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M23 Das Lied des Lor

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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M23 Das Lied des Lor

Beitrag von Thallion » 04.12.2015 14:11

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des im Dezember 2015 erschienenen Myranor-Abenteuers M23 Das Lied des Lor von Andreas Gruner,Lena Richter und Josch K. Zahradnik bestimmt.

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

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Engor
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Re: M23 Das Lied des Lor

Beitrag von Engor » 12.12.2015 22:05

Für mich stellt "Das Lied des Lor" ein richtig gut durchdachtes und spannendes Abenteuer dar. Hier zeigt sich unter anderem der Vorteil von Myranor, dass es mit seiner Größe jede Menge Settings bietet, von denen viele noch gänzlich unentschlossen und unverbraucht sind, eben z.B. Lordal.
Nordische Settings finde ich - wenn sie gut umgesetzt sind - generell sehr atmosphärisch. Vor allem gelingt es den Autoren, nicht einfach einen Thorwal-Abklatsch zu entwickeln, sondern eine ganz andere Gesellschaft, die viel rauher und archaischer wirkt.
Von der Dramaturgie her hält das Abenteuer von Beginn an eine hohe Spannungskurve, wobei der Gewaltausbruch auf dem Markt mit dem Auftreten der Daimoniden direkt die geballte Wirkungskraft der Bedrohung zeigt.
Im Mittelteil gefällt mir die Idee einer alternativen Recherche, die in Aventurien häufig mit jeder Menge Bibliothekbesuche gefüllt werden, hier aber in verlassene Ruinenstädte oder zu Geistersehern führt. Die Jarlswahl gibt dem außerdem noch eine politische Komponente.
Dazu wird das Finale leichter, je nachdem, wie gründlich man die Recherche betrieben hat, hier ist dann z.B. auch ein argumentativer Wettstreit denkbar statt einem reinen Endgefecht. Durch die drei Inkarnationen der Flussfee entsteht zudem zusätzliche Abwechslung.
Der Spielleiter bekommt jederzeit die notwendigen Hilfen, z.B. die Eskalationspunkte, die helfen, Druck auf die Helden auszuüben.
Meine ausführliche Kritik findet sich hier: https://engorsdereblick.wordpress.com/2 ... d-des-lor/

Ich gebe 5 Punkte.

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Arathorns Sohn
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Re: M23 Das Lied des Lor

Beitrag von Arathorns Sohn » 07.01.2017 14:46

Aufgrund der guten Bewertungen hier habe ich mir "Das Lied des Lor" zugelegt. Ich selbst fand es beim ersten Durchlesen sagen wir 7/10 spannend - ausreichend um es vorzubereiten - und habe es aber leicht auf unsere eigene Welt angepasst, raus aus dem Wikinger-Setting. Zudem verknüpfte ich es noch recht stark mit gruppeneigener Motivation und ihnen bekannter Historie (das verzerrt vielleicht die Bewertung etwas, kA). Meine Spieler (langjährige Rollenspieler, haben viel bespieltes Material zum Vergleich) waren sehr begeistert und lobten die Vielfältigkeit des Abenteuers und frische Aspekte wie Eskalationsmarker oder die Reise mit dem Segelboot als verbindendes Element. Daher gebe ich hier 5 Punkte. Trotz der Bedrohung klapperten sie jeden denkbaren Handlungsort ab, über den sie jeweils Kenntnisse erlangt hatten. Wir sind noch nicht ganz durch, daher vielleicht in einigen Wochen ein Update.

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