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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 29.03.2018 10:08

FRAGE:
Ich hoffe, die ist der richtige Thread dafür

Ihr lieben, ich glaube ich erblinde leserlich, oder mein Geist verschwindet aus dieser Realität:
Ich habe gestern WdH und WdZ durchsucht nach eiem Bild von einem tulamidischen Händler oder Khunchomer Magier: Er trägt einen Turban (und ich glaube einen Kaftan und einen Säbel) und ist leicht vorn übergebeugt und hält glaube ich etwas in einer Hand.
Ich bin beide Werke Seite für Seite durchgegangen und finde dieses Bild nicht mehr und auch die Google Bildersuche gab keinen Erfolg.

Meine Frage also an euch: Erkennt irgendjemand das von mir beschriebene Bild und weiß, wo ich es finden kann?
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Desiderius Findeisen
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Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 29.03.2018 10:13

Ich kann mich auch an so ein Bild erinnern, habe aber irgendwie Phex damit zusammengebracht. Versuchs mal mit WdG
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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 29.03.2018 10:31

Desiderius Findeisen hat geschrieben:
29.03.2018 10:13
Ich kann mich auch an so ein Bild erinnern, habe aber irgendwie Phex damit zusammengebracht. Versuchs mal mit WdG

Habe vielfach Dank, oh Sohn der Weisheit!, diese künstlerische Gestaltung, die vielfach archetypisch genommen werde kann für einen beliebigen tulamidischen Händler, Khunchomer Magier oder (offenen?) Phexgeweihten findet sich zumindest mal in WdG S. 275.
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Horasio
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Ungelesener Beitrag von Horasio » 29.03.2018 18:17

Heyho, gibt es irgendwelche offiziellen baronien, Ländereien, Güter im Orkland auf die das Mittelreich Anspruch erhebt? Auch welche die vlt schon gefallen sind oder wo es keine faktische Herrschaft mehr gibt.
Keine Haffaxen mehr...Hach, ich werde ihn vermissen!

Lorlilto
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Ungelesener Beitrag von Lorlilto » 30.03.2018 14:04

Soweit ich weiß sind die Gebiete jenseits des Finsterkamms (also v.a. das Svelttal) nie Teil des Mittelreichs gewesen, Andergast war ursprünglich ein vom Horasreich beanspruchtes Siedlungsgebiet aber nie so richtig unter Kontrolle. Das eigentliche Orkland war nie richtig in Menschenhand, von thorwalschen Siedlungsversuchen am Bodir abgesehen (deren einziges Überbleibsel Phexcaer darstellt).
Btw: die Farbe ist zumindest auf meinem Monitor nicht sonderlich gut lesbar.

Edit: habe soeben in der HA gelesen, dass die Besiedlung am Bodir von den mittelreichischen Besatzern Thorwals ausging, um die Thorwaler zu einem friedlichen Bauernvolk zu machen. Aber konkrete Verwaltungseinheiten sind da auch nicht genannt.
Zuletzt geändert von Lorlilto am 30.03.2018 18:25, insgesamt 1-mal geändert.

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 30.03.2018 15:01

Ich wüste jetzt auch nichts...
Dort oben gab es halt, vor dem Ork, eher ein "Siederzeit-Setting". Dominiert von einem Städtebund.
Und dann eben die beiden Einsteigerregionen Andergast und Nostria. Als die ewig streitenden Königreiche, welche aber bereits zu Bospherans Zeiten unabhängig waren.


P.S.:
Und ja, die Farbe ist eine Katastrophe ^^;
Im dunklen Style könnte sie aber gut Funktionieren.
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Horasio
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Ungelesener Beitrag von Horasio » 31.03.2018 13:51

nicht so fiese Farbe hoffe ich.

Im Mittelreich: Gibt es einen Unterschied zwischen Marschall und kaiserlicher Marschall?
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Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 31.03.2018 14:46

Ist halt ein Unterschied, ob man eines der wichtigsten Hofämter eines Herzogs oder der Kaiserin innehat. Unter Rohaja in ihrer derzeit gefestigten Machtposition und großen Hausmacht dürfte der kaiserliche Marschall deutlich einflussreicher sein als der Marschall eines beliebigen Herzogs- von den Nordmarken vielleicht abgesehen (aber auch nur vielleicht, schliesslich sind die Nordmärker bei der Redax normalerweise die "Bösen" und verlieren daher immer wieder, wenn's drauf ankommt). Wahrscheinlich hat der Marschall eines Herzogs jedoch mehr faktische Entscheidungsfreiheit als der von Rohaja, die nicht gerade fürs delegieren bekannt ist.

Lysander
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Ungelesener Beitrag von Lysander » 08.04.2018 16:24

hallo Leute!

Gibt es in Aventurien eine Entsprechung zur Commedia dell’arte? Harlequin, Pierrot etc.
Zuletzt geändert von Lysander am 08.04.2018 18:46, insgesamt 2-mal geändert.

Darjin
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Ungelesener Beitrag von Darjin » 08.04.2018 16:38

jein, es gibt sowas ähnliches im Horasreich was deinen Erwartungen wohl recht nahe kommt - und es gibt Honinger Geschichten im Maraskanischen Kulturkreis (was meist etwas... maraskanischer ist -> https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Honinger_Geschichte ) sowie das eher klassische maraskanische Theater nach den Vier Regeln.

Generell gibt es in jeder etwas weiter gekommenen Großstadt Theater, aber nur im Horasreich richtige Oper. Außerdem sollte man noch Aranien hervorheben, die wirklich exquisite Theatermagier in Zorgan ausbilden ;-)

Horasreich spezifisch gibt es auch eigentlich ein festes Repertoir an Figuren, die je nach Stück etwas unterschiedlich ausgelegt werden.

Mit dem horasischen Theater kommst du dem irdischen Comedia del arte wahrscheinlich am nähsten.
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Orik
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Ungelesener Beitrag von Orik » 14.04.2018 11:58

[
#FF8000
Hallo liebe Community,

ist bekannt, ob unter den Answinisten auch Geweihte sind/waren? Insbesondere Praiosgeweihte würden mich interessieren.

Oder wie ihr die Möglichkeit für solche einschätzt. Hoffe dies sprengt nicht den KFkA-Thread.


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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 14.04.2018 17:37


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Orik
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Ungelesener Beitrag von Orik » 14.04.2018 19:35


Danke, war mir aber bereits bekannt. Habe auf Informationen abseits von wiki gehofft.
Dort ist auch nur Adram von Aschenfeld als Geweihter (Rondra) aufgeführt.

Andwari
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 14.04.2018 23:34

Die Answinkrise 1010/1011 BF kann nur dann die Dimension haben, die man da eigentlich unterstellt, wenn neben der Vielzahl an adeligen Answinisten natürlich auch deren Hofgeweihte, der Dorfgeweihte im Dorf des Answinisten-Junkers usw. für Answin waren - Answin war in Garetien und insbesondere Darpatien als gesalbter Kaiser (der betreffende Praiot war iirc vorher schon mal wichtig im Praioten-Schisma oder so) mit einiger Unterstützung bedacht.

Das lag natürlich auch daran, dass Jungspund Brin erst mal irgendwo im Nirgendwo seinen verschwundenen Papa sucht, dann irgendwo anders Orks jagt (unnötig, oder?) und auch keine Anstalten macht, selbst die Nachfolge als Kaiser anzutreten: "Reichsbehüter" ist erst ab 1014 BF.
=> Brin hat das verkackt, die späteren wichtigen Leute, die ihm da gegen Answin die Kohlen aus dem Feuer holen (Dexter Nemrod, Cuanu, Waldemar) brauchen auch Gegenspieler = die ganze Reto-Fanboys-Clique um Answin.


Als das irdisch geschrieben wurde, waren "Geweihte" noch nicht so auf dem Schirm. - siehe die sonderbare Krönung Answins durch einen Geweihten, der nicht der Lichtbote ist (egal?) und nachfolgend "Jahr des Greifen" wo mal eben jeder Zwölfgöttergeweihte der ganzen Provinz futsch ist - oder die Orks hunderte Geweihte finden und verschleppen ohne dafür besonderen Widerstand zu erfahren. Der Grund im Abenteuer ist natürlich anders - was ich meine ist, dass man damals mal eben "Geweihte" streichen konnte ohne dass damit Aventurien absurd anders erschienen wäre.

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Orik
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Ungelesener Beitrag von Orik » 15.04.2018 09:13


Kling schlüssig, danke.
Habe mir auch gedacht, dass gerade Praiosgeweihte (nach heutigem Stand) ein unabdingbarer Unterstützungsfaktor gewesen sein müssten, um die Kaisersalbung erfolgreich durchzuführen und so auch den göttlichen Segen zu haben.

Kronos
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Ungelesener Beitrag von Kronos » 15.04.2018 16:27

Wer hat was zu sagen wenn z.b. der Baron Magier/Geweihter ist (Mittelreich nach dem JdF). Hat der Charakter nur die Funktion der Grüßalrik zu sein und für Nachkommen zu sorgen, wird er in Verwaltungsfragen im Zweifelsfall schlicht übergangen? Eine Fehde kann nur der Verwalter erklären usw.

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 15.04.2018 19:42

Kronos hat geschrieben:
15.04.2018 16:27
Wer hat was zu sagen wenn z.b. der Baron Magier/Geweihter ist (Mittelreich nach dem JdF). Hat der Charakter nur die Funktion der Grüßalrik zu sein und für Nachkommen zu sorgen, wird er in Verwaltungsfragen im Zweifelsfall schlicht übergangen? Eine Fehde kann nur der Verwalter erklären usw.
Nach außen hin ist und bleibt der Magier der Baron, aber der Vogt führt die Geschäfte. Wie eigenständig er ist... Das ist eine andere Frage.
Wenn der Verwalter seinen Dienstherren übergeht, kann es leicht passieren das er sich einen neuen Dienstherren suchen muss...
Letztlich hängt es aber sehr davon ab, wie das genau Verhältnisse zwischen Herren und Vogt aussieht. Es gibt da sicherlich Vögte, die nicht nur Nominell sondern auch Faktisch das sagen haben. Aber auch den umgekehrte Fall wird es geben.

Und was die Geweihten angeht... afaik fallen die komplett aus der Erbfolge raus und müssen ihr Lehen abgeben.
Aber hier mag ich auch irren.
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Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 15.04.2018 20:35

Es kommt vor, das der Schwanz mit dem Hund wedelt (etwa wenn die Vögtin die Geliebte des Grafen ist, der Baron schlecht angeschrieben bei demselben und ihn nicht verärgern will etc.), aber im Regelfall tut der Vogt das, was der Baron ihm sagt. Nur ist halt der Baron nicht im "Tagesgeschäft", daher fehlen ihm viele Arbeitsverbindungen, Detailkenntnisse, und "kleine" Entscheidungen sind dem Vogt vorbehalten. (Eben so, wie der UNetrshcied zwischen Inhaber der Firma und angestelltem Geschäftsführer) Ein Vogt, der sich mit seinem Dienstherrn anlegt, ist ganz schnell ein Ex-Vogt.

Andwari
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 15.04.2018 21:08

...wenn z.b. der Baron Magier/Geweihter ist?

Die Regelung mit einem "Vogt" ist mMn sehr ungeschickt und versagt darin, den Magier o.ä. von "Macht" fernzuhalten:
- der Magier ist Adeliger mit entsprechender Familie im Hintergund - oder eine besonders herausragende Stütze des Reichs, oder Günstling eines Kaisers/Provinzfürsten: Denn sonst wäre er ja gar nicht in der Positon, zu herrschen.
- besonders bei ererbten Baronswürden usw. wird die Familie kein Interesse an 'Konkurrenz' durch den Vogt haben.
- der Magier/Geweihte muss einen Vogt ernennen = er kann also einen tüchtigen Vogt auswählen, der mangels adeliger Herkunft oder mangels etabliert-sein im örtlichen Adel eben keine Konkurrenz ist. Wenn die Familie quasi einen "Vormund" für den Magier/Geweihten bestellte, dann ist das etwas anders - besonders wenn es jemand ist, der nahezu gleichberechtigt belehnt werden könnte (die jüngere Schwester des Magiers).
- in dieser Generation ist ja quasi alles geregelt - eine Person ist Baron, eine Vogt.
- für die nächste Generation kann man steuern: Wenn der Baron eine einigermaßen standesgemäße Heirat hinlegt, wird auch die Famile der Gattin wollen, dass deren gemeinsame Kinder später mal belehnt werden. Ein Vogt müsste schon deutlich nach oben heiraten um ähnliche Ambitionen haben zu können = in der nächsten Generation wird ja gar kein bevollmächtigter Vogt mehr gesucht, sondern nur noch ein Baron: das meist nichtmagische Kind des Magiers bzw. nichtgeweihte Kind des Geweihten (und deren Gattin) ist natürlich als künftige Baronin geeignet.
- warum sollte der Baron (Geweihte oder Magier) nicht direkt seine Gattin zur Vögtin ernennen und ggf. den Vogt zum Verwalter mit deutlich geringeren Entscheidungsbefugnissen herabstufen?


Wenn man die Anti-Magokraten/Theokraten-Gesetzgebung ernst nimmt, ist ein als Baron belehnter Magier oder Geweihter, dessen Eltern schon Barone waren, ein "Unfall" - anscheinend hat es da keine andere Lösung gegeben (Einzelkind?), das ganze Umfeld muss da erst mal der Meinung sein, dass das die am wenigsten ungünstige Lösung ist, den jungen Magier zu belehnen. Sonst würde er schlicht übergangen, fertig. Dafür muss auch erst mal wenigstens das belehnte Elternteil tot sein, keine allzu ambitionierten Tanten da und auch noch keine volljährigen, nichtmagischen Enkel.

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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 15.04.2018 21:54

Andwari hat geschrieben:
15.04.2018 21:08
Wenn man die Anti-Magokraten/Theokraten-Gesetzgebung ernst nimmt, ist ein als Baron belehnter Magier oder Geweihter, dessen Eltern schon Barone waren, ein "Unfall" - anscheinend hat es da keine andere Lösung gegeben (Einzelkind?), das ganze Umfeld muss da erst mal der Meinung sein, dass das die am wenigsten ungünstige Lösung ist, den jungen Magier zu belehnen. Sonst würde er schlicht übergangen, fertig. Dafür muss auch erst mal wenigstens das belehnte Elternteil tot sein, keine allzu ambitionierten Tanten da und auch noch keine volljährigen, nichtmagischen Enkel.
Und tatsächlich gibt es auch unter den NCS keinen bekannten Fall dieser Art (jedenfalls afaik).*
Als Magier fällt man schlicht rein praktisch aus der Erbfolge raus und das wars (was aber nicht heist, das die Kinder des Magiers nicht Erben könnten...). Es gibt in aller Regel einfach Ausreichend alternativen, die sich peer Testament zum Erben bestimmen lassen. Bzw. von der "höheren Familenführung" bestimmt werden.
Diese Vogt-Geschichte geistert zwar immer wieder mal herum (siehe die Geschichte Rund um Rohaja und ihrer Zwilligsschwester), aber wirklich Praktische relevance hat sie wohl nicht.
Und zum Geweihten macht man so oder so eher alles ab dem 3ten Kind. Die brauchen sich eh keine Gedanken über Erbfolgen zu machen :D


*Dafür aber ein paar, in denen der Magier trotz allem die Baronswürde inne hat... Z.B. hat einer der Hofmagier offiziell ein Lehen, das nur in seiner Abwesenheit fremd verwaltet wird.
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Ungelesener Beitrag von Kronos » 16.04.2018 16:25

Ok soweit ich das sehen kann dreht es sich etwas im Kreis, meine frage zielte nicht auf das Thema ob es sinnvoll ist einen Magier/Geweihten mit dem Barons Titel auszustatten, denn hier stimme ich zu, es ist nicht sinnvoll solange es noch irgendwelche akzeptablen Alternativen gibt.

Es scheint im Hintergrund wohl keine erklärende Stelle zu geben, die das Verhältnis zwischen einem Baron mit Besonderer Stellung und seinem Vogt genauer beschreibt oder regelt. Wenn dem so ist das der Magier zum Vogt sagen kann "wenn du nichts tust was mir gefällt dann jage ich dich vom Gutshof" dann drängt sich die Frage ja förmlich auf welchen Sinn diese Regelung eigentlich hat. Unter den Bedingungen ist es ja maximal ein schlechtes Alibi.

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Ungelesener Beitrag von Andwari » 16.04.2018 17:39

Andere Vögte (für Baronien) sind vollständige Stellvertreter - weil die nominellen Amtsinhaber noch höhere Positionen haben, also Grafen, Provinzherren und Kaiser sind, für die diese Baronie halt eine unter mehreren ist.

1 Baronie = 1 Baronie-Boss-Person vor Ort.

Diese Situation hat man bei einem Magier/Geweihten nur bedingt - weil der vmtl. außer der Baronie wenig wirtschaftliche Grundlage hat und gerade als SC-Herr dann doch entscheiden will statt nur immer mal das Jahresergebnis abzunicken. Klar wird der Vogt eines weit entfernt am Hof weilenden Magier/Geweihten mehr Freiheiten und Entscheidungsbefugnisse haben (das merkt auch das Umfeld) als wenn der eigentliche Boss ständig vorbeischaut. Dieselbe Situation haben auch einige ganz normale Adelige - deren Verwalter/Vögte können sie auch "eigentlich" ziemlich nach Belieben austauschen ... und praktisch ist das doch etwas schwieriger weil dann Expertise geht und Klatsch/Tratsch bei den Nachbarn auftritt.

Darjin
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Ungelesener Beitrag von Darjin » 23.04.2018 09:04

Willst du einen NSC mit dem Baronstitel aufbauen oder SCs damit beehren?
Bei SCs würde ich mit dem jeweiligen Spieler reden, ich persönlich halte Magier und die meisten Geweihtenprofs schon für teuer genug und SO-mässig gut genug angesehen, dass die zusätzlichen GP für das 'adelig' sich nicht lohnen... und für meine Magier wäre ein weltliches Lehe eigentlich immer viel zu viel Klotz am Bein wenn sie sich selbst darum kümmern müssten. :ups:
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Ungelesener Beitrag von Perpotationis » 23.04.2018 13:17

Kann mir jemand sagen, ab wann die Piratenküste in Tobrien effektiv exisitert?
Nach dem was ich rausfinden konnte, ist der Name ein Synonym für Xeraanien - aber gab es die Piraten dort (und auf der gegenüberliegenden Insel Rulat) auch schon vor der Borbaradkrise?

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Ungelesener Beitrag von Eadee » 23.04.2018 15:32

Mir ist "die Piratenküste" kein Begriff aber ich kann dir sagen dass das Mittelreich präBorbarad mit der Perlenmeerflotte eine der größten Flotten besaß, welche unter anderem Seeblockaden um Maraskan realisieren konnte und allgemein doch recht mächtig dargestellt wurde. Dass es da ausgerechnet an der Ostküste des Mittelreiches ernsthafte Piratenprobleme gegeben haben soll (abgesehen von maraskanischen Schmugglern/Freibeutern) halte ich für unwahrscheinlich.
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Ungelesener Beitrag von Dingleberry » 23.04.2018 15:51

Perpotationis hat geschrieben:
23.04.2018 13:17
Kann mir jemand sagen, ab wann die Piratenküste in Tobrien effektiv exisitert?
Nach dem was ich rausfinden konnte, ist der Name ein Synonym für Xeraanien - aber gab es die Piraten dort (und auf der gegenüberliegenden Insel Rulat) auch schon vor der Borbaradkrise?
Ganz eindeutig wird das glaub ich nicht festgelegt, aber da Xeraan den Splitter Ende 1021 erhält würd ich sagen das spätestens Anfang 1023 die Piratenküste als solche funktioniert. Die namensgebenden Piraten wurden teilwiese von Borbarad im Laufe der Invasion da hingebracht, viele werden auch erst gekommen sein als Xeraan die Macht ergriffen hatte. Rulat war vorher ziemlich uninteressant, das einzig wichtige darauf war das Gefägnis.
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 29.04.2018 02:30

Mein Charakter hat sich heute gefragt; "Was passiert wenn man (viel) Salz auf eine Riesenamöbe streut?"
Was glaubt ihr?
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Eadee
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Ungelesener Beitrag von Eadee » 29.04.2018 03:23

Rasputin hat geschrieben:
29.04.2018 02:30
Mein Charakter hat sich heute gefragt; "Was passiert wenn man (viel) Salz auf eine Riesenamöbe streut?"
Was glaubt ihr?
Sie schmeckt besser?
Wenn du eine ernsthafte Diskussion darüber führen willst ist das kFkA der falsche Platz dafür und eine offizielle Setzung gibt es dazu wohl nicht.
Sads freindlich!
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Ungelesener Beitrag von Nimmerland » 29.04.2018 13:33

Sie entwickelt zwei Tentakelarme und versucht, die Welt zu erobern.

Kurzfristig wird sie wohl sehr agitiert werden, mittelfristig sehr trocken.
"Burn the land and boil the sea - you can't take the sky from me."

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Merios
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Ungelesener Beitrag von Merios » 29.04.2018 15:45


Vermutlich ähnliches was mit einer Schnecke, oder einem Blutegel passiert. Wenn du es dir nicht vorstellen kannst, gibt es bei Youtube genug referenzen xD

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