Dauer der Drachenchronik

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Dauer der Drachenchronik

Beitrag von nemthos » 15.12.2016 20:59

Hallo Leute,

meine Gruppe überlegt gerade, die DC zu spielen. Jetzt wollte unser Meister mal eine grobe Einschätzung haben, wie lange die Kampagne ungefähr dauert. Da ich nichts dazu finden konnte, wollte ich mal euch fragen, wie lange ihr an der DC gespielt habt.

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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Eadee » 15.12.2016 21:06

Das ist keineswegs repräsentativ, aber bei uns hat die Drachenchronik nur einen Spielabend überlebt :oops:

Fand ich damals sehr schade, aber wir hatten gleich zu Beginn so sauber gearbeitet dass der Meister keine Ansatzpunkte mehr fand um die Kampagne weiter zu führen.
Ich werde sie mit etwas Glück nochmal mit einer weniger kompetenten Gruppe spielen, auch wenn das irgendwie seltsam klingt.
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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Denderan Marajain » 16.12.2016 08:56

Fand ich damals sehr schade, aber wir hatten gleich zu Beginn so sauber gearbeitet dass der Meister keine Ansatzpunkte mehr fand um die Kampagne weiter zu führen.
Ich werde sie mit etwas Glück nochmal mit einer weniger kompetenten Gruppe spielen, auch wenn das irgendwie seltsam klingt.
Jetzt hast du mich neugierig gemacht. Wie ist das passiert?

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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Eadee » 16.12.2016 10:02

Meisterinformationen: Das Schriftstück wurde vollständig memoriert (Memorans), dechiffriert (Xenografus) und analysiert (Occulus) und erblickte nie das Tageslicht (bin mir nicht mehr sicher ob sie an Ort und Stelle vernichtet wurde oder über den Limbus in Sicherheit gebracht wurde).
Erinnerungen aller NSCs die nicht als 100% vertrauenswürdig eingestuft waren wurden getilgt (Memorabia) oder mit einem Eidsegen (Phex) auf Geheimhaltung eingeschworen. Außerdem haben die noch ein paar mal mit Blick in die Vergangenheit um sich geworfen.


Ich habe dadurch wie gesagt keine Ahnung worum es in der Chronik dann letzten Endes geht, aber der Meister meinte er könne aus dem Buch quasi nichts mehr verwenden und jeden Versuch das Kernthema anzuspielen müsste er vollständig selbst ausarbeiten, so dass es mit der eigentlichen Chronik nichts mehr am Hut hätte.

Ich selbst hatte für diese Chronik extra meinen ehem. 7G-Firungeweihten Drachentöter(Mensch, aber von einem Zwergen indoktriniert) nicht gespielt aus Angst plotrelevante Drachen zu töten, bzw das Konzept der Kampagne durch den Charakter aufs Spiel zu setzen. So stand ich da mit meinem frisch generierten Helden neben zwei (oder warens drei?) extrem hochstufigen Helden die anscheinend aus paranoia das AB gekillt haben :lol:
Immerhin war's diesmal nicht meine Schuld 8-)

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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Sumaro » 16.12.2016 10:22

Rein hintergrundtechnisch wäre alles was die SC gekillt hätten ihr eigener Verstand gewesen und jede Chance die Pläne der Feinde in der Drachenchronik aufzuhalten. xD

Das war wohl eher ein Problem eines überforderten SL, denn zu kompetenter SC. Wäre der erste beim Xenografus wahnsinnig geworden oder indoktriniert wäre die Sache schon ganz anders abgelaufen. :wink:
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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Eadee » 16.12.2016 10:45

Meisterinformationen: Warum hätten sie wahnsinnig werden sollen? Wenn es ein magischer Effekt gewesen wäre dann wäre dieser an ihrer überzogenen MR gescheitert (auch gegen Freizauberei steht zumindest eine MR-Probe zu.) Geht es um die Komplexität des Drachischen? Diese Sprache haben diese Helden schon im Rahmen vorhergehender Kampagnen gemeistert. Oder geht es um karmale Effekte (dann könnte ich es mir tatsächlich vorstellen das es klappt)?

(Ich will übrigens dieses Thema nicht hijacken, wenn einer von euch auch dem TE antworten könnte würde ich mich daher viel besser fühlen :oops: )

Edit: MI-Tag gesetzt
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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von nemthos » 16.12.2016 11:10

Musst dich nicht schlecht fühlen, ich hätte auch gefragt, wie ihr das geschafft habt :)
Jedoch würde ich darum bitten, Sachen, die man als Spoiler betrachten kann auch als ME zu makieren/verstecken

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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Sumaro » 16.12.2016 11:14

Die Frage des Threaderstellers lässt sich kaum beantworten. Es kommt drauf an, ob man by the book spielt, wie regelmäßig man spielt, wie viele Spielsitzungen man generell hat. Ich würde tendenziell ca. 2 Jahre veranschlagen, einfach so als Zahl in den Raum geworfen.

@ Birscharolle

Meisterinformationen: Sie ist das Wort von Pyrdacor, da würde ich alles unter MR 50+ erst mal als lachhaft betrachten, darüber können wir anfangen miteinander zu reden. Dann trägt sie viel von seinem Wissen und zwar in einem Format, welches selbst einen drachischen Geist abschrecken kann (ergo, Wahnsinn durch Informationsüberflutung und magischer Verankerung im eigenen Geist, der durchschnittliche Mensch dürfte letztlich an der schieren Masse von Informationen, der Darreichungsform, dem Teilfragment von Pyrs Geist u.ä. scheitern, wir sprechen immerhin von einem Gottdrachen auf dem Höhepunkt seiner Macht). Dann ist es eigentlich nur der Anhaltspunkt, damit die SC in die Lage versetzt werden überhaupt auf die Umtriebe der Feinde aufmerksam zu werden, sprich wenn sie das Wissen "wegsperren" und ihm nicht nachgehen, gewinnen die Bösen automatisch.

Ergo, das AB wurde nicht sauber gelöst, sondern einfach sauber ignoriert und der SL schien eben überfordert zu sein.
Bei mir hat eine Phexpriesterin in reinem Übermut geglaubt, sie könnte mit Phexens wundersamer Verständigung einen Teil der Rolle lesen. Es endete damit, dass ihr Geist beinahe an Pyrs übermächtiger Präsenz zerbrochen ist und sie alle Drachenkultisten im Umkreis von mehreren hundert Meilen auf sich aufmerksam machte, weil sie ein magisch-karmales Leuchtfeuer gezündet hat.
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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Eadee » 16.12.2016 12:12

Okay, 50 ist tatsächlich etwa der Bereich in dem sie sich aufgehalten haben (ich sagte nicht umsonst überzogene MR), aber die genauen Werte weiß ich heute nicht mehr.
Und ja, ich kann mir gut vorstellen dass nur jegliche Aufhänger "erfolgreich" gekillt, das Abenteuer aber nicht im Guten gelöst, wurde (habe aber keine Ahnung wer die Bösen sind und was sie vorhaben, was auch vorerst so bleiben darf).

Wie gesagt, ich werde mal sehen ob ich das Abenteuer in einer anderen Runde noch einmal angeboten bekomme, neugierig bin ich ja schon.

@nemthos (packe den oberen Post gleich mal in MI-Format, sorry)
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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Sumaro » 16.12.2016 12:17

@ Eadee

Meisterinformationen: 50 wäre dann allerdings auch nur mit sehr hochklassigen MR-Artefakten möglich und Weisheitssegen. Ich wüsste sonst kaum, wie man in die Höhe kommt und vor allem, wie man dabei bleibt, zudem bleibt meine Einschätzung bestehen, dass diese Wirkung letztlich bei einem freiwilligen Öffnen und Abspeichern von Information UND Intention eher zur permanenten Selbst-Indoktrination als Pyr-Kultist führen würde (im günstigsten Fall), im schlechtesten Fall zu Wahnsinn und zerbrochenem Verstand (wie gesagt, freiwillig die Gedankenwelt eines Gottdrachen permanent abzuspeichern im eigenen Geist ist eben schon Hybris und umgeht dann auch noch jegliche eigene Verteidigung im Sinne von MR, weil man ihn ja freiwillig reinlässt).

Mit den Aufzeichnungen eines Gottdrachen spielt man eben auch dann nicht rum, wenn man Ex-Gezeichneter ist, denn Pyr spielt noch mal eine Schippe über Borbarad. Aber letztlich ist das nur meine Handhabe, die ich für angemessen halte.

An und für sich ist die Drachenchronik in weiten Teilen eine der schlechtesten Kampagnen, die DSA so hervorgebracht hat. Daher ist ein früher Abbruch nicht sonderlich schlimm.
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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von WeZwanzig » 16.12.2016 12:51

Ich frage mich da ja eher, wie ihr am ersten Abend schon die Rolle finden konntet^^

Also wir spielen die DC seit etwa einem Jahr (genauen Beginn leider nirgendwo notiert). Wir spielen einmal im Monat, für etwa 6-8 Stunden. Geschafft haben wir in der Zeit das erste Abenteuer (das sicher etwa ein halbes Jahr gedauert hat) ein kleiner, selbst geschriebenes Szenario, als Konsequenz auf Aktionen der Helden im ersten Abenteuer (2 Monate) und nun innerhalb einer Sitzung das zweite Abenteuer (ich hatte die Spieler gefragt, ob sie es als witziges Trash-Abenteuer by the book spielen wollen, oder ob ich was sinnvolles daraus machen soll. Sie haben sich für Option 1 entschieden, sonst hätte das auch sicher eher 2-3 Sitzungen gedauert). Insgesamt rechne ich mit 3, eher 4 Jahren, bis wir die Kampagne durch haben.
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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Eadee » 16.12.2016 13:04

@WeZwanzig: Wenn das nicht schon um die 6 Jahre her wäre und mehr als einen Spielabend gedauert hätte... dann wüsste ich vielleicht noch mehr :(
Falls ernsthaftes Interesse besteht kann ich noch mal die anderen befragen wie die Details genau waren, aber ich bin schon froh dass ich mich entsinnen kann welchen Charakter ich an diesem Abend gespielt habe (hatte zwei neue Helden zu der Zeit angefangen zu spielen).
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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von WeZwanzig » 16.12.2016 13:13

@Eadee So wichtig ist es nicht, aber ich finde den Unterschied "1 Abend" VS. "halbes Jahr" doch recht gravierend. Weißt du vielleicht noch, wie lange "ein Spielabend" bei euch gedauert hat? Ansosnten wäre villeicht noch interessant wie groß die Gruppe war. Ich habe 6 Spieler, die sehr gerne, sehr viel diskutieren. Vielleicht ist das der Grund, warum wir so lange gebraucht haben :censored: :lol:
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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Sumaro » 16.12.2016 13:20

Gerade Ausgrabungen kann man ja mit magischen Mitteln enorm beschleunigen und diese gesamte Situation deutlich effektiver handhaben, als dies offiziell vorgeschlagen wird. Darin sehe ich jetzt weniger das Problem. Ist eben auch die Frage, wie viel Spaß die Gruppe dabei hat, mit Novadistämmen über Grabstätten und ähnliches zu verhandeln bzw. ob es überhaupt notwendig wird. Bei uns hatten wir auch so viel finanzielle Rückendeckung und Unterstützung der Drachenei-Akademie, dass die Ausgrabung selbst enorm schnell von statten ging.
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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Eadee » 16.12.2016 13:45

@WeZwanzig: wir waren entweder 3 oder 4 Spieler in einer sehr gut eingespielten Runde, nur ich habe einen (fast) ganz frischen Helden hereingebracht.

@Sumaro: Meisterinformationen: Ausgrabungen wurden unterbunden, mit exzessiver Elementarmagie hat man sich Zugang und Frischluft verschafft ohne einen Zugang freizulegen (ob das "durch Fels und Erz" war oder Dschinne die einen Transport durchs Element vorgenommen haben weiß ich beim besten Willen nicht mehr).
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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von kilana » 18.12.2016 14:21

@topic

Wir haben ca. 2,5 Jahre (um die 75 Spielabende) für die Drachenchronik gebraucht. Dabei mussten wir Band 4 umzugsbedingt auf vier Abende raffen.

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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Delta » 19.12.2016 15:24

Also wir haben etwas über 3 Jahre dran gespielt in unserer Runde, meist in ganztägigen Wochenendrunden wenn möglich grob einmal im Monat würde ich schätzen (vermutlich seltener da es nicht die einzige Runde war die in der Zeit gespielt wurde). Da war aber auch zwischendrin ein Tausch der halben Spielergruppe involviert der Zeit gekostet hat.

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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Dahrling » 23.12.2016 01:37

Wir haben für die ersten 2 Bände 28 Spielabende (meist 6-8 Stunden, selten mal nur 4) benötigt und haben nun 2 Abende an einem Szenario zu Beginn von Band 3 gespielt.
Immer 100 GP für Eigenschaften

Meistere: DC, Grautannzyklus
Spiele: G7, Phili, priv. Kampange

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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Losan » 23.12.2016 09:10

Meine Runde spielte von August 2010 bis Januar 2012 dran.
Müssten insgesamt so ca. 400-450 Spielstunden gewesen sein.
Angorax hat geschrieben:"Auch unpolitische Swafnirgeweihte zeigen sich an freien Walen interessiert..."
¯\_(ツ)_/¯

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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von aRKANAK84 » 23.12.2016 10:40

Meine Runde hat auch etwas mehr als 2 Jahre gebraucht mit ca. 300 Spielstunden. Wir mussten den vierten Band leider auch an 4 Tagen spielen, da ich beruflich keine Zeit mehr habe/ hatte für DSA.

Die Thematik der DC ist klasse, aber ich weiß nicht ob ich sie mir nochmal antun würde, weil die Ausarbeitung stellenweise so lala ist^^
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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Eadee » 26.05.2017 10:07

Ist zwar eine Weile her, aber ich habe gestern noch mal mit einem der Mitspieler damals geredet und bin dabei über das Thema gestolpert.

Daher nochmal eine Klarstellung dessen was ich falsch in Erinnerung hatte:
Meisterinformationen: Die Schriftrolle wurde nicht mit einem Xenographus sondern mittels einer Liturgie entschlüsselt. Die karmale Natur der Entschlüsselung verhinderte jeglichen schädlichen Einfluss auf den Geist des Geweihten wie er bei dem Xenographus hätte auftreten können. Die Ansätze zum weiterspielen der Kampagne waren wohl trotzdem gekillt.
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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Hesindian Fuxfell » 26.05.2017 10:20

@Eadee:

Und hier sehe ich das Problem, nach dem wie ich die Drachenchronik gelesen habe.

Meisterinformationen: Der Einfluss auf den Geist besteht hier vielmehr dadurch, dass man bei dem Versuch der übernatürlichen Entschlüsselung in die auf die Rolle gebannten Gedanken eines Alten Drachen eindringt. Diese sind so fremdartig und verwirrend, dass man erstens nichts versteht und einem zweitens der eigene, vergleichsweise schwache Geist verdreht wird. Da ist es auch egal ob man Liturgie oder Zauber verwendet.
Selbst Apep (der von Macht und Wissen immer noch über der Heldengruppe rangieren dürfte) konnte nur kleine Elemente der Rolle erfassen (u.a. seinen Namen).

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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Eadee » 26.05.2017 10:45

Dann bewertest du karmales Wirken als schwächer Ordnend ein als es dem Konsens unserer Spielrunde üblich ist.

Bei uns ist auch ziemlich klar dass ein Patzer beim Einsatz von Karmaenergie niemals chaotische Ergebnisse hervorbringen kann. Ein Aspekt in dem sich Karma und göttliche Wunder deutlich von Astralkraft und magischem Wirken unterscheidet.
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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Sumaro » 26.05.2017 10:49

Ich würde auch davon ausgehen, dass eine einfache Liturgie hier nicht die Lösung ist. Karmales Wirken hin oder her, es ist Menschenwerk gegen das Werk eines alten Drachen, der vermutlich selbst auf karmale Wirkungen zurückgegriffen hat, dieses Wissen aufzubewahren und was dann ankommt ist eben auch der Wille und das Verständnis eines alten Drachen vs. den Willen und das Verständnis eines einfachen Sterblichen. Nur weil ich etwas lesen kann, bedeutet das ja nicht, dass ich es dann auch verstehe, geschweige denn, dass ich dabei sicher bin.
Zuletzt geändert von Sumaro am 26.05.2017 11:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Hesindian Fuxfell » 26.05.2017 11:03

Eadee hat geschrieben:Dann bewertest du karmales Wirken als schwächer Ordnend ein als es dem Konsens unserer Spielrunde üblich ist.

Bei uns ist auch ziemlich klar dass ein Patzer beim Einsatz von Karmaenergie niemals chaotische Ergebnisse hervorbringen kann. Ein Aspekt in dem sich Karma und göttliche Wunder deutlich von Astralkraft und magischem Wirken unterscheidet.
Das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun. Die Liturgie eröffnet dir vielleicht besser, was in den Schriftzeichen hinterlegt ist, als dass es der Zauber könnte. Aber verstehen muss es am Schluss der Mensch, dessen Geist nicht dafür gedacht ist. Ein großer Drache ist immerhin ein Unsterblicher und die Komplexität seiner Gedanken würde ich nur unwesentlich unter der eines Gottes einstufen.

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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Eadee » 26.05.2017 11:12

Meisterinformationen: mir ging es vor allem darum warum der entschlüsselnde Charakter nicht verrückt oder von einem Drachenseelenfragment oÄ besessen wurde.
Ob er das vollständige Wissen dabei aufgenommen hat weiß ich nicht, sehe es aber auch als Fragwürdig an. Aber alles was rein physisch an Schriftzeichen hinterlegt ist, (also nicht in Form magischer Indoktrination) wird er verstanden haben.

Ich vergleiche das mal mit einer "abgemalten" version der 13 Lobpreisungen. Die übernatürliche Komponente ist nicht aufgenommen worden, aber alles was physisch mit Tinte auf Pergament festgelegt werden kann, kann auch in einem Menschlichen Geist gespeichert werden.
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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Hesindian Fuxfell » 26.05.2017 11:19

Meisterinformationen: Das ist das Problem an der Rolle: Es sind die per Magie auf das Leder gebannten Gedanken des Drachen. Da ist nichts mit "rein physisch in Schriftzeichen hinterlegt". Die Schriftzeichen symbolisieren nur die jeweiligen Gedankengänge, sind quasi deren Anker auf der Rolle. D.h. jeder Versuch, den Inhalt zu erschliessen, führt unweigerlich in die Gedanken eines Großen Drachen, egal ob man sich astraler oder karmaler Mittel bemüht.

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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Eadee » 26.05.2017 11:27

Meisterinformationen: Da sind Zeichen auf der Rolle, auf einem Stück toter Materie. Diese Zeichen können ganz profan/mundan abgemalt werden ohne dass irgendetwas magisches oder karmatisches geschieht.

Beim Versuch des verstehens kann man an den Punkt kommen wo die Aufzeichnungen zu komplex werden um sie zu verstehen, aber die Zeichen an sich haben keine übernatürliche Macht.

Vergleichen kann man es gerne indem man einen eher mittelmäßigen Mittelschüler vor Quantenmechanische Formeln und Gleichungen setzt. Er kann sehr wohl alle Ziffern und auch plus minus, Bruchstriche, Wurzeln, Klammern, den Buchstaben i usw als solche erkennen und auch benennen. Der Zusammenhang, was diese Formeln und Gleichungen aussagen wollen, bleibt ihm allerdings verborgen.

Er wird dadurch nicht wahnsinnig sondern er erkennt lediglich dass die Zusammenhänge zu Komplex sind als das er sie verstehen würde.
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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von Sumaro » 26.05.2017 11:50

Gehört nicht hier in den Thread.

Meisterinformationen: Laut Abenteuer sind die Glyphen nur die Manifestation von Gedankenbildern, malt man sie nur ab, bekommt man faktisch keine Bedeutung, da man alle Dimensionen, die magisch gebannt wurden auslöscht. Sprich, das wäre als ob man von außen eine Rakete abmalt (ohne zu wissen, was eine Rakete ist) und dann glauben, man könnte damit eine nachbauen, während man das Innenleben nicht einmal wahrnimmt. Vielleicht haben die Zeichen selbst sogar gar keine Bedeutung ohne die magische und karmale Gedankenkraft des Gottdrachen.
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Re: Dauer der Drachenchronik

Beitrag von smarrthrinn » 26.05.2017 12:01

@ Eadee: Meisterinformationen: Man kann magische Schriftstücke nicht einfach abmalen und dann glauben, sie verstehen zu können. Das Schriftstück lebt vom astralen Muster, welches der Ersteller mit hineinwebt. Deswegen können z. B. Zauberthesen nicht gedruckt werden, weil das reine Buchstaben lesen nix bringt. Hier war also Euer Meister tatsächlich unvorbereitet :)

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