Verhältnis der "Staaten" untereinander 1040 BF

Allgemeines zu Aventurien, Myranor, Uthuria, Tharun, Den Dunklen Zeiten & Co.
Darjin
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Ungelesener Beitrag von Darjin » 26.04.2018 11:14

Toll, jetzt werde ich mich den Rest des Tages mit der Frage herum plagen, ob die Havener Flussgarde auch so komische Schilde hat.....
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Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 26.04.2018 12:53

Hehe, selbst da scheitert Vikings :censored:

Da haben sich die echten Wikis mit den Kastellen der Normannischen Nef wirklich was besseres einfallen lassen.

Und auch Efferds Wogen macht es besser und hat die Kastelle mit dem Vidsandr für Thorwal übernommen. ;)

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Herr der Welt
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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 26.04.2018 16:16

Die Thorwaler haben inzwischen mit den Winddrachen sogar Galeonen - und zwar in Reaktion auf die Unterlegenheit ggü. den Horasiern im letzten Krieg. Wer mit der Galeerenmacht Al'Anfa ein allzu großes Problem hat, kann denen auch entsprechende Schiffstypen als Neuanschaffung unterschieben. So schwer scheint der Technologietransfer nicht zu sein. Und als uthrische Überseemacht sollte Al'Anfa sich hochseetauglich rüsten - nicht nur in Konsequenz auf Phrygaios.
Das ist nur ein Beispiel dafür, dass man problematisch erscheinende Hintergrundsetzungen recht einfach ändern kann. Der Rattenschwanz an Konsequenzen tritt nur dann auf, wenn man genau darüber spricht (wie in Internet-Diskussionsforen). Am Spieltisch bleiben diese Zusammenhänge - wie die gesamte Hintergrundwelt - solange virtuell, wie sie nicht relevant werden. Und selbst dann treten sie nur insoweit in Erscheinung, in das Bewusstsein der Spieler, wie sie relevant sind. Die Hintergründe, die ich änderte - Reskalierung, Peuplierung (wenn man so will), politische Konstellationen - sind am Spieltisch sehr selten und dann meist wenig relevant. Aber sie verhelfen zu einer anderen, unserem Empfinden nach: besseren Vorstellung der Spielwelt: nicht winzig, entvölkert und apolitisch (überspitzt formuliert). Mögliche (nicht bedachte oder berücksichtigte) Konsequenzen sind mit der Suspension of Disbelief deutlich leichter vereinbar.

Darjin
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Ungelesener Beitrag von Darjin » 26.04.2018 19:01

afaik hat Al'Anfa schon zu DSA3 RSH Zeiten ein paar Schivonen (in Khunchom?) gekauft, da die Flotte aber im Grunde von den Grandenhäuser unterhalten wird und die alle ein wenig bescheuert sind und nur bis zu ihren eigenem Tellerrand sehen, haben die dann statt wenigen (auch im Unterhalt) teuren Schivonen lieber viele kleine Dromonen beschafft/selbst gebaut.
Afaik kann Al'Anfa in der eigenen Werft vor Ort keine Schivonen bauen - die Thorwaler haben ja eigens eine Werft in Thorwalstadt erweitert für ihre Winddrachen, bzw. einen kompletten Flottenstützpunkt im Norden für diese hochgezogen. Vielleicht würde sich das für Al'Anfa auch anbieten. Charypso oder Sylla bspw. hat den Vorteil, dass es am Südmeer liegt, aber noch sehr gut über die Goldene Bucht zu erreichen ist. Die Heimatflotte bleibt dann einfach auf Galeerenbasis (mangelnde Reichweite ist egal, Windunabhängigkeit und Tiefgang ist in der Goldenen Bucht aber vielleicht wichtiger), die Expeditionsflotte/Südflotte dann eher modernere Schiffe. Ob man diese weiterhin kauft oder irgendwo einen entsprechenden Flottenstützpunkt samt Werft und Infrastruktur hochzieht sei mal dahingestellt.
Selbst die Spanische Armada bestand ja nicht nur aus Karacken und Galeonen, sondern hatte auch ein paar Galeassen aus dem Mittelmeer dabei.
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Na'rat
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 26.04.2018 19:27

Darjin hat geschrieben:
25.04.2018 13:30
Die Otta ist heute immernoch ein geniales Schiff, für das, was Wikinger irdisch waren: Küstenraider. Ich kann mich nicht an nur ein bekanntes Seegefechte irdischer Wikinger erinnern....
Das ist ja gerade das Problem. Die Dinger sind super für Raubmord die Küste rauf und die Küste runter und die Flüsse entlang. Was die Nachbarn richtig verärgern würde. Wenn die Thorwaler Lowangen, Nostria oder Havenna abfackeln kräht kein Hahn danach. Wenn sie das mit Kuslik versuchen haben sie die einige Supermacht Aventuriens am Hals.
Was hat man stattdessen, von den Wikingern (ja ich weiß, die haben einige mehr gemacht als nur zu plündern, aber ich behaupte mal, dass das Plündern so der populärste Aspekt ist) irgendwie gar nichts.

Oder auch die Supermacht Horasreich, dass ist ein Riese der nur so vor Kraft und nationalistischen Sendungsbewusstsein strotzt, allen seinen Nachbarn Jahrzehnte (das Mittelreich mit viel Wohlwollen), Jahrhunderte (Nostria, Thorwal) oder gar Jahrtausende (die Waldmenschen im Süden) voraus. Setzt man einen Fuß vor die Grenze ist davon schon nichts mehr zu merken.

Zumal durch den Verlust einer Außenpolitik einiges an Innenpolitik verloren geht. Wenn die thorwalsche Königin ihre Unterlinge unter Kontrolle bringen muss, damit die eben nicht Kuslik angreifne und eine horasische Strafexpedition provozieren oder genau die richtigen Unterlinge dafür sucht, diese so an die Horasier los wird.
Oder die horasischen Expansionsbestrebungen im Sumpf von Verschwörungen und Kleinkrieg hinter den Kulissen versackt.
Oder das Mittelreich, militärisch am Ende, die Thorwaler bezahlt doch den Horasiern in den Rücken zu fallen. Das selbe Mittelreich fleißig den Sultan von Gorien stützt und jeden von dessen Söhnen, damit der den Kalifen in Schach hält.
uvam.

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 26.04.2018 20:19

@Herr der Welt bringt das Mal wieder super auf den Punkt wie ich finde.

Und ich stimme für meinen Teil völlig mit der Beobachtung überein, dass außenpolitische Wechselwirkungen erst dann eine Rolle spielen, wenn man sie im Abenteuer zum Thema erhebt.

Der Weg Außenpolitik Settingzentriert zu beschreiben und Wechselwirkungen etwa stets durch bilaterale Verflechtungen aufzuzeigen und so deropolitische Relevanz für die Taten der Heldengruppe zu erreichen scheint mir daher gangbar.

Als Ergänzung zu den RSHs ließe sich etwa eine Agenda aus Sicht der einzelnen Reiche entwickeln, wie diese im Bezug zu anderen Reichen zu handeln gedenken.
Da könnten dann auch Überlegungen wie die von @Na'rat drin stehen. Gelöst werden müssen diese nicht, können aber in der Agenda des Ziellandes wieder aufgegriffen werden, so dass ein bilaterales Geben und Nehmen, oder Hin und Her entsteht, ohne gleich die Settings zu killen.

@Marinetechnik
Idealerweise verfügt jede Flotte über Segel- UND Ruderschiffe.
Es gibt nicht ein Superschiff für alle Aufgaben.

Die Hanse hatte z.B. auch immer Schniggen und Koggen im Verband im Einsatz. Gleiches gilt für Venedig, Rom, die Malteser...

Darjin
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Ungelesener Beitrag von Darjin » 27.04.2018 11:42

Vasall hat geschrieben:@Marinetechnik
Idealerweise verfügt jede Flotte über Segel- UND Ruderschiffe.
Stimme ich nur teilweise zu: wichtig ist, dass eins der angrenzenden Meere/heimische Gewässer entsprechende Bedingungen(inklusive potentiell dort operierenden Opponenten) bietet.
Royal Navy,
USNavy,
Marine des Königreichs Portugal,
Niederlande,
etc...
...hatten alle afaik eine neben den Seglern verschwindend geringe Anzahl (im Grunde gegen Null) an Rudergetriebenen Schiffen.

Übertragen macht es auch für das Horasreich (ohne Zyklopeninseln) oder das Bornland oder Nostria nur sehr wenig Sinn, Galeeren zu unterhalten. Man hat eine sehr offene Küste, die Hochsee ist gleich vor der Tür. Eine durch Inseln, Flachwasser und unbeständige Winde dominierte Küstenseefahrt ist kaum gegeben.

idiotisch ist hier imho dass ausgerechnet in Harben das Mittelreich auch Galeeren stationierte.... in Havena hätte es noch bedingt Sinn gemacht durch die Marschen und das Flussdelta...
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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 27.04.2018 12:00

So gesehen passen die Ottas auch um die Olportsteine und in die ganzen Buchten und Fjorde da oben.
Rund um die Zyklopeninseln passen dann auch Galeeren (vielleicht hat das Mittelreich deshalb welche in Harben?
Die Ostküste hat ja auch einige Buchten, vorgelagerte Inseln usw. Festumer Bucht über Al'Anfa bis Setokan. Entlang der Küste könnte schon brauchbares Galeerengebiet sein.

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 27.04.2018 12:30

  1. Ich schrieb von Flotten bis ca 1550 n.Chr. Hätte ich vielleicht gleich dazu schreiben sollen. :)
  2. Ich schrieb allgemein von Ruderschiff. Das muss keine Galeere sein, sondern meinte jede Art von ruderbarem Schiff. Der Übergang Reines Segelschiff > gerudertes Segelschiff > gesegeltes Ruderschiff > Reines Ruderschiff ist ja fließend. Oben genannte Schnigge, oder auch eine Knorre ist z.B. ein gerudertes Segelschiff und explizit hochseetauglich.

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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 27.04.2018 13:30

Bis auf die US Navy gab es die wohl alle auch damals :grübeln:

Darjin
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Ungelesener Beitrag von Darjin » 27.04.2018 14:04

Aber Vasall hat schon recht, vor 1500 war auch bei der Royal Navy (bzw. damals Tudor Navy) Ruderschiffe noch weiter verbreitet. Die sind ab 1500 langsam verschwunden als die Segler immer besser kreuzen konnten, größer und schneller (mehr Reichweite) wurden und der Fokus sich immer mehr auf die Überseekolonien und den damit verbundenen Handel (auch und gerade im Kriegsfall) verschob.
Auch liegen dort die Phasen, wo es schwierig ist zwischen Spanien und Portugal (Personalunion 1580-1640) bzw. Spanien und Niederlande (Unabhängigkeit ab 1648 anerkannt) zu differenzieren.

Allerdings habe ich gerade bei Schivonellas und Geleitschivonen durchaus das Gefühl, dass deren irdischen Entsprechungen nicht vor 1600 existierten. Bis auf das Bornland und Nostria fällt mir gerade ohne ins EW zu schauen eh keine aventurische Seemacht ein, die nicht über Ottas oder Galeeren (und wenn es aus historischen Gründen ist) verfügt.
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Andwari
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 27.04.2018 18:01

"Hochseeschifffahrt" ist in Aventurien auch weitgehend unnötig: die längste notwendige, wichtige Strecke ist Chorhop-Brabak mit 600 Meilen, Olport-Riva wäre mit 900 noch länger, hat aber mit Ifirnshavn und Nordaport zwei mögliche Zwischenhalte - und wird ja gerade auch von niedrigbordigen Ruderbooten befahren. Im Südmeer kann man vllt. über etwas längere Strecken reden, wenn man Roninshagen-Selem nicht als relevant sehen, sondern z.B. direkt Thalusa-Al'Anfa fahren will (1000 Meilen).

Es ist also ziemlich willkürlich, wenn man die Schiffahrt in Aventurien an irdische Ozeane anlehnt und nicht festlegt, dass das eigentlich ähnlich wie eine Fahr Marseille-Rom oder Stralsund-Visby sei. Die meisten Strecken Aventuriens bieten sogar die Möglichkeit, täglich bevor es dunkel wird, einen Hafen anzusteuern. Ob der wildeste Sturm an der Siebenwindküste jetzt eher wie einer im Mittelmeer oder am Kap Hoorn ist, bleibt auch egal - Schiffe können auch bei ersterem Scheitern.

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 30.04.2018 19:09

Wie sieht es wohl mit den Ansprüchen des Mittelreichs in Maraskan aus?
Oder hat man diese Ambitionen begraben?
Hat Euer Held das Zeug zum Lehrmeister? Horasischer Vagant @ Euer Held als Lehrmeister

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Ungelesener Beitrag von Darjin » 30.04.2018 23:51

Man hält die Ansprüche per forma aufrecht, allerdings macht man sich keine Illusionen, dass man Maraskan noch 'befreien' könnte. Die Basis in Khunchom und Aranien fehlt, die Perricumer Flotte ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Die Südmaraskaner sind stolz, auf das was sie geschafft haben und würden sich nicht mit den Garethjias verbrüdern. Khunchom, Al'Anfa und das Bornland haben mehr Interesse an einer Kooperation mit dem freien Maraskan als mit dem Mittelreich. Haffax' Erben auf Maraskan sind militärisch noch stark genug um einem allein agierendem Mittelreich widerstehen zu können.
Das einzige was bleibt wäre ein aranisch-garethischer Beistandspakt. Die aranische Flotte unterstützt die Garether (aber auch kaum mehr), dafür stellt das Mittelreich Aranien gegen Gorien bei, was aber de facto kaum vom Mittelreich leistbar ist, insbesondere da Gorien pro forma zum Kalifat gehört und das Mittelreich sich ja gerade in Süd Almada zu einer Lösung durchgerungen hat. Dies könnte höchstens eine Stärkung des internen Zusammenhalts im Kalifat zwischen Kalif und Gorien zur Folge haben.
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