DSA5 Tar'Ulah

Allgemeines zu Aventurien, Myranor, Uthuria, Tharun, Den Dunklen Zeiten & Co.
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Xuhung
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Tar'Ulah

Ungelesener Beitrag von Xuhung » 22.03.2018 15:39

Liebe Community

Ich Plane meine Heldengruppe Tar'Ulah finden zu lassen Quelle Wiki: (http://de.wiki-aventurica.de/wiki/Tar%27Ulah)
Gerne wollte ich mal eure Meinung zu diesem Vorhaben einholen.
Fragen welche mich umtreiben dazu sind:
-Wo könnte man es im Königreich Rommilys finden
-Wie kommt man hinein
-Was lebt da unten (Gegner und Verbündete)
-Andere Gefahren
-Darstellung und Fluff
-Sollte man Tar'Ulah überhaupt zum Gegenstand eines Abenteuers machen oder sollte es mehr eine LEgende bleiben?

Vielen Dank für eure Meinungen und Anregungen.

Liebe Grüsse Xuhung
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Felix Möller
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Tar'Ulah

Ungelesener Beitrag von Felix Möller » 22.03.2018 20:50

Macht euch halt darauf gefasst, dass es ein ziemlicher Dungeoncrawl wird, wenn dort noch Vampire leben, werden die sicher nicht freundlich gesinnt sein.
alternativ könnte ein Teil der Brillantzerge in spe in den Untergrund gegangen sein und sich (wie Tiefzwerge) einfach nicht mehr blicken lassen
Ilarist, aber nicht nur im Herzen...

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Xuhung
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Tar'Ulah

Ungelesener Beitrag von Xuhung » 24.03.2018 10:31

Die Idee ist gut. Ich glaube allerdings das es dort keine Vampire mehr gibt oder höchstens mindervampire.
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Darjin
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Tar'Ulah

Ungelesener Beitrag von Darjin » 24.03.2018 11:06

Spontan hätte ich gesagt, ein Friedhof mit alten Krypten wäre bestimmt ein guter Eingang - aber da ist im ehemaligen Königreich Rommilys ja so viel passiert...
Alternative wäre vielleicht die Familienkrypta einer Herrscher-Familie auf irgend einer kleinen Burg/unter der Burgkapelle oder so. (GoT lässt ein wenig grüßen).

Man könnte die Helden auch einfach an der Oberfläche mit der Legende konfrontieren und sie dann in einen Dungeon mit vielleicht Vampiren scheuchen, so dass der Schluss für die Spieler und Helden, dass es "Tar'Ulah" sein muss, eigentlich naheliegt - aber diesen nie wirklich bestätigen.

Nur: Was für eine Motivation/was für einen Gewinn sollte man überhaupt aus einer Expedition nach Tar'Ulah (oder in den Keller der nächsten verlassenen Ritterburg) haben?

Ich persönlich finde die Idee von den Resten eines Vampirkönigreichs interessant um den Legenden-Hintergrund der abergläubischen Landbevölkerung etwas zu bereichern und als für den Helden ungreifbares etwas - aber es ist imo too much um das in ein paar abendlichen Sitzungen durchzubraten.
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Jadoran
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Tar'Ulah

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 24.03.2018 11:31

Bei Vampiren stellt sich eben die Frage, wie sie sich ernährt haben sollen... allenfalls könnte man noch 1-2 setzen, die mit Hilfe eines oberirdischen Kultes durch rituelle Blutopfer fortbestehen und sich als Wächter und Bewahrer der Geheimnisse sehen, aber keine Expansionsgelüste zeigen. (Mit mehr als einem, seine Kräfte sinnvoll einsetzenden, Vampir wird eine normale Heldengruppe ohnehin nicht fertig.
Je nach "Aventurieninstanz" kann das unteridische Reich durchaus ein ausgedehntes Kavernensystem sein, in dem sich zuweilen auch menschliche Schatzsucher herumtreiben, die sich mit Untoten, alten Fallen und den generellen Problemen des Lebens unter Tage herum schlagen. Dann könnte es ein paar wohlgehütete Geheimeinstiege geben, von denen einer von dem "Vampirkult" bewacht wird, ein anderer sich im Keller einer "Schatzsuchergilde" befindet und noch einer seit kurzem zufällig durch die Kanalisation Rommilys erreichbar ist.

Dann würde man unten auf Gruftasseln und ähnliches Getier etc stossen, Untote und Geister, eventuell menschliche/zwergische Abenteurer und an zentralen Stellen Kultisten und/oder einen Vampir, die als Grabwächter/Wissensbewahrer fungieren.
Bis auf Untote und Getier können alle auch Verbündete werden, je nachdem in welcher Lage man sie antrifft und welche Interessen man signalisiert. Kultisten, die Vampir A folgen, der nicht will, dass man den damals mit viel Mühe eingesargten Weltherrschafts-Obervampir B aufweckt, weil er dann mit deren Rachsucht zu rechnen hat ... und gerade gegen menschliche Grabräuber kämpfen, die die goldenen Siegel des Sarggefängnisses klauen wollen... können ebenso auftreten wie Kultisten, die der Meinung sind, dass niemand ausser ihnen von der Lage der Supergeheimbibliothek wissen sollte, die sie bewachen, und deswegen zur Blutspende aufrufen.
Geister können einfach nur hinterhältig sein oder Erlösung suchen. Selbst intelligente Untote Mumien) können ggf. kooperationsbereit sein.
Menschliche Schatzsucher ebenso, wobei die natürlich auch einfach goldgierige und mordbereite Konkurrenten sein können.

Platzieren würde ich es ziemlich genau unter (oder zumindest nahe) Rommilys - aber wenn man in das Höhlensystem nicht so einfach hinein kommt und die Geheimnisse hauptsächlich in Stein gemeisselt sind, dann gibt es auch in der Stadt kaum Ressourcen, das "aufzurollen".

Die "Stadt" der Vampire würde ich einer von Brücken durchzogenen unterirdischen Canyonschlucht platzieren, wo die Helden sich sozusagen von Säule zud Säule bzw. Schwalbennestpalast zu Schwalbennestpalast vorarbeiten müssen. Die Stadt würde sich dann also eher vertikal ausbreiten als horizontal.
Dann kann es da auch Wasser, und damit Pilze geben, darauf aufbauen dann Viechzeug wie Höhlenspinnen, Gruftasseln etc.
Falls Du noch 1-2 Vampire als Träumer und Bewahrer alter Grösse (samt unterstützendem Kleinkult) bringst, würde ich die nur einen ganz kleinen Teil der alten Hauptstadt bewohnen lassen. Die Vampire würde ich persönlich als hochkultivierte Gelehrte und tendezielle Stubenhocker bringen, die sich mit guten Argumenten und Verführungskünsten wehren, aber praktisch keine Kampferfahrung haben. (woher auch...). Auch der Kult der Blutspender sollte tendenziell keine stark überdurschnittlichen Kämpfer aufweisen (u.a. damit sie Hilfe brauchen können) aber auch, weil sie sonst "oben" in Rommilys mehr Einfluss gewinnen würden.

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Xuhung
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Tar'Ulah

Ungelesener Beitrag von Xuhung » 24.03.2018 15:08

Die Ideensammlung is sehr gut, jedoch stelle ich Fest dass es wohl ein grosses Abenteuer wird. Ich mache mir natürlich auch sorgen, wenn es Bekannt wird dass Tar'Ulah gefunden wurde, es Aventurien stark verändern kann. Nicht nur der neugewonnene Reichtum der daraus resultiert sondern auch der Wissensdurst von Magiern und der Kriche lassen das Vorhaben zu einer eigenen Kampange werden.

Sollte Xymatuur noch dort unten schlafen und erwachen, ist die Welt dem Tod geweiht....

Man müsste es etwas mehr eingrenzen und geheimer halten können, weil es sonst ausufert.
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Jadoran
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Tar'Ulah

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 24.03.2018 16:56

Es müsste ja erst einmal den Entdeckern klar sein/werden, dass es tatsächlich Tar'Ulah ist. Um das zu identifizieren, müssten sich das sehr gebildete Leute unten anschauen (und es wieder nach oben schaffen) - und es dann veröffentlichen. Was sie nicht unbedingt tun würden, wenn sie sich davon eigenen Ruhm versprechen und es lieber selbst analysieren).
Dann kann auch noch eine sehr grosse Diskrepanz zwischem Mythos und Wahrheit bestehen. Die in den Archiven festgehaltene Info etwa, dass der Kaiser von Bosparan regelmässig seine eigene Schwester begattete, Pardona eine Erwählte des Namenlosen ist und es sich bei Borbarad um einen gefallenen Halbgott handelt... erschüttert heute keinerlei Grundfesten mehr. Viele echt heisse Geheimnisse von damals sind heute nur noch für Historiker interessant.
Aber selbst wenn da richtig interessante Chroniken in die Wände gemeisselt sind (warum sollte man zeitloses Wissen vergänglichem und transportablem Pergament anvertrauen...) braucht es Gelehrte, die das erkennen, anstatt tumbe Schatzsucher, die nur nach Gold und Edelsteinen suchen.
Ausserdem gibt es in Aventurien so viele Grosse Geheimnisse und so wenig Ressourcen, sich um sie zu kümmern. Rommylis ist beinahe Frontstadt... da hat man andere Sorgen, als tief zu graben.

Mit anderen Worten: Wenn es allgemein bekannt würde, würde es sicher viele Leute interessieren - aber auch die alten Kultstätten unter Gareth sind kanonisch und beinahe unbekannt...

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