A199.8 Durch Finsternis zum Licht (Quanionsqueste)

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Thallion
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A199.8 Durch Finsternis zum Licht (Quanionsqueste)

Ungelesener Beitrag von Thallion » 22.07.2013 10:59

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion der Inhalte des Abenteuers A199.8 Durch Finsternis zum Licht von Matthias Freund und Lena Kalupner vorgesehen, das im Mai 2013 im Band A199 Quanionsqueste unter der Redaktion von Stefan Unteregger erschienen ist.

Die gesamte Kampagne könnt ihr unter folgendem Link bewerten:
A199 Quanionsqueste

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Nutzern teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Abenteuers vorgesehen.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

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pitjow
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Re: A199.8 Durch Finsternis zum Licht (Quanionsqueste)

Ungelesener Beitrag von pitjow » 16.08.2014 15:03

Auf zehn Seiten wird ein grandioses Abenteuer geboten, welches die Geschichte um die 77 Gefässe Rohals, den Dualismus, einen Phosphoros mit einem Funken des Ewigen Lichts und einen Wahnsinn verbreitenden Dämon auf greift und wunderschön in der von Orks besetzen Stadt Gashok vereint. Das Setting der Quanionspilger unter Orks ist so schon einzigartig in der Quanionsqueste, darüber hinaus ist es auch noch gelungen, was es in meinen Augen zu einem Pflichtabenteuer macht!

Das Abenteuer selbst spitzt sich über mehrere Tage immer stärker zu, mit um sich greifendem Wahnsinn und Terror, bis es schliesslich im Finale kulminiert. Meine Gruppe hat allerdings geschickt eine Abkürzung genommen und das Abenteuer auf diese Weise um ca. die Hälfte verkürzt (was ich durchaus zu schätzen weiss, wenn so was in einem Abenteuer funktionieren kann!)

Es bietet hervorragend platz für wunderschönes Rollenspiel, beispielsweise mit dem Grishik Frell, während dem Tempelbrand, beim entschärfen der Situation mit dem Huren-Han, Diskussionen mit den Lan's über Praios (gefährlich;), aber auch nebenher im kleinen, überschaubaren und schrecklich heruntergekommenen Goldsuchernest Gashok.

Von mir gibts 5 Punkte!

Praios lo vult!

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Wurm
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Re: A199.8 Durch Finsternis zum Licht (Quanionsqueste)

Ungelesener Beitrag von Wurm » 21.12.2015 15:32

Auch von mir 5 Punkte, weil es schöne Charaktere (die Lans, Frell, Huren-Han) hat, wundervolle Düsternis aufbaut, ein erfrischendes Setting (Ork-besetztes Gashok, Dualisten) bedient und ein grandioses Finale hat.
Kann man übrigens ohne Probleme auch außerhalb der Quanionsqueste als alleinstehendes Abenteuer spielen.

Wurm

Faras Damion
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Re: A199.8 Durch Finsternis zum Licht (Quanionsqueste)

Ungelesener Beitrag von Faras Damion » 29.08.2016 18:48

Ich hatte große Probleme als Spielleiter und finde, dass das Abenteuer große Lücken aufweist. Das ist schade, denn die Idee ist eigentlich gut.

Der Dualismus ist theologisch sehr spannend, man erhält einen interessanten Einblick in die Vergangenheit und die Fehlinterpretation von Visionen. Außerdem ist man in einer Region aus Ungläubigen (Orks), in der Praiosgeweihte es schwer haben. Und dann erfahren die Helden wichtige Dinge über den Feind und können mächtige Waffen für die Kampagne gewinnen. Eigentlich top.

Außerdem gibt es interessante Charaktere und coole Szenen aber dennoch fehlten mir viele Hinweise.

Zum Teil ist das sicherlich der Kürze geschuldet (10 Seiten), aber zum Teil ist es meiner Meinung nach auch eine falsche Fokussierung.

Die größten Schwächen sehe ich in folgenden Punkten:

Freiheit:
Das Abenteuer suggeriert zwar Freiheiten, gibt aber wenig Hilfe hierfür.
- Ich hätte mir vor allem mehr Infos zu Fähigkeiten und Verhalten des Dämons gewünscht. Das gehört doch zu einem Gegner einfach dazu. Im Abenteuer kann man ihn vernichten, indem man ihn exorziert (eventuell mit Namen erleichtert), indem man den Funken benutzt (was Regeltechnisch eher fragwürdig ist, aber okay) oder indem er alle Energie verbraucht (durch die Untotenerhebung). Aber was macht der Dämon, wenn er vorher enttarnt wird? Das ist durch Odem oder Verstand recht einfach. Kann er den Wirt wechseln? Kann er andere Magie wirken um sich zu verausgaben, z.B. wenn er tagsüber enttarnt wird. Oder reicht es den Wirt zu töten?
- Dann ist gar nicht beschrieben, wen der Dämon seit seinem Freilassen verführt hat. Stattdessen sind zwei Ereignisse, die passieren, wenn die Helden die Stadt betreten (Tod des Bestienmeisters, Tod der Hure) über 4 Seiten genau beschrieben. Hier hätte mir eine kurze Liste von Personen, Motivation und Schwächen mehr weitergeholfen. Dann hätte man Vorfälle der letzten Wochen (und Quanionenerscheinen) zuordnen können, oder Hinweise improvisieren, falls die Charaktere nicht weiterkommen.
Natürlich kann ich das Alles selbst machen (habe ich auch) und ich habe auch gar nichts gegen ein plotgetriggertes Abenteuer. Aber dieses Abenteuer ist so ein Mittelding, das für mich nicht gut funktioniert. Entweder man lässt die Freiheiten sein (wie die Detektivplots) und "treibt" eine spannende Geschichte oder man bietet eine echte Sandbox.

Praiosgeweihte:
Es ist in der Quanionqueste nicht unwahrscheinlich, dass die Pilger dem Moralkodex des Praios folgen oder sogar Geweihte in der Gruppe sind. Darauf wird gar nicht eingegangen.
Wie reagieren die Orks auf Praiosgeweihte? Ist das rote Gewand ein Frevel an Tairach? Gelten Praiosgeweihte als gefährlich und Feinde? Wäre es erlaubt, das Ornat abzulegen? Oder kann man sich mit Bestechung offen und frei bewegen?
Wie reagieren die Dualisten? Ist man dankbar für einen Geweihten? Oder ist man ein Ketzer und hat es schwerer?
Was tut man, wenn die Helden nicht in die Tempel einbrechen können oder wollen? Kann man die Orks überzeugen? Gibt es sonst noch einen Weg? Oder kommen die Charaktere dann einfach nicht an Funken und Namen?

Ende:
Ich fand das Ende komisch. Da wird viel Wert darauf gelegt, dass die Orks den Borontempel streng bewachen, aber wenn das Finale mit Untoten, Mob und viel Getöse stattfindet, reagieren sie nicht? Auch nicht hinterher? Müssen die Charaktere aus der Stadt fliehen? Sind die Orks dankbar?
Wie transportiert man einen Funken ehrfurchtsvoll aber sicher durch das Svelltal nach Gareth? Es kann doch sicher nicht einfach tief im Rucksackinventar landen? Wie reagieren die Dualisten? Möchten sie den Funken behalten? Wie reagieren die Orks?
Was für Auswirkungen hat die Inschrift im Grab von Gashok auf die Dualisten? Ändert sich der Glaube?

Ich denke, dass meinen Spielern das Abenteuer sehr gut gefallen hat, aber es war so mühselig vorzubereiten und zu meistern, dass ich nur 2/5 Punkten. Idee top, Umsetzung Flop.

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Curthan Mercatio
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Re: A199.8 Durch Finsternis zum Licht (Quanionsqueste)

Ungelesener Beitrag von Curthan Mercatio » 30.04.2017 18:48

Ich habe das Abenteuer als Spieler erlebt und fand es toll. Ein interessanter Kriminalplot mit ungewöhnlichen Akteuren und einem einzigartigen Setting.

Der einzige Wermutstropfen war, dass das Motiv des besessenen Mörders später in der Kampagne noch einmal vorkam, was etwas unglücklich war. Da das aber nicht diesem Abenteuer anzulasten ist, gibt es von mir 5 Punkte.
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