A185 Im Griff der Schwarzen Eiche

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Thallion
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A185 Im Griff der Schwarzen Eiche

Ungelesener Beitrag von Thallion » 21.10.2011 08:47

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des im Oktober 2011 erschienenen Solo-Abenteuers A185 Im Griff der Schwarzen Eiche von Sebastian Thurau bestimmt.

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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

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Dajin ibn sharif al'Alan
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Re: A185 Im Griff der Schwarzen Eiche

Ungelesener Beitrag von Dajin ibn sharif al'Alan » 25.10.2011 17:38

Hiho

Für die, die es spielen wollen:
Es fehlen wohl 1,5 Abschnitte.
zu finden hier im UL-Forum

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Olvir Albruch
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Re: A185 Im Griff der Schwarzen Eiche

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 25.10.2011 17:57

Bzw. hier in der offiziellen Errata, die ab nun auch allen Exemplaren beiliegt (natürlich nur denen, die zum Zeitpunkt X noch nicht verschickt waren).

MfG,
Olvir Albruch
Leitet gerade:
  • Schatten im Zwielicht (79 Std.)

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Bagus
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Re: A185 Im Griff der Schwarzen Eiche

Ungelesener Beitrag von Bagus » 05.11.2011 22:07

Das Abenteuer ist grandios! Ok der Plot lässt zu wünschen übrig, aber die Art und Weise wie das Solo AB aufgebaut ist, ist Wegweisend. Schon bei Die schwarze Eiche hat man verschiedene Zeitstränge eingebaut. doch jetzt hat man es wirklich gut gemacht. teilweise hatte man das Gefühl in einen PC Spiel zu sein, weil man so viele Möglichkeiten hatte. Für diese neue Art des SoloAB muss ich 5 Pkt. vergeben. auch wenn es Amateurhaft ist einen Absatz zu vergessen und auch wenn das Ab nicht wirklich spektakulär ist, hat es bei mir trotzdem großen Eindruck hinterlassen!
Weiter so...

Umgssda
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Re: A185 Im Griff der Schwarzen Eiche

Ungelesener Beitrag von Umgssda » 07.11.2011 12:29

Ich finde das Abenteuer insgesamt gelungen. Es wirkt sehr solide. Wichtige Proben sind nicht erschwert, ab und an darf man auch unwichtige Proben wuerfeln. Es gibt regelmaessig alternative Vorgehensmoeglichkeiten. Die Praesentation ueber eine Karte und die Option zwei verschiedene Begleiter mitzunehmen suggeriert viel Freiheit.

Die Story fand ich etwas mau, insbesondere passte Kampagnenstory (Verschwoerung) und Abenteuerplot (Entfuehrung) nicht ganz zueinander. An einer Stelle ist mir das besonders negativ aufgefallen:
Meisterinformationen: Nachdem ich das Versteck der Entfuehrer gefunden und ausgehoben habe, bin ich zurueck zur Herberge, wo die dritte Entfuehrerin, die nicht im Versteck war, uns auflauert. Sie flieht, ich verfolge sie bis zu ihrem Versteck. An dieser Stelle verschwindet sie dann einfach und ich kann nichts mehr machen, denn das Versteck ist ja schon leergeraeumt.

Den Start des Abenteuers hab ich als stoerend empfunden. Hier werden mehrere Storywenden praesentiert auf die ich praktisch keinen Einfluss habe. Mehrfach bekomme ich wichtige Entwicklungen nur als Rueckblenden erzaehlt. Dabei will ich in einem Solo doch an der Geschichte teilnehmen.

Die technische Ausstattung mit verschiedenen Merk- und Zaehlsystemen funktioniert ganz gut. An einigen Stellen ist das Zeitsystem etwas ungluecklich.
Meisterinformationen: Nach der Explosion in der Schmiede will ich von der Herberge zum Zunfthaus der Schmiede, weil ich mir da Informationen erhoffe. Fuer den Weg vergeht eine Stunde, allerdings ist es schon so spaett, dass das Zunfthaus zu ist. Also geh ich zur Ruine der Schmiede auf der anderen Strassenseite, was auch ne Stunde braucht.
Was ich vermisst habe ist eine grafische Zaehlhilfe fuer die Zeit. Da haette man doch Problemlos am Rand der Seite eine Reihe von Kaestchen fuer die Stunden machen koennen, die koennte ich dann einfach abhaken, oder einen Spielstein als Markierung verwenden. Obendrein koennte man da leicht noch Grafiken hinzufuegen, die die Tageszeit und das Datum angeben. Das waer kein grosser Aufwand gewesen und waer huebscher gewesen als mein Zettel auf dem ich Stundenweise die Zeit durchstreichen und neuschreiben musste.

Zu guter letzt moechte ich noch bitten, die technischen Umsetzungen des Abenteuers nicht zu hoch zu bewerten, nur weil sie neu sind. Damit tut man anderen Solos, die aehnliche Techniken pioniert haben unrecht.
Abschnitte Ankreuzen und einen Begleiter mit Treuepunkten gabs schon in "Die schwarze Sichel" (DSA 1).
Eine stundenweise Zeitzaehlung mit Tag-/Nachtunterscheidung gabs in "Die liebliche Prinzessin Yasmina" (DSA 2). Bin mir jetzt nicht sicher ob da auch schon eine Karte genutzt wurde. Jedenfalls war die Struktur schon da.

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Bagus
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Re: A185 Im Griff der Schwarzen Eiche

Ungelesener Beitrag von Bagus » 07.11.2011 13:45

Deinen Ausführungen kann ich eigentlich nur zustimmen. Auch ich habe die Lücken in den besagten Stellen als Störung empfunden.
Da ich erst mit DSA4 begonnen habe, waren die Techniken für mich dennoch neu und hab sie darum als sehr positiv wahrgenommen. Ansonsten finde ich deine Zusammenfassung sehr gut!

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Rehlrodio Wardenfels
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Re: A185 Im Griff der Schwarzen Eiche

Ungelesener Beitrag von Rehlrodio Wardenfels » 11.11.2011 13:13

Spiele auch gerade das Soloabenteuer und muss sagen, dass ich es klasse finde, wobei ich bisher nur 3 Stunden gespielt habe. Im Vergleich zum direkten Vorgänger fällt mir auf, dass es vielseitiger, aber der Plot etwas weniger packend ist. Im Gesamtvergleich zu Eilifs Schatz würde ich dieses Abenteuer wegen des offenen Handlungsverlaufs, und wie Bagus richtig gesagt hat, den zahlreichen Entscheidungsmöglichkeiten, als etwas besser als das Drakensang: AFdZ-Setting-Abenteuer bezeichnen; im Bereich Plot und ungewöhnliche Story hat hingegen Eilifs Schatz die Nase vorn. Was ich besonders positiv hervorheben möchte, ist die hohe Anzahl an Abschnitten. Hier hat sich jemand wirklich Mühe gemacht!

Umgssda muss ich Recht geben, die Wendungen im Ablauf sind leider am Anfang nicht beeinflussbar und das Ganze wirkt etwas gekünstelt. Schade, ich hatte mich Meisterinformationen: bspw. schon so an Bradwinja gewöhnt ;)

Wo ich ihm ebenfalls völlig Recht geben kann, ist bei der Idee mit der Zeitstrichliste. Ich persönlich finde es schon etwas nervig, wenn man die Tage und Stunden bei teilweise jedem Abschnitt, wenn man sich in der Stadt bewegt, neu notieren muss. Aber das könnte man ja evtl noch nachbessern? Ansonsten einfach selber eine Strichliste machen.

Was ich ebenfalls am Abenteuer - aber nicht nur bei dem - etwas bemängele, ist, dass die letzte und vorletzte Seite nicht separat in einer Tasche bzw. per abtrennbare Perforation vorliegen, sondern ebenfalls mit gebunden sind. Ich kreuze direkt im Buch an, es nervt aber, bei jeder neuen Notiz die letzte Seite aufhalten zu müssen. Wenn man das Protokoll wiederum kopieren möchte, knickt man dabei die letzte Seite, was den Sammelwert des Bandes mindern würde. Okay, nennt mich Erbsenzähler ;) Wohlgemerkt, das sind nur kleine Kritikpunkte.

Und eine Idee hätte ich noch: ein, zwei Schätze, die nur auf bestimmten Abschnitten nach versteckten Hinweisein zu finden sind und die gar nicht in der Strichliste zu vermerken wären, würden garantiert noch den Wiederholungsspielwert des Abenteuer steigern. Oder gibts so etwas schon? Hab noch nix gefunden.

Insgesamt eine gelungene Neuinterpretation des Themas DSA-Soloabenteuer!
Zuletzt geändert von Rehlrodio Wardenfels am 11.11.2011 13:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Kerstion Lewe
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Re: A185 Im Griff der Schwarzen Eiche

Ungelesener Beitrag von Kerstion Lewe » 14.11.2011 21:05

Sehr schönes Soloabenteuer, die zweite konsequente Umsetzung von Zeit- und Ereignisspeichern. Ich habe das AB jetzt einmal durchgespielt und danach noch ein wenig die alternativen Handlungsstränge verfolgt.

Bislang habe ich Solos nicht sonderlich gemocht - meiner Ansicht nach waren sie immer zu limitierend. Mit anderen Worten, früher haben mir Solos nicht sehr viel Spaß gemacht. Das hat sich jetzt geändert, und allein dafür gebe ich dem AB 5 Punkte.
Ich hatte das Gefühl, zum ersten Mal ein Soloabanetuer zu spielen, in dem ich "frei" agieren kann! Das erhöhte meine Motivation ungemein. Der Vergleich mit den Entscheidungsmöglichkeiten eines Computerspiel à la Drakensang ist nicht von der Hand zu weisen.

Im ersten Teil wurde dieses Prinzip zwar ebenfalls schon verfolgt, inhaltlich hat mir das zweite um Längen besser gefallen. Gerade das Spiel in der Stadt war für mich reizvoll und ich brannte darauf, zu erfahren, wie und wo es weitergehen mochte.

Irgendwann allerdings konnte ich in Andergast nichts weiter machen, als auf die Audienz zu warten oder noch einmal alle Orte abzuklappern, die ich schon kannte. Nun ja, aber sei es drum.

Inhaltliche Fragen an den Autor (auch gerne als PN beantwortbar):
z.B. meine ich, in Abschnitt 120 die Aufforderung zu vermissen, das X anzukreuzen. Ist das richtig?
Weiterhin habe ich Schwierigkeiten, zum Turm außerhalb Andergasts zu gelangen. Wie kommt man dorthin?
Zuletzt geändert von Kerstion Lewe am 15.11.2011 08:38, insgesamt 3-mal geändert.

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Feyana
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Re: A185 Im Griff der Schwarzen Eiche

Ungelesener Beitrag von Feyana » 26.05.2012 00:09

Hm weiß nicht so recht.

Habe es angefangen und kam dann irgendwann zu einem Abschnit, der mir überraschenderweise ENDE gesagt hat.

Noch dazu hab ich bis jetzt keine Möglichkeit gefunden, den Turm von Ruudwinda zu finden.

Weiterhin kann man, wenn man zur Audienz beim König will, aussuchen, ob man Dairon oder Erloran oder beide mitnehmen will. Wenn man nur Dairon mitnimmt, spricht der Absatz 107 trotzdem Erloran an, obwohl der gar nicht dabei ist.

Außerdem: Wie erhöht sich der Moralwert der beiden Mitläufer? Hab sehr viele Örtlichkeiten in Andergast besucht, aber nirgends Moralwert-Steigerungen bekommen. Dadurch wurde mir bei der Audienz beim König das Abenteuer verdorben, weil es urplötzlich zu ende war (auch vgl. Absatz 107). Das ist äußerst unbefriedigend.

Ich bin das Abenteuer mit meiner Freundin zusammen durchgegangen und ich hätte mich nicht großartig anders entschieden als sie (und ich spiele DSA seit über 10 Jahren) und trotzdem dieses unbefriedigende Ende.

Ich werd die Audienz beim King nach hinten verschieben und davor neu ansetzen, aber bisher ist es mir nur 1 Stern wert.

Torvinius von Belhanka
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Re: A185 Im Griff der Schwarzen Eiche

Ungelesener Beitrag von Torvinius von Belhanka » 01.12.2012 21:57

Wahrscheinlich hat auch Feyana das Solo mittlerweile nochmal durch und wird (hoffentlich) zu einem anderen Abstimmungsergebnis gekommen sein.

Denn "Im Griff der schwarzen Eiche" ist ein wirklich gutes Solo geworden ! Es ist m.M. eines der besten zehn Soloabenteuer, die bislang offiziell erschienen sind. Da es aber doch leider einige kleinere Schnitzer gibt, reicht es nicht zur höchsten Punktzahl.

Das Solo spielt in Andergast (dem Königreich wie der Stadt) und setzt das Solo "Die schwarze Eiche" fort, wobei der zweite Teil aber auch ohne den Erstling gespielt werden kann. Zum Glück kann es zu weitgehend beliebiger Zeit mit einem normalen Helden gespielt werden.

negativ: der Abstand zwischen diesem und dem Vorgänger beträgt ganze vier Tage, allerdings sind ca. drei jahre zwischen dem Release von "Die schwarze Eiche" und diesem Solo vergangen: outgame bedeutete dies konsequenterweise, dass der Held aus "Die schwarze Eiche" ca. drei jahre auf Eis liegt: 0,25 Punkte Abzug (hoffentlich wird es bald den dritten Teil geben !)
ein,zwei seltsame Stellen gibt es, so die Stelle, an der jeder LP unter 5 sofort zum Tod des Helden führt, was im Solo normalerweise nicht so ist; zudem passt der Epilog des ersten Solo nicht zur Fortführung hier: 0,25 Punkte Abzug
Fehler: das AB ist sehr umfangreich und zudem noch eine richtige Spielhilfe, leider fehlen bei der Steigerungskostentabelle die Spalten G und H, einige weitere sind auch da (s.o.): 0,25 Punkte Abzug
Rückblenden, Träume: am Anfang zu oft: 0,25 Punkte Abzug
Story: nicht schlecht, die Geschichte um die Verschwörung der Adeligen im Norden Andergasts mit den Orks, aber auch das war schon deutlich besser in Solos zu erleben: 0,75 Punkt Abzug (gegenüber Die schwarze Eiche verbessert)

positiv: eine ganze Menge gibt es im positiven Bereich !
Umfang: "Im Griff der schwarzen Eiche" ist eines der umfangreichsten Solos, wahrscheinlich sogar das umfangreichste. Auch wenn das mit den Wiederholungen (unterschiedliche Gefährtenkonstellation) erreicht wird, das AB bietet für Einsteiger viele nützliche Hilfen, stellt sogar Zauber dar, und ordentliche Beispielshelden (gleichwohl scheint der Generierungsfehler nicht aufgehoben zu sein): 0,25 Punkte
Moralwert: der Moralwert ist zwar nicht ganz neu (Wald der Gräber hat ähnliches), ist aber interessant und bestimmt über einige Infos, die von den Gefährten kommen können, insgesamt gibt es aber nur wenige Möglichkeiten den zu beeinflussen: 0,25 Punkte
Gefährtenwahl: dieses Mal sind es sogar bis zu zwei Gefährten, die der "Solo" Held mitnehmen kann, so wird das fast zu einem Computerrollenspiel mit taktischer Variante: 0,25 Punkte
Zeitsystem: das Zeitsystem funktioniert gut, erst ab einem bestimmten Zeitpunkt ist der König in Andergast vor Ort, bis dahin heißt es Ermitteln und Überleben: 0,25 Punkte

Insgesamt erreicht "Im Griff der schwarzen Eiche" 4,25 Punkte und ist damit zum einen ein guter Nachfolger, zum anderen wieder ein wirklich gutes Solo. Nun hoffe ich nur, dass "Die Rückkehr zur Schwarzen Eiche" (der Kriegszug) nicht so lange auf sich warten lässt wie dieser Teil !

Leider nur hat "Die schwarze Eiche" und der zweite Teil der Trilogie trotz anscheinend auch vorhandenem kommerziellen Erfolg nicht zu noch mehr Solos geführt. Gerade Solos mit flexibler Zeit könnten aber deutlich mehr erscheinen (immerhin will Ulisses ja 10 - 12 Publikationen/Jahr erscheinen lassen, da könnten ja auch zwei Solos dabei sein).
Zuletzt geändert von Torvinius von Belhanka am 01.12.2012 22:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Feyana
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Re: A185 Im Griff der Schwarzen Eiche

Ungelesener Beitrag von Feyana » 13.02.2013 16:47

So, bis seit langen dazu gekommen, dass Solo jetzt durchzuspielen.

Lief deutlich besser, als beim ersten Mal, hatte dennoch so kleine Stellen, die ich unbefriedigend fand.

Wenn man z.B. bei Schlüsselszenen die Probe nicht schafft Meisterinformationen: (siehe Verfolgung von Ludwich und die dazu nötige Sinnenschärfe Probe, so verliert man ihn und findet nicht das Versteck. Das Versteck braucht man jedoch, um vom König nicht ins Gefängnis gesperrt zu werden.)

Beim 2. Durchlauf sind mehr Proben gelungen, als beim ersten. Dadurch haben sich natürlich auch andere/weitere Optionen geboten. Schade finde ich, dass ein Soloabenteuer so stark von Einzelproben abhängt. Die beiden Vorgeschlagenen Helden hinten im Buch wären bei gewissen Proben (Sinnenschärfe und Verstecken) derartig aufgeschmissen gewesen, dass ich bezweifel, dass man das AB mit denen ohne Würfelglück erfolgreich beenden kann.

Das erste Solo-Abenteuer war zwar gradliniger, für mich aber Stimmungsvoller.
Das hier bekommt von mir daher nur 3 Sterne.
Mfg Feyana

http://www.barneyvongalkos.de
@BarneyvonGalkos

- hesindianischer Blutrausch -

Cadrax Sohn des Cendrosch
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Re: A185 Im Griff der Schwarzen Eiche

Ungelesener Beitrag von Cadrax Sohn des Cendrosch » 11.03.2015 21:47

Hallo,

Ich habe "Im Griff der Schwarzen Eiche" kurz nach Erscheinen gespielt, mit dem selben Charakter, den ich auch im ersten Teil verwendete (ein recht erfahrener Herold).

Insgesamt hat mir das Solo-AB sehr gut gefallen. Positiv möchte ich die Karte, die damit verbundenen Freiheiten bei der Erkundung Andergasts, die durchgehend gelungene Atmosphäre und das Begleitersystem hervorheben. All diese Dinge funktionieren hervorragend und machen dies (wenn auch knapp) zum meiner Ansicht nach besten Teil der Reihe.

Dass sich "Im Griff der Schwarzen Eiche" in weiten Teilen quasi wie ein normales Stadtabenteuer anfühlt gefällt mir besonders gut – ich könnte mir vorstellen, dass der Band ab Andergast-Stadt auch als Gruppenabenteuer problemlos funktionieren würde. Erloran und Dairon sind interessante und vor allem sehr nützliche Begleiter (anders als viele der den Spielern zur Seite gestellte NSCs in diversen Gruppenabenteuern), von denen man reichhaltig Gebrauch machen sollte.

Mein einziger Kritkpunkt ist der etwas unbeeinflussbare Anfang und, dass die Audienz beim König doch etwas abrupt beginnt und man in Andergast nicht so viel Zeit hat, wie ich sie gerne gehabt hätte (doch ist der Zeitmangel hier wesentlich weniger problematisch als im dritten Teil).

Insgesamt bringt es das Abenteuer daher auf starke 4 Punkte.

Viele Grüße,
Cadrax Sohn des Cendrosch

Leiu
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Re: A185 Im Griff der Schwarzen Eiche

Ungelesener Beitrag von Leiu » 10.10.2016 13:10

Huhu,
Da ich das fälschlicherweise in den Thread des ersten Teils geschrieben habe, hier nochmal die Frage: Was für einen Charakter würdet ihr für dieses Abenteuer empfehlen und welcher Art von Hintergrund und Können ist unpassend?

Macaldor
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A185 Im Griff der Schwarzen Eiche

Ungelesener Beitrag von Macaldor » 16.01.2018 20:15

Meiner Meinung nach stellt das Abenteur den schlechtesten Teil der Trilogie dar. Die Darstellung der "Hauptstadt" Andergast gefällt mir jedoch sehr.
"Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich" -Satz des Pythagoras

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