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Untote Transportmöglichkeiten...

Allgemeines zu Aventurien, Myranor, Uthuria, Tharun und den anderen Spielewelten von Ulisses & Uhrwerk.
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GrisGris
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Untote Transportmöglichkeiten...

Beitrag von GrisGris » 11.12.2016 08:47

Wie viele Personen könnten mittels mit Holzgerüsten verbauten und Lederhaut überzogenen Brustkorb eines skelettierten, untoten Mammuts beziehungsweise eines skelettierten, untoten Horndrachen in demselben halbwegs bequem Platz finden (stattliche, ausgewachsene Exemplare)? Und behält Letzterer seine Flugfähigkeit? Da tendiere ich zwar stark zum Nein, weil ja die Flugfähigkeit von Drachen hauptsächlich ihrer Magie entspringt, aber ich frage mal ;)

Und ja - ich weiß, dass man sich mit so einem Transporttier in den meisten Gegenden Aventuriens nicht blicken lassen kann. Und bezüglich Drache ist mir klar, dass der Karfunkel nicht nekromantisch beeinflussbar ist, aber das tote Gerippe sollte ja trotzdem durch Thargunitoths Wirken erhebbar sein...

Danke schonmal,

Leo

Andwari
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Re: Untote Transportmöglichkeiten...

Beitrag von Andwari » 11.12.2016 11:48

Für den Horndrachen sind in der ZooBot keine Körpermaße außer der Flügelspannweite - das Gewicht (im Vergleich zu anderen Drachen) ist sehr überschaubar = nur 1 Quader statt 12 beim Kaiserdrachen, Riesenlindwurm, 9 beim Purpurwurm - selbst Perldrachen bringen 2,5. Den Perldrachen hab ich mir immer etwas wie "Fuchur"aus der Unendlichen Geschichte vorgestellt - schon da wäre eine Reise im Brustkorb sehr eng bis unmöglich.
=> da geht innen gar nix oder vllt. eine Person liegend wie im Hängegleiter.
=> erhobener Drache ohne Karfunkel =/= Flugfähigkeit.

Mammut-Brustkorb würde ich sagen ist halbwegs bequem ein 2-Sitzer vis-a-vis, wenn alle schmal sind, und das Reisen in der Economy-Class gewöhnt, kann man 4 Personen unterbringen. (2+2) So ein Brustkorb braucht mMn noch einiges an Ingenierskunst, bis da keiner mehr unten rauspurzelt und die Bandscheiben-Dämpfung und Seitenaufprallschutz lassen bei älteren Mammuts auch oft zu wünschen übrig.

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AngeliAter
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Re: Untote Transportmöglichkeiten...

Beitrag von AngeliAter » 11.12.2016 12:18

Auch die Wärmedämmung dürfte nicht wirklich das gelbe vom Ei sein. So ein Mammut-Dings bietet ja eine große Angriffsfläche gegenüber der Kälte aber besitzt keine eigenen Wärmegeneratoren.
Natürlich könnte man es dann in wärmeren Gebieten einsetzen aber dann dürften auch recht schnell Schäden durch wilde Jägersleute entstehen, die das Ding mit einer Jagtbeute verwechselt haben.
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Re: Untote Transportmöglichkeiten...

Beitrag von Eadee » 11.12.2016 12:39

Ich glaube hilfreicher wäre es den Stein-Wandle! anzustrengen (gut früher war der derselbe Zauber wie Totes Handle!), auf die Weise kann man noch andere Materialien in das Mammutskelett einbauen die dann dennoch zum Golem gehören und damit keine Belastung sind. Da ist dann Wärmedämmung und Komfort viel besser.

In so einem ausgewachsenen Mammut kann man wohl sicher 3-4 Leute unterbringen oder eine kleine singlewohnung einbauen. Wenn es beengt sein darf und nur über ein (a la trojanisches Mammut) dann lassen dich (bei minimaler bis keiner Rüstung) bestimmt bis zu zwei Dutzend Leute dort hineinstapeln, angenehm ist das aber nicht, vor allem wenn das Mammut läuft.
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Re: Untote Transportmöglichkeiten...

Beitrag von AngeliAter » 11.12.2016 13:20

Kommt natürlich darauf an, wenn das Transportgut zur besseren Lagerung ebenfalls erst getötet und dann wiedererweckt wird, sind Beschwerden über die Transportqualität definitiv eine Sache der Vergangenheit.
Grundsätzlich würde ich dieser Idee auch nachgehen, das senkt zum einen die Kosten für die Verpflegung der Gruppe ungemein und sicher den Gruppenfrieden für die nächsten.. hunderten von Jahren. Dann wäre dies natürlich eine Verschleißfrage aber die Gruppe kann ja selbstständig für neue Ersatzteile sorgen.
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Re: Untote Transportmöglichkeiten...

Beitrag von GrisGris » 11.12.2016 20:19

Bezüglich "Stein Wandle": Laut WdZ gilt Leder als asfalothisches Material. Ich denke Holz ebenso, während Knochen klar Thargunitoth zugeordnet ist. Ist es denn möglich da verschiedene Materialien zu kombinieren? Darüber hinaus: warum sollte da Wärmedämmung und Komfort besser sein? Kann ich nicht nachvollziehen...

Bezüglich Verschleißfrage und Jägern: man könnte doch hypothetisch zuerst das Mammut erheben, dem einmal Resistenz gegen Wunden, Immunität gegen kritische Treffer und mittels Ahnenerhebung Steinknochen geben. Dann sollte die Grundstruktur schon mal äußerst schwer zu knacken sein. Dann eventuell eine größere Menge Leder (sagen wir von zwei Mammuts - denn durch die Verarbeitung geht definitiv Material verloren und plausiblerweise wird ja das größte Mammut als Untoter wiedererweckt) zu zwei Untoten erheben und denen wiederum Resistenz gegen Wunden und Immunität gegen kritische Treffer verpassen. Zur Innen- und Außenverkleidung ein gewünschtes flauschiges und wärmedämmendes Material in rauen Mengen mittels Hartes Schmelze in die gewünschte Form bringen (so ließe sich ein wesentlich dickeres Fell erzeugen, als es irgendein Tier natürlich hervorbringt; optional könnte man da auch Wolle einsetzen).

Bezüglich Temperatur: Glyphe der elementaren Attraktion wäre wohl denkbar, um die Innentemperatur wohlig warm zu halten...

Bezüglich Belastung: Nachdem die KK eines Untoten in der Regel bei der Wiedererweckung ordentlich gesteigert wird und Ausdauer kein Thema mehr ist, sollte das Reittier da doch eigentlich keine Probleme haben. Oder irre ich mich da?

Bezüglich Ahnenmacht Steinknochen: Wäre da halt sehr ratsam Halterungen für die Konstruktionen vor der Erhebung zu befestigen. Sonst wird es mit konventionellen Methoden schwer den Knochen zu bearbeiten. Aber optional bleibt ja noch immer der Hartes Schmelze, wenn das auch sicher mit größerem Aufwand (Kooperation mit dem Handwerker, denn der Magiewirkende wird kaum nebenher Holz- und Lederverarbeitung erlernt haben) und halt dem Verbrauch von AE (zwar nicht permanent, aber trotzdem...) verbunden.

@AngeliAter: Was meinst du mit Transportgut?

Übrigens habe ich nicht vor eine Heldengruppe mit dem untoten Mammut auszustatten. Eventuell eine kleinere Gruppe von NPCs, die aus sieben Leuten besteht (eine davon eine erfahrene Nekromantin). Aus Gründen der Atmosphäre wäre ich geneigt im Brustkorb die Nekromantin und eine zivilisiertere Begleiterin unterkommen zu lassen.
Bestimmt ließen sich noch an den Flanken jeweils kleine Zelte auf Plattformen befestigen und oben auf auch eine Holzplattform mit einem etwas größeren Zelt. Dann könnte ich in den zusätzlichen, eher bescheidenen Zelten an den beiden Seiten jeweils eine Person schlafen lassen und in dem oberen Zelt drei weitere.

Das Mammut würde nicht als Kampfmittel eingesetzt werden, sondern als eine Kombination aus Kutsche für unwegsames Gelände für die beiden im Innenraum und wandelndes Nachtlager für die restliche NPC-Gruppe, die sich ausschließlich im Ork-, Gjalsker-, nördlichen Svellt-, Nivesenland und dem Hohen Norden bewegen würde.

Die Lederhülle mit etwaiger Fellumkleidung ist (wie den obigen Vorschlägen unschwer zu entnehmen) natürlich nicht als "Tarnung" gedacht. Also dafür das untote Tier als lebendiges erscheinen zu lassen, sondern ich halte es einfach für die geeignetsten Materialien die Hülle zu umkleiden und gegen die Witterung zu schützen...

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Re: Untote Transportmöglichkeiten...

Beitrag von Eadee » 11.12.2016 22:50

GrisGris hat geschrieben:Bezüglich "Stein Wandle": Laut WdZ gilt Leder als asfalothisches Material. Ich denke Holz ebenso, während Knochen klar Thargunitoth zugeordnet ist. Ist es denn möglich da verschiedene Materialien zu kombinieren?
Ich berufe mich auf einen Präzendenzfall in einem offiziellen Abenteuer Meisterinformationen: Das Grabmal von Brig-Lo wenn NSCs sowas bereits getan haben muss es möglich sein, auch für die Helden.
GrisGris hat geschrieben:Darüber hinaus: warum sollte da Wärmedämmung und Komfort besser sein? Kann ich nicht nachvollziehen...
Weil sich rein aus Knochen eines einzigen Tieres nicht so prima abdichten lässt. Weil Polstermöbel im Interior einfach luxuriöser sind als Knöcherne Sitzbänke. Außerdem unterstelle ich das man z.B. mit HARTES SCHMELZE! Das Skelett nachbessern, ergänzen oder gar umgestalten wann und trotzdem danach noch einen Golem daraus machen kann, während man bei Untoten in der Regel auf einen einzigen Leichnahm beschränkt ist.
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Re: Untote Transportmöglichkeiten...

Beitrag von AngeliAter » 12.12.2016 05:48

@GrisGris: das Transportgut sind selbstverständlich die armen Opfer die damit transportiertt werden.
Bei der Glyphe der elementaren Attraktion sollte man vorsichtig sein. Die erwärmt ja um eine Temperaturstufe. Was aber, wenn man durch einen Zufall in einem 20 Grad warmen Bereich landet? Jep, die kocht dann mal eben auf 60 Grad die Fracht... oder man zerstört die Glyphe schnell genug.
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Re: Untote Transportmöglichkeiten...

Beitrag von GrisGris » 12.12.2016 08:55

@Eadee: Das besagte Abenteuer besitze und kenne ich leider nicht :/

Bezüglich Innenraum scheinst du ein anderes Bild zu haben, als ich: zuerst wird am unteren Brustkorb eine Bodenplattform mit Holz installiert, an den steigenden Wölbungen weitere kleine Plattformen, die als Sitzgelegenheit dienen und in der Mitte ein Tischchen. Unter den Sitzen wäre dann noch Platz für kleine Truhen oder Ähnliches. An der Wirbelsäule oben kannst du dann noch andere Utensilien befestigen - Netze, in denen Habseligkeiten baumeln, eine Lichtquelle (Flim Flam-Artefakt, Gwen Petryl Stein, Phosphorpilz sind aufgrund der Brandgefahr gegenüber Lampen, Laternen und Fackeln wohl zu bevorzugen). Die Holzelemente kann man dann ja noch mit Polstern versehen. Wenn dieser Arbeitsschritt beendet ist, ziehst du dem Brustkorb eine lederne Hülle drüber und weitere Pelz- und/oder Wollschichten, die gegen Kälte und Wind schützen. Der Hartes Schmelze sollte nur bei der Erschaffung einer durchgehenden dickeren Außenschicht herangezogen werden (was aber nach jetzigem Überlegen von mir unnötig erscheint, weil ich ja mehrere Lagen nehmen kann), und/oder bei dem Anbringen des Leders. Also Haken aus Knochen erzeugen, damit das Holz stabil aufliegt, beziehungsweise die Hülle effizient aufgespannt werden kann. Wieso sich die Knochen unter Zuhilfenahme dieser Methode nicht ähnlich gut abdichten lassen können sollten, wie das Grundgerüst eines Zeltes, kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

Deinen Einwurf wegen "auf einen einzigen Leichnam beschränkt" scheint auch auf einem Missverständnis zu beruhen. Das größte Mammut wird nur minimal zum Anbringen der "Bauelemente" modifiziert und bildet einen Leichnam. Die eine Lederhaut bildet einen Leichnam, die andere Lederhaut auch einen Leichnam. Also mit dem skelettierten Mammut drei gesonderte Erhebungen. Wenn ich zwei Leichname an den Armen zusammennähe, bleiben es zwei Untote, aber sie sind halt verbunden (bei Unbeweglichkeit bleiben diese auch zusammen). Nur weil ich Untote handwerklich oder räumlich zusammenfüge, bleiben es doch trotzdem einzelne Leichname, oder sehe ich das falsch? Also zum Beispiel, wenn ich eine untote Schlange in den Mund eines Zombies nähe...

@AngeliAter: Oh, jetzt verstehe ich. Der Wortteil "Gut" hat mich irritiert. Nach dem Ableben wäre es aber natürlich völlig angebracht...

Danke für den Hinweis mit der Glyphe. :)

Lg,

Leo

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Re: Untote Transportmöglichkeiten...

Beitrag von Eadee » 12.12.2016 10:22

Richtig, Patchwork-untote werden nicht zu einer einzigen Entität, das bedeutet die Lederhäute sowie alle Holzapplikationen bilden eine zusätzliche Belastung für das untote Mammut. Wenn man das ganze als Golem auslegt kann man das Mammut inklusive aller anderen darin verwendeten Materialien beleben, das heißt dass das gesamte Interior Teil des Golems und damit keine verbrauchte Traglast darstellt.
Zugegeben, Untote haben unendlich Ausdauer und ermüden daher nicht, aber hohe Traglast reduziert dennoch ihre GS und ihre allgemeine Leistungsfähigkeit wenn mal zusätzliche Last gezogen oder getragen werden soll.
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Re: Untote Transportmöglichkeiten...

Beitrag von Krak » 12.12.2016 10:48

Ich finde die Idee toll. Sehr atmosphärisch.

Kann man nicht das Mammut töten, dann komplett erheben und dann die Teile einzeln verwerten?
Also das Fell abziehen, alle Innereien raus bis nur noch das Skelett da ist?
Dann das Fell wieder drüberziehen und da wo es Lücken hat mit Zeltplane schließen.
Die Innereien verwerten: Darm, Sehnen, Knorpel zum Bauen von Sitzen und Netzen (wie Du beschrieben hast verwenden)
@Heizen: Stell einfach einen kleinen Ofen rein. (Oder reinhängen, wenn es sonst nicht stehen bleibt) Oben ein kleines Loch für das Ofenrohr.

@Platzangebot: Man könnte das Mammut ja etwas vergrößern: Einfach die Rippen auf maximale Ausdehnung aufziehen oder meinetwegen auch komplett seitlich von der Wirbelsäule wegstehen lassen. Dann nach unten mit Sehnen und Därmen eine Plattform abhängen. Die müsste halt dann aus dünnem Holz sein. Und wie oben geschrieben, die Lücken, wo das Fell nicht mehr reicht, mit Zeltplane abdecken. Sieht halt dann nicht mehr ganz original nach echtem Mammut aus, aber darum ging es glaub ich eh nicht.

Bin auf jeden Fall auf das Endprodukt gespannt.

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AngeliAter
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Re: Untote Transportmöglichkeiten...

Beitrag von AngeliAter » 12.12.2016 13:16

Krak hat geschrieben: @Heizen: Stell einfach einen kleinen Ofen rein. (Oder reinhängen, wenn es sonst nicht stehen bleibt) Oben ein kleines Loch für das Ofenrohr.
Der Qualm vom Ofen muss durch den Rüssel oder notfalls durchs Maul abgeleitet werden. Am besten noch die beiden Augen mir Ölkugeln ersetzen die vor sich hin brennen, dürfte mit einen rauchenden Rüssel gerade Nachts sehr gut kommen. :lol:
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Re: Untote Transportmöglichkeiten...

Beitrag von Krak » 12.12.2016 13:31

AngeliAter hat geschrieben:
Krak hat geschrieben: @Heizen: Stell einfach einen kleinen Ofen rein. (Oder reinhängen, wenn es sonst nicht stehen bleibt) Oben ein kleines Loch für das Ofenrohr.
Der Qualm vom Ofen muss durch den Rüssel oder notfalls durchs Maul abgeleitet werden. Am besten noch die beiden Augen mir Ölkugeln ersetzen die vor sich hin brennen, dürfte mit einen rauchenden Rüssel gerade Nachts sehr gut kommen. :lol:
Also das enttäuscht mich jetzt. Ich hatte wirklich fest damit gerechnet, dass der Vorschlag kommt, den Qualm hinten raus abzuleiten. Da wo eh schon das Loch ist. :lol:

Aber die Augen mit Ölkugeln finde ich gut. Noch mit Spiegeln versehen als Scheinwerfer. Ich meine wenn das Mammut schon Tag und Nacht marschieren kann, braucht es schließlich auch Licht für den Steuermann.

Wie wird das eigentlich gelenkt?
Brauchts da immer den Beschwörer oder kann das jeder machen?
Oder läuft es einfach immer geradeaus und man erschwert einfach nur einer Seite das Laufen, wenn man abbiegen will?

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Re: Untote Transportmöglichkeiten...

Beitrag von B.O.B. » 12.12.2016 21:20

Auch wenn jetzt sicher jemand rummeckert, weil das Buch (ähnlich wie Elementare Gewalten) ziemlich übertriebenen und unausgewogenen Kram enthält: "Von Toten und Untoten" beinhaltet eine neue Sonderfähigkeit "Former der Leiber", mit der man untote Golems bauen kann. Benutzt wird weiterhin der Totes handle und regeltechnisch gilt das Ergebnis als Untoter aber gebaut wird nach Golemerschaffungsregeln, also lustiges basteln und stückeln, solange alles Material von Leichen ist... Da ist man zumindest nicht mehr auf ein einzelnes passendes Tier beschränkt sondern kann mit genug Knochen, Fell etc. ordentlich kreativ werden.

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Re: Untote Transportmöglichkeiten...

Beitrag von GrisGris » 15.12.2016 06:53

Ich habe das Buch "Von Toten und Untoten" in meinen Überlegungen durchaus herangezogen, ansonsten hätte ich nicht von der Ahnenmacht Steinknochen zu reden angefangen. Ich habe mich jetzt etwas bezüglich Golems und Untoten eingelesen und bin etwas unschlüssig. Für einen klassischen Nekromanten wäre wohl die Konstruktion eines Golems kostenintensiver, da er in der Regel eher die SF "Nekromant" und nicht "Golembauer" aktiviert haben wird, was die Kostenersparnis der permanenten ASP halt beim Golem negativ beeinflusst. Denn die SF Golembauer verlangt den "Stein Wandle" oder "Staub Wandle" auf einem Wert von 11. "Totes Handle" wird dabei explizit nicht erwähnt.
Also würde man bei der klassischen Erhebung pASP sparen und auch sonst einige Erleichterungen durch die SF Nekromant bekommen, was bei der Golemvariante nicht der Fall wäre, es sei denn man investiert AP in die Steigerung eine der oben genannten Sprüche (wohl Stein Wandle), um dann die SF zu lernen...

Die Ausgangskörperkraft für einen sehr großen Golem aus dem Material Holz (was meiner Einschätzung nach als Vergleichsmaterial dem Knochen wohl näher kommt, als Stein) ist 16. Da braucht man dann dementsprechend eine ordentliche Menge ZfP, um die KK auf einen passablen Wert zu bekommen. Für jeden Extra-Punkt 2...

Bei den untoten Wesen ist keine KK angegeben. Ich nehme allerdings an, dass zumindest die Ausgangs-KK erhalten bleibt, sonst wäre eine Schindmähre nicht in der Lage eben Ähnliches zu leisten wie ein lebendiges Pferd. Trotz längerer Suche in WdZ und VTuU, konnte ich diesbezüglich keine genaueren Informationen finden.

So, womit wir bei den Diensten wären. Da disqualifiziert sich bei strenger Regelauslegung wiederum die klassische Erhebung. Denn die Dienste "Lastentransport" und "Transport EINER Person" (ist das für mehrere denn gar nicht möglich; beziehungsweise ist der Transport jeder weiteren Person ein weiterer Dienst?) finde ich nur bei den Golems. Bei der allgemeinen Auflistung der möglichen Dienste verschiedener Wesen scheint dieser Dienst nicht einmal auf, übrigens auch nicht bei der Schindmähre in "Von Toten und Untoten" (was mir irgendwie sonderbar vorkommt).

Es wäre übrigens rein regeltechnisch eine schlechte Idee sich ein untotes Reittier zuzulegen. Bei jeder Berührung im Kampf besteht auf einer 19 und 20 die Wahrscheinlichkeit einer Krankheit zu erliegen. Wortgetreu ausgelegt würde das auch Pferde als untote Reittiere ziemlich disqualifizieren. Paradoxerweise müsste man diesen Wurf machen, sobald man mit dem Reittier in einen Kampf involviert ist (sonst nicht) - von "beim Angriff berührt" steht nix, sondern "im Kampf" ;-P Wobei es mir zusätzlich etwas lächerlich vorkommt, dass blanke Skelette eine derartig hohe Wahrscheinlichkeit haben eine Krankheit zu übertragen...

Habe ich etwas übersehen, irgendetwas falsch bedacht beziehungsweise kann mir jemand ein bisschen Hilfe bei der Auslegung der relevanten Regeln Hilfe zukommen lassen?

LG,

Leo

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