige Ausbuchtungen mit Einhängehaken für Arbalonen dienen der Verteidigung des Schiffes, aber notfalls fänden wohl auch ein Dutzend Schützen auf dem Balkon Platz.
Die Bücherregale sind mit hölzernen Gittern verschlossen und die Möbel, wie so oft auf Schiffen, arretiert, damit sie beim Schlingern nicht ins Rutschen kommen können. Ein kleiner Ofen sorgt notfalls für Wärme, aber aus Platz und Gewichtsgründen ist zum Heizen die teure Zwergenkohle vorgesehen, von der sich nur ein begrenzter Vorrat an Bord befindet. Um den Ofen herum war ein gemütliches Sitzrund aus gepolsterten Sesseln arrangiert, und Felldecken liegen für die bereit, die es trotzdem friert. Gegenwärtig ist es erstaunlich warm, hier drin erscheint die luftige Uniformierung der Mannschaft auf einmal sehr angenehm und praktisch.
Eine geschwungene Treppe führt auf die Bibliotheksgalerie und eine weitere kleine Sitzecke vor einer ebenso kleinen Bar, wo eine junge Halbelfe mit platinblondem Haar bereit steht. Ihren Schulterabzeichen nach ist sie sowohl die Köchin wie auch die Sanitätsoffizierin. Von hier aus führt eine Tür zum Flur des oberen Stockwerkes, direkt baugleich mit der Tür zum unteren Stockwerk.
Mittschiffs befindet sich die sowohl Backbord wie Steuerbord von einem großen runden Fenster erhellte Messe, direkt daneben die, gemessen an der Platznot, erstaunlich geräumige Schiffsküche und die Waffenkammer. Dann schließen sich die Unterkünfte der Mannschaften im Untergeschoss und die Kabinen der Offiziere im Obergeschoss an. Die im Auftriebskörper befindliche, über zwei Stockwerke gehende Brücke ist für die Passagiere laut der Quartiermeisterin normalerweise verboten, aber Besuche würden sich wohl organisieren lassen
Selbiges gilt explizit nicht für den ebenfalls im Herz des Auftriebsballons befindlichen Antriebsraum – dieser sei für die Passagiere streng untersagt. Dafür entschädigt der Zugang zur Madakuppel auf der Oberseite des Ballons, die zwar irgendwie zum Antrieb des Schiffes gehören scheint, sich den Passagieren aber nur als Aussichts- und Verteidigungsplattform darbietet. Weiter vorne gibt es noch eine kleine Kuppel, in der ein Ausguck und Bordschütze Platz findet, aber diese ist offensichtlich nicht für Passagiere gedacht.
Insgesamt machte das riesige Schiff tatsächlich eher den Eindruck eine luxuriösen Passagierschiffes als den eines Arbeitstieres, jedenfalls ist es eindeutig nicht dazu gedacht, Städte zu bombardieren oder Drachen zu bekämpfen.

Dann brandet lauter Jubel auf und man spürt, wie sich der Boden bewegt, das Luftschiff steigt langsam und elegant auf.

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Din
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Die Reise der Omoi Mono

Ungelesener Beitrag von Din » 14.02.2018 11:19

Eronia hat zuerst ihr Gepäck verstaut und sich anschließend auf direktem Weg in den Salon begeben. Ihr Hund ist zwar weiterhin angeleint, aber die Leine ist scheinbar eher da um die Besatzung zufrieden zu stellen, als um den Hund zu führen, ist doch nie wirklich Spannung auf dem Band.
Den Start sieht sie sich aus dem inneren des Salons an. Auch wenn sie immer wieder neugierig hinaus blickt, bleibt sie doch lieber innerhalb des geschlossenen Bereiches, zumal ihr Begleiter von dem sich bewegenden Untergrund gar nicht begeistert ist.
So steht sie ruhig am Fenster, den großen Sessel im Rücken und wartet darauf, dass sich ihr Hund mit dem sich bewegenden Untergrund arrangiert und nutzt die Gelegenheit sich die Mitreisenden genauer anzusehen.

Jadoran
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Die Reise der Omoi Mono

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 14.02.2018 11:41

Omoi Mono: Im Salon (anwesend: Anzu (hinter dem Tresen), Jolanda, Elisa (auf dem Balkon), Eronia (Innenraum) ...)
Der Vierbeiner scheint der Angelegenheit nicht ganz zu trauen. Er winselt zuweilen leise und hält sich dicht an Eronias Beinen. Gerade weil man kein Ruckeln spürt sondern nur so ein... Gefühl der Bewegung ohne sich selbst zu bewegen. Für Eronia ist es irgendwie sehr ungewohnt. Es wird ihr nicht schlecht, aber es ist gewöhnungsbedürftig. Auf dem Balkon beugt sich die Kontoristin zur Magierin und fragt sie etwas, woraufhin die hastig vom Balkon zurücktritt, sich die Robe mit beiden Händen an den Körper pressend. Die Kontoristin lacht schallend, und die junge Magierin sagt mit hochrotem Kopf irgendetwas, was die Kontoristin nur noch mehr amüsiert. Sie wirft ihr Haar in den Nacken und genießt dann den Ausblick. Die Magierin beruhigt sich und wagt sich wieder ans Geländer, immer noch verschämt eine Hand an der Robe.
Das Schiff steigt erstaunlich schnell und fährt dabei vorwärts, offenbar in einer leichten Kurve, und die Geschwindigkeit, mit der Grangor unter und bald auch hinter ihnen kleiner wird, ist erstaunlich.

Eisenhans
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Die Reise der Omoi Mono

Ungelesener Beitrag von Eisenhans » 15.02.2018 00:16

Omoi Mono

Recht kurz vorm Ablegen der Omoi Mono ist ein weiterer Passagier an Bord erschienen, begleitet von einem Pulk von Freunden, Bekannten oder Verwandten...was auch immer sie sein mögen. Die meisten sind in schrill bedruckten und fremdartig aussehenden Kleidern gewandet und scheinen alle gleichzeitig zu reden wahrend jeder wohl einen Teil des Gepäcks trägt.

Am stillsten ist dabei der Passagier selber: Angezogen in Pluderhose, mit Bändern umwickelten Gamaschen und einer weitärmelige, kragenlose Jacke. Diese sind zwar eindeutig maraskanischer Herkunft jedoch in erstaunlich gedämpften Farben. Um den Hals baumelt ein größeres Amulett mit tulamidischen Schriftzeichen die Schutz vor Krankheiten und Giften versprechen. Dazu an der gleichen goldenen Kette kleine, horasische Figürchen der Peraine und der Tsa. Am schlichten Stab aus dem Holz der Rashtulszeder kann man einen Magier erahnen und bei genauem Hinsehen erkennt der Beobachter dann auch in der Handfläche kann man das Siegel der Akademie Sinoda erkennen.

Der Pulk der Maraskaner schwebt an der wartenden Besatzung vorbei...so sehr sie auch versuchen die Begleiter und Verabschieder von Bord zu halten, desto mehr setzt sich die freundliche Penetranz der Anhänger der Zwillinge durch und schon bald hört man aus der Richtung der Kajüten eine Vielzahl von Wohlgemeinten Ratschlägen, Grüsse an Vetter Frumojian und Kasimold sowie die auszurichtende Ermahnung an Cousine Sulabethjida doch endlich zu heiraten.

Im letzten Moment vorm Ablegen des Luftschiffes bewegt sich der Pulk der Maraskaner, ohne den Magier, unter lauten Rufen von "Preiset die Schönheit" dann doch von Bord und man kann der Mannschaft fast ansehen wie diese endlich ausatmen.

Omoi Mono: Im Salon

Wenig später taucht der Maraskaner wieder im Salon auf. Mit einem Buch unter dem Arm und den Stab noch immer in der Hand, geht er direkt in Richtung der Bar. "Preise die Schönheit, wir sind abgeflogen in diesem beeindruckenden Gefährt der Schöpfung. Welche Getraenke bietet ihr an, Bruderschwester? Ich brauche etwas solides um mich wieder aufzubauen." fragt der Maraskaner die Elfe, fast könnte man meinen dass er von der Verabschiedung noch etwas durch den Wind ist.

Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 15.02.2018 20:34

Im Salon (anwesend: Anzu (hinter dem Tresen), Jolanda, Elisa (auf dem Balkon), Korinojiber, Eronia (Innenraum) ...)
Die junge Frau lächelt freundlich und deutet auf die überschaubare aber qualitativ hochwertige Auswahl. Rotwein: Bier, Sherry, Wacholderschnaps oder Waskir. Oder Wasser. „Was euch beliebt, Gelehrter Herr.“ Es ist wohl eine Halbelfe, oder noch wahrscheinlicher, eine Viertel oder Achtelelfe. „Die Quartiermeisterin hat hinterher einen Waskir getrunken.“
Zuletzt geändert von Jadoran am 15.02.2018 21:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Hesindian Fuxfell
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Die Reise der Omoi Mono

Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 15.02.2018 21:41

An der Werftkantine

Auch eher überpünktlich erscheint ein hochaufgewachsener, schlanker Mann in guter Kleidung und mehr Gepäck als eigentlich als Begrenzung mitgeteilt worden ist. Der Ranzen auf dem Rücken und der Koffer für Kleidung sollten zusammen mit der für die Erscheinung eher unpassend großen Bewaffnung einer Zweililien und einer Balestra eigentlich schon reichen. Aber er wird noch von 2 jungen Männern begleitet, welche eine große Transportkiste vor ihm herschleppen, als wöllte er sie nicht aus den Augen verlieren.
Als die Kiste vorsichtig abgestellt wurde, stellt er sich als Geron ya Bosparanelli vor. Dann spricht er kurz leise mit der zwergischen Kontormitarbeiterin - es geht wohl um den weiteren Transport der Kiste - und schickt die Träger mit einem guten Lohn zurück. Als dies alles geklärt ist, hat er vielmehr fast nur noch Augen für das Luftschiff, auch wenn deutlich ist, dass er auch die Transportkiste nie wirklich unbeachtet lässt. Auch Eronia wird höflich begrüßt, als sie zu den wartenden stößt.
Als es dann endlich losgeht weisst er die zwei Matrosinnen, die gekommen sind um die Kiste zu tragen, darauf hin, dass sie sehr vorsichtig sein müssen und behält den Transport auch bis zum Abstellen gut im Auge.

Omoi Mono: Im Salon
Da er nach der Ankunft erstmal sein Gepäck verstaut und dann den Inhalt der Transportkiste auf Unversehrtheit geprüft hat kommt Geron erst recht spät in den Salon. Mit einem "Nandus und die Zwölf zum Gruße." begrüßt er die Anwesenden im Innenraum, wendet sich dann aber direkt einer Tür nach außen zu. Er nimmt eine Sicherung, hakt sich korrekt ein und tritt dann vorsichtig nach draussen, um zumindest noch etwas vom Abflugort zu sehen. Der Kontoristin nickt er nur nochmals freundlich lächelnd zu und wendet sich dann an die Adepta. "Nandus und die Zwölfe zum Gruße, gelehrte Dame. Wir hatten ja nicht so recht die Chance, höflich zu sein, verzeihen sie. Geron ya Bosparanelli mein Name." Dabei nickt er leicht mit dem Kopf.
Dann wendet er sich der Aussicht zu, die das kleiner werdende Grangor vor dem Meer der Sieben Winde bot.
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
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Jadoran
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Die Reise der Omoi Mono

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 15.02.2018 22:05

Im Salon (anwesend: Anzu (hinter dem Tresen), Jolanda, Elisa, Geron (auf dem Balkon), Eronia, Korinojiber (Innenraum))
Die junge Magierin – sie dürfte über zehn Jahre jünger als er sein - neigt höflich und vielleicht auch ein wenig aufgeregt ihr Haupt. „Sehr erfreut, Signore Bosparanelli. Jolanda Scherfflinger, Adepta Minora der Akademie zu Grangor.“
Grangor ist nun erstaunlich klein, und das Schiff hat eine Kehre geflogen und fliegt nun über Grangorella hinweg genau nach Osten. Elisa stützt sich mit den Ellbogen auf das gut brusthohe Geländer, sie scheint etwas mit den Augen zu suchen oder sich zu orientieren, dann lächelt sie, nickt Geron charmant aber nicht vertraulich zu, und geht wieder ins Innere, nickt auch Eronia und ihrem vierbeinigen Begleiter freundlich im Vorbeigehen zu, strebt und schwebt mit wiegendem Gang dann die Treppe hoch. Oben angekommen, nach einem kurzen Blick auf die Bar, ordert sie einen Waskir und ein Glas Wasser. „Eure erste Fahrt mit einem Luftschiff, Magister Korinojiber? Wenn ich mich vorstellen darf, Elisa Baumschatten.“

Eisenhans
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Ungelesener Beitrag von Eisenhans » 15.02.2018 22:55

Im Salon

Der Maraskaner scheint nach dem ersten Waskirer auch wieder etwas entspannter zu. „Preise die Schönheit, Bruderschwester. Es ist mir eine Freue, werte Frau Baumschatten. Es ist meine erste Reise in einem solchen Wunderwerk, jedoch leiht mir Vetter Maran des Öfteren seine Form und so habe ich die Stadt schon von oben gesehen. Und ihr?“

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 15.02.2018 23:30

Im Salon am Tresen:
„Nur im Ballon bisher - und wenn man nach Belieben die Richtung wählen kann, macht es sicher noch einmal mehr Spaß.“
Wenn man dabei Grangorella oder dem Herzogspalast auf dem Festland zu nahe kommt, kann es allerdings passieren, das Luftmagier der Flotte aufsteigen und man sich dann auf Etikette besinnen muss.
Elisa nippt an ihrem Glas und lächelt dann Anzu an.“Der ist gut. Ihr verwöhnt uns.“ Die lächelt zurück. „Für unsere Gäste nur das Beste, Signorina.“ Elisa wendet sich wieder an Korinojiber. „Ich scheine die einzige zu sein, die kein ganzes Waffenarsenal mit an Bord gebracht hat. Habe ich etwas übersehen in der Reisebeschreibung, oder wollt ihr Keshal Rondra erobern? Ich dachte, wir sóllen es nur auf der Karte vermerken?“

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Die Reise der Omoi Mono

Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 16.02.2018 22:01

Im Salon - Auf dem Balkon

Geron nimmt das Bild in sich auf, markiert in seinem Geiste wichtige, markante Punkte. Da sollte sich doch was daraus machen lassen. Dann wendet er sich nochmal an die Adepta. "Wenn ihr entschuldigt, aber ich werde mich jetzt auch erstmal dem Tresen zuwenden. Das Warten hat die Kehle etwas ausgetrocknet." Dann verlässt er den Balkon und wendet sich im Salon nach oben. Etwas irritiert ist er, dass es keine Weissweine im Angebot gibt, entscheidet sich dann aber für einen Sikramer Roten. Da die beiden im Gespräch vertieft sind, nimmt er das Glas mit hinunter und setzt sich in einen Sessel im Salon. Ich hätte es doch gleich mitbringen sollen. Naja, nach dem Wein.
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Ungelesener Beitrag von Din » 19.02.2018 11:36

Eronia bleibt noch ein bisschen am Fenster stehen, und beobachtet den Aufstieg des Luftschiffes. Sobald der Aufstieg nicht mehr so schnell vonstattengeht, holt auch sie sich etwas zu trinken an der Bar. Den beiden ins Gespräch vertieften Passagieren nickt sie freundlich zu, und wendet sich mit einem Glas Wein in der Hand wieder der Treppe zu.
Unten angekommen, setzt sie sich Geron gegenüber ebenfalls in einen der Sessel. „Die Zwölfe zum Grüße Signore, Eronia Pelagorn. Mit wem habe ich das Vergnügen?“ Eronia lächelt durchaus freundlich, wirkt auch nicht unsympathisch, aber mit der eher robusten Lederkleidung doch fast etwas deplaziert in dem luxuriös eingerichteten Salon.
Ihr Hund liegt unterdessen auf dem Teppich vor dem Kamin, die Leine lose um das Geländer der Treppe geschlungen und scheint zu schlafen.

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 19.02.2018 12:43

Geron nickt freundlich zurück auf die Begrüßung. "Nandus und die Zwölfe zum Gruße. Schön eure Bekanntschaft zu machen. Geron ya Bosparanelli mein Name. Der Kartograph der Reise." Dann prostet er ihr mit dem Wein zu - "Auf gutes Gelingen." - und nimmt einen Schluck. "Aus welchem Grund begleitet ihr die Expedition, wenn man fragen darf?"
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Ungelesener Beitrag von Din » 19.02.2018 13:32

Eronia erhebt ebenfalls ihr Glas, nimmt einen Schluck und hält das Glas weiterhin in den Händen. „Ebenfalls erfreut eure Bekanntschaft zu machen.“ Nach einer kurzen Pause „Ich glaube verletzter Stolz trifft es am besten. Mein Herr, hat einer Wette zugestimmt. Nach vielen Beweisen, immer fantastischeren Forderungen und wahnwitzigen Ideen, bin ich nun hier und soll meinem Herrn ein Berglöwenfell mitbringen. Nun, wir werden das Gebirge überqueren, aber bei der Höhe...“ Eronia wirft einen kurzen Blick über Ihre Schulter und aus dem Fenster. „...fürchte ich, dass ein einzelnes Tier schwer auszumachen ist.“ Sie zuckt kurz mit den Schultern „Und ihr fertigt die Karten an? Seid ihr auch für die zukünftige Route zuständig, die das Luftschiff nehmen wird?“

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Ungelesener Beitrag von Eisenhans » 19.02.2018 23:24

Am Tresen

Koronojiber nickt leutselig bei Elizas Kommentar. „Das ist richtig, werte Bruderschwester. Ich muss allerdings gestehen, dass meine Waffen, der Eisenwalder und die Balestrinas eher eine feinmechanisches Interesse meinerseits sind denn ein Werkzeug für die Verteidigung des Körpers den mir die junge Schwester für diese Wiedergeburt geschenkt hat....trotz aller Verwendung eher ein ‚plaisir’ wie man in der Vinsalter Gesellschaft so sagen würden.“ erzählt er in freundlichem Plauderton wobei er in lustiger Weise eine sophistizierte Vinsalter Ausdrucksweise mit einem deutlichen maraskanischen Akzent kombiniert.

„Sollte mir ein Strauchdieb ans Leben oder ich einen Ungeschaffenen aus dem Leben befördern wollen, so verlasse ich mich doch auf das Geschenk Bruder Tigers der mir erlaubt seine Schönheit der Schöpfung zu erfahren....Onkel Elefant erlaubt mir das ebenfalls seit nicht so langer Zeit jedoch ist es oft etwas als würde man mit der Arbalone auf die armen Spatzen schießen. Ich bin aber kein Buskur so dass oft der Xeledongefällige Spott vom Meister Maran am meisten amüsiert während ich in seiner Gestalt durch die Luft enteile.“ erklärt er mit einem Lachen.

Jedoch sagt ihr mir, schöne Bruderschwester: ihr vertraut also auf die Ausrüstung dieses Wunderwerks um Euch in Sicherheit zu halten? Von Luftpiraten habe ich noch nicht gehört aber wer weiß.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 20.02.2018 01:01

Im Salon am Tresen
Elisa lacht, dann schüttelt sie den Kopf. „Sofern uns kein Drache oder ein Kriegsschiff angreift... sicherer als am Boden sind wir allzumal. Und falls uns Schurken entern, wird uns die Mannschaft verteidigen, die gewiss sehr wehrhaft ist.“ Sie prostet der Halbelfe zu, die den mitschwingenden Spott aber überhört. „Gewiss Signorina. Aber unserer Reisehöhe wird dreitausend Schritt betragen, höher als die meisten Ballons und Luftschiffe steigen können. Unsere Reisegeschwindigkeit beträgt tagsüber achtzig Meilen in der Stunde. Und außer gegen Drachen und Kriegsschiffe.“ Sie lächelt. „Wird die Mannschaft euch tapfer verteidigen.“
Vom Balkon her ruft die junge Magierin begeistert. „Ich kann schon den Phecanowald sehen. Wir fliegen direkt darüber hinweg! Wie ein Vogel!“
Elisa wendet sich an Magister Korinjiber. „Was passiert eigentlich mit eurer Kleidung, wenn ihr euch in einen Vogel verwandelt?“ Sie blickt kurz zur Halbelfe. „Und könnt ihr das auch?“ Die hebt die Hände. „Ich fürchte, ich habe von meinem Urgroßvater nur die spitzen Ohren und etwas Talent mit Nadel und Faden geerbt.“ Elisa lächelt. „Wie schade.“

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Ungelesener Beitrag von Eisenhans » 20.02.2018 01:09

Im Salon am Tresen

”Das ist doch schon beides etwas gutes, Bruderschwester. Meine Kleidung wird darf sich alleine darauf beschränken, mich in meiner ersten Form zu wärmen...der in der ich auch geboren wurde.” erklärt er wobei nicht ganz klar ist ob er die verschiedenen Forme ernst oder eher als lustigen Scherz meint. Freundlich prostet er ihr zu. ”Und was ist Eure Rolle genau an Bord?”

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 20.02.2018 21:41

Im Salon am Kamin

Geron mustert seine Gesprächspartnerin nochmal eingehend. "Dann hat euer Herr sehr viel Vertrauen in euch. Eine Wette abschliessen, aber euch dann allein losschicken. Aber einer Sache könnt ihr. Wir werden im Gebirge auch landen. Allein von Bord des Schiffes aus lässt sich sicher nicht so genau messen, wie es für eine ordentliche Karte notwendig ist. Ich kann euch aber nicht versprechen, dass ihr sehr viel Zeit haben werdet." Dann nimmt er noch einen Schluck Wein und wirft einen Blick nach draussen. "Den Kurs selbst wird wohl die Kapitänin entscheiden. Ich bin hier, um ihn und die Umgebung möglichst genau zu kartographieren, damit andere Luftschiffe einen sicheren Weg finden können. Nicht jedes wird den gleichen Wegen folgen können wie die Omoi Mono."
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Ungelesener Beitrag von Din » 21.02.2018 10:42

Im Salon am Kamin

"Mir ist zu Ohren gekommen, dass die Karten für dieses Schiff wohl recht kostspielig und begrenzt sein sollen. Aus diesem Grund wird es schwerlich möglich sein eine komplette Jagdgesellschaft mit diesem fantastischen Schiff auf Reisen zu schicken. Zudem bin ich ja nicht alleine" Der Blick wandert kurz zu dem schlafenden Hund vor dem Kamin, ehe sie einen Schluck Wein trinkt "Wie kann ich mir das Kartografieren vorstellen. Ich muss zugegeben, es fällt mir schwer zu erkennen, wieso einige kurze Zwischenhalte ausreichend sein sollten, um alles genau zu Kartografieren, gerade wenn es um Messungen geht. Was ist mit den Teilen dazwischen? wird hier einfach geschätzt? Oder stehen nur verbliebene weiße Flecken auf dem Plan?"

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Die Reise der Omoi Mono

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 21.02.2018 10:51

Im Salon Am Tresen
Elisa lächelt mit überraschendem Charme, was ihre gute Figur und gerade Haltung noch unterstützt. „Oh, ich bin tatsächlich geschäftlich für meinen Dienstherrn unterwegs. Es ist doch sehr praktisch, Fasar nunmehr innerhalb weniger Tage und ohne die Gefahr von Ferkina-Überfällen erreichen zu können. Könnt ihr, wenn Vetter Maran euch seine Schwingen leiht, eigentlich jemanden tragen? Zumindest jemanden, der nicht mehr als sechzig Stein wiegt?“ Das dürfte ungefähr ihr Gewicht sein. Sie streicht sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht.

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Hesindian Fuxfell
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Die Reise der Omoi Mono

Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 21.02.2018 22:24

Im Salon am Kamin

"Ich dachte auch weniger an eine Jagdgesellschaft sondern vielmehr an euren Herrn. Ich wäre zumindest daran interessiert, wie die Wette erfüllt wird." Dann folgt er ihrem Blick zu dem Hund, sagt aber nichts.
"Was das Kartographieren angeht. Das Gebirge hat den Vorteil, einige sehr markante Wegpunkte zu bieten, deren Position man gut ausmessen kann. Dann kommen viele Berechnungen und Messungen für Nebenpunkte in Abhängigkeit zu den Hauptpunkten. Aber ja, wir werden häufiger landen müssen. Ich habe nur nicht vor, jeweils so lange zu brauchen, dass unsere Kapitänin ungeduldig wird. Ich weiss also nicht, ob euch die Zeit reichen wird. Zumindest wird euer Hund wieder mehr Auslauf finden als hier drin."
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Din
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Die Reise der Omoi Mono

Ungelesener Beitrag von Din » 22.02.2018 09:11

Im Salon am Kamin

"Nun, er hätte auf diesem Schiff sicherlich seine Freude, in Anbetracht der überwiegend weiblichen Mannschaft. Allerdings glaube ich nicht, dass er mehr zum gelingen der Wette würde beitragen können, als sicherzustellen, dass ich auch auf die Suche nach der Beute gehe. Er frönt gerne der Falkenjagd, das ist nun doch eine andere Art der Jagd, als ein Raubtier in seinem revier aufzuspüren und auch zu erlegen. Hier wird es niemanden geben, der ihm die Beute zutreiben kann, niemand der seine Ausrüstung trägt. Ich denke es wäre sehr befremdlich für ihn, sich auf eigenen Füßen, ohne Dienerschaft abseits des Landeplatz durch das Gebirge schlagen zu müssen."
Eronia legt kurz den Kopf schief so als scheine sie nachzudenken, nimmt einen Schluck Wein und lächelt dann etwas "Nein, ich denke es ist ganz gut, dass er nicht dabei ist. Verzeiht falls das jetzt etwas unwissend klingt, aber wie vermisst man einen Berg? Mit einem Lot kann ich etwas anfangen, aber ein Berg, auch mehrere erscheint mir etwas zu groß um eine klassische Messung durchzuführen. Wie also errechnet man, oder misst man einen Berg aus?"

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Hesindian Fuxfell
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Die Reise der Omoi Mono

Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 22.02.2018 23:38

Im Salon am Kamin

Geron nimmt noch einen letzten Schluck Wein und stellt das Glas dann auf den kleinen Tisch. "Hmm.. wie kann man es beschreiben." Er blickt sich kurz um und zeigt dann auf den Schürhaken am Kamin. "Wir beide sehen den Schürhaken dort drüben, jedoch aus verschiedenen Winkeln. Wenn wir beide jetzt genau wissen, wo Süden ist, können wir den Winkel von der Südrichtung zum Schürhaken bestimmen. Und aus dem Abstand zwischen uns und der Winkeldifferenz unserer beiden Blickrichtungen lässt sich der Abstand von uns zum Schürhaken berechnen. Wenn ich jetzt noch den Höhenwinkel von mir zum Schürhaken bestimme, kann ich aus dem Abstand zum Schürhaken und dem Winkel ermitteln, wie hoch der Schürhaken mir gegenüber ist." Kurz denkt er nochmal darüber nach, scheint aber zufrieden mit der Erklärung. "Auf diese Weise kann man beliebige sichtbare Punkte bestimmen, ausmessen und dann auf eine Karte übertragen. Wichtig ist natürlich, dass der Ausgangspunkt der ganzen Messreihe ausreichend bekannt ist, also bereits ausgemessen. Schöner wären natürlich mehrere ausgemessene Punkte, aber irgendwo muss man immer anfangen." Dann ruckt er im Sessel ein Stück vor und scheint aufstehen zu wollen. "Aber wenn ihr mich jetzt einen Moment entschuldigen könntet. Ich muss nur noch kurz etwas holen." Mit den Worten erhebt er sich und verlässt den Salon Richtung der Kabinen. Wenig später kommt er zurück mit einer Mappe mit Papier und einigen Kohlestiften, setzt sich wieder auf seinen Platz, schlägt die Mappe auf und beginnt etwas scheinbar aus dem Gedächtnis zu zeichnen. "Wenn ihr noch Fragen habt, gerne, ich möchte nur noch etwas zu Papier bringen, ehe es meinen Gedanken entschwindet."
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Jadoran
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Die Reise der Omoi Mono

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 23.02.2018 07:45

Im Salon
Am Tresen findet ein Wachwechsel statt. Die Halbelfe, ihren Schulterstücken nach sowohl Köchin wie auch Feldscherin – oder wie man neuerdings dazu sagt: Sanitätsoffizierin – wird durch eine zierliche Leichtmatrosin abgelöst, wahrscheinlich weil es auf Mittag zugeht. Die Magierin hat sich mit einem Buch auf das Sofa verzogen und scheint alles um sich herum vergessen zu haben. Das Werk trägt den Titel 'Unter dem Goldenen Adler – Das Komplott des Raben', offenbar Belletristik. Die Deckelillustration zeit ein stolzes horasisches Dampfpanzerschiff in tropischen Gewässern. Elisa wirft nur einen kurzen Blick von der Galerie herab darauf und lächelt fast mitleidig.
Die Omoi Mono ist bereits mitten über dem Phecanowald, sie scheint tatsächlich die angekündigten achtzig Meilen pro Stunde zu machen. Bei dem vorgelegten Tempo könnte man übermorgen schon in Fasar sein. Jetzt, wo es ruhiger ist, kann man auch den Antrieb hören, es ist ein harmonisches, leicht auf und abschwellendes Summen, beinahe wie eine große Konzertharfe.

Eisenhans
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Die Reise der Omoi Mono

Ungelesener Beitrag von Eisenhans » 23.02.2018 18:16

Im Salon Am Tresen

“Das ist es in der Tat. Durch die Luft zu fliegen ist befreiend, fast ekstatisch, Bruderschwester! Man fühlt den Fluss der Luft um den Körper, sieht den Horizont und die Erde wir auf einmal viel kleiner...vollkommen belanglos wirken die Wesen am Boden und doch fühlt man sich viel enger mit der Natur verbunden.“ antwortet der Maraskaner fast träumerisch. “Bruder Maran ist der beste Flieger unter den Vögeln und sicher der ausdauerndste....aber Euch tragen können werde ich nicht beim Fliegen. Wenn ich mich mit Vetter Elefant zusammen tue dann trage ich Euch gerne...jedoch würde das dieses schöne Luftschiff nicht aushalten.“ fügt er mit einem Lachen hinzu.

“was hat Euch euer Dienstherr denn Aufgetragen? Fasar ist wie der Dschungel meiner Heimat: faszinierend schön und tödlich gefährlich.“

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Die Reise der Omoi Mono

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 24.02.2018 08:46

m Salon Am Tresen
Seine Aussage, sie nicht tragen zu können, bringt Elisa zum Lachen. „Wollt ihr etwa behaupten, ich sei euch zu schwer, Gelehrter Herr? Aber die Ekstase des Fliegens werde ich dann wohl nur vom Aussichsbalkon des Schiffes erleben.“ Sie schüttelt den Kopf. „In Fasar? Geschäftliches eben. Im Bankgeschäft geht es um Vertrauen, und das kann nur durch persönlichen Kontakt aufrechterhalten werden. Wer weiß schon, wer vertrauliche Briefe liest und wie er sie aufnimmt? Außerdem habe ich eine Kleinigkeit in der Al'Achami zu erledigen.“ Sie nippt wieder an ihrem Glas. „Ihr wart schon einmal in dieser schönen Stadt, die die Schwarze Perle noch an Gesetzestreue übertrifft? Habt ihr dort Verwandte? Ich bewundere die Maraskaner immer wegen ihrer engen Familienbande.“

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Die Reise der Omoi Mono

Ungelesener Beitrag von Eisenhans » 24.02.2018 13:11

Im Salon Am Tresen

"Preiset die Schönheit...nicht das Gewicht ist es, das Bruder Maran nicht tragen kann...er würde von Eurer Schönheit abgelenkt und könnte nicht mehr fliegen." kontert der Maraskaner mit einem Kompliment...anscheinend hat er in den Salons Vinsalts doch auch als Exot etwas gelernt.

"Ich habe einige Zeit in der Stadt der Erhabenen gelebt und war dort als Giftheiler Teil der Roten Salamanders....giftige Pflanzen und Tiere sind uns von der jungen Tsa im Auftrag der Zwillinge reichlich gegeben worden und so wurde ich in den Bund aufgenommen." erzählt er. Eine faszinierende Stadt....eine lange Geschichte und von besonderer, wenn auch nicht konventioneller, Schönheit. Achtet jedoch auf Euch während ihr dort seid...als Giftheiler habe ich immer viele Kunden gehabt. Gerne kann ich euch einen Brief für meine Vetter dort geben, sie können bei einem Problem sicher helfen."

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 25.02.2018 21:18

Im Salon am Kamin

Nach einer Weile ist Geron mit seiner Zeichnung fertig, begutachtet sie nochmal mit ausgestreckter Hand und legt sie dann auf den kleinen Tisch. Sie zeigt überraschend erkennbar und detailliert die Küstenlinie bei Grangor aus der Vogelperspektive mit der Stadt selbst im Zentrum der unteren Hälfte. Ganz so wie sie vorhin noch vom Balkon aus zu sehen gewesen ist. Alle markanten Punkte Grangors, die man aus der Höhe sehen würde, sind dabei sehr passend an ihren Plätzen zu finden.
Das einzige was nicht exakt zum Blick vom Balkon passt, ist die in der oberen Hälfte sich majestätisch über die Stadt erhebende Omoi Mono von schräg unten, fast so, wie die Reisegruppe sie in der Werft gesehen hat. Und einige Vögel, die den Flug - irritiert oder neugierig - begleiten.
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Ungelesener Beitrag von Din » 26.02.2018 20:14

Im Salon am Kamin

Eronia lehnt sich einfach zurück und wirft hin und wieder einen Blick auf das entstehende Bild von Geron, nippt an ihrem Wein.
Sie verdreht auch gerne ab und an mal etwas denKopf oder verrenkt denHals wenn der Arm im Weg ist um zu sehen wie die Zeichnung gestalt annimmt.

"oh, das ist wirklich sehr gut. Und ohne nochmals Maß zu nehmen, wie die Künstler die ich kenne."

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 27.02.2018 10:21

Im Salon
Elisa ist eine angenehme Zuhörerin, und Korinojiber gelingt es immer wieder, sie mit den ausschweifenden Anekdoten aus seiner Fasarer Zeit zum Lachen zu bringen. Irgendwann quäkt das Sprachrohr am Tresen, die Matrosin antwortet und legt ihr Ohr daran, danach klopft sie an die kleine Glocke über dem Tresen, um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen. „Meine Damen und Herren, wenn ich kurz um Ihre Aufmerksamkeit bitten darf Wir haben den Phecanowald passiert und nähern uns Unterfels, das sie voraus vom Balkon aus bereits erkennen können. Es ist viertel vor zwölf, das Mittagsmahl wird um zwölf serviert. Vielen Dank.“ Elisa schaut nur kurz auf, wendet dann aber wieder ihre volle Aufmerksamkeit dem Magier zu. „Mit eurer Tante Hashiba und ihren klugen Söhnen müsst ihr mich unbedingt bekannt machen. Und in die Al'Achami können wir ja gemeinsam gehen.“
Die Jungmagierin hingegen unten schreckte bei der Ansage aus ihrer Lektüre hoch, blickt von von sich zu Eronia und Elisa, und wendet sich dann eine Spur verzagt an Eronia. „Verzeiht, Signorina Pelargon – meint ihr, wir sind für den Kapitänstisch passend angezogen?“ Sie tastet prüfend ihre recht simple Frisur ab. Dabei fällt ihr Blick auch auf Gerons Bild und ihrem Gesichtsausdruck nach ist sie beeindruckt.

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Ungelesener Beitrag von Eisenhans » 27.02.2018 10:40

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”Selbstverständlich, meine Bruderschwestern werden sich freuen jemanden zu treffen, der so exotisch ist wie ihr. Sie freuen sich immer Vertreter von entfernen Kulturen zu treffen!”

”Preiset die Schönheit! Der Kapitänstisch! Was ist denn dort die übliche Gewandung?”

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