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Mehr als QS 6 erreichen

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
Raul Ehrwald
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Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Raul Ehrwald » 11.01.2017 15:50

Rein interessehalber: Wo steht, dass man nur QS 6 erreichen kann? Ich habe jetzt nur die Zauber im Kopf wo halt nach QS 6 schluss ist. Darüber hinaus gibt es aber immer mal wieder irgendwelche SF die einem irgendwo eine oder zwei zusätzliche QS geben. Das wären dann 7 oder 8.

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Re: Aventurische Magie

Beitrag von Farmelon » 11.01.2017 22:13

Wenn ich mich nicht irre bin ich im GRW drüber gestolpert. Wo Proben erklärt werden, der Mechanismus von TaP* und QS, wie das berechnet wird, wo das als Maximum genannt wird. Hab das aber nur einmal gelesen, da hatte ich noch ein gewisses Interesse an DSA5. Ist also schon eine Weile her, Sumaro und andere können sicher was konkreteres dazu schreiben. :)

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Re: Aventurische Magie

Beitrag von Sumaro » 11.01.2017 22:28

Ist doch ganz einfach, im GRW steht 16+ FP = QS 6 und das in jeder Tabelle. Es ist keine einzige QS über 6 vorgesehen. Alles was man mehr als 16 FP* hat bleibt genau in dieser Spalte. Bei QS 6 ist das System gedeckelt.
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Re: Aventurische Magie

Beitrag von Ehny » 12.01.2017 09:26

*schnell reinspringt, da eifriger Mitleser*

Das ist so ja nicht ganz richtig, oder? Ja, durch die FP ist die QS auf 6 beschränkt. Rein durch deine Fähigkeiten kannst du also nicht über 6 kommen. Ergo: Mit reinen FP ist bei einem starken Dämon kein Blumentopf zu gewinnen.

Wenn man aber eine SF hätte oder durch den Einsatz von Schicksalspunkten, die die QS anhebt, ist das losgelöst vom FP generierten Maximum.

Beweisstück A: GRW S.30 (2. Auflage)
GRW hat geschrieben:Für den Einsatz von 1 Schip kann der Held die Qualitätsstufe einer Fertigkeitsprobe um eine Stufe erhöhen. Der Held kann auch eine bessere QS erhalten als er eigentlich durch FP erzeugen kann.
Der Beschwörer wäre hiermit also schon mal bei max. QS = 7 und nicht 6, sonst hätte der Passus "Maximum=6" dastehen müssen.

In kurz: Mit Schicksalspunkten ist das also möglich, ohne (derzeit) nicht. SF, die da mehr ermöglichen werden aber sicherlich noch kommen. In AMII-IV und anderen illustren Publikationen ;-) .

*wieder wegspring und sich auf erbauliche Lektüre freu*

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Re: Aventurische Magie

Beitrag von Raul Ehrwald » 12.01.2017 09:45

Genau so hab ich das auch im Kopf. Die FP haben zwar ihr Maximum an produzierbaren QS, die QS an sich haben jedoch kein Maximum. Siehe Aufwertung durch Schicksalpunkte und z.B. bei der Beschwörung gibts auch Zaubererweiterungen die für die Aufwertung von Wesen die QS erhöhen. Meine Vermutung wäre jetzt gewesen, dass es auch Stile oder SF gibt, die für die Entschwörung zusätzliche QS bringen. Hab da aber auch nichts im Kopf. Kann also sein, dass es da bisher tatsächlich keine höhere QS gibt.

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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Sumaro » 12.01.2017 11:44

Also wenn das so durch die Hintertür gedacht ist, was ich nicht glaube, dann sollte man das ja sehr schnell bei der Feedback-Email erfahren können. Einfach mal anschreiben, im Regelfall hat man da bei so kurzen Fragen innerhalb von wenigen Tagen eine Antwort. Dann weiß man wie es gedacht ist.

Da die meisten Dinge bei QS 6 gedeckelt sind, würde ich ja davon ausgehen, dass es in der Tat als Systemobergrenze angedacht ist.
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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Herr der Welt » 12.01.2017 11:54

Es kann aber schlecht als Normalfall gesetzt sein, dass ein gar nicht mal so hoher/mächtiger Dämon wie ein Karakil schon einen Schicksalspunkt verlangt, um gebannt werden zu können. Überhaupt sollten SchiPs nicht dazu dienen, standardisierte Regelmechanismen zu steuern, sondern als Bonus gedacht sein, um Wahrscheinlichkeiten zugunsten der Protagonisten (oder namhafter Antagonisten) zu beeinflussen; im Prinzip also ein Polster gegen Würfelpech oder ein Joker in der entscheidenden Situation darstellen.
Allein, wenn man (Standard-)NSC ohne SchiPs spielt, können diese eine vglw. Standard-Aktion wie "Banne den Niedergehörnten" nicht durchführen. Jene Fähigkeit, die zusätzliche QS für Entschwörer gewährleistet, scheint es ja nicht zu geben. irgendwo ist also definitiv eine Lücke im Konzept "Bannung beschworener Wesen", wenn diese - aktuell - selbst bei mittelprächtigen Dämonen nicht funktioniert. Wir reden ja nicht über Karmoth oder auch nur einen Arjunoor (den man immerhin noch mit einem unbestimmten Artikel versehen kann).

Die QS-Deckelung nach FP erscheint mir schon unnötig. Verschiedene Synergien oder völlig überzogene Fähigkeiten wie DSA4-Meisterhandwerk, die FW in exorbitante Höhen treiben könnten, gibt es doch nicht mehr. Wieso also nicht statt "16+ = 6 QS" schreiben: "je +3 = +1 QS", was ja einigermaßen der der Tabelle zugrundeliegenden Formel entspräche, die man dann ohne Ausnahmeregel (und eine Deckelung ist eine solche) anwenden könnte.
SF, die Zusatz-QS bringen, kann man zusätzlich anbieten. Dann erreicht man vlt. eine maximale Spanne von 1-10 QS.

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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Sumaro » 12.01.2017 12:12

Das es keinen Sinn macht, dass man bestimmte Gifte nicht heilen und bestimmte Dämonen nicht bannen kann, ist klar. Aber ich denke eben, dass der Rahmen bewusst niedrig gehalten wurde. QS 6 und dann ist Schluss. Auch mit SchiPs ist nicht ableitbar, dass er damit über dieses Maximum hinauskommt, sondern lediglich, dass er über sein eigenes, durch den FW erreichbaren Wert hinausgehen kann.

Wäre irgendwo QS 7+ gewollt hätte man es doch mittlerweile irgendwie ins Regelwerk geschrieben.
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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Herr der Welt » 12.01.2017 15:11

Ich halte es für unwahrscheinlich, dass man bewusst unheilbare Gifte und nicht zu bannende Dämonen kreierte, sondern glaube eher, dass die sich derzeit ergebende QS-Grenze (und sofern es keine Bonus-QS durch SF gibt, ist das unstrittig QS 6) bei der Konzeption jener Gifte und Dämonen (und wer weiß, was sich noch findet) nicht bedacht wurde. Man kann ja schlecht einerseits den Rahmen bewusst niedrig halten und ihn dann doch sprengen; außer eben, es sind Fehler.
Andererseits ist -5 schon das im GRW angegebene Maximum für Probenerschwernisse (extrem schwierig), so dass man sich fragen muss, wieso ein popliger Karakil -6 erhält. Der ist dann "sehr extrem schwer" zu beschwören (und der Shruuf dann "übermäßig übel extrem schwer")? Das deutet ja schon mehr auf eine fragwürdige Design-Entscheidung als auf einen Fehler hin.
Die Giftstufe hat man wohl noch von DSA4 inspiriert übernommen. 2 SP/KR für 2W6 KR würde für Stufe 7 ganz gut passen und 1W6 SP für Stufe 3 ebenso. Hat man eigentlich noch den KO-Rettunsgwurf? Das wäre ein weiteres Indiz für eine DSA4-Giftstufe, die so ja auch beibehalten werden kann. Das hätte dann nur der Autor des Klarum Purum beachten müssen (z.B. max. Giftstufe QS*2 oder QS*3 oder Probe +[Giftstufe]/3).

Den Rahmen kleinhalten trifft aber sowieso zu. Wie ausgeführt ist eine Deckelung überflüssig, wenn 19, 22 und 25 FP erst QS 7, 8 und 9 brächten. Im Ulissesforum meinte jemand - ich kann es gerade nicht zitieren -, dass man mit den Erweiterungsbänden, die ja alle optional sein sollen, keine Machtstufe jenseits des GRW etablieren wollte. Ich halte das für nicht so abwegig. Die Konsequenz wäre, dass entsprechende Erfahrungsstufen für DSA5 ganz unter den Tisch fallen oder dass weitere Bände "Enhanced"-Regeln bieten werden - vlt. für die DSA5-G7-Version, für das TNBT der Edition o.Ä.

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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Andwari » 12.01.2017 15:23

DSA macht doch dasselbe wie schon zuvor: Man hat ein Talentsystem mit mehr oder weniger eskalierendem Aufwand um besser zu sein - QS 3 erreicht man halt mit einem TaW12 deutlich einfacher/überhaupt als mit TaW5 ... und dann konterkariert man das dadurch, dass man aus diversen Quellen +1 QS kriegen kann. Also entwertet man den Haupt-Mechanismus mit den TaW/ZfW zugunsten von Konzepten, die aus möglichst vielen Quellen solche Modifikatoren ansammeln.

Dafür brauche ich dann eben nicht den "TaW19", sondern es reicht ein popeliger TaW10, per Vorteil wiederholter Würfelwurf, SF 1 und 7, Spezialgedöns 8, Ausrüstungsteil 23 usw.

Eine TaW-Beschränkung ist sinnlos, wenn das relevante Ergebnis "QS_X" sowieso mit nichtmaximalem TaW (und Mods) billiger erreichbar ist.

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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Farmelon » 13.01.2017 03:13

Ihr habt alle drei recht.^^
Da merkt man dass das System Stückweise und nach Bedarf entwickelt und erweitert wird und nicht aus einem Guss kommt, mit einem großen Konzept dahinter an das man sich hält. Entweder war dem Regelschreiber nicht klar das man auf 6 QS gedeckelt ist, oder man wollte mit den ganzen SFs absichtlich mehr als 6 QS zulassen, hat aber nicht daran gedacht das ganze auch explizit als Regel zu fassen im GRW, sondern nimmt das als gegeben hin und weitet das dann eben immer weiter mit weiteren Sonderfertigkeiten aus ohne das es wirklich geregelt wird ob nun möglich oder nicht.

Ich schätze mal das wird auch noch mehr werden, da die Regeln immer mehr erweitert werden. Da geht neben Teilprobenerleichterungen auf die richtige Unterhosenfarbe beim Betören eben auch mal unter, dass solche Grundmechanismen und deren Auswirkungen mit weiteren Bänden und Regelerweiterungen recht interessante Ergebnisse wie eben jetzt unheilbare Gifte und unbannbare Dämonen erzielen kann. Oder das man jetzt schon die Maximalerschwernis des GRW ignoriert und höhere vergibt.

Immerhin fällt es schon jetzt auf, dann kann man das in weiteren Regelbänden kitten, indem man klarstellt wie das gemeint ist. Das dürfte wahrscheinlicher als eine Errata sein. Und wer dann die eine, oder die andere Regelvariante bevorzugt kann dann eben mit oder ohne den kittenden Regelband spielen.
Im GRW der nächsten Auflage bei den SFs ein Satz, dazu eine zeitgleich veröffentlichte Errata, dass Bonus-QS durch SFs und andere Mechanismen das 6er-Limit sprengen oder ihm unterliegen wär natürlich dennoch mit am besten finde ich. Egal wie herum, damit wüsste man zumindest was Sache ist.

Alternativ hätte man beim GRW ja schon ungefähr wissen müssen was und wie man später zur Magie und anderen Dingen noch an Regeln und Crunch bringen wird und wie sich das mit den Grundmechanismen verträgt. Aber der Zug ist abgefahren. :censored:

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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Raul Ehrwald » 13.01.2017 06:24

Ich bete dafür, dass es nicht bei 6 gedeckelt wird. Das macht alle Sachen mit Bonus QS schwachsinnig bzw. höchstens minimal nützlich. Ich finde ja schon die Zauberstile mit "sind herausragende [So und so]" und bekommen deswegen +2 FP Mist. Im Highend-Bereich sind sie genauso gut wie alle anderen. Naja gut, sie haben leicht verbesserte Wahrscheinlichkeiten. Aber die beschränken sich am Ende auch auf ein Minimum.

Stand jetzt deutet für mich auf jeden Fall nichts mehr auf eine QS-6-Deckelung, als auf keine hin. Eher anders herum.

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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Sumaro » 13.01.2017 07:30

Ich sehe eigentlich bisher im Regelwerk einen sehr deutlichen Hinweis darauf, dass ab QS 6 gedeckelt ist. Höhere Effekte sind im GRW nicht ausgeführt, Zauber haben darüber hinaus keine Effekte mehr und Stellschrauben in dieser Höhe gibt es auch kaum noch welche, die angebracht werden. Vor allem bringt es, bis auf ganz wenige Punkte, eben wirklich nichts irgendwo QS 7 übrig zu behalten. Und auch viele Boni-QS (z.B. im Magieband) sind bei QS 6 gedeckelt. Ich sehe da viel mehr einen sehr deutlichen Hinweis auf "So weit geht es".

Wieso hat eigentlich noch niemand an die Feedback-Email geschrieben, von denjenigen die DSA5 spielen und Bedarf an Klärung haben?
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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Ehny » 13.01.2017 09:10

Ich spiele zwar nicht, wie du wohl weißt, aber das interessiert mich. Und also schrieb ich soeben die Mail an Ulisses. Einmal mit Hinweis auf den unentschwörbaren Karakil bei einem 6er Maximum und einmal den Fischerwettbewerb mit SF Fischer+SchiP+18FP (QS6 oder QS8). Mal schauen ob in Waldems der Atomalarm ausgelöst wird ;-) .

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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Raul Ehrwald » 13.01.2017 09:47

Bisher habe ich nicht geschrieben, weil wir es gemäß Möglichkeiten im Magieband einfach ohne Deckelung spielen. Aber ich bin gespannt, was das Feedback sagt.

Meine Vermutung wäre (vor allem vor dem Hintergrund des Magiebandes) auch diese, dass die Redaktion höhere QS in späteren Bänden sowie durch den Einsatz eines SchiPs vorgesehen hat und daher keine oder wenige Überlegungen zu kleineren Giftstfufen und Anrufungsschwierigkeiten getätigt hat. Das würde allerdings bedeuten, dass es entweder eine Errata, eine Markierung höherer QS und Schwierigkeiten als optional oder aber die weiteren Bände als Pflichtbände zum Spielen aufnehmen müsste.

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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Sumaro » 13.01.2017 10:41

@ Ehny

Du verzerrst dir aber schon selbst die Antwort durch diese Vorankündigungen. Wenn man eine unbeeinflusste und von der Intention her klare Antwort haben möchte, dann sollte man den Fall möglichst ohne "Hier und da wären dann nämlich Fehler!!!!" anbringen. xD Sonst hat man nämlich ruckzuck eine sozial erwünschte, aber keine von der Intention her reine Antwort. ;)

Dann warten wir mal ab, was dort gesagt wird. Erratiert werden muss nämlich so oder so. Entweder das GRW und das QS-System oder ein paar Stats von Wesenheiten, Giften etc.
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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Cifer » 13.01.2017 10:44

Du verzerrst dir aber schon selbst die Antwort durch diese Vorankündigungen. Wenn man eine unbeeinflusste und von der Intention her klare Antwort haben möchte, dann sollte man den Fall möglichst ohne "Hier und da wären dann nämlich Fehler!!!!" anbringen. xD Sonst hat man nämlich ruckzuck eine sozial erwünschte, aber keine von der Intention her reine Antwort.
Ich muss sagen, ich hätte lieber eine Antwort, mit der das System spielbar wird als eine "von der Intention her reine", bei der der Beantwortende die Probleme des Systems nicht im Blick hat.
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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Sumaro » 13.01.2017 11:07

Die Intention der Regel ist das entscheidende. Dann weiß man nämlich in welche Richtung man in seiner eigenen Runde anpassen muss. Das ist viel besser zu wissen, als wenn jetzt jemand einen "Patch" draufklebt, weil man die Befürchtung hat, hier würde sonst ein Problem vergrößert.

Denn eine Antwort mit der das System spielbar wird, gibt es nicht. Irgendwo wurde ein Fehler gemacht. Weiß man, was gemeint war, dann kann man direkt damit agieren und im Geist der Regeln Änderungen vornehmen. Im schlimmsten Fall aber provoziert man sonst einen Hotfix, bei dem dann eine weitere Sonderregel eingeführt wird (Ja, bei X und Y gibt es QS über 6, bei A-W hingegen nicht, bei Z gelten nochmal andere Regeln). Da weiß ich doch lieber "Maximum liegt bei 6, alles andere muss drum herum angepasst werden" oder "Maximum ist offen, alles andere muss angepasst werden".

Intention hilft mir dabei Hausregeln zu schreiben.
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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Andwari » 13.01.2017 12:11

@Sumaro
Das würde doch nur helfen, wenn Du eine kontinuierlich vorhandene "Regelwerks-Idee" unterstellst - ob die vorhanden war, gegenüber Zuarbeitern kommuniziert wird oder nächsten Monat Bestand hat?
Dass das nächste DSA-Teilregelwerk irgendwelche vermeintlich vorhandenen Leitplanken einreißt, kann "Fehler" sein = dann wird irgendwann gegengesteuert, dieser Fehler gepatched, nicht auf diesem Fehler aufgebaut ... oder es ist "Neue Richtung", dann sind alle Deine Bemühungen, den Fehler zu finden, obsolet.

Solange man auch "Fehler" im Grundregelwerk nicht ausschließen kann, ist es leicht, sich mit Patches um die Formulierung von grundlegenden Ideen zu drücken (die sich nicht verkaufen lassen) - dann ist das Grundregelwerk nicht das ausdiskutierte Grundsatzprogramm. Denn klar formulierte Ideen kann man grundsätzlich ablehnen - ein diffuses Patch-Häufchen lässt sich ggf. anpassen, wenn sich eine entsprechend wichtige Stimmung abzeichnet.

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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Perceval » 13.01.2017 12:51

Sumaro hat geschrieben:Ich sehe eigentlich bisher im Regelwerk einen sehr deutlichen Hinweis darauf, dass ab QS 6 gedeckelt ist. Höhere Effekte sind im GRW nicht ausgeführt, Zauber haben darüber hinaus keine Effekte mehr und Stellschrauben in dieser Höhe gibt es auch kaum noch welche, die angebracht werden. Vor allem bringt es, bis auf ganz wenige Punkte, eben wirklich nichts irgendwo QS 7 übrig zu behalten. Und auch viele Boni-QS (z.B. im Magieband) sind bei QS 6 gedeckelt. Ich sehe da viel mehr einen sehr deutlichen Hinweis auf "So weit geht es".
Du hast Recht, dass die Effekt- und Zauberbeschreibungen bei QS 6 gedeckelt sind. Was auch ok ist. Mehr als z.B. Versteinern beim Paralys macht auch keinen Sinn :wink:

Allerdings haben höhere QS durchaus ihren Sinn, auch im bestehenden System:

Vergleichsproben, z.B. Willenskraft oder Kraftakte. Da wäre es blöd, davon auszugehen, dass bei QS 6 Schluß wäre. Spielt eine recht große Rolle in DSA5. Und mit entsprechenden Vorteilen, wie z.B. Athlet, erreichst Du recht schnell recht stabil QS6.

QS werden z.B. zur Schadens- oder Wirkungsdauerberechnung heran gezogen.

....

Ich sehe da aktuell keine Intention dahinter, sondern eher eine Inkonsistenz.

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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Sumaro » 13.01.2017 14:54

@ Andwari

Ich unterstelle, dass sich jemand was dabei gedacht hat, die Tabelle bei QS 6 zu deckeln und das eine Designentscheidung dahinter steht. Sollte das nicht der Fall sein, wäre es sehr seltsam.

@ Perceveal

Wie schnell oder langsam ich QS 6 erreiche ist ja vollkommen irrelevant. Relevant ist, ob man eine Obergrenze haben wollte. Ich hatte bisher den Eindruck (und das wurde durch diverse SF, die nur bis QS6 wirken unterstrichen), dass es gewollt ist.
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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Perceval » 13.01.2017 15:14

Sumaro hat geschrieben:
@ Perceveal

Wie schnell oder langsam ich QS 6 erreiche ist ja vollkommen irrelevant. Relevant ist, ob man eine Obergrenze haben wollte. Ich hatte bisher den Eindruck (und das wurde durch diverse SF, die nur bis QS6 wirken unterstrichen), dass es gewollt ist.
Wie gesagt, bei einigen Anwendungsbereichen der QS sehe ich diesen Willen, bei einigen nicht.

Nirgendwo steht meines Erachtens explizit, dass Dir z.B. die Sonderfertigkeit Fischer nicht QS 7 verschaffen kann.

Davon ausgehend: Ist das jetzt eine Designentscheidung oder Fehler?

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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Gorbalad » 13.01.2017 15:15

Perceval hat geschrieben:Ist das jetzt eine Designentscheidung oder Fehler?
Es gibt auch Designentscheidungen, die sich als Fehler herausstellen :lol: :devil:

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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von WeZwanzig » 13.01.2017 15:21

Perceval hat geschrieben:Nirgendwo steht meines Erachtens explizit, dass Dir z.B. die Sonderfertigkeit Fischer nicht QS 7 verschaffen kann.
Beispielhaft hier sieht man, dass viele SFs gerade in "Aventurische Magie" zusätzliche FP bei 18 deckeln. 19 wären ja bereits die theoretische QS 7. Daher gehe ich schon davon aus, dass RAI maximal QS 6 möglich ist.
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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Raul Ehrwald » 13.01.2017 16:12

Die ganze Deckelung bezieht sich aber nur auf die Fertigkeitspunkte und nicht auf die Qualitätsstufen. Die QS setzen sich im Moment aus Fertigkeit, SchiPs und SF zusammen, wobei nur die Fertigkeiten explizit gedeckelt sind. Das sind die derzeitigen Regeln.

Trotzdem kann es sein, dass Sumaro den richtigen Riecher hat und 6 QS als Regelmaximum vorgesehen ist und nur durch die SchiP-Regel auf 7 erhöht werden kann.

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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Gubblinus » 13.01.2017 16:30

Also in den Regeln steht finde ich eindeutig: QS7 ist erreichbar.

Es steht nirgendwo ein Limit für die Erreichbare QS, nur für die durch Fertigkeitspunkte erreichbare QS.

Man kann jetzt darüber spekulieren ob das so gedacht ist oder nicht, aber die Regeln sind auf jeden Fall so niedergeschrieben. Übrigens hat auch so eine Regelung design-technisch Vorteile. zB kann man Begegnungen schaffen die eben nur unter glücklichen Umständen (nichts anderes ist der Einsatz eines SchiPs) oder durch besondere Fertigkeiten (nichts anderes wäre eine entsprechende SF) überwunden werden.

Das kann man dann mögen oder nicht, aber einfach nur "Unsinn" ist es nicht.

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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Sumaro » 13.01.2017 16:34

Wenn man aber eine Aussage mit "finde ich" in den Raum persönlicher Meinung ziehen muss, ist das wohl kaum ein Standbein für die Eindeutigkeit.^^

Warten wir ab, was Ulisses selbst sagt. Letztlich ist es dennoch lachhaft, dass man einen Karakil nicht ohne SchiPs bannen könnte ;)
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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von X76 » 13.01.2017 23:19

Ehny hat geschrieben:einmal den Fischerwettbewerb mit SF Fischer+SchiP+18FP (QS6 oder QS8). Mal schauen ob in Waldems der Atomalarm ausgelöst wird ;-) .
Wobei es bei den SF nur um den Unterpunkt "Rationenermittlung" geht und dieser sowieso schon einen Sonderfall im Gegensatz zu anderen Talenten darstellt. Das sieht man z.B. auch beim kritischen Erfolg, welcher die FP auf FW x 2 setzt.

Jeder kann also mehr erbeuten, als es die normale QS Formel ermöglichen würde und das auch bei Vergleichsproben "Angelwettbewerb".

Auch wenn man bei Pflanzenkunde und Tierkunde andere Beispiele gewählt hat, kann man auch hier davon ausgehen, dass man "unerhofft fette Beute" machen kann und so die normale QS Rationen Formel sprengen kann.

Eine klare Formulierung wie bei anderen SF "bis max. QS 6" wäre aber schöner, da einheitlich.

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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von Farmelon » 15.01.2017 19:42

Wie war das eigentlich genau beim Dplicatus, beziehungsweise Illusionen? Muss man da bei der Sinnesschärfe mehr QS als der Zaubernde erreichen oder reicht Gleichstand? Bei mehr QS Sinnesschärfe hätten wir noch einen weiteren Fall, wo es arg knirscht.

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Re: Mehr als QS 6 erreichen

Beitrag von X76 » 15.01.2017 23:04

Da es sich um eine Vergleichsprobe handelt, gewinnt bei Gleichstand automatisch die passive Partei. Ob dies die "Illusion" oder der "Getäuschte" ist unklar, von der Schreibweise her "Um sie zu durchschauen, ist eine Vergleichsprobe zwischen Sinnesschärfe (Wahrnehmen) und dem Zauber nötig." kann man jedoch von einer Lösung "pro Illusion" (bei Gleichstand wird die Illusion nicht durchschaut) ausgehen. Ebenso wie eben auch der perfekt Versteckte nicht vom Sucher gefunden werden kann u.ä. - der Aktive ist im Zweifelsfall immer der Unterlegene und das nicht nur bei Zauberei sondern allgemein.

Korrektur:
Lt. AK S. 22 unterscheidet sich Sinnesschärfe (Wahrnehmen) von Sinnesschärfe (Suchen) dadurch, dass es nicht aktiv ist.

Man könnte die Illusion also bei Gleichstand durchschauen.

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