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Almadanische Blutrache

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DerShrimp
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Almadanische Blutrache

Ungelesener Beitrag von DerShrimp » 17.02.2018 10:48

Moin liebe Forengemeinde.
Ich bitte hier um kurze Meinung zu folgendem Thema:

Ich leite derzeit die zeitlich nach hinten verlegte Simyala Kampagne. Meine Gruppe ist voll in das Stadtleben Punin eingetaucht und hat sich in Intrigen, Liebschaften, etc verstrickt, was als Spielleiter natürlich ganz wunderbar ist :)

Ein Adliger der Runde hat sich im Verlauf des Abenteuers dazu hinreißen lassen im Zorn über Almada bzw Punin herzurziehen. Das hat dazu geführt, dass er von einem Almadanischen Baron und Kavallerie Oberst beleidigt und zum Duell gefordert wurde.

Da ich Duelle auf das erste Blut etwas zu Glücksabhängig finde und aufs zweite Blut oft bedeutet, dass ein Kämpfer stirbt (da er erst bei 0 Lepra kampfunfähig wird) habe ich Duelle do geregelt, dass sie bis zum dritten sichtbaren Treffer gehen. Gekämpft wurde mit Blankwaffen von Pferderücken. Wer aus dem sattel stürzt hat ebenfalls verloren.

Das Duell begann also auf einem kleinen Landgut und der heißspornige Almadaner kämpfte direkt offensiv und gewagt. Er verfehlte schließlich eine saftige Ansage was den Spielerchar (ein Baronet aus dem Hause Bregelsaum) dazu brachte zu einem Hammerschlag mit "Sittenwächter" der Familienochsenherde anzusetzen. Der Schlag konnte nicht pariert werden und der Almadaner starb, sehr zum Verdruss des Helden.
Bei einer Entschuldigung konnte eine Doppel 20 zwar durch den Vorteil Glück abgewandt werden, konnte die Wogen jedoch nicht glätten.

Jetzt die Frage : Was denkt ihr ist eine angemessene Reaktion der Familie? Akzeptanz, weil es nunmal ein Duell mit Blankwaffen war? Oder Rache, weil einer der ihren getötet wurde.

Mir geht es hier ganz klar um keine "Strafe" für den Spieler, weil es eine rollenspielerisch super coole Aktion war. Es geht mir um eine angemessene Reaktion der Spielwelt und euer Verständnis der Kultur Almadas. Und darum meinen Spielern ein möglichst cooles Spielangebot zu machen.
[Edit: komisch, dass ich inzwischen das Gefühl habe, das dazu sagen zu müssen :grübeln:]

Bitte also um Meinungen

Grüße,
Shrimp

Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 17.02.2018 12:02

Almadaner Adel ist zwar nachtragend, aber die unnachgiebige Blutrache erfüllt nicht den Abschreckungszweck wie etwa bei den Zahori, die sich mit der Rachedrohung damit ja auch gegen Willkür Aussenstehender wehren.
Es kommt ein wenig darauf an, wie vernetzt die Adligen in Almada sind.

Eine Idee wäre: Eine Kirche (Rondra oder Travia) vermittelt und der Adlige bekommt als Busse für den "Totschlag" (nicht strafrechtlich sondern ehrenmässig) die Ausbildungspflicht für einen Nachkommen des Oberst aufgedrückt und darf jetzt dessen Sohn oder Enkel zum Cavalliere ausbilden.
Naheliegend, aber (in meinen Augen) ziemlich lahm, wäre ein privater Rachefeldzug eines Verwandten, der wider alle Indizien und Zeugenaussagen meint, es könne da nur mit unrechten Dingen zugegangen sein und deswegen Meuchelmörder anheuert.
Gemein aber vielleicht spannend wäre, wenn die Verwandtschaft es aus Rachsucht deichselt, dass eine junge, unbedarfte Verwandte des Helden-Adligen provoziert und dann in einem Duell aufs 3. von einer erfahrenen Kämpferin der anderen Seite abgestochen oder verunstaltet wird. Das würde dann wahrscheinlich zu Rachebemühungen des Spielerhelden führen.

Lorlilto
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Ungelesener Beitrag von Lorlilto » 17.02.2018 14:13

Ich denke auch, dass ein/e halbwegs kalkulierende/r Soberan/a des geschädigten Hauses die Leute zurückpfeifen wird, die direkt nach Rache rufen. Da die Entschuldigung bei der Familia aber nicht ankam, wird er sich wohl eine dauerhafte Fehde eingehandelt haben. Es muss nicht auf Blutrache hinauslaufen, sondern die Familie mag bei nächster Gelegenheit den SC öffentlich (oder nur hinten rum) diskreditieren, Einflüsse geltend machen, dass andere ihm Steine in den Weg legen und ähnliches. Je nach Einfluss der Familia wird man sich eher zurückhalten oder eben nicht, wenn es darum geht, die Fehde auf die gesamte Familie des SC auszudehnen (sicherlich je nachdem, ob sie sich ausrechnen, da selber Vorteile draus ziehen zu können im Vergleich zu dem Risiko, dass die Bregelsaums auch weiterhin nicht ganz unwichtig sind).
Und wenn jemand aus der Familia eine günstige Gelegenheit sieht, sich endgültig an dem SC zu rächen, wird er wohl versuchen, das zu nutzen. Aber das muss nicht auf ständige Angriffe wie bei einer novadischen Blutrache hinauslaufen, sondern kann auch als latente Bedrohung aufgebaut werden.

Patzerwürfel
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Ungelesener Beitrag von Patzerwürfel » 19.02.2018 12:16

Es war ein Duell gemaesz den Regeln eines solchen.
Das Risiko dabei in Rondras Hallen einzugehen ist immer vorhanden.
Ich denke daher auch, dass die Familie des "Opfers" daher keine Blutrache ausrufen wird.
Aber...
...eine Ochsenherde im Reiterkampf?
Hatte das "Opfer" auch eine?
Welcher Sekundant hat den da bei den Regeln gepatzt und eine solche unrittrliche Waffe bei einem Duell in Almada zugelassen?
Gerade in Almada sind doch eher Reitersaebel und Degen die klassischen Waffen!
Und bei einem Duell sollten doch gleiche Waffen/Waffentypen verwendet werden.
Und eine Ochsenherde ist keine klassische Blankwaffe. (Blanker Stahl... nicht Kette!)
Wenn dieser wiederspruch also nicht von den Sekundanten genehmigt wurde, haette man einen Grund ihm wegen der Verletzung der duellregeln ans Leder zu wollen.

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AngeliAter
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Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 19.02.2018 18:10

Mit einer Ochsenherde im Reiterkampf zum Duell auf "dritten sichtbaren Treffer" ?
Mal davon ab das eine Ochsenherde im Reiterkampf eh fragwürdig ist (ist jetzt aber so passiert)... was für ein Ergebnis habt ihr den erwartet?
Dritten sichtbaren Treffer mit der Ochsenherde läuft fast immer auf einen Totschlag hinaus (außer ihr kämpft in Ritterrüstungen gegeneinander aber selbst da wäre ein Morgenstern schon das höchste der Gefühle).
Also, dieser Char kann seine Ehre definitiv in die Mülltonne stecken und sollte sich nicht mehr in der Gegend blicken lassen (alleine schon was es am Kommentaren zur Waffenwahl geben wird).
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Ungelesener Beitrag von Macaldor » 19.02.2018 18:17

Der ihm gegenüberstehende Oberst und andere Anwesende haben ja anscheinend keine Einwände bei der Wahl der Waffen erhoben. Ja, zumeist wird mit Waffen des gleichen Typus gekämpft, aber das es so sein muss habe ich nirgends gelesen.
Ich würde auch eher Intrigen oder uach mal eine Herausforderung bei Turnier erwarten, als eine Hetzjagd gegen den Adligen.
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 19.02.2018 18:23

Ich sehe das wie Angeli.. das ist absolut nicht Duellfähig sowas.. und Familie hin oder her. Wäre das der enge Verwandte meines Chars gewesen würde ich mit den Typen schnappen, ihn in eine Dunkle Gasse ziehen und ihm auch mal 3 sichtbare Treffer mit der Ochsenherde verschaffen.

Andwari
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 19.02.2018 18:34

... und so schlugen sie munter mit der Ochsenherde aufeinander ein, bis einer unvermittelt zermalmt darniedersank.

- Ochsenherde ist eine brachiale Kriegswaffe, die dem Gegner direkt sagen soll: "Ich mach dich fertig"
- wer behauptet, die sei "unritterlich" soll das mal mit Herzog Waldemar ausdiskutieren - vmtl. dürften für "echte" Ritter Kettenwaffen eine sehr beliebte Wahl nach dem Lanzenangriff sein. Wir schauen ggf. noch mal Ivanhoe.
- ob es stilvoll ist, bei einem Duell solche Waffen einzusetzen oder nicht, kommt auf die Umstände an. Man kann hier unterstellen, dass beide Kämpfer das weniger als formale Wiedergutmachung sahen, sondern als Gelegenheit den anderen zu Klump zu hauen.
- typisch almadanisch ist die Ochsenherde sicher nicht.
- welche Waffe führte denn der Almadani?

Bei dem Thema Waffenwahl nachzutreten, ist allerdings unfein - sowohl der Tote als auch die Sekundanten/Schiedsrichter/wasauchimmer im Umfeld des Duells haben das akzeptiert - d.h. der ganze Kreis der Beteiligten fand das O.K. - da haben Dritte hinterher wenig zu melden.

Ein faires Duell unter ebenbürtigen Gegnern ist dafür gedacht dass man eben nicht alle Freunde und Verwandte in eine blutige Vendetta hineinzieht. Das heißt nicht, dass es ausgeschlossen ist, dass die Liebsten des Verblichenen den Totschläger am liebsten tot sehen wollen - aber das Duell als standesgemäß breit akzeptierte Abhilfe gegen Beleidigungen usw. baut da eigentlich ordentliche Schranken auf. Der beleidigte, jetzt tote Almadani hat ja selbst schon entschieden, eben nicht in Richtung Fehde (Querella) zu gehen, sondern eben ein Duell gesucht.

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Salix
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Ungelesener Beitrag von Salix » 19.02.2018 18:36

Hinzu kommt noch das ein Hammerschlag gemacht wurde, das ist kein Manöver was man als Ehrenmann im Duell einsetzt, sondern wenn man jemand umbringen will.

Andwari
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 19.02.2018 19:00

@Salix
Schließt sich das wirklich aus? Wenn Duelle aufs Zweite Blut (Kampfunfähigkeit) "normal" sind und die Duellanten kein anderes als das DSA-Regelwerk benutzen, gehen da viele Leute drauf. Genau wie bei den Pervalschen Turnieren oder bei der Zwölfgöttertjoste, dem zweifellos rondragefälligen und bluttriefenden Spektakel zur Bestimmung des krassesten Totschlägers.

"Hammerschlag" lässt sich als Manöver kaum fassen - das ist halt super-doll-zuschlagen, nicht mehr oder weniger. Kein Stich in den Rücken, oder irgendein Nachsetzen gegen einen vllt. gerade taumelnden Feind = dass da hinterher so viel Blut spritzt, ist Berufsrisiko und kein Fehler des Angreifers. Ein besserer oder von den Göttern begünstigterer Gegner hätte halt pariert. Die beiden haben eine Duellform gewählt, in der sowieso kein Schiedsrichter o.ä. eingreifen kann - man kann auch einfach nach einem Treffer bewußtlos vom Pferd fallen und sich den Hals brechen.

Man kann natürlich für sein Aventurien auch eine Entsprechung zu sehr wenig tödlichem "studentischem Fechten" als Duellform finden - das ist aber mMn nicht zwingend und eben nicht die einzige Form. Wenn zwei Adelige sich gegenseitig totschlagen wollen, ist "Duell" (mit entsprechenden Vereinbarungen, Waffenwahl usw.) der passende Rahmen. Genau danach sieht es hier doch aus, sofern der Almadani nicht im Hemd mit horasischem Florett antrat.

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Salix
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Ungelesener Beitrag von Salix » 20.02.2018 17:27

Hier wurde ja gerade um Tote zu vermeiden nicht aufs zweite Blut sondern 3 sichtbare Treffer gewählt um das Duell zu entscheiden. Ich sehe den Hammerschlag mit der Ochsenherde weiterhin als Versuch jemand umzubringen, aber stimmt man kann das auch anders sehen. Merkwürdig finde ich dann aber:
...und der Almadaner starb, sehr zum Verdruss des Helden.
Da frage ich mich was der Spieler denn gedacht hat, was da passiert?

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Satinavian
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Ungelesener Beitrag von Satinavian » 20.02.2018 17:42

Wollte ihn vermutlich aus dem Sattel schlagen, um ihn noch ein wenig als schlechten Reiter zu blamieren.

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AngeliAter
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Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 20.02.2018 18:52

Aber mit einer Ochsenherde? Ein Gerät welches im Durchschnitt schon seine 12,5 Schaden raushaut. Und dann als Hammerschlag verdreichfacht zu durchschnittlich 37,5 Schaden? Und sich dann wundern das normale Gegner damit sofort sterben?
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Vastin
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Ungelesener Beitrag von Vastin » 21.02.2018 09:46

ich hab das Thema jetzt nur überflogen, aber ganz wichtig: wer einen Hammerschlag gegen jemanden im Duell einsetzt hat einen an der Waffel!
damit wurde willentlich in kauf genommen das der Oberst stirbt -> das ist ehrenloses Verhalten!
[ AngeliAter eine Ochsenherde macht im Schnitt 13,5 TP -> 40,5TP beim Hammerschlag, das aber nur am Rande ^^ ]
bzw muss man ja schon von Mordabsicht sprechen wenn man die 40 TP sieht selbst nach Abzug eventueller Rüstung macht das immer noch genug um einen durchschnittlichen Aventurier umzubringen
Wenn man jemandem aus dem Sattel hauen will macht man das mit Niederwerfen!


Ich sehe eine sich anbahnende Blutfehde - der Oberst ist durch unehrenhaftes Verhalten in einem Ehrenduell getötet wurden - entsprechend werden wohl alle auf Rache sinnen!

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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 21.02.2018 10:04

Naja, in einem Duell aufs Dritte Blut wäre ein Hammerschlag schon ok - aber das war es ja nicht.
Wie viel Schaden die Ochsenherde macht, hängt von der KK ab. Führbar ist sie ab 16, dank TP/KK 17/1 macht sie dann aber nur 3W6+2 und dann wären die 12,5 als Schnitt wieder korrekt. (AT/PA sinken auch um je 1) - vgl. WdS S. 82.

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Ungelesener Beitrag von Vastin » 21.02.2018 10:09

ja Gorbalad ich bin jetzt von nem Char ausgegangen der KK 17 hat denn niemand will das Teil mit weniger KK führen ^^

und ja bei nem Duell bis zum Tod wäre ein Hammerschlag durchauszulässig.
Es war ja aber keines.
Und es ändert nix daran das er mit dem Manöver töten wollte - denn für nix anderes ist es da ^^

Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 21.02.2018 10:36

Wäre nur noch zu klären, ob der Spieler das auf dem Schirm hatte oder das eher wie im PvP Duell als Finishing Move sah, nachdem der Verlierer dann eben balsamiert/HKWiert wird und alles wieder gut ist...
Dem Helden hätte es klar sein müssen, da gebe ich euch recht.
Baron und Oberst eines Regimentes... das bleibt keinesfalls ohne Folgen. Sofern der Spieler das lustig findet, würde ich dem Helden Schlechter Ruf (Barbarischer Kämpfer) geben und ihn bei der almadanischen Damenwelt fortan als unbeherrschten Totschläger gnadenlos und spitzzüngig abblitzen lassen.

Vastin
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Ungelesener Beitrag von Vastin » 21.02.2018 10:40

das mit dem schlechten Ruf in Kombination mit nem Adelshaus das ihn Fertig machen will ist sicher angemessen.

aber auch wenn der Spieler das nicht auf dem Schirm hatte kann man nicht einfach sagen : "Hoppala hats ihn doch zerrissen...weiter gehts"

Infernal Acid
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Ungelesener Beitrag von Infernal Acid » 21.02.2018 13:30

Hinsichtlich unbeteiligten Dritten:
Ich würde den Charakter jetzt nicht bei Unbeteiligten schlecht dastehen lassen. Er hat ein Duell gewonnen und sich dabei an die ausgemachten Regeln gehalten. Dass er dabei besonders ruchlos (=Hammerschlag) vorging, kann ja bei Dritten sowohl Ablehnung als auch Bewunderung bewirken. Meiner Meinung nach sollte man das ausgewogen auf NPCs verteilen und nicht eine singuläre Re4aktion forcieren.
Es scheint auch, dass der SL ihn (unbeabsichtigt) in diese Falle gelockt hat (=saftige Ansage des Almadaners im Text), da sollte man jetzt nicht unnötig weiter eskalieren.

Hinsichtlich Familie des Opfers:
Solange man keinen vernünftigen Ansatz hat, das Duell als ehrlos zu erklären, kann man eine offene Blutrache vergessen. Der Hammerschlag dürfte nicht reichen, da man ja keine Einschränkung hinsichtlich besonders heftigen Attacken vorgenommen hat.
Der Versuch, sich nach einem Hammerschlag noch entschuldigen zu wollen, ist hingegen eine nahezu unverhohlene Beleidigung der Familie. Da muss eigentlich eine dementsprechend schroffe Reaktion erfolgen (gut sind da 20er gefallen, passt nämlich sehr).
Darüber hinaus hat aber der Spieler sicherlich Feinde gewonnen. Nur weil es ein Duell war, wird man nicht vergeben. Durchaus möglich, dass einzelne Familienmitglieder gezielt Vergeltung suchen werden. Das dürfte aber wohl eher geheim und sehr unritterlich erfolgen (=kalter, nicht heisser Krieg).
ABER nicht vergessen: Wer sich ein Adelshaus zum Feind gemacht hat, gewinnt oft andere als Freunde (=Game of Thrones-Effekt). So was kann man auch gezielt als Aufhänger für ein Machtkampf und Intrigen Abenteuer verwenden.

Vastin
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Ungelesener Beitrag von Vastin » 21.02.2018 13:38

Infernal Acid du vergisst bei der Sache das der Hammerschlag auch für Aussenstehenden nach einem monströskraftvollem Hieb aussieht und das ist in der Situation vollkommen unnötig gewesen:
- der Gegner hatte durch die vergeigte AT kaum ne Chance zum Parieren
- ist das Ziel Sieg durch 3 sichtbare Treffer zu erreichen, nicht den Gegner zur kampfunfähigkeit zu prügeln

sicher wird es einige gegeben die sich von dem ruchlosen Sieg beeindrucken lassen aber die Mehrheit wird (in meinem Aventurien) einem Adligen der sich nicht an gebotene Zurückhaltung in einem Duell hält mit einem gutem Maß Misstrauen begegnen.

was aber bisher noch nicht in betracht gezogen wurde:
wie wirkt sich das auf das Haus Bregelsaum aus?
- wenn sich das negativ für Pläne der Bregelsaum in Almada auswirkt kann er auch noch von der Verwandtschaft ne Rüge(oder auch mehr) bekommen

Patzerwürfel
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Almadanische Blutrache

Ungelesener Beitrag von Patzerwürfel » 21.02.2018 15:35

OK, lassen wir die Wahl der Waffen ausser Betrachtung, da deren Akzeptanz Kritik am Spielleiter waere.
(@DerShrimp: Sorry, war mir in meinem obigen Post nicht so ganz klar)
Wie bringen wir also die Kuh vom Eis?

Bleibt die Betrachtung der Handlungsweise:
Vastin hat geschrieben:
21.02.2018 13:38
Infernal Acid du vergisst bei der Sache das der Hammerschlag auch für Aussenstehenden nach einem monströskraftvollem Hieb aussieht und das ist in der Situation vollkommen unnötig gewesen:
- der Gegner hatte durch die vergeigte AT kaum ne Chance zum Parieren
- ist das Ziel Sieg durch 3 sichtbare Treffer zu erreichen, nicht den Gegner zur kampfunfähigkeit zu prügeln
Nicht versuchen drei kleine Treffer zu landen um den Gegner vorzufuehren sondern maximales Draufdreschen mit einer Waffe die bei solcher Nutzung sehr wahrscheinlich zum Tode fuehrt. (Wenn auch stylisch so doch nicht duellfaehig)

Moegliche Reaktionen der Familie:
Ausrufen einer Vendetta? Wuerde ich nicht tun, da die Waffen genehmigt waren. (Siehe "Kritik am Spielleiter")
"Bestrafung" durch die Familie? Ja! Allemal!
Rufmord!
"Der Mann kann nicht ehrenvoll kaempfen und ist ein brachialer Schlagetot, der versucht Duellregeln auszunutzen um seine Gegner zu toeten."
Ehrabschneidende Bemerkungen ihm gegenueber, aber ihm ein Duell verweigern um seine Ehre wiederherzustellen.
"Ein Duell ist dazu da, eure Ehre wieder rein zu waschen. Ihr habt bewiesen, dass Ihr keine Ehre habt!"

Wie dann das almadanische Umfeld darauf reagiert?
Abhaengig davon, in wieweit dem Meister bewusst war was er tat und in was fuer eine Situation er sich und den Spieler gebracht hat.
- Option 1: Almada macht bei dem Rufmord voll mit. ("Schlechter Ruf")
- Option 2: Er schafft es noch ein paar andere Duelle zugestanden zu bekommen. Da muss er sich dann uebermaeszig ehrenvoll mit hoher Kampfkunst an Ehrenvollen Waffen (Rapier, Reitersaebel, Langschwert ggfs. in Kombination mit Parierwaffe (max. Buckler)) beweisen und kann dadurch den Rufmord abwenden.

Da der Threatersteller als Meister nach "spielangebot" gefragt hat ist m.E. der Rufmord mit Option 2 am vielversprechendsten.

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Ungelesener Beitrag von DerShrimp » 21.02.2018 16:14

Moin,

da ich gerade in Florenz weile habe ich erst jetzt die Gelegenheit zu antworten.
Vielen Dank erstmal für die zahlreichen Antworten.

Zunächst einmal war der Begriff "Blutrache" vielleicht falsch gewählt. Mit geht es darum, ob ein neuerlicher Anlass für Hader, Händel oder sogar Fehde vorliegt.

Was die Wahl der Waffen angeht (keins Sorge, ich fühle mich in dieser Diskussion übrigens nicht angegriffen) so stand ein wenig das DSA Regelsystem im Weg. Natürlich ist mir als Spielleiter klar, dass eine Ochensenherde eine mörderische Waffe ist. Gleichzeitig können DSA Charaktere eben oft nur mit einer Waffe wirklich gut kämpfen und haben keine umfassende Ausbildung genossen. Das heißt die freie Wahl der Waffen habe ich in diesem Fall zugelassen. (Zudem wäre bei einfachen Treffern wohl alles gut gegangen 3x 3,5 +3 = 14 TP- RS 6 = 8SP pro Treffer im Schnitt, also nichts tödliches).
Ich finde es aber durchaus nachvollziehbar, da der Alamdanische Hauptmann sicherlich zu etwas Selbstüberschätzung geneigt hat. Also würde ich die Diskussion gerne von der Wahl der Waffen weg lenken, wenn möglich.

Ich denke, dass es zum Teil der Unerfahreneit des Spielers geschuldet ist, dass er zu einem Hammerschlag angesetzt hat (OT Zitat: Krass, das habe ich irgendwie völlig unterschätzt).
Auch diese Sache kann man finde ich aber leicht auf eine IT Begründung übertragen. Der junge Bregelsaum war wirklich wütend auf seinen Gegner und hat so feste zugelangt wie er konnte als sich die Gelegenheit gegeben hat. Schließlich stand er bisher den Schwarzen Landen öfter gegenüber als irgendwelchen Duellgegnern. Das Resultat hat ihn dann selbst erschreckt (wobei es mathematisch richtigerweise nahe liegt, dass es so kommt oder zumindest eine Verkrüpplung vorliegt (42- 6 =36 SP sind selbst bei KO 20 und Eisern mehr als 3 Wunden... Da ich die KO bei 15 angesetzt habe wären es also locker 4 Wunden gewesen...). Da wir auch die Wundheilungsregeln "gehausregelt" haben hat der Spieler sicher nicht damit gerechnet, dass eine Wunde einfach "weggebalsamt" wird. Genau diese Idee wollen wir in der Runde vermeiden.

Für mich steht also die Situation so, dass es ein Duell gab, dass nicht hätte tödlich Enden sollen (Unabhängig davon wer gewinnt war für mich eher vorgesehen, dass die Helden einen potentiellen verbündeten gewinnen können). In diesem ist einer der Kontrahenten durch einen brachialen Hieb zu Tode gekommen. Und nun scheinen sich die Geister zu scheiden:

Möglichkeit A. : Trotz des Todes und des Grolls lief alles in einem von einem gealterten Rondrianer überwachten Duell ab. Der Anlass des Zwistes wurde also ausgeräumt. Man könnte es so deuten, dass die Familia zwar Groll hegt aber keine "rechtliche" Grundlage für mehr hat. Sie werden vielleicht entsprechende Gerüchte streuen aber nicht viel mehr unternehmen (Ausnahme wären einzelne Familienmitglieder, die sich nicht an den Beschluss halten wollen).

Möglichkeit B. : Die Familia entscheidet, dass sich der junge Bregelsaum grob ehrverletzend und unehrenhaft im Duell verhalten hat. Sie entscheiden sich, dass es nicht ungesühnt bleiben darf. Sie sorgen dafür, dass ein Bote Rabenfeder und Fehdehandschuh überbringt und arbeiten mehr oder weniger offen gegen den Helden (Der evtl. durch zu dieser Zeit bestehende Edikte geschützt wird?). Das könnte sogar dazu führen, dass die Helden in der Wildermark einige Mercanarios haben die von der Familia bezahlt werden um gegen sie zu Arbeiten. Oder dazu, dass auf dem nahen Frühlingsturnier in Gareth einige Freunde des Toten den Helden fordern um ihn in den Erdboden zu reiten, usw...

Lösungen in der Richtung: die Familie schickt gedungene Meuchler auf den Helden wäre übrigens nicht mein Stil und für mein Verständnis von heißblütigen aber eigentlich ehrenhaften Almadanis deplaziert.

Spannend wäüre natürlich noch die Frage, die hier aufgeworfen wurde wie die Familie Bregelsaum selber reagiert. Gibt es hierzu Ideen?

Und: Angenommen die Familie würde den Ruf des Helden beschmutzen: wie könnte das aussehen und sich auch auf die Spielwelt auswirken?

Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 21.02.2018 18:11

Wenn die Spieler gerne das Beziehungsgeflecht bespielen, dann würde ich jeweils gemischt reagieren.

In der Familie Bregelsaum sind die "Tauben" und die "Realpolitiker" sauer auf den Helden. Er hat unnötig Stres gemacht. O-Ton: "Der Kerl ist nur an der Front zu gebrauchen, und da muss man ihn auch sorgsam in die richtige Richtung drehen, bevor er losmarschiert."
Ein paar "Eigensuppenkocher" wollen ihn gerne instrumentalisieren, vielleicht auch weil sie die Obristenstelle haben wollen, die nun frei ist etc. Ein paar Heissporne bewundern ihn auch einfach, weil der den Namen Bregelsaum verteidigt hat.

In der Familie des Toten herrscht große Abneigung gegen den Helden persönlich, aber da es alles mit rechten DIngen zugegangen ist, müssen sie "schlau vorgehen". Sie fangen an zu intrigieren.
Ich würde die Retourkutsche bringen: Eine junge Bregelsaum läßt sich provozieren und wird von einer deutlich besseren Kämfperin der Gegenseite verunstaltet. Zusätzlich wird eine Hochzeit eines Bregelsaum durch einen Skandal sabotiert und ein weiterer Bregelsaum wird bei einer wichtigen Beförderung übergangen.
Die Familienleitung Bregelsaum stellt sich daraufhin auf den Standpunkt, dass im Angesicht der gesamtaventurischen Probleme das böse Blut aus der Welt geschafft werden muss. Standardvorschlag: Eine Heirat :wobble: ("Sohnemann: Du heiratest jetzt zum Wohle der Familie. Mama trifft sich nächste Woche mit der Soberana der X, falls Du Wünsche hast, sprich mit ihr.")

Andwari
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 21.02.2018 19:11

@Vastin
Nach der vergeigten AT des jetzt verblichenen Almadaners konnte dieser einen Hammerschlag ganz regulär parieren - ich unterstelle, dass der entsprechend ausgerüstet war und nicht gerade ein Florett zu Pferde führte.
=> Da ist weder eine besonders hinterhältige DSA-Mechanik dabei, noch wird man die fraglichen Sekundenbruchteile von der nicht vorhandenen Beobachtertribüne als solche gesehen haben: Einer haut daneben, der andere trifft voll und man hört Knochen bersten.

Dass jemand, der mit Ochsenherde zum Duell erscheint, nicht nur ein wenig schaukämpfen will, sondern eine möglicherweise tödliche Absicht hat, ergibt sich schon aus der Waffenwahl - und diese wurde eben akzeptiert = da liegt ggf. der Fehler, nicht im einzelnen Manöver. Einen dritten Treffer mit der Ochsenherde zu er- und überleben ist keine Festlegung auf ein mindertödliches Duell. Die hätten genauso mit scharfen Lanzen reiten oder sich auf zwei Hügeln positionieren und mit Rotzen beballern können = da kann man sterben, auch wenn niemand ehrenrührig "schummelt". Kräftig zuschlagen gehört bei der Ochsenherde zum typischen Bild.

Vastin
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Ungelesener Beitrag von Vastin » 22.02.2018 07:31

Andwari du vergisst eine Sache: eine vergeigte Ansage heißt Erschwernis entsprechend war die Parade gegen den Hammerschlag (
DerShrimp hat geschrieben:
17.02.2018 10:48
Er verfehlte schließlich eine saftige Ansage was den Spielerchar (ein Baronet aus dem Hause Bregelsaum) dazu brachte zu einem Hammerschlag
)

und die wahl der waffen lag eher daran das der Spieler scheinbar nix anderes als Talentoption hatte ;) entsprechend würde ich da nicht zwangsweise mehr reininterpretieren wollen.
Davon ab hat man statistisch recht gute Chancen mit einer ordentlichen Rüstung drei Treffer einer Ochsenherde zu überleben.

In meinem Aventurien (darf jeder gern anders sehen) hat ein Hammerschlag nix in einem Duell verloren (Ausnahme bis zum dritten Blut).
Den Hammerschlag wird man als äusserst Kraftvollen Hieb erkennen (schließlich gibt man dabei auch gleich die PA mit auf) und das wird man von der Tribüne auserkennen können.

Das Duell wurde von nem Rondrianer überwacht? Dann sollte dieser dem von Bregelsaum die Ohren lang ziehen und ihm gleich mal ne Buse auferlegen! Dazu kommt noch das er die Möglichkeit hat das Duell für ungültig zu erklären weil ganz klar gegen die Duellregeln verstoßen wurde.
Wenn das Duell für ungültig erklärt würde heißt das MORD...

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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 22.02.2018 07:50

Mit dem Talent Kettenwaffen kann man neben der Ochsenherde übrigens auch die etwas weniger tödlichen Alternativen Morgenstern und Ogerschelle führen. Die haben noch den zusätzlichen Vorteil des besseren WM (und der besseren INI), was in einem wir-zählen-Treffer-Duell auch wichtiger als der Schaden ist.

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Ungelesener Beitrag von Vastin » 22.02.2018 08:03

nur haben alle Morgensterne u.Ä. keine Verbreitung in Almada, da könnte die Beschaffung schwierig sein ^^

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Ungelesener Beitrag von LordShadowGizar » 22.02.2018 15:20

Dem Wahnwitz zum Gruße!

Aber mit einer 25% Wahrscheinlichkeit (Verbreitung 8(GAR) -3 (Landgrenzen überquerung)= 5) wäre es zumindest nicht Undenkbar bei einen Händler in Almada einen Morgenstern zu finden, und Garethien/Kosch ist auch nicht sooo weit weg als das man sich keinen Morgenstern von dort organisieren könnte, um dann ein Ehrenduell in einer Woche anzusetzen... oder so...

So long and thanks for all the Fish.

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Almadanische Blutrache

Ungelesener Beitrag von DerShrimp » 23.02.2018 12:09

Die Idee von Jadoran finde ich sehr gut. Also keine unmittelbare Konsequenz, sondern eher etwas, dass im nachhinein zeigt. Die Idee mit der jungen Bregelsaum die nach einem Duell ein entstelltes Gesicht hat (am besten eine zumindest entfernte Verwandte. Ich gucke nachher mal in die Familienunterlagen des Chars).
Auch das sabotierte Abkommen und die übergangene Beförderung finde ich gut. Vielleicht platzt auch ein Handel mit Pferden, Getreide o.ä. Schließlich haben Almadanis mehr als alles andere finanzielle Mittel.

Bei der Heirat bin ich noch unsicher, da fraglich ist, ob ein entsprechend als "blutrünstiger Mörder" bekannter Held unbedingt in die Familie eingeheiratet werden soll.

Findet ihr eine eventuelle (mittelbare) Einmischung der Familie des Toten im Zuge der Wildermark nachvollziehbar? Oder wäre das zu viel?

Was die Reaktion der Bregelsaums aussieht muss ich mir noch was überlegen, das nicht zu sehr einen Riegel vor die Abenteuerplanung schiebt und trotzdem nachvollziehbar ist.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 23.02.2018 12:30

Da würde ich eher einen möglichen Verbündeten aus der Familie X in der Wildermark platzieren, dessen Unterstützung vom Bregelsaum gewonnen werden muss. Ganz ohne Nachschub wird man ja nicht auskommen, wenn ihr VeG spielt. Vielleicht eine Adjutantin im Reichsheer, ein Vögtin eines Gerade-Nicht-mehr-Wildermark-Adligen oder eine potentiell nach Zweimühlen holbare junge Perainegeweihte, die eine Nichte des Obristen wäre, der ihr angehimmelter Onkel war. Damit der Spieler aktiv was tun kann, anstatt nur in den Selbstverteidigungsmodus zu gehen.
Oder man nimmt die "Spiegelbild-Duellantin" als Söldnerführerin, deren kleine aber schlagkräftige Truppe man gerne nutzen würde. Halt etwas, was der Held nicht mit seiner Ochsenherde lösen kann.

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