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A201 Steinerne Schwingen

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Thallion
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A201 Steinerne Schwingen

Beitrag von Thallion » 27.03.2014 11:24

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des im März 2014 erschienenen Abenteuers A201 Steinerne Schwingen von Dominic Hladek bestimmt.

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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

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Engor
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Re: A201 Steinerne Schwingen

Beitrag von Engor » 14.04.2014 21:06

Für mich ein weitgehend gelungenes Abenteuer, das sein unverbrauchtes Szenario gut ausnutzt. Gargylen haben in Aventurien bislang eine eher dezente Rolle gespielt. Die Ausgangssituation mit den beiden rivalisierenden Gruppen stammt ja schon aus der Garethbox und war da bereits einer der interessantesten Punkte. Mit dem Einstieg bin ich nicht ganz einverstanden, weil mir da ein roter Faden fehlt, der die einzelnen Szenarien zu den Nirgendgassen verbinden könnte. Ab dem zweiten Kapitel ist die Geschichte aber sehr stringend und gut erzählt.
Der Konflikt der Gargylen wird gut aufgebaut und die Verwicklung der Helden ist passend motiviert. Feenwelten polarisieren in der Regel ja, weil die manchmal einen Bruch zum irdischen geschehen darstellen, hier finde ich die Verbindung aber nachvollziehbar, den Konflikt um die Türme sowohl dort als auch in der realen Welt auszuspielen (und das natürlich auf unterschiedliche Weise), fügt sich gut zusammen. Die düstere, meist nächtliche Atmosphäre ist stimmig zur klassischen Vorstellung der unheimlichen Wasserspeiern an gotischen Gemäuern und funktioniert auch im Abenteuer.
Ich gebe 4 von 5 Punkten.


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Thorn Felian Eslebon
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Re: A201 Steinerne Schwingen

Beitrag von Thorn Felian Eslebon » 14.06.2014 18:40

Die Idee an sich mit den Niergendgassen und Schattenpfaden ist interessant und gefällt mir.
Aber ganz ehrlich, bei den meisten Schattenpfaden gibt es eigentlich keine Möglichkeit, überhaupt heraus zu finden wie die geöffnet werden. Es wird zwar im Abenetuer gesagt, daß die meisten Anwohner darüber bescheit wissen... nur keiner würde irgendwelchen dahergelaufenen Fremden ein Geheimnis der direkten Nachbarschaft unter die Nase reiben.
Es gibt einige weitere Logikfehler, wo man als SL heftig auf den Schlauch steht, wenn man sie erst beim spielen bemerkt.
Denn so einige davon sind nur mit üblen Zäunewinken (Zaunpfähle reichen da schon nicht mehr), oder Info bombadier für die Helden auszumerzen/zu umgehen.

Daher von mir 3 Punkte.

dunnagh
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Re: A201 Steinerne Schwingen

Beitrag von dunnagh » 08.12.2014 15:08

Von mir gibt's hier einen mageren Stern.

Für mich ist das Abenteuer für den durchschnittlichen Aventurier unspielbar. Häuser mit mehr Etagen als sie haben sollten alleine sollten schon ausreichen, um das Weltgefüge jedes Aventuriers zum Einsturz zu bringen.

Ich finde es kurios, wie der Autor wohl erwartet, dass man das alles mit "interessierter Neugier" aufgreift.

Den Part, wo man selbst Gargylen spielt, fand ich interessant und innovativ. Rettet nur leider den absurden Rest nicht. In der o.g. Rezension sind einige Logik-fehler schon angesprochen.

Zum Überlaufen brachte das Fass für mich der unterhaltsame Barde, der einem helfen sollte. Ich fühlte mich insgesamt etwa
so, nur nicht so lustig.

Man muss sich selbst mal in diese Situation versetzen: Man ist irgendwo, wo man nicht wieder zurück kommt und niemand weiß, wie das gehen soll und DANN taucht ein "Lustiger und beschwingter Barde" auf und gibt einem Rätsel. Also ICH würde aggressiv. Mein Held auch. Und schwups war Ende.

rillenmanni
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Re: A201 Steinerne Schwingen

Beitrag von rillenmanni » 29.10.2015 17:55

Nirgendgassen und Konsorten sind keineswegs dem Abenteuer anzulasten, sondern der Gareth-Box. Und ob etwas anzulasten ist, ist wiederum Geschmacksfrage. So stimme ich der Aussage , dieses Abenteuer sei für "durchschnittliche Aventurier" nicht spielbar nur insofern zu, als dass ich betone, dass unsere Helden keine durchschnittlichen Aventurier sind, sondern diejenigen AP-saugenden Extravaganzen, die man in wirklich jeden Scheiß schickt, ob nun verwunschene Wälder, verghoulte Tunnel, fliegende Festungen oder hochelfische Ruinen.

Allgemein muss man konstatieren, dass Autorenschaft von Dominic Hladek ein Gütesiegel ist. Daher gibt es hier von mir Vorschusslorbeeren, wenngleich keine Bewertung in harter Forumswährung, da ich das Abenteuer nicht ausreichend kenne.

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Sumaro
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Re: A201 Steinerne Schwingen

Beitrag von Sumaro » 29.10.2015 19:35

Ein fragwürdiges Gütesiegel, wenn man sich Hexenreigen (entspricht nicht den Regeln, für die man es entworfen hat) und Schattenmarschall sowie verlorene Lande ansieht. Zumindest wird bei ihm meist bei NSC-Werten nicht ganz so gekleckert.
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

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Pack_master
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Re: A201 Steinerne Schwingen

Beitrag von Pack_master » 29.10.2015 20:11

Nein, wenn ich mir seine Chronik ansehe ist er alles andere als ein Garant für gute Arbeit..... wie gesagt, Hexenreigen und die beiden Splitterdämmerungsbände sind das aktuellste, und sie alle sind.... bäh.

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Herr der Welt
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Re: A201 Steinerne Schwingen

Beitrag von Herr der Welt » 29.10.2015 23:18

[mod]Hier geht es um das Abenteuer und nicht den Autor bzw. dessen andere DSA-Werke. Bitte beim Thema bleiben.[/mod]

Anyamir
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Re: A201 Steinerne Schwingen

Beitrag von Anyamir » 03.01.2017 23:33

Die Lektüre des Buchs lässt mich verzaubert zurück. Selten hat ein Abenteuer meine Vorstellungskraft dermaßen beflügelt (hihi) wie Steinerne Schwingen. Es gibt Dutzende Szenen, auf die ich mich als Meister freuen würde und die mir wohl auch als Spieler gefallen dürften. Das alles garniert mit liebens- und hassenswerten Charakteren, denen interessanterweise trotz ihrer erzaffinen Daseinsform mehr Leben innewohnt als vielen menschlichen NSC in anderen Abenteuern. Und mit vielen originellen Ideen, die jeder noch so kleinen Szene das gewisse Etwas verleihen. In einem großartigen Setting, das den Eichendorff in mir weckt (gotische Architektur, eine Welt hinter der Welt, hehre Ideale, eingeschmolzene Zeit, Sehnsucht nach einer unwirklichen Vergangenheit usw.).

Neben den inspirierten Inhalten ist es aber auch die klare Struktur des Abenteuers, die mich begeistert. Gerade wenn man Steinerne Schwingen mit älteren ABs vergleicht, fällt die viel größere Übersichtlichkeit auf: keine Textwüsten, für jeden Abschnitt eine klare Textfunktion, Ziele vor jedem Kapitel, alternative Handlungsverläufe, Handlungsflussdiagramm uvm.

Natürlich gibt's auch einiges zu meckern: Die angesprochenen innerweltlichen Logikbrüche müssen vom Meister irgendwie ausgebügelt werden. Dabei komme ich mit dem Statuenraub aus dem Tempel der Sonne noch eher zurecht (v.a. dann, wenn unter den Helden ein Phexgeweihter ist - da kann ich mir eine alveranische Einigung zwischen einem Praios- und einem Phex-Bewusstseinssplitter durchaus vorstellen). Schwieriger gestaltet sich für mich der Einbruch in die Katakomben des Hesindetempels, der doch wohl gegen derartige Angriffe Verteidigungsmaßnahmen haben dürfte. Hier würde ich Aarbilar einen Beschwörerzirkel zugestehen und außerdem vielleicht noch einen eingeschleusten Agenten, um mein Meistergewissen zu beruhigen (ähnliche Probleme gibt es auch an anderen Stellen, alles aber lösbar, wie ich finde).

Ob das Abenteuer wirklich so funktioniert wie vorgesehen, ist sicherlich unsicher. Denn es sind einige experimentelle Spielmechaniken eingebaut, die sich gut anhören, die aber bei der Umsetzung Schwierigkeiten bereiten könnten. All diese kleineren Schwächen hindern mich aber nicht daran, hier die Höchstnote zu vergeben, für ein mutiges und ungewöhnliches Abenteuer.

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