(MI: Bis ans Ende) Spielerchar Tode

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Fiieri
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(MI: Bis ans Ende) Spielerchar Tode

Ungelesener Beitrag von Fiieri » 05.06.2018 14:55

Hallo allerseits :)


Achtung: Meisterinfos folgen quasi konstant :lol:

Beim letztem Spieleabend ging es bei uns ins Eherne Schwert und die Helden haben sich natürlich gleich mal ins Grab von Fendral aufgemacht.

Ich hab das ganze Grab sehr viel größer aufgezogen und es früher von einem NPC ausrauben lassen, sodass sich dort langsam mehr und mehr Essenz von Thargunitoth und Untote eingefunden haben, die langsam die Jagdgründe eines Stammes der Nuanaä-Lie unsicher machten.
Die Helden sind daraufhin zum Grab und haben die Untoten unschädlich und einen gehörnten Dämon dort ausgetrieben.
Der Kampf war recht spannend, und ein SC ist auch fast gestorben, als sich mehrere Untote auf ihn stürzten.

Prinzipiell sterben bei mir SCs nur sehr selten, aber es ist durchaus möglich. Das Grab war extra rein optional gehalten, aber ich habe den Helden denke ich recht klar vermittelt, dass es dort sehr gefährlich wird (die Nuanaä-Lie haben sich zu einer großen Jagdgruppe zusammen geschlossen und es bereits einmal versucht, das Grab auszuräuchern... mit katastrophalem Ausgang... ). Im Verlaufe der Schlacht im Grab sind auch mehrere ihrer Träger und zahlreiche Nuanaä-Lie, die sich ihnen angeschlossen hatten für einen zweiten Kampf gegen das "Böse im Berg", verstorben.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es durchaus möglich war, für SCs hier zu sterben (und das sollte auch so sein), die Chance dafür aber bei vllt 10% war. Da im Ehernen Schwert allerdings noch ein paar andere Passagen anstehen, wo Charaktere eventuell zu Boron gelangen könnten, komm ich zu meiner Frage:

Wie kommen neue Chars zur Gruppe?
Ab einem gewissem Zeitpunkt gibt es keine NPCs mehr in Reichweite... Dann bleiben nur noch die gemieteten Träger, Yppolita (und in unserem sehr speziellem Fall Pardona... aber die bekommt bestimmt keiner :lol: ) oder irgendein verschollener Wanderer als NPCs die zu einem SC werden könnten.

Ich vermute, die Helden sind noch 3 Sitzungen im Ehernen Schwert, aber es könnten auch schnell noch 5 werden, wenn sie Spaß am erforschen der unbekannten Region haben, wonach es im Moment noch aus sieht^^ ). Falls ein SC z.B. nächste Sitzung stirbt, wäre er recht lange sehr beschränkt in seiner möglichen Auswahl an Charakteren.
Wie würdet ihr das handhaben? Hintergrund hier ignorieren und einfach sagen "jo, dein Brabaker Nekromanten-Halbelf (Praios bewahre, hoffentlich nicht :lol: ) ist halt letztes Jahr im Ehernen Schwert verschollen und die Helden treffen jetzt auf ihn"?
Oder ihnen die NSC-Bögen der Träger und den von Yppolita vor den Latz knallen und sagen:
"Wähle, aber wähle weise!" :ijw:

Lorlilto
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Ungelesener Beitrag von Lorlilto » 05.06.2018 17:01

Ich würde mit dem Spieler die verschiedenen Möglichkeiten durchsprechen, wenn es akut wird. Zumal die Möglichkeiten auch sehr davon abhängen, was der Spieler als nächstes spielen will. Und ich sehe tatsächlich drei Möglichkeiten:
a) "Du hörst halt zu bis zu dem Zeitpunkt wo dein neuer SC sinnvoll eingeführt werden kann."
b) "Du spielst solange einen der Träger" (je nachdem wie sehr deine Spieler Pardona bereits im Verdacht haben solltest du ihnen vielleicht auch Yppolita vorenthalten, um keinen Verdacht auf Pardona zu lenken). So einen Träger kann der Spieler dann ja auch mal ein wenig mehr ausgestalten oder ihm Charakterzüge verleihen, die man als SL nicht so sehr zum Vorschein gebracht hat.
c) Der neue SC wird bereits zeitnah "aufgesammelt", dafür bietet sich auch an, ihn zu einem Mitglied der Schlüssel-Expedition zu machen, der womöglich bereits ohne die anderen Expeditionsteilnehmer entkommen ist, oder eben in dem entsprechenden Zwischenspiel mit dabei ist.

Generell kann ich mir vorstellen, dass es nicht verkehrt ist, wenn du und der Spieler euch ein wenig Zeit lasst, den neuen SC einzuführen, und dem Charakter dafür einen stimmungsvollen und passenden Einstieg gönnt.

Delta
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Ungelesener Beitrag von Delta » 11.06.2018 16:25

Wir haben damals tatsächlich zwei neue SCs im Ehernen Schwert eingebaut, die per Luftdschinn der Expedition hinterher sind. War jetzt alles andere als elegant, hat aber funktioniert.

Insgesamt würde ich sagen dass es da kein Musterrezept gibt und ich würde das am ehesten mit der Gruppe absprechen, erstens können da auch mal kreative Lösungen rauskommen die man selbst nicht bedacht hat und zweitens sind Spieler meiner Erfahrung nach auch Holzhammer-Lösungen gegenüber offen wenn man klipp und klar sagt "Ja, ich weiß das ist jetzt nicht optimal, aber bitte drückt grad einfach mal beide Augen zu" als es einfach so durchzuziehen.

Dazu bietet gerade die Kampagne ja theoretisch auch genug Möglichkeiten wie jemand durch einen Limbusunfall durchaus nicht ganz so zufällig in der Nähe der Gruppe rauskommen kann bei den Mächten die hier alle im Spiel sind (wäre eine Gelegenheit zB die Menacoriten schonmal zu etablieren)

Dahrling
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Ungelesener Beitrag von Dahrling » 14.06.2018 13:31

Wir hatten im ehernen Schwert einen Charakter der aussteigen wollte. Da wurden auch die Menacoriten eingeführt. ;)

Aber zum eigentlich Thema: Noch viel schwieriger wird es doch Charakter NACH dem ehernen Schwert einzuführen. Die werden nie zu den eigentlich "Helden" gehören, da ihnen ja das verschüttete Wissen fehlt - sie werden immer nur Begleiter sein.
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Ungelesener Beitrag von Macaldor » 14.06.2018 13:40

In unserer Runde kam ein Mitspieler erst vor der Trollepisode dazu. Dieser war trotzdem einer der "Helden", jedoch kam es bei uns auch nicht zu sonderlichen Effekten, a la Elementare-Ritter (Ausnahme 2 passende ÜB's, je nach Element)
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Fiieri
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Ungelesener Beitrag von Fiieri » 13.09.2018 15:37

So, nachdem wir jetzt kurz vor Fuldigor stehen und tatsächlich niemand umgekommen, dafür aber jemand neues hin zu gekommen ist, schreib ich dann mal meine Erfahrungen auf:

Wir haben ein bisschen Holzhammer, ein bisschen "wähle einen Träger" draus gemacht. D.h. der Neuling übernimmt einen Träger, der dann ein klein wenig anders ist als vorher beschrieben und der aus verschiedenen Gründen sich erstmal als "normaler, ungebildeter" Träger ausgegeben hatte. Und dann im Laufe der wochenlangen Reise aufgetaut ist.

Zum, ebenfalls schwerwiegenden, Problem, dass ein Held nach Fuldigor neu generiert werden muss hab ich mir folgendes überlebt, dass in der nächsten Sitzung meiner Gruppe präsentiert wird.
Ich habe mich dafür stark an den Ideen hier im Forum orientiert und gebe den Helden die Möglichkeit, sich eine Segnung eines der Alten Drachen (und Menacors und Fuldigors) anzueignen.
Dies hat den Nebeneffekt, dass sie jedoch zu menschlichen Mantra'Kim werden --> ihre Seele befindet sich anschließend in einem Karfunkel, der bei ableben weiter gegeben werden kann. Dann erhält der neue Träger des Karfunkels die Möglichkeit, sich ebenfalls dieser Segnung zu bedienen (in Form von sehr mächtigen Sonderfertigkeiten ausgearbeitet) und die Seele im Karfunkel hat weiterhin das verschüttete Wissen, dass es dem neuem Char zur Verfügung stellen kann.
Damit kann ich gleichzeitig auch ein paar allgemeine Informationen zu Karfunkeln der Drachen erleben lassen statt sie per Wissenstalent Probe nachzuerzählen.

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