DSA4 Vorbereitung für das Jahr des Greifen

Der Plot will es! Diskussionen und Anregungen zu offiziellen und inoffiziellen Abenteuern.
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Rasputin
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Vorbereitung für das Jahr des Greifen

Ungelesener Beitrag von Rasputin » 08.04.2018 17:50

Nabend liebes Forum,
über kurz oder lang möchte meine Gruppe mal das Jahr des Greifen spielen.

Gemeistert wird das das Jahr des Greifen aber nicht von mir. Ich dachte mir aber, ich würde gerne ein paar Abenteuer als Vorbereitung für das Jahr des Greifen Spielen. Jetzt habe ich zwei Probleme:
  1. Ich suche noch nach Abenteuern. Ich bin mir nicht sicher welche Abenteuer man dafür gut nehmen kann. Ich werde wohl mit einem Abenteuer Anfangen welches die Gruppe erst mal Richtung Norden führt. Ziemlich früh soll dann das Abenteuer Fuchsspur gespielt werden und ein paar Abenteuer um die Orks besser "kennen zu lernen". Lassen sich die Abenteuer aus "Von Orks und Menschen" gut in diese Zeit verlegen?
    Die Gruppe ist ziemlich Kampflastig ausgelegt.
    Haben hier einige vielleicht noch ein paar gute Abenteuer (gerne auch inoffiziell) im Hinterkopf mit denen man das Jahr des Greifen gut vorbereiten kann?
  2. Ich werde das Jahr des Greifen selber nicht meistern sondern spielen. Ich weiß tatsächlich nicht viel über den 3.Orkensturm. Ich weiß nur, dass eine Armee von Orks wohl Greifenfurt und Umgebung einnimmt und dabei das Sveltal erobern.
    Was muss ich über den Orkensturm noch so wissen, um die Kampagne gut vorbereiten zu können? Dabei aber keine Spoiler, die einen eventuellen Twist verraten, sondern (wenn möglich) nur Informationen, die mir in der Kampagne selber nicht weiter helfen.
    Muss ich irgendwelche Charaktere auftauchen lassen? Irgendwelche Namen erwähnen?
@Xoltax Hat mal in einem Thread ein inoffizielles Abenteuer namens "Bluthunde" erwähnt. Kennt das jemand und kann es mir zukommen lassen?

Wann fängt das Jahr des Greifen an? Ich glaube es fängt schon an, nachdem die Orks einiges erobert haben. Ist das richtig? Wo und wann fängt das erste Abenteuer des Jahr des Greifen an und was haben die Orks bis dahin alles eingenommen? Kann man mir das sagen oder ist das Geheimwissen welches die Spieler bis dahin nicht haben dürfen?

Am liebsten würde ich den Orkensturm mit der Gruppe möglichst ganz erleben. Vielleicht sogar bei ein paar Belagerungen und Schlachten dabei sein. Ich glaube aber auch, die Gruppe hat keinen Spaß daran, irgendwelche Stadtabenteuer zu spielen (die im Prinzip nichts mit dem Orkensturm selber zu tun haben), nur um schon mal einen wichtigen NPCs kennen zu lernen.
Die Spieler haben bis jetzt kein Interesse an Diplomatischen Beziehungen zu NPCs gezeigt.

Wo sollte ich meinen Teil beenden um dem anderen Meistern einen möglichst guten Einstieg zu gewährleisten?
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

GrisGris
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Vorbereitung für das Jahr des Greifen

Ungelesener Beitrag von GrisGris » 08.04.2018 19:04

Ideal als Vorbereitungsszenarios sind:

- "Auf Fuchspfoten" hieß das Abenteuer glaube ich. War in der alten Orklandbox enthalten und spielte vor dem Orkensturm. Es gibt einige sehr positive Rezensionen zu diesem Abenteuer.

- Es gibt eine Armalionpublikation namens "Der Orkensturm", der den Sturm bis vor die Tore Gareths begleitet. In meiner Erinnerung war es stets so, dass ich angenommen habe, dass es einzig und allein für eine Abfolge von Scharmützeln war, aber ich habe es vor Kurzem erneut gelesen und es gibt zu fast jedem Szenario zumindest einen Vorschlag wie eine kleinere Gruppe zwischendurch Abenteuer erleben kann. Dies sind meist Kurzabenteuer, die allerdings nicht allzu detailliert ausgearbeitet sind, dennoch oft mehr, selten einmal weniger interessante Aspekte der Kriegsführung beleuchten.
JdF würde dann in etwa beim vorletzten präsentierten Szenario dieser Publikation ansetzen, also am Höhepunkt der orkischen Expansion.

Beide Vorschläge haben das Manko, dass man als SL einiges an Vorbereitung hineinstecken muss und das erste Abenteuer ist zeitlich weit von dem Einstieg entfernt...

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chizuranjida
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Vorbereitung für das Jahr des Greifen

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 08.04.2018 23:37

"Fuchsspur" war meine ich das Abenteuer aus der Orklandbox. Ja, das fand ich auch unterhaltsam. Auch "Das Tal der 1000 Blumen" sowie "Eine Meute für Tiefhusen", weitere Kurzabenteuer in dem Band, fand ich für damalige Verhältnisse gelungen.

Ich weiß aber nicht mehr, ob man die gut mit Greifenfurt kombinieren kann. Dafür ist es zu lang her dass ich die Greifenfurt-Abenteuer gespielt habe. Falls die davon leben, dass man vom Orkensturm überrascht wird und erstmal keine Ahnung hat, wie Orks so drauf sind, sollte man die Svellttal-Abenteuer eher nicht vorweg spielen.

Ich habe die Svellttalabenteuer und den Orkkrieg mit verschiedenen Gruppen gespielt. Ob es auch mit derselben gepasst hätte weiß ich nicht mehr.

Aus dem Sammelband "Rückkehr zum Schwarzen Keiler" sind mindestens die beiden Abenteuer "Der Erbe von Kranick" und "Geisterstunde" zeitlich frei verlegbar, soweit ich sehe, und spielen in der Gegend.
Auch bei "Über den Greifenpass" sehe ich spontan nichts, was dagegen spricht, das etwas in die Vergangenheit zu verlegen. Die Namen aktueller Würdenträger müsste man halt prüfen, aber die Handlung müsste funktionieren, denke ich.

Aus der Zwergenanthologie Kar domadrosch müssten zumindest die beiden Hügelzwerg-Szenarien zeitlich verlegbar sein und nicht weit weg spielen. Das Gareth-Stadt-Szenario auch, aber Stadtabenteuer mögt ihr ja nicht so.

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Eadee
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Ungelesener Beitrag von Eadee » 09.04.2018 09:03

Rasputin hat geschrieben:
08.04.2018 17:50
Wann fängt das Jahr des Greifen an? Ich glaube es fängt schon an, nachdem die Orks einiges erobert haben. Ist das richtig? Wo und wann fängt das erste Abenteuer des Jahr des Greifen an und was haben die Orks bis dahin alles eingenommen? Kann man mir das sagen oder ist das Geheimwissen welches die Spieler bis dahin nicht haben dürfen?
Ja "Das Jahr des Greifen" setzt erst recht spät an, Details kann ich dir leider nicht geben da ich es zwar leiten will, allerdings erstmal die Phileasson-Saga zuende gebracht werden will und danach "Der Löwe und der Rabe" bespielt wird.
Wenn ihr allerdings den "ganzen" Orkensturm bespielen wollt (was ich auch gerne umsetzen will wenn es so weit ist) werdet ihr nicht darum herum kommen dass der Meister einiges vor "Das Jahr des Greifen" selbst vorbereiten muss.
Sads freindlich!
- Haindling "Bayern"

Andwari
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Vorbereitung für das Jahr des Greifen

Ungelesener Beitrag von Andwari » 09.04.2018 09:58

Der Einstieg ins JdG-Abenteuer ist Ende 1012BF kurz vor der Zweiten Schlacht auf den Silkwiesen. Da haben die Orks bereits
- das Svelltland erobert, d.h. da ist schon seit 1010-1011 BF erfolgreiche orkische Invasion.
- seit Anfang 1012 auf Reichsgebiet gekämpft, Teile Weidens und quasi die ganze Mark Greifenfurt erobert, dabei mehrere Heere des Mittelreichs vernichet.

Eigentlich kann das nicht "Geheimwissen" sein und dass die Orks da "überraschend" weiter vorrücken, spricht auch gegen das MR = eigentlich müsste man da massiv in Answinkrise einsteigen um einen einigermaßen glaubwürdigen Hintergrund für das grandiose Scheitern des MR verbunden mit massiver Ignoranz der Bedrohung zu finden = so etwa ein Drittel der Berater des Prinzen setzt klar andere Prioritäten, ein Drittel will ihn scheitern sehen und das letzte Drittel weiß um die propagandistischen Probleme, wenn man das Thema hochspielt.


@Rasputin Aber:
Wenn Du die Vorgeschichte meisterst und wer anders dann JdG selbst, müsst ihr euch absprechen, was eigentlich gespielt werden soll - die Kampagne bietet nämlich Möglichkeiten, alles von Horrorgeschichte, Detektivplot bis hin zu hoher Politik und "Krieg" zu machen. Wie genau die Gewichtung sein soll, muss der JdG-SL entscheiden. Auch welche Rolle die Helden einnehmen und ob/wie viel sie persönlich mehr Möglichkeiten haben als Alrik Normalaventurier, ist wichtig. Die Kampagne ermöglicht für die Helden eine große Bandbreite an Positionen vom kleinen Helferlein bis hin zu "der ist schuld".

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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 09.04.2018 11:04

Dann wäre es eigentlich ganz gut, wenn ich so 1010-1012 in der Gegend um das Svelltland ein paar Abenteuer spiele, den Spielern die Gegend zeige und ein paar Freunde machen lasse und ende 1012 übergebe ich dann an den anderen Meister.

Gibt es da Fallstricke? Habt ihr ein paar Tricks für Abenteuer in der Gegend? Wir haben einen Zwergenspieler in der Gruppe (Hügelzwerg). Er kennt aber noch nicht so wirklich die Kultur der Zwerge und ist neu in der Gruppe. Ich denke das wäre auch ein guter Moment um ein paar Zwergen-Abenteuer mit ein zu streuen oder?

Die ganze Gruppe (inklusive mir) sieht sich wohl gerne als Sondereinsatz-Kommando. Typische Abenteurer mit einer gewissen Söldner-Mentalität. Hauptsache es gibt Probleme zu lösen, am liebsten mit Gewalt gegen einen Gegner der eindeutig der Feind ist. Daher dachte ich mir, Svelltland und Orkensturm dürfte perfekt sein.
Gibt es ein Abenteuer oder Szenario, in dem die Gruppe eine Festung/ Burg/ Lager angreifen und ausschalten können? Ich glaube die Gruppe hätte viel Spaß daran, etwas mal selber zu planen und den aktiven Part zu spielen, anstatt wie so oft in vielen Abenteuern, sich immer passiv gegen etwas zu verteidigen.
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Mescalor
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Vorbereitung für das Jahr des Greifen

Ungelesener Beitrag von Mescalor » 09.04.2018 11:41

Mir fällt hierzu nur die Einstiegs-Abenteuerreihe E5 und E6 ein. Spielt zwar in Andergast, aber lässt sich auch ohne größere Probleme woanders ansiedeln.

Ansonsten, kennst du das:
https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Das_ ... end_Blumen
www.heldenarchiv.de

abgeschlossen: Philly, SuS, JdG, KdM
aktuell: G7 (277 Std.) - Pforte des Grauens

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chizuranjida
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Vorbereitung für das Jahr des Greifen

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 09.04.2018 23:29

Rasputin hat geschrieben:
09.04.2018 11:04
Gibt es da Fallstricke? Habt ihr ein paar Tricks für Abenteuer in der Gegend? Wir haben einen Zwergenspieler in der Gruppe (Hügelzwerg). Er kennt aber noch nicht so wirklich die Kultur der Zwerge und ist neu in der Gruppe. Ich denke das wäre auch ein guter Moment um ein paar Zwergen-Abenteuer mit ein zu streuen oder?
Fürs Svellttal fällt mir noch "Das Levthansband" von Lena Falkenhagen ein. Es mag allerdings sein, dass das erst nach dem Krieg im orkbesetzten Svellttal spielt. Ich hab es vor allem als ungewöhnlich bequem zu meistern in Erinnerung - gut ausgearbeitet, kaum Einlesen oder Vorbereitung nötig.
https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Das_Levthansband

Falls der Zwerg sich tiefer in seine Kultur einarbeiten will liest er, denke ich, besser die Zwergen-SH. Zwergenabenteuer richten sich ja normalerweise an gemischte oder menschliche Gruppen und stellen mehr die Exotik der Zwerge heraus. Natürlich kann man trotzdem ein paar spielen.
Mescalor hat geschrieben:
09.04.2018 11:41
Ansonsten, kennst du das:
https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Das_ ... end_Blumen
War das nicht das mit dem Kara ben Yngerimm-Zitat?
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"Ein Blutstrom quoll aus seinem Mund, er war tot"? Erweitert mit der Anweisung an den Meister, echte Tränen am Spieltisch zu belohnen, oder so? Wenn das da war: Bei uns wurde das komplett so vorgelesen, mit der Regieanweisung, und wir haben uns minutenlang lachend am Boden rumgewälzt. :lol:
Andwari hat geschrieben:
09.04.2018 09:58
Eigentlich kann das nicht "Geheimwissen" sein und dass die Orks da "überraschend" weiter vorrücken, spricht auch gegen das MR = eigentlich müsste man da massiv in Answinkrise einsteigen um einen einigermaßen glaubwürdigen Hintergrund für das grandiose Scheitern des MR verbunden mit massiver Ignoranz der Bedrohung zu finden = so etwa ein Drittel der Berater des Prinzen setzt klar andere Prioritäten, ein Drittel will ihn scheitern sehen und das letzte Drittel weiß um die propagandistischen Probleme, wenn man das Thema hochspielt.
Nicht zu vergessen, dass Offiziersposten nach Stand und Beziehungen vergeben werden, nicht nach Fähigkeiten oder Erfahrung.
Womöglich gönnen auch die Garetier den Greifenfurtern das Salz im Haferbrei nicht und umgekehrt.

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Xoltax
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Vorbereitung für das Jahr des Greifen

Ungelesener Beitrag von Xoltax » 10.04.2018 07:25

@Rasputin
Schicke mir bitte eine pn mit deiner email Adresse dann schicke ich dir das inoffizielle Szenario Bluthunde

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Rasputin
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Vorbereitung für das Jahr des Greifen

Ungelesener Beitrag von Rasputin » 03.06.2018 21:17

Bis jetzt habe ich folgende Abenteuer grob geplant, obwohl ich noch nicht alle gelesen und durchgeplant habe. Eher überflogen und Klappentexte gelesen.

Als Einstieg sind die Abenteuer 16-17 Hal
Falscher Feind (Es kommt wohl noch ein Elf in die Gruppe vom aktuellen Meister)
Wolfsnacht
Rote Glut (Auf einer Reise zwischen 2 Abenteuern)

So langsam ernst wird es mit 17 Hal

Das Tal der tausend Blumen
Fuchsspur

Anschließend geht es richtig los mit 18-19 Hal

In den Fängen der Orken
Die Schlacht am Nebelmoor
Stürme über Lowangen (Habe es mir durchgelesen und es scheint viele interessante Szenarien für eine kämpfende Gruppe zu bieten, gefällt mir bis jetzt richtig gut)

Das Jahr des Greifen (Kampagnenband) 19 Hal- 20 Hal, der andere Meister übernimmt

Je nachdem wie alles passt, überlege ich noch folgende Abenteuer/ Szenarien zwischen zu schieben

Eine Meute für Tiefhusen
Blut auf uraltem Stein (Muss wohl stark angepasst werden)
Zahltag (Muss wohl stark angepasst werden)

Hat jemand Kritik an diesen Abenteuern? Hat jemand noch Tipps?

Ich habe vor, dass die Helden gute Kontakte zu Blasius von Eberstamm aufbauen. Ich hatte aber Probleme heraus zu finden, wann genau er gefangen genommen wurde und wo er zu diesem Zeitpunkt war. Er scheint ja in relativ vielen Abenteuer vor zu kommen. Kann mir jemand eines empfehlen welches man vor den ersten Orkensturm verlegen kann? Gerne etwas wo eine Adelige richtig schön spotlight erhält.
Was wäre eine hohe (aber nicht zu hohe) Militärische Position die er den Helden verleihen könnte, so dass die Helden nicht als "Niemande" in das Jahr des Greifen starten?
Zuletzt geändert von Rasputin am 04.06.2018 08:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Dingens
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Vorbereitung für das Jahr des Greifen

Ungelesener Beitrag von Dingens » 03.06.2018 22:14

Eine etwas andere Perspektive: Jahr des Greifen ist ein recht umfängliches Abenteuer, das nicht nur Ingame durchaus ein Jahr und mehr in Anspruch nimmt. Ein großer Teil dieses Abenteuers dreht sich um Orks und den Kampf gegen Orks. Gleichzeitig lebt es von der Fremdartigkeit und damit Gefährlichkeit der Orks.

Ich fürchte ehrlich gesagt, wenn ihr im Vorlauf zu viel auf dem Orkthema herumreitet, wird es schnell ermüdend und die Spieler haben alle schon keinen Bock mehr auf Orks totwürfeln, wenn die eigentliche Kampagne losgeht. Statt Abenteuer zu wählen, in denen Orks direkt eine Hauptrolle spielen, würde ich viel eher Abenteuer irgendwo am Rande der betroffenen Provinzen spielen die nix mit Orks zu tun haben. Der Orkensturm taucht nur ab und an als Stimmungselement auf - durchziehende mittelreichische Banner auf dem Marsch gegen die Orks, ein blutiges Schlachtfeld oder geplündertes Dorf auf der Durchreise, Eilmeldungen im Boten, Tavernendiskussionen, Begegnung mit einem übermächtigen Trupp Orks, denen man ausweichen muss, fliehende/desertierte Soldaten, ein Besuch im belagerten Lowangen, so was eben. Besonders schön, wenn die Helden beispielsweise nach einiger Zeit an einen bekannten Ort zurückkommen, an dem sie vielleicht NSC-Freunde gefunden hatten, und dieser wurde zwischenzeitlich dem Erdboden gleichgemacht und die Einwohner ermordet/verschleppt. So baut man eine Atmosphäre der Bedrohung auf, führt die Antagonisten ein und sorgt dafür, dass die Schlacht auf den Silkwiesen nicht so vom Himmel fällt, ohne einen Ermüdungseffekt zu provozieren. Gleichzeitig hast du als Meister wesentlich größere Auswahl an guten in Frage kommenden Abenteuern.

Die Answinkrise würde ich auch auf jeden Fall anspielen - ohne diesen Hintergrund werden die Spieler nicht verstehen, warum das Mittelreich die Orken nicht einfach mit seinen Garderegimentern zerquetscht. Außerdem - erneut Beziehung zum Orkensturm, aber völlig anderer Antagonist.

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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 04.06.2018 01:15

Interessante Sichtweise.
Momentan spielen wir eine Verschwörung im frühen Horasreich. Ich hatte eigentlich vor, die Answinkrise nicht anzuspielen und stattdessen den Helden hin und wieder ein paar Zeitungsartikel in die Hand zu drücken. Ich vermute, wenn ich meine Gruppe langweilen möchte, dann Spiele ich ein Abenteuer bei dem es um aventurische Politik geht.

Meine Überlegung war eigentlich, dass die Helden Teil etwas großen sein sollen und den Orkensturm von Anfang bis ende miterleben um am Ende ein kleiner aber wichtiger Teil aventurischer Geschichte zu sein. Am ende sollen die Helden auf Fragen nach dem Orkensturm nicht antworten "Ach ja, davon haben wir auch mal gehört." sondern "Wenn wir nicht gewesen wären, wäre unser Kaiser jetzt ein Ork."
Bis jetzt haben wir fast nur Einzelabenteuer gespielt und selten ging es mal über "Helft doch bitte unserem Dorf von dem noch nie jemand gehört hat." hinaus.
Meine Idee dahinter war, absichtlich eine gewisse Zeit thematisch ähnlich zu bleiben. Denkt ihr, das ermüdet eher? Wie ist es bei anderen großen Kampagnen? Gibt es Spieler die bei den 7G irgendwann genervt sind, nur noch Dämonen tot zu würfeln? Ich habe da noch wenig Erfahrung.
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Vorbereitung für das Jahr des Greifen

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 04.06.2018 01:48

Gibt es Spieler die bei den 7G irgendwann genervt sind, nur noch Dämonen tot zu würfeln?
Das war bei uns nicht so. Mich persönlich hat das ständige Gegen-Die-Wand-Laufen bei NPCs in Politik und Militär genervt, die grundsätzlich nie auf irgendwelche Pläne der Helden eingehen wollten. Das kann man so auch im Orkkrieg haben. Kommt halt drauf an, wie viel Politik bzw Einfluss auf das resultierende Aventurien die Runde haben will, und ob der Meister die Handlung ändern mag oder nicht.
Wenn ihr mit Politik und Strategie nichts anfangen könnt, sondern die klassische Eingreiftruppe für einzelne Aktionen seid, dann seid ihr auf der sicheren Seite.

Ich kann aus eigner Erfahrung nicht wirklich was dazu sagen, weil ich Svellttal- und Greifenfurt-Abenteuer sowohl mit verschiedenen Heldengruppen als auch überwiegend mit verschiedenen Spielern gespielt habe.
Dingens' Warnung, nicht schon vor Greifenfurt einen Ork-Thema-Overkill zu veranstalten, erscheint mir sinnvoll.
Ich kann mir vorstellen, die Abenteuer aus der Orklandbox (1000 Blumen, Meute für Tiefhusen, Fuchsspur) vorweg zu spielen, aber nochmal genausoviele Ork-Abenteuer zusätzlich mag zuviel sein. Oder auch nicht.
Falls du was in der Gegend um Greifenfurt prä-Orkkrieg findest, um den Helden die Gegend ans Herz wachsen zu lassen, kann das sicherlich nicht schaden.

Answinkrise musst du sicherlich nicht ausspielen, nur den Hinweis, dass die Helden erfahren sollten, warum sich nicht die ganze Armee des Mittelreichs auf die Orks stürzt, den finde ich schon sinnvoll.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

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Ungelesener Beitrag von Xoltax » 04.06.2018 07:44

Da ich vor nicht all zu langer Zeit die Kampagne gemeistert habe, mal mein Senf dazu.
Ich gebe den Vorrednern recht. überreibe es nicht mit Orkabenteuern.
WIr hatten davor 3 waren wirklich genug wenn nicht vllt schon an der Grenze.
Wir spielten in dieser Reihenfolge:
Blut auf uraltem Stein
Zahltag
und dann die Bluthunde vom Nebelstein ( kann auch hervorragend jemand anderes Meistern)

Blut auf uraltem Stein (musste nicht viel geändert werden. hier kann man gut darstellen, dass sich bei den Orks im Gebirge was regt.)
Zahltag (bei mir wurde dieses abenteuer zum ersten Zahltag. sprich die Verhandlungen der Orks mit Lowangen zu ihrer KApitulation und den jährlichen Zahlungen. HAt hervoragend geklappt.)

Wichtig finde ich vorallem das etwa die Hälfte der Helden aus betroffenen Gebieten kommt ( Svellttal und Margrafschaft Greifenfurt, oder zumindest noch Mittelreich).


@ Rasputin: Wenn du meine Maptool vorbereitung für das Abenteuer haben willst kann ich die dir gerne zukommen lassen.

Dingens
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Ungelesener Beitrag von Dingens » 04.06.2018 09:33

Es gibt ein ganz nettes Szenario vom Borbaradprojekt, das die Answinkrise erlebbar macht:

Download

Meisterinformationen zu: "Answinkrise I": Die Helden erleben die Machtergreifung durch Answin in Gareth mit, finden Kontakt zum Widerstand und fassen den Plan, die gefangen gehaltene Redaktion des Aventurischen Boten zu befreien und nach Perricum zu bringen. Dort können Sie am Aufstand der Stadt gegen die Answinistischen Besatzer teilnehmen (oder diesen sogar initiieren), der schlussendlich gemeinsam mit einem patriotischen Not-Boten aus der provisorischen Redaktion Anstoß gibt für andere schwankende mittelreichische Städte und Adelige, sich für Brin zu erklären.

Erfordert ein wenig Vorbereitung für den Meister, um Gareth und Perricum vernünftig darzustellen, aber ist im Kern eben kein politisches Abenteuer mit viel Blabla und tausend Namen, sondern sehr handfest und klassische Heldenarbeit. Kam bei uns damals glaube ich ganz gut an, und lässt sich wenn man den Perricum-Teil (im Szenario selbst ohnehin nur angerissen) ohne Heldenbeteiligung erzählerisch abhandelt auch gut als One-Shot spielen.

Zum G7-Vergleich: Es gibt hunderte verschiedene Dämonen, die durch einen fähigen Beschwörer nahezu beliebig verändert werden können. Es ist recht leicht, sich einen neuen Dämon aus den Fingern zu saugen, der auch eine erfahrene G7-Gruppe gegen Ende der Kampagne überrascht und ins Schwitzen bringt. Bei Orks ist irgendwann das Repertoire ausgeschöpft, die Anzahl Stämme und verschiedener Erfahrungsstufen/Bewaffnungen ist vergleichsweise endlich, und "special features" durch ihre Schamanen sollten auch nicht ununterbrochen eingesetzt werden und sich ständig selbst überbieten müssen, wenn es nicht unglaubwürdig werden soll.

Wohlgemerkt, ein oder zwei Abenteuer mit Orkbezug vor JdG schaden sicherlich nicht. Aber wenn es fünf oder mehr Abenteuer nacheinander plus eine lange Kampagne danach werden, könnte es irgendwann zu viel sein. Großen Ruhm im Orkensturm verdient man ohnehin erst im Jahr des Greifen, die Helden bekommen hier genügend Möglichkeiten, sich auszuzeichnen. Ob sie vorher an irgendeinem folgenlosen Scharmützel in Weiden teilgenommen haben, spielt für die Wahrnehmung ihrer Leistung im Nachhinein wohl wenig Rolle.

Deinen Gedanken, die Abenteuer mit einem übergeordneten Thema zu versehen, finde ich toll - aber wie vorgeschlagen würde ich das Orkthema in den meisten Abenteuern als Nebenplot einstreuen, nicht ins Zentrum jeden Plots setzen.

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Ungelesener Beitrag von Hotzenplotz » 05.06.2018 12:22

Im Rahmen meiner Aventurien-Großkampagne (link zu den Spielberichten im Tanelorn-Forum) ist das Jahr des Greifen natürlich einer der Meilensteine. Zurzeit leite ich eine umgebaute Orklantrilogie inklusive der Schicksalsklinge (PC-Spiel) und Teilen aus dem AB "Das vergessene Volk"(link zum entsprechendem Abschnitt in meinem Arbeitsthread dazu).

Ich hatte ähnliche Gedanken, noch mehr zum Thema "Ork" vor dem JdG zu bringen, habe mich aber aus genau den hier genannten Gründen dagegen entschieden: Ork-Overkill.

Die Answinkrise werde ich (mit einer anderen Heldengruppe, aber den gleichen Spielern) ebenfalls einbringen. Allerdings liegen uns die politischen Intrigen nicht so, so dass es, ähnlich wie Dingens bzw. das Borbarad-Projekt es vorschlägt, eher ein klassisches Abenteuer wird. Der Einstieg ist der Kern des AB "Die Attentäter" (allerdings aus anderer Perspektive). Dann wird es irgendwie von Ilmenstein nach Gareth gehen, genaueres habe ich noch nicht geplant. Mehr oder weniger parallel kümmert sich die andere Gruppe dann um den Orkensturm.

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Vorbereitung für das Jahr des Greifen

Ungelesener Beitrag von Overator » 27.06.2018 15:51

Würde auch empfehlen die Answinkrise zumindest "anzuspielen", wenn man das rein als Randinfo mitbekommt wirkt es nie so organisch.
Wenn man die Problemstellung des MRs durch Answin Rabenmaul zumindest in den Grundzügen präsentiert bekommt, kann man schon verstehen, warum die Orks es vergleichsweise leicht haben durch das MR zu ziehen.
Tübinger/Gäu-Gruppe hier nicht lesen - Dennis/Basti raus!!! ^^Anzeigen
Ich habe für uns auch dem Grunde nach die Nordlandtriologie als Gerüst für eine Ausarbeitung verwendet, der erste Teil ist etwas gestrafft und mit der Skaldensaga vermischt + der Orklandtriologie (überarbeitet), Riva vorgezogen weil es geographisch besser passt und dann ab in den 2. Teil der Serie im Svelttal. Allerdings habe ich im Svelttal mehr darauf abgeziehlt bei der Erstellung, dass die Bedrohung durch die Orks "indirekter" Natur ist. Soll heißen Schlachtfelder, niedergebrannte Dörfer, erhöhte Preise für Waffen, insgesamt einen Hauch von Anarchie, weil die Städte das Umland schlechter sichern können etc... Hier sollen die Orks erstmal als Hassgegner herhalten, im JdG ist ja dann das Ziel sie im ersten Step bei Greifenfurt auch von der "kultivierten" Seite zu zeigen. Parallel steht Bluthunde auf der Agenda, allerdings für 2 Chars, die erst später in die Orkensturmkampagne eingebunden werden sollen (Silkwiesen).
Rasputin hat geschrieben:
03.06.2018 21:17
Ich habe vor, dass die Helden gute Kontakte zu Blasius von Eberstamm aufbauen. Ich hatte aber Probleme heraus zu finden, wann genau er gefangen genommen wurde und wo er zu diesem Zeitpunkt war. Er scheint ja in relativ vielen Abenteuer vor zu kommen.
Gefangengenommen wird er in Folge der Schlacht am Nebelstein, das Datum müsstest du nochmal im Wiki schauen, war Anfang 1012 (iwann im Praios afaik). D. h. im Jahr der Schlacht auf den Silkwiesen. Ab wann er genau bei der Thuranischen Legion ist, kann ich dir im Moment aber leider nicht sagen. Aber ab Anfang 1012 ist er auf jeden Fall erstmal wech^^

EDIT:
Hotzenplotz hat geschrieben:
05.06.2018 12:22
Im Rahmen meiner Aventurien-Großkampagne (link zu den Spielberichten im Tanelorn-Forum) ist das Jahr des Greifen natürlich einer der Meilensteine. Zurzeit leite ich eine umgebaute Orklantrilogie inklusive der Schicksalsklinge (PC-Spiel) und Teilen aus dem AB "Das vergessene Volk"(link zum entsprechendem Abschnitt in meinem Arbeitsthread dazu).
Danke für die Info, lese da gerade etwas quer :-D Und ist ein guter Ideenstreinbruch für meine Gruppe, da wir gerade auch versuchen chronologisch die Meilensteine zu spielen. Sind zur Zeit kruz vor dem Ogerzug ^^
"Ich glaub ich hau dir mal ein paar aufs Maul."
- Der Namenlose

Hina
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Vorbereitung für das Jahr des Greifen

Ungelesener Beitrag von Hina » 25.09.2018 11:39

Zur Belagerung Lowangens gab es auch noch in der WuWe 14 ein kleines Ausfall-Szenario, welches sich sehr gut in Stuerme ueber Lowangen einbauen laesst. Ausserdem bin ich hier auf einen Spielbericht einer Adaption von "Blut auf uraltem Stein" aus der Orks-und-Menschen-Anthologie fuer 1010BF gestossen.

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