A184.4 Ein Spiel um Macht und Liebe (Maskens. u. Kabale)

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Thallion
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A184.4 Ein Spiel um Macht und Liebe (Maskens. u. Kabale)

Ungelesener Beitrag von Thallion » 17.11.2011 09:42

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion des im Oktober 2011 in der Anthologie "Maskenspiele und Kabale" erschienenen Abenteuers A184.4 Ein Spiel um Macht und Liebe von Alex Spohr vorgesehen.

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Abenteuers vorgesehen.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!
Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du möchtest dann abstimmen.

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Glgnfz
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Re: A184.4 Ein Spiel um Macht und Liebe (Maskens. u. Kabale)

Ungelesener Beitrag von Glgnfz » 17.11.2011 19:15

Heute stimmt das Timing perfekt! Gerade ist meine Kurzbesprechung online gegangen.

http://glgnfz.blogspot.com/2011/11/mask ... el-um.html
Moritz Mehlem

Gambana
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Re: A184.4 Ein Spiel um Macht und Liebe (Maskens. u. Kabale)

Ungelesener Beitrag von Gambana » 18.11.2011 11:12

Mir hat das Abenteuer gut gefallen. Habe es mit dme Autor getestet und anschließend gelesen.

Der Einstieg ist zwar eher klassische, hat mir aber dennoch gut gefallen, weil er zum Setting passte und man mal richtig Held sein durfte.

Auch die Intrigen haben gut funktioniert, allerdings braucht man dazu wirklich einen guten Meister, der auch vorbereitet ist.

Der einzige Kritikpunkt, den ich nicht direkt dme Abenteuer zuordne, sondern ganz allgemein dne Anthologien: Etwas mehr Platz wäre gut, damit die Autoren einige der Szenen auch besser ausformulieren können.

Meisterinformationen: Sehr gut hat mir auch die Story in der Story um dne Zuckerbächer und die Rahjageweihte gefallen. Bei uns wurden die beiden später ein Liebespaar und einer der Helden hat die Patrizierin abbgekommen. War zwar wohl so nicht geplant, hat aber wunderbar funktioniert.
Und vor allem war die Geweihte auch keine lüsterne Männerverschlingerin, sondern sie war so, wie ich mir eine Rahjagewiehte auch vorstellen würde. Eher auf Lebensfreude bezogen und eine echte Helferin.


Besonderes Augenmerk sollte man auch auf die Bilder des Abenteuers legen, diese sind für DSA-Standard ausgesprochen gut.

Auf jeden Fall ein amüsantes Abenteuer, welches serh gut zum Setting Belhanka passt

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Rogan Walkamm
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Re: A184.4 Ein Spiel um Macht und Liebe (Maskens. u. Kabale)

Ungelesener Beitrag von Rogan Walkamm » 04.01.2013 02:00

So, wir haben das Abenteuer Ein Spiel um Macht und Liebe vorgestern abgeschlossen.
***Ab hier evt. MI***

Vorab ganz wichtig: mMn kann das Abenteuer wirklich nur gespielt werden, wenn man den Belhanka-Abschnitt im Reich des Horas durchgelesen, erneut gelesen, laut vorspricht und halb auswendig gelernt hat. Belhanka ist eine wundervolle Stadt wo wirklich überall Eindrücke warten. Dies aber heisst auch für den Meister (also mich): Vorbereiten, vorbereiten, vorbereiten! Alleine die vier "Hauptinseln" mit ihrem unterschiedlichen Charme wollen erkundet werden und bieten SOOOOOO VIEL TOLLES (siehe die Karte im Reich des Horas - alleine auf den vier Inseln gibt es um die 60 beschriebenen Punkte!!! Der Meister, der das auslässt und geradezu die Geschichte erzählt, ohne mal nebenbei zu erwähnen "Ihr passiert gerade eine Brücke, auf der Häuser an den Rändern errichtet wurden!" (so à la Vendig) oder "Ihr hört ein bezauberndes Geigespiel!" wobei der Rahjakavalier natürlich den Geiger als Vermis Lezzolo, den Meistergeiger, erkennt, gehört ausgepeitscht)! Das Abenteuer winkt immer wieder in diese Richtung, wobei ich mir mehr Verweise auf Horas xxx gewünscht hätte (Randnotiz: Verweise reichen völlig aus! Wenn ich mir schon einen grünen Schinken hole und den an meinem Tisch habe, dann will ich Verweise, und keine Ausarbeitung im Abenteuer!). Resultat des bisher gesagten: Das Abeneteuer ist zwar Teil einer Anthologie, aber trotzdem haben wir Belhanka fünf Spielabende genossen (ohne die Liebesgeschichte!).

Was bedeutet das nun? Das bedeutet, dass das Abenteuer einem den Roten Faden vorgibt und, wie vormir schon gesagt, die Helden freie Hand haben werden und machen können, was sie wollen. Das führt zu lustigen Begegnungen und Handlungen.
Die Freiheit in diesem Abenteuer wird für einen unerfahrenen, faulen Meister hinderlich sein, jedoch eine Perle, wenn man sich Zeit für die Serenissima nimmt (immerhin mag es keine Damen, wenn man sie unter Druck setzt :rolleyes: ).
Das Abenteuer wurde von mir bewusst als Einstieg ins Abenteuer Rabenblut genommen - hier lernt sich die Gruppe kennen, hier sind sie zum ersten Mal Teil eine Intrige geworden und haben aktiv mitgemacht. Dies setzt das Abenteuer gut um, jedoch fehlen mir einige Spielhilfen dazu.
Zum Glück hat Herr Spohr eine Spielhilfe zu Intrigen veröffentlicht, sonst wäre ich ziemlich im Sikram geschwommen (siehe unten, Danke nochmal für den Tipp in einem anderen Beitrag, Disaster!). Daher gibt es hier leider Abzug, da das Abenteuer mMn schwammig ist, wenn man sich nicht in diese Spielhilfe eingelesen hat.
Die Charaktere waren schön ausgestaltet und jeder hatte das gewisse Etwas. Malrizio, der Lebemann, den man gern haben muss, der Reich ist, aber immer für Spielchen zu haben ist. Salvodan, der Gegenspieler, der seine Finger überall (?) drin hat. (Tipp: Alle Bewohner Belhankas mit einem Spanisch-Italienischen Akzent sprechen lassen, à la "Senori, da kannste du so aberr nichte mache!" :) ).
Was mich persönlich gestört hat und auch weggelassen habe, ist die Liebesgeschichte und die damit involvierte Rahjageweihte. MMn haben die Helden schon genug zu tun mit den Intrigen und dem Ränkelspielchen zwischen den Consilieri, daher habe ich das bewusst weggelassen. Da das aber Geschmackssache ist, gibt es hierfür keinen Abzug.

Zusammenfassung:
- Einstieg: 4 Punkte (sehr klassisch)
- Aufbau des AB: 4 Punkte
- Charakteren: 5 Punkte
- Geschichte: 4 Punkte (guter Roter Faden!)
- Einbezug anderer Bücher: 3 Punkte (wie gesagt, mehr Verweise!)
- Umsetzung der (quasi neuen) Spielweise "Intrige": 3 Punkte, 5 Punkte mit Bonusmaterial!
- Preis/Leistung (Preis der Anthologie geteilt durch 4): 5 Punkte. Man kann locker 10 Sitzungen füllen, wenn man das will!
Total: Sehr gute 4 Punkte.

(So, das muss leider reichen, muss weiterarbeiten :P )

- Rogan

Nützliches für das Abenteuer:
- Meister der Intrigen - Spielhilfe für Intrigen (vom Autor)
- Grosse Belhanka-Karte in Farbe (ohne Nummerierung - hierfür siehe R.d.Horas!). Tipp: A3 Farbe ausdrucken, kommt super! :wink:
- Wege der Helden 309: Horasische Namen rausschreiben, dann hat man immer passende Namen zur Hand!
- dsa4forum-Beitrag: Belhanka - Ideen zur rahjagesegneten Stadt
Zuletzt geändert von Rogan Walkamm am 22.03.2013 11:34, insgesamt 3-mal geändert.

RIP Lessandero
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Re: A184.4 Ein Spiel um Macht und Liebe (Maskens. u. Kabale)

Ungelesener Beitrag von RIP Lessandero » 04.03.2014 10:46

Bin mittlerweile als Meister auch durch das Abenteuer durch und war begeistert!

***ACHTUNG! AB HIER MI:***

Der Einstieg war schön klassisch, Malrizio aus den Händen der Calimala zu befreien und in die Stadt zu begleiten hat schon mal einen guten Einstieg geboten. Eine der Spielerinnen ist in unserer Runde offiziell die Retterin der Republik und hatte dementsprechend keine Probleme, sich in die Serenissima einzufinden. Der erste kritische Punkt war die Zusammenführung, die sich allerdings dann relativ elegant dadurch lösen ließ, dass der Ehemann besagter Spielerin einer der besten Freunde von Malrizio ist und letzterer darauf bestanden hat, dass seine Retter zu dieser Verabredung mitkommen.

Ab da kam ich in den vollen Genuss der lockeren, modularen Vorgaben. Dadurch, dass den Spielern quasi freie Hand gegeben war, entwickelte sich aus dem Abenteuer tolles Charakterspiel, und ich konnte mir im Vorfeld zu Schleiertanz wertvolle Improvisationsfähigkeiten erwerben. Überhaupt bestand vieles aus Improvisation, da meine Spieler ideenreich waren und unser Hintergrund brauchbare Alternativen zuließ.

Vieles habe ich auch weggelassen. Die Vergewaltigungsintrige empfand ich als absolut unpassend und manche Intrigen-Ideen für die Wahl als recht weit hergeholt. Die Liebesgeschichte ging im Sinne des Autors aus und hat dazu beigetragen, dass Fräulein ya Aranori letztlich die Wahl gewonnen hat. Den Plot um die Calimala habe ich umgeschrieben, damit er auf unseren Hintergrund passt (wir haben eine Art "Paten" in der Stadt, der weniger aus Konkurrenzdruck als vielmehr aus phexischen Motiven an einer Beseitigung der Calimala interessiert war --> Übernahme des Schmugglergeschäfts mit Gewalt? Nope Sir!).

Wir hätten fast endlos an dem Abenteuer spielen können, aber da ein Spieler beruflich wieder weg musste, haben wir das Abenteuer - und auch das ist ein großer Pluspunkt! - zusammenkürzen und die Gerichtverhandlung vor den Ball verschieben können. So konnte Sulvodan bereits nach dem Mordversuch an Horasio (bei mir hatte Horasio gedroht, die Intrige auffliegen zu lassen, da es zum Einsatz von Gift und Gewalt kam) gestellt werden.

Alles in allem: durch die Freiheiten, die das Abenteuer bietet, den Flair, den diese Stadt ausstrahlt und durch die Möglichkeit, manche Punkte auch völlig gelassen weglassen zu können - und das modulare Finale! - Höchstwertung. 5 Punkte

Norgrim
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Re: A184.4 Ein Spiel um Macht und Liebe (Maskens. u. Kabale)

Ungelesener Beitrag von Norgrim » 15.04.2014 10:49

Hallo zusammen,

ich überlege, diese Abenteuer demnächst zu leiten. Gibt es die Spielhilfe zu den Intrigen noch irgendwo zum Downloaden? Der oben genannte Link funktioniert leider nicht mehr.


Balduin von Schlössleberg
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Ungelesener Beitrag von Balduin von Schlössleberg » 22.07.2017 17:58

Ein aktuell funktionierender Link zur Spielhilfe "Meister der Intrige" von Alex Spohr:
https://art.dianarahfoth.de/2011/07/Mei ... a__1.1.pdf

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Thallion
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Ungelesener Beitrag von Thallion » 13.02.2018 11:12

Das Abenteuer ist ganz ok, allerdings muss der Spielleiter noch sehr viel Arbeit rein stecken, da eine Intrige nach der Anderen raus zu hausen, ist glaube ich vom Spannungsaufbau nicht so toll. Also müssen vom SL Zwischenspiele vorbereitet werden, die mir ein Kaufabenteuer eigentlich abnehmen sollte. Die meisten Intrigen fand ich auch eher platt. Die Liebesgeschichte fand ich überflüssig. Schade, dass nicht alle Kontrahenten vernünftig ausgearbeitet wurden und die Intrigen nur von einer Seite aus kommen. Das Endergebnis soll der SL dann wieder mehr oder weniger handwedeln. Die TAP* Sammelei ist generell auch nicht so meins.

Ich vergebe gerade noch 3 Punkte.

Balduin von Schlössleberg
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Ungelesener Beitrag von Balduin von Schlössleberg » 23.06.2018 21:01

Ich habe das Abenteuer ca. sechs Abende lang für eine Belhanka-Themenrunde geleitet, die zuvor Die Gunst des Fuchses gespielt hat.

Der größte Vorteil von Ein Spiel um Macht und Liebe ist die Grundidee: die Helden steigen in das politische Intrigenspiel im Vorfeld einer Wahl ein und unterstützen bei dieser den sympathischen Mäzen Malrizio ya Duridanya (bei uns: dem sie vorher das Bild aus Die Gunst des Fuchses gestohlen und für einen Finderlohn als gefeierte Helden wieder zurückgebracht haben :ijw:) Das Abenteuer ist sehr offen gestaltet, sehr modular aufgebaut und hat überdies einen überzeugenden Einstieg (welchen wir jedoch nicht genutzt haben).

Tatsächlich absolut unpassend, und für die Handlung auch ziemlich unnötig, ist der parallele Plot um die Kurtisane Amariella. Diese wird von der Konkurrenz bestochen und bezichtigt den unschuldigen Malrizio daraufhin der Vergewaltigung. Dieses für eine Kurtisane hochgradig geschäftsschädigende Verhalten ist nicht nachvollziehbar, zumal sie mit ihrer Kurtisanentätigkeit bereits "ein kleines Vermögen gemacht" hat. Leider ist diese Plot-Schiene sehr umfangreich ausgearbietet, sodass große Teile des Abenteuers nicht zu gebrauchen sind.

Sehr dürftig ausgearbeitet sind dagegen die meist sehr platten Intrigen, die den Helden entgegengeworfen werden. Diese reichen von reinen Lügen (Malrizio soll sich als Comto anreden lassen haben, was in Belhanka verboten ist) über Schmierereien und Flugblättern bis hin zu aufgehetzten Schlägertrupps. Ich habe Malrizio stattdessen entführen und in die Boxhalle Vier Fäuste bringen lassen, wo die Helden ihn finden und rausboxen mussten. Außerdem gab es bei uns eine Duellforderung, die in einem spannenden Showdown zwischen unserem Kämpfer und Salvodan Commarion auf einer der verlassenen Nebeninseln gipfelte. Das ist die eigentliche Stärke des Abenteuers: aus dem Auftrag können die Helden allerhand Strategien entwickeln, auf die die Gegenseite entsprechend reagieren kann. Auf diese Weise ergab sich bei uns ein interessantes Plot-Geflecht, das bei gradlinigeren Abenteuern so nicht möglich gewesen wäre.

Insgesamt also gute Ansätze, die jedoch vom Meister auf der einen Seite gründlich gekürzt und auf der anderen Seite umfangreich ausgearbeitet werden müssen. (3/5)

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