Wer darf Waffen tragen?

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Adanos
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Ungelesener Beitrag von Adanos » 19.04.2007 17:13

Ah, kk ich hab da auch nicht alles gelesen, war etwas zuviel Text für mich.

Übrigens hab ich eigentlich nix gegen Rondra. Ich hab nur was gegen Spieler die die Gebote zu streng auslegen und meinen nur so ists richtig. Das ist auch wieder alles.

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nowbody
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Ungelesener Beitrag von nowbody » 19.04.2007 17:55

ich empfehle zur Diskussion Dolch=Waffe /nicht Waffe

das Arsenal Seite 11/12 da findest du Argumente für beide Seiten

Rein regeltechnisch wenn ein Jagtmesser am Eichmesser vorbei kommt kommt auch ein stinknormaler Dolch vorbei.

Bei längeren oder schwereren Varianten hört es wohl auf.

Für Waffenträger gibt es ja auch immer noch dieses süsse kleine Bändel, das vor dem überhasteten Ziehen schützt.

Und ja in Mittelalterlichen Stätdten hatte jeder Bürger Waffenpflicht doch da gab es meist auch ein Zeughaus in dem man sich rüstete bevor man seinen Waffendienst antrat, die Waffen standen nicht neben dem Kamin.

Altarja
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Ungelesener Beitrag von Altarja » 19.04.2007 20:04

@ Twist:
Twist hat geschrieben:im originalen DSA scheint es aber tatsächlich so zu sein das jeder und alles mit Anderthalbhändern rumlaufen darf.
Zumindest Kämpferprofessionen würde ich dieses Recht auf jeden Fall zugestehen... Nicht in Städten (wobei ich Städte mit verschiedenen Waffenrechten mag - lasch, rigide, mittel, gar nicht, total, alles mögliche... Abwechslung eben), aber ausserhalb schon. Da hat man mal einen Kämpfer und kann noch nicht mal seine Waffe benutzen!?!

Twist hat geschrieben:Kor: Überall...so gut ist dieser Glaube in meiner Version sicher nicht angesehen. Denn Söldner sind normalerweise nur auf ihren Vorteil aus und sind eben käuflich. Guter Kampf und einhaltung von Verträgen sind ihnen wenn sie Gold sehen wurscht....und "Mordbrennen" sowie Plünderungen waren immer ein Teil ihrer Bezahlung.
Hm... Ich sehe, Du hast ein ziemlich anderes Kor-Bild als ich... Meine Einwände:

1. Kor-Geweihte sind keine Söldner. Ebenso wenig wie Efferd-Geweihte Matrosen, Boron-Geweihte Totengräber und Rahja-Geweihte Partyservice-Angestellte sind. Das sind Priester - und zwar Priester einer anerkannten Gottheit des Pantheons. So gesehen kann es dem Kor-Geweihten auch egal sein, wie gerne man ihn hat - er dient einer "verehrungswürdigen Entität", dem Sohn Rondras, und das muss das einfache Volk wohl oder übel respektieren. Schließlich steht er ja im Dienste einer anerkannten Gottheit - auch wenn diese Gottheit von den meisten nur gefürchtet wird. Aber was will man dem denn sagen? "Nö, Euch wird zwar KE gespendet, ihr werder als Geweihter erkannt, aber das ist uns wurscht"??

2. Das kann jetzt von Korie zu Korie verschieden sein, aber ich denke, richtige Kor-Geweihte lassen ihre Prinzipien sicher nicht links liegen, nur weil sie irgendwo Gold sehen. Und gerade der Gute Kampf dürfte wohl das zentralste Gebot der Kirche sein - Kor ist es garantiert lieber, dass man kämpft, als dass man sich Geld anhäuft. Auch Vertragstreue ist nicht unwichtig. Wäre einem Korie das egal, würde er ja auf das Heilige Buch seiner Kirche (Khunchomer Kodex) pfeifen - kein besonders guter Geweihter. Ein Geweihter, der sich nicht mal an seine Prinzipien halten kann, ist ziemlich lahm, finde ich... Dass er nicht auf die Weise ehrenhaft ist, wie z.B. ein Ronnie ist klar, nur: Verantwortungsbewusstsein, Selbstbeherrschung und das Einhalten kirchlicher Grundsätze sollten schon drin sein.

Kriegsgöttinen:
Nemetona nebengöttin des Mars...irgendwas braucht auch ein KRiegsgott im Bett.
Nemain nebengöttin
Morrigu Krieg ist nur nebenaspekt....hauptaspekt ist der Tod.
Macha: Fruchtbarkeit, Seherin....nebenbei auch Krieg.
Bodb: Seherin, ungute ohmen....in dem sinner auch Krieg
Artio: Schutzgöttin...von da aus auch Krieg...
Inanna: Liebe fruchtbarkeit und krieg.....wir alle kennen das...
Anat: Liebe und KRieg (schon wieder.....welch zufall)
Bellona: Noch eine Gespielin von Mars....
Kurz weiblich Götter haben Nebenrollen, sind in der art wie Walküren für die Gefallenen da oder stehen alle samt für den niederen und aus niedrigen Beweggründen (Rache?) geführten Kampf....oder dem der der reinen Verteidigung dient.
Sachmet, Ma, Enyo, Athene würden mir da noch spontan einfallen... So abwegig ist der Gedanke einer Kriegsgöttin also nicht.

Twist hat geschrieben:Wenn dem Spieler nach 3000 AP nichts mehr einfällt kommen dann so Sachen raus wie der wiederkehrende Bannschwert Borndorn.
Das ist ein extrem - und sicher nicht wünschenswert. Das andere Extrem ist jedoch, dass ne Abenteuergruppe nur mit Holzfälleraxt und Keule durch die Gegend spaziert - sehr heldenhaft! :rolleyes: Ich will Dir hier sicher nicht vorschreiben, wie Deine Gruppe DSA zu spielen hat. Das müsst ihr schon selber regeln... Nur: Mir wären solche Regel zu extrem.

Was ich wünschenwert finden würde:
- Ein Zweihänder ist wirklich ne privilegierte Waffe - und darauf wird auch geschaut! Genauso Morgensterne und so...
- Einem Bauern oder jemandem mit z.B. SO:4 wird man nicht erlauben, ne Hallebarde oder einen Anderthalbhänder zu tragen. Wahrscheinlich geh man sowieso davon aus, dass der den irgendwo geklaut hat! ;)

Aber dass man als Freier nicht mal einen Dolch tragen darf? Oder die Hauswerhr? Oder als Söldner/Soldat ein etwas härteres Gerät?


@ Anima:
Anima hat geschrieben:Säbal für Freie und Soldaten, Schwerter für Krieger und Adelige.
Anderthalbhänder und aufwärts sind für mich reine Kriegswaffen. Nichts was man einfach so mit sich rumschleppt.
Und wo steckt der Söldner dann seinen AHH oder sein sonstiges Kriegsgerät einfach hin? Ein Säbel ist ja nicht unbedingt ne Waffe, die ich mit so einem Kämpfer verbinde...

Anima hat geschrieben:Und ich kann das Söldnerwesen nicht wirklich ausstehen
Aus welchem Grund? Sind Söldner zu fies? ;)
Zuletzt geändert von Altarja am 19.04.2007 22:40, insgesamt 2-mal geändert.

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Anima
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Ungelesener Beitrag von Anima » 19.04.2007 20:16

Und wo steckt der Söldner dann seinen AHH oder sein sonstiges Kriegsgerät einfach hin? Ein Säbel ist ja nicht unbedingt ne Waffe, die ich mit so einem Kämpfer verbinde...
Söldner bekommen Spieße, schwere Äxte, Hellebarden und Kurzschwerter als Seitenwaffe. Oder einen Streitkolben und ein Schild.
Aus welchem Grund? Sind Söldner zu fies? Wink
Ich finde Söldner einfach nur langweilig, außerdem sind das ehrlose armselige goldgiere gottlose Bastarde.
Gekämpft wird für seine Königin, für die Ehre deines Mannes oder für den Grund und Boden die deine Familie schon seit Aeonen bewirtschaftet, aber nicht für Au 79.

Das eigentliche Problem ist aber das die Söldner das Kriegswesen erheblich verändern und ich diese Veränderung nicht mag.

Enigma takes you where dogma cannot.

Altarja
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Ungelesener Beitrag von Altarja » 19.04.2007 20:51

Anima hat geschrieben:Ich finde Söldner einfach nur langweilig, außerdem sind das ehrlose armselige goldgiere gottlose Bastarde.
Wie kommst Du darauf, dass jeder Söldner ehrlos sein soll?! Oder gottlos? *wunder* :???: Wenn man das so spielt, wird's in der Tat sehr langweilig...

Gerade das ist es auch, was ich an Söldnern so mag: Man muss sie keineswegs wie die letzten Halsabschneider spielen, aber sie haben diese krankhafte, übertreibene Ehrsucht der privilegierten Kämpfer nicht. Warum soll man sich immer nur über die herrschende Autorität als Kämpfer definieren? Und für die Ehre meiner Gefährten und für Grund und Boden kämpfen - gerne. Ausserdem aber auch noch für Au 79 - ich kämpfe je schließlich auch für mich! (Und für Kor...) :devil:

Anima hat geschrieben:Söldner bekommen Spieße, schwere Äxte, Hellebarden und Kurzschwerter als Seitenwaffe. Oder einen Streitkolben und ein Schild.
Ääähh... Und den Ehrenspinnern, die gar nicht kapiert haben, was ein richtig guter Kampf ist, die schönen AHH vorbehalten?? :censored: Dann plädiere ich dafür, das Kriegertum etwas mehr von Praios und Rondra zu entkoppeln! Es kann doch wohl nicht sein, dass jeder Kämpfer mit gescheiter Waffe zu einem ehrlichen, großmütigen Ehrenfanatiker wird! :P

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Anima
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Ungelesener Beitrag von Anima » 19.04.2007 21:03

Ääähh... Und den Ehrenspinnern, die gar nicht kapiert haben, was ein richtig guter Kampf ist, die schönen AHH vorbehalten?
Exakt. Das sind die einzigen die diese Waffe verdient haben.
Wie kommst Du darauf, dass jeder Söldner ehrlos sein soll?! Oder gottlos? *wunder* Confused Wenn man das so spielt, wird's in der Tat sehr langweilig...
Das ist die Definition von Söldnern, oder etwa nicht ?
Jemandem der für nichts kämpft außer schnödes Gold kann einfach nicht trauen.

Anima...
... mit Vorurteilen Söldner 14.

Altarja
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Ungelesener Beitrag von Altarja » 19.04.2007 21:15

Das eigentliche Problem ist aber das die Söldner das Kriegswesen erheblich verändern und ich diese Veränderung nicht mag.
Meinst Du jetzt damit die Massenschlachten?

Das ist die Definition von Söldnern, oder etwa nicht ?
Jemandem der für nichts kämpft außer schnödes Gold kann einfach nicht trauen.
Nein, die Definition ist: "Jemand, der für Gold kämpft." Die Definition ist nicht: "Jemand, der für Gold um jeden Preis kämpft, egal unter welchen Umständen." Stell Dir einen Söldner vor, der schon mal genauer hinguckt, wer ihn bezahlen will. Oder einen, der Kämpfe nur als notwendiges Übel betrachtet und kämpft, weil er nichts anderes gelernt hat. Oder einen, der Rondra oder Kor oder Phex oder Boron oder so verehrt. Oder einen der eine Wandlung vom skrupellosen Halsabschneider zu einem gemäßigteren Kämpfer durchmacht... Da steckt so einiges drin.

Ich behaupte mal, dass es sogar mehr Möglichkeiten gibt, einen Söldner zu spielen, als einen Krieger. Und nicht jede dieser Möglichkeiten ist ein skrupelloser, primitiver Bastard, der für Geld seine eigene Mutter verkaufen würde... "Söldnereher" und so... ;)


Altarja...
..."Söldner auf's Schlachtfeld, Krieger auf den Spie...eh...Turnierplatz" :censored:

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Varana
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Ungelesener Beitrag von Varana » 19.04.2007 21:26

Also ich finde ja, daß Geld der mit einigem Abstand vernünftigste Grund ist, als Nichtadliger (für die gelten teilweise andere Maßstäbe) eine Kriegerprofession zu ergreifen. :lol:
Leuten, denen die Ehre über alles geht, kann man einfach nicht trauen - denen geht normalerweise auch die Ehre über den Verstand. ;)

Altarja
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Ungelesener Beitrag von Altarja » 19.04.2007 22:01

Das sowieso! :lol:


nochmal @ Twist: Wie ist das bei Dir mit den Söldnern? Du hast ja gesagt, dass ein Sölder, der grad im Dienst eines Privilegierten steht, ausnehmsweise mit einem AHH in ne Stadt kommen kann... D.h. doch, Sölder dürfen AHH besitzen (nur dürfen sie normalerweise nicht in Städte damit). Gleichzeitig sagst Du, dass auf großen Reichsstraßen patrouilliert wird... Was soll da der Söldner mit seinem AHH machen? Ins Gebüsch schmeißen oder hat er da einen Dispens?

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kmr
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Ungelesener Beitrag von kmr » 19.04.2007 22:30

Persönlich bin ich ja der Meinung, daß einige der gängigen Meinungen über aventurische Söldner dahingehend zu negativ sind, daß sie sich zu sehr an irdischen Äquivalenten orientieren. Daß 'hiesige' Söldner gerne auch unkontrollierbare Haufen darstellten (und -stellen), die auf Deibel komm raus ihrem eigenen Vorteil den Vorrang gaben und geben, ist ja hinlänglich bekannt. Derlei Einstellungen und das daraus resultierend Verhalten kann man guten Gewissens als gottlos bezeichnen.

Nun ist es aber doch so, daß Söldner aventurisch alles andere als gottlos sind -- sie sind mit Kor alveranisch durchaus gut vertreten. Daß die alleinige Anwesenheit eines Gottes mit einem entsprechenden Einsatzgebiet noch keinen Heiligen macht, ist dabei natürlich klar; Adlige berufen sich auch weiß Gott oft genug auf Praios ohne dabei dem entsprechenden göttlichen Dictum mehr als Lippenbekenntnisse zu widmen. (Von wegen Gerechtigkeit et cetera, aber dafür sind ja die Braniborier da.)

Ich plädiere also für ein etwas weniger irdisch vorbelastetes Söldnerbild, ohne dabei den Archetypen des schmierigen Mordbrenners-für-Gold ganz abzulegen. Denn Söldner ist nicht zuletzt in erster Linie ein Job wie jeder andere. Aventurisch gesehen, versteht sich.

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Cifer
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Ungelesener Beitrag von Cifer » 20.04.2007 01:05

@kmr
Auch in Aventurien haben Söldner keinen sonderlich guten Ruf, worauf auch oft hingewiesen wird. Dabei kommt es natürlich drauf an, wo man ist - je rückständiger die Gegend, desto mehr krallt sich der Adel noch an seine Vorrechte und bevorzugt dabei meist die Feudalheere aus Rittern und Knechten anstelle der "modernen" Soldknechte.

@Twist
Was glaubst du, wieso das Recht auf Waffen in den USA seit deren Gründung so stark vertreten wird? Kamen die Siedler an der Ostküste an und sahen, dass jeder Indianer nen Bogen hatte? Wie gesagt, im irdischen Mittelalter war das Recht und die Pflicht des Waffentragens durchaus verbreitet. Ob das nun sonderlich intelligent ist oder nicht, kann man sich streiten, aber in Aventurien läuft so einiges, bei dem man sich als moderner Mensch "Ist doch ganz klar, dass man das anders machen sollte" denkt, angefangen mit der Monarchie.

@Chao
Nur so wenig brauchbares? Wie steht es mit "Zu bestimmten Orten und Anlässen (Tempel- oder Gasthausbesuch, Audienz, Festlichkeit, Gerichtsverhandlung) können die Hausherren verfügen, dass Waffenträger ihre Waffen entweder abgeben oder mit einem sogenannten Friedensknoten an Scheide oder Gürtel festbinden" - zu bestimmten Anlässen impliziert für mich, dass das ansonsten eine eher ungewöhnliche Praxis ist.
Alternativ auch "Freie: Bis auf Standeszeichen von Geweihten, Magiern und Adligen (sowie generell verbotene Waffen wie Meucheldolch und Mengbillar) ist Freien jede Waffe erlaubt: Ein Zweihänder darf etwa nur geführt werden, wenn der Freie den Kriegerbrief erworben hat. In vielen Häusern finden sich Keule, Säbel oder Kurzschwert, um Einbrecher verjagen zu können. Städtische Streunerinnen oder Nachtschwärmer aus gutem Hause [meint vermutlich das gehobene Bürgertum, da Adlige in einem separaten Absatz abgehandelt werden] verlassen sich gerne auf das Rapier oder den Raufdegen."
Doch, klingt für mich sehr nach USA.

Mit Alt-Gareth hast du dir im Übrigen quasi die feinste und sicherste Gegend des Reiches ausgesucht - und selbst da sind noch zwei Spann (also 40 cm) blanker Stahl jedem Freien erlaubt.

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 20.04.2007 14:37

@Cifir:
Ja, für die Diskussion der Waffenrechtes in STÄDTEN ist dieser Text nicht sonderlich Brauchbar. Städte haben das verbrichte Recht das Tragen von Waffen zu verbieten (Beispiel: Alt-Gareth). Jeder Hausheer und jeder "Gesetztgeber" hat dieses Recht. Und "Gesetztgeber" beginnen beim Baron, gehen über Grafen zu Königen und Keisern. Und auch Stadt-Räte von Freistädten gehören dazu.
Diese Angaben sind allgemeine Angabe. Die überall da Gelten, wo vom jeweiligen Machthaber nichts anderes Verfügt wurde. Und darum sind sie hier nicht Brauchbar. Eben weil es nicht um den Freibauern Alrik in der Baron 'Gesetztkonform' geht, oder die "Stadt" 'Hinterpusemukel' unter Baron 'Billigbier'. Dort überall KANN gelten, was dort steht. Aber das muss es noch lange nicht.

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Cifer
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Ungelesener Beitrag von Cifer » 20.04.2007 14:56

Natürlich haben Städte das Recht Waffenbesitz einzuschränken (Aventurien ist kein Rechtsstaat - die Staatsgewalt kann alles machen, was nicht direkt in einer Revolte resultiert). Nur glaube ich, dass die Autoren des Buchs intelligent genug waren, in ihrem Artikel den Normalzustand zu beschreiben, von dem alles andere eine Ausnahme darstellt, also seltener ist. Ansonsten könnten wir uns auch alle sonstigen Rechtsartikel sparen. Mord wird mit dem Tod bestraft - allerdings gab es da mal in Hinterkleinfeldingen einen Fall, wo der Mörder aufgrund von besonderen Umständen freigesprochen wurde, also brauchen wir das normale Gesetz nicht zu erwähnen, weil es ja offensichtlich nicht sonderlich brauchbar ist?
Dass es nun Ausnahmen gibt, sollte sowieso allen klar sein. Das beste, was man in dieser Diskussion nun meines Erachtens herausfinden kann ist "Dies ist die übliche Regelung zu Waffenbesitz, alles andere sind vergleichsweise unübliche Gesetze der einzelnen Mächtigen." Und genau das steht in dem entsprechenden Absatz.

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 20.04.2007 16:01

Selbst in der Einleitung dieses Artickel heist es, das dieses allgemeine Waffenrecht von Ort zu Ort unterschiedlich Streng gehandhabt wird.
Dazu sind Städte in Aventurien noch immer eher selten. Der größte Teil sind Dörfer und Städte ohne befestigungen. In diesen gilt Zwangsläufig das, was der Baron sagt....
Aber hier ging es eben und diese Städte... Und damit exakt um die Ausnahmen der allgemeinen Regel.

Tycho
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Ungelesener Beitrag von Tycho » 21.04.2007 08:39

Karasuk hat geschrieben:Kannst du die offiziellen Statistiken bitte verlinken, mehr als der Faktor 10 erscheint mir übertrieben.
es liegt etwa um den faktor 5 höher als bei uns

cya
Tycho

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Danilo von Sarauklis
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Ungelesener Beitrag von Danilo von Sarauklis » 21.04.2007 08:56

Tycho hat geschrieben:
Karasuk hat geschrieben:Kannst du die offiziellen Statistiken bitte verlinken, mehr als der Faktor 10 erscheint mir übertrieben.
es liegt etwa um den faktor 5 höher als bei uns
Das sind aber die gewollt Erschossenen, nicht die Toten durch Schußwaffen.

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Otto Fassbender
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Ungelesener Beitrag von Otto Fassbender » 21.04.2007 21:51

Es ist wohl erkennbar schwierig eine, aus staatsmännischer Sicht, vernünftige Waffenregelung in einer Welt einzuführen in dem es Haufen von abenteuerlustigen Glücksrittern gibt die ihre Haut mit eben solchen Waffen verteidigen wollen/müssen. Ein DSA-Spieler will sich meist nicht das Recht verwehren lassen eine Waffe zu führen die er für seinen Char angebracht hält. Halte ich prinzipiell erstmal für durchaus verständlich...
In der Theorie grenzt es an Wahnsinn Bürger, Reisende und freie Bauern mit Kriegsgerätschaften herumziehen zu lassen, im Falle eines Volksaufstandes kann sich jeder ausmalen mit was für Problemen ein Feudalherr und seine Ordnungshüter da zu kämpfen haben (und das im wahrsten Sinne des Wortes)
Im irdischen MA gab es, wie schon erwähnt auch das Waffenrecht bzw sogar die Waffenpflicht, aber wie ein cleverer hier im Thread schon erwähnt hat, diese Waffen wurden herausgegeben wenn sie benötigt wurden, Bauern und Bürger (z.b. die allseits bekannten Spiessbürger) wurden an der Waffe ausgebildet und im Falle der Aushebung einer Landwehr bekamen sie ihr Zeug am Zeughaus (meist neben der Residenz des Regenten der bestbewachte Platz einer Ortschaft). Das wäre stimmig für ein feudales Setting,unsere Gruppe hält es im Allgeimenen auch so, da sich keiner bei uns beschnitten fühlt, wenn er seinem Char nur mit nem Knüppel durch die Gegend ziehen lassen kann. Sollte aber unter allen Umständen nach Absprache der Spieler und des Meisters laufen, die offizielle Vorstellung von Aventurien sieht nunmal eher so aus, das jeder Hinz und Kunz sich schwerst rüsten darf und nur in bestimmten Städten das dort herrschende Waffengesetz achten muss.

Zu dem Söldnerwesen:
Entgegen den typischen SöldnerSC ist es nunmal so, dass ein Söldner in seinem Banner lebt, seine Kameraden sind seine Familie, er hüpft nicht alleine oder zu zweit von Stadt zu Stadt um Keller von Riesenratten zu befreien.
Kein vernünftiger Regent lässt ein Söldnerbanner innerhalb seiner Ortschaften lagern, hat er sie selbst ins Land geholt und unter Sold gestellt weist er ihnen einen Ort zu, wo sie lagern können und lässt sie von seinen Untertanen versorgen. Sicher ergibt sich je nach Verweildauer um so ein Lager herum automatisch eine kleine Ortschaft, aus Huren, Kaufleuten, Waffen und Rüstschmieden und eben allen anderen die von der Anwesenheit des Kriegsvolks profitieren, ein solcher Ort hat dann halt seine eigenen Gesetze....ansonsten haben die Söldner den Städten fernzubleiben und es ist ihnen nur vergönnt Abgesandte zu schicken....keiner hat Lust auf einfallende Horden Betrunkener Söldner, für die oft das Plündern und Morden zur Routine gehört.....
Unser Doppelsöldner hat in unserer DSA-Welt (die wie schon erwähnt deutlich rigider und feudaler ist, vor allem in Bezug auf Waffengesetze) so seine Probleme. Entweder entledigt er sich seiner Montur und Bewaffnung (lässt sie meist in Obhut unseres Städtescheuen Elfens ) oder er hält seine Fünf Meilen Abstand und versteckt sich im Gebüsch wenn Reiter über die Wege kommen-.

@Anima
Falls du mal Bock hast dir einen Eindruck davon zu machen wie durchaus tiefsinnig, menschlich und stolz auch Söldner zu spielen sind, lege ich dir nahe mal im Abenteuer&Reisen Forum einen Blick ins AB Hunde des Krieges zu werfen....ich finde es ist uns ganz gut gelungen die raue, aber auch durchaus kameradschaftliche und herzliche Welt der Söldner darzustellen...

Karasuk
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Ungelesener Beitrag von Karasuk » 21.04.2007 22:03

@Otto:

Eine Frage: wo kann man dann Söldner (in wenigstens Halbbannerstärke) anheuern, wenn sie nirgendwo unbeschäftigt lagern dürfen? Jetzt mal abgesehen von Fasar, Prem, Garen auf Hylailos und ehemals auch Kuslik? Speziell im Mittelreich?

Meine Idee dazu war ja mal, dass so was immer bei Bedarf ausgehoben wird, von Grund auf, aus den nachgeborenen Söhnen und Töchtern der ländlichen und städtischen Bevölkerung, die dadurch zu genügend Reichtum kommen können um nach ein oder zwei Feldzügen seßhaft werden zu können. Aber das passt offenbar nicht in die aventurische Realität (ganz abgesehen davon, dass der Verdienst niemals reichen kann, um in Ruhestand zu gehen). Oh, wenn nun das Söldnerheer an einem Ort ausgehoben wird, um es dann dorthin zu bringen wo es wegen Soldatenmangels gebraucht wird (wie weiland die zwischen Fasar und Hylailos allerorten ausgehobene alanfanische Fremdenlegion) - was dann?

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Ungelesener Beitrag von der.maekkel » 21.04.2007 23:58

Söldner haben meist einen festen Ort, Winterlager usw. wo man sie antreffen kann oder zumindest eine Kontaktperson findet, falls Der Söldnerhaufen irgendwo unterwegs ist.

Meist sind residierende Söldner in oder in der Nähe einer Stadt bekannt, sprich es sollte somit ein Leichtes sein, diese zu finden.

Dies kann ein Gutshof in der Nähe einer Stadt sein. Denn auch Söldner haben oft eine Familie und dergleichen und die werden wohl kaum mit auf Kriegszüge genommen.
Außer es ist ein Banner von "Korknaben" - Aber die haben bei mir eh keine lange Lebenszeit und noch seltener eine Familie um die sie sich sorgen.

Ich halte es etwas lockerer als Otto mit dem Erlaubnis Waffen zu tragen.

Karasuk
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Ungelesener Beitrag von Karasuk » 22.04.2007 00:21

Bei Otto wäre das aber nicht möglich, weil kein Landesherr ein solches Lager auf seinem Land erlauben würde.

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Otto Fassbender
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Ungelesener Beitrag von Otto Fassbender » 22.04.2007 00:38

Naja ganz so hart sehen wir das dann auch nicht, es gibt Aventurienweit genug Anlaufstellen für Söldner. Und mit den Winterlagern und den Dukatenfeilschern der Söldner sehen wir das ähnlich.
In der Nähe von Kriegsgebieten und auf Freiland in Grenzgebieten oder auch mal nahe von Städten wie Uhlden, Fasar, Kuslik oder anderen die fürs Söldnertum bekannt sind trifft man auch bei uns auf Soldhaufen die momentan keinem Vertrag gebunden sind.
Mit den harten Waffengesetzen ziehe ich auch nur in einer Gruppe durch, in der alle Spieler die ansicht teilen, das das für ne schöne Atmo sorgt.
In der anderen Gruppe orientiere ich mich da eher an den offiziellen Vorgaben.
Es ist ein altes, leidiges Thema, das manchmal an Logik fehlt, aber meinen Spielern verbieten, dass sie sich eine gewisse Ausrüstung mitnehmen will ich dann auch nicht....mit der einen Gruppe läufts halt ganz gut. Mag unter anderem auch daran liegen, dass sich auf dem Karren des Händler SC's nette Schmugglerverstecke finden, und der Weidener Ritter den Rest der Truppe als seine Gefolgsschaft darstellt. Für schöne Spielsituationen hat es aber schon durchaus gesorgt...z.B. Waffen an den Gardisten vorbeischmuggeln, sich mit einem Dolch gewissen Häschern zu erwehren oder auch mal äusserst spassige Bestechungs/Überredungsversuche. Am witzigsten war bisher, als ein Mitreisender Edler seine Jagdarmbrust zerdebbert hat und unser Maraskani ihm die ganze Zeit (mühsam) verschwiegen hat, dass er einen Bogen besitzt (gut versteckt unter einem Sack Mehl auf dem Händlerkarren.) Es ging um die Frage etwas zu Essen zu erlegen, und man musste auf Wurzeln und Beeren zurückgreifen, weil der Maraskani Schiss hatte, dass der Edle ihn wegen des Bogenbesitzes am Ende anschwärzt...

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Cifer
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Ungelesener Beitrag von Cifer » 22.04.2007 12:24

@Karasuk
Otto meinte, dass ein Landesherr keine kompletten Söldnertrupps unter Waffen direkt in seine Städte lässt. Irgendwo in der Pampa werden sie schon lagern dürfen. Und ja, Söldner ohne Banner sind quasi Einzelerscheinungen - deswegen ist meiner auch momentan am Überlegen, ob er sich nicht bald einen Schwertgesellenring holt um der lästigen Privilegienfrage ein Ende zu machen.

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 22.04.2007 16:14

Fragt sich ob so ein Schwergesellenring Privilegien bringt. Überall da wo es kein Schwertgesellentum gibt, also außerhalb großer Städte, bringt so ein Ring bei uns gar nichts.
Auf dem Land sind Krieger, Ritter und ähnliche am Drücker die nichts von so neumodischen Möchtegerns halten und der Halbschrat von Torwache hat mit einiger Wahrscheinlichkeit nur gehört wie der Gardehauptmann aus *setzte beliebige Kriegerakademie außer Vinsalt ein* schlecht darüber geredet hat, wenn überhaupt.

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Ungelesener Beitrag von Flo » 22.04.2007 16:17

Außerhalb großer Städte gibt es keine Stadtmauern, etc. :-) Und dort gilt auch das Recht der großen Städte, Schwertgesellen sind halbwegs anerkannt als Krieger. Natürlich, im tiefsten Hinterland finden sich sicher Barone, etc. die von sowas gar nix halten...

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 22.04.2007 16:22

Große Städte meint Punin, Vinsalt, Kuslik eben da wo auch die Schwertgesellen, sprich Ausbilder, sitzten.
Überall sonst bringt so ein Ring bei uns herzlich wenig.

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Ungelesener Beitrag von Flo » 22.04.2007 16:32

Laut MBK ist das Schwertgesellentum aber bereits jetzt die "dritte Säule des Kriegertums" und man bekommt ja neben Ring noch einen Gesellenbrief. Dementsprechend halte ich diese Einschränkung für reichlich übertrieben. Aber jedem, wie es ihm beliebt :-)

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Na'rat
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 22.04.2007 16:35

Im MBK stehen so einige Sachen die ziemlicher Blödsinn sind, das ist eine davon.
Schwertgesellen sind ausgewiesene Spezialisten an einer Waffe, meist leicht gerüstet, das Leben im Feld nicht gewohnt und als Befehlshaber meist denkbar untauglich von Kriegertum ist da nicht viel zu sehen, von rondrianischen Tugenden noch weniger.

Altarja
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Ungelesener Beitrag von Altarja » 22.04.2007 21:43

Außer es ist ein Banner von "Korknaben" - Aber die haben bei mir eh keine lange Lebenszeit und noch seltener eine Familie um die sie sich sorgen.
Was hat das jetzt speziell mit Zwergensöldnern zu tun? :???:

@ Schwertgesellen: http://www.dsa4forum.de/viewtopic.php?t ... rtgesellen

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Otto Fassbender
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Ungelesener Beitrag von Otto Fassbender » 23.04.2007 10:03

Das Waffenrecht ist bei uns eben auch meist eine Frage vom Stand. Unser Essalio-SG, der irgendwie sehr streunerhaft ist und alles andere als Adelig. (Sohn eines mittelständigen Kaufmannes), hat sich aber schon unter falschen Vorraussetzungen in seine SG Ausbildung geschlichen und versteht sich hervorragend auf die Hochstaplerei. Bisher hat noch keiner versucht ihm seine Fechtwaffen zu nehmen....er konnte selbst den hartgesottesten Andergaster Stadtwachen klar machen, das er ein horasischer Edler aus gutem Hause ist, und keiner hatte Bock mit dem eitlen Gecken einen Rechtstreit anzufangen. Wir spielen mit harten Waffengesetzen....aber alle Gesetze sind biegbar, man muss nur ein bischen Köpfchen einsetzen. Unser Ritter hat auch schon des Händlers schwere Windenarmbrust als das Kriegsgerät seiner Gefolgschaft durchgebracht und damit war der Käs' gegessen....
Den SG-Ring spreche ich auch nur bedingte Rechte in nicht so zivilisierten Gegenden zu, aber man kann mit geschickter Zunge (und guten Überreden und Rechtskunde TaW'S) mehr aus diesen Rechten machen, man muss halt nur überzeugend sein.

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Wulie
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Ungelesener Beitrag von Wulie » 23.04.2007 10:25

Ich handle das ganz einfach ab: Ausserhalb von Städten juckts keine Sau ob se Waffen tragen, und am Tor werden entweder die Waffen brav abgegeben, die Helden von der Wache verdroschen oder die Wache bestochen und die Waffe 5 m weiter vom nächsten Gardist abgenommen.

Adlige dürfen ihre Waffe behalten. Aber auch alle paar Meter dieses Recht dem nächsten Wächter erklären.

Und ich spiele gerne Söldner. Gerade WEIL sie keine Moral haben. Es gibt nahezu IMMER stress mit Kriegern, Moralaposteln

Wulie, Vorurteile ggn. Ehrenhaftigkeit 13

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