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Menschenopfer für Dämonen

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.
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Horasischer Vagant
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Menschenopfer für Dämonen

Beitrag von Horasischer Vagant » 05.12.2016 10:26

Hallo liebe Rollenspielfreunde!

An unserem letzten Spieleabend hatten es die Helden mit den Mactaleänata der Feste Löwenstein zu tun. Sie wurden gefangen genommen und sie sollten sich entscheiden welche beiden von sechs Helden an den Dämon Isyahadin geopfert werden sollen.

Man einigte sich schlussendlich so, dass 2 als Geiseln hier verbleiben und die Restgruppe 4 „Seelen“ zur Auslösung innerhalb einer Zeitspanne als Opfer bringt und somit die Gruppenmitglieder auslöst!
Die 4 Gruppenmitglieder brachten dann die 4 „unschuldigen“ Opfer und wurden von den schwarzen Amazonen gezwungen die Opferung selbst durch zu führen…

Nur der Thorwaler begehrte lautstark auf und tötete sein Opfer nicht – weshalb dies von den Mactaleänata übernommen wurde. Danach wurden die beiden Geiseln frei gelassen und die Gruppe zog ihrer Wege!

Nun zur eigentlichen Frage:

welche regeltechnischen Konsequenzen könnten den Charakteren nun drohen? Im Sinne von Nachteilen etc.?
Oder muss man diese Tat nur mit dem eigenen Gewissen vereinbaren bzw. vielleicht um soziale Ächtung fürchten sofern dies in zivilisiertem Gebiet raus kommt?

Danke schon im Vorfeld für Eure Meinungen und Ausführungen!


Liebe Grüße

Vagant
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Assaltaro
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Re: Menschenopfer für Dämonen

Beitrag von Assaltaro » 05.12.2016 10:31

Ich weiß nicht inwiefern bei dieser Tat schon Einflüsterungen des Dämons drin sind, aber es wäre vielleicht eine Möglichkeit.

Zudem würde ich jedem der dadurch gegen Prinzipientreue/Moralkodex verstoßen hat eine Zeit lang richtige Nachteile geben. Entweder die Höhe der Prinzipientreue als Erschwerniss auf Talente oder Schlafstörungen in Form von Alpträumen. Die Schlafstörungen fände ich persönlich schöner.

Edit:
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Re: Menschenopfer für Dämonen

Beitrag von Cifer » 05.12.2016 11:10

welche regeltechnischen Konsequenzen könnten den Charakteren nun drohen? Im Sinne von Nachteilen etc.?
Welche Nachteile haben denn die Mactaleänata?
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Re: Menschenopfer für Dämonen

Beitrag von Herr der Welt » 05.12.2016 11:21

Das ist eine wunderbare Gelegenheit, Spieler in eine Krise - oder wenigstens Überlegungen - über ihre SC zu bringen, da sie entscheiden müssen, wie sich ein solches Ereignis auf ihre Charaktere auswirkt; jedenfalls, wenn man solcherart Entscheidungen und Charakterspiel mag. Wenn die Gruppe daraufhin einfach in den gewöhnlichen Heldenalltag übergeht, würde ich solche Situationen nicht mehr forcieren, weil das reizvolle Spielelement wohl nicht als solches aufgenommen wird.
Regelseitig sollten - wie Assaltaro schon sagte - Prinzipientreuen u.Ä. greifen.
Zur Darstellungen tiefer Erschütterungen eigener Moralvorstellungen und Menschlichkeit eignet sich womöglich auch das alte (DSA3) Entsetzen-System, was ja explizit für das Spiel in den Schwarzen Landen entworfen wurde und auch für allmähliche Korruption von SC herhalten kann (allerdings tatsächlich eher mit Zugewinn von Nachteilen als MU-Verlust). Das sollte aber keinesfalls plötzlich hereinbrechen, sondern Ergebnis langfristiger Spieltendenzen sein und natürlich mit der Gruppe abgesprochen werden.
Von einem Frevlermal würde ich absehen.

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Sumaro
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Re: Menschenopfer für Dämonen

Beitrag von Sumaro » 05.12.2016 14:14

Hmmm, mir scheint, am besten hätten sich alle geweigert, denn offenbar konnte man das konsequenzlos tun und hätte damit sein Gewissen auch nicht so sehr belastet.

Ich würde an dieser Stelle auch eher mit schlechtem Gewissen und normaler menschlicher Aufbereitung von solchen Extremsituationen arbeiten, anstatt den Dämonenhammer auszupacken. Letztlich kann man Einflüsterungen immer bringen, aber offensichtlich sind die Leute nicht per se dafür affin und daher werden sie das vermutlich auch mit ihrem eigenen Gewissen und eventuell ihren Prinzipien ausmachen müssen.
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