Myranische Monstren


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 Betreff des Beitrags: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 07.12.2012 13:26 
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Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte der im Oktober 2012 erschienenen Spielhilfe Myranische Monstren.

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Myranische Monstren

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Zuletzt geändert von Olvir Albruch am 24.07.2013 13:50, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 07.12.2012 14:42 
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Ich gebe dem Band 4.4 Punkte, also 4. (Wer meine Bewertungen kennt, weiß, dass ich so gut wie nie 5 Punkte vergebe, also sind 4.4 Punkte schon eine klare Lobhudelei des Bandes.)

Der Band hat einen wirklich guten allgemeinen Teil, ob das nun geomonstographische Übersichten, Regelteile (Abrichten) oder Tabellen sind (oder was ich gerade noch vergessen habe).

Der Kernteil enthält viele interessante Monstren, über die Aventurien vor Neid erblassen kann - einige der Monstren kann man übrigens ohne Verbiegungen des aventurischen Hintergrunds auch für Aventurien übernehmen - und Aventurien hat ein bisschen mehr monströse Vielfalt mE wirklich nötig. Dass sich unter den Monstren auch einige befinden, die ich nicht einmal mit meiner spielleiterischen Kneifzange anfassen würde, ist wohl persönlichem Geschmack geschuldet und bei einer Gesamtanzahl von ... waren es 200? Viechern auch nicht verwunderlich.

Unglaublich gut hat mir am Kernteil die Vereinheitlichung von Regelelementen über alle Viecher hinweg gefallen. Ich nenne hier exemplarisch den Kampfsinn und die Schadensvarianten für Gift (Schaden, Lähmung, Säure etc). Hier gibt es ein einfaches System, das das Wesentliche unterstreicht und dem SL unglaublich viel an Notiererei und Denkarbeit abnimmt. Unglaublich toll! Da verzeihe ich alte Diva sogar nachträglich vorgenommene redaktionelle Änderungen an dem von mir beschriebenen Monster (Blindling), um eben solche individuell vorgenommene Schadensartbeschreibung an das einheitliche System anzupassen. Es ist solcherart geändert einfach viel besser! Wenn ich ehrlich bin, bin ich mir nicht sicher, ob dieses vereinheitlichte System erst im vorliegenden Band (MyMo) eingeführt wurde oder bereits Teil des Myranor-Grundregelwerks ist. Falls Letzteres der Fall ist, geht mein Glückwunsch stattdessen ans (neue) Grundregelwerk - und MyMo profitiert dann eben einfach ungemein davon. ... (Übrigens: Gar nicht mag ich die Regeln zum Einschüchternden Gebrüll. Hier strahlt noch der klassische DSA4-Geist durch, der Unhandbarkeit offensichtlich zur obersten Maxime erhoben hat. Dabei gäbe es mindestens eine tolle, einfache Regelumsetzung für dieses Element.)

Ein wenig Kritik möchte ich dann doch noch üben: Man merkt manchen der Viecher stark an, dass der Schreiberling sie mal eben runtergeschrieben und dann ohne weitere gründliche Prüfung abgegeben hat. Dort gibt es Widersprüche im Text, Füllsel und Dopplungen, ausgewalzte Belanglosigkeiten und hie und da einfach ein überarbeitungswürdiges Konzept. Hier hätte der Bandredakteur mE strenger sein müssen. Genau das ist die kleine Lücke, die sich für mich zu den legendären 5 Punkten auftut.

Also: Ein wirklich guter Band, der sich mE auch für Aventurienfreunde lohnt. ... Und nun ist für Aventurien auch ein Monsterband angekündigt worden - vielleicht nehmen sich die Verantwortlichen dort ja MyMo zu Herzen.


Zuletzt geändert von rillenmanni am 07.12.2012 14:43, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 07.12.2012 17:46 
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Danilo von Sarauklis hat geschrieben:
"MyMo" ist gut, gerade weil es den Schwerpunkt auf "Monster" setzt und nicht versucht, ein myranisches ZooBot zu sein. Die Loriot-Hommage ist nun allerdings nicht mein Humor. Da finde ich andere "ernst gemeinte" Monster lustiger.

(Und, ganz allgemein: Nach den starken Uhrwerk-Publikationen für Myranor finde ich den derischen Okzident derzeit deutlich interessanter als den Orient Aventurien.)


Die Kritik von rillenmanni, man merke manchen Beschreibungen an "dass der Schreiberling sie mal eben runtergeschrieben [..] hat" muss ich insbesondere im Hinblick auf die regeltechnischen Werte zustimmen: Anscheinend gab es kein durchgängiges Konzept, wie Werte z.B. anhand der Größe eines Monsters festzulegen sind.

Dennoch: Das sind klare 4 Punkte für viele gute Ideen und eine in vielen Aspekten auch gute Ausführung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 07.12.2012 18:30 
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Ich liebe diesen Band wirklich! Den positiven ersten Eindruck hatte ich Redakteur Uli Lindner schon im Vorfeld persönlich geschrieben (was ich selten mache).

Was ist also so schön am Band? Etwas provokativ ausgedrückt: Endlich gibt es für DSA nach 30 Jahren den ersten echten Kreaturenband! :ijw:

1) Mir gefällt an dem Band also zuerst mal, dass er (endlich) das tut, was Kreaturenbände anderer Rollenspiele schon immer machen, nämlich Monster beschreiben. Monster. Keine drei Arten von Antilopen, auch keine Abhandlung über Eselsarten und Hunderassen und dazwischen irgendwo mal einen einsamen, versteckten Gargyl, nein, Monster. Jedes in Farbe präsentiert und mit einem Kartenausschnitt mit seiner Verbreitung versehen (DAS übrigens ist eine sehr gute Idee, die die meisten Kreaturenbücher anderer Systeme nicht bieten; sicher auch, weil sie oft nicht so auf eine Hintergrundwelt bezogen sind). Es gibt sogar ein Monster, das jeden Loriot-Fan zum Schmunzeln bringen wird. Und nein, es ist nicht die Steinlaus... ;) Es freut mich, dass die Autoren hier zeigen, dass man sich auch ein bisschen selber auf die Schippe nehmen darf - wenn der Pschirembel das kann, dann ein Rollenspielband schließlich auch :) .
Also alle fünf Krallen der Monsterpranke hoch!
Einziger Wermutstropen: Mein Liebling, das Catobeplas, fehlt. Die Aufzählugn ist so umfangreich, dass man da alle bisher bekannten (und in diesem Fall im Codex Monstrorum schon beschriebenen) noch mit hätte aufnehmen können. Schade. Egal.

2) Der Hintergrundteil zu "normalen" Wesen, etwas minder wichtigen Monstern ist genau so wie er sein soll: Er bringt echte, brauchbare Spielinformationen und Fakten, die man für sein Spiel haben will - nicht mehr und nicht weniger. Werteblöcke von generischen Wesen wie Löwen, Bären oder Mammuts sind aufgezählt, ein paar Infos dazu gibt es, aber alles so, wie man sich das wünscht. Ich bin ein Erdenbürger, ich weiß, wie ich mir einen Löwen vorzustellen habe, ich brauche auch nicht ein halbes Dutzend Arten davon - "Löwe" reicht völlig. Und genau das bietet mir das Monsterbuch, er gibt mir einen Löwen, einen Bären, ein Mammut, alles aber am Rande, um mehr Platz für echte Monster zu lassen. Großartig! 5 Löwenkrallen für ein Halleluja!

3) Die regeltechnischen Möglichkeiten, Wesen abzurichten, zu jagen und derlei Dinge mehr sind mit vernünftigen Mechanismen versehen. Sehr schön. Keine Wissenschaft, sondern einfach: "zack so geht's" und damit ist dein Hund ein Jagdtier/Kampftier/Wachtier/Whatevertier. Auch die Fähigkeiten von Wesen sind super brauchbar, generisch (die Gifteffekte wie Lähmung etc. wurden ja schon erwähnt) und damit leicht einsetzbar. Warum soll auch jede Schlange eigene Giftwirkungen haben? Eine Stufe, und ob es lähmend oder sonstwas ist, reicht völlig. Also perfekt. 5 giftige Stachel nach oben.

4) Auch die universelle Begegnungstabelle ist gut durchdacht und praktisch. Hier habe ich allerdings bei den Recherchen für mein erstes Myranor-Abenteuer festgestellt, dass die Verbreitungen, die bei den Monstern angegeben sind, sich nicht immer ganz mit der generischen Tabelle decken und etwas suboptimalerweise Landschaften wie Steppe und Savanne zusammengefasst sind (Kentorikan und südliche Halbwüsten aber leider doch extrem anderes Viechervorkommen haben). Auf den ersten Blick also super, auf den zweiten etwas blöd. Da gebe ich nur 4 von 5 Monstersümpfen.


Also insgesamt absolut verdiente 5 Punkte und jedem hiermit eine Kaufempfehlung, auch - ja insbesondere! - Aventuriern, damit sie geistig schonmal von dem Klein-Klein der aventurischen Fauna wegkommen, sozusagen als "Mind-Opener" für vielleicht mal ein schönes Kreaturenbuch für Aventurien. Die Kreaturen und -regeln sind auch zum Guten Teil übertragbar nach Aventurien, aber alles magische ist halt so eine Sache, weil es nach nach dem System von MyMa funktioniert.

Das einzige, was ich am Buch nicht mag ist, dass ich nicht daran mitgearbeitet habe und dass es das für Aventurien nicht gibt, denn auf die Arbeit kann man echt stolz sein! Super, Jungs und Mädels!

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Zuletzt geändert von ladidadi am 07.12.2012 18:34, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 11.12.2012 20:42 
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Bei allem Lob für den Ansatz von MyMo möchte ich die Zoo-Botanica auch verteidigen: Aventurien und Myranor sollen ein unterscheidliches Look&Feel haben, und dazu passt es mE gut, für Aventurien auch allerlei profane Lebewesen genauer zu beschreiben und sich für Myranor auf "Monster" zu konzentrieren. Ich möchte beides nicht missen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 11.12.2012 23:17 
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Wobei MyMo - im Unterschied zur ZBA - nicht in die Verlegenheit gerät, in der Zufallsbegegnungstabelle einen (1) Hamster auftauchen zu lassen! ... (Hamster! Noch nicht einmal "Todeshamster", einfach nur Hamster! Dafür brauche ich keinen Viecherband.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 11.12.2012 23:22 
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Der Hamster ist eben der Zuckerbäcker unter den Monstern...


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 11.12.2012 23:38 
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Was kann man nach aventurien übernehmen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 12.12.2012 00:38 
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den Hamster z.B.

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BeitragVerfasst: 12.12.2012 08:39 
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Zum Hamster: es gibt zwar in MyMo Tabellen zu Jagdwild, die mit LeP, Rationen und Modifikator für die Jagdprobe angegeben sind. Da sind tabellarisch dann so Sachen wie Hasen erwähnt; aber Hamster in Begegnungstabellen gibt es nicht, richtig.

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Zuletzt geändert von ladidadi am 12.12.2012 10:29, insgesamt 4-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 12.12.2012 08:59 
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rillenmanni hat geschrieben:
Wobei MyMo - im Unterschied zur ZBA - nicht in die Verlegenheit gerät, in der Zufallsbegegnungstabelle einen (1) Hamster auftauchen zu lassen! ... (Hamster! Noch nicht einmal "Todeshamster", einfach nur Hamster! Dafür brauche ich keinen Viecherband.)


Der kann dann den Kohl aus H&K fressen. :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 12.12.2012 10:06 
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ladidadi hat geschrieben:
Der Unterschied ist: In Aventurien haben Hasen und so Zeug Kampfwerte und eine halbe Seite Beschreibung plus Ingame Text aus Prems Tierleben ;) Hier nicht.
Schade.

Okay, Kampfwerte müssten nicht unbedingt sein, aber der Fokus der aventurischen Tierweltbeschreibung auf Normalität hat mir immer sehr gefallen.

Für mich hebt sich DSA (bzw. Aventurien) hier positiv vom Monstergebashe der meisten anderen Rollenspiele ab. Die Nonexistenz eines "ordentlichen Monsterhandbuchs" war für mich immer eher ein Qualitätsmerkmal für DSA. ;)

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Nandurion


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 12.12.2012 10:25 
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ladidadi hat geschrieben:
EDIT: Übrigens habe ich nochmal nachgeschaut. Es gibt im gesamten Myranor-Band keinen Hamster. ich habe keine Ahnung, woher Rillenmanni diese Fehlinformation hat.


Ich glaube beim Hamster sprach er immer nur von der ZBA als Kontrast zum hamsterfreien MyMo. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 12.12.2012 10:28 
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Quendan von Silas hat geschrieben:
ladidadi hat geschrieben:
EDIT: Übrigens habe ich nochmal nachgeschaut. Es gibt im gesamten Myranor-Band keinen Hamster. ich habe keine Ahnung, woher Rillenmanni diese Fehlinformation hat.


Ich glaube beim Hamster sprach er immer nur von der ZBA als Kontrast zum hamsterfreien MyMo. ;)


Hast recht. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 12.12.2012 18:03 
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Ach, schon wieder der Ladi mit seinem Hamsterfetisch... ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 14.12.2012 06:03 
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Dieser Thread ist zur Bewertung der Publikation Myranische Monstren gedacht. Diskussionen über Hamster haben ich gelöscht. Wer die Hamster Diskussion für so wertvoll hält dass sie ausgelagert werden müsse, der möge mich per PN kontaktieren.

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Eine Probe +0 ist nicht einfach!
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Meine moderativen Beiträge sehen so aus.

Firefox Wörterbuch für mehr Lesevergnügen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 14.12.2012 11:57 
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Die Jungs und Mädels von Sphärengeflüster haben das Buch rezensiert:
http://www.sphaerengefluester.de/archives/931


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 14.12.2012 14:15 
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Ich muss die handwerkliche Umsetzung loben:
Die Viecher haben die tatsächlich notwendigen Werte, bei jedem Monster zeigt eine kleine Karte seine Verbreitung an, jedes Wesen hat ein eigenes Bild... endlich! Bitte, bitte übertragt diese Art der Präsentation nach Aventurien.

Zum Inhalt selbst kann ich mich weniger begeistert äußern, da mir Myranor nicht besonders gefällt. Zu abgedreht, zu krank, zu freakig... aber das stellt der Band wiederum auch so dar.


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 21.04.2013 06:03 
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Uhrwerk zeigt, wie Ulisses es machen könnte.

Das immer als Stiefkind des DSA-Universums behandelte Myranor (schaut in die Geschichte, so ist es leider, Armalion war der ungeliebte Stiefsohn, und Uthuria nach dem, was ich bisher gelesen habe, ein Kind, welches nach drei Atemzügen verstorben ist)

Das Buch liest sich aus einem Guss, auch wenn die Monstren selbst manchmal ein wenig an den Haaren herbeizogen klingen. (wobei, das ist bei anderen Monster Manuals auch so) Auch den Vergleich mit dem Codex Monastorum (hieß das Abenteuer-Spielhilfen-Crossover so?) zeigt eindeutig, dass hier Leute mit Ahnung am Werk waren. Stück für Stück gefällt mir Myranor immer besser, da die Regeln und Spielhilfen sich einfach besser und angenehmer lesen als das, was in den letzten 2 Jahren für Aventurien produziert wurde.
Grundsätzlich kann ich mich bei den positiven Punkten vor allem Rillenmanni anschließen, da ich diese ähnlich sehe.
Allerdings hat es bei mir dieser Band (wohl, weil ich ihn nach dem Jahrbuch gelesen habe) die 5 erreicht.

G.

_________________
---
Wir suchen noch Mitspieler in Halle/Saale und Umgebung


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 29.04.2013 10:15 
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Ich bin sehr geteilter Meinung, was den Band angeht. Zum einen ist die Aufmachung sehr hübsch geworden und auch die Struktur gefällt mir sehr gut.

Zum anderen sind einige unsägliche Regelpatzer in dem Buch zu finden. Beispiel: Irgendetwas stimmt mit den Sinnenschärfen-Proben nicht. Die Tiere haben zu niedrige Werte in den Eigenschaften, um die Probe überhaupt schaffen zu können.

Deshalb: 3 Punkte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 15.01.2014 15:13 
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So ein Kreaturenbuch wünsche ich mir auch für Aventurien: Alltägliche, kaum vom irdischen abweichende Viecher auf ein paar Seiten knapp, aber völlig ausreichend abgehandelt, und dann geht es mit den wirklich besonderen Kreaturen los. Die Aufbereitung mit Farbillu und Verbreitungskarte, "Ökologie" und kulturellem Bezug ist vorbildlich. Dafür gibt es 5 Punkte.

(Disclaimer: Ich habe mir die Monsterwerte nicht im Detail angeguckt oder gar durchgerechnet, von daher fließen eventuelle Fehler hier nicht in meine Bewertung ein.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 22.01.2014 15:09 
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Kalamaios hat geschrieben:
Zum anderen sind einige unsägliche Regelpatzer in dem Buch zu finden. Beispiel: Irgendetwas stimmt mit den Sinnenschärfen-Proben nicht. Die Tiere haben zu niedrige Werte in den Eigenschaften, um die Probe überhaupt schaffen zu können.
Was wohl auch daran liegt, dass das 3W20-System eigentlich nicht für Tiere ausgelegt ist, da diese meist mit vergleichsweise extremen Werten (zu niedrig oder zu hoch) aufwarten. Wenn KK 25 oder KL 3 zum Regelfall werden, funktioniert die 3W20-Probe halt nicht mehr so ganz, wie sie eigentlich sollte. Sofern ich mich erinnere, legt man bei Kreaturen doch die Probe daher auch meist direkt mit einem W20 auf den TaW ab (stets umstritten, aber nicht ganz unbegründet), bei beschwörbaren Kreaturen dann auch direkt auf den ZfW (jedenfalls vor Elementare Gewalten) usw.

Nebenbei allgemein zur Diskussion: Der Vorteil den MyMo hat, ist dass man für einfache Tiere einfach auf ein anderes Werk (nämlich die Zoo-Botanica) verweisen kann und sich daher nicht mit solchen "Lapalien" belasten muss. Die Zoo-Botanica hat dieses Glück nicht. Deshalb hinkt meiner Meinung nach ein wenig der Vergleich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 22.01.2014 20:12 
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MyMo verweist aber gar nicht auf die ZBA. ;)
Das Buch enthält Werte für Wildschweine, Wiesel und Hasen: Entweder ein Kasten (mehr ist überflüssig), oder eine Zeile mit Jagdwerten (ebenso).


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 23.01.2014 06:24 
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Varana hat geschrieben:
MyMo verweist aber gar nicht auf die ZBA. ;)
Das Buch enthält Werte für Wildschweine, Wiesel und Hasen: Entweder ein Kasten (mehr ist überflüssig), oder eine Zeile mit Jagdwerten (ebenso).
Dann habe ich ladidadis Aussage wohl missverstanden (hab das Buch noch nicht), allerdings klang das, was er gesagt hatte genau danach, ein reiner Monsterband ohne Dinge wie Hasen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 21.09.2016 12:25 
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Zitat:
Der Kernteil enthält viele interessante Monstren, über die Aventurien vor Neid erblassen kann - einige der Monstren kann man übrigens ohne Verbiegungen des aventurischen Hintergrunds auch für Aventurien übernehmen - und Aventurien hat ein bisschen mehr monströse Vielfalt mE wirklich nötig


Ich habe die Frage schon gestellt stelle sie aber gerne noch einmal an die Experten Myranors und Aventuriens :)

welche Monstren kann man denn nach Aventurien übernehmen


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 21.09.2016 12:56 
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Alle die passen. Dafür musst du aber leider selbst ins Buch schauen und dir ein bisschen was anlesen. *Augenroll*


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 21.09.2016 13:08 
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Teferi hat geschrieben:
Alle die passen. Dafür musst du aber leider selbst ins Buch schauen und dir ein bisschen was anlesen. *Augenroll*


Tja nur gebe ich dafür erst Geld aus wenn es sich lohnt.
Das hat mit selber anlesen nix zu tun.

wenn man sagt es sind 3 macht es auch keinen Sinn über einen Kauf nachzudenken

Deswegen frage ich ja auch


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 19.10.2016 17:08 
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Als jemand der sowohl in Aventurien und Myranor lange Zeit gespielt hat, würde ich eher davon abraten das Buch zu kaufen in der Hoffnung einige der Wesen dort verwenden zu können.

Das Buch ist sehr schön gemacht, aber die meisten der Kreaturen sind eher Mischwesen, Chimären die aus verschiedenen Tieren zusammengesetzt sind. Die in einem aventurischen Wald auszusetzen, das wird nicht funktionieren, weil Helden dann auch immer wissen wollen wo diese Kreatur nun hergekommen ist. Das ist in Myranor weniger problematisch weil man dort aufgrund des Chimärenkrieges und der Größe das Landes alles irgendwo hinsetzen kann und man dann auch keine Erklärung dafür braucht, in Aventurien kann das dann aber schon zu einem eigenen Abenteuer werden.

Sicher kann man ein paar Tiere, oder auch die Drachen übernehmen, aber dafür würde ich keine 40 Euro zahlen wollen wenn mich der Kontinent sonst nicht interessiert. Wenn man manche der Kreaturen allerdings als Dämonen ausgibt, dann könnte das vielleicht klappen.

Man muss es eben immer erklären können wenn man sich streng an die aventurischen Vorgaben hält.


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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 19.10.2016 22:56 
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Ich finde den Band von der Konzeption großartig:

-Normale Tiere wie Esen und Löwen werden in einer allgemeinen, nach Regionen sortierten Beschreibung mit ein paar Sätzen angerissen. Dazu gibt es dann einen Wertekasten. Dadurch wird ein Minimum an Platz für gewöhnliche Kreaturen verwendet, die ohnehin jeder kennt. Dieser Platz wird für Sinnvolleres verwendet.

-Sinnvolleres bedeudet jede Menge interessante Kreaturen. Die Kreaturen finde ich dabei unterschiedlich ansprechend, auch die Texte sind von stark schwankender Qualität - zum Beispiel den Alpschmeichler finde ich sehr verschwurbelt. Trotzdem ist die Auswahl der Kreaturen sehr breit, sodass für viele Runden etwas dabei sein sollte.

-Ein wenig schade finde ich, dass es zu den Kreaturen keine knackige Zusammenfassung gibt. Gerade beim Drüberblättern sieht man ein interessantes Bild und möchte schnell wissen, um welche Kratur es sich handelt. Der Aufbau unterstützt das nicht wirklich, man muss schon den Fließtext durcharbeiten oder den Teil zum Kampfverhalten lesen, um einen Eindruck von der Kreatur zu erhalten.

Im Vergleich zu den neuen DSA5 Bänden hinkt Myranische Monstren von der Aufmachung hinterher. Gerade viele Bilder haben mich nicht angesprochen. Dafür wird der vorhandene Platz optimal genutzt und man erhält sehr viel Information für sein Geld. Von mir gibt es trotz einiger Mängel in der Präsentation 5 Punkte, weil ich das Konzept sehr, sehr gut finde und gerne bei weiteren Monsterbänden sehen würde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Myranische Monstren
BeitragVerfasst: 07.01.2017 13:58 
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Meine subjektive Beurteilung, welche myranischen Monstren nach Aventurien übernommen werden können:

Direkt und wie beschrieben übernommen werden können: Blutäffchen, Blutrauschfliege, Dornenspinne, Drachenechse, Feuermoos, Fischerspinne, Fungoid, Ghorla, Ghurik, Gischtwurm, Honigfalle, Hornhai, Jagdviper, Khemosi, Kristallwurm, Lurin, Mandrass, Naggarachstrophäe, Nebelschleicher, Panzerkopf, Pestbringer, Purpurwurm, Reisslurch, Riese, Riesenseestern, Schattengründler, Strassenhund, Sturmwinddrache, Sumpfdrache, Tiivi, Tyrannenechse

Mit Einschränkungen, z.B. als verirrte Einzelexemplare, chimärische oder daimonide Experimente o.ä.: Albenwulf, Aurishade, Bashuridenstaub, Caproskeiler, Chamäleopard, Diplodocian, Donnerschlange, Federschlange, Feuerblut, Gatorenschwein, Grakialos, Hetzratte, Himmelsdrache, Hügeltier, Hurda, Jharranoth, Karchysi, Kobrakan, Lamuk, Mahalikrokodil, Maulbaum, Rankensklave, Stelzspinne, Xarthis


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