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Das Problem der Birscharolle (MI)

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Eldoryen Gammensliff
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Eldoryen Gammensliff » 16.02.2012 15:55

Man könnte sich auch eine Liste mit Orten hoher elementarer Reinheit vorstellen oder eine Art Kraftliniennetz (so kann man vielleicht wichtige magische Orte in Zze Tha besser finden etc.). Für ein (dauerhaft) "tragbares Artefakt" ist die Rolle - egal was nun drin steht - schlicht zu groß. Würde man die Rolle verkleinern würde es ziemlich seltsam wirken, würde man sich vorstellen diese hätte ein Alter Drache "geschrieben". Ich würde die Rolle schlicht auf Wissen beschrenken.

Gruß,

Eldoryen

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Varana
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Varana » 16.02.2012 21:39

Ich würde da eher vom Ziel herangehen:
1. Die Stammbäume sind in der Trollburg und Drakonia reichlich thematisiert (mal abgesehen davon, daß sie überflüssig sind). Die Rolle kann also einen netten Einstieg bieten (wie diese Vision vom Fluß usw.), aber der eigentliche Sinn sollte woanders liegen.
2. Eins der Grundübel der Kampagne ist, daß praktisch nichts aus den ersten drei Bänden im vierten von Bedeutung ist. Das gilt es abzuändern. Der Hauptzweck der Rolle sollte also in einem erkennbaren Nutzen im vierten Band liegen.
Und dann schaut man sich Band IV an und überlegt, welche Informationen den Helden da bei ihrer Aufgabe weiterhelfen könnten. Warum Pyrdacor das aufgeschrieben hat - einen Grund findet man zur Not immer, oder man läßt es halt offen. Ist beim Original ja auch nicht anders.

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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Erdoj Hurlemaneff » 17.02.2012 09:22

Instant Lösungsbuch.... *Grins*

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Torben
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Torben » 17.02.2012 21:11

Ein Hinweis der in Drakonia erst den Fund der Bundhalle ermöglicht?
Oder die Lösung für eines der Hindernisse auf dem Weg?
Eine Karte eines Teiles dieser gigantischen Festung.

Übrigens wurde bei mir der Inhalt der Birscha Rolle nicht von Apep in Dracodan sondern in einen Spielerhelden verankert. Natürlich ließ sich unser Draconiter diese Ehre nicht abstreitig machen.

Ein Teil des Wissens könnte so nach Fuldigor erhalten bleiben und sich wie das "Verborgene Wissen" zur rechten Zeit enthüllen.
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Varana
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Varana » 17.02.2012 23:04

Der Punkt ist doch: Ob man die Halle in Drakonia findet oder nicht, ist eigentlich ziemlich egal. Die Information ist überflüssig. Sie nützt nichts. Daß man von Djasfrador erfährt, hat noch einen gewissen Sinn, aber die Halle selber könnte man auch weglassen, und an Band IV würde sich NICHTS ändern.
Von daher halte ich Wissen, das den Helden in Zze Tha was nützt, für gewinnbringender. Dann hat es auch einen Sinn, daß sie von Pontius zu Pilatus rennen, um das Ding gelesen zu kriegen.
Noch besser wäre natürlich, wenn es den Helden in Zze Tha was bringen würde, die ganzen Stammbäume vollständig vorliegen zu haben, dann kann die Rolle auch darauf hinweisen. Aber solange das nicht gegeben ist...

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Torben
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Torben » 18.02.2012 07:53

Ich dachte das Wissen um die Essenzlinien braucht man zwingend um den Drachen glaubhaft machen zu können, dass Pardona sie opfern will.
Und das wiederum ist der Schlüssel zum Sieg am Schluss.

Außerdem braucht man doch das Wissen um den wahnsinnigen Djasfrasdrror (bin grade zu faul den Namen nachzuschlagen, der mit den 6 Köpfen) damit man in Zze Tha dann später den nicht-wahnsinnigen 6 köpfigen rufen kann. Sonst wissen die Helden ja gar nicht das es sowas geben könnte.

Muss mir den 4. Band gelegentlich nochmal genauer durchlesen, aber ich werde versuchen es genau darauf hinauslaufen zu lassen, dass die Bundhalle wichtige Schlüsselinfos bietet die
Und die Erinnerung an dieses Großtat, die Schaffung der Bundhalle und der ewigen Chronik,soll das Selbstbewußtsein der Drachen stärken. Dadurch sind sie dann weniger anfällig für Pardonas Einflüsterungen.
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Varana » 18.02.2012 13:54

Aber für den ersteren Zweck reicht eigentlich völlig, was man vor Drakonia herausfindet: Es gibt Essenzlinien (Birscha-Rolle, Trollgeist), die Essenz geht von einem Drachen auf den anderen über, wenn einer stirbt (weiß grad nicht mehr, woher man das weiß, aber im Agapyr-Abenteuer ist das iirc schon bekannt, und es steht ohnehin nicht in der Bundhalle geschrieben). Das Wissen um die Essenzlinien ist schon sinnvoll - überflüssig ist das Wissen um die vollständigen Linien, also der Erkenntnisgewinn in der Bundhalle. Djasfrador hatte ich ja genannt, aber für den braucht man die Bundhalle auch nicht - bricht man das Drakonia-Abenteuer nach Bannung Djasfradors und Enttarnung des Mörders ab, funktioniert der Rest der Kampagne noch ganz genauso gut.
aber ich werde versuchen es genau darauf hinauslaufen zu lassen, dass die Bundhalle wichtige Schlüsselinfos bietet die
Wie sollte der Satz weitergehen? :)

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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Torben » 19.02.2012 09:01

:oops:
"... die erst den Sieg ermöglichen."

Vielleicht hilft die genaue Kenntnis der Essenzlinien um zu erkennen, dass die Drachen sterben müssen um Pyrdacor zurück zu holen.

Oder neben der eigentlichen Chronik finden sich weitere Informationen in dem Raum. Z.B. Eine Anleitung um einen Drachen zurück zu holen:
Inschrift in der Wand:
"... So aber sein Körper zerstreut in den vier Winden und sein Karfunkel verloren, gibt es nur einen Weg Deinen Bruder zurück zu holen. Finde die Träger seiner Essenz, biete ihm einen würdigen Körper und töte alle Essenzträger, mindestens jedoch neun von deren zehn, dann wird der Körper auferstehen und seinen Karfunkel suchen. Nichts wird ihn täuschen oder hindern, denn durch die Essenz ist er Teil seines Karfunkels."

Falls Pyrdacor beteiligt war, wäre es noch möglich, dass er den Text entsprechend angepasst hat. So dass es den Eindruck erweckt, dass niemals einer der Sechs Alten Drachen vernichtet werden darf um das Gleichgewicht nicht unwiederbringlich zu stören.
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Cavia » 19.02.2012 11:31

Torben hat geschrieben:Übrigens wurde bei mir der Inhalt der Birscha Rolle nicht von Apep in Dracodan sondern in einen Spielerhelden verankert. Natürlich ließ sich unser Draconiter diese Ehre nicht abstreitig machen.
Ich plane ja, dass Apep das in allen Helden gleichzeitig verankert. Sozusagen jeder einen Teil davon in sich trägt - das sollte ungemein dabei helfen, dass die Gruppe zusammenhält und dass jeder wichtig ist ;)
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Torben » 19.02.2012 22:27

@Cavia: Auch eine nette Idee.
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Gulmond
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Gulmond » 20.02.2012 09:59

Das habe ich auch so gemacht. Die mMn sinnvollste Lösung.

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Prester
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Prester » 03.06.2016 10:19

Sumaro hat geschrieben:@ Hanfmann

Du tust ja so als wäre Pyrs Rückkehr für die Drachen etwas furchtbares. Für die Essenzträger würde sie das Ende ihres Lebens bedeuten, für die restlichen Drachen eher ein erstarken ihrer Rasse.
Und kosmologisch ist Pyrs Rückkehr ohnehin notwendig, damit die Schöpfung im Gleichgewicht bleibt. Gerade durch die Rückkehr Umbracors als Zerstörer ist es eigentlich unumgänglich, dass Pyr als Bewahrer ebenfalls zurückkehrt, weil sonst wieder ein Aspekt Überhand nehmen wird. Schade, dass diese großen Zusammenhänge keinerlei Bedeutung für die DC haben. :censored:

Bei uns war die Birscha-Rolle quasi der Schlüssel zu Fuldigor und seinem Wissen.
Woher entnimmst du, dass Pyrdacor aus kosmologischer Sicht notwendig ist? Fuldigor hat doch angeblich prophezeit, dass Pyrdacor zum Namenlosen überlaufen wird, oder? Also "wollen" kann das von den Higher-Ups ja dann keiner, oder?
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Torran
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Torran » 03.06.2016 10:55

Es ist im Moment folgendermaßen:
Pyrdacors Abwesendheit war kein Problem da nicht nur der Bewahrer (Pyrdacor) sondern auch der Zerstörer (Umbracor) nicht handlungsfähig war. Das Gleichgewicht war also durch die Abwesendheit der beiden Gegenstücke gegeben. Nun ist aber in Drakensang Umbracor zurückgekehrt was durchaus zu einem Problem für das Gleichgewicht auf Dere werden könnte.

Es ist aber auch prophezeit das Pyrdacors Rückkehr den 3ten Weltenbrand auslösen soll welcher das Ende Deres bedeuten soll. Also auch nicht gerade ideal :)

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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Sumaro » 03.06.2016 11:28

Torran hat das sehr gut zusammengefasst. Im Übrigen sagt Fuldigors Prophezeiung nicht, dass Pyr zum Namenlosen überlaufen wird, sondern viel mehr, dass Pyrdacor in seiner Rache nichts vom Namenlosen trennen wird. Wie genau das zu verstehen ist, ist aber weitläufig interpretierbar, zumal wenn man die Perspektive eines alten Drachen betrachtet.

Sicherlich, die Rückkehr Pyrs wird passieren und sie wird gewaltige Umwerfungen bedeuten, denn der Konflikt der Drachen, der innere Konflikt Pyrs und alle alten Fehden etc. sind mit seiner Zerstreuung nur aufgeschoben, aber niemals aufgehoben. Und seine Rückkehr wird notwendig, denn er ist eben auch ein Aspekt der Schöpfung, ein Bewahrer. Gerade weil das Gleichgewicht jetzt zu kippen droht, braucht es eben wieder ein Gegengewicht. Und ja, das würde, wenn Pyr vollkommen erstarkt, nicht sonderlich schön werden für Menschen und Unsterbliche, aber drum herum kommt man eben auch nicht. Ebenso wenig wie man um das dreizehnte Zeitalter drum herum kommen wird. Man kann nur versuchen es für sich möglichst günstig zu legen und die Umstände zu bestimmen bzw. den Übergang abzumildern.
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Prester » 03.06.2016 13:15

im 13 Zeitalter soll der Goldene freikommen und erneut die Macht ansich reisen, oder wie war das?
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Sumaro » 03.06.2016 14:11

Genau, im dreizehnten Zeitalter soll er seine Fesseln sprengen und erneut nach der Herrschaft über die Schöpfung greifen. Vielleicht wäre es also sinnvoll, für die Mächte des "Guten", wenn man Pyrs Entfesselung auf einen Zeitpunkt legt, an dem man z.B. ein Volk hat, in das der Namenlose seine Klauen geschlagen hat, um dann den Weltenbrand zu bringen und so seinen "Verlust" zu vergrößern und sein Zeitalter zu schwächen.

Zumindest kann ich mir ein solches "Gambling" auf Seiten der Bewahrer der Schöpfung durchaus vorstellen. Wenn Pyr jetzt vollkommen widererstehen würde, dann wäre es allerdings für alle ein Verlust. Sowohl für Pardona (die sich mit ihrem eigenen Schöpfer quasi einen neuen Herren und zudem einen der nicht gut auf sie zu sprechen ist, vor die Tür setzt) als auch für die Menschen, die ja gerade dabei sind sich für das kommende Zeitalter zu konsolidieren. Einzig für die alten Rassen wie Echsen und Drachen wäre es ein Gewinn, wieder einen Fürsprecher zu haben und zudem machtvoll oder verborgen genug zu sein, um das Toben des Weltenbrandes zu überstehen.
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Torben » 03.06.2016 14:50

Auf der Meta-Gaming Ebene ist das natürlich Klasse. Alles was zum Weltenbrand oder zum Beginn des Dritten Zeitalters führen könnte, bietet eine wunderbare Heldenmotivation. Egal wie gemischt und "morally challenged" eine Heldengruppe auch ist, sie wird sich sofort zusammenraufen und brav dem Plot folgen, wenn es gilt den Weltuntergang zu verhindern.

Das 13. Zeitalter wird Ulysses sicher erst dann einläuten, wenn ihnen gar nichts anderes mehr einfällt und die Verkäufe einbrechen. Das wäre dann der nächste Reboot nach der G7 (Dunkle Lande) und dem JdF (alle verhalten sich so lange strohdumm, bis das Reich genügend geschwächt ist um wieder Helden zu brauchen).

Ich persönlich rechne dann mit einer Steampunk-High Fantasy Welt unter der Herrschaft der Echsen und Drachen. Mit einem Kult des Goldenen als einzig legale Religion und Dutzenden (einem Dutzend?) seltsamen Kulten vergessener alter Götter.
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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Torran » 06.06.2016 09:47

Das 13te Zeitalter wird wenn überhaupt als eine Box ähnlich wie die Dunkle Zeiten Box kommen da es einfach an Aventurien viel zu viel verändern würde um es als Hauptplot zu nutzen.

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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von E.C.D. » 09.06.2016 19:43

Über ein kommendes Zeitalter kann man wohl schwerlich eine ausgekoppelte Veröffentlichung bringen wie über andere Kontinente oder vergangene Zeitalter. Mir wäre es zumindest komisch, im normalen DSA-Rahmen auf eine mir bekannt gemachte Zukunft zuzuspielen:
"Über die Länder des Nordens hingegen 'herrscht' der Halborkkönig Kalta Alchik VII. Von seinen Trallopper Grenzern sagt man, dass sie eiligst jedes mal eine Meile des Mitteleisreiches preisgeben, wenn einer der Elviathanen einen Furz tut..."

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Re: Das Problem der Birscharolle (MI)

Beitrag von Torran » 10.06.2016 09:13

Naja da zwischen jetzt und dem 13ten Zeitalter mehrere tausend Jahre liegen sollte das eigentlich kein Problem sein.

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