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Fragen zu Plotlöchern und Hintergrund in der Rabemark

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Endyroth
Beiträge: 1
Registriert: 13.09.2015 19:24

Fragen zu Plotlöchern und Hintergrund in der Rabemark

Beitrag von Endyroth » 13.09.2015 20:51

Hallo,

ich spiele DSA seit fast 20 Jahren, hatte jedoch teils riesige Pausen. Den Metaplot habe ich und meine Gruppe meist nur aus der Distanz beobachtet bzw. am Rande dieser Ereignisse gespielt. Mittlerweile spielen wir einmal im Jahr, da es schlicht an Zeit fehlt. Entsprechend habe ich viel Zeit das Abenteuer als Meister vorzubereiten und damit auch den Anspruch an mich dies gut auszuarbeiteten.

Dies nur vorweg, unter welchen Vorraussetzungen das Projekt ensteht. Meine Spieler und ich sind keine Regelfüchse und Hintergrundcracks. Dennoch möchte ich ein Abenteuer, dass sich gut in den offiziellen Hintergrund einpasst.

Zur groben Plottidee:

Etwas Railroading mit der klassischen Händlereskorte durch die ehemalige Wildermark in die Rabenmark. Es sollen Vorräte für die Golgariten und ihren bevorstehenden Angriff auf den Todeswall/Altzoll beschützt werden. Motivtion sollte sein sich evtl am Kampf der Golgariten zu beteiligen.
Soweit kommt es aber nicht. Die nächtliche Unterkunft wird von (vielen) Untoten angegriffen und man kann nur unter Verlusten weiter gen Westen ziehen. Links Schwarze Sichel, rechts Trollzacken. Weiter westwärts trifft der Handelszug ebenfalls auf Untotenhorden. Der Weg nach Sankt Boronia ist abgeschnitten und zurück nach Osten geht es ebenfalls nicht. Bleibt der Weg in eines der Gebirge.

Ich plane auf dem Weg weitere Scharmützel bzw ein Dorf, in dem sich die Bewohner gerade auf die Flucht vorbereiten. Sie erzählen von einem alten Kloster in den Bergen in dass sie fliehen wollen.

Bild

Und hier kommt der erste größere Knackpunkt. Es soll eine Art Noinitenkloster sein. Eine Psychatrie, ein Sanatorium für all diejenigen, die unter den Jahren des Krieges und Schreckens gelebt haben. Sowohl Opfer, als auch Täter, die hier von Menschenfreunden, aber auch berechnendem Forschergeist behandelt werden. Die Erforschung seelischer Krankheiten, wie sie noch in den Kinderschuhen steckt.

Ideenpool für "Insassen":
-klassische Vergewaltigungsopfer in den Wirren des Krieges
-Augenzeugen starker Dämonischer Aktivitäten -> verzweifelt, apathisch
-Soziopathen, die aktiv auf dämonischer Seite kämpften und sich nun an der Aufmerksamkeit für ihre Person weiden (Hanibal Lector?)
-verzerrter Praiot mit Affinität zum Feuer
-Kriegszitterer -> Reichssoldaten die unter Geschützbeschuss/Magie leidenhttps://de.wikipedia.org/wiki/Kriegszitterer
-Seefahrer, der schiffbrüchig zum Kannibalen wurde und zu überleben
-ein von Praioten gebannter Beherrschungszauberer, der nur noch über sein Wissen verfügt

Weitere Ideen sind gern gesehen. Ich will versuchen diese als NPCs auzubauen.

Dieses Sanatorium ist noch in der Entstehung und hat diese alte Ruine in der "Nähe" zu den Schwarzen Landen und möglichen Patienten gewählt. Finanziert wird dies über die Noiniten, die Boronkirche (Vergessen) und evtl Hesindekirche. Primär jedoch über das Haus Rabenmund.
Die schwangere Edle Jorana von Rabenmund (Cousine von Swantje von Rabenmund)tritt hier als Stifterin auf, ist jedoch insgeheim selbst Patientin.
Die Patienten sind (bis auf wenige gemeingefährliche, die inhaftiert sind) nicht von den anderen Bewohnern unterscheidbar.

Die Untoten die nun gerade verstärkt in der Rabenmark auftreten konzentrieren sich auf das alte Kloster. Jorana von Rabenmund in ihrer Schwangerschaft wirkt wie ein Leuchtfeuer auf das tote Fleisch. Somit wird das Sanatorium belagert. Die dumpfen Untoten haben zu Beginn keine Möglichkeit in die Klosterruine einzudringen, hindern jedoch offensichliche Ausbruchsversuche.

Mit dieser Gefahr von Aussen und den merkwürdigen Figuren in Inneren möchte ich viel Unsicherheit bei den Helden erzeugen.

Es gilt für die Helden bei den Verantwortlichen des Klosters die Anwesenheit weiterer Mäuler, die Störungen der Behandlung, Übergriffe zwischhen Patienten und Flüchtlingen (Dörfler un Teile des Händlerzuges) zu vermitteln und zu regeln.

Es soll ein alternativer Fluchtweg durch die in den Fels gehauenen Gänge unter dem Kloster zu finden sein, über den Lebensmittel aus dem Dorf, oder einem aufgegebenen Händerwagen beschafft werden sollen.

Höhepunkt soll die Niederkunft Joranas sein, die auch auf die Bewohner des Klosters Einfluss haben soll. Denn Ihr Kind ist in irgendeiner Art widernatürlich und damit auch Auslöser für die Auferstehung der Toten in Umkreis. Welcher Natur dem Kind folgt ist mir noch nicht klar. Dämonisch oder namenlos ist mir fast fast zu platt. Hier könnte ich gern Ideen gebrauchen.

Zusammenfassung:

Ich bräuchte eine Idee für den Ursprung des Kindes und für seine Auswirkungen bei der Geburt zur Gestaltung des Finales.

Ich bräuchte Infos, inwiefern eine Gründung eines solchen Kosters und von welchen Organistationen sowas getragen werden könnte. Über Noiniten haben ich kaum verwertbares gefunden...

Ideen für NSCs, die den Schmelztiegel im Kloster weiter anfeuern.

Schonmal Dank an alle, die bis hier gelesen haben! :)

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BenjaminK
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Re: Fragen zu Plotlöchern und Hintergrund in der Rabemark

Beitrag von BenjaminK » 14.09.2015 11:01

Vielleicht findest du im inoffiziellen Abenteuer Totgeschwiegen und in Mutterglück die richtigen Anregungen? Das kurze Storyboard klingt für mich wie ein Remix aus den beiden Abenteuern :)

Totgeschwiegen beschäftigt sich dabei mit einer Situation in einem Noionitenkloster plus Sanatorium mitsamt Borongweihten und profanen Pflegekräften, dazu ein paar Verrückte Insassen und ein paar reiche Sanatoriumsbesucher, gepaart mit merkwürdigen Geschehnissen.
Mutterglück spielt im Original zwar um 1010 rum, aber es eine (bzw. mehrere) schwangere Frauen sind Haupt-"Gegenstand" des Plots und das raus resultierende Kind ist unter mysteriösen Umständen gezeugt und geboren worden.
Leitet gerade;
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Teferi
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Re: Fragen zu Plotlöchern und Hintergrund in der Rabemark

Beitrag von Teferi » 24.02.2016 23:54

Das Kind könnte auch in Zusammenhang mit dem mythos der Tränenlosen sein.
Der Bastard eines vom Glauben abgefallenen Mersinger, schließlich vom Nirraven verflucht um ein Gegengewicht zur Tränenlosen selbst zu bilden... :)
Die Tränenlose ist eine zentrale Figur von "Träume von Tod" :)

Baal Zephon

Re: Fragen zu Plotlöchern und Hintergrund in der Rabemark

Beitrag von Baal Zephon » 25.02.2016 07:34

Haus Rabenmund ist schon mal toll zum Tragen eines Klosters, irdisch haben ja auch viele Adlige Klöster gestiftet, sohwohl aus Machtpolitisch/wirtschaftlichen Gründen, wie auch aus image und glaubens Gründen.


Die Idee mit dem Kind finde ich super, allerdings weiß ich nich wie gern du/deine Spieler sich intensiv mit moralischen fragen auseinander setzen. Weil wenn das noch ungeborene Kind Grund für die Untoten ist, und es dann noch Dämonischer oder Namenloser Natur wäre, dann fängt es zumindest für mich an nach bevorstehendem Kindsmord zu stinken und ich kenne ein paar spieler denen so etwas zu viel wäre.
Anstatt die arme Jorana den Antichristen gebären zu lassen, schenk ihr doch einen Messias!

Vielleicht wird ein Kind geboren das nicht schreit oder weint (schweighaft) mit unnatürlich blasser/weißer Haut und rein schwarzen Augen (Gut, das Ding klingt jetzt nicht sonderlich niedlich, aber so stelle ich mir eben einen Messias des Boron vor) Vl. ist es dem Kind ja Bestimmt mit Borons Hilfe den Fluch des Untodes entgültig zu Brechen, vielleicht ist es seine Aufgabe irgendwann mal die zerstrittenen Kulte zu einen und Boron in der kommenden Zeit des Karmakorthäons auf seinen rechtmäßigen Platz am Thron Alverans zu verhelfen :wink: Weswegen auch die Untoten so scharf auf das Kind sein können weil sie mehr oder minder von Tantchen Targunintoth selbst geschickt werden.

Dazu kann man in so einem Noionitenkloster toll ein paar (angebliche) Propheten haben. Vielleicht spricht Boron selbst ja durch die ehemalige Bäuerin Ysolda, die unter der Herrschaft der Nekromanten von denen Vergewalltigt wurde und von ihrer anschließenden Totgeburt noch mehr verstört und schießlich hier her gebracht wurde. Vielleicht spricht Targunitoth aus dem alten Ugdalf vom Berg, der noch an der Trollpforte gekämpft hat bevor ihn das Zittern ereilte. Unterdessen regt spinnt der ehemalige, nun ausgebrannte und räumütige Nekromant Praiofried (Name von der ausbrennenden Stelle geändert)der hierher eigentlich geschickt wurde um sein altes leben zu vergessen, an wegen und Möglichkeiten die Untoten auf zu halten, ob das gelingt ist eine andere sache.

Hat echt viel potenzial so was. Und wenn es dann doch noch etwas gekloppe sein darf: Irgendwer muss das Kind dan nach Sankta Boronia eskortieren, weil wo sonnst, ausser in der Stadt des Schweigens, wäre es sicherer vor dem Wirken Tija'kools als in den Händen der Golgariten? Natürlich muss man sich da erst einen Weg durch die Untoten Bahnen.
Wie das funktionieren soll? Naja, Viseria dort drüben ist eigentlich akolutin und im politischen Exil im Norden, die hat aber in Mirham gelernt wie man einen Golem baut und kann aus vorhandenen Sachen so einen Behemoth basteln der den Weg durch das faule Fleisch bahnen kann... aber wirklich mit Dämonischer Macht gegen untote vorgehen?

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