DSA4 Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.
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die Galante
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Ungelesener Beitrag von die Galante » 16.11.2017 14:07

Wird das in der Heldensoftware auch so verarbeitet? Dass man diese 16 Liturgiegrade vertreilen kann?

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Horasischer Vagant
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 16.11.2017 14:34

Zumindest wir konnten es irgendwie in die Software nicht so hineinverarbeiten, weswegen die Frage dann auftrat wie es nun gemeint ist?
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die Galante
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Ungelesener Beitrag von die Galante » 16.11.2017 15:23

Vielleicht hängt es mit dem Liturgiekenntniswert zusammen, dass andere Liturgien nicht möglich sind???

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Freibierbauch
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Ungelesener Beitrag von Freibierbauch » 16.11.2017 15:43

Wortwörtlich steht im Wege der Götter: "Während der Vorbereitung auf seine Weihe hat er einige Liturgien seiner Glaubensgemeinschaft erlernt (im Gegenwert von 16 bzw. 8 Liturgie-Graden);orientieren sie sich bei der Auswahl an den Liturgien der der entsprechenden Priesterlichen Professionen."
Da steht nur orientieren. Das ist kein Zwang. Situativ kann man mMn etwas von den 12 Segnungen abweichen. In meinen Augen ist es bspw. gut vertretbar, dass ein pazifistischer Rahja- oder Tsageweihter nicht unbedingt den Märtyrersegen während seiner Spätweihe lernt. Und wenn eine frisch geweihte Rondrageweihtee erst mal ohne Glückssegen und Speise-/Tranksegen daherkommt, kann ich auch gut damit leben.

Aus Spielersicht, kann ich auch verstehen, wenn man direkt ein paar gute Liturgien seines Kultes beherrschen will. Immerhin hat man gerade 1000AP + wahrscheinlich einige AP für Liturgiekenntnis dafür ausgegeben. Wenn man dann mit nur 8 Segnungen startet, dafür aber mehr Spaß hat, hab ich finde ich mehr gewonnen, als wenn ich mich ärgern muss, dass ich 4 unnütze Segnungen gelernt hab und dafür kaum Liturgien kann.
So teuer sind die Segnungen ja nicht, die restlichen kann man ja auch noch nachkaufen.
Zuletzt geändert von Freibierbauch am 16.11.2017 19:11, insgesamt 1-mal geändert.

Zapariv
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Ungelesener Beitrag von Zapariv » 16.11.2017 17:35

So wie es aussieht bekommt man bei einer Spätweihe eines Gottes auch über das Softwareprogramm 12 Segnungen welche von 13 ausgewählt können und 4 weitere Liturgien davon zumindest bei Phex war es jetzt so 2 universelle und 2 spezifische Liturgien welche automatisch vergeben worden sind und nicht auswählbar waren.

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 12.12.2017 20:48

FRAGE:
Was würdet ihr für (eine) Tat(en) von einem Rondrageweitehn erwarten, um ihn zum Erzpriester zu erheben, sei es im Abenteuerleben oder davor durch den Vorteil Veteran ausgedrückt? (vgl. WdH. S. 302: Alte Hasen und Spezialisten:
Der Vorteil Veteran deutet ja schon an, dass es auch möglich ist, einen Helden zu spielen, der in seinem Gewerbe erfahrener ist als andere[...]Bei offiziellen Karrieren (in einer Armee oder Kirche) hat ein Veteran üblicherweise auch einen höheren Rang, weswegen Sie für ihn auch einen höheren SO erwerben sollten.


und WdG, S. 47:
Ein Ritter der Göttin (Erzpriester) empfängt nach mindestens zwölf vollbrachten Questen zu Ehren der Göttin die zweite Weihe. Jede einzelne Queste muss von mindestens einem geladenen Zeugen bestätigt oder mittels eines materiellen Beweises belegt werden. Diese Weihezeremonie wird für gewöhnlich vom Meister der jeweiligen Senne (regionale Herrschaftsbereiche) durchgeführt.)

Also sprich (damit das noch als kurze Fragen&Antworten gelten kann), könnt ihr mir ein paar Vorschlegen für derlei Questen geben?
Gerne auch anhand von Teilnahme an bestimmten Abenteuern bzw. historischen Ereignissen.
~ Der Threadnekromant.
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Svalja
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Ungelesener Beitrag von Svalja » 13.12.2017 14:51

Ich würde keinen Ritter der Göttin über den Vorteil Veteran in meinen Runden erlauben. Wobei ich mir auch kaum vorstellen kann, dass jemand ernsthaft überlegt, 26 GP für die Profession + 29 GP für das Veteranentum zu bezahlen, denn damit ist so gut wie nichts mehr für andere Vorteile übrig, wenn man von normaler 110/100/14 Generierung ausgeht.
Außerdem gibt Veteran einem "gerade Mal" (26+3)+50 = 1450 AP zusätzlich zu den Start-AP. Bei mir gibt's für ein durchschnittliches Wochenend-Abenteuer ca. 250 AP - macht also 3000 AP für 12 normale Feld-Wald-und-Wiesen Questen - und für einen Ritter der Göttin würde ich schon etwas mehr erwarten, als ein paar verlorene Kinder einzusammeln oder eine Räuberbande loszuwerden.

Von daher würde ich es eher als Ingame-Weg eines Rondrageweihten sehen - allerdings auch weniger als sein persönliches Ziel, wie es die Schwertgesellen mit ihren zwölf Duellen handhaben, sondern als etwas, was dem Charakter - in Absprache mit Meister und Spieler eben im Laufe seines Abenteurerlebens passiert.
Soll heißen, dass er ganz normal seine Abenteuer erlebt, wie andere Charaktere eben auch, aber ihr euch besonders rondragefällige Momente und Abenteuer eben irgendwie sammelnt (Tagebuch, Meisterliche Zettelwirtschaft ...) und irgendwann einmal werden zwölf aus vorherigen Abenteuern bekannte, nette NSCs - oder teilweise auch die eigenen Gruppenmitglieder im Rondratempel stehen, um die Taten für die zweite Weihe zu bezeugen.

Solche Questen können meiner Meinung nach eigentlich fast alle ausreichend prestigeträchtigen, rondragefälligen Abenteuer sein, was genau ihr da dann nehmt, hängt ganz davon ab, wie ihr eben genau spielt - ich behaupte Mal, niemand würde darüber streiten, ob eine Teilnahme an irgendeinem der Heptarchen-Sterben-Abenteuer eine ausreichend tolle Queste ist. Über das Vertreiben einer Orkbande von einem Grenzdorf, kann man sicherlich eher streiten - ein G7-Rondrageweihter macht sowas vielleicht zwischen Frühstück und Abwasch, wenn die Gruppe allgemein eher low-Power ist, ist es vielleicht schon eine größere Heldentat.

Ich würde es so handhaben, so alle zwei, drei Abenteuer bewusst etwas einzustreuen, was eventuell als Queste zählen könnte - mit steigendem Schwierigkeitsgrad, versteht sich - aber durchaus die Möglichkeit, einerseits zu scheitern, andererseits auch gar nicht dafür geplante Abenteuer zu derartigen Questen zu machen im Auge behalten.

Und dann fange ich Mal an mit meinem Ideenhaufen:
* Jede Art von Unschuldige-Beschützen, die auffällig genug ist, um mehr als nur bis zum nächsten Dorf weitererzählt zu werden
* Die Feier zum Schwertfest retten, die von den Böse (TM) genutzt werden sollte, um einen bösen Plan (TM) in die Tat umzusetzen - am besten natürlich in Perricum, oder sonst einer Stadt mit viel Rondra-Brimborium
* Einen verzweifelten, jungen Magier/Studioso wieder auf den richtigen Weg bringen, bevor der Belhalhar-Pakt schließt (oder, wenn's nicht ganz so krass sein soll, seinen ersten Dämon beschwört), weil er sich gegen die Schikane der Antagonisten sonst nicht mehr zu helfen weiß
* Eine Pilgerreise unternehmen - und von Meister mit den entsprechenden Hindernissen auf dem Weg bombardiert werden
* Im Streit zwischen Praioten und Tsa-Geweihten vermitteln, da die Praioten den Tsa-Tempel von oben bis unten durchsuchen wollen, um die aufrührerischen Umtriebe in der Gegend zu unterbinden, was die Tsa-Geweihten als Schändung ihres Tempels empfinden
* Ein Richtduell für einen unschuldig Angeklagten & selbst nicht kämpfen-könnenden an dessen Stelle ausfechten (okay, das wäre eigentlich die Aufgabe eines Schwertgesellen, aber die sind teuer, der Rondrageweihte sollte es tun, weil es das Richtige ist, auch wenn's keine Belohnung gibt)
* Das Schwert eines Rondraheiligen beschützen (in der Maraskanspielhilfe gibt's sowas wie einen Szenariovorschlag für Raidri Conchobairs Enduriumschwerter
* Am Donnersturmrennen teilnehmen (auch wenn man nicht gewinnt!)
* Nach dem Grab des heiligen Hluthar suchen
* In der Simiala-Trilogie den Spuren von Georn dem Einhändigen folgen
* Bei der Befreiung der schwarzen Lande helfen ...

-> Ich denke, dass man da aus einigen offiziellen Abenteuern durchaus auch was herausziehen kann, egal ob nun groß und episch wie das Herumschlagen mit einem Heptarchen oder eher was Kleineres und Netteres.
Die Theaterritter-Kampagne habe ich noch nicht gelesen, aber rein dem Namen nach könnte man da vielleicht etwas draus machen?

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 13.12.2017 22:31

Svalja hat geschrieben:
13.12.2017 14:51

Die Theaterritter-Kampagne habe ich noch nicht gelesen, aber rein dem Namen nach könnte man da vielleicht etwas draus machen?
Nun, da man soweit ich weiß am Ende
SpoilerAnzeigen
Belhalhar persönlich, oder einen seiner Diener, den der Korsmalbund vermeintlich statt/als Kor anbetet ausradiert
, würde ich das sogar als mindestens 2 Questen anerkennen, zumal man auf dem Weg dahin
SpoilerAnzeigen
einige weltliche(re)/politische(re) Probleme behandelt und zu guten Abschlüssen gebracht hat.

Da dieses Thema den Thread langsam zu sprengen beginnt, möchte ich dich und alle anderen interessierten gerne einladen, die Diskussion hier fortzuführen: http://www.dsaforum.de/viewtopic.php?f=1&t=47010
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Rogan Walkamm
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Ungelesener Beitrag von Rogan Walkamm » 06.01.2018 16:01

Unter was für einer Strafe steht Chimären basteln im Mittelreich/12-Götter-Landen?

#FF8000

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Merios
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Ungelesener Beitrag von Merios » 06.01.2018 16:35

Vor Borbarad? Vermutlich keine.
Nach Borbarad? S. WdZ S. 300 Denke mal da gilt das Gleiche wie für Dämonologie.

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B.O.B.
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Ungelesener Beitrag von B.O.B. » 06.01.2018 16:44

WdZ, S.300 hat geschrieben:Wer durch die Beschwörung dämonischer Wesen einem kulturschaffenden Zweibeiner mittelbar oder unmittelbar Verstümmelungen oder tödlichen Schaden zufügt, wird ohne Ansehen eventueller Gildenzugehörigkeit mit dem Feuertod bestraft.
Gleiches gilt weiterhin für [..] von Golems, Chimären oder Untoten verursachte Tode und Verstümmelungen.
[...]
Das Beschwören von Dämonen (ohne dass dadurch Schaden entsteht), das Erschaffen von Golems, Chimären und Untoten gilt [...] als kapitales Gildenverbrechen und wird mit disvocatio und disliberatio, im Wiederholungsfalle mit Expurgico geahndet.

PS: Ok, zu langsam...

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Eadee
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Ungelesener Beitrag von Eadee » 12.01.2018 14:50

Nachricht der Moderation

Diskussion zu gebundenen Dämonen auf geweihtem Grund aufgrund des Umfangs abgertrennt.
Sads freindlich!
- Haindling "Bayern"

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 13.01.2018 12:39

FRAGE:
Ich bin ein bisschen verwirrt: Auf der einen Seite, kann man nur die universellen Liturgien und die der eigenen Kirche/Gottheit lernen bzw. wirken, sodass sich der Bund des Wahren Glaubens mit einigen geweihten extra zusammen tun muss, um eine Möglichkeit zu erforschen/entwickeln, wie man Liturgien anderer Kirhen wirken kann.

Gleichzeitig gibt es aber nicht wenige Liturgien, wie bspw. den Reisesegen, der von verschiedenen Göttern (in diesem Fall Travia und Aves) gespendet wird, also scheinen die Götter in ihrer (all)Macht mal wieder sich über diese eng gefassten Regeln hinwegsetzen zu können.

Außerdem, wenn man als Geweihter eine Veteranvariante einer anderen Kirche nimmt, bspw. Travia Veteran Peraine, was rein regeltechnisch sowohl laut WdH. als auch mit der Helden Software möglich ist (da bei Veteran keine Vor- und NAchteile vergeben werden, man also nicht den Moralkodex der anderen Kirche als regeltechnischen NAchteil aufgebürdet bekommt), dann bekommt man die SF (also auch Liturgien) der Veteranvariante als verbilligte und die Heldensoftware geht sogar so nüchtern-rechnerisch vor, dass man alle Liturgien der Veteranvariante erlernen kann.

Also hier die Frage: Kann man nun Liturgien einer anderen Kirche erlernen und wirken, sei es als Veteran oder wenn man sich umweiht, und wenn ja: Benötigt man dann die Liturgiekenntnis der anderen Kirche?
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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 13.01.2018 12:42

WdG S. 247 hat geschrieben:Beim Erlernen allgemeiner Liturgien, die jedoch in der eigenen Kirche nicht bekannt sind, gehen Sie für Lernzwecke davon aus, dass die Liturgie einen um eins höheren Grad als angegeben hat; spezielle Liturgien anderer Kulte sind dem eigenen Glaubensverständnis so fremd, dass sie nicht erlernt werden können.

vmoeller
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Ungelesener Beitrag von vmoeller » 16.01.2018 11:55

FRAGE:
Folgende Situation: Ein Spieler der Gruppe will eine Aussage damit bekräftigen, dass er auf einen der Zwölfgötter schwört (zB "Ich schwöre hiermit, niemehr fremder Leute Eigentum zu entwenden so wahr mir Praios helfe." oder so ähnlich).
Meine Frage: Hat dieser Schwur irgendeine Bedeutung bzw. würde ein Bruch dieses Schwures Folgen nach sich ziehen? Oder handelt sich bei diesem Zusatz "bei Praios" nur um eine leere Floskel, die einfach an jeden Satz angefügt wird, um ihn etwas zu bekräftigen? Wie reagieren auch die Mitmenschen auf den Bruch eines solchen Schwures?

Danke schonmal im Voraus
color=#BF4000

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Tjorse
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Ungelesener Beitrag von Tjorse » 16.01.2018 12:19

vmoeller hat geschrieben:
16.01.2018 11:55
FRAGE:
Folgende Situation: Ein Spieler der Gruppe will eine Aussage damit bekräftigen, dass er auf einen der Zwölfgötter schwört (zB "Ich schwöre hiermit, niemehr fremder Leute Eigentum zu entwenden so wahr mir Praios helfe." oder so ähnlich).
Meine Frage: Hat dieser Schwur irgendeine Bedeutung bzw. würde ein Bruch dieses Schwures Folgen nach sich ziehen? Oder handelt sich bei diesem Zusatz "bei Praios" nur um eine leere Floskel, die einfach an jeden Satz angefügt wird, um ihn etwas zu bekräftigen? Wie reagieren auch die Mitmenschen auf den Bruch eines solchen Schwures?

Danke schonmal im Voraus
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Solange der "Eidsegen" nicht zum Einsatz kommt, dürfte der Schwur rein regeltechnisch mit und ohne den Zusatz gleich sein.

Auch in der Bevölkerung ist eine solche Floskel eigentlich eher schmückendes Beiwerk, denn die götterfürchtigen Personen werden immer auf den entsprechenden Gott schwören und die anderen nie. Und kaum jemand wird sich denken "Oh, der Schwur den der Alrik grade geleistet hat, war ja auf keinen Gott, also meint er das bestimmt gar nicht ernst.". Genaus wird umgekehrt keiner denken "Ah, der Alrik ist zwar die letzten 5x wortbrüchig geworden, aber diesmal hat er auf Praios geschworen, dann wird er sich auch diesmal dran halten!"

Wenn es zu einem Bruch des Schwurs kommt, dann mag es sein, das bei erhitzten Gemütern noch geschrien wird "Du hast es auf PRAOIS geschworen, du dreifach verfluchte Stinkmorchel!" aber unterm Strich macht das eben keinen Unterschied. Es wird auch sicherlich niemals jemand sagen "Ah okay, du hast deinen Schwur gebrochen, aber war ja nicht bei den Zwölfen, also was solls.". Die Geweihten des entsprechenden Gottes mögen es eventuell als Frevel ansehen, aber ein Mal des Frevlers wird man deswegen wohl nicht kriegen (obwohl man es für so kleinigkeiten wie im Streit einem Geweihten ne Ohrfeige verpassen ja kriegt).

Die ausdrückliche Bekräftigung hat meiner Meinung nach nur dann einen Effekt (entweder karmal oder weltlich), wenn sie im Rahmen einer entsprechenden Zeremonie geäussert wird. Dann wiederum dürfte es reichlich seltsam wirken, wenn man den Textbaustein weglässt.

Ich denke man kann das ein Stück weit mit heutigen Amtseiden vergleichen. Dem Eidgeber wird dabei grundsätzlich freigestellt, ob er/sie am Ende ein "so wahr mir Gott helfe" anhängt, aber es hat letztlich keinerlei Auswirkungen, ob es gesagt wird oder nicht.

Vastin
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Ungelesener Beitrag von Vastin » 17.01.2018 09:45


ich sehe es ähnlich wie Tjorse, es hat keine kosmischen Folgen ^^
Aber ich denke die Umwelt wird einen gebrochenem Schwur der mit der Bekräftigung versehen wurde, schwerer Beurteilen.
Dann gilt derjenige nicht mehr als "nur" Wortbrüchiger Lump sondern ein Götterloser Wortbrüchiger Lump. Macht jetzt erstmal wenig Unterschied aber es ist halt trotzdem ein bissl schlimmer.

Firnblut
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Ungelesener Beitrag von Firnblut » 27.01.2018 14:38


color=turquoise
Ich bin für meinen Dämonologen auf der Suche nach einer Religion, die mit Dämonenbeschwörung und magischer Nekromantie vereinbar ist. Die gängigen 12 und deren Halbgötter fallen ja raus (natürlich könnte ich gewisse Aspekte eines Gottes aufgreifen, aber eine Hingabe zur Gottheit ist unvereinbar mit den magischen Aktivitäten, denen der Magier nachgeht. Das soll hier aber nicht der Punkt sein), weshalb ich hoffte, dass es unbekanntere Randreligionen oder vergessene alte Religionen, die man als Kult wieder aufgreifen könnte gibt.

Die Frage als: Gibt es mit Dämonologie und Nekromantie vereinbare Religionen ausser der Anhängerschaft des Namenlosen?
Wenn ja würde ich mich über eine kurze Nennung und Verweis entweder auf die Wiki oder direkt auf die Quelle freuen. Vielen Dank :)

Edit: Es handelt sich um einen Tulamiden aus Rashdul, falls regional etwas besonders passendes vorhanden ist.

FrumolvomBrandefels
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Ungelesener Beitrag von FrumolvomBrandefels » 27.01.2018 15:32


00FFFF = turquoise?

Mir fällt da nur der Borborad-Glaube ein. Ansonsten der Glaube an einen bestimmten Erz-Dämon?

Weshalb wird überhaupt ein Glaube benötigt?

ottoantimon
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Ungelesener Beitrag von ottoantimon » 27.01.2018 15:56

00FFFF = turquoise?

Visar - Totengott aus dem Süden mit einer Vorliebe für Tschumbies und Blutopfer
Um Golschach / Maha Bor - tulamidische Version von Marbo, der früher auch der Aspekt Tod und Untod zugeschrieben wurde

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Merios
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Ungelesener Beitrag von Merios » 27.01.2018 16:23

Tairach, aber naja es ist halt Tairach.

PS: Ersetzt bei "color=#00FFFF" einfach alles nach dem = durch "turquoise" und ihr habt die Farbe.

Suluma
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Ungelesener Beitrag von Suluma » 03.02.2018 17:34

Gibt es Gifte die bei Dämonen Schaden anrichten?

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Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 03.02.2018 17:41

DSA, trotz der Regeln, nicht wegen der Regeln

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Imrayon Herbstträumer
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Ungelesener Beitrag von Imrayon Herbstträumer » 04.02.2018 14:08

Magierphilosophie - das muss nichtmal die radikale Variante sein.
Du glaubst daran, dass es Götter gibt (man kann das ja mit Geweihten relativ leicht beweisen), aber sie sind nicht verehrungswürdig. Es sind einfach nur extrem mächtige Wesen, wie Erzdämonen, uralte Drachen, Lichtelfen, Tierkönige, etc. Jedes dieser Wesen hat seine Vorlieben und Moralvorstellungen, die sich auch widersprechen - wie bei den Menschen. Es ist also kein Problem es den Unsterblichen nachzumachen und seine eigenen Vorlieben auszuleben.

Wenn du Angst um deine Seele haben solltest, sieh es pragmatisch. Irgendein Unsterblicher kassiert eh deine Seele ein. Selbst wenn du überhaupt nichts machst, kommst du in Borons Hallen. Nach deiner Meinung fragt dich eh niemand, also kannst du dir entweder das Nachleben aussuchen, dass dir am besten gefällt und danach leben (und in den Niederhöllen als Dämon wiedergeboren zu werden, kann ja gar nicht so übel sein, denn hat sich je ein Dämon beschwert?)
oder du rebellierst! Das bietet sich natürlich für einen Nekromanten besonders an. Du sorgst dafür, dass du niemals deine Seele rausrücken musst. Werde unsterblich.
Klingt erstmal größenwahnsinnig, ist in Aventurien aber relativ leicht zu erreichen, da allein der Liber Cantiones 4 Wege zur Unsterblichkeit bietet (Immortalis, Reversalis Last des Alters, Seelenwanderung und Gefäß der Jahre). Aber du könntest dich auch selbst als freien Untoten erheben (Siehe Verlorene in VTuU) oder dich auf die epische Suche nach einem der 13 Kessel der Urkräfte machen. ;)



Eine andere Möglichkeit wäre natürlich dir dein eigenes Pantheon zu erbauen: Du kommt aus einer alten Familie aus den Tulamidenlanden, die immernoch primär Urtulamidische Götter verehrt oder aus Selem, wo Götter eh so ne Sache sind...

PS: Diese Farbe ist furchtbar...
Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen.
(Glück, Glück im Spiel, Brett- und Kartenspiele 15 Falschspiel 15)

Lorlilto
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Ungelesener Beitrag von Lorlilto » 04.02.2018 18:48

Imrayon Herbstträumer hat geschrieben:
04.02.2018 14:08
kann ja gar nicht so übel sein, denn hat sich je ein Dämon beschwert?

Ich würde mal tippen: Dämonen vielleicht nicht, aber "Proto-Dämonen" jeweils ein ganzes Äon in der Seelenmühle. Irgendwoher muss das ja kommen, dass die so kaputt sind im Kopf ;) Vielleicht ist das chaotische und destruktive Verhalten von Dämonen auch ihre Art sich zu beschweren, das geht dann halt "lost in translation".
Edit: Farbe angepasst
Zuletzt geändert von Lorlilto am 05.02.2018 19:34, insgesamt 1-mal geändert.

Firnblut
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Ungelesener Beitrag von Firnblut » 05.02.2018 15:36


Es geht mir schon um eine Verehrung einer Gottheit, die eben auch bestimmte Regularien mit sich bringt und mindestens Neutral innerhalb der Gesellschaft aufgenommen wird.

Warum einen Glauben: Weil ich meinem Dämonologen gerne etwas mehr Profil damit geben würde - gerne mit moralischen Konflikten, aber nicht in der Ausprägung, dass ich die Hauptfertigkeit meines Charakters aufgeben müsste. Genau das tut die Magierphilosophie leider nicht. Der magierphilosophische Dämonologe ist ja quasi schon Klischee.
Der Namenlose fällt vor allen Dingen raus, weil man diesen Glauben nicht öffentlich bekennen kann. Eine Religion, von der niemand etwas mitbekommen darf, bringt mir wenig beim Ausspielen meines Charakters. Die Gruppe hintergehen könnte ich auch noch ohne Religion.

Ich fürchte Tairach ist, gerade durch die Schnitter, auch keine gute Option. Einfach weil Orks (und deren Götter) = böse gesetzt sind. Etwas aufgeweicht, aber idR eben schon.

Imrayon Herbstträumer hat geschrieben:
04.02.2018 14:08
Eine andere Möglichkeit wäre natürlich dir dein eigenes Pantheon zu erbauen: Du kommt aus einer alten Familie aus den Tulamidenlanden, die immernoch primär Urtulamidische Götter verehrt oder aus Selem, wo Götter eh so ne Sache sind...

Vermutlich wird es auf eine urtulamidische oder tulamidische Gottheit hinauslaufen. Gerade das Urtulamidische Pantheon reizt mich, wenn man sich eben eine neu auflebende kultige Verehrung dieser Götter hinzu dichtet.

Imrayon Herbstträumer hat geschrieben:
04.02.2018 14:08
PS: Diese Farbe ist furchtbar...

Deswegen verwende ich als Farbe nicht color=#00FFFF, sondern color=turquoise, was zumindest auf meinem Monitor nicht so grell und wesentlich besser lesbar ist. Hatte ich ja auch so angegeben ;)

Falandrion
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Ungelesener Beitrag von Falandrion » 05.02.2018 17:22


Zumindest laut WdG scheint der Rastullahglauben jedenfalls ausdrücklich nichts gegen Dämonologie zu haben. Verboten ist lediglich "schändliche Magie", was aber ausdrücklich Auslegungssache ist. Insofern dürfte der Rastullahglauben bei einem Dämonologen aus Rashdul doch das naheliegendste sein? Zumal es da ja auch mit Abdul el Mazar mindestens ein prominentes Beispiel gibt.
Wenn du auf den typisch heißblütigen Novadi aber keine Lust haben solltest, würde ich auch die schon genannten Umm Ghulshach / Maha Bor oder Visar vorschlagen, abhängig davon, ob es eher einen tulamidischen oder mohisch- / echsischen Einschlag haben soll. (Entsprechend wäre ein Visarglaube in Rashdul irgendwie erklärungsbedürftig.)

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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 07.02.2018 19:42


Hallo Freunde,
kurze Frage:

wie sieht das Mittelreich Seeschlangen?

Tiere oder Ungeheuer?
Würdig zu töten oder eher am Leben zu erhalten - was würde ein Rondrianer aus Fasar zu ihnen denken...
darf man solche Wesen töten und vor allem: haben sie eine Seele, die man retten darf/kann/muss



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Merios
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Ungelesener Beitrag von Merios » 07.02.2018 20:12


Diener Charyptoroths. Wenn du es kannst, töte sie. Und Tieren werden allgemein keine Seelen zugesprochen.

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Zelemas
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Ungelesener Beitrag von Zelemas » 07.02.2018 22:26

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Hat jemand zufällig eine Quelle parat bezüglich eines oder mehrerer Gebete, die für einen Praios-Inquisitor in Ausübung seines Amtes passend/üblich wären?

Ein paar allgemeine Gebete zu Ehre Praios lassensich ja ohne Probleme finden, aber die erscheinen eherunpassend vom Inhalt her.

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