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Frage an Fuldigor

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Torben
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Frage an Fuldigor

Beitrag von Torben » 03.03.2012 22:00

Hi Leute,

in unserer DC hat unser Draconiter Hesindian beschlossen Fuldigor eine wahrhaft wichtige Frage zu stellen: "Glauben die Wesen im Güldenland an die Herrin Hesinde?"

Ich habe nun als SL ein Problem: Ich habe keine Ahnung. Myranor ist für mich ein weißes Blatt auf der Landkarte. Die komischen Rassen kenne ich vom Namen teilweise, aber woran die glauben... Keine Ahnung. :???:

Kann mir jemand sagen wie die Antwort lauten müsste die Fuldigor gibt?
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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Raskir » 03.03.2012 22:47

Die Shindrabah verehren Schlangen als göttliche Wesen und haben eine Entität, die sie Urschlange nennen.

Ob es da noch eine Entität gibt, die man als Version von Hesinde ansehen kann, da müßte ich in Myranische Götter nochmal nachforschen.

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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Erdoj Hurlemaneff » 04.03.2012 11:56

Wenn man beim Wiki "Hesinde" eingibt, steht rechts eine Namensliste:

Szint (Shindra)
Shindra sind wohl myranisch

Edit:
Andere Frage:
Wieso sollte Fuldigor das wissen?
Der ist ja (denke ich) in den letzten Jahrtausenden auch nicht "drüben" gewesen...
Zuletzt geändert von Erdoj Hurlemaneff am 04.03.2012 11:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Gurney » 04.03.2012 12:27

Nicht wirklich. Während eigentlich alle anderen Götter entsprechungen haben und dortverehrt werden, wird Hesinde lediglich von einem kleinen Kreis, genauer einer Sekte im Archipel von Shindrabar angebetet. Das Archipel ist in etwa wie Indonesien und wird quasi von Priestern "regiert", die Schlangen vereheren eine der drei großen Sekten verehrt "Hashindramata" die für Wissen, Rechenkusnt und Magie steht ...

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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Torben » 04.03.2012 21:56

@Gurney & Raskir: Danke! Das dürfte reichen.

@Erdoj: Gute Frage. Aber mit dem Ruf als quasi allwissendes Orakel gehe ich davon aus das er in seinem Ort ein Schwarzes Auge oder etwas vergleichbares hat und aventurienweit gut informiert ist.
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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Iwanomi » 05.03.2012 08:29

Hallo,

da auch auf Aventurien längst nicht alle "Wesen" an "Hesinde" glauben, sollte die Antwort Fuldigors in diesem Fall wohl sehr Orakelhaft ausfallen, denke ich.

Ansonsten eben mit mehr oder weniger antworten.

z.B."Es gibt auch auf anderen Kontinenten Deres Wesen, die an die göttlichen Ideale glauben, die auch Ihr verehrt. Genauso wie es auf diesem Kontinent Wesen gibt, die nicht an diese glauben. Die Anzahl der Wesen die an eure göttlichen Ideale glauben ist auf anderen Kontinenten jedoch geringer als auf diesem."

Die Antwort, die du deinem Spieler letztlich gibst, ist umso besser umso größer das Fragezeichen in seinem Gesicht ist :devil: :devil: :devil:

Gruß
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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Cavia » 06.03.2012 13:00

Es gibt in den Aufzeichnungen von Nazir ter Vaan eine Passage über Gelehrte im Sternenpfeiler, die an [setze Wort ein, das entfernt nach Hesinde klingt] glauben. Wenn du willst, kann ich dir den Teil mal abtippen?

Das mit den Shindrabar ist auch so das, was ich weiß.

Ich würd Fuldigor aber auch nicht mit "ja" oder "nein", sondern einer Art Orakelspruch antworten lassen (vielleicht sogar irgendwas, was den Spieler dazu antreibt, sich mit irgendwas in die Richtung weiter zu befassen (z. B. mit der Herkunft der eigenen Kirche bzw. deren Persönlichkeiten usw., das könnte man dann schön mit dem Wiederkehren von Eternenwacht in "Hort der Erinnerung" verbinden...))
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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Torben » 06.03.2012 20:16

@Cavia: Mir reichen die reinen Fakten. Ich bastel dann eine Vision draus in der der Geweihte viele verschiedene Rassen und Völker sieht die an seine Herrin glauben. Und dann vielleicht noch irgendwas das ihn überzeugt, dass es viel zu wenig sind ;)
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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Raskir » 08.03.2012 08:03

Ich muss gerade an eine Multi-Kulti-Veranstaltung denken, wo so ziemlich alle aventurischen Rassen vertreten sind und eine große Schlange anbeten (so richtig klischeehaft, mit in langen Reihen vor der Statue knien und immer wieder den Kopf auf den Boden senken).

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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Snooc » 26.06.2015 17:33

Ich erlaube mir mal den Thread zu kapern, da auch ich Probleme mit einer Frage an Fuldigor habe.

Ich leite momentan Bis ans Ende, die Helden werden demnächst aus Festum aufbrechen. Ich habe die Spieler gebeten mir ihre Fragen im Vorraus zu sagen, damit ich mich darauf vorbereiten kann und nicht als Fuldigor irgendwas aus dem Ärmel schütteln muss.

Einer der Helden ist ein Gjalskerländer Tierkrieger mit der typischen Meeresangst, da ja Zwafnir der sehr negativ und böse dargestellte Gjalsker Totengott im Meer lebt und alle in sein Totenreich ziehen will die es schon zu Lebzeiten betreten (so der Glaube des Heldens).

Nun bröckelt dieses Glaubensbild auf Grund der längeren Abenteuerzeit und einiger Erlebnisse und Diskussionen auf die ich hier nicht näher eingehen will ein wenig, daher will er nun Fuldigor fragen ob Zwafnir tatsächlich der Totengott ist der danach trachtet Gjalskakänder in sein Reich zu ziehen.

Ich habe mir eigentlich vorgenommen Fuldigors Antworten zwar mystisch zu gestalten, aber trotzdem für alle deutlich mit einem Erkenntnisgewinn zu gestalten. Meine Gruppe würde es auch nicht mögen wenn da was Nebulöses dabei rauskommt, was man im Prinzip auslegen kann wie man grad lustig ist. Außerdem gewähre ich Fuldigor nahezu alles Wissen was man in Hintergrundbänden so finden kann und er ist auch bereit es zu teilen solange es keine große Gefahr darstellt.

Nun ist Mythologie in DSA aber alles andere als eindeutig, daher hab ich hier als Meister ein wenig Probleme. Es ist wohl recht sicher das Zwafnir=Swafnir ist. Besitzt er aber tatsächlich ein Totenreich (gibt ja wohl tatsächlich verschiedene) oder kommen Gjalskaländer in Borons Hallen? Über Hinweise und Quellen dazu würde ich mich sehr freuen, bzw. auch über generelle Anregungen wie man diese Frage handhaben könnte. Eigentlich klingt es objektiv eher so, dass vieles der Gjalskaländer Aberglaube ist, nur soll man dann wirklich das Weltbild des Helden zerstören (wenn es denn wirklich so sein sollte und ich nicht nur einen falschen Eindruck haben).

Danke schonmal im Vorraus
Snooc

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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Dahrling » 26.06.2015 18:04

Es gibt in der 4. Sphäre ein eigenes Totenreich für das Volk der Hjaldinger aus dem die Gjalskarländer kommen. Möglicherweise ist Z(s)wafnir der erste Kontakt den die Hjaldinger mit den 12-Göttern und deren Missionare hatten, die versuchen das die Toten nicht ins Reich "Hraiwagard" kommen, sondern in "Borons Hallen".

Also: Ja ist er - aber vielleicht ist sein Totenreich nichts schlimmes?

Was gab es denn sonst so an Fragen mit denen euch eure Helden gequält haben?
Bei mir stehen auch die Antworten Fuldigors die ich beschreiben werde noch aus. Ich will die Antworten in Bilder umsetzen und in die bereits bestehende Prophezeiung einbauen . Sie dürfen dann rätseln was für wen gilt. Alle Antworten sind demnach noch nur geplante Antworten:

F: Unser Graumagier im Kampf gegen Dämonen: "Was sind die wahren Namen aller Erzdämonen?"
A: "Damit wäre dein Geist überfordert - nimm diesen wahren Namen - später wird er erkennen können, dass er Pardona gehört - was ihre "Niederlage" im letzten Kampf weniger an den Haaren herbeigezogen wirken lässt.

F: Geode: Wo ist mein Bruder?
A: Hier kämpfe ich noch mit den Formulierungen - Zeit finde ich schwierig in beschriebenen Bildern darzustellen.

F: Der Phexgeweihte: Was ist die Drachenchronik und was hat Phex daran für ein Interesse, dass er mich auf der Reise unterstützt.
A: Hinweise auf Pardona und ihre generelle Gefährlichkeit für Aventurien + Hinweis auf Fuldigors Prophezeiung aus Anhang Band 1(von denen die Spieler/Helden nichts ahnen)

F: Von unserem Thorwalerkrieger: Wie werde ich der stärkste Kämpfer der Welt.
A: Hinweise auf eine Verwandlung die bereits eingesetzt hat, durch beseelte Achaz-Waffen die er gefunden hat und gerne mit sich herumträgt in Bildern von Raupen die sich in Schmetterlinge verwandeln
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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Snooc » 26.06.2015 23:09

Danke schonmal für die Hilfe, gibts da Quellen dazu wo ich das nachlesen kann?

Bei deinen Fragen musste ich lachen, die ersten beiden Fragen sind genauso auch geplant bei uns :ijw:

Die Antwort der ersten Frage ist interessant, vielleicht werde ich die Idee auch aufgreifen, das Ende muss eh abgändert werden. Ansonsten sind unsere Fragen auch hauptsächlich privater Natur, also nach dem Schicksal und Aufenthaltsort von Verwandten oder früheren Gefährten.

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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Dahrling » 27.06.2015 08:46

Bin über die Wiki Avnturica gegangen:
Totenreich
Hjaldinger
Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 07.06.2017 09:52, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Wikilink korrigiert
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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Sumaro » 27.06.2015 09:00

Ich würde Fuldigor nicht als Dienstleister darstellen, der ein paar Fragen beantwortet, für alle, die zu seinem Hort raufgeklettert kommen. Solche Sachen wie "die wahren Namen der Erzdämonen" würde bei mir vermutlich niemand auf die Idee kommen zu erfragen, denn Fuldigor ist einer der ältesten Wächter der Schöpfung, die wahren Namen der Feinde der Schöpfung einem Sterblichen zu geben, der mit diesem Wissen (ähnlich wie Fran Horas) unglaubliche Vernichtung bringen kann, nope, scheint mir weder Weise noch sinnvoll.

Auch Pardonas wahren Namen würde ich Fuldigor nicht wissen lassen. Sie ist ein Stück Teilessenz des Namenlosen, wenn man ihren Wahren Namen kennen würde, wäre er mittlerweile ein Stück Name des Namenlosen. Und der einzige, der diesen Namen noch kennt, hat man auf eine tödliche Limbusinsel geworfen und dazu verdammt auf ewig als Kerbhold der Ketzer verflucht zu bleiben.

Bei mir würde Fuldigor Antworten geben auf schicksalhafte Aspekte des Seins, auf Dinge, die Mysterien des Lebens erscheinen und auf den Zweck der eigenen Existenz. Sprich er würde vielleicht dem Gjalsker eine ganz andere Perspektive ermöglichen, die Dinge zu sehen, in dem er ihm das Bild vermittelt, dass hinter jeder Geschichte eine Wahrheit steht, aber nicht zwangsläufig die Geschichte wahr ist. Man kann ihm dann, über Bilder zeigen, dass die Odun und Götter, andere Namen, in anderen Kulten haben, aber viele Dinge doch ähnlich sind, nicht in Worten sondern in einer Bilderreihe, in der man quasi den Wandel der Dinge erkennt und die Wahrheit dahinter (Hjaldinger, die einem Ding einen Namen geben, Zeit die vergeht und Gesänge die erklingen, darauf andere Namen für das gleiche Ding, unterschiedlich von verschiedenen Stämmen usw.).

Dieses Dschinni-Ding mit "Wie werde ich der beste Kämpfer" wäre für mich keine Frage, die eines Fuldigors würdig wäre. Viel mehr etwas, was diesen Menschen dazu bringt über die schlichte Physis heraus zu wachsen und ein Kämpfer zu werden, der ein größeres Bild von der Welt hat und die Schöpfung verteidigen will, anstatt nur seine Stärke zu sammeln.

Aber vermutlich habe ich da ein anderes, mystischeres Bild von Fuldigor, als es in den Runden vorherrscht.
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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Dahrling » 27.06.2015 09:45

1 Frage + Antwort ist ja schon sozusagen vorgegeben durch Ypollita. An der kann man sich ja orientieren.
Und ich möchte dazu erwähnen, dass meine Helden ihre Frage nicht "stellen" werden, sondern sie formulieren sollten was ihnen so am Herzen liegt das sie da häufig drüber nachdenken. Der Magierspieler meinte halt "Während wir zu Fuldigor gehen? Mein Magier wird darüber knobeln, welche Frage er ihm stellen will! Vermutlich irgendwas das ihm hilft Aventurien gegen Dämonen zu beschützen. Z.b. die wahren Namen von allen!"

Das nicht alle Spieler immer sauber Helden- und Spielerwissen trennen können, ist halt eine der Herausforderungen als Meister eines käuflichen Regel/Hintergrundwerks.
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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Prester » 07.05.2016 01:42

Oh ja, wir sind auch gerade bei den Fragen an Fuldigor:

Frage des Umweltmagiers: (Da mehrere Helden in unserer Gruppe schon fast direktes göttliches Eingreifen zu ihrem Gunsten hatten) Haben die Götter wirklich ein Auge auf unsere Gruppe geworfen und wenn ja mit welchem Ziel?

Anti-Dämonen-Magier: Zitat "lange habe ich mich mit der Suche nach einer Frage gequält, doch was ich suche, ist eine Antwort auf eine Frage. Also frage ich: was ist die Antwort auf die Frage, die ich nicht imstande bin zu finden?"

Rahjageweihte: "Ich will ein Kind von dir"

Magomechanischer Zwerg: "Du kennst doch sicher den Infinitum ..."

...
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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Torben » 08.05.2016 10:16

Wow. Deine Helden sind ja wirklich mal kreativ. Ich versuche mal so ein paar Ansätze zu bieten.
Lass die Spieler sich aber unbedingt auf einen exakten Wortlaut festlegen.

Umweltmagier: Da würde ich mit etwas orakelhaftem Antworten wie:
"Der Blick der Götter liegt auf Eurer Mission, nicht auf Euch. Der Schatten des Namenlosen hat sich über euren Weg gelegt, doch durch eure Augen vermögen die Götter zu sehen und zu wirken."
--> Da könnte man dann ein paar wichtige Hinweise einbauen was überhaupt auf dem Spiel steht. Je nachdem was eure Helden schon wissen. Spätestens bei Fuldigor muss auch enthüllt werden, dass Pardona der Gegner ist. Das alleine erklärt schon einiges.

Anti-Dämonen Magier: "Dein Unvermögen eine Frage zu finden, zeigt dass Dir Dein Weg noch nicht klar ist. Gehe in Dich und werde Dir klar über Deine Ziele für die Zukunft."

Rahja-Geweihte: "Das ist keine Frage, sondern ein Wunsch. Gehe zu einem Kobold. Die erfüllen Wünsche. Wenn Deine Frage sein soll, ob Du ein Kind bekommen kannst, sei die Antwort ja. Wenn Deine Frage sein soll, ob ich mit einem Menschen ein Kind zeugen kann, sei die Antwort: Nein. Es ist uns Alten Drachen nicht gegeben uns außerhalb unserer Art fortzupflanzen. Wenn Deine Frage sein soll, wie Du ein Kind mit einem Drachen zeugen kannst, dann geh zu Apep. Der steht auf Menschenfrauen."

Magokratischer Zwerg: "Ja, den kenne ich. Nächster..."
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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Prester » 02.06.2016 20:36

@ Torben: Die Antworten klingen zwar ganz witzig, aber dann stellt sich mir die Frage warum Fuldigor überhaupt fragen beantwortet, wenn er doch kein Interesse hat den Helden irgendwie zu helfen...

Soll das nicht etwas positives für die Helden sein? WILL Fuldigor den Helden eig helfen? Wenn ja, warum sollte er dann denen mit schlechten Fragen direkt eine Abfuhr geben? Wenn bei den Fragen nur ein "Nicht ja und nicht nein"-Gefuchtel rauskommt, kann man sie doch auchgleich lassen, finde ich ...
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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Sumaro » 02.06.2016 21:16

Ich gehe ja eigentlich davon aus, dass Fuldigor den Helden das Wissen gibt, was sie brauchen und alles darüber hinaus eine Gabe ist, die man nicht leichtfertig vergibt. Fuldigor ist der Beender, seine Wacht hat eine Tragweite, die deutlich gewaltiger ist als alles was Menschen tun müssen und er ist nicht dafür da, ihnen bei kleingeistigen Fragen wie ein Wunsch-Dschinni aus der Flache Antworten zu geben, sondern es ist eine Gabe und ein Geschenk, in dem sich ein unsterblicher Verstand vom Anbeginn der Zeit dazu herablässt andere, sterbliche Geister zu erleuchten.

Die Hilfe, die sie brauchen, erhalten sie von ihm ohnehin. Er beendet, durch die Helden, das Vergessen der Drachenchronik. Das ist für ihn das wichtigste, denn es geht um das kosmische Gleichgewicht, dass seit dem Schwinden von Pyr als Bewahrer der Elemente und der Rückkehr von Umbracor dem Zerstörer, ins Wanken geraten ist. Darum müssen gewisse Dinge enthüllt werden und Pyrdacor muss auch wieder erstarken. Dafür wird er auch Sorge tragen.

Abseits davon ist alles andere, was er preisgibt, ein Privileg und die Ambitionen und Wünsche der Sterblichen, nach Macht, nach Erfüllung, nach persönlichem Ruhm, nach Wissen, sind keine Bestrebungen, die er irgendwie erfüllen muss, geschweige denn sollte, will man ihn nicht unangemessen reduzieren.

Also ja, Fuldigor hilft den Helden aber nein, Fuldigor macht ihnen kein Kind und bringt ihnen auch nicht den Infinitum bei. Das wäre mir deutlich zu profan und auch als Wünsche und Fragen würde ich das nur sehr ungern sehen, bei meinen Spielern, bzw. sie darauf hinweisen, dass dies eben keine Fragen sind, bei denen sie sich viel erhoffen sollten (zumindest nicht die Erfüllung ihrer Wünsche).

Man kann ihnen natürlich dennoch Einblicke in die kosmologischen Wirklichkeiten und Wahrheiten geben, wie z.B. dass die Rahjapriesterin bald erkennen wird (bei der Drachenchronik), welche Macht in der Geburt eines Gottdrachen liegt und wie wenig ein sterblicher Leib dazu gemacht ist, diese Macht zu fassen, bzw. die Konsequenzen zu ertragen. Oder beim Zwergen, das der Blick auf den Urgrund der Zeit jenen offenbart, der die Ewigkeit an einen Ort binden wollte und das werden und fließen der Zeit selbst in die Hand nehmen wollte. Die Zeit ist ein komplexes Uhrwerk, so verworren und vollkommen, dass selbst die kleinsten Steinchen, die darin etwas zum stocken bringen, unweigerlich Wirkung haben und nichts anderes ist das anhalten der Zeit für einen ewigen Zauber.
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Re: Frage an Fuldigor

Beitrag von Torben » 02.06.2016 21:50

@Sumaro: Volle Zustimmung. Du warst knapp schneller als ich. *lösche Text, alles neu schreiben...*

Etwas nützliches muss auf jeden Fall dabei sein. Aber auf Fragen wie nach dem Infinitum braucht kein Spieler eine vernünftige Antwort erwarten. Da wäre das korrekte Ergebnis: "Mist. Hätte ich doch was Sinnvolles gefragt."

Und ja, das sollte man den Spielern auch ganz klar vorher mitteilen. Sie haben unterwegs genug Zeit darüber nachzudenken, daher muss man für die Erkenntnis auch nicht auf KL würfeln.

Infos zu den Gegnern und der Queste sollten auf jeden Fall kommen.

Die Frage des Umweltmagiers verdient eine umfassende Antwort. Soviel Du den Helden halt verraten willst. Ggf. auch einen kurzen Blick auf Zze Tha (aber zeig bloss nicht wie das aufgebaut ist!) oder den Fundort eines Echsen-Verwandlungs-Artefaktes (das sie dort dringend brauchen). Selbst meine super erfahrenen DSAler haben gestaunt als sie kapiert haben, Meisterinformationen: dass die sie auf fliegenden Inseln im Nichts stehen.

Für den Anti-Dämonen-Magier könnte man natürlich sicher auch etwas besseres ausarbeiten. Etwas das ihm eine Information gibt, die ihm wirklich etwas bedeutet. Aber das kann nur jemand der Spieler und Charakter sehr gut kennt.

Hier kann man auch mit dem "Verborgenen Wissen" spielen (auch wenn ich dieses Konzept grundsätzlich nicht mochte). Er bekommt eine relativ vage Antwort und später erinnert er sich an der passenden Stelle an etwas zusätzliches. Mitten in einem Pentagramma zum Beispiel an den Wahren Namen des Dämons.
Oder den Aufenthaltsort des Bruders von dem er bisher nichts wusste.
Oder Angaben zu einer (für ihn) perfekten Ehefrau.
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