Verschwende nicht die Gaben der Göttin

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.
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Robak
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Re: Verschwende nicht die Gaben der Göttin

Ungelesener Beitrag von Robak » 18.12.2016 20:15

Im realen Mittelalter war Bier (in Städten) ein Grundnahrungsmittel. (Wasserqualität, Krankheiten, ..)
Für weite Teile Aventuriens würde ich das auch so sehen.

Das Brauen und Triken von Bier ist also -- in aller Regel -- keine Verschwendung von Getreide.
Sich bis zum Erbrechen zu besaufen ist hingegen sicher schon eine Verschwendung von Peraines Gaben.

Die erzieherische Maßname erscheint mir relativ unorthodox und eher nicht so Perainegefällig, da sie ja mit einem geplanten übermäßigen Konsum einhergeht. Der Konsum ist ja nicht nur übermäßig im Sinne von 'Verschwendung' sondern gar derart übermäßig, dass der Konsum schon schädlich ist.
Andererseits kann es gut sein, dass es sich um ein gutes Ausspielen dessen handelt was ein Zwerg unter 'angemessener Erziehungsmaßname zum perainegefälligen Bierkonsum' versteht.
Entsprechend könnte man durchaus Berücksichtigen, dass es dem Zwerg eben nicht an dem 'Willen' fehlt sich Peraingefällig zu verhalten wohl sondern nur an der Weisheit wie ein solches Verhalten aussieht.

Da die Waffe beim Trinken eher nicht im Zentrum steht scheint ja für ihre Weihe keine regeltechnische Gefahr zu bestehen.

Gruß Robak

PS: Eine Borongeweihte Waffe könnte in meinen Augen durchaus ihre Weihe verlieren wenn man mit ihr Wegelagerer erschlägt und diese dann nicht zumindest rudimentär begräbt.

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Firby
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Re: Verschwende nicht die Gaben der Göttin

Ungelesener Beitrag von Firby » 25.01.2017 15:43

Wäre dann die Boron-Weihe einer Waffe hinfällig, wenn ich sie zum Foltern benutze (wodurch der andere schreit - also UN-Ruhe) oder damit jemanden wecke (was gegen das Prinzip des Traums geht?)
Würde sie auch entweihen, wenn ich damit jemanden NICHT töte? (Aspekt Tod...)
Das finde ich wirklich mal heftig kompliziert, wobei das mit dem Tod nur als Scherz gemeint war. Die anderen zwei interessieren mich aber wirklich, da ich vorhabe, als ersten DSA5 Char einen Golgariten zu bauen mit geweihtem Rabenschnabel...
Schonmal Danke!
Die Wege des Herrn sind unergründlich.
PS: Du schuldest der Welt noch einen Tod.

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Merios
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Re: Verschwende nicht die Gaben der Göttin

Ungelesener Beitrag von Merios » 25.01.2017 16:06

Firby hat geschrieben:Wäre dann die Boron-Weihe einer Waffe hinfällig, wenn ich sie zum Foltern benutze (wodurch der andere schreit - also UN-Ruhe) oder damit jemanden wecke (was gegen das Prinzip des Traums geht?)
Würde sie auch entweihen, wenn ich damit jemanden NICHT töte? (Aspekt Tod...)
Das finde ich wirklich mal heftig kompliziert, wobei das mit dem Tod nur als Scherz gemeint war. Die anderen zwei interessieren mich aber wirklich, da ich vorhabe, als ersten DSA5 Char einen Golgariten zu bauen mit geweihtem Rabenschnabel...
Schonmal Danke!
Also erstmal haben in Dsa4.1 die Golgariten noch den Moralkodex der unter anderem das Verbot der Folter beinhält. Weiss nicht ob der Orden plötzlich seine Ansichten gewechselt hat.

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Cifer
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Re: Verschwende nicht die Gaben der Göttin

Ungelesener Beitrag von Cifer » 25.01.2017 16:07

Ebenso gab es das Ordensgebot, dass die Waffe nur gezogen wird, wenn man tatsächlich plant, jemanden damit zu töten.
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