Die Auswertungen zu den Produktbewertungen sind nun Nutzerfreundlicher bei DSAnews.de verfügbar!

 

 

 

Warum das Horasreich gehasst wird?

Allgemeines zu Aventurien, Myranor, Uthuria, Tharun, Den Dunklen Zeiten & Co
Antworten
Gulmond
Posts in diesem Topic: 46
Beiträge: 4834
Registriert: 27.08.2003 16:58
Wohnort: Münster

Beitrag von Gulmond » 16.03.2005 07:33

Das Horasreich kommt auf 19 Garderegimenter
+ Söldner, und da widersprechen sich GA und FHI gehörig, und die GA scheint hier falsch zu liegen.
Nein, nicht wirklich, GA zählt nur sehr oberflächlich.

Das Horasreich hat 10 kaiserliche Regimenter, davon allerdings 3 Seestreitkräfte und 7 Landregimenter.
Zu den 7 Landregimenter kommen noch 10 Landregimenter der einzelnen Provinzen Yaquirias, die aber eben nicht kaiserlich sind und im Endeffekt wohl eher den Provinzfürsten gehorchen (so wie die 9 Provinzregimenter des MR).
Das wären dann 17.
Wenn dann noch Drol und Zyklopia ein vizekönigliches, bzw. seekönigliches Regiment stellen, kommen wir auf 19.

Also auf dem Papier wären es 19 Regimenter, nur in der Praxis wären es nur 7+x[/quote]

Benutzeravatar
Amat von Lowangen
Posts in diesem Topic: 61
Beiträge: 1532
Registriert: 28.08.2003 12:41
Wohnort: Köln

Beitrag von Amat von Lowangen » 16.03.2005 09:17

Wie steht es denn nun mit den Söldnern? So wie Hane es erzählt hat, werden doch ausdrücklich die Zahl an Söldnern erwähnt, die im HR herumlaufen und auch dass nur ein gewisser Teil von ihnen zur Armee gehört. Laut GA gehören alle zur Armee.

Karasuk
Posts in diesem Topic: 19
Beiträge: 699
Registriert: 22.08.2004 15:31
Wohnort: Überall und nirgends

Beitrag von Karasuk » 16.03.2005 09:20

Amat von Lowangen hat geschrieben:
Renaissance im Bornland? Wo Bronnjaren Leibeigene halten, denen sie bei geringen Verfehlungen die Hand abschlagen oder sie auspeitschen lassen?
Und? In Europa wurden in einigen Gebieten die Leibeigenen erst nach 1800 befreit (wieder einmal Preußen, Freiherr vom Stein). In Russland konnte ein Gutsherr seine Dienerschaft (auch Freie!) im 19. Jh. noch auspeitschen und einsperren lassen, Leibeigene gar mittels des örtlichen Richters schlimmer bestrafen und Freie immerhin ohne viel Aufwand nach Sibirien schicken lassen. Das ist kein Schlagkräftiges Argument. Und die Bornländische Mode (bei den Bronnjaren, bei den anderen kann man ja nicht davon sprechen) ist definitiv nicht mittelalterlich. Auch die Politik nicht (z.B. kein Fehdewesen, Adelsversammlung, Sammeln der Bornischen Erde).

Im übrigen hast du mich falsch zitiert, ich wüsste nicht, dass ich mich zu "Raschtuls Atem" oder den Ordenskriegern ausgelassen hätte.

Was Al´Anfa anbelangt, so sehe ich das eher als Abbild eines (kleinen) Teiles des Spanisch-Habsburgischen Weltreiches unter Phillip II. Sicherlich gibt es einige Anklänge an Rom (Orgien, Sklaverei, die Arena). Aber Armada, Gold aus den Kolonien, Söldnerheere, die Mode, die Lage in den Subtropen/Tropen, dass es auch in den Spanischen Kolonien eine Versklavung der Ureinwohner (Mohas) einerseits und Import ausländischer Sklaven (Utulus, Aranier, Mittelländer) andererseits gibt, die Opposition zum Horasreich u.v.m. sprechen doch für die Spanier.

Die restlichen Kolonialstädte des Südens passen auch in diese Schiene: also Renaissance/Frühe Neuzeit.

Mit dem Kosch kenne ich mich nicht so gut aus, aber Greifenfurt als räumlich nicht getrennter Nachbar Garetiens mag zwar durch den Orkensturm immer noch am Boden liegen, ist aber dennoch klassische Frühe Neuzeit (allein die vor Geschützen starrende Provinzhauptstadt!). Für den ebenfalls direkt an Garetien grenzenden Kosch dürfte ähnliches gelten, wenn auch die Gebirgsregionen eher rückschrittlich (weil ärmlich)ein dürften. Aber gerade in Angbar und Ferdok sieht das anders aus.

Bleiben noch Tobrien und Weiden, wo ich dir ausdrücklich rechtgebe. Wenn ich auf das Rechenbrett zurückgreifen würde, wie du es gerne tust, Amat (Zitat: "Wow, dann hat das Mittelreich ja 1,35 mal soviele Truppen..."), dann käme ich zu folgendem Schluss: Von den einstigen Provinzen den Mittelreichs wären Garetien, Greifenfurt, Darpatien, Kosch, Nordmarken, Albernia und Almada, also sieben neuzeitlich und Weiden sowie Tobrien, also zwei, mittelalterlich. Bei den sonstigen Regionen sind nach meiner Zählung das Horasreich, der Süden, das Bornland und Maraskan (Buchdruck) neuzeitlich. Mittelalterlich wäre Thorwal. Das Svellttal und das Orkland finde ich schwer einzuordnen, auch wegen des Wild-West-Flairs. Vielleicht Spätmittelalter mit dem Mongolensturm.

Die Barbarenkulturen können nicht gegen die Kulturvölker aufgerechnet werden, denn auch auf der Erde gibt es heute noch barbarische Volksstämme, die die unwirtlichen Regionen (Dschungel, Berge, Wüsten) dieses Planeten besiedeln und von der Kultur weitgehend unberührt sind.

Da ich dieses Aufrechnen allerdings nicht für übermäßig sinnvoll halte, verzichte ich darauf, dir eine Quittung zu präsentieren, auf der erneut stehen würde: "Mittelalterfans sind in Weiden gut aufgehoben und werden toleriert. Gegenseitige Toleranz ist aber der Schlüssel und die Leitkultur (was ein Unwort!) ist neuzeitlich!"
Dies würde nur böses Blut hervorbringen, also lasse ich es bleiben.

Karasuk


Nachtrag: diese Diskussion macht mal so richtig Spaß!

Benutzeravatar
Hane
Posts in diesem Topic: 33
Beiträge: 831
Registriert: 23.06.2004 16:39
Wohnort: Hamburg
Kontaktdaten:

Beitrag von Hane » 16.03.2005 09:44

Ich versuch mal ein Gedächtnisprotokoll nach FHI, da ich das Heft gerade nicht da habe:

horasisches stehende Truppen:
1 Horaslegion
- 4 Gardeinfaterieregimenter
- 1 Gardekavellarieregiment
- 2 Seegarderegiment
- 1 Liebfelder Regiment
- 1 Droler Regiment
- 1 Zyklopäisches Seeregiment

liebfelder stehendes Heer:
1 Legion (Soll)
- 9 Regimenter der Herzogtümer, teilweise beritten
- 1 fehlendes Regiment


droler stehendes Heer (nicht in GA erwähnt?):
1 Legion (Soll)
- 4 Regimenter (beritten?)
- 6 fehlen
(wurde im Stimmungstext zu Drol erwähnt)

zyklopäisches stehendes Heer (nicht in GA erwähnt, wie auch?):
1 Legion (Soll oder besser Theorie)
- 10 Regimenter existieren nicht
(wurde eben nirgens erwähnt)

Söldner
56 Banner (Ist, daAufzählung umfassend erscheint)
- 1 Regiment Kusliker Seesöldner (6 banner Horasreich?)
- 1 Regiment Hylailer Seesöldner
- 8? Banner Goldene Legion (Horasreich?)
- 5? Banner Kors Kameraden
- 23 Banner Alzheimer Spießgesellen
davon 17 Banner im Dienste des Horasreiches
davon viele im Dienst von Adelhäuser und Städten

Ordenskrieger:
22 Banner (Ist, sO)
- 12 Banner Ardariten (davon 4? Banner Erzherrschaft Arivor zugeordnet)
- 8 Banner Donnerer (Adelhäuser)
- 2 Banner Rondrianer (Senne)

Truppen der Adligen:
etwa 5 Regimenter
wohl viele Söldner und Ordenskrieger von Oben
(wurde im Stimmungstext zum Horas/Liebfelder Reich genannt)

Landwehren:
8 Regimenter
(wurde im Stimmungstext zum Horas/Liebfelder Reich genannt)

das nach bestem Wissen und Gewissen

Benutzeravatar
Amat von Lowangen
Posts in diesem Topic: 61
Beiträge: 1532
Registriert: 28.08.2003 12:41
Wohnort: Köln

Beitrag von Amat von Lowangen » 16.03.2005 10:04

Das Zitat hatte ich nachlässig eingetippt, hab's gerichtet.

Also, im Russland des 18. Jhd. hatte sich anscheinend gegenüber dem des 13. Jhd. nicht viel verändert. Was ist nun dein Argument, dass das Bornland in der Renaissance liegen müsse? Was unterscheidet es vom Russland des Mittelalters? (Die Bronnjaren bekämpfen sich übrigens durchaus untereinander, der Kaiserliche Landfriede gilt im Bornland nicht.)
Karasuk hat geschrieben:Was Al´Anfa anbelangt, so sehe ich das eher als Abbild eines (kleinen) Teiles des Spanisch-Habsburgischen Weltreiches unter Phillip II.
Also, alleine wenn du dir die Al'Anfanische Architektur anguckst (Säulenbauten, der Koloss von Rhodos, äh, Al'Anfa, Die Nekropole am Rande der Stadt) wirst du deutlich erkennen, dass es eine nie untergegangene Antike sein soll. Auch die Existenz der "Granden" erinnert mMn sehr an die Patrizier.
Karasuk hat geschrieben:Die restlichen Kolonialstädte des Südens passen auch in diese Schiene: also Renaissance/Frühe Neuzeit.
Das denke ich eben nicht. Gerade weil sie zu Al'Anfa passen, passen sie nicht in die Renaissance.
Karasuk hat geschrieben:Von den einstigen Provinzen den Mittelreichs wären Garetien, Greifenfurt, Darpatien, Kosch, Nordmarken, Albernia und Almada, also sieben neuzeitlich und Weiden sowie Tobrien, also zwei, mittelalterlich.
Also, einig sind wir uns dabei, dass folgende Provinzen neuzeitlich geprägt sind: Almada, Albernia, Nordmarken, Garetien, Darpatien.
Eindeutig mittelalterlich: Weiden, Tobrien.
Streitfälle: Kosch, Greifenfurt.
Zum Kosch sagtest du selber, dass du dich dort nicht besonders gut auskennen würdest. Ich habe bisher stets gelesen, der Kosch sei (im Vergleich zu Garetien) äußerst rückständig. Zu Greifenfurt weiß ich, dass die Leute ein anderer Schlag sind, als in Garetien. Sie sollen konservativer, traditionalistischer und weniger fortschrittlich sein, was ich als weniger neuzeitlich und daher als mittelalterlich interpretiert habe.
Somit steht es mMn im Mittelreich 4 zu 5, eine geringe Dominanz der neuzeitlichen Gebiete, die aber zusammen größer und bevölkerungsreicher sind als die mittelalterlichen. Also kann man kurz sagen: Im Horasreich und im größeren Teil des Mittelreiches herrscht ein renaissanceartiges Setting. Das war's aber auch schon in Aventurien. Bleibt sonst nur noch Festum.
Aufzählung (Die Heptarchien lasse ich kulturell mal außen vor):
Thorwal - allerhöchstens Mittelalter
Orkland - der Teil der menschlichen Zivilisatíon, den man dort findet, ist mittelalterlich
Svellttal - Mittelalter, leite ich ab aus der vorherrschenden extrem konservativen Kultur (Lowanger Dualismus), der Kleidung und der Lebensweise: Man handelt über Land mit nahe gelegenem, hatte keine zusammenhängende Armee
Nivesenlande - die Ansiedlungen der Menschen hier (Walfänger und Goldgräber), dazu die Nomaden sidn für mich zweifellos keine Renaissance
Elfenlande - menschliche Siedlungen in diesen Gebieten sind mittelalterlich
Nostria und Adergast - tiefstes Mittelalter
Bornland - mit Ausnahme von Festum extrem mittelalterlich, alleine die Dominanz von Rittern im Bornischen Heer
Festum - Renaissance
Mittelreich - an der Schwelle, leichtes Übergewicht der Renaissance
Horasreich - schon weiter als Renaissance
Aranien - Hm, hier fällt mir nichts ein. Ich weiß zwar keinen Grund dafür, aber lassen wir es meinetwegen zur Renaissance zählen.
Maraskan - Mittelalter, bestenfalls. Nur weil man hier aus dem Stoffdruck einen Buchdruck (theoretisch) abgeleitet hat, macht das z.B. die Bauweise nicht wett. Der Buchdruck ist das einzige, das Maraskan hat, das nicht zutiefst mittelalterlich ist.
Kalifat - Mittelalter
Mhanadistan - Mittelalter
Südaventurien - Antike (mit neueren Schiffen)
Karasuk hat geschrieben:Die Barbarenkulturen können nicht gegen die Kulturvölker aufgerechnet werden, denn auch auf der Erde gibt es heute noch barbarische Volksstämme, die die unwirtlichen Regionen (Dschungel, Berge, Wüsten) dieses Planeten besiedeln und von der Kultur weitgehend unberührt sind.
In Afrika leben sehr viele Menschen wie vor 1000 Jahren, dazu noch in Südamerika (Peru) und in Ozeanien. Aber stimmt es deshalb nicht, wenn wir sagen, dass sie rückständig sind? Würdest du irgendwo auf die Erde fallen, stünden deine Chancen gut, in einem Gebiet zu sein, das nciht besonders technilogisiert ist. Trotzdem dominiert "der Westen" die Erde, ähnlich dem MR und dem HR in Aventurien.
Zuletzt geändert von Amat von Lowangen am 29.03.2005 10:35, insgesamt 3-mal geändert.

Gulmond
Posts in diesem Topic: 46
Beiträge: 4834
Registriert: 27.08.2003 16:58
Wohnort: Münster

Beitrag von Gulmond » 16.03.2005 10:04

Das mit den Söldner ist so eine Sache.
Im Boten 111 wurde glaub ich geschrieben, das Herzog Cusimo nun die komplette Goldene Legion angeworben hat.

In F,H,I waren es 2 Banner, die von der Horaskaiserin angeworben waren.

Das mit Drol müsste man mal genauer untersuchen.
Da könnten Regimenter doppelt gezählt werden.
Nämlich das horaskaiserlich-droler Regiment der Horaslegion und dann vizeköniglich droler Truppen.

Benutzeravatar
Hane
Posts in diesem Topic: 33
Beiträge: 831
Registriert: 23.06.2004 16:39
Wohnort: Hamburg
Kontaktdaten:

Beitrag von Hane » 16.03.2005 10:20

@ Gulmond

Da traue ich mir nicht Dir zu widersprechen, da ich den Boten nicht lese (hatte nen Abo von 21 bis etwa 65) und die Hefte hübsch zu Hause liegen. Bei den Söldnern habe ich halt im Gedächtnis, das das Horasreich einen Großen Anteil an den Kusliker Seesöldner hat und einen noch größeren Anteil einer anderen Einheit neben ein paar kleinen Kontigenten. Bei den insgesamt 17 Banner bin ich mir aber sicher.

@ Renaissance

Für mich ist das Mittelalter keine Frage von Techniken oder Jahreszahlen sondern eher Geisteshaltungen. In der Renaissance habe die Menschen begonnen sich selber in den Mittelpunkt zu setzen und nicht mehr Gott.
Deswegen würde ich es begrüßen, daß es auch im Mittelreich Gebiete der Tempel, die Rondrianer wollen es ja, und nicht nur die Erzherrschaft Arivor gibt

Gulmond
Posts in diesem Topic: 46
Beiträge: 4834
Registriert: 27.08.2003 16:58
Wohnort: Münster

Beitrag von Gulmond » 16.03.2005 10:28

Amat von Lowangen hat geschrieben: Also, im Russland des 18. Jhd. hatte sich anscheinend gegenüber dem des 13. Jhd. nicht viel verändert. Was ist nun dein Argument, dass das Bornland in der Renaissance liegen müsse? Was unterscheidet es vom Russland des Mittelalters?
große moderne Städte, Banken, Kartoffeln, Schloß Ilmenstein, Kronstraßen...
Also, alleine wenn du dir die Al'Anfanische Architektur anguckst (Säulenbauten, der Koloss von Rhodos, äh, Al'Anfa, Die Nekropole am Rande der Stadt) wirst du deutlich erkennen, dass es eine nie untergegangene Antike sein soll. Auch die Existenz der "Granden" erinnert mMn sehr an die Patrizier.
Besagt nicht viel, die Renaissance heißt ja so, weil sie sich auf die Antike zurückbesinnt.
Man erkennt deutlich auch ganz andere Züge.
Es ist eher ein Mischmasch.
Das denke ich eben nicht. Gerade weil sie zu Al'Anfa passen, passen sie nicht in die Renaissance.
Stimmt, sie sind viel moderner angehaucht.
Also, einig sind wir uns dabei, dass folgende Provinzen neuzeitlich geprägt sind: Almada, Albernia, Nordmarken, Garetien, Darpatien.
Eindeutig mittelalterlich: Weiden, Tobrien.
Jo.
Im Horasreich und im größeren Teil des Mittelreiches herrscht ein renaissanceartiges Setting. Das war's aber auch schon in Aventurien. Bleibt sonst nur noch Festum.
Aufzählung (Die Heptarchien lasse ich kulturell mal außen vor):
Thorwal - allerhöchstens Mittelalter
Mit Übergängen in Thorwalstadt
Orkland - der Teil der menschlichen Zivilisatíon, den man dort findet, ist mittelalterlich
Phexcaer?
Svellttal - Mittelalter, leite ich ab aus der vorherrschenden extrem konservativen Kultur (Lowanger Dualismus),
der Kleidung und der Lebensweise: Man handelt über Land mit nahe gelegenem, hatte keine zusammenhängende Armee
Unsinn. Lowanger Dualismus ist eher an das strenge Christentum der Puritaner angelehnt. Ganz klar also nachreformatorisch.
Desweiteren sehe ich im Svelltland eine klar städtisch dominierte Region.
Das ist sehr unmittelalterlich.
Nivesenlande - die Ansiedlungen der Menschen hier (Walfänger und Goldgräber), dazu die Nomaden sidn für mich zweifellos keine Renaissance
Ja, das Mittelalter ist ja bekannt für Walfänger und Goldgräber.
Der große Goldrausch von 1136, König Artus und die 7 Karenzüchter.
Elfenlande - menschliche Siedlungen in diesen Gebieten sind mittelalterlich
Ich sehe da keine besonders mittelalterlichen Merkmale.
Nostria und Adergast - tiefstes Mittelalter
Jo, das schon eher.
Bornland - mit Ausnahme von Festum extrem mittelalterlich, alleine die Dominanz von Rittern im Bornischen Heer
Festum - Renaissance
Ja, das kommt hin. Aber Festum macht einen großen Teil aus.
Mittelreich - an der Schwelle, leichtes Übergewicht der Renaissance
Zentralistischer Staat mit moderner Bürokratie, extrem dominate Hauptstadt mit sehr starken Barockambiente.
Die Neue Residenz ist das was Versailles in Aventurien wohl am nächsten kommt.
Riesiges Übergewicht zentral geführter kaiserlicher Regimenter gegenüber der kleinen Hilfseinheiten der Vasallen.
Straßennetz.
Horasreich - schon weiter als Renaissance
Nur im Bereich der Mode.
Aranien - Hm, hier fällt mir nichts ein. Ich weiß zwar keinen Grund dafür, aber lassen wir es meinetwegen zur Renaissance zählen.
Aranien ist schwierig, aber verfügt doch über moderne Bürokratie, Flotte und Heer. Straßennetz etc.
Maraskan - Mittelalter, bestenfalls. Nur weil man hier aus dem Stoffdruck einen Buchdruck (theoretisch) abgeleitet hat, macht das z.B. die Bauweise nicht wett. Der Buchdruck ist das einzige, das Maraskan hat, das nicht zutiefst mittelalterlich ist.
Die Schmiedekunst ist wohl kaum mittelalterlich.
Und was ist an der Bauweise mittelalterlich?
Kalifat - Mittelalter
Teils, teils.
Mhanadistan - Mittelalter
Das machst du woran fest?
Südaventurien - Antike (mit neueren Schiffen)
Ein bischen Antike, ganz viel Piraten der Karibik.
Die Mode ist ja wohl ganz klar nicht Antik, Toga ist in AL'Anfa nicht angesagt.
Man trägt Lederhose und Seidenhemd.

Gulmond
Posts in diesem Topic: 46
Beiträge: 4834
Registriert: 27.08.2003 16:58
Wohnort: Münster

Beitrag von Gulmond » 16.03.2005 10:35

@ Renaissance

Für mich ist das Mittelalter keine Frage von Techniken oder Jahreszahlen sondern eher Geisteshaltungen. In der Renaissance habe die Menschen begonnen sich selber in den Mittelpunkt zu setzen und nicht mehr Gott.
Deswegen würde ich es begrüßen, daß es auch im Mittelreich Gebiete der Tempel, die Rondrianer wollen es ja, und nicht nur die Erzherrschaft Arivor gibt
Nein, so einfach kann man es sich nicht machen.
Natürlich sind mit der Renaissance neue geistige Impulse aufgekommen.
Aber gerade die Religion war extrem wichtig, du solltest jetzt nicht die Renaissance mit dem Zeitalter der Aufklärung im 18. Jhdt. verwechseln.
Namen wie Luther, Calvin, Zwingli sagen dir doch sicher was.
Und gerade in der Renaissance wurden die Kirchenfüstentümer wirklich politisch.

Gelkadosh
Posts in diesem Topic: 15
Beiträge: 87
Registriert: 27.01.2005 16:47

Beitrag von Gelkadosh » 16.03.2005 10:43

Al'Anfa:
es hilft glaube ich sehr, wenn man Al'Anfa als Mischung aus Habsburger Spanien und Byzanz betrachtet. Inwieweit man aventurische Konzepte mit irdischen Vorbildern direkt vergleichen soll, na ich weiß nicht... .

Benutzeravatar
Amat von Lowangen
Posts in diesem Topic: 61
Beiträge: 1532
Registriert: 28.08.2003 12:41
Wohnort: Köln

Beitrag von Amat von Lowangen » 16.03.2005 10:50

Gulmond hat geschrieben:
Amat von Lowangen hat geschrieben: Also, im Russland des 18. Jhd. hatte sich anscheinend gegenüber dem des 13. Jhd. nicht viel verändert. Was ist nun dein Argument, dass das Bornland in der Renaissance liegen müsse? Was unterscheidet es vom Russland des Mittelalters?
große moderne Städte, Banken, Kartoffeln, Schloß Ilmenstein, Kronstraßen...
Sind schöne Punkte, aber die Bank kann man wohl auf Festum beschränken, und die Kartoffeln mussten nicht, wie auf der Erde, erst von einem anderen Kontinent herbeigeholt werden.
Gulmond hat geschrieben:Stimmt, sie [die übrigen Stadtstaaten des Südens] sind viel moderner angehaucht.
Welcher Staat ist da denn moderner als Al'Anfa?
Gulmond hat geschrieben:Unsinn. Lowanger Dualismus ist eher an das strenge Christentum der Puritaner angelehnt. Ganz klar also nachreformatorisch.
Desweiteren sehe ich im Svelltland eine klar städtisch dominierte Region.
Das ist sehr unmittelalterlich.
Stimmt auch wieder, nur die Trapper irritieren. Also hier kein Mittelalter, aber wohl auch keine Renaissance.
Gulmond hat geschrieben:Ja, das Mittelalter ist ja bekannt für Walfänger und Goldgräber.
Der große Goldrausch von 1136, König Artus und die 7 Karenzüchter.
Ich möchte dich jetzt nicht schockieren: Wale fängt man seit der Mensch das Meer befährt, nicht erst seit dem 16. Jhd.. Und auch Tierzucht ist eine nicht ganz so neue Idee. Nur die Tatsache, dass es im hohen Norden keine Herrschaftsmacht gibt, lässt einen an die Besiedelung Amerikas denken.
Gulmond hat geschrieben:Ich sehe da keine besonders mittelalterlichen Merkmale.
Kleidung, Sprache, technologischer Stand, etc.
Siehst du Renaissance-Merkmale?
Gulmond hat geschrieben:
Amat hat geschrieben:Bornland - mit Ausnahme von Festum extrem mittelalterlich, alleine die Dominanz von Rittern im Bornischen Heer
Festum - Renaissance
Ja, das kommt hin. Aber Festum macht einen großen Teil aus.
Und dennoch bleibt es nur Festum, während das Bornland alles zwischen Bonr und Walsach ist.
Gumond hat geschrieben:Zentralistischer Staat mit moderner Bürokratie, extrem dominate Hauptstadt mit sehr starken Barockambiente.
Die Neue Residenz ist das was Versailles in Aventurien wohl am nächsten kommt.
Riesiges Übergewicht zentral geführter kaiserlicher Regimenter gegenüber der kleinen Hilfseinheiten der Vasallen.
Straßennetz.
Okay, und genau das von dir aufgezählte war wohl der Grund, da mal ordentlich die Sau raus zu lassen und das ganze wieder auf ein erträgliches Niveau zurück zu stampfen. Aber du hast Recht, MR vor JdF - Renaissance (mit einigen mittelalterlichen Provinzen)
Gulmond hat geschrieben:Die Schmiedekunst ist wohl kaum mittelalterlich.
Und was ist an der Bauweise mittelalterlich?
Aber holla ist die Schmiedekunst mittelalterlich. Ich weiß, Japan-Vergleiche sind unbeliebt, aber solche Schwerter werden in Japan seit mehr als 1000 Jahren hergestellt. Die Bauweise wird manchmal als von den Beni Rurech übernommen beschrieben und sogar in die Steinzeit Aventuriens eingeordnet. Aber andersrum gefragt, was soll denn an ihr renaissanceartig sein?
Gulmond hat geschrieben:
Amat hat geschrieben:Mhanadistan - Mittelalter
Das machst du woran fest?
Öh... An allem.Anscheinend ist Mhanadistan die arabische Welt. Und ungefähr so wie in Aventurien sah sie zur Zeit der Kreuzzüge aus, iirc.
Gulmond hat geschrieben:[In Al'Anfa] Ein bischen Antike, ganz viel Piraten der Karibik. Die Mode ist ja wohl ganz klar nicht Antik, Toga ist in AL'Anfa nicht angesagt. Man trägt Lederhose und Seidenhemd.
Die Piraten in der Karibik kommt wahrscheinlich daher, dass das europäische Mittelalter halt keine Karibik hatte und sich die Karibik daher überhaupt nicht in irgendwas europäisches vor Kolumbus einrechnen lässt.
Zuletzt geändert von Amat von Lowangen am 16.03.2005 12:18, insgesamt 1-mal geändert.

Gulmond
Posts in diesem Topic: 46
Beiträge: 4834
Registriert: 27.08.2003 16:58
Wohnort: Münster

Beitrag von Gulmond » 16.03.2005 12:10

Ich frage mich, was deine Kriterien sind.
Sind schöne Punkte, aber die Bank kann man wohl auf Festum beschränken, und die Kartoffeln mussten nicht, wie auf der Erde, erst von einem anderen Kontinent herbeigeholt werden.
Seit wann gibt es die Nordlandbank nur in Festum?
Und die Kartoffeln kamen immerhin aus fernen Kolonien, veränderten Speisegewohnheiten und wirtschaftsweise.
Welcher Staat ist da denn moderner als Al'Anfa?
Ja OK, die anderen sind nicht moderner.


AL'Anfa ist eben schon sehr modern.
Allein die Plantagenwirtschaft ist eben typisch amerikansicher Kolonialismus

Was ist denn an Maraskan ein typisch mittelalterliches Merkmal?

Benutzeravatar
Amat von Lowangen
Posts in diesem Topic: 61
Beiträge: 1532
Registriert: 28.08.2003 12:41
Wohnort: Köln

Beitrag von Amat von Lowangen » 16.03.2005 12:32

Gulmond hat geschrieben:
Amat hat geschrieben:Aber andersrum gefragt, was soll denn an [Maraskan] renaissanceartig sein?
Was ist denn an Maraskan ein typisch mittelalterliches Merkmal?
Quasi möchtest du sagen, dass du an Maraskan nichts renaissaceartiges weißt. ;)
Ich behaupte jetzt mal, an Maraskan ist alles bis auf den Buchdruck zutiefst mittelalterlich ist. (Nebenbei: Der Buchdruck wurde auch [von Gutenberg] im Mittelalter erfunden, die Griechen kannten ihn schon, die Chinesen sowieso. Ehrlich gesagt halte ich die Idee auch für nicht besonders toll, eher sehr simpel. Das würde mir schon aus Faulheit einfallen, wenn ich Buchdrucker wäre.)

Zum Bornland: Ich wusste nicht, dass die Nordlandbank noch in anderen Städten des Bornlandes Niederlassungen unterhält. Welche sind das denn?

Benutzeravatar
Hane
Posts in diesem Topic: 33
Beiträge: 831
Registriert: 23.06.2004 16:39
Wohnort: Hamburg
Kontaktdaten:

Beitrag von Hane » 16.03.2005 12:45

Mmm, lass es mich mal so ausdrücken: In Avneturien gibt es keine Hexenverfolgung mehr! Irdisch war die Hochzeit der Hexenverfolgung aber nicht das Mittelalter, es gab sie auch dort, sonder die frühe Neuzeit. Der Hexenhammer wurde 1497 veröffentlich und galt bis ins 17. Jahrhundert. Folglich hat das Mittelreich die frühe Neuzeit schon lange hinter sich.

Oder anders ausgedrück: Es ist vollkommen egal auf welchem Entwicklungsstand sich ein aventurisches Reich bezieht, abgesehen davon, daß es sowieso Mischungen sind. Das mögen oder Nichtmögen hat andere Ursachen.

Wenn hier jemand sagt, er mag mittelalterliche Szenarien, gehe ich davon aus, daß er eigentlich meint, er mag sagenhafte Szenarien, es muß ein mystisches Flair haben.

Das Horasreich hat vielleicht deswegen einen schweren Stand, weil Feuerwaffen, Semaphore, Galeonen und Taschenuhren nicht in Märchen vorkommen.

DarkEmbrace
Posts in diesem Topic: 38

Beitrag von DarkEmbrace » 16.03.2005 12:48

Zu Al'Anfa:

Mich erstaunt es, dass so viele den Vergleich zu Rom oder Spanischen Kolonialreichen ziehen.

Für mich ist Al'Anfa deutlich mehr an Karthago angelehnt:

- starke Seeflotte/mächtiger Seefahrerstaat, größtenteils alles Galleeren
- die Stadt wird von reichen Familien beherrscht
- Arenen gab es in der Antike überall, nur die in Rom war von Größe und Architektur herausragend
- "Mohische Sklaven": Die meisten karthagischen Sklaven waren Numibier oder sogar noch tiefer aus Afrika. Rom hatte auch viele Sklaven aus den germanischen und keltischen Gebieten.
- Die Stützung auf eine große Söldnerarmee: Die Armee Karthagos bstand praktisch nur aus Söldnern, ganz im Gegensatz zu Rom, die vorrangig Legionäre, also Soldaten einsetzten.
- Piraterie gab es auch in der Antike massenhaft, und es wurden auch soetwas wie Kaperbriefe ausgestellt. Nur ist das Geschehen eben nicht so gut überliefert wie die Piraterie in der Karibik.
-Kolonien: Karthago hatte Handelsniederlassungen entlang der afrikanischen Küste von denen sie Elfenbein und tropische Hölzer bezogen.
-Dekadenz: Richtet man sich nach der römischen Propaganda ist Karthago genau wie Al'Anfa

Also ich finde kaum etwas (abgesehen von den Modeerscheinungen), dass kein Bezug zu Karthago oder die Antike hat.

Gulmond
Posts in diesem Topic: 46
Beiträge: 4834
Registriert: 27.08.2003 16:58
Wohnort: Münster

Beitrag von Gulmond » 16.03.2005 13:02

Amat von Lowangen hat geschrieben:
Gulmond hat geschrieben:
Amat hat geschrieben:Aber andersrum gefragt, was soll denn an [Maraskan] renaissanceartig sein?
Was ist denn an Maraskan ein typisch mittelalterliches Merkmal?
Quasi möchtest du sagen, dass du an Maraskan nichts renaissaceartiges weißt. ;)
Warum auch, Maraskan kann man nunmal sehr schlecht in eine europäische Kulturepoche einzwängen.

Ich behaupte jetzt mal, an Maraskan ist alles bis auf den Buchdruck zutiefst mittelalterlich ist.
Damit willst du quasi sagen, das einfach gar nichts typisch mittelalterliches einfällt.


(Nebenbei: Der Buchdruck wurde auch [von Gutenberg] im Mittelalter erfunden, die Griechen kannten ihn schon, die Chinesen sowieso.
Der Buchdruck mit beweglichen Lettern war den Greichen nicht bekannt.
Und was soll uns das sagen, außer das die kulturellen Übergänge fließend sind?

Die Renaissance löste die Gotik in Italien schon Mitte des 14. Jhdts ab, zu der Zeit begann die Gotik in Deutschland erst richtig.
Ehrlich gesagt halte ich die Idee auch für nicht besonders toll, eher sehr simpel. Das würde mir schon aus Faulheit einfallen, wenn ich Buchdrucker wäre.)
Das besondere ist ja nicht die Erfindung an sich, sondern die daraus resultierende enorme Verbreitung von Büchern und den daraus erwachsenen Einfluss auf das städtische Bürgertum.
Zum Bornland: Ich wusste nicht, dass die Nordlandbank noch in anderen Städten des Bornlandes Niederlassungen unterhält. Welche sind das denn?
Die Nordlandbank ist die größßte Filialbank Aventuriens.
Sie ist in jeder bornischen Stadt vertreten und darüber hinaus

Karasuk
Posts in diesem Topic: 19
Beiträge: 699
Registriert: 22.08.2004 15:31
Wohnort: Überall und nirgends

Beitrag von Karasuk » 16.03.2005 13:25

Zum Thema Galeeren und speziell Schwarze Armada:

Irdisch war die Galeere bis zum ausgehenden 16. Jh. als Kriegsschiff zumindest im Mittelmeer vorherrschend. Die Schlacht von Lepanto, in der Spanische Armada und Päpstliche Flotte gegen die Flotte des Sultans antraten, fand 1571 statt. Die hier verwendeten Schiffe waren ausschließlich Galeeren sowie (auf christlicher Seite) noch 6 Galeassen, Mischtypen aus Ruder- und Segelschiff mit jeweils 50 Kanonen. Aber noch während der Kriege um die Französische Revolution herum, wurden im Mittelmeer Galeeren eingesetzt.

Für den Atlantik kamen dafür andere Schiffstypen besser in Frage. Bei der Armadaschlacht 1588 kamen daher auf Spanischer Seite 60 Galeonen, 4 Galeassen, 4 Galeeren und etwa 50 Hilfsfahrzeuge und Transporter zum Einsatz. Dank der guten Unterwasserform waren die Galeonen recht seetüchtig - was durch die überhohen, windfangenden Aufbauten aber wieder mehr als aufgehoben wurde.

Nur um zu betonen, dass Galeeren und Galeonen (derisch: Schivonen) zeitgleich existierten und militärisch Berechtigung hatten. Ich stufe die alanfanischen Triremen der Golgari-Klasse eindeutig als Galeassen ein, die Dromonen als hochmoderne, lateingetakelte, schnelle Kriegsschiffe (nach dem gleichnamigen, irdischen Kriegsschiff der Türken). Lediglich die Biremen sind wirklich altertümlich.

Womit wir uns abermals nicht in der Antike befinden, sondern wieder einmal in der Neuzeit.

Der Karthago-Vergleich passt aber in einigen Bereichen dennoch.

Zu den übrigen Punkten hat Gulmond bereits hervorragend argumentiert, mir bleibt eigentlich nichts weiter zu sagen.

MfG

Karasuk

Benutzeravatar
Amat von Lowangen
Posts in diesem Topic: 61
Beiträge: 1532
Registriert: 28.08.2003 12:41
Wohnort: Köln

Beitrag von Amat von Lowangen » 16.03.2005 15:57

Gulmond hat geschrieben:Der Buchdruck mit beweglichen Lettern war den Greichen nicht bekannt.
Zwischen "Die Griechen kannten ihn" und "er war bekannt" liegen Welten. Gutenbergs Leistung war es auch eher, dass er den Buchdruck verbreitet hat.
Genau wie die Chinesen den Buchdruck mit beweglichen Lettern seit min. 1000 Jahren kennen, kannten auch die Griechen den Buchdruck mit beweglichen Lettern. Das Problem ist hier eher die Definition von "Buch", da zugegebenermaßen eher Tontafeln "bedruckt" wurden. Aber sagen wir es mal so: An Papier und Tinte ist wohl noch keine Erfindung gescheitert. Aber falls es dich glücklich machen sollte: "Die Griechen kannten den Tontafeldruck mit beweglichen Lettern."
Gulmond hat geschrieben:Damit willst du quasi sagen, das einfach gar nichts typisch mittelalterliches einfällt.
Schade, wenn einem nichts einfällt, hm? Muss man sich halt auf's wiederholen beschränken.
Okay, mittelalterliche Aspekte auf Maraskan... *denk* Wie gesagt, alles? Was gibt es denn auf Maraskan, das nicht mittelalterlich ist, bzw. irgendwie über mittelalterlichen Stand hinausgeht? Ich kapiere nicht ganz, was man da sehen können will...
Die von den Maraskanern benutzten Schiffe, ihr Wissen in "Technologien", der Buchdruck, das Theater von Sinoda, Ihre Waffen, ihre Bekleidung...

Was würdest du davon halten, die von mir aufgestellte Behauptung "Maraskan ist mittelalterlich!" durch Gegenbeweise zu falsifizieren oder aber hinzunehmen?

@ Dark Embrace:
Danke, du zählst viel richtiges auf. Ich sehe meine Theorie, dass der Süden eher antik ist, bestätigt.

Zac
Posts in diesem Topic: 4
Beiträge: 3656
Registriert: 26.08.2003 21:41

Beitrag von Zac » 16.03.2005 18:56

Amat hat geschrieben:Weil sie Ordenstruppen, die im Krieg zwischen zwei Zwölfgöttergläubigen Staaten zur Neutralität verpflichtet sind, in die Horasische Armee einrechnen.
ich habe in GA nirgendwo eine Rechnung gesehen, nur eine Aufzählung, bei der auch Ordenstruppen genannt wurden, allerdings mit der Einschränkung, daß diese nur selten zur Verfügung stehen.
Amat hat geschrieben:Kampfkraft gleich null. Landwehr ist kein Teil der Armee, sondern wird im Notfall ausgehoben. Also hat das Mittelreich eben "nur" 17.000 Mann gehabt.
Landwehr hat dieselne Kampferfahrung wie große Teile der Horasischen Armee. Ihre Moral dürfte die von Söldnern übertreffen, da sie immerhin ihre Heimat verteidigen. Mangelhafte Ausbildung wird durch Massentaktiken kompensiert (Speerformationen, stichwort Formationsparade).
Amat, zu den Söldnern hat geschrieben:Dann gehören sie entweder nicht in die Horasische Armee gerechnet, oder sie sind dauerverpflichtet.
wie bereits gesagt, sind die in GA aufgeführten Söldner nicht dauerverpflichtet, und du bist es, der sie einrechnet, obwohl extra dabeisteht, daß sie nur in seltenen Fällen dazugerechnet werden dürfen.

Gulmond
Posts in diesem Topic: 46
Beiträge: 4834
Registriert: 27.08.2003 16:58
Wohnort: Münster

Beitrag von Gulmond » 16.03.2005 19:54

Damit willst du quasi sagen, das einfach gar nichts typisch mittelalterliches einfällt.
Schade, wenn einem nichts einfällt, hm? Muss man sich halt auf's wiederholen beschränken.
Okay, mittelalterliche Aspekte auf Maraskan... *denk* Wie gesagt, alles? Was gibt es denn auf Maraskan, das nicht mittelalterlich ist, bzw. irgendwie über mittelalterlichen Stand hinausgeht? Ich kapiere nicht ganz, was man da sehen können will...
Die von den Maraskanern benutzten Schiffe, ihr Wissen in "Technologien", der Buchdruck, das Theater von Sinoda, Ihre Waffen, ihre Bekleidung...
Das Theater von Sinoda ist nicht mittelalterlich. Der Anbau von Pfeifentabak auf Plantagen ist nicht mittelalterlich.
Der Alabasterne Rat ist nicht mittelalterlich. Die benuitzten Waffen sind nicht mittelalterlich (die gab es nämlich nicht nur im Mittelalter) und wo Kampfdiskusse im Mittelalter verwendet wurden, müsstest du mir noch erklären.

Karasuk
Posts in diesem Topic: 19
Beiträge: 699
Registriert: 22.08.2004 15:31
Wohnort: Überall und nirgends

Beitrag von Karasuk » 16.03.2005 22:06

Schützenhilfe für Gulmond:

Also wenn ich mir die Maraskanspielhilfe aus "Blutrosen und Marasken" ansehe, dann erinnert mich der gesamte Kleidungs- und Waffenstil doch sehr an Japan wie es in dem Film "Shogun" dargestellt wird, der als wirklich sehr gut recherchiert gelten kann. Und der spielt im 17. Jh... was ja nun nicht wirklich als Mittelalter gelten kann. Also ist nichts, aber auch nichts auf Maraskan mittelalterlich.

Im übrigen: Bevor man unhaltbare Behauptungen aufstellt die dann widerlegt werden, macht es häufig Sinn diesen Behauptungen durch Fakten Rückhalt zu geben.

Karasuk

Karasuk
Posts in diesem Topic: 19
Beiträge: 699
Registriert: 22.08.2004 15:31
Wohnort: Überall und nirgends

Beitrag von Karasuk » 16.03.2005 22:13

Nachtrag zu meinem letzten Posting: Was den Schiffbau anbelangt, gab es im Königreich Maraskan (also vor der Mittelreichischen Besetzung) bereits Schivonen. Vermutlich aus dem Bornland zugekauft, aber es gab sie.


@Amat:

Im übrigen finde ich die Behauptung, dass man auf eine solch bedeutende Erfindung wie den Druck mit beweglichen Lettern von selber kommen würde für sehr krass. Aber das Rad, die Schrift und den Ackerbau hättest du aus Bequemlichkeit sicher aus erfunden.
Aus der rückwärts gewandten Perspektive ist vieles klar und einfach, weil man das Ergebnis kennt. Aber ohne diese Perspektive auf dieselbe Idee zu kommen ist meist weitaus schwieriger als man denken möchte.

Karasuk

Benutzeravatar
Praiokles
Posts in diesem Topic: 15
Beiträge: 721
Registriert: 06.09.2003 17:29
Wohnort: Mannheim
Kontaktdaten:

Beitrag von Praiokles » 17.03.2005 02:13

Die Römer hätten schon den Buchdruck erfinden können, wenn sie nicht genug Sklaven gehabt hätten, einfach abzuschreiben.

Warum muss man nun auch in das Bornlan, dass ich aussr Festum eher in 9.Jahrhundert zählen würde noch in die Renaissance pressen?? Irgendwann ist auch mal Schluß. Und Maraskan ist weder Renaissance noch Mittelater, sondern einfach ganz eigene Zeit. Die Bekleidung ist Fantasie, genau wie fast alles andere. Ein fettes Theater ist übrigends wenn Römerzeit. Das Bornland dagegen ist garantiert mittelalterlich. Kartoffeln? Ist das ein Kriterium, um in eine neue Zeit aufzusteigen? Banken? Gibts eine Bank in Jarlak? Es gibt welche in Festum und Norburg, ziemlich sicher, aber andern Orts haben die Leute doch gar nicht genug Geld, um es auf eine Bank zu bringen. Ausserdem ist der gedanke, dass die Bronjaren nur 5Milimeter unter den Göttern sitzen, auch eher mittelalterlich, oder?
Der Süden ist auf jeden Fall antik, Al´Anfa ist eine römische Kolonie in Nordafrika, die fast an ihrer eigenen Dekadenz erstickt... Ich liebe es ;)

Benutzeravatar
Kalijo
Posts in diesem Topic: 21
Beiträge: 586
Registriert: 21.05.2004 23:12
Wohnort: Kassel
Kontaktdaten:

Beitrag von Kalijo » 17.03.2005 09:59

Das Bornland könnte vom 9. bis ins 19. Jhd angesiedelt sein. Zumindestens wenn man es mit Rußland vergleicht. Und ja, ich weiß das Peter der Große die Leibeigenschaft bekämpft hat. Doch die Zustände für die Bauern haben sich erst mit der Revolution entscheidend verändert (ob zum besseren oder schlechteren, wer wills sagen).

Wenn man jetzt also zwanghaft versucht, Festum in die Moderne zu schicken, schießt man über sein Ziel weit hinaus. Denn Petersburg wurde erst im 18. Jhd. erbaut.

Gulmond
Posts in diesem Topic: 46
Beiträge: 4834
Registriert: 27.08.2003 16:58
Wohnort: Münster

Beitrag von Gulmond » 17.03.2005 10:36

Und Festum hat wenig mit Petersburg gemein.
Das Bornland insgesamt ist auch weniger an Rusland orientiert, das trifft doch nur auf Sewerien zu.

Benutzeravatar
Kalijo
Posts in diesem Topic: 21
Beiträge: 586
Registriert: 21.05.2004 23:12
Wohnort: Kassel
Kontaktdaten:

Beitrag von Kalijo » 17.03.2005 11:02

Ja und Nein. Das Bornland selber ist mMn stärker an Ostpreußen, (Polen)-Lithauen und dem Baltikum orientiert, worauf auch die Ähnlichkeit zwischen Theaterorden und Deutschritterorden hinweist.

Nichtsdestotrotz sind diese Gebiete im fraglichen Zeitraum Spielball der westlich-katholischen und östlich-orthodoxen Kulturen gewesen, und sanken nach der Blütezeit Polen-Lithauens in die russische Hegemonialität, und damit in "verspätete" Entwicklung herab.

Gelkadosh
Posts in diesem Topic: 15
Beiträge: 87
Registriert: 27.01.2005 16:47

Beitrag von Gelkadosh » 17.03.2005 11:34

Abgesehen davon, dass so Schlösser wie Ilmenstein und Ouvenmas auch hervorragend unter das Barock-Verdikt fallen.
Weswegen ich auch finde, dass eine zeitliche Angleichung gar nicht so unplausibel ist. Man könnte sogar Weiden und den Kosch hervorragend mit entsprechenden deutschen bzw. schweizerischen Regionen vergleichen. Damit löst man die Logikprobleme, ohne liebgewonnene Settings zu beschädigen. Rückständige Regionen gab und gibt es überall.

Benutzeravatar
Amat von Lowangen
Posts in diesem Topic: 61
Beiträge: 1532
Registriert: 28.08.2003 12:41
Wohnort: Köln

Beitrag von Amat von Lowangen » 17.03.2005 11:59

Es ist hart, aber einer muss es ja machen...
Karasuk hat geschrieben:Also wenn ich mir die Maraskanspielhilfe aus "Blutrosen und Marasken" ansehe, dann erinnert mich der gesamte Kleidungs- und Waffenstil doch sehr an Japan wie es in dem Film "Shogun" dargestellt wird, der als wirklich sehr gut recherchiert gelten kann. Und der spielt im 17. Jh... was ja nun nicht wirklich als Mittelalter gelten kann. Also ist nichts, aber auch nichts auf Maraskan mittelalterlich.
Zur kurzen Belehrung. Ungefähr ab dem Jahr 1.000 herum (nur geschätzt von mir) bis zur Meji-Periode im 19. Jhd. hat sich Japan strengstens von der Außenwelt abgeschottet, gerade unter den Shogunen. Neues, von Außen kommendes wurde schäfstens verurteilt. Als die Amerikanischen Kriegsschiffe der "Black Ships"-Flotte unter Commander Perry Nagasaki unter Beschuss nahmen, war das für die Japaner, die noch nie Schiffe aus Stahl oder Kanonen gesehen hatten, ein riesiger Schock. In Japan enete das frühe Mittelalter ungefähr um das Jahr 1850 herum. Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit.
Karasuk hat geschrieben:Im übrigen: Bevor man unhaltbare Behauptungen aufstellt die dann widerlegt werden, macht es häufig Sinn diesen Behauptungen durch Fakten Rückhalt zu geben.
*lol* Kommt dir dieser Satz jetzt nicht selber komisch vor? Aber prima, dass du ihn geschrieben hast, dann muss ich mir nicht vorwerfen lassen, ich würde mich arrogant verhalten wenn ich sowas schreibe. Also für dich: Lies deinen obigen Satz.
(Und "Ich hab' da so 'nen Film gesehen, hab' aber keine Ahnung, worum's eigentlich ging..." zählt nicht als Beleg mit Fakten.)
Karasuk hat geschrieben:Im übrigen finde ich die Behauptung, dass man auf eine solch bedeutende Erfindung wie den Druck mit beweglichen Lettern von selber kommen würde für sehr krass. Aber das Rad, die Schrift und den Ackerbau hättest du aus Bequemlichkeit sicher aus erfunden.
Alle großen Erfindungen wurden aus Faulheit oder für den Krieg gemacht.
Im Laufe der Menschheitsgeschichte sind wahrscheinliche hunderttausende auf diese Idee gekommen, aber nicht jeder hat sie umgesetzt und nur Gutenberg hatte das Glück, sie derart verbreiten zu können, wie er es getan hat.
Gulmond hat geschrieben:Das Theater von Sinoda ist nicht mittelalterlich.
Sondern?
Gulmond hat geschrieben:Der Anbau von Pfeifentabak auf Plantagen ist nicht mittelalterlich.
Stimmt, der ist noch um einige älter. Übrigens war auf der Burg von Edo lange Zeit das Rauchen untersagt, und zwar im mittelalterlichen Japan.
Ich schrieb übrigens: "Maraskan - mittelalterlich, bestenfalls", du dürftest mir aus Dingen. die noch älter sind, also eigentlich keinen Strick zu drehen versuchen.
Gulmond hat geschrieben:Der Alabasterne Rat ist nicht mittelalterlich.
Nein, ich habe auch noch nie davon gehört, dass im Mittelalter Städte von einem Rat kontrolliert wurden. Gerade sowas wie Stadträte gab es nicht. Und der "Alabasterne Rat" ist nicht mehr als der Stadtrat von Sinoda. Das Shikanidad ist noch nicht besonders groß. Und von Staaten, die von einem Rat kontrolliert wurden, hat überhaupt die ganze Menschheit noch nichts gehört, erst Recht nicht vom Römischen Senat oder vom Athener Rat.
Gulmond hat geschrieben:Die benuitzten Waffen sind nicht mittelalterlich (die gab es nämlich nicht nur im Mittelalter)
Und weißt du was? Wir benutzen auch immer noch Messer! Und die gab es seit der Steinzeit! Scheiße, wa? Würdest du nicht trotzdem ein Schwert am ehesten in die Epoche einordnen, in der es seine Hochzeit hatte?
Gulmond hat geschrieben:und wo Kampfdiskusse im Mittelalter verwendet wurden, müsstest du mir noch erklären.
Überall, wo es auch Schulen der vierfachen Verwandlung gab. Komisch, da gibt es ein Fantasy-Element, und das lässt sich auf der Erde nicht belegen? Wie kann das denn sein...?

Übrigens: Ich habe noch keinen einzigen Beweis (oder auch nur Hinweis) dafür gehört, das Maraskan in der Renaissance liegen soll.

Karasuk
Posts in diesem Topic: 19
Beiträge: 699
Registriert: 22.08.2004 15:31
Wohnort: Überall und nirgends

Beitrag von Karasuk » 17.03.2005 12:39

Amat von Lowangen hat geschrieben: Zur kurzen Belehrung. Ungefähr ab dem Jahr 1.000 herum (nur geschätzt von mir) bis zur Meji-Periode im 19. Jhd. hat sich Japan strengstens von der Außenwelt abgeschottet, gerade unter den Shogunen. Neues, von Außen kommendes wurde schäfstens verurteilt. Als die Amerikanischen Kriegsschiffe der "Black Ships"-Flotte unter Commander Perry Nagasaki unter Beschuss nahmen, war das für die Japaner, die noch nie Schiffe aus Stahl oder Kanonen gesehen hatten, ein riesiger Schock. In Japan enete das frühe Mittelalter ungefähr um das Jahr 1850 herum. Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit.
Bullshit, von vorne bis hinten.

Der Abschluss der Japaner von der Außenwelt erfolgte nach den Niederlagen in Korea im letzten Jahrzehnt des 16. Jh. Dort unterlagen sie gegen die koreanischen Schildkrötenschiffe, Küstenpanzer vom Monitor-Typus. Schwarzpulver war seit der Ankunft der Portugiesen im 16. Jahrhundert bekannt, und beschränkte sich nicht nur auf Feuerwerk, sondern auch auf Musketen und Kanonen. Perrys Flotte war moderner bewaffnet und verfügte über weiter reichende Kanonen, womit sie die Küstenbatterien hätten beschießen können, ohne selbst Schaden zu nehmen. Der Film Shogun spielt in der Zeit vor der Abschottung, während die Portugiesen in Japan saßen. Der Film ist historisch sehr genau, und die Gestalt des Englischen Navigators der später zum Flottenminister Japans aufstieg existierte wirklich und ist historisch dokumentiert. Das Japan im Endeffekt in diesem Zustand für drei Jahrhunderte überwinterte, habe ich nicht in Abrede gestellt.

Abermals: keine Recherche, sondern nur Behauptungen deinerseits. So kommt man nicht wirklich voran. geh mal in eine Bibliothek, besorg dir ein Buch über Japan zu dieser Zeit, und lies es nach, bevor du mir hier weiter solch unausgegorenen Müll um die Ohren haust und dich mit historischen Daten um 600 Jahre vertust.

Danke

Karasuk

Benutzeravatar
Amat von Lowangen
Posts in diesem Topic: 61
Beiträge: 1532
Registriert: 28.08.2003 12:41
Wohnort: Köln

Beitrag von Amat von Lowangen » 17.03.2005 13:14

Karasuk hat geschrieben:Bullshit, von vorne bis hinten.
Hier fehlt ein Doppelpunkt. Aber sonst ein guter Anfang, solltest du beibehalten.

Seit dem ersten Shogunat im 12. Jhd. galt in Japan "Ausländisches" als verwerflich. Die völlige Abschottung, in der niemand mehr ins Land herein oder aus dem Land heraus gelassen wurde (bis auf sehr wenige Händler) begann allerdings tatsächlich erst in der Edo-Zeit ab 1600.
Es stimmt auch, dass die Portugiesen Feuerwaffen eingeschleppt haben, die auch benutzt wurden. Die Japaner haben sie im großen Stil nachgebaut.
Kanonen, auch hier hast du recht, waren nicht völlig unbekannt. Sie waren nur bei der Bevölkerung fast völlig unbekannt und beim Militär extrem selten. Genau so wenig hatten die Japaner übrigens vernünftige Katapulte.
Die Koreanischen Schildkrötenschiffe bestanden nicht aus Stahl. Sie hatten eine Panzerung aus Bronze auf dem Holz. Den Japanern waren Schiffe aus Stahl völlig unbekannt, der Angrif Perrys war ein Schock.
Karasuk hat geschrieben:Abermals: keine Recherche, sondern nur Behauptungen deinerseits. So kommt man nicht wirklich voran. geh mal in eine Bibliothek, besorg dir ein Buch über Japan zu dieser Zeit, und lies es nach, bevor du mir hier weiter solch unausgegorenen Müll um die Ohren haust und dich mit historischen Daten um 600 Jahre vertust.
Zum Thema "unausgegorener Müll": Du hast behauptet, an der Maraskanischen Kleidung erkennen zu können welche Japanische Epoche Pate gestanden hat.

Bild
Bild
Und, welcher ist auch welcher Epoche?

Nebenbei erwähnt: Ich habe im Japanischen Kulturinstitut in Köln Japanisch gelernt und habe in der Bibliothek des Museums für Ostasiatische Kunst gearbeitet, wo ich mehr als ein Buch über Japan lesen konnte.

Antworten