VA05/T9 - Hochzeit wider Willen (Drachenwerk & Räuberpack)

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Thallion
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VA05/T9 - Hochzeit wider Willen (Drachenwerk & Räuberpack)

Ungelesener Beitrag von Thallion » 05.12.2011 10:00

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion des im November 2011 im Aventurischer Bote Nr. 150 verteilten Promoabenteuers T9 Hochzeit wider Willen von Alex Spohr vorgesehen.

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Abenteuers vorgesehen.
Solltest du einen ausführlicheren Kommentar zum Abenteuer abgeben, dann wäre es nett wenn du in diesem auch erwähnen würdest wie du abgestimmt hast.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!
Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du möchtest dann abstimmen.

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PS: Hier gelangst du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.
Zuletzt geändert von Thallion am 17.03.2016 08:13, insgesamt 1-mal geändert.

Gambana
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Re: T9 - Hochzeit wider Willen

Ungelesener Beitrag von Gambana » 10.12.2011 18:00

Das Abenteuer ist eine schöne kleine Zwischenepisode in den Tulamidenlanden. Es ist kein hochdramatisches Abenteuer, aber es konzentriert sich auf die wesentlichen Punkte der Handlung.

Es ist ideal für Einsteiger, denn es ist überschaubar was geschieht (das meine ich im positiven Sinn!).
Bei unserer Runde haben wir dem Scharlatan am Ende beigestanden und die Braut mit ihm durchbrennen lassen. Der Bräutigam war erst etwas sauer, dann jeddoch hat er sich damit abgefunden und war dennoch froh immer noch frei zu sein. :)

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Re: T9 - Hochzeit wider Willen

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 11.12.2011 22:21

Meine erste Reaktion beim Überfliegen war ein enttäuschtes Gähnen, denn irgendwie ist der Plot 08/15 und bringt wenig Neues - im Gegenteil war so einiges schon da.

Die "Hochzeit wider Willen" kam bereits in "Karawanenspuren" vor und der Scharlatan erinnerte mich an "Drachentöter" aus "Stadtstreicher".

Für Einsteiger-Spieler sicherlich gut geeignet, doch DSA-Spieler, die bereits einige Abenteuer hinter sich haben, lockt es wohl eher nicht hinter dem Ofen hervor.

MfG,
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Inanna
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Re: T9 - Hochzeit wider Willen

Ungelesener Beitrag von Inanna » 12.12.2011 17:28

So, fertig vorbereitet ist das Szenario, mit der Punktewertung warte ich bis nach dem Spielen, aber hier meine ersten Kommentare:

- Gleich zu Beginn fällt natürlich auf, dass es sich um eine einfach gestrickte Geschichte für Anfänger handelt, also meines Erachtens nicht gerade die Zielgruppe der typischen Boten-Abonnenten trifft.
- Für einen unerfahrenen Meister ist aber das Ende etwas wenig ausgestattet, wenn man das Finale schon völlig weglässt, wären zumindest ein paar mögliche Szenarien hilfreich. Den zweimaligen Überfall bekomme selbst ich auch ohne Hilfe hin, kompliziert wird es erst am Ende.
- Sprachlich ist das Ganze gut gelungen, mehr als einen Fehler pro Druckseite habe ich beim Durchlesen nicht gefunden. Wenn man bedenkt, wie viele Zeichen eine der Druckseiten hat, also ein sehr gutes Ergebnis.
- Alles in allem ist es ein nettes kleines Szenario, das ohne Auwand spielbar ist und jede Reise zwischen zwei beliebigen Städten im tulamidisch-aranischen Raum mit Leben füllen kann. Ich als seeehr unerfahrene Meisterin fühle mich aber mit dem nicht mal ansatzweise vorhandenen Ende etwas im Stich gelassen. Mal sehen, ob ich das hinbekomme.
Zuletzt geändert von Inanna am 12.12.2011 17:28, insgesamt 1-mal geändert.
LG,
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Disaster
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Re: T9 - Hochzeit wider Willen

Ungelesener Beitrag von Disaster » 12.12.2011 22:29

Moin,
- Für einen unerfahrenen Meister ist aber das Ende etwas wenig ausgestattet, wenn man das Finale schon völlig weglässt, wären zumindest ein paar mögliche Szenarien hilfreich. Den zweimaligen Überfall bekomme selbst ich auch ohne Hilfe hin, kompliziert wird es erst am Ende.
Bei allen Testrunden hast sich die Szene am Ende wie folgt abgespielt:

Meisterinformationen zu: "": Nach der Entlarvung des Scharlatanss gabe es eine größere Diskussion innerhalb der Heldengruppe, wie man denn nun den Auftrag zu Ende bringt. Meistens hatte man ein Herz für dne Scharlatan und hat versucht eine Möglichkeit zu wählen, wie er trotz der Umstände glücklich werden kann.

Im Prinzip mein Rat: Lasse die Spieler einfach beraten und sie so auf eine zufriedenstellende Lösung kommen. :)

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Inanna
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Re: T9 - Hochzeit wider Willen

Ungelesener Beitrag von Inanna » 13.12.2011 12:45

Danke! Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei meiner Gruppe Rajadane und ihre Wünsche im Mittelpunkt stehen werden. Und außer, dass sie hübsch ist und sich nicht zwischen den beiden entscheiden kann, steht dazu nichts. Und beim Scharlatan werde ich dann Alternativen brauchen um ihn glücklich zu machen, außer seinem Wunsch, Rajadane für sich zu haben, weiß ich dazu auch nichts aus dem Abenteuer. Das alles macht mich als unerfahrene Meisterin etwas nervös. Was mir fehlt:
- Wie reagiert Rajadane auf die Helden und den verliebten Scharlatan, was möchte sie eigentlich? Weiß sie überhaupt um seine Gefühle?
- Welche Alternativen gibt es, um für den Scharlatan ein glückliches Ende zu schaffen? Unterhalter des aus dynastischen Gründen frisch vermählten Paares zu bleiben ist wohl nicht gerade ein Happy End.

Für einen erfahrenen Meister sicher kein Problem, aber für mich Dinge, bei denen ich mich schon leicht überfordert fühle. Aber vielleicht klappt es ja ganz einfach :)

Das sind aber auch wirklich nur Kritikpunkte aus unerfahrener Meistersicht, mein Mann mit über 20 Jahren als Meister meint, dass ihm dieser Aufbau am liebsten ist, das Ende ist sowiso nie wie im Abenteuer vorgegeben. Sein hilfreicher Rat ist "Denk dir halt einfach was aus und geh dann auf die Spielerideen ein"
Zuletzt geändert von Inanna am 13.12.2011 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Disaster
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Re: T9 - Hochzeit wider Willen

Ungelesener Beitrag von Disaster » 13.12.2011 22:20

- Wie reagiert Rajadane auf die Helden und den verliebten Scharlatan, was möchte sie eigentlich? Weiß sie überhaupt um seine Gefühle?
Sie ist recht jung und unerfahren.

Von ihrer Art er kann sie sich schnell für einen hübschen Fremden begeistern (alao ihren Bräutigam), aber ebenso für den mutigen Scharlatan.
Das beduetet nicht, dass sie flatterhaft ist, aber sie weiß einfach noch nicht genau in welche Richtung zu tendiert.

Die Helden sind durchaus als ein Mittel gedacht, um ihre Entscheidung zu fokusieren.

Sie weiß nichts um die Gefühle des Scharlatans, da dieser ihr bislang ihre Gefühle nicht gestanden hat. Er wächst erst mit seinem Plan langsam über sich hinaus und wird höchstens während des Abenteuerverlaufs gestehen, dass er sie liebt.
- Welche Alternativen gibt es, um für den Scharlatan ein glückliches Ende zu schaffen? Unterhalter des aus dynastischen Gründen frisch vermählten Paares zu bleiben ist wohl nicht gerade ein Happy End.
Hier mal ein paar Vorschläge aus den Testrunden:

-Der Scharlatan nimmt bei der Hochzeit die Gestalt des Bräutigams an, heiratet die Braut. Der echte Bräutigam führt nur eine Scheinehe und vergnügt sich weiter und gönnt Braut und Scharlatan ihr Glück.
-Der Bräutigam täuscht seinen Tod vor, die Helden inszenieren einen Überfall auf die Braut und der Scharlatan "rettet" sie, erlangt somit die Gunst der Familie und kann diese um die Erlaubnis einer Hochzeit fragen.
-Der Helden sprechen vor und versuchne zu vermitteln, dass Rahjas Gebote ebenso schwer wiegen sollten wie die Travias. Der Bräutigam ist bereit mit seiner Mutter zu sprechen und bei noch besseren, phexgefälligen Konditionen den Vertrag zu lösen.

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Whyme
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Re: T9 - Hochzeit wider Willen

Ungelesener Beitrag von Whyme » 25.08.2012 23:12

Ich hab dem Abenteuer mal 3 Sterne gegeben.

Das Abenteuer ist stimmungsvoll und dass das Ende auch von Autorenseite her offengelassen wird, ist echt von Vorteil. Die NSCs sind ebenfalls liebevoll gestaltet. Dennoch hat das Abenteuer mMn zwei Probleme:
- Sheikan tritt den Helden nur als Antagonist gegenüber. Er hetzt ihnen den Söldner und die Ferkinas auf den Hals und versucht selber, Muhalla zu entführen. Um das moralische Dilemma zu vergrößern wäre es schön gewesen, wenn es Möglichkeiten gegeben hätte, Sympathie für ihn zu entwickeln.
- bei Radajane wäre es ebenfalls schön gewesen, wenn man ihr mehr Charakter hätte zukommen lassen als den einer naiven Schönheit.

LG
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und der, an dem Du weißt, wofür.

Cadrax Sohn des Cendrosch
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Re: T9 - Hochzeit wider Willen

Ungelesener Beitrag von Cadrax Sohn des Cendrosch » 22.03.2014 13:10

Hallo,

Ich habe das Abenteuer vor kurzem mit 2 Spielern geleitet: Eine Puniner Magierin und ein Hexer der fahrenden Gemeinschaft. Dabei habe ich im Nachhinein mit den Spielern ihre Erfahrungen diskutiert, und wir haben einzelne Bestandteile des Abenteuers auf einer Skala von 1-10 bewertet (wobei 1 unspielbar, 5 durchschnittlich und 10 perfekt bedeutet).

Zunächst: Hauptproblem des Abenteuers ist die quasi nicht vorhandene Integration in die "Hinter dem Schleier"-Kampagne, zu der es behauptet dazuzugehören – die wenigen Vorschläge am Ende des Bandes nehmen ca. eine halbe Seite ein und sind kein Bisschen ausgearbeitet. Wenn man eine Verbindung knüpfen will, dann muss man sich hier im Prinzip als Meister alles selbst ausdenken – und das könnte man genauso gut bei jedem anderen tulamidischen/aranischen Abenteuer machen – dahingehend ist "Hochzeit wider Willen" absolut austauschbar. Ich habe beim Spielen eine (nicht den Vorschlägen entsprechende) Oronierverschwörung eingebaut, die aber von den Helden nicht aufgelöst werden konnte, da einige wichtigere Dinge dazwischen kamen. Das Abenteuer werde ich als Standalone bewerten, nicht als Teil der "Hinter dem Schleier"-Kampagne – sonst würde es sehr, sehr schlecht abschneiden. In meinem Fall wussten die Helden, dass irgendjemand im Hause As'Sarjaban oronischer Gesinnung ist, aber nicht wer (könnte von Dienern bis zur Matriarchin jeder sein). Daher haben sie bei ihren Ermittlungen mit allen beteiligten NSCs intensiv interagiert.

Kommen wir zum Einstieg: Die Szenen im Roten Kamel waren recht interessant (6,3 Punkte), man kann dabei gut etwas Stimmung aufbauen und Taref (5,3) und Dobran (6) kennenlernen. Realistisch gesehen scheint Dobrans Reaktion – je nach Verhalten und Macht der Heldengruppe – allerdings in der Regel völlig überzogen, weshalb ich den Söldner eher als obsessiv-komischen Charakter dargestellt habe, da es sehr schwer werden würde, ihn wirklich ernst zu nehmen. Aus den Ereignissen die Helden als logische Begleiter für Muhalla zu erkennen war in meinem Falle (wegen der Professionen der Charaktere) auch nicht unbedingt sinnig, aber machbar – und gut finde ich, dass die Bezahlung mit Feilschvariationen detailliert ausgearbeitet und großzügig genug ist, um zumindest Anfängergruppen auch weniger altruistischer Gesinnung zu motivieren.

Die As'Sarjaban-Sippe (von mir weiter ausgearbeitet um mehr Verdächtige für die Verschwörung zu bekommen, der die Helden nachgehen sollten) und das Oberhaupt Feruja (6,3) wird sehr schön klassisch-aranisch dargestellt und passt sehr gut ins Setting. Dobrans Flucht hat die Helden sogleich erwarten lassen, dass sie ihn noch wiedersehen werden, aber das ist auch wirklich recht vorhersehbar. Muhalla selbst fand einer der Spieler interresant, der andere eher nervig. Ich habe mich bemüht, ihn alle Mittel ausschöpfen zu lassen um zu entkommen, von Verführungskunst gegenüber der Magierin bis flehentliche Mitleidssuche beim Hexer – worauf schließlich der Hexer mitleidig beschlossen hat, ihn zwar abzuliefern, ihm aber nach der Hochzeit bei der Flucht zu helfen – wozu es dann aber nicht mehr kam.

Kommen wir nun zur Reise:
Die Diener wurden recht gut aufgenommen (6,6), weil sie alle recht unterschiedlich sind und ihre Eigenheiten haben – auf Grund ihrer Ermittlungen konnten die Helden auch recht viel über sie herausfinden, was sie denke ich zu lebendigeren Charakteren gemacht hat als man normalerweise erwarten würde. Beremosch selbst (6) ist auf Grund seiner jahrzehntelangen Verbindung zur Familie auch ganz interessant. Die Reise selbst allerdings ist nicht besonders spannend gemacht – die Vorschläge für Zufallsereignisse sind ziemlich... langweilig, und bei der Gelegenheit fiel auf, dass so ein "angriffslustiger Strauß" absurd hohe Werte hat.
Der Ferkinaangriff (5,7) ist ganz interressant, weil die Ferkinas hier keine blutrünstigen Mörder, sondern gezielt angeheuerte Entführer ohne tödliche Absicht sind, was sie etwas menschlicher macht. Bei uns wurde Muhalla tatsächlich erfolgreich entführt, dann aber mit Hilfe eines Dschinns rechtzeitig wieder befreit. Dobran hat das ganze ebenfalls schwer verletzt überlebt und wurde den Autoritäten übergeben.

In Smijad hatte ich dann aus Zeitgründen nurnoch den Hexer als Spieler, der den unsichtbaren Magier entdeckte und mit etwas Hilfe zu fassen bekam, ihn dann aber aus Mitleid hat laufen lassen (ohne den anderen davon zu berichten). Für die Ereignisse dort gab es 6 Punkte. Das Abliefern in Elburum wurde dann von einem anderen Plot, der dort noch zu klären war, gestört und lief eher als Nebensache ab. Überdurchschnittlich wurde Sheikan als "Bösewicht" bewertet (6,5), da er eben nicht wirklich Böse ist und eine nachvollziehbare Motivation hat. Generell ist dies einer der wenigen echten Stärken des Abenteuers – abgesehen von Dobran – den man aber kaum ernst nehmen kann – handeln alle Charaktere sinnvoll und verdienen Empathie.

Insgesamt allerdings bleibt ein Mangel an Substanz (sicherlich auch auf die geringe Seitenzahl zurückzuführen) als Hauptproblem für das Abenteuer zurück. Im Prinzip bringt man eben nur einen Typen von A nach B, und allzu viel Interessantes passiert dabei in der Regel nicht – dem kann man mit dem oronischen Element sicherlich Abhilfe schaffen, aber das ist im Abenteuer nicht ausreichend ausgearbeitet. Da hätte man einige Zeilen zum sehr detailliert ausgearbeiteten Roten Kamel einsparen können um das ganze etwas besser darzustellen.

Das Abenteuer ist also eher etwas für Zwischendurch – wenn die Helden z.B. ohnehin von Zorgan nach Elburum müssen (z.B. Im Rahmen von "Schleiertanz" oder selbstgemachten, aranischen Abenteuern) kann man ihnen damit ein paar zusätzliche Erfahrungen, etwas AP, ein paar Verbindungen und etwas Geld zukommen lassen und sich nebenbei ein wenig amüsieren. Als alleinstehende Handlung überzeugt "Hochzeit wider Willen" nicht unbedingt und bleibt daher im durchschnittlichen Bereich: Von den Spielern gab es insgesamt 5,3 Punkte von 10, was sich hier auf zwei oder drei von fünf übertragen lässt – da die meisten Einzelbewertungen eher Richtung 6 als 5 gingen, gehe ich hier einmal auf 3 Punkte hoch.

Viele Grüße,
Cadrax Sohn des Cendrosch

tob1wan
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Re: T9 - Hochzeit wider Willen

Ungelesener Beitrag von tob1wan » 15.04.2014 17:39

Hey,

hab das Abenteuer gestern mit meiner Gruppe geleitet und war doch sehr zufrieden mit dem Abenteuer.

Wir hatten sehr viele lustige/interessante Szenen und Kämpfe. Als Kritik möchte ich nennen, dass meinen Helden fast sofort klar war, dass sie nochmal auf Dobran treffen, nachdem sie von seiner Flucht aus dem Gefängnis gehört hatten. Weiterhin schade ist auch, dass Sheikan wirklich nur negativ in Erscheinung tritt.

Aber wie gesagt, wir hatten Großteils viel Spaß daran und daher gibt es von mir 4 Punkte.

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Re: T9 - Hochzeit wider Willen

Ungelesener Beitrag von Thallion » 17.03.2016 08:07

Dieser Bewertungs-Thread gilt auch für die neu aufgelegte DSA5-Überarbeitung in Drachenwerk & Räuberpack.

Solltet ihr aufgrund der Überarbeitung eure alte Abstimmung ändern wollen, so ist dies in den Umfrage-Optionen freigeschaltet.

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