Charakterkonzept: Homosexueller Zwerg

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
Mille-el
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Charakterkonzept: Homosexueller Zwerg

Ungelesener Beitrag von Mille-el » 15.01.2018 08:55

Hallöle Leute,

ich hätte gerne mal so ein bischen Meinungen zu einem Charakterkonzept, das vlt eher ungewöhnich ist. Und zwar geht es um den guten Hargam groscho Andurr, seines Zeichens Ambosszwerg, welcher aus gewissen Gründen mittlerweile den heimatlichen Stollen verlassen hat.

Hargam ist nämlich schwul, und zudem auch (für einen Zwerg) relativ schüchtern und sensibel. Das hat zuhause immer wieder zu Problemen geführt, weil Papa Andurr es gar nicht verstehen konnte, dass sein Sohnemann so "weich" ist. Deshalb hat der ihn zu den Kriegern geschickt, auf dass die einen Mann aus ihm machen. Hargam war davon eher weniger begeistert, weil ihm der Kampf allgemein nicht allzugut gefallen hat und er bei näherem Körperkontakt (Ringen...) mit seinen Kameraden sich immer so komisch gefühlt hat.... Allerdings kann er mittlerweile ganz gut mit der Armbrust umgehen (da gabs nicht so viel... Ablenkung ;) )
Genrell hatte Hargam mit seinen Mitzwergen immer so ein bischen Probleme. Er hat sich immer eein wenig anders gefühlt als die anderen und hat sich auch nie wirklich getraut, auf andere zuzugehen (-> Unfähigkeit Gsellschaft). Besonders große Probleme hatte er im Umgang mit seinen männlichen Altersgenossen, weil er einfach völlig unsicher war, wie er mit ihnen reden soll etc. (er kann sich selbst noch nicht so wirklich eingestehen, wo das Problem liegt..) ->Vorurteile (stark) gegen männliche Wesen 5
Im Grunde seines Herzens ist er ohnehin eher Künstler, interessiert sich vor allem für Bildhauerei, Juwelen (und deren Bearbeitung) und hat allgemein ein Auge für Schönheit. (allerdings ein Zwergisches natürlich ^^)
Irgendwann hat er es daheim nicht mehr ausgehalten und hat beschlossen, in die Welt hinauszuziehen. Dort hat er aber festgestellt, dass es garnicht so einfach ist, als Neuankömmling in der Welt der Menschen einfach so ein Handwerk auszuüben (solange man darin noch nicht wirklich gut ist) weshalb er quasi als Notlösung Söldner geworden ist (allerdings mit Prinzipientreue 3, heißt kein unnötiger Kampf, keine wehrlosen angreifen, wenn einer aufgibt lässt man ihn am Leben usw.).

Zur Darstellung: Ich bin vom Spielstil her relativ stark Rollenspielerisch tätig, deshalb geht es mir vor allem darum, ihn überzeugend zu spielen. Die Idee war, dass er (gerade anfangs) ziemlich brummelig (richtung sarkasmus/pessimismus?) ist, allerdings ist sein größter Wunsch im Endeffekt, ein Gemeinschaftsgefühl zu erleben und irgendwo so richtig "dazuzugehören". Frauen gegenüber ist er ien bischen offener, weil er da nicht so das Gefühlschaos hat. Wenn man ihn ein bischen besser kennenlernt, sollte er denke ich ein bischen "auftauen", wobei er wohl nie richtig fröhlich und unbeschwert sein wird...es sei denn vlt in einer Bidlhauerwerkstatt, wo er stundenlang völlig verzückt dem Meister bei der Arbeit zusieht und es ihm nichtmal auffällt, dass der nichtmal ein Hemd trägt ;)

Soo für die, die sich durch diesen Roman gequält haben olgende Fragen:
-Was meint ihr zu dem Konzept? Stimmig? Völlig bescheuert? Irgendwelche Anregungen?
-Wie sieht es denn in Aventurien allgemein mit Homosexualität aus. An sich müsste das ja vorkommen (und garnicht mal soo selten). Wie gehen die Gesellschaften (v.a. Zwerge, Mittelreicher) damit um? Und wie reagieren möglicherweise auf einen solchen Charakter (dem man es ja jetzt zumindest noch nicht wahnsinnig anmerkt ^^)?

Ich freue mich auf heiße Diskussionen ;D

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hexe
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Charakterkonzept: Homosexueller Zwerg

Ungelesener Beitrag von hexe » 15.01.2018 09:26

Ich meiner Vorstellung sind Zwerge der Homosexualität eher aufgeschlossen. In einer Gesellschaft in der es so wenig Frauen gibt, ist es nur natürlich sich anderweitig umzusehen. Pro für kuschelige Männerfreundschaften unter Zwergen.

Bei der Prinzpientreue bin ich mir eher unsicher, ob die ihre GP wert ist, weil... macht das nicht 'jeder'? Kämpfe vermeiden, nicht wahllos Leute angreifen oder nicht unbedingt nachtreten um zu töten?

Homosexualität ist in Aventurien völlig normal. Es wird keine Kultur als Homophob beschreiben und steht eigentlich nur im Weg, wenn man aus irgendwelchen Gründen Erben zeugen muss.

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Horasischer Vagant
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Charakterkonzept: Homosexueller Zwerg

Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 15.01.2018 10:04

Ich glaube bei den Novadis kommt Homosexualität offen eher weniger vor, denke ich mal...aber nachdem es sich eh um einen Zwerg handelt ist das eh kein Thema! :wink:
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hexe
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Charakterkonzept: Homosexueller Zwerg

Ungelesener Beitrag von hexe » 15.01.2018 10:45

'Novadis' essen Schweinefleisch, trinken Alkohol und haben nichts gegen Homosexualität.

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 15.01.2018 10:51

Dann sorry für meine Unwissenheit - Novadis sind nicht mein Spezialgebiet! :wink:
Es war nur eine Vermutung!
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Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 15.01.2018 11:04

Da Homosexualität in Aventurien meines Wissens nach nicht abgelehnt wird (eben auch nicht bei Zwergen) würde ich einen solchen Charakter nicht anders generieren als jeden anderen auch und die Homosexalität als „Fluff“ oben drauf packen (wie man es bei Heterosexualität ja auch macht).
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Ungelesener Beitrag von Cifer » 15.01.2018 14:47

hexe hat geschrieben:
15.01.2018 10:45
'Novadis' essen Schweinefleisch, trinken Alkohol und haben nichts gegen Homosexualität.
Es wird zumindest in keiner Spielhilfe was zu dem Thema gesagt. In einer so stark von Geschlechterrollen geprägten Gesellschaft würde ich allerdings davon ausgehen, dass Homosexualität zumindest nicht in Gänze mit heterosexuellen Beziehungen gleichgestellt ist. Der ganze Ehekomplex ist ja doch sehr stark von "unterwürfige Frau und starker Mann" geprägt, ohne die Einsicht, dass es vielleicht noch andere Kombinationen geben mag.
... was hinter der nächsten Düne oder in Haremsgemächern in Abwesenheit des Sultans passiert, geht natürlich keinen was an.

Speziell bei Zwergen gibt es natürlich den massiven Männerüberschuss - entweder sind Zwerge also allgemein recht nah an der Asexualität oder es wird etliche Notschwule geben, die dann auch zur Akzeptanz von "natürlichen" Homosexuellen führen. Offen ausgelebte weibliche Homosexualität ohne die Bereitschaft, pro Forma und zwecks Vermehrung noch einen Mann zu akzeptieren, könnte aber angesichts der Demographie gesellschaftlich problematisch sein.
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Andwari
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Charakterkonzept: Homosexueller Zwerg

Ungelesener Beitrag von Andwari » 15.01.2018 15:14

Abgesehen von gleichgeschlechtlichem Beuteschema eines Helden - was macht denn generell jemand aus einer Minderheiten-Rasse (Zwerg, Elf, sonstwas) der in einer menschendominierten Fantasyweltecke mal wieder wochenlang keinen derselben Art zu Gesicht bekommt? Ist Sex mit Menschen akzeptabel oder widerlich? Warum reist man fernab der Zwergensiedlungen mit Menschen-Abenteurern, wenn einem irgendein Kontakt zu mehr oder weniger attraktiven Zwergen wichtig ist? Oder ist das eben unwichtig und wie gehen die Menschen-Mithelden dann damit um, dass der Zwerg halt sexuell enthaltsam lebt? Sind die ersten fünf Krüge Bier eine Ersatzbefriedigung, säuft zwerg sich die Welt erträglich oder wie?

Viele Fantasywelten - auch Aventurien - machen dabei Zwerge zu relativ asexuell lebenden Wesen und stellen Elfen oft so dar, dass die halt notfalls auf Menschen zurückgreifen. Wie sich die stinkende, haarige, fette Menschenfrau ohne magisch unterstützte Empathie oder gar -mann dabei mit dem elfischen Schönheitsideal verträgt, wird gerne ausgeklammert.

DerShrimp
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Charakterkonzept: Homosexueller Zwerg

Ungelesener Beitrag von DerShrimp » 15.01.2018 18:44

Ich möchte noch anmerken, dass Zwerge nur eine sehr geringe Libido haben. Sexualität in dem Sinne also anders verläuft. Wichtiger als Sex sind Gemeinsame Arbeit, kuscheln und sowas

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Amaryllion
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Ungelesener Beitrag von Amaryllion » 15.01.2018 20:25

Desiderius Findeisen hat geschrieben:
15.01.2018 11:04
Da Homosexualität in Aventurien meines Wissens nach nicht abgelehnt wird [...]
Zumindest die Traviakirche positioniert sich klar gegen gleichgeschlechtliche Verbindungen, ich musste mich da diesbezüglich schon in diesem Forum belehren lassen. :oops: Den Zwergen dürfte allerdings recht egal sein, was diese Menschenkirche sagt.

Ich kann insgesamt nichts ungewöhnliches an einem homosexuellen Zwerg finden, würde es selbst damit aber genauso halten wie mit dem Geschlecht: einen schwulen Charakter darzustellen, traue ich mir (als Hete) genausowenig zu, wie als Mann eine Frau darzustellen. Ich hege die Vermutung, dass die allermeisten Rollenspieler das ebenfalls nicht können und Gefahr laufen, bei dem Versuch in Plattitüden und Slapstick zu verfallen. Spätestens wenn einer der Mitspieler homosexuell ist und man selbst nicht, kann es schnell peinlich werden.

tl;dr: Viel Spaß; ich würd's lassen, weil ich nicht schwul bin.

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Charakterkonzept: Homosexueller Zwerg

Ungelesener Beitrag von LordShadowGizar » 15.01.2018 21:06

Dem Wahnwitz zum Gruße!

Und was soll bitte daran so schwer sein einen Homosexuellen zu spielen?
Ich könnte jetzt keine schrill bunte Tucke mit Frauenkleider, in einer Gesellschaft die sie extrem stark ausgrenzt, vernünftig darstellen ohne überzogene Klisches zu verwenden (zu mal man mir bestimmt anmerken würde das ich keine ahnung davon habe wie es ist extrem ausgegrenzt zu werden und wie sich so jemand verhällt)... wobei anderer seits es mehr solcher realen Personen gibt die ja extra wegen des 'Schaut-mich-verdammt-noch-mal-an!!!' zwanghaft jedes Klische überstrapazieren...

Aber zwischen Tutzi die power Tucke;
Hubert einen weichgespülten Mann mit zarten seiten (... die es durch aus auch in Hetero gibt... ); und McHart, der Ferdocker on mass säuft, kein Immanspiel verpasst und alle Arschlöcher Knallt die nicht bei drei auf den Bäumen sind... gibt es jede menge Varianten.
Und auch wenn ich mit der detailgetreuen darstellung eines feingeistigen Mannes so meine problemchen hätte (egal ob Hinterlader oder Pfirsichschlecker), so kann ich durch aus als Hetero behaupten das ich kaum probleme hätte einen 'kernigen-Homo-Mann' darzustellen... den do einer ist auch nur ein Kerl! xD

Und die Traviakirche wird hier auch mehr als deutlich überschätzt... läst man sich halt für ein Lebensbund bei ner offeneren Gottheit ehelichen. Gibt durch aus offizielle Homo-Pärchen (auch in höheren positionen). Einzig das mit dem Legitimen Erben wird dann etwas schwieriger, aber man kann ja durchaus auch einen irgendwie gearteten 'Bastard' anerkennen. ;P

Schwule Zwerge sind voll OK, und auch von Partnerschaften zwischen den Spezies wüsste ich nicht das sie so dermaßen absonderlich wären, das man damit zum gebrannten Aussenseiter wird (zumindest im Großteil von Aventurien).

So long and thanks for all the Fish.

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Charakterkonzept: Homosexueller Zwerg

Ungelesener Beitrag von Infernal Acid » 16.01.2018 13:47

Andwari hat geschrieben:
15.01.2018 15:14
... was macht denn generell jemand aus einer Minderheiten-Rasse (Zwerg, Elf, sonstwas) der in einer menschendominierten Fantasyweltecke mal wieder wochenlang keinen derselben Art zu Gesicht bekommt? Ist Sex mit Menschen akzeptabel oder widerlich? ...
Das Grundregelwerk von Myranor war so ziemlich das einzige mal, dass ich bewusst Äusserungen zu Sex zwischen den Fantasie-Rassen gelesen habe, es also einen Kanon dazu gab.
Generell ist das heute aber ein Thema, das man den Gruppen überlässt. Ich würde mal davon ausgehen, dass die DSA-Redaktion hierzu in den nächsten Jahren keine Vorgaben machen wird.

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Charakterkonzept: Homosexueller Zwerg

Ungelesener Beitrag von Loirana » 16.01.2018 14:00

Amaryllion hat geschrieben:
15.01.2018 20:25
Zumindest die Traviakirche positioniert sich klar gegen gleichgeschlechtliche Verbindungen
Wobei diese nicht sagen, dass das Teufelswerk ist. Die Traviakirche verbietet nur den Traviabund zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren, schlichtweg weil es beim Traviabund um das Gründen einer Familie geht und dies Fortpflanzung mit einbezieht. Gleichgeschlechtlichen Paaren steht es jedoch offen sich von einer der anderen 11 Kirchen trauen zu lassen.

Beim großen Eidsegen hat halt jede Kirche andere Schwerpunkte :) Mein Ritter in meiner Tischrunde heiratet demnächst und hat den Traviabund vehement abgelehnt, seine Verlobte ebenso. Die Rahjakirche wird für die Trauung rangezogen, weil beide viel mehr Wert auf Liebe legen als auf "ein Zuhause aufbauen" und "Familie gründen".
Die alte Welt ist längst verloren, in die Neue trägt uns der Wind

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Cifer
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Charakterkonzept: Homosexueller Zwerg

Ungelesener Beitrag von Cifer » 16.01.2018 14:36

Infernal Acid hat geschrieben:
16.01.2018 13:47
Generell ist das heute aber ein Thema, das man den Gruppen überlässt. Ich würde mal davon ausgehen, dass die DSA-Redaktion hierzu in den nächsten Jahren keine Vorgaben machen wird.
Du weißt, dass "Wege der Vereinigung" tatsächlich angekündigt ist?
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Charakterkonzept: Homosexueller Zwerg

Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 16.01.2018 14:37

Einige bisherige Aussagen finden sich unter Sex und Erotik.

Killerpranke
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Charakterkonzept: Homosexueller Zwerg

Ungelesener Beitrag von Killerpranke » 16.01.2018 15:20

Cifer hat geschrieben:
16.01.2018 14:36
Du weißt, dass "Wege der Vereinigung" tatsächlich angekündigt ist?
ernsthaft? kein Scheiß?

Ich stimme voll und ganz @Amaryllion zu. Ich würde weder mir noch 95% aller Spieler, warscheinlich sogar Menschen nicht zutrauen langfristig ein anderes Gender als das eigene vernünftig darzustellen(abgesehen von anderen Atributen wie etwa: Moral, Etik,...)
LordShadowGizar hat geschrieben:
15.01.2018 21:06
von Partnerschaften zwischen den Spezies wüsste ich nicht das sie so dermaßen absonderlich wären, das man damit zum gebrannten Aussenseiter wird (zumindest im Großteil von Aventurien).
sehe ich auch so.
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Cifer
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Ungelesener Beitrag von Cifer » 16.01.2018 15:26

Kilerpranke hat geschrieben:
16.01.2018 15:20
Ich stimme voll und ganz @Amaryllion zu. Ich würde weder mir noch 95% aller Spieler, warscheinlich sogar Menschen nicht zutrauen langfristig ein anderes Gender als das eigene vernünftig darzustellen(abgesehen von anderen Atributen wie etwa: Moral, Etik,...)
Da fragt man sich, wie man es anderen Menschen zutrauen kann, eine andere soziale Schicht, eine andere Kultur, eine andere Rasse oder eine andere Spezies zu spielen ...
Kilerpranke hat geschrieben:
16.01.2018 15:20
ernsthaft? kein Scheiß?
Ernsthaft, kein Scheiß.
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Killerpranke
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Ungelesener Beitrag von Killerpranke » 16.01.2018 15:41

Cifer hat geschrieben:
16.01.2018 15:26
Ernsthaft, kein Scheiß.
ich brauche einen kopschütel-smilie :lol:
Cifer hat geschrieben:
16.01.2018 15:26
Da fragt man sich, wie man es anderen Menschen zutrauen kann, eine andere soziale Schicht, eine andere Kultur, eine andere Rasse oder eine andere Spezies zu spielen ...
ich sagte ja: Langfristig und glaubwürdig. Wenn ich mir meine Gruppen anschaue, schaft es mMn nur 1 von 10 (mich nur 1x gezählt) das gut rüber zu bringen (spielt Nivesische Halb Elfe, Schamanin). Der rest von uns könnte die meiste Zeit auch MR-Bauerssohn Alrik sein der die entsprechende Ausbildung erhalten hat. (OK dann "nur" 90% in meiner vorherigen aussage) Ich lasse mich da aber gerne eines besseren belehren
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Bluthandel
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Ungelesener Beitrag von Bluthandel » 16.01.2018 15:52

Kilerpranke hat geschrieben:
16.01.2018 15:41
Cifer hat geschrieben:
16.01.2018 15:26
Ernsthaft, kein Scheiß.
ich brauche einen kopschütel-smilie :lol:
Cifer hat geschrieben:
16.01.2018 15:26
Da fragt man sich, wie man es anderen Menschen zutrauen kann, eine andere soziale Schicht, eine andere Kultur, eine andere Rasse oder eine andere Spezies zu spielen ...
ich sagte ja: Langfristig und glaubwürdig. Wenn ich mir meine Gruppen anschaue, schaft es mMn nur 1 von 10 (mich nur 1x gezählt) das gut rüber zu bringen (spielt Nivesische Halb Elfe, Schamanin). Der rest von uns könnte die meiste Zeit auch MR-Bauerssohn Alrik sein der die entsprechende Ausbildung erhalten hat. (OK dann "nur" 90% in meiner vorherigen aussage) Ich lasse mich da aber gerne eines besseren belehren
Joa dann solltest Du echt mal andere Gruppen auschecken, finde ich. 90% der Leute, mit denen ich spiele, können mMn recht glaubwürdig einen Charakter über IT wie OT-Zeiträume von mehreren Jahren rüberbringen, der ihrer IRL-Persönlichkeit zumindest auf den ersten Blick ganz und garnicht entspricht.
Mal zu schauen, was anderso so läuft, ist generell immer ganz inspirierend. Selbst, wenn einem woanders nicht alles zusagen sollte. :)
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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 16.01.2018 16:59


Infernal Acid
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Ungelesener Beitrag von Infernal Acid » 16.01.2018 17:29

Kilerpranke hat geschrieben:
16.01.2018 15:41
ich sagte ja: Langfristig und glaubwürdig. Wenn ich mir meine Gruppen anschaue, schaft es mMn nur 1 von 10 (mich nur 1x gezählt) das gut rüber zu bringen (spielt Nivesische Halb Elfe, Schamanin). Der rest von uns könnte die meiste Zeit auch MR-Bauerssohn Alrik sein der die entsprechende Ausbildung erhalten hat. (OK dann "nur" 90% in meiner vorherigen aussage) Ich lasse mich da aber gerne eines besseren belehren
Wobei sich das so anhört, als würdet ihr das langfristig und glaubwürdig mit keinem Charakter hin bekommen, womit sich dann die Frage stellt, wieso es bei "anderem Geschlecht" plötzlich ein Kriterium sein soll?
Es muss doch nicht "langfristig glaubwürdig" sein, es muss nur ins Spiel der Gruppe passen, das reicht doch.

Infernal Acid
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Ungelesener Beitrag von Infernal Acid » 16.01.2018 17:31

Cifer hat geschrieben:
16.01.2018 14:36
Infernal Acid hat geschrieben:
16.01.2018 13:47
Generell ist das heute aber ein Thema, das man den Gruppen überlässt. Ich würde mal davon ausgehen, dass die DSA-Redaktion hierzu in den nächsten Jahren keine Vorgaben machen wird.
Du weißt, dass "Wege der Vereinigung" tatsächlich angekündigt ist?
Nein, wusste ich nicht. Wobei ich jetzt nicht sicher bin, ob es dort nur um Sex oder auch explizit um Sex zwischen verschiedenen Fantasy-Rassen geht.

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Ungelesener Beitrag von Advocatus Diaboli » 16.01.2018 17:55

Ich kenen keine Quelle, die etwas über Ansehen und Verbreitung von Homosexualität bei Zwergen verrät - und scheinbar kennt auch sonst keiner hier eine. Da kann man sich nur ansehen, was man über Zwerge weiß und daraus ableiten, was man für sinnvoll hält... bzw. sich das halt so zurecht legen, wie man es haben will in der eigenen Gruppe.

Gesetzt ist tatsächlich, dass Zwerge eine geringere Libido haben - so löst sich das Problem des Männerüberschusses auf, ohne eine homosexuelle Mehrheit zu erzeugen. Damit ist nicht gesagt, dass es nicht trotzdem vorkommt. Ich würde da auch ein bisschen zwischen den zwergischen Kulturen differenzieren. Bei Brilliantzwergen kann ich mir offen ausgelebte Homoseualität deutlich eher vorstellen als bei Erzzwergen.

Allgemein in Aventurien... tja, es gibt offizielle NPC, die in homosexuellen Beziehugen leben. Das scheint allerdings die Ausnahme zu sein. Auch hier gilt, dass man in seiner eigenen Gruppe da selbst festlegen kann - muss - wie häufig und wie angesehen das ist.

Jede Gruppe hat ihr eigenes Aventurien, dass gerade in solchen Aspekten oft auch stark von offiziellen Setzungen abweicht. Mir fällt z.B. immer wieder auf, dass die Geschlechterverteilung in den meisten Gruppen (wo ich es mitbekomme) nicht so... naja... verteilt ist, wie es wohl offiziell (zumindest von einigen Autoren) angedacht war. Es ist ja auch schwer, sich da gedanklich völlig von dem Bild zu trennen, mit dem wir in unserer Welt hier aufgewachsen sind und täglich leben. Davon kommt man nur los, wenn man sich Mühe gibt. Und Mühe sollte man sich nur geben, wenn die Gruppe da Wert drauf legt. Viele tun das nicht und dann ist das okay. Oberste Priorität ist Spaß für alle. :) Also wenn du so einen homosexuellen Außenseiter-Zwerg spielen willst, besprich das mit deinem SL und ggf. mit den anderen Spielern. Wenn die sich nicht beschweren, dass das nicht ihrem Bild von Aventurien entspricht, dann passt es zu eurem Aventurien.
( o _
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Cifer
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Ungelesener Beitrag von Cifer » 16.01.2018 21:14

Infernal Acid hat geschrieben:
16.01.2018 17:31
Cifer hat geschrieben:
16.01.2018 14:36
Infernal Acid hat geschrieben:
16.01.2018 13:47
Generell ist das heute aber ein Thema, das man den Gruppen überlässt. Ich würde mal davon ausgehen, dass die DSA-Redaktion hierzu in den nächsten Jahren keine Vorgaben machen wird.
Du weißt, dass "Wege der Vereinigung" tatsächlich angekündigt ist?
Nein, wusste ich nicht. Wobei ich jetzt nicht sicher bin, ob es dort nur um Sex oder auch explizit um Sex zwischen verschiedenen Fantasy-Rassen geht.
Von "Wir schreiben über Sex" ist es zu "Wir schreiben über Sex zwischen unterschiedlichen Spezies" nicht unbedingt so weit, dass ich Ulisses den gedanklichen Sprung nicht zutrauen würde. Interessant wird schon eher, ob sie dabei bei den "klassischen" Spezies (Mensch+Elf, wenn's düsterer sein soll auch noch Mensch+Ork) stehen bleiben oder eben auch ungewöhnlichere Kombinationen (Mensch+Zwerg, Mensch+Necker,...) angehen.
Advocatus Diaboli hat geschrieben:
16.01.2018 17:55
Ich würde da auch ein bisschen zwischen den zwergischen Kulturen differenzieren. Bei Brilliantzwergen kann ich mir offen ausgelebte Homoseualität deutlich eher vorstellen als bei Erzzwergen.
Das würde ich gar nicht mal so unbedingt sagen - dass die Akzeptanz von Homosexualität was ist, was man nicht mit Konservativität zusammenbringt, hängt ja rein mit der irdischen Geschichte zusammen. Ohne ein paar entsprechend verdammende Weltreligionen könnte man ebensogut bei Erzzwergen landen, die das als eine stabile Paarbeziehung und Verankerung in der Gesellschaft sehen.
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Killerpranke
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Ungelesener Beitrag von Killerpranke » 16.01.2018 22:26

Cifer hat geschrieben:
16.01.2018 21:14
ungewöhnlichere Kombinationen (Mensch+Zwerg
es steht irgentwo das Zwerge keine Kinder mit anderen Rassen zeugen können. Deswegen auch keine Halbzwerge^^ nur so am rande
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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 16.01.2018 22:56

Es gibt noch andere Varianten, wo keine Kinder zu erwarten sind, die aber doch da und dort praktiziert werden...

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Charakterkonzept: Homosexueller Zwerg

Ungelesener Beitrag von hexe » 17.01.2018 10:12

Als ich mich in Aventurien eingelesen habe, gab es überall Homosexualität in Romanen, in Regionalbeschreibungen, im Regelwerk. Kein Werk ohne mindestens ein gleichgeschlechtliches Paar oder Liebe. Aber vielleicht lag das auch an den Regenbogen-90ern?

Jeordam
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Charakterkonzept: Homosexueller Zwerg

Ungelesener Beitrag von Jeordam » 17.01.2018 11:09

Das war bzw. ist die Kiesowsche Prägung.

"Ein bisschen bi schadet nie" und "Wer zweimal mit derselben pennt gehört schon zum Establishment" waren mindestens bis in die Nullerjahre Schreibvorgaben.
Hat sich das so extrem geändert?
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Taipan
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Charakterkonzept: Homosexueller Zwerg

Ungelesener Beitrag von Taipan » 17.01.2018 14:22

Grade bei solchen Fragen muss man im Hinterkopf behalten, dass viele Geschlechterstereotype irdisch auf körperliche Unterschiede zurück gehen (Männer sind im Durchschnitt nun mal größer und kräftiger). Aventurisch ist das explizit anders gesetzt, so dass die klassischen Geschlechterrollen nicht wirklich anwendbar sind.
Damit fehlt dann auch die Grundlage für Homosexuelle als "feminine" Männer (Was ich auch irdisch für Schwachsinn halte). Wir haben einen schwulen Magier in einer Runde, und das äußert sich dann darin, dass halt der Wirtssohn statt der Tochter das bessere Trinkgeld kriegt.
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Malko
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Charakterkonzept: Homosexueller Zwerg

Ungelesener Beitrag von Malko » 17.01.2018 14:56

Vielleicht meine zwei Cents zum Spielen homosexueller Charaktere:

Die Herausforderung ist, nicht in Stereotype zu verfallen. Sexualität ist ein wichtiger Teil der Persönlichkeit eines Charakters, aber vor allem, wenn die gewählte Sexualität von der prävalenten Norm (die, ganz wertfrei, die Heterosexualität ist) abweicht, neigen Spieler häufig dazu, bei der Darstellung des Charakters zu starke Emphase auf die Sexualität zu legen.

Das ist ein bisschen ähnlich wie bei der Darstellung von Frauen in frühen Videospielen, in denen männliche Charaktere häufig ausgearbeitete Persönlichkeitseigenschaften hatten, aber die dominante Eigenschaft der weiblichen Figuren ihre Weiblichkeit war (siehe Ms. Pacman, die im Grunde nur Pacman mit Lippenstift und einer Schleife ist :P ).

Häufig hinterfragen Spieler gar nicht, wie sich die Sexualität eines Charakters auf alltägliche Darstellungen auswirkt. Sobald aber die Sexualität als Eigenschaft des Charakters hervorgehoben wird, passiert das häufig ungewollt auch außerhalb von sozialen Interaktionen, in denen ihre Sexualität salient sein sollte. Dann sprechen Charaktere 'schwul', schwimmen Charaktere 'schwul', hacken Charaktere 'schwul' Holz. Ich hatte in meiner Rollenspielerzeit sowohl online als auch offline schon Erfahrungen mit Spielern (beide privat heterosexuell), die homosexuelle Charaktere verkörpern wollten. Beide haben den Fehler gemacht, das als zu große Herausforderung zu interpretieren und waren im Nachhinein unglücklich damit, dass ihre wohlerdachten Figuren für ihren eigenen Geschmack zu tuntig ausgefallen sind. In einem der beiden Fälle hat der Spieler das mit der Gruppe besprochen. Wir haben ihm geholfen, seine Figur weniger als Exoten zu begreifen - frei nach dem Motto: "Homosexuelle sind auch nur Menschen." Das hat ihm sehr geholfen. :P

Meine aktuelle Gruppe weiß auch nach über einem Jahr nichts von der Bisexualität meiner Zyklopäerin, weil sich im Spiel nie eine Situation ergeben hat, in der es notwendig war, davon zu berichten. Kriegen die schon irgendwann mit, muss aber auch nicht mit dem Zaunpfahlwink gefunkt werden.

Gez. ein heterosexueller Gender Bender-Rollenspieler, der im echten Leben als Psychologe zu Geschlechterunterschieden forscht

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