A199.9 Schweigen ist Gold (Quanionsqueste)

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A199.9 Schweigen ist Gold (Quanionsqueste)

Beitrag von Thallion » 22.07.2013 10:59

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion der Inhalte des Abenteuers A199.9 Schweigen ist Gold von Oliver Baeck vorgesehen, das im Mai 2013 im Band A199 Quanionsqueste unter der Redaktion von Stefan Unteregger erschienen ist.

Die gesamte Kampagne könnt ihr unter folgendem Link bewerten:
A199 Quanionsqueste

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Toifel
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Re: A199.9 Schweigen ist Gold (Quanionsqueste)

Beitrag von Toifel » 12.08.2013 17:24

Vor knapp einer Woche habe ich dieses Szenario als eigentlichen Einstieg in die Quanionsqueste gemeistert und bin wirklich zufrieden damit. Daher hat es von mir auch 4 Punkt erhalten.

Da sich sonst noch niemand dazu gemeldet hat hier eine Mischung aus Rezenzion und kleinem Spielbericht. Noch eine Warnung vorweg: Der folgende Text enhält (kleinere) Spoiler! Im oberen Abschnitt sind sie noch subtil, im unteren durchaus deutlich.

Das Szenario an sich ist recht kompakt gehalten und ließ sich angenehm an einem längeren Abend (ca. 8 Stunden) durchspielen. Ohne Gruppenzusammenführung verkürzt sich das sicher noch.
Eine ganze Reihe von Aspekten der Queste kann hier schon einmal im ungefährlichen Rahmen (ländliche Gegend; Solange man keinen groben Unfug baut, wird einem niemand groß böse werden; Sehr geringe Chance des Scheiterns) kennen lernen: Die unterschiedlichen Strömungen in der Kirche, die heranwachsende Generation neuer Geweihter und ihre Sicht auf die Welt, den Umgang mit der Abkehr der Gläubigen von der Kirche etc.
Da sich der Autor mehr auf die Beschreibung der Geschehnisse, Hintergründe und Dinge-die-geschehhen-sollen/werden konzentriert, braucht man zwischendurch auch nur selten ins Buch zu sehen und kann auch leicht auf vielfältiges Spielerverhalten reagieren. Auf der anderen Seite sollte man es sich schon ein paar mal durchlesen, ein einfaches Vom-Blatt-Meistern gestaltet sich vermutlich schwierig.
Die gegeben Informationen reichen für ein dichtes Ausfüllen des (überschaubaren) Handlungsschauplatzes. Gerade die Beschreibung von Tempel und Personen sind liebevoll und mit sinnvollen Details ausgeschmückt. Nur außerhalb von Hal(l)klee wird es etwas dünn - für die Recherche außerhalb und den Ort des "Finales" ist die Informationslage eigentlich zu knapp.
Genügend Motivation für die Helden zu schaffen, war kein Problem (so man denn einigermaßen rechtschaffende Charaktere an der Hand hat, denen daran gelegen ist, den Geweihten bzw. dem ganzen Ort zu helfen). Den größten Teil der Handlung über, viel es auch leicht, die Gruppe sachte durch den Plot zu leiten.
Probleme bereitete es allerdings glaubhaft in Erfahrung zu bringen, was denn der eigentliche Hintergrund des "selbstschlagenden Gongs" ist, da sich darüber in keiner der (IT-)Quellen Informationen finden lassen. Dadurch wird auch die Reise zum Ort des eigentlichen Finales etwas hölzern. Schlussendlich wird es jedoch durch einen schönen Abschluss abgerundet, der die Helden auch zur weiteren Queste motiviert.


Als eher sanften Einstieg in die Queste - also ohne großen Knall - hat sich das Szenario in meinen Augen durchaus bewehrt. Die Helden sind teils durch persönliche Aufträge (Ein dritter Geweihter (Legalist) soll bei der Lösung der Uneinigkeit helfen, ein adliger Taugenichts wird darum gebeten, zunächst vergessene Blätter der Botschaft zu überbringen), teils durch das Auftauchen der Quanionen (ein Medicus aus Kuslik und eine Kriegerin aus Rommilys sind zugegen als die erste Blüte aufgeht, ein Schwert-und-Stabler kommt kurz darauf dazu) an den Ort des Geschehens geführt worden. Letztere fanden durch die Blumen den schlafenden Novizen und kamen über den Diebstahl-Plotstrang ins Rennen, die anderen beiden stießen erst etwas später hinzu.
Die Quanionen waren den Helden (IT) zuvor kaum oder gar nicht bekannt und nahmen gleich eine große Rolle ein, da sie als direktes Geschenk Praios' angesehen und später auch in den Tempel gebracht wurden, um sie dort dankbar einzupflanzen.
Movtiviert durch dieses recht deutliche göttliche Zeichen fanden die Helden recht schnell Interesse am Rätsel um den nicht mehr schlagenden Gong und versuchten diesem auf verschiedenste Art auf den Grund zu gehen: Der Legalist sinnierte über die Bedeutung der Tempelinschriften, der Taugenichts und die Kriegerin unterhielten sich lange mit den Geweihten und untersuchten den Tempel und der Magier und der Medicus durchsuchten die Tempelchronik. Nachdem die alte Halterung für den Schlegel und die hinweise auf Geweihte vor Beginn der Chronik entdeckt wurden, wollte die Gruppe auch außerhalb nach Hinweisen suchen und ließ sich durch dezentes Einwirken von Seiten des Meisters nach Vierok dirigieren, wo sie dann weitere Informationen fanden. Dank Garetien-Wiki ließen sich rasch ein paar Informationen zum Baron zusammen tragen, sodass eine stimmungsvolle Aufwartung bei dem alten Herscher improvisiert werden konnte.
Mit ein wenig Zeit zum Beratschlagen und Überdenken der gesammelten Hinweise (der Magier konnte durch sein hervorragendes Wissen über historische Schlachten einiges zu den Orkstürmen beisteuern) konnte die Gruppe auch zu den Blutfeldern finden.
Der Kampf entwickelte eher wegen des unheimlichen Gegners Bedrohungspotential, insbesondere, da sich wenige der Charaktere schon einmal in echter Lebensgefahr befanden und wir in dieser Runde großen Wert auf die gestige Entwicklung der Charaktere legen. Durch sinnvolles Teamwork konnte der Schlägel allerdings bald geborgen werden. Pflichtbewusst wollten die Helden den Schauplatz aber nicht eher verlassen, ehe die noch immer ausgehende Gefahr nicht zumindest unschädlich zu machen. Daher umschloss der Geweihte den Hügel zunächst mit einem Schutzssegen (nur eben nach innen und nicht außen), um bald darauf mit den Tempelgeweihten und den anderen Helden zurück zu kehren und das Unheil ganz zu vertreiben.
Auch wenn einige Helden noch die Zeit vor dem Jahreswechsel (wir haben am 14. Rajah gestartet) nutzen wollten, um nach Gareth zu gehen, zur Endzeremonie sind allerdings alle wieder versammelt.


Abschließend kann ich sagen, dass das Szenario eine gute und spannende Unterhaltung für einen Spielabend bietet, sich für den Eistieg in die Quanionsqueste anbietet und vermutlich auch als von der Kampagen losgelöstes Szenario ein gutes Bild abliefert, das nur von kleinen Makeln von einer 5-Punkte-Wertung abgehalten wird.

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Re: A199.9 Schweigen ist Gold (Quanionsqueste)

Beitrag von Curthan Mercatio » 30.04.2017 18:51

Ein schönes kleines Szenario. Besonders die Beschreibung des Tempels ist mir im Gedächtnis geblieben. 4 Punkte.
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