MI Überlegungen zum Worst Case

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Fiieri
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MI Überlegungen zum Worst Case

Ungelesener Beitrag von Fiieri » 27.03.2018 12:28

Ahoi allerseits :-)

Ich sitze gerade mit meiner Gruppe an der Drachenchronik (kurz vor Ans Ende der Welt, nach Festum und vor den Notmarken).

Erstmal meine kurze Einleitung:

Da meine Helden bisher keinerlei Bekannschaft mit Pardona gemacht hatten, dachte ich, es wäre eine gute Idee, sie wie in der G7 auftauchen zu lassen.
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Ein Gletscherwurm am Himmel, nackte Elfe taucht kurz danach auf. Wobei sie bei uns Kleidung anhatte und sich als begnadete Alchimistin ausgab.
Jetzt habe ich allerdings ein lustiges Problem: meine Helden waren sehr zutraulich^^'
Nicht nur haben sie bereitwillig Pardona die Birscha-Rolle gezeigt, sie haben sie direkt auch gefragt, ob sie mit ihnen Reisen möchte (kostenlos manchmal Heiltränke von einem NPC zugeschustert bekommen war wohl äußerst verlockend :lol: ).

Meine erste Idee war, dass sie einfach dankend ablehnt, ihnen vielleicht sogar ein kleines Geschenk überreicht und dann wieder von dannen zieht.
Andererseits hatten meine Helden doch recht überzeugend versucht, Pardona zu überzeugen bei ihnen zu bleiben... Also dachte ich, was auch immer, wieso nicht ein wenig mitlaufen. Immerhin weiß sie damit, was die Gegenseite plant, da ich mir gut vorstellen kann, dass Pardona die Götter hinter den Helden zu erkennen glaubt, die durch die Helden handeln. Und der DC schadet es auch nicht, wenn man den Gegenspieler etwas kennen lernt.

Nun, auf jeden Fall hat man jetzt doch einiges zusammen erlebt, man ist gemeinsam zu Apep gegangen, hat den Dschinn der Nacht erledigt (zeigt dann später bei einer Enthüllung Pardonas, wie wenig diese Wert auf ihre "Freunde und Geschöpfe" legt. Ich bin noch nach einer guten Erklärung am suchen, warum es für Pardona hilfreich ist, wenn der Dschinn ablebt. :grübeln: ) und einiges mehr.

Insgesamt ist sie jetzt seit bestimmt 40-50h mit den Helden unterwegs, länger als jeder andere NPC vor ihr (ingame sind auch 3 Monate vergangen bereits).
Auch, dass sie öfter mal verschwindet (sie muss schließlich ihr Ritual weiter durch führen) und dann wieder erscheint, stört meine Helden wenig, sie vertrauen Pardona recht viel.

Jetzt zu meinen Überlegungen:
Pardona wird mit den Helden zu Fuldigor wandern und sich dort von ihnen trennen, und Fuldigor wird enthüllen, dass sie der Gegenspieler der Gruppe ist. Allerdings: Pardona wird nicht wirklich vorhaben, die Helden zu vernichten, im Gegenteil wird sie versuchen, die Helden auf ihre Seite zu ziehen. (Warum ist noch zu bestimmen... vielleicht bediene ich mich schamlos an der G7, und die Helden werden als "Zutat" für das Ritual gebraucht. Aber da wird sich was finden lassen denke ich, dass nicht "unterschätzt sie über alle Maßen" ist :lol: )
Auch nach Fuldigor wird sie hin und wieder den Helden Geschenken zu kommen lassen & ihnen Infos zu spielen lassen.

Mein Finale sieht bisher vor, dass mehrere Parteien am Ende kämpfen:
Pardona auf Seiten derjenigen, die Pyrdacor wieder beleben möchten (und manipulieren...? weiß noch nicht genau, ob ich das so übernehmen will, der ursprüngliche Plan wirkt nicht so durchdacht :lol: ), Rakorium und Co dagegen, dann Yalstene, die zwar Pyrdacor wiederbeleben möchte aber auch Pardona umlegen will und auch noch ein alter Feind der Helden aus selbsteschriebenen Kampagnen (dann kann ich den auch endlich abservieren^^ ), der Zhe Tha wieder auf die Khom schleudern möchte.


Pardona möchte, dass die Helden diesen Feind auschalten, was diese vermutlich auch tun wollen.
Jetzt stellt sich nur die Frage, was tun, falls die Helden lieber Pyrdacor wiederbeleben möchten?

Ich hab es bereits so eingeführt, dass es nicht klar ist, ob dies eine grundsätzlich schlechte Idee ist (auch wenn noch niemand weiß, dass dies tatsächlich überhaupt das Ziel von irgendjemandem ist. Das wird erst bei Fuldigor aufgedeckt)

Ich hatte schon einige Ideen aus dem Forum aufgegriffen und bereits meinen Helden gegenüber angedeutet, dass Umbracors (Drache der Zerstörung aus Drakensang und so) Rückkehr einen Gegenpol braucht. Auch, dass es in den letzten Jahren zu so vielen großen Dämonenschlachten kam könnte daran liegen, dass es keinen Bewahrer mehr gibt (dies glauben zumindest einige NPCs. Ob es stimmt lasse ich offen).
Und dieser Gegenpol ist am leichtesten in Pyrdacor zu finden.

Daher könnte es durchaus sein, dass die Helden Pyrdacor wiederbeleben wollen.
Hat schon jemand Erfahrungen damit gemacht, wie man das handhaben könnte, wenn dies erklärtes Ziel der Helden wird?
Vorallem, falls die Helden sich auf Seiten Pardonas schlagen (was ich nicht hoffe und eigentlich auch nicht plane^^ denkbar wäre aber ein Zwecksbündniss, wo die Helden am Ende erst gegen Pardona gehen, damit ihr Ritual nur Pyr wiederbelebt, nicht aber korrumpiert. Hätte das schöne Extra, dass die Helden sich nicht sicher sein können, ob Pardona nicht tatsächlich nur genau das geplant hatte & die ganze Korrumpierungssache nur Theater war).

Allerdings... was denkt ihr wären denkbare Konsequenzen einer Rückkehr Pyrdacors? Direkt zu einem alles verschlingendem Weltenbrand? Oder eher ein "der 3. Weltenbrand ist sehr viel näher gerückt, aber noch nicht bis aufs letzte besiegelt"?

Und was denkt ihr würde ein Alter Drache so an Aktionen machen? Aus der HA "weiß" man ja, dass Pyrdacor Eroberungen recht langsam angehen lässt (kleines Inselreich zur Zeit von Charyptas Fall, Jahrhunderte Wartezeit bis er wirklich sich in Aventurien fest gesetzt hat bei den dortigen Echsen u.ä.). Könnte mir deshalb recht gut vorstellen, dass Pyrdacor es erneut eher langsam angehen lassen würde (aus Sterblichen Sicht zumindest).



Kurzzusammenfassung:
Helden laufen mit Pardona rum, also überleg ich, was passiert, wenn Pyrdacor tatsächlich wiederbelebt wird, weil Pardona die Helden überzeugt, dass das ne gute Sache wäre.

Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 27.03.2018 12:56

Je nachdem wie kanonisch Du es haben willst gib es auch andere Möglichkeiten. Pardona wurde zuletzt von ihrem Chef des öfteren enttäuscht. Falls sie enttarnt wird, kannst Du sie auch einfach sagen lassen: "Der Bewahrende Gegenpol bin ich, Jungs. Glaubt ihr ernsthaft, dass ich ein Interesse am Untergang dieser Welt habe? Ich bin eine Elfe, uns liegt die Schöpfung am Herzen :wobble: Ausserdem laufe ich darauf herum. Wenn ich sie anzünde... Götter, Große Drachen... denen macht das alles nicht viel aus. die starten einfach neu. Aber mein Volk lebt hier,und ich mag die Menschen... Ich mache das ganze doch nur, damit die Welt nicht wieder zum Bolzplatz überderischer Mächte wird :wobble: :wobble: (Ich bin die Gute, schliesslich verkörpere ich das weibliche Prinzip...)

Ich persönlich habe bei Pardonas kanonischem Tun eh das Problem, dass die Dame, die eigentlich extrem klug und selbstbewußt sein soll, massiv gegen ihre eigenen Interessen handelt. Selbst, wenn man die ihren mit denen des NL gleichsetzt.

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Fiieri
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Ungelesener Beitrag von Fiieri » 27.03.2018 14:10

Das klingt auch nach einer interessanten Idee, vor allem einer, die man meinen Spielern ganz gut verkaufen kann.

Allerdings wäre dann die Frage, ob sie überhaupt dann das Ritual zur Wiederbelebung durchführen würde, wenn sie selbst Gegenpol werden will (oder dies den Helden gegenüber behauptet). Bei dem Ritual würde ich zumindest bleiben, sonst veränder ich öfter Teile des Kanons (meistens, weil meine Spieler mich überraschen mit sehr unerwarteten aber nachvollziehbaren Handlungen :lol: die dann evtl gar Abweichungen im Metaplot zur Folge haben ^^)

Pardonas kanonisches Tun ist ja leider begrenzt, da ja eine Kampagne nicht "schlecht" enden darf. Wobei hin und wieder ein "graues" Ende, indem die Dame auch mal Siege fahren darf aber die Helden auch ganz gut rum kommen ihr mehr Glaubwürdigkeit verleihen würde. Daher wird sie auch höchst wahrscheinlich bei uns keine komplette Niederlage in einem Kessel davon tragen, aber das hängt nunmal maßgeblich auch von Entscheidungen der Helden ab :-)


Edit: Grammatik... ^^'

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 27.03.2018 15:03

Es wundert mich, dass Pardona nicht den Wunsch hat, selbst zur (Halb-)Göttin zu werden. Ein sie anbetendes Volk hat sie ja bereits. Das Ritual der Wiederbelebung kann ich eigentlich nicht in ihrem Interessen finden - es sei denn, sie legt es von vorneherein so an, dass es nicht der Wiederherstellung sondern eigentlich der Schwächung und schlussendlichen Entsorgung dient, und die "freiwerdende" göttliche Kraft ihr zufliessen soll.
Da kanonisch ja in Kürze ansteht, dass der NL Pardona mehr oder wneiger fallen läßt, könnte man hier einen gut (aber vielleicht nicht gut genug) gesponnenen Plan bauen, sich vom NL zu emanzipieren und mittelfristig eigene Göttlichkeit anzustreben.

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Ungelesener Beitrag von Lorlilto » 27.03.2018 15:42

Was die Konsequenz einer Rückkehr Pyrdacors wäre, ist doch in einer Prophezeiung mit "...wird ihn nichts vom namenlosen trennen." beschrieben worden. Um Zweifel zu sähen würde ich durch passende NSCs auch diese Prophezeiung einstreuen. Und Fuldigor kann auch auf die Problematik hinweisen, dass Pyrdacor sich ja irgendwann von seinem göttlichen Auftrag abgewendet hat, ihn noch als den Bewahrer zu betrachten wäre also eher fraglich. Allerdings besteht natürlich auch die Frage, ob sie den entsprechenden Hinweis Fuldigors auch richtig verstehen. Und so ganz nebenbei kann man noch einstreuen, dass eine Rückkehr der Echsenglobule vermutlich den Tod aller Lebenwesen in der Khom bedeuten würde.

Würde Pardona ihr Ritual erfolgreich abschließen hätte der neu geschaffene Körper Pyrdacors ja noch nicht den Karfunkel zurück. Man hätte also wohl erstmal einen sehr mächtigen und relativ schnell wohl auch unfassbar großen aber seines Verstandes beraubten Drachen, der (sofern der NL ihn nicht direkt unter Kontrolle hat) erstmal nur ein Ziel hat: seinen Karfunkel wieder finden. Das dürfte also in jedem Fall ziemlich schnell ziemlich katastrophale Auswirkungen auch ausserhalb der Khom haben.

Bis zum Finale würde ich aber den Kontakt zu Pardona durchaus noch nutzen. Pardona ist ja als Verführerin bekannt (bei den Elfen wird sie "die Begehrensauslöserin" genannt). Lass sie bei Gelegenheit die SCs einzeln kontaktieren, sie wird herausfinden wollen, was es mit diesen Menschen auf sich hat, die in dem großen Spiel der Drachen mitmischen wollen, was diese Menschen bewegt, und wie sie sie auf ihre Seite ziehen, für ihre Zwecke einsetzen oder am einfachsten loswerden kann. Und als Zunge des Namenlosen (sie dient ihm ja nicht freiwillig sondern weil er Macht über sie hat) wird sie dafür auch nicht vor Lügen zurückschrecken. Für einen normalsterblichen müsste es eigentlich bedeuten, verloren zu haben, wenn man sich ahnungsloserweise auf ein Gespräch mit Pardona einlässt...

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Sumaro
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 27.03.2018 16:46

Pyrdacor zurückzuholen ist für Pardona eigentlich ein maximales Risiko ohne sonderlichen Ertrag. Pardona verliert in so einem Szenario mit zu großer Wahrscheinlichkeit, als dass es für sie wirklich interessant sein könnte, diesen Move zu machen (vor allem mit so wenig Vorbereitung). In meinem Aventurien verfolgt Pardona einen anderen Plan. Sie will die Erweckung verhindern, weil sie genau weiß, dass ein erwachter Pyr ihr nicht wohlgesonnen wäre. Einen Pyr allerdings unter ihre Herrschaft zu zwingen (und zu halten) ist auch für sie mit einem enormen Aufwand verbunden und hat eine hohe Misserfolgswahrscheinlichkeit (zumindest in der verhältnismäßig kurzen Zeit, die sie hatte, um diesen Move zu planen). Also tut sie das, was eine vollendete Planerin und Intrigantin tut, sie macht ihren eigenen Plan und spielt alle Parteien gegeneinander aus. Während die Drachenkultisten ihren Pyr wiederhaben wollen, haben Zwerge, Trolle und andere ein vitales Interesse daran, dass dies nicht so einfach passiert (auch wenn das Gleichgewicht wiederhergestellt werden muss, denn mit der Rückkehr Umbracors droht sonst der Verlust jeglichen zivilisatorischen Fortschritts, wenn die Macht der Zerstörung zunimmt, aber nicht die des Bewahrers zurückkehrt).

Pardona versucht also sich selbst zwischen den Mächten zu positionieren, die hier agieren. Sie bringt ihre Shakagra als Dschinne der Nacht in Stellung, um im Zweifel einzugreifen, sie infiltriert über ihre Diener die Drachenkulte und versucht den Feind von innen zu zerschlagen und zu schwächen, so dass dieser zu immer verzweifelteren Methoden greifen muss, bis schließlich sogar ein Großritual in Zze Tha unter feindlicher Belagerung noch als eine letzte Option erscheint. Gleichermaßen forscht sie selbst nach den Ursprüngen der Drachen und ihren Wurzeln, nach den Blutlinien und dem Erbe, dass hier benötigt wird. Sie webt ein Netz aus Wahrheit und Lüge um die mächtigsten der Drachen, nachdem sie weiß, wo sie die Hebel ansetzen muss und warnt und ermahnt sie gleichermaßen, als Freundin, als Botin, als Zunge des Namenlosen. Dadurch beginnt sich die Drachen zu positionieren und Pardona rechnet genau damit. Denn sie will den Trumpf selbst in die Hände bekommen, die Essenz Pyrdacors, gebunden in seinen Nachkommen. Während Yalstene und ihr Gelegen in Zze Tha kämpfen, baut Pardona ihre Armee auf, sie macht den Move des Angriffs, aber er ist nur eine Finte, um die Schlinge noch enger zu ziehen und Yalstene und andere Gestalten vom eigentlichen Ziel abzulenken, ihrem Griff nach den Essenzen, die mit dem Kessel und dem Humusdrachen verflochten werden. Während eine Shakagra, die wie sie aussieht (und zuvor auch bei deinen Helden aufgetaucht sein könnte, denn Pardona selbst muss nun wahrlich nicht dabei sein, das ist ein Kaliber zu groß für die meisten Geschichten und es gäbe bei mir schlicht kaum eine Alternative, als dass sie ihr verfallen => außer sie will ganz bewusst ihre Anwesenheit vor Fuldigor verschleiern und gibt darum nichts von sich preis, setzt aber eben später ihre Doppelgängerin ein) mit Yalstene um das Ritual ringt und (wenn es unbedingt sein muss) in den Kessel fallen kann, nutzt Pardona ihre Macht, um die Essenzen aus dem Kessel zu ziehen und in einen neuen Nachfahren zu binden, in die Eier von Gletscherwürmern, die nur ihr dienen, damit wenn der Tag kommt, sie bereit ist. Wenn die Menschen vergessen haben, von der Rückkehr Pyrs und von den Gefahren drum herum, wenn die Welt sich um Jahrhunderte und Jahrtausende voranbewegt hat, dann wird sie erneut dort sein, dieses mal aber mit ihrer eigenen Ahnenlinie und sie wird ihn rufen, wenn es ihr und dem Namenlosen gefällt.

Was Pardona mit den Menschen will ist nun relativ klar. Sie sind Boten auf dem Weg zu einem Unsterblichen und sie wird sich so gut es geht verschleiern und verborgen halten, um nicht genau diese Frage aufzuwerfen bei Fuldigor. Denn wird dieser nicht nach ihr gefragt, wird er auch nicht von selbst auf sie stoßen, bzw. es wird nicht offensichtlich werden, dass sie die Person ist, die die Helden getroffen haben und die "ominöse" Gegenspielerin. Danach tauscht sie Plätze mit einem ihrer geweihten Double und lässt sich berichten, denn sie selbst steht nun weit über dieser "Reisequeste", aber die Ereignisse müssen dennoch festgehalten werden. Und dieses Double kann auch, dank namenloser Weihe, aber auch Kraft der Wahrheit sehr glaubhaft versichern eben nicht diese Gegenspielerin zu sein, selbst wenn optische Ähnlichkeiten bestehen sollten.
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

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Fiieri
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Ungelesener Beitrag von Fiieri » 29.03.2018 08:36

Danke für die vielen guten Ideen :)

Selbst Halbgöttin werden klingt nach einem interessantem Ziel, das sie durchaus schon länger verfolgen könnte (spätestens seit Ometheons vorzeitigem Ableben dank Pardona?^^), und der Vorschlag, dass sie eher die verschiedenen Gruppen ausspielen will statt wirklich Pyrdacor zu beleben klingt auch sehr interessant und werde das auch übernehmen. Wäre ein schönes Finale, wo alle glauben, dass es um Pyrdacor geht und am Ende ist es eine Finte um bloss alle Feinde Pardonas zu schwächen :-)

Und das hat natürlich den netten Vorteil, dass der worst case nicht "Weltenbrand und apokalyptisches Aventurien" wäre sondern "Pardona triumphiert über ihre Feinde und hat alle Zutaten, jederzeit zu einem anderem Zeitpunkt Pyrdacor zu beleben. Und wichtiger: zu verhindern, dass er belebt wird von jemand anderem".

Die Sache mit dem fehlendem Karfunkel Pyrdacors hab ich etwas umgangen: Ich fand es blöd, dass der gar nicht thematisiert wurde, deshalb ist in der Dracheneiakademie eine Truppe Yalstenes aufgetaucht um ihn zu entwenden während der Drachenträume (wobei diese Truppe nahezu ausgelöscht wurde, was Yalstene bei mir zusätzlich geschwächt hat. Aber dafür hat sie quasi auch einen Trumpf in der Hand mit dem Drachenei; die Idee für diesen kostenintensiven Raub hat ihr ein Spion Pardonas eingegeben). Das Drachenei nicht auftauchen zu lassen passt meiner Meinung nach nicht (haben ja auch in einem anderem Thread viele andere so gesehen :-) )
Ein evtl wiederbelebte Pyrdacor würde also nicht Zombiemäßig erstmal die Dracheneiakademie niederbrennen müssen... :lol:

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 29.03.2018 08:47

Von der Argumentation her: Da der Große Drache der Zerstörung keinen Widerpart hat, braucht man jetzt noch einen (eigentlich sehr schlecht beleumundeten) Großen Drachen des Bewahrens? Das ist eigentlich genau die Hammer/Schild-Technik von Schutzgelderpressern. (Erst kommen die Zerstörer, dann wird einem von noch Stärkeren geholfen, und diese soll man dann dankbar bezahlen... weil wundersamerweise sonst die Zerstörer wiederkommen).
Pardona kann also sehr glaubhaft behaupten (darin ist sie ja gut): "Seit wann brauchen Menschen Drachen? Habt ihr zu viele Jungfrauen und zu viel Gold? Mein Plan sieht so aus, dass wir uns selbst beschützen, und uns nicht zum Sklaven von Drachen machen..."

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Ungelesener Beitrag von smarrthrinn » 29.03.2018 08:54

@Fiieri: Hmm, eine Frage hätte ich noch. Was kommt dann in der nächsten Kampagne? Wenn Du Pardona jetzt einfach so mit der Gruppe mitlaufen lässt, kommt dann als Nächstes? Vielleicht der Uridabash (in Verkleidung natürlich)? Oder gar ein göttlicher Alveraniar?

Vielleicht solltest Du etwas bremsen, was den Machtlevel der Meisterpersonen angeht, sonst sind die Charaktere Deiner Gruppe in wenigen Abenteuern entweder alle in den Niederhöllen oder langweilen sich in Alveran ....

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Ungelesener Beitrag von Fiieri » 29.03.2018 09:20

@smarrthrinn : Da seh ich recht wenig Probleme. Der Machtlevel von Pardona ist zwar extrem hoch, aber das werden die Helden ja eh erst im Nachhinein erfahren. Und die Drachenchronik ist groß & lang genug, dass an ihrem Ende die momentanen Helden wohl auch in Rente gehen: Ihr Treffen mit Pardona und Fuldigor (der ja selbst schon höher steht als die meisten Alveraniare! Zumindest in meiner Sicht) stellt den Höhepunkt ihres Heldendaseins wohl dar.
Tatsächlich problematischer ist die Meisterperson Yppolita für künftige Abenteuer: "Einen gut zu haben" bei der Zwillingsschwester der Kaiserin könnte potentiell eine Menge Türen öffnen gesellschaftlich, die eigentlich verschlossen sein sollten.

Prinzipiell hast du natürlich recht, man läuft sehr schnell Gefahr, in einer Eskalationsspirale bis zum Erschlagen des Namenlosen zu gelangen. Aber wenn man sich nicht festlegen lässt auf ein "y ist stärker als der letzte Gegner x gewesen, also muss der nächste Gegner z stärker sein als y", kann man dem schon entgehen. Die Helden selbst können ja nach wie vor "relativ" leicht in Gefahr gebracht werden. D.h. ich kann es auch spannend machen, ohne immer stärkere Gegner, indem ich einfach den Vektor der Gefahr ein wenig ändere.
Y ist zwar ein unglaublich starker Nahkämpfer gewesen, aber er war allein gegen 4. Kampf Z besteht zwar nur aus kleinen Goblins, aber es sind halt 20 Stück gegen 4. So inetwa :-)

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 29.03.2018 10:08

Mit dem Machtniveau ist es immer so eine sache. Selbst der schwächste Goblin kann die Helden unter einen Steinschlag locken, so dass sie da nur noch mit Magie oder Karma überleben können. Reine "Kampfkraft" der Helden ist weniger einschränkend als soziale Macht. Wenn die Helden irgendwann berühmt und mächtig genug sind, "geht" es einfach nicht mehr, dass sie selber hauend und schlagend zu fünft durch die Lande ziehen. Mit der Macht kommt Verantwortung und mit Verantwortung kommt Bürokratie und Papierkram...

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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 29.03.2018 14:48

Fiieri hat geschrieben:
29.03.2018 08:36
Und das hat natürlich den netten Vorteil, dass der worst case nicht "Weltenbrand und apokalyptisches Aventurien" wäre sondern "Pardona triumphiert über ihre Feinde und hat alle Zutaten, jederzeit zu einem anderem Zeitpunkt Pyrdacor zu beleben. Und wichtiger: zu verhindern, dass er belebt wird von jemand anderem".
Man verhindert ja auch für die SC den Worst Case. Denn der ist die Rückkehr Pyrs nun einmal. Es ist der dritte Drachenkrieg angekündigt für seine Rückkehr, ein letzter Weltenbrand, bei dem die Zivilisation der Menschen mit Sicherheit enormen Schaden nehmen würde.

Was man ebenfalls noch machen könnte ist, dass die umfassenden Manipulationen, die Pardona an den Kraftlinien vornimmt einzig und allein dem Zweck dienen Zze Tha zu destabilisieren und die Globule angreifbar zu machen. Dadurch droht, wenn das Finale beginnt, ihre Truppen reinwarpen und sie im geheimen einen Teil des Rituals an sich reißt, die Globule zurück auf Dere zu stürzen, wohlgemerkt mit katastrophalen Folgen. Die Helden können dabei dann (vor allem plausibel mit Hilfe der Menacoriten und Trolle) verhindern, dass dies passiert und auch Yalstenes Versuch Pyr zu erwecken zumindest in Teilen vereiteln, während Pardona plausibel ihren Erfolg einfahren kann (und sind wir mal ehrlich, sie braucht dringend mal einen guten Erfolg). Das beeinflusst die Auswirkungen auf Aventurien kaum, erlaubt aber sowohl Yalstene plausibel besiegt zu werden (Pardona arbeitet auch noch gegen sie), der Zunge des Namenlosen einen Erfolg zu geben (der erst in Jahrhunderten relevant werden kann) und den Helden eine große Katastrophe abzuwenden, die Aventurien völlig verändern würde.
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

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