Fragen zu Pardona [MI]

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.
Benutzeravatar
Sumaro
Posts in diesem Topic: 8
Beiträge: 52764
Registriert: 02.05.2004 22:24

Re: Namenlose Geweihte als Spielercharaktere

Beitrag von Sumaro » 29.11.2016 18:16

@ Eadee

Meisterinformationen: Nein, ist nicht bildlich gesprochen sondern wortwörtlich. Ihr wahres Seelentier ist die Zunge des Namenlosen geworden. Sie ist seit der Rückkehr aus den Niederhöllen Teilstück des Mächtigsten der Götter.
Von wem sie geschaffen wurde ist dabei wohl egal, denn soweit ich mich entsinne, sind auch die unsterblichen Augen des Namenlosen einmal Sterbliche gewesen, die er nur "beseelt" hat und ihnen Macht verliehen hat. Pardona ist jetzt eben auch ein Stück von ihm. Daher glaube ich auch, dass Karma durchaus angebracht ist. Sie kann sich sogar vielleicht wirklich als Göttin fühlen, weil sie Leuten Karma weitergeben kann, als Stück eines Gottes ;)

Offiziell macht man nichts halbes und nichts ganzes.
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

Andwari
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 6609
Registriert: 14.06.2012 18:34

Re: Namenlose Geweihte als Spielercharaktere

Beitrag von Andwari » 29.11.2016 18:27

@Eadee
Du vergleichst jetzt nicht wirklich Pardona mit einem popeligen Sterblichen, oder?

Pardona ist Meisterinformationen: schon bei ihrer "Geburt" vom Namenlosen erwählt worden, hat wohl z.T. seine Agenda mit den Hochelfen verwirklicht - und die letzten 3000 Jahre (nach ihrer Rettung aus den Niederhöllen, wo man auch nicht einfach so tausend Jahre existiert, wenn man nicht ziemlich krass ist) als Dienerin des Namenlosen gewirkt. Der Namenlose hat aktuell keine Diener von annähernd vergleichbarer Macht auf Dere - Maruk Methai und Pyrdacor waren ihre Größenkategorie, die seit Borbarads Weggang nur noch von ihr belegt ist, evtl. kommen einige Wesen wie Pandlaril oder der Flussvater auf ihrem eigenen Terrain an sie ran.

"Geweihter des Namenlosen" trifft es für Pardona nicht wirklich, weil das nur einen Teil ihrer Möglichkeiten beschreiben würde - Der Oberork ist auch nicht einfach nur Tairachpriester und/oder Brazoragh-Schamane und das ist ein kleines Licht im Vergleich.

Benutzeravatar
Eadee
Posts in diesem Topic: 4
Beiträge: 1320
Registriert: 31.10.2016 16:51
Wohnort: München
Kontaktdaten:

Re: Namenlose Geweihte als Spielercharaktere

Beitrag von Eadee » 29.11.2016 18:45

Andwari hat geschrieben:@Eadee
Du vergleichst jetzt nicht wirklich Pardona mit einem popeligen Sterblichen, oder?
Doch, genau das tue ich :)

@Sumaro das mit dem Seelentier ist mir bisher nicht bewusst und wird vermutlich ab jetzt bewusst ignoriert :)
Seeleentiere kann man mit Zauberei nachweisen, Verbindungen zum Namenlosen sind gerade deswegen so besonders weil sie nicht nachweisbar sind.

Ich will niemanden hier von meiner non-canon Häresie überzeugen, ich wollte eigentlich nur darlegen warum ich die gute P. so reizvoll finde (wurde ja explizit darum gebeten) :)
Method Actor: 88%, Storyteller: 75%
Tactician: 63%, Powergamer: 54%
Casual Gamer: 38%, Specialist: 33%, Butt-Kicker: 29%

Benutzeravatar
Sumaro
Posts in diesem Topic: 8
Beiträge: 52764
Registriert: 02.05.2004 22:24

Re: Namenlose Geweihte als Spielercharaktere

Beitrag von Sumaro » 29.11.2016 19:25

Wieso? Du bewegst dich genau im Kanon, nachdem Pardona 160 AsP und keine Karma-Energie hat und ihr bester Zauber Bannbaladin auf 21 ist. Wenn man damit glaubt sie angemessen dargestellt zu sehen, jedem das seine. Ich sehe sie als deutlich mächtiger und auch als deutlich göttlicher, mit enormer karmaler wie magischer Macht. Ihre Annahme, dass sie eine Göttin werden könne, soll nämlich keineswegs nur Unsinn sein. Nur eine einzige Kleinigkeit übersieht sie dabei, gewollt von ihrem "Schirmherren". Sie wird Göttin sein, aber als Teil des Höchsten.
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

Benutzeravatar
Eadee
Posts in diesem Topic: 4
Beiträge: 1320
Registriert: 31.10.2016 16:51
Wohnort: München
Kontaktdaten:

Re: Namenlose Geweihte als Spielercharaktere

Beitrag von Eadee » 29.11.2016 20:42

Bei mir hat sie immer noch Grüne Augen, keine goldenen :P damit hänge ich einer Sekte retcon-verachtender alles ab spätestens Anfang der 7G Kanon-verweigerer an. ;)
Method Actor: 88%, Storyteller: 75%
Tactician: 63%, Powergamer: 54%
Casual Gamer: 38%, Specialist: 33%, Butt-Kicker: 29%

Benutzeravatar
Loveless
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 795
Registriert: 11.10.2008 13:50
Geschlecht:

Re: Fragen zu Pardona [MI]

Beitrag von Loveless » 03.12.2016 19:12

Ich persönlich fand Pardona auch immer interessant, wobei sie erzählerich ähnliche Problme hat wie der Namelose selber, sie hat die Ewigkeit um ihre Pläne durch zu führen. Sie muss nicht Morgen eine Göttin werden oder ihren Herren stürzen.

Wenn man dem verbotenen Buch (Historia) glauben kann so sind Unsterbliche im generellen potetnielle Götter, wenn ein Sterblicher zum Alveraniar wird, so wird er ein Unsterblicher, wenn ein Gott einen Tel seines Selbst abspaltet, so entsteht darus auch ein neuer Unsterblicher.
Pardona könnte eines von beidem sein, wenn nicht sogar beides und somit in die Liga einer Unsterblichen aufgestiegen sein. Mit jedem Teilstück, das ein Gott abstößt soll er schwächer werden, darus folgt, dass der Namelose immer schwächer wird, da er Teile von sich abspaltet.
Und das "niedere" Entitäten ihre Schöpfer stürzen können kann nun an Kor gesehen werden, der Rondra bezwungen hat, die ihn einst aus sich erschuf.

Also wäre ein Besterben Pardonas nach Göttlichkeit und nach Freiheit vom Namenlosen nicht unmöglich.
Aber wie gesagt, die gute hat Zeit noch mindesten ein ganzes Zeitalter.

Benutzeravatar
Sumaro
Posts in diesem Topic: 8
Beiträge: 52764
Registriert: 02.05.2004 22:24

Re: Fragen zu Pardona [MI]

Beitrag von Sumaro » 03.12.2016 19:18

Ich halte es für relativ unwahrscheinlich, dass Pardona den Namenlosen stürzen kann oder will. Das würde nicht unbedingt für diesen sprechen, wenn er die Kontrolle über seine eigenen Entitäten nicht wahren könnte. Ich denke, dass er außerdem deutlich machtvoller ist, als die anderen Götter und auch nicht maßgeblich geschwächt wird, durch die Schaffung von seinen Kreaturen. Sie tragen ihm ja auch wieder Macht zu.

Letztlich aber kann das natürlich jeder halten wie er will. Ich gehe davon aus, dass zu einem gewissen Zeitpunkt Pardona Teil ihres Herren werden wird. Ob das dann nur "im Geiste" geschieht oder vollkommen ist einerlei. Doch ihn als Gott stürzen, dass haben schon viele, viele Götter zusammen nicht geschafft. Das schafft sie auch nicht. Und ich glaube, dass wäre auch einfach den Ast absägen auf dem man sitzt. Wofür aber auch so etwas tun, wenn man doch dadurch wahrlich und wahrhaftig göttlich werden kann?

Ihr Bestreben nach Göttlichkeit könnte ja auch genau dieser "Hauch" des Namenlosen sein, den er ihr eingeflüstert hat, als sie geschaffen wurde.
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

Benutzeravatar
Herr der Welt
Moderator
Moderator
Posts in diesem Topic: 2
Beiträge: 3632
Registriert: 10.03.2010 11:43

Re: Fragen zu Pardona [MI]

Beitrag von Herr der Welt » 03.12.2016 20:45

@Loveless:
Die H.A. bezeichnet als Unsterbliche jene Wesen, die mit dem Beginn der Ordnung entstanden. Pardona ist als Elfe altersresistent, aber sicher keine primordiale Unsterbliche. Zudem hat sie sicher einige Boni von Pyrdakor und durch den Kessel der Urkräfte erhalten. Hinzu kommt die Erfahrung von 5.000 Jahren und die Angelegenheit mit dem Namenlosen, wie immer man das mit der Zunge nun - wörtlich oder metaphorisch - deuten mag; da ist ja tatsächlich Spielraum.
Insofern wäre es Pardona nach H.A. verwehrt, Göttin in den dort angewandten Kategorien zu werden. Und auch unabhängig von der H.A. gibt es keinen gesetzten Weg, wie ein Wesen plötzlich Karma vergeben oder eine Primärliturgie schaffen kann (beides ist den existierenden Göttern vorbehalten - und das nicht einmal uneingeschränkt).
Macht aber nichts, denn das alles weiß auch eine Pardona nicht, bei allem kosmischen Verständnis, was sie jenseits gewöhnlicher Sterblicher haben mag. Wenn sie ihr eigenes Völkchen hat, das sie als Göttin anerkennt und glaubt, von ihr göttliche Kraft zu erhalten, dann kann sie dort sehr wohl als Göttin gelten. Was sie aber weiß, ist, dass sie keine Möglichkeit kennt, diesen Status noch zu verbessern. Wir jedenfalls kennen keinen funktionierenden und ihre eigene Magierphilosophie hat sie nicht (von der wir wissen, dass sie nicht funktioniert). Und was sie schließlich weiß, ist, dass der Namenlose ein paar Kategorien über ihr spielt und sie in die Niederhöllen zurückschleudern kann, aus denen er sie holte - und Schlimmeres, wenn es sein muss.
Mit dem Einsatz von (gegebenem) Karma und Magie kann man mit dem nötigen Wissen natürlich Dinge bewirken, die nicht nur Dunkelelfen als göttlich anerkennen würden. Im Gegensatz zu Göttern ist sie auch nicht an das Mysterium von Kha gebunden (und davon kann Pardona mindestens eine entfernte Ahnung haben). Im Gegensatz zu den Augen des NL kann sie stets frei agieren und eine eigene Agenda verfolgen. Insofern sollte sie sich weder ihres Freiraums wegen beklagen, noch erscheint es besonders erstrebenswert, sich so gänzlich von den irdischen Gegebenheiten zu lösen, wie es die echten Götter getan zu haben scheinen, die die Angelegenheiten der Welt auch noch ein paar Grade der Erkenntnis (wie es die Nandus-Geweihten sagen würden) weiter durchschauen.

Benutzeravatar
Sumaro
Posts in diesem Topic: 8
Beiträge: 52764
Registriert: 02.05.2004 22:24

Re: Fragen zu Pardona [MI]

Beitrag von Sumaro » 03.12.2016 22:17

Das Problem ist, dass sich die HA da auch in der überarbeiteten Variante selbst widerspricht. Einmal wird gesagt, dass es nur zwei Arten von Wesen gibt: Unsterbliche und Götter. Unsterbliche können zu Göttern werden. Götter und Unsterbliche können Wesen genug Macht geben/übertragen, damit diese selbst unsterblich werden.
Satinav ist z.B. auch ein Unsterblicher geworden, obwohl er nur ein Echsenmagier gewesen ist. Was das aber jetzt bedeutet auf dieser Skala, ist nicht gesagt. Kann er damit auch Gott werden? Ucuri konnte Gott werden (offensichtlich), Satinav kann es nicht?

Ich denke, dass man hier viel Potential für Verwechselungen ermöglicht hat. Und auch die Phrase "Unsterbliche" ist natürlich mit der HA einfach ausgehöhlt. Die einzigen, die wirklich unsterblich sind, sind offenbar Leute wie Pardona, die Augen des Namenlosen, die Nanduszwillinge usw.. Die werden nicht inaktiv, nicht zerstört, die manifestieren sich wieder.

Nun ja, daher ist die HA für mich immer noch mehr Quell für Ärgernis als Erkenntnis, abseits von anderen Kritikpunkten.

Nimmt man der HA die Deutungshoheit, dann kann Pardona keine wirkliche Göttin werden. Der Aufstieg ist, in letzter Konsequenz, nicht möglich. Zumindest nicht für sie. Aber das bedeutet ja nicht, dass sie nicht ziemlich nahe an das herankommen kann, was eine Göttin auf Dere eben wäre.
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

Antworten