(158) Sternenleere


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Wie gefällt dir der Kurzgeschichtenband "Sternenleere"?
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 Betreff des Beitrags: Re: (158) Sternenleere
BeitragVerfasst: 07.01.2016 22:59 
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Wie bewertet man am besten einen Kurzgeschichten-Sammelband? Jede Geschichte einzeln? Alles als großes ganzes? Ich weiß es nicht, daher mache ich es auf meine Art ;)
Zuerst sei gesagt, das mich das Buch gut unterhalten hat. Manche Geschichten waren besser als andere, aber es war keine dabei, die ich als wirklich schlecht empfand. Es war wirklich interessant zu lesen, wie verschiedenste Personen den Sternenfall erleben und mit ihm umgehen. Das Buch bietet wie ich finde eine gute Grundlage um darauf aufbauend eine schöne Kampagne um dieses Großereignis aufzubauen.
Doch nun zu einigen der Kurzgeschichten. Ich werde nicht zu jeder was schreiben, nur zu denen bei denen ich etwas besonderes hervorheben möchte.
Das erste Highlight für mich war "Der Marsch der Hundert". Die Geschichte war sehr spannend geschrieben und hat einen so richtig gefesselt. Das Ende ist (leider) sehr offen, aber ich hoffe das diese Geschichte noch in einem Abenteuer aufgearbeitet wird, ich sehe da viel Potential. Die beiden Geschichten um Kalman Karinor "Sieben des Feuers" und "das Zwinkern des Fuchses" fand ich auch sehr gelungen, wobei ich es besonders interessant fand, das diese beiden Geschichten die aufeinander aufbauen von zwei verschiedenen Autoren stammen.
In "So finster die Nacht" passiert eigentlich nicht viel. Ein Praiosgeweihter beobachtet Nachts den Sternenfall. Und dennoch war das meiner Meinung nach die beste Geschichte des Buches, da sie auf wirklich nachvollziehbare und spannend zu lesende Weise zeigt, was so ein Ereignis in jemandem auslösen kann und wie dieser damit umgeht.
"Dunkelstern" fing recht spannend an, war mir dann gegen Ende aber etwas übertrieben. Eine Shakagra, die auch gleich die Tochter einer Pardona-Hochpriesterin ist, lässt sich von einem Nivesen, der einen Auftrag von Liska höchstpersönlich erhält, während des Sternenfalls in einem uralten Heiligtum des Namenlosen schwängern? Das klingt für mich ein bisschen zu sehr nach "Neuer Super-NSC" von dem wir sicher bald mehr hören werden...
"Familientreffen" und "Ein Gespräch unter Freunden" haben mir besonders dadurch gefallen, das man erfährt, wie die Unsterblichen zu dem ganzen Ereignis stehen. Weniger gut hat mir aber die Darstellungsart gefallen. In beiden Geschichten werden mir die Unsterblichen viel zu griechisch/menschlich dargestellt. Und während "Ein Gespräch unter Freunden" zumindest noch einige Zweifel an der Geschichte durch den anzweifelbaren Berichterstatter zulässt, lässt sich "Familientreffen" nicht anders deuten als "Hesinde und Amazeroth treffen sich für einen Kaffeeklatsch im Limbus". Auch fand ich es etwas Schade, dass beide Hesinde auftraten ließen, ich hätte mir gerne die Sicht von mehreren Göttern gewünscht.
Zuletz sei noch "Madas Kelch" erwähnt, dass mir dadurch im Gedächtnis geblieben ist, da es die Geschichte des Druiden Melanor aus "Mehrer der Macht", das ich erst neulich gelesen hatte weitererzählt.

Abschließend kann ich sagen, das ich dem Buch trotz einiger kleienr Mängel 4-5 Punkte geben werde, wobei die 5 knapp siegt :)

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"Elapsam semel occasionem non ipse potest Praios reprehendere"


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 Betreff des Beitrags: Re: (158) Sternenleere
BeitragVerfasst: 20.01.2016 10:18 
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Weil hier gesagt wurde Azaril hat einen Paktbruch begangen

Wann und wo kann man das nachlesen ???


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 Betreff des Beitrags: Re: AW: (158) Sternenleere
BeitragVerfasst: 20.01.2016 11:12 
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Denderan Marajain hat geschrieben:
Weil hier gesagt wurde Azaril hat einen Paktbruch begangen

Wann und wo kann man das nachlesen ???

Stand so was in der Art nicht schon in Orden und Bündnisse bei der Beschreibung der Borbaradkirche?

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 Betreff des Beitrags: Re: AW: (158) Sternenleere
BeitragVerfasst: 20.01.2016 11:16 
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Registriert: 13.02.2007 17:49
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Fessy hat geschrieben:
Denderan Marajain hat geschrieben:
Weil hier gesagt wurde Azaril hat einen Paktbruch begangen

Wann und wo kann man das nachlesen ???

Stand so was in der Art nicht schon in Orden und Bündnisse bei der Beschreibung der Borbaradkirche?


Habe ich nicht daher keine Ahnung :)


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 Betreff des Beitrags: Re: (158) Sternenleere
BeitragVerfasst: 20.01.2016 20:20 
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Registriert: 23.04.2010 01:12
Denderan Marajain hat geschrieben:
Weil hier gesagt wurde Azaril hat einen Paktbruch begangen

Wann und wo kann man das nachlesen ???


Bin mir sehr sicher, dass man das (in den MI) der Schattenlande-Spielhilfe (nach)lesen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: (158) Sternenleere
BeitragVerfasst: 21.01.2016 09:12 
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Registriert: 10.09.2015 07:37
Ich gebe dem Band 4 Punkte
Es war sehr spannend und interessant ihn zu lesen, hat für gute Kurzweile gesorgt.
Besonders gut gefallen hat mir "Tod einer Löwin" und die Geschichten um die Vision und das Finden eines neuen Schwarzen Auges.
Bin mal sehr gespannt was mit dem genauer passiert ist.
Was in meinen Augen zu den fünf Punkten gefehlt hat, was aber vermutlich nur mich als Recht unerfahrenen in Aventurien gilt und zum teil auch dem Format zu schulden ist, das ich viele Begrifflichkeiten und Orte erst nachschlagen musste um mir darunter etwas vorstellen zu können.

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 Betreff des Beitrags: Re: (158) Sternenleere
BeitragVerfasst: 22.02.2016 16:34 
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Da ich das Buch „Sternenleere“ nun vollständig gelesen habe, möchte ich es einer persönlichen Kritik unterziehen.

Ich habe mir den Kurzgeschichtensammelband geholt, weil mich dieses kosmische Event, sowie das namenlose Treiben im Allgemeinen, brennend interessiert. Der Namenlose war mir schon immer der liebste Gott in DSA, also war mir klar, dass dieses Buch nach meinem Geschmack sein könnte. Was das betrifft bin ich auch zufrieden mit dem Inhalt, nicht zu vage, aber auch nicht zu genau wird über den Sternenfall und das namenlose Treiben in Aventurien (und Myranor) berichtet.

Zum Stil: Die Geschichten sind schon sehr kurz. War irgendwie zu erwarten, aber so manches mal dachte ich mir: „Ernsthaft, jetzt endet die Geschichte?! Jetzt fängt sie doch erst so richtig an!“ Kann man also Negativ oder Positiv ansehen (schließlich war die Geschichte so spannend, dass ich mehr will). Ich denke im Rahmen der Vorgabe sind diese „Cliffhanger“ schon zu vertreten.

So jetzt zu den einzelnen Stories:

- Pflicht Teil I + II: Beide Geschichten haben mir gut gefallen, auch wenn ich den Schreibstil, speziell die Erzählperspektive, als unangenehm empfand. Inhaltlich hingegen ist das genau meine Baustelle: Shinxir ist meiner Meinung nach der bessere Kriegsgott (Rondra verhindert jeden Sieg durch diesen dummen Ehrbegriff), die Ehrerbietung die ihm hier entgegen gebracht wird ist ganz nach meinem Geschmack. Der Kniff mit dem zeitlichen Abstand der beiden Geschichten war definitiv gelungen.

- Kräuterkunde: Sorry, aber das ist nicht mein Aventurien. Slapstickhexen, welche die Zukunft in der Suppe lesen gehören ins Märchenbuch und nicht in die Welt des Schwarzen Auges...

- Der Marsch der Hundert: Meiner Meinung nach der klare Höhepunkt des Bandes! Eine mystische Geschichte, interessant erzählt mit einem genialen Ende. Eine der Stories wo ich unbedingt weiterlesen wollte. Wäre sicher ein spannendes Buch oder Rollenspiel Abenteuer.

- Der seltsame Fall des Gero Hutmann: Kapier ich nicht. Da bin ich ehrlich, der letzte Absatz verwirrt mich nur? Ist der Typ mit dem Namenlosen im Bunde, oder was soll das aussagen? Kein Peil, verfehlt bei mir völlig seine Wirkung.

- Wasser zu Sand: Eine durchaus interessante Geschichte mit einem spannenden Ausgang. Ich muss ganz ehrlich sein, ich kann den horasischen Drachenbastard nicht leiden. Schon allein deshalb sagt mir die Story mit ihrem Ende zu. Auf jeden Fall ist die Geschichte spannend geschrieben und punktet mit einem unsicheren Ausblick in die Zukunft.

- Von Brüdern und Freunden: Sehr kurze Geschichte über ein paar Orks. Ziemlich nichtssagend im großen Sternenfallkontext, aber angenehm zu lesen.

- Die Zorganer Fragmente: Die Handlung sagt mir nicht wirklich zu, da sie einfach zu viele Klischees bedient. Dafür aber die mystische Komponente, namentlich den verrückten Selemer Sternendeuter und die nachträgliche Richtigstellung seiner Aussagen. Das verleiht dem Sternenfall definitiv eine bedeutendere Stellung, schließlich war er bereits vor langer Zeit vorhergesagt.

- Krabbeln und Kriechen: Ein kleines Highlight für mich. Die Story begann zunächst schwach, ich war erst leicht genervt. Doch dann nimmt man die schleichende Veränderung der Protagonistin wahr, manipuliert durch die Einflüsterungen des Rattenkindes. Das gefällt mir sehr. Starkes Ende!

- Sieben des Feuers + Das Zwinkern des Fuchses: Eine Geschichte, erzählt von zwei Autoren, durch unterschiedliche Blickwinkel. Klingt verwirrend? Ist es aber nicht. Die Geschichte um den Fall eines schwarzen Auges in Gareth, sowie den Streit des al'anfanischen Gesandten Kalman Karinor und des berühmten Händlers Emmeran Stoerrebrandt um jenen Stein ist einfach nur unterhaltsam. Die beiden Handlungen lesen sich spannend und interessant und lassen auch noch Spielraum für eine Fortsetzung. Zwei meiner absoluten Favoriten in diesem Buch.

- Hinter der Maske: Um ehrlich zu sein hab ich mit Myranor nix am Hut, diese Story hat mich aber trotzdem gepackt. Das mag zum einen daran liegen, dass mir der Hauptbösewicht wohl bekannt ist, zum anderen ist diese Geschichte aber auch diejenige die den Sternenfall am besten erklärt. Alleine dafür gibt es von mir einen Daumen nach oben. Da sehe ich sogar über trommelnde Panthermenschen hinweg ;-)

- Die Himmelssphäre: Fand ich eher langweilig um ehrlich zu sein. Und auch den Aha Effekt mit dem verbeulten Orbitarium fand ich eher mau.

- Seelenbruder: Mit Gjalskern hab ich eigentlich wenig zu tun, abenteuertechnisch besuchen wir den hohen Norden recht selten. Deswegen war ich anfangs auch skeptisch, doch recht schnell fand ich Gefallen an dieser Kurzgeschichte. Die innere Zerrissenheit des Protagonisten, sowie das fatalistische Ende machen die Story zu einer meiner Favoriten.

- So finster die Nacht: Noch eine tolle Geschichte über einen von Selbstzweifeln zerfressenen Charakter, dieses Mal aber mit „Happy End“. Genau solche Texte kreieren bei mir die nötige Stimmung, die diesem Thema angebracht ist. Daumen hoch!

- Dunkelstern: Es tut mir Leid, aber beim Gedanken an diese Geschichte muss ich laut lachen. Sorry lieber Autor, aber Dunkelstern liest sich wie eine frühreife, „sexy DSA Fanfiction“. Frei nach dem Motto: „Weißt du was heiß wäre, wenn ein Nivese eine Nachtalbin knallt!“ Für so etwas bin ich zu alt...

- Familientreffen: Bei dieser Story schließe ich mich der Kritik meiner Vorgänger an. Die Art und Weise wie hier die Götter und Erzdämonen gehandhabt werden gefällt mir nicht. Dadurch entmystifiziert man diese unergründlichen Entitäten. Ist nicht das erste Mal, dass dies in der Welt des schwarzen Auges gemacht wird, ist auch nicht das erste Mal, dass mir dies missfällt. Einfach nicht mein Stil.

- Madas Kelch: Um ehrlich zu sein langweilt mich diese Geschichte. Sie ist mir mal wieder zu nichtssagend und unbedeutend. Außerdem ist die Szene mit dem Magier einfach nur lächerlich. Das klingt eins zu eins so, als käme sie aus einem uralten DSA Einsteigerabenteuer. Da passt dann auch das Setting Andergast/Nostria wieder ;-)

- Jenseits des Aschehimmels: Wieder eine super Story, die einen anderen Blickwinkel auf den Sternenfall aufzeigt. Und dann noch das Ende, einfach nur bitterböse. Für so etwas bin ich immer zu haben. Schön finde ich auch, dass diese Geschichte ein klares Ende hat, eine rundum schöne, abgeschlossene, Kurzgeschichte.

- Der Fall an der unteren Ele: Tja, was soll ich sagen. Mit dem Sternenfall hat diese Geschichte nur bedingt zu tun, eigentlich ist es eine Detektiv-Story im eisigen Bornland. Für meinen Geschmack wieder etwas zu trivial, aber an sich nicht schlecht gemacht. Passt schon.

- Der Stein des Anstoßes: Die Hohepriesterin der Borbaradkirche philosophiert über das Namenlose. Die Überlegungen der elfischen Dame fand ich durchaus interessant, das Fazit am Ende aber eher seltsam? Mit ein paar der zwölf Götter zusammenarbeiten? Naja, wenn der Autor meint. Der Untergang Arivors ist nur schmückendes Beiwerk, aber das ist ja schließlich so gewollt (wer mehr darüber wissen will, muss schon das Abenteuer kaufen...). Grundsätzlich bekommt die Geschichte aber von mir einen Daumen nach oben.

- Tod einer Löwin: So ganz ergibt es sich mir nicht, warum Kor diese einfache Kriegerin kontaktieren sollte, aber gut. Die Geschichte liest sich spannend, das Fazit sagt mir auch zu: Rondra ist kacke (hör mir auf mit diesem Ehrengedöns wenn es ums Kämpfen geht), Kor ist super. Die Verbindung zum Sternenfall ist mir aber schleierhaft. Passt schon.

- Ein Gespräch unter Freunden: Ich habe die Diskussion zwischen Sumaro und dem Autor nur überflogen, doch im Großen und Ganzen bin ich eher auf der Seite der Kritiker. Mir gefällt es nicht wenn die Götter so menschlich auftreten, das entzaubert sie ein bisschen. Und ob sich das der Phexpriester nur ausgedacht hat weiß ich auch nicht. Dafür hat der gute Mann eine zu genaue Vorstellung über die Begebenheiten in Alveran und das Zeitaltermodell. Ist vom Autor vielleicht einfach nur unglücklich ausgerückt, fiel mir aber beim Lesen negativ auf.


Soweit zu meiner Meinung zum Buch. Gesamtfazit: Starke 4 Punkte, 5 wurden es nicht wegen so manch einer Geschichte, die mich einfach nur genervt hat (Suppenhexen, Nachalbenschnulze, Kaffeeklatsch im Limbus). Den Kauf des Buches kann ich eigentlich uneingeschränkt empfehlen, denn der große Teil der Kurzgeschichten weiß zu begeistern. Gerne mehr davon in der Zukunft, bzw. so manche Kurzgeschichte hätte ein ganzes Buch verdient (Marsch der Hundert, Sieben des Feuers/Zwinkern des Fuchses).


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 Betreff des Beitrags: Re: (158) Sternenleere
BeitragVerfasst: 30.06.2016 11:02 
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Ich habe mir das Buch von einem Mitspieler ausgeliehen, um mal zu sehen, wohin es mit DSA5 gehen soll. (Vielleicht zum Hintergrund: Ich spiele noch DSA4.1 und warte mit DSA5 noch ab, wohin es geht.)

Die Kurzgeschichten waren jeweils ganz launig, in der Masse aber dann irgendwann nervig:
    1. Das Grundthema: Nach nur wenigen Geschichten habe ich die Message schon verstanden: Mit dem Sternenfall WIRD ETWAS UMWÄLZENDES KOMMEN, ES WIRD GROß, ES WIRD BOMBASTISCH, KOSMISCH, NIE DAGEWESEN etc.!!!!
    Und zwar genau so: mit Großbuchstaben, Holzhammer und hundert Ausrufezeichen. Das führte dazu, dass ziemlich schnell eine Ermüdung einsetzte: "Oh, XY sieht, wie Sterne runterkommen und entdeckt Zeichen von ungeheurer Tragweite. Und schon wieder. Und schon wieder. ..." Reizüberflutung, Langeweile.

    2. The great Cthulhu hat es passend formuliert:
    Zitat:
    Ernsthaft, jetzt endet die Geschichte?! Jetzt fängt sie doch erst so richtig an!

    Neben dem Eindruck, das gleiche Thema in Wiederholung zu lesen, beschlich mich das Gefühl, in einer Dauerwerbesendung zu sitzen (wahlweise vor einem Youtube-Kanal, der nur Kino-Trailer bringt). Plots werden angerissen und Personen eingeführt, von denen deutlich wird, dass sie eine Weiterführung als Abenteuer, Roman etc. haben werden/müssen (z.B. Rivalität Störrebrandt-Karinor, die hier mehrfach erwähnte Shakagra und ihr Kind, die Rückkehr Tionnin Madaraestadins usw.).

Weniger ins Gewicht fallen der Druck (die Buchstaben fasern an den Rändern aus) und das dicke Recyclingpapier, auf dem das Buch gedruckt ist (hatte lange keinen DSA-Roman mehr in der Hand - fühlen sich jetzt alle an wie Küchenrolle?). Dafür ist das Buch anständig lektoriert.
Jede Geschichte ist für sich genommen ganz anständig, aber die Masse verdibt mir dann doch den Spaß - insgesamt also 3 Punkte.


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