R137: Die Last der Türme

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Thallion
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R137: Die Last der Türme

Ungelesener Beitrag von Thallion » 13.03.2012 11:37

Dieser Thread dient zur Diskussion der Inhalte des im Januar 2012 erschienenen Romans Die Last der Türme von André Wiesler.

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Die Last der Türme
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Tyrfing
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Re: R137: Die Last der Türme

Ungelesener Beitrag von Tyrfing » 07.11.2014 15:03

Deutlich schwächer als Teil 1, aber immer noch nettes Almada-Flair (wenn sich auch langsam abzeichnet, dass das Intrigenspiel auf Dauer die Spannung nicht trägt).

3 Punkte.

Darilon
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Re: R137: Die Last der Türme

Ungelesener Beitrag von Darilon » 31.08.2015 17:11

Nachdem ich den kostenlosen ersten Teil, hauptsächlich deswegen gelesen hatte weil er kostenlos war, hat er mir dann so gut gefallen, dass ich mir mittlerweile die anderen Bände zugelegt habe.

Der zweite Band der Reihe hat mir dabei noch besser gefallen als der erste Band. Er macht genau dort weiter wo der erste aufgehört hat und vermeidet das größte Manko des ersten Bandes, wo der Einstieg etwas gewöhnungsbedürftig war. So folgen auch hier wieder viele neue Wendungen und Ereignisse. (Fast) Jeder Absatz treibt die Geschichte weiter. Ich habe das Buch innerhalb kurzer Zeit verschlungen.

Die Geschichte konzentriert sich in diesem Band stärker auf die Familie Xetarro, wobei auch andere Protagonisten weitergeführt werden. Insgesamt habe ist mir eine stärkere schwearz/weiß Einteilung der Figuren aufgefallen. Zwiespältige oder ambivalente Rollen, wie die Edelhards werden dadurch etwas einseitiger, und man bekommt deutlich mit auf welcher Seite die Sympathien liegen sollen.

Etwas unglaubwürdig finde ich das Alter von Hesindio. 12 Jahre halte ich für die Art wie er agiert für zu jung, um glaubwürdig zu sein. Auch die Konstellation mit dem älteren Zahir, der von seinem intriganten jüngeren Bruder um seine Liebe gebracht wird und die Rolle des Mundillo lieber seinem kleinen Bruder überlassen würde, erinnert doch zu stark an die Rollenverteilung von Jezemina und Daroca.

Auch wenn der Schwerpunkt bei den Xetarros liegt, werden auch die Geschichten um einige weitere Figuren weitergesponnen. Meine Favoritin ist dabei die intrigante Daroca, auch wenn der Autor sich alle Mühe gegeben hat, sie als fieses Miststück hinzustellen. Sie ist ein wichtiger treibender Aktivposten der Geschichte. Dagegen wirkt Jazemina sehr lange sehr passiv und wirkt als Tempobremse, auch wenn die Ereignisse später wichtiger werden als man anfangs denkt. Wenn sie in der zweiten Hälfte mit den Traumwanderen unterwegs ist um Boromeo aufzuspüren bessert sich das aber.

Im großen und ganzen also ein sehr lesenswerter Roman, für den ich 5 Punkte gegeben habe.

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