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Riesenameise

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Laske Hjalkason
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Re: Riesenameise

Beitrag von Laske Hjalkason » 06.01.2017 23:58

Denarion Mogelbaum hat geschrieben:Ich verstehe nicht, wo das Quadrat-Kubik-Gesetz, von dem ich zuerst von einem gewissen Sheldon Cooper gehört habe, die Größe der Ameise nach oben begrenzen soll.
Naja wenn Du doppelt so groß bist, dann ist der Querschnitt Deiner Muskeln 4 mal so groß, d.h. Du bist 4 mal so stark. Deine Masse nimmt um Faktor 8 zu.
Stell Dir vor Du wärst doppelt so schwer und Deine Stärke bleibt dieselbe, dann hast Du schonmal ein Problem mit dem Aufstehen.

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Herr der Welt
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Re: Riesenameise

Beitrag von Herr der Welt » 07.01.2017 08:57

Dann muss man aber auch Drachen, Riesen, etc., wahrscheinlich auch schon Trolle in Frage stellen. Es gibt sie aber. Deal with it.

Problematisch bei Insekten ist, dass ihre Atemorgane bei zunehmender Größe stärker anwachsen müssen - nämlich um ~30% stärker, so dass neben den Tracheen irgendwann andere notwendige Organe keinen Platz mehr hätten. Die größten aventurischen Insekten - gewöhnliche Riesenameise, Großer Schröter, Höhlenspinne und co. - sind immer noch um einiges größer als das, was im irdischen Karbon herumkrabbelte. Käfer gab es noch gar nicht und nie in herausragender Größe. Alles andere war eher flach gebaut und bewegte sich bodennah, so dass das Gewicht verteilt werden konnte (das Ding sieht jetzt nicht besonders spinnentypisch aus).

Offensichtlich sind solche Fragen für ein Fantasy-Setting nicht wichtig. Oder hat jemand die schon angesprochene Kankra hinterfragt, als er den 'Herr der Ringe' gelesen/gesehen hat?

Allerdings würde ich davon absehen, dass eine derart große Ameise noch das Vielfache ihres Körpergewichts tragen kann. Das klappt dann tatsächlich nur bei entsprechend geringer Größe. Das würde auch auf künstlich vergrößerte Insekten zutreffen, etwa durch Entfesselung des Getiers. Die Viecher sind dann eben so stark wie andere Tiere dieser Größe.

Denderajida_von_Tuzak
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Re: Riesenameise

Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 08.01.2017 00:50

Du könntest die Vorderbeine (bzw. alle Beine) auch mit einer Art Klettenstruktur besetzt sein lassen (die die Ameise braucht um nahezu senkrechte Wände hochzuklettern bzw. um Dinge festzuhalten). Bei 1-5 auf W20 bleiben Gegenstände, die damit berührt werden, daran hängen - etwa Rüstungsteile bei gelungenen Treffern oder Waffen/Schilde bei Paraden (falls Waffenparaden überhaupt möglich sind). Dann würde eine Probe auf Festnageln bzw. Entwaffnen fällig (würde der Ameise irgendwas zwischen KK 25 und 30 geben), was sowohl schlecht für die (N)SC wie auch die Ameise ausgehen kann (deren Gliedmaßen auch bei mißlungenem Festnageln/Entwaffnen immer noch festhängen).

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Na'rat
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Re: Riesenameise

Beitrag von Na'rat » 08.01.2017 12:22

Ich empfehle im Zusammenhang mit Riesenameisen mal bei Herdot nachzulesen, Buch 3, 102-105. Ameisen müssen ja gar nicht furchtbar groß sein, es müssen nur viele sein.

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Eadee
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Re: Riesenameise

Beitrag von Eadee » 08.01.2017 12:35

Herr der Welt hat geschrieben:Allerdings würde ich davon absehen, dass eine derart große Ameise noch das Vielfache ihres Körpergewichts tragen kann. Das klappt dann tatsächlich nur bei entsprechend geringer Größe. Das würde auch auf künstlich vergrößerte Insekten zutreffen, etwa durch Entfesselung des Getiers. Die Viecher sind dann eben so stark wie andere Tiere dieser Größe.
Ich bin kein Physikexperte aber ich verstehe nicht so recht wieso die absolute Größe Einfluss auf die relative Kraft haben sollte. Ist das irgendeine Gesetzmäßigkeit die ich nicht kenne oder nur eine Schlussfolgerung aus dem Bauch heraus?
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Re: Riesenameise

Beitrag von Gorbalad » 08.01.2017 12:41

Die Eigenmasse wächst mit dem Kubikmeter des Maßstabs (doppelt so lang, hoch und breit = 8faches Volumen), die Kraft hängt aber am Muskelquerschnitt, also nur doppelt so breit und hoch = 4mal so stark. Gleiches gilt für die Stabilität von Knochen.

Darum sind die Beine eines Elefanten in Relation zum ganzen Tier auch viel dicker als die einer Ameise.

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Re: Riesenameise

Beitrag von Eadee » 08.01.2017 14:48

Das bedeutet dann, wenn ein Mensch auf Ameisengröße verkleinert würde wäre seine relative Kraft auch signifikant größer (wenn wir mal die anderen Probleme ignorieren würden die damit einhergingen)?
Interessant.
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Re: Riesenameise

Beitrag von Gorbalad » 08.01.2017 17:07

Geht man davon aus, dass Dichte, Festigkeit usw. alle gleich bleiben, wäre ein 2 m Mensch auf 2 cm verkleinert also 1/(100*100*100) so schwer, aber 1/(100*100) mal so stark.

Sagen wir, er wiegt normalerweise 100 kg und kann 150 kg heben (Gewichtheber-artig oder halt sein Eigengewicht plus eine 'normale' Last wie Zementsäcke oder Ausrüstung und Rucksack).
Ant-Man wiegt dann 1/1 000 000 davon, also 0,1 g und kann 1/10 000, also 15 g heben. Also nicht mehr das 1,5-fache sondern das 150-fache seines Eigengewichtes.

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Re: Riesenameise

Beitrag von Eadee » 08.01.2017 18:15

Klasse!
Ich hätte jetzt schlicht blauäugig die DSA Traglast umgerechnet da diese wohl mehr Spielrelevanz hat, aber mit dem maximal stemmbaren Gewicht zu arbeiten macht natürlich weit mehr Sinn.
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Re: Riesenameise

Beitrag von Denarion Mogelbaum » 08.01.2017 19:58

Wie ich sagte, würde ich die so vergrößerte Ameise anatomisch verändern (das muss man ja von außen nicht sehen), und so auch die Atemeffizienz verbessern. -- Aber da Magie etwas Feines ist, sollten wir die nachfolgende Untersuchung nur dem in Tierkunde bewanderten Anatomen zugestehen. [WINKING FACE]

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Re: Riesenameise

Beitrag von Morakh » 13.01.2017 15:21

Ein lieber Freund hat mal den Zeichenstift für mich geschwungen. Man beachte insbesondere "Baumstamm und Wasserloch" auf der Kopfplatte - die spezielle Jagd-Anlockmethode der "Hornemse". Ein Wunder der Evolution - oder das Ergebnis irgendeines kranken, schwarzmagischen Geistes. :lol:
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