R152: Kors Kodex

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Thallion
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R152: Kors Kodex

Ungelesener Beitrag von Thallion » 07.07.2014 15:05

Dieser Thread dient zur Diskussion der Inhalte des im Juni 2014 erschienenen Romans Kors Kodex von Christian Lange.

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Kors Kodex
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Darüber hinaus kann man in diesem Thread den Roman auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Leser zu bieten.

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Captain Charisma
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Re: R152: Kors Kodex

Ungelesener Beitrag von Captain Charisma » 16.07.2014 19:31

Nichts zum Inhalt, nur zur Form: Entweder hat man sich bei Ulisses jetzt endgültig vom Korrektorat verabschiedet, oder Kenntnisse der deutschen Interpunktion sind dort in der Stellenbeschreibung eines Korrektors kein relevantes Kriterium.

Gorbalad
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Re: R152: Kors Kodex

Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 21.07.2014 13:43

Als Roman fand ich das Buch ganz ok, nur beim DSA-Bezug habe ich meine Probleme:

a) Ghorio war der erste Kor-Heilige und -Geweihte (und so eine Art göttlicher Champion) - nur leider hat er keinen einzigen Schüler. Woher hat die spätere Kor-Kirche nun die Primärliturgie? Des weiteren wirkt/erfindet er die Neun Streiche (und die sind auch die einzige erkennbare Kor-Liturgie im ganzen Buch). Die anderen Liturgien (Das Schwarze Fell durchs rote Blut, Der über das Schlachtfeld schreitet) sind also offenbar anderen Ursprungs.

b) Im Buch wird immer wieder erwähnt, dass Ghorio alles Wissen über Kor, das er finden kann, in ein Heft schreibt, das immer weiter anwächst und so zum Khunchomer Kodex wird. Allerdings wird nie erwähnt, dass er da irgendwelche Regeln über das Söldnertum notiert - und die sollen doch so ein wichtiger Bestandteil des Kodex sein?

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Rukujin
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Re: R152: Kors Kodex

Ungelesener Beitrag von Rukujin » 27.12.2014 17:44

Ich muss gestehen ich wünschte mir eine andere Gewichtung der Episoden aus dem Leben des einzigen Heiligen der Kor-Kirche innerhalb des Romans.

- Der Erzählstil gefällt mir sehr gut. Und auch die kurzen Kapitel sind nach meinem Geschmack (liegt an meinem persönlichen Lesestil).
- Leider blieb mir der Sinn einiger Passagen des Buches verschlossen (Liebesgeschichte, der Zwerg, "Gottlosigkeit" des Ordens, u.a.). Oder sie wurden nicht in der Tiefe ausgelotet, wie es mMn nötig gewesen wäre, um die Zweifel an Rondra selbst und die Annäherung an Kor zu rechtfertigen.
- Schlachten bzw. das Söldnerleben hätten beschrieben werden können um aufzuzeigen, wie Ghorio allmählich seinen Gott zu verstehen beginnt.

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AntiSkiller
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R152: Kors Kodex

Ungelesener Beitrag von AntiSkiller » 15.06.2018 09:33

Kors Kodex ist der erste DSA-Roman den ich gelesen habe.

Form (2 von 5)
Der Roman geht den gleichen "Trend" wie viele der Regelbücher. Man hat das Gefühl, dass Ulisses kein Korrektorat bemüht hat über dieses Buch drüber zu sehen. Kleine Fehler der Interpunktion stören mich nicht sonderlich, da lese ich gekonnt (oder gewollt?) drüber, aber hier war es schon echt anstrengend. Das Cover ist okay gestaltet. Das Buch ist in kurzweilige Kapitel aufgeteilt.

Inhalt (3 von 5)
Für jemanden der keinen DSA-Bezug (oder Kor-Bezug) hat, mag der Inhalt ganz gut gewesen sein (mein Vater hätte 4 von 5 Punkte gegeben, der weiß aber auch gar nichts über DSA). Viele Storyplots kratzen an der Oberfläche, z.B. der Part mit den wankelmütigen (höflich gesagt) Rondra-Geweihten, die Ghorio zweifel ließen - hätte mehr ausgebaut werden müssen. Der Wandel vom ehemaligen Rondra-Geweihten hin zu Kor ist sperrig und teilweise unstimmig. Auch andere Plots wurden nur kurz angerissen oder zu früh aufgegeben (z.B. die Liebesgeschichte).
Mit Blick auf DSA-Bezug fällt auch, dass Ghorio irgendwie nicht als der rübergebracht wird, der er sein sollte. Er ist der einzige Heilige der Kor-Kirche und erster Geweihter des Gottes (von ihm persönlich auserwählt). Doch Ghorio stirbt schülerlos, wie gab er sein Wissen weiter? (außer durch den Khunchomer Kodex, quasi sein Tagebuch, dazu kommt gleich noch etwas). Liturgien wirkte er im letzten Abschnitt des Buches die "Neun Streiche", was auch gut in Szene gesetzt wurde. Andere Liturgien vermisst man, was auch daran liegen kann, dass keine großen Schlachtszenen beschrieben werden. Der Khunchomer Kodex beinhaltet den Söldnerkodex, während des Buches erfährt man aber nicht, dass Ghorio diesen aufschreibt, nur das er als Söldner gelebt hat. Irgendwie ein bisschen unglaubwürdig.

Fazit
Kurzweiliger Roman mit "okay" Story. Man sollte nicht zu viel erwarten.

3 von 5 Punkten
"Es gibt kein richtiges Leben im falschen."

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