Magier und das liebe Geld

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Malfallax
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Magier und das liebe Geld

Ungelesener Beitrag von Malfallax » 29.05.2007 14:09

Nandus zum Gruße!

Wir alle kennen Liscom von Fasar. Laut Staub und Sterne besitzt er einen Turm in der Gor, mit alchemistischen Apparaturen & Büchern im Wert von mehreren 10.000 Dukaten, nicht eingerechnet das teure Mobiliar. Ferner verfügt er wohl auch noch über eine Villa in Selem.
Bei eingehender Recherche findet man sicher noch weitere Beispiele des reichen Zauberkünstlers (z.B. Skula von SKerdu, immerhin im Besitz eines Drachenschiffes).
Wie geht das? Also ich meine, wie kommt man als Magier an soviel Geld? Laut Meisterschirm waren es doch gerade mal 5 Dukaten pro Tag (?).
Wie könnte man erklären, das der klassische Magier in seinem Turm, das alles problemlos bezahlt hat, seine Bücher, seine Alchemika und natürlich das Gebäute (schonmal mit Tempel&Tavernen rumexperimentiert?).

Ich selbst habe mal, zu Zeiten wo DSA 3 noch neu war, einen Weißmagier gespielt und das auch sehr lange, bis hin zu Stufe 17 oder 18. Der hatte auch viel Geld, allerdings 1. nicht SO viel und 2. hat er einen Drachenhort geplündert. Ich gehe nicht davon aus das die normalen Meisterzauberer ihre Türme und Bücher mit solch fulminanten Aktionen bezahlen.

Wie geht das? Und was denkt ihr liegt in der Schatzkammer eines Herzogtums/Königreichs/Kaiserreich/Kirchenzentrum/Magierakademie etc. (zum Vergleich).

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Herzblut
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Ungelesener Beitrag von Herzblut » 29.05.2007 14:14

ach so krasse (und eventuell böse) Magier können sich ganz einfach Geld beschaffen ..

- Dschinne & Dämonen

muss man mehr sagen? *G*

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Hesindian Fuxfell
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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 29.05.2007 14:19

1. Besonders Bücher werden nicht unbedingt nur durch Kauf erworben. Gerade solche wie Liscom von Fasar nutzen auch andere Wege. (Lies mal bei einigen Exemplaren der Daimonologie nach, was den Wert betrifft :devil: )

2. Auch Türme müssen nicht unbedingt selbst erstellt sein. Man kann entweder einen alten Turm wieder auf Vordermann bringen, einen noch in Nutzung befindlichen von seinem Vorbesitzer befreien oder ihn sich von Dämonen/Dschinnen bauen lassen.

3. Berücksichtige auch, wieviel Magier auf anderen Wegen noch verdienen können:
Artefaktherstellung, Tränke, etc. bringen auch einiges Extra an Geld, besonders wenn man anerkannter Experte ist. Ein eigenes Buch kann einen auch gut finanzieren...

Alles in allem gibt es viele Wege, über den Listenwert hinaus Geld zu verdienen. Wenn ich allein daran denke, dass einer meiner Magier mittlerweile einen Titel im Mittelreich hat, der ihm eine jährliche Leibrente von 100D einbringt. Und das ohne noch etwas dafür zu tun.
Und zu guter letzt steht in der Liste mWn 5D+. Also ein anerkannter Experte wird wohl noch deutlich mehr bekommen...

Malfallax
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Ungelesener Beitrag von Malfallax » 29.05.2007 14:19

ok, aber in Zauberei&Hexenwerk steht das ein jeder Magier sich seine eigene "Bibliothek" anschafft. Da magische Bücher jedoch abhorrent teuer sind, muss jeder Gildenmagier ja am Hungertuch nagen, um diesem Vorschlag der Spielentwickler treu zu bleiben. Also, wie schaffe ich es als Magus, magische Bücher zu kaufen und ein angemessenes Gebäude ohne ununterbrochen auf Geldeintreiberei zu sein, sondern auch mal Zeit meiner Forschung zu widmen?

Ein Bsp was mir gerade eingefallen ist: Dschelef ibn Jassafer hat NUR in seinem Umhang genug Edelsteine um sich eine Villa in Gareth zu kaufen. HAHA

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Na'rat
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 29.05.2007 14:32

NSC's und schon gar nicht solche wie die hier genannten zählen nicht als Vergleich, sonst könnte man ja gleich Nahema als Vergleich nehmen.

Magische Bücher kauft man nicht man organisiert sie oder bekommt sie geschenkt und natürlich sind die Forschungsmöglichkeiten in einem Turm im Hinterkosch viel schlechter als die in Punin. Dafür hat man aber seine Ruhe.

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Hesindian Fuxfell
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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 29.05.2007 14:35

Abschreiben.
Kostet zwar auch etwas, aber normalerweise entschieden weniger als kaufen, da der ursprüngliche Besitzer sein Exemplar ja behält. Prinzipiell in Akademien der eigenen Gilde möglich. Gleichzeitig hat man den Vorteil, dass man das Buch studiert, ich würde es zumindest recht stark auf die Zeit des kompletten studierens des Buches anrechnen.

Das mit den Edelsteinen, nun, dass ist die Problematik des Dschinnengoldes, welche ich im Grossen und Ganzen aber eher ablehne. Begründung hierfür: Störung des Gleichgewichts der Elemente.
Wenn du dazu genaueres lesen möchtest am besten den Thread mal durchlesen: Dschinnenwünsche

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ChaoGirDja
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Re: Magier und das liebe Geld

Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 29.05.2007 15:57

Malfallax hat geschrieben:Wie geht das? Also ich meine, wie kommt man als Magier an soviel Geld? Laut Meisterschirm waren es doch gerade mal 5 Dukaten pro Tag (?).
Pro Tag / mehrstündigem Auftrag, mindestens 1-5, Preisvorstellung (siehe Einleitung des Meisterschirms) nicht eingerechnet.
Für 5D pro Tag arbeitet vielleicht ein Zorganer, der frisch von der Akademie runter ist.
Aber glaubst du, das für 5D pro Tag ein Festumer Frischling auch nur einen Finger krumm macht?
Der wird dich Auslachen, wenn nicht schlimmeres. Darauf kannst du Purpurblitz nehmen.
Unter 10D wird bei den wenigsten Magiern was gehen. Üblicher werden 15 bis 20 sein. Und das sind alles noch Otto-Normal Magier. So ein Spezialist macht dich Arm...
Und Liskom war so ein Spazialist. Einer der Besten. Und noch Artefaktmagier obendrein. Die ferndienen sich sowieso eine goldene Nase.

Allerdings muss anmerken, das Liskom Tal und Turm "geerbt' hat. Genauer: Er hat sich genommen, von dem keiner Wusste.

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Robak
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Ungelesener Beitrag von Robak » 29.05.2007 16:30

Ich muss ChaoGirDja hier mal widersprechen. 1 bis 5 Dukaten sind gutes Geld für einen Adeptus.
Wenn man einen normalen Adeptus in seine Dienste nimmt, dann ist genau das die Bezahlung und damit verdient er ziemlich gut. Wenn man hingegen von einem Adeptus einen 30 AsP Zauber will, dann wird der wohl nicht als 1 Tag gewertet, da die Regeneration dann doch deutlich geringer ist.

Wenn man hingegen einen sehr erfahrenen Magus mit exotischen Fähigkeiten in seine Dienste nimmt, dann steigen die Kosten.
Und wer von Nahema 10 Jahre jünger gezaubert werden will, der muss sicher weit mehr als nur Geld dafür opfern.

Gruß Robak

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 29.05.2007 16:34

Nja... Das kommt sehr darauf an, wie viel Wert die Dukate ist :wink:
Und auch wie hochnäsig und/oder fähig der Adeptus ist.

Dadrian
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Ungelesener Beitrag von Dadrian » 29.05.2007 16:57

Sonst kann er sich auch noch mit dem Verkauf irgendwelcher exotischen Dinge, die er in der Gor gefunden hat und für ihn wertlos sind, ein wenig dazu verdienen. Da kann alles rumliegen, vom Artefakt über größere Mengen magischer Metalle und Edelsteinen ist alles möglich. Und da eigentlich niemand freiwillig in die Gor reist, kann er sich bedienen.

Als Magier kann man auch nicht nur Zauber verkaufen, sondern auch mit Rat helfen. Als studierter Magus wird es wohl nur wenige Nichtmagier geben, die auf ein ähnlich breitgefächertes Wissen zurückgreifen können. Die sind also auch als "profane" Berater sehr gefragt.

Und sonst kann man sich als Lehrmeister und Kenner eines seltenen Zaubers ein wenig nebenbei verdienen. Ich meine, manche Zauberthesen kann man ja auch zu erheblich teureren Kosten bei Akademien erwerben. Er könnte ja auch seltene Thesen niederschreiben und verkaufen, entweder unter der Hand oder mit Erlaubnis der Akademie (dann natürlich gegen gewisse Abgaben).

Gulmond
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Re: Magier und das liebe Geld

Ungelesener Beitrag von Gulmond » 29.05.2007 19:14

ChaoGirDja hat geschrieben:Pro Tag / mehrstündigem Auftrag, mindestens 1-5, Preisvorstellung (siehe Einleitung des Meisterschirms) nicht eingerechnet.
Für 5D pro Tag arbeitet vielleicht ein Zorganer, der frisch von der Akademie runter ist.
Aber glaubst du, das für 5D pro Tag ein Festumer Frischling auch nur einen Finger krumm macht?
Ach und wer bitte schön hat da Nachfrage an die Fähigkeiten eines Adepten für 5+ D pro Tag?
Einmal täglich für 5 Minuten FlimFlam?

Die allermeisten Zauber sind für ein bürgerliches Leben weitgehend uninteressant.
Oder eben so schwer, das sie nur bei Meistern interessant sind (und da dann richtig), eben Artefakterschaffung oder Dschinnenbeschwörung.
Der Zorganer steht da wohl viel besser da, als der Festumer.

Ich sehe kein Problem darin, wie Magister Liscom von Fasar an Geld kommt, sondern eher wie Adeptus Minor Liscom die ersten paar Jahre übersteht.

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Scoon
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Ungelesener Beitrag von Scoon » 30.05.2007 10:46

Man denke auch daran, dass Magier ganz normale Menschen sind, denen auch dieselben Wege offen stehen. Gerade mit meinem Tulamidischen Magier setze ich sehr stark auf die Handels-, Besitz-, Reichtum- und Machtschiene. Reich wird man ebend besonders dann, wenn es einem gelingt andere für sich arbeiten zu lassen. Und wie immer: Wo bereits viel geld ist, lässt sich auch einfacher noch mehr Geld machen. ;)

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Schalasch
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Ungelesener Beitrag von Schalasch » 30.05.2007 11:49

Äh, so hat sich unserer Runde die Frage noch nie gestellt, eher andersherum: Wie verhindern wir das unsere Magier Geld scheißen???
- Artefaktmagier können Geld quasi drucken
- Elementaristen können Geld beschwören
- Beherrscher können Geld geschenkt bekommen
- Heiler - ach was, wer spielt schon Heiler
- Alchemisten brauen Heiltränke mit Zutaten für lau

Elfen und Druiden könnten sich im Übrigen wenn sie denn entsprechend veranlagt wären durch Sprüche wie "Eins mit der Natur" etc. als Kräutersucher dumm und dämlich (bzw. als Elfen noch dümmer und noch dämlicher) verdienen.

Schalasch,
armer Zwerg und kein Meisterschmied

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Ungelesener Beitrag von Robak » 30.05.2007 11:54

Artefaktmagier niedriger Stufe bekommen vielleicht 50 Dukaten pro pAsP. Jeder pASP kann für 40 AP und 40 ZE zurück gekauft werden. 40 ZE sind 80 Stunden und damit ist man 10 Tage beschäftigt.

Die dämliche Regellücke "Lieber Dschinn hier habe ich 40 Dukaten verwandele die doch bitte mal in 5000 Karat Diamanten." würde ich sowieso nicht so einfach zulassen.

Der Balsam hingegen ist eine Super Methode Geld zu verdienen. Instantane Heilung wünscht sich doch jeder der irgendwie verletzt ist. Meiner Meinung nach dürfte so etwas die Standard Methode der Magier beim Geldverdienen sein.

Gruß Robak

Nachtvogel
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Ungelesener Beitrag von Nachtvogel » 30.05.2007 11:54

Naja, man sollte mal nicht zu hoch gehen mit seinen Einschätzungen. Ein Verdienst von 1D am Tag resultiert immerhin in 30D im Monat und das ist schon nicht schlecht für einen Adeptus Minor. Jemand mit höherem SO (also über 10) schafft da vielleicht auch 2D, weil er einfach bessere Beziehungen hat. Viel mehr ist aber für einen gewöhnlichen Adeptus (Minor) unter normalen Umständen nicht drin. Wobei das Annahmen für einen quasi festen Job sind. "Freischaffend" kann man sicherlich mehr verdienen, wenn man für jeden Zauber einzeln ordentlich kassiert, nur muss es hierfür auch die entsprechenden Kunden geben und die hat man als unerfahrener/unbekannter Adeptus eben kaum bis garnicht.

Thelion
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Ungelesener Beitrag von Thelion » 30.05.2007 12:16

Also, wenn die Frage ist, wie Liscom von Fasar an seine Reichtümer kommt, dann ist die Antwort doch in dem Abenteuer enthalten:

Meisterinformation zu "Staub und Sterne": Die Mindorium-Mine, welche er mit Sklaven ausbeutet

Genauso bei Tula von Skerdu - auch sie hat andere Arten der Einkommensvermehrung.

Die Angabe im Meisterschirm gibt ja nur die Antwort, wieviel ein normaler Magier verdient, der ein geregeltes Einkommen hat - also in der Regel ein Lohnmagier.
Doch sobald jemand Selbstständig ist, kann er - je nach Geschäftsidee und Fähigkeit - extrem viel verdienen oder einen Haufen draufzahlen.
Wie im echten Leben auch...

Oder anders gesagt: Die Frage, wie ein bestimmter Magiebegabter an seine überdurchschnittlichen Reichtümer gekommen ist, läßt sich nur invididuell auf diesen Magiebegabten zugeschnitten beantworten...

Denn es gibt keine allgemeine Antwort "Wie kommen Magiebegabte zu ihrem vielen Geld"...

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 30.05.2007 12:29

Schalasch hat geschrieben:Äh, so hat sich unserer Runde die Frage noch nie gestellt, eher andersherum: Wie verhindern wir das unsere Magier Geld scheißen???
Andere Frage: Wieso willst du das verhindern?

Nobby
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Ungelesener Beitrag von Nobby » 30.05.2007 13:19

Ich denke dass nur wenige Magier sich dies wirklich leisten können, und wenn dann aufgrund anderer Geldquellen. Sprich sie kommen im Norden tendenziell aus dem Adel und werden über die Familie finanziert, der sie ja auch verpflichtet sind. Im Süden kommen die wohlhabenden Magier vermutlich aus wohlhabenden Familien und können die gute Ausgangslage als Magier noch weiter verbessern (Beispiele aus Gorien, Fasar, Al Anfa).

Für den Grossteil der Magier treffen die Angaben aus dem Meisterschirm zu, so dass sie neben dem Verdienst auf andere Wege an die Infrastruktur kommen müssen. Sei es als Leibmagier von Adligen, als Reichsmagier beim Staat (altes MR und Horasreich), in einer Akademie, bei einer Alchemistengilde oder können für einen Gefallen an einem Baron mit dem leerstehnden Turm beim Dorf Kuhweide entlohnt werden.

Weiterhin wird es viele 'freiberufliche' Magier geben, die es schwer haben an so viel Vermögen zu kommen und die für ihr Dasein entsprechend dem SO nach Meisterschirm wohl genug verdienen. Sprich der klassische Magier mit Turm entspricht nicht dem Durchschnittlichen(Median)Magier der sich andersweitig orientieren muss.

Nobby
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Ungelesener Beitrag von Nobby » 30.05.2007 13:23

ChaoGirDja hat geschrieben:
Schalasch hat geschrieben:Äh, so hat sich unserer Runde die Frage noch nie gestellt, eher andersherum: Wie verhindern wir das unsere Magier Geld scheißen???
Andere Frage: Wieso willst du das verhindern?
Ich vermute um
- kein allzu starkes Wohlstandsgefälle innerhalb der Gruppe zu haben
- mehr plausible Abenteueraufhänger verfügbar zu haben. (Was wir sollen für 50 Dukaten diese Kiste sicher nach Al Anfa bringen? Dies machen wir mit 4 Tagen Kräutersammeln doch locker mehr!)
- Erklären können, wieso eigentlich nicht alle Magiebegabten schlichtweg stinkreich sind, wenn dies ja so einfach ist

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Na'rat
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 30.05.2007 13:32

Wohlstandesgefälle? Ist schlicht Blödsinn, wo soll das anfangen und enden?

Aufträge? Ich dachte es geht hier um DSA und nicht um Shadowrun, wo man Helden und nicht Charaktere spielt.

Das mit dem Geld wurde hier mal auseinanderklamüsert: http://www.fanpro.com/forum.001/viewtopic.php?t=27025

Fazit: So einfach ist das nicht, so ein Magier will auch standesgemäß leben, braucht Ausrüstung, Material, Genehmigungen, einen Ruf usw. um Geld zu scheffeln und hat v.a. mit Vorurteilen und Konkurrenz zu kämpfen.

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Ungelesener Beitrag von Nobby » 30.05.2007 14:47

Na'rat hat geschrieben:Wohlstandesgefälle? Ist schlicht Blödsinn, wo soll das anfangen und enden?
.
Kommt drauf an. Prinzipell besteht die Möglichkeit, dass gewisse Helden viel reicher sind als andere, was wiederum Neid unter den Spielern hervorrufen kann. Dies kann sich auch in einem mit Geld käuflichen ausrüstungsbedingten Machtunterschied niederschlagen, was wiederum Neid hervorruft. Weiterhin kann genügend Geld für die Lösung vieler Probleme herhalten, was dazu führt, dass der Spieler mit viel Geld sich so mehr Spielanteil 'ergaunert'. Dies kann auch via den Unerschöpflichen Vorrat an Heiltränken und Astraltränken geschehen. Alles Probleme, welche prinzipiell auftauchen können, aber nicht müssen. Kommt halt auf die Spieler und den Spielstil an, ob dies zu einem Problem wird und als solches anzusehen ist. Wurde ja auch im verwiesenen Artikel angesprochen.
Na'rat hat geschrieben: Aufträge? Ich dachte es geht hier um DSA und nicht um Shadowrun, wo man Helden und nicht Charaktere spielt.
.
Wenn du ein paar offizielle Abenteuer betrachtest wird Geld als anfänglicher Aufhänger benutzt. Zum Beispiel in Jenseits des Lichts (heisst das glaub ich, dasjenige mit dem bizzaren "Theater" in den Schwarzen Landen). Darauf zu verzichten bedeutet Mehraufwand und erfordert mehr Kreativität. Belastung, die ich nicht immer auf mich nehmen will.
Es müssen auch nicht zwingend 'Aufträge' in DSA sein, jedoch gehören diese zu einem bestimmten Spielstil den man in DSA verwirklichen kann.

Na'rat hat geschrieben: Das mit dem Geld wurde hier mal auseinanderklamüsert: http://www.fanpro.com/forum.001/viewtopic.php?t=27025

Fazit: So einfach ist das nicht, so ein Magier will auch standesgemäß leben, braucht Ausrüstung, Material, Genehmigungen, einen Ruf usw. um Geld zu scheffeln und hat v.a. mit Vorurteilen und Konkurrenz zu kämpfen.
Es war die Frage "wieso" und nicht "wie" ich das verhindern will. und eben ein Punkt beim "Wieso" ist, dass man dies nicht einfach so machen kann, sonst würden es andere tun. Halt plausibilität bzw. konsistenz der Welt, welche ich fordere bzw. mir in DSA wünsche.

Die Gründe sind selbstverständlich nicht zwingend für jeden. Es gibt jedoch Spilstiele und Aspekte, bei denen dies nicht wünschenswert ist.

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Feyamius
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Ungelesener Beitrag von Feyamius » 30.05.2007 14:48

Es soll auch Runden geben, die Charaktere und nicht Helden spielen. Und ja, bei DSA. Und ja, das funktioniert. :)

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Ungelesener Beitrag von Schelyra » 30.05.2007 15:33

Feyamius hat geschrieben:Es soll auch Runden geben, die Charaktere und nicht Helden spielen. Und ja, bei DSA. Und ja, das funktioniert. :)
Als ich das mal in meiner alten gruppe erwähnte, winkte der meister mit seinem heldenbrief und schreite fast "Da steht heldendokument" :rolleyes:

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Ungelesener Beitrag von Atreus » 30.05.2007 16:20

Na'rat hat geschrieben:Aufträge? Ich dachte es geht hier um DSA und nicht um Shadowrun, wo man Helden und nicht Charaktere spielt.

1) Du tust mir Leid :wink:
2) Kann man Helden UND Charaktere in einem spielen.

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Ungelesener Beitrag von Gulmond » 30.05.2007 16:44

Schalasch hat geschrieben:Äh, so hat sich unserer Runde die Frage noch nie gestellt, eher andersherum: Wie verhindern wir das unsere Magier Geld scheißen???

Man muss hier allerdings auch zwischen der typischen Beschäftigung eines "Abenteurers" und eines Magierzivilisten unterscheiden. Professionelles Monster- und Schurkenplätten ist zwar in den Forgotten Realms ein anerkannter Berufszweig mit eigener Zunft, für Aventurien würde ich das aber noch als kleine Niesche betrachten.
- Artefaktmagier können Geld quasi drucken
- Elementaristen können Geld beschwören
Diese beiden Ausnahmen habe ich ja genannt. Interessanterweise scheint man das nördlich und westlich von Punin gänzlich zu ignorieren.
- Beherrscher können Geld geschenkt bekommen
Legal?
- Heiler - ach was, wer spielt schon Heiler
Heiler gehören in der Tat zu einer kleinen Ausnahme.

Ein wahrlich revolutionärer Zauber ist auch der "Accuratum Zaubernadel".
Wenn man bedenkt, das ein gewöhnlicher Weber für ein paar qm Seidenstoff durchaus einen Monat lang 16h am Tag arbeiten muss, liegen hier tatsächlich noch Möglichkeiten brach.

Fragt sich auch, ob man dann nicht auch ähnliche Zauber für andere Handwerkzweige entwickeln könnte.

Angefangen mit der Buchproduktion.

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Ungelesener Beitrag von Janko » 30.05.2007 18:05

Türme (Häuser allg.) kann man auch auf andere Art und weise bekommen, ohne Geld dafür zu bezahlen. :wink:
Ich habe schon von mehreren Spielern gehört dass sie das Haus des besiegten NSC übernommen haben. Ich selbst war bisher immer zu dumm dazu, abe rist eine Alternative. Eine andere ist eben die Finanzierung durch Gelehrte, die eine kompetente Begleitung für eine Expedition suchen, sprich dich als Magier. Als Gegenleistung könnte ich mir vorstellen, würde er die Abschrift eines Werkes erlauben oder dem Magier eine Kopie davon aushändigen.

Durch das betreiben des Alchemie-Handwerkes und den Vertrieb der Produkte kann man ebenso einiges an Geld verdienen. Schau dir nur einmal die Preise an, die eine haltbar gemachte Pflanze erreicht oder ein Sud!

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 30.05.2007 19:06

Das mit der Alchemie kommt nur bedingt hin Janko, schmökere mal in dem von mit verlinkten Thread.

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Ungelesener Beitrag von Janko » 30.05.2007 19:14

@ Na'rat
Habe mir die Postings betreff der Alchemie durchgelesen. Klar, eine Labor-Grundausstattung zum Start muss her. Aber wenn du rechnest: ein Heiltrank kostet den brauenden etwa 2 D Materialkosten (Rohstoffe) und wird für 10 D+ verkauft.
Wir hatten das damals mal nachgerechnet (auch für einige andere Rezepte), ausgehend davon dass einige regionale Kräuter etc. selbst angebaut werden.

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 30.05.2007 19:22

Du musst Leute finden die mal so eben 10+ Dukaten übrig haben, das regelmäßig, und mit alchemistischer Konkurrenz, so einfach ist das nicht.

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Ungelesener Beitrag von Robak » 30.05.2007 19:49

Der Heiltrank ist die Gewissheit einmal einem geliebten Menschen das Leben retten zu können. Im Gegensatz zu einem KK Elexier ist das Geld da gut angelegt.
Allerdings stinkt der Magier gegen den Alchemisten ab, was die Qualität seiner Heiltränke angeht.

Gruß Robak

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