D2 Drakensang: Eilifs Schatz

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Thallion
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D2 Drakensang: Eilifs Schatz

Ungelesener Beitrag von Thallion » 01.03.2010 10:48

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion der Inhalte des Abenteuers D2 Eilifs Schatz von Daniel Simon Richter und Florian Don-Schauen vorgesehen, das im Januar 2010 erschienen ist.

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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Abenteuers vorgesehen.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!
Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du möchtest dann abstimmen.

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Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 18.04.2013 21:54, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bildlink + Link auf Wiki korrigiert

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Thallion
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Re: D2 Drakensang: Eilifs Schatz

Ungelesener Beitrag von Thallion » 01.03.2010 11:40

Was mir sehr gut gefallen hat, ist die farbige Aufmachung und die tollen Illustrationen. Generell finde ich das Cross-Over-Marketing bezüglich PC-Spiele (Drakensang), Browser-Games (Saat des Zorns) und Romanen (Das Ferdoker Pergament) sehr lobenswert. Ich hoffe sehr, dass es dadurch mehr Neueinsteiger für unser Lieblingshobby geben wird.

Das Abenteuer an sich ist leider eher durchschnittlich.
Es erinnert mich sehr stark an "Der Strom des Verderbens", wo es ebenfalls um Morde auf einem Schiff geht.
Das AB ist sehr geradlinig und bietet kaum alternative Handlungszweige. Leider gibt es auch zu viele und wahrscheinlich für einen Anfänger-Char sehr harte Kämpfe, denen man in der Regel nicht entgehen kann.
Die Entdeckungen, die man zum Mord finden kann, spielen leider bei der Auflösung eher keine Rolle, da die Lösung mit Hilfe einer Illustration aufgedeckt wird.

3 Punkte.

Heldi
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Re: D2 Drakensang: Eilifs Schatz

Ungelesener Beitrag von Heldi » 27.03.2010 21:16

Ich habe das Solo gestern mit meiner Freundin im "Verfahren des ausgespielen Vorlesens" gespielt. Es war nach einer 5stündigen Klausur und vlt. war ich deshalb ein bißchen sehr meschugge, aber auf dieser Grundlage kann das Solo imho nur verrissen werden. Ich gebe dafür die minimal mögliche Punktzahl von 1.

Das Solo beginnt noch ganz angenehm in einer Stadt am Großen Fluss (afaik Kyndoch). Hier gibt es eine Szene in einer Schenke, die mir zur Einleitung (auch für Einsteiger) gut gefallen hat und den Helden mit Thorwalern in Kontakt bringt. Auch der Beginn der FLussreise ist noch ganz angenehm, v.a. auch atmosphärisch recht dicht.

Aber irgendwann verliert das Solo dann jede erkennbare Kontur. Wie im Post vor mir bereits angedeutet gibt es ab diesem Zeitpunkt nahezu keine wirklich folgenreichen Handlungsalternativen. Die Aufklärungsarbeit an Deck hat keinen erkennbaren Zusammenhang mit der später erfolgenden Lösung über ein Bild, auf welchen man den Täter an Hand eines Hautbildes erkennen soll. Selbst dies ist aber afaik nur sehr schwer möglich, wir konnten jedenfalls nur eine Person nach der anderen durchraten.

Dazwischen gibt es immer wieder Kämpfe, die viel viel viel zu schwer für die angebotenen Chars sind. Meine Freundin hatte den Streuner gewählt und an diesem Char auch Spaß, aber die Kämpfe waren mit ihm nicht ansatzweise zu schaffen, so dass ich als "SL" hinten und vorne schummeln musste.

Schließlich kommt eine gottgegebene Lösng des Endproblems wie aus dem Nichts, die sich für den Leser überhaupt nicht erschließt. Wir haben weder verstanden, was der Bösewicht wollte, noch warum der Flussvater dies verhindern wollte. Auch ein nachträgliches Nachspüren hat das nicht ergründet.

In dieser Form, d.h. mit den viel zu schweren Kämpfen und dem Ende ohne wirkliche Aufklärung ist dieses Solo gerade für Einsteiger imho AUF KEINEN FALL zu empfehlen, will man diese nicht alsbald wieder vergraulen. Eilifs Schatz kann daher ganz und gar nicht mit dem mir in positiver Erinnerung verbliebenen neueren Solo "Schwarze (??) Eiche" mithalten. Es ist demotivierend und enttäuschend und imho das erste DSA-Produkt an das ich mich erinnere, bei dem mich der Kauf wirklich reut. (Handelsherr & Kiepenkerl war auf seine Weise vor Sinn- ud Nutzlosigkeit fast schon wieder witzig.)

Ich möchte betonen, dass ich diesen Post in ganzer Härte nach reiflicher Überlegung geschrieben habe und ihn nicht in die Reihe der bekannten Verrisse eingereiht sehen will. Diese nach meinem Eindruck in jüngster Zeit in DSA-Internetforen verstärkt auftauchende Schmähkritik -aus zweifelhaften Gründen und dem erkennbaren Wunsch nach Zerstörung geboren- stören mich selbst sehr und geben meine eigene Intention beim Schreiben dieses Posts AUF KEINEN FALL wieder. Ich möchte nur jedem von Herzen vom Erwerb dieses Produkts abraten.
Zuletzt geändert von Heldi am 27.03.2010 21:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: D2 Drakensang: Eilifs Schatz

Ungelesener Beitrag von Andras Marwolaeth » 27.03.2010 21:44

Das Abenteuer greift ein Motiv auf, das schon einmal in dem Abenteuer "Der Strom des Verderbens" verwendet wurde: bei einer Fahrt auf dem Großen Fluss sterben nach und nach Leute und der Held soll den Mörder aufdecken.
Die Kämpfe sind einzeln zwar durchstehbar, aber ohne Regenerationsmöglichkeit zwischendurch kaum zu überleben - zumindest nicht für niedrigstufige Helden. Ärgerlich auch das Herumlaufen auf dem Schiff im Nebel. Wenn man Pech hat, haut man sich dabei dauernd den Schädel an und verliert Lebensenergie.
Die Lösung des Rätsels hängt an einem einzigen Bild, das man an genau einer Stelle kriegt (man kommt eigentlich nicht dran vorbei). Die sonstigen Ermittlungen bringen kaum etwas, die Hinweise, die man finden kann, reichen auch nicht, um einen Verdacht auszulösen und nach und nach zu erhärten.

Schade.

gerion zander
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Re: D2 Drakensang: Eilifs Schatz

Ungelesener Beitrag von gerion zander » 28.04.2010 17:53

Ich kann meinen Vorredner nur zustimmen: die Aufmachung ist toll und das erste Drittel sehr, sehr atmosphärisch (für ein Solo), auch kann man den mitgelieferten Streuner gut nutzen, für Kämpfer braucht man da eher Würfelglück.
Danach fehlen imho etwa 100 Textstücke, damit die Handlung Entscheidungen berücksichtigt und einige Übergänge nahtloser wären.
Der größte Kritikpunkt auch bei mir: nur 2x Regeneration, dafür min. 4 Kämpfe gegen etwa gleichstarke Gegener, evtl. aber noch ein paar mehr sowie etliche Möglichkeiten extra Schaden zu kassieren -> ohne Betrügen mit keinem der gelieferten Chars zu bestehen. Dazu eine Auflösung, die ausführlicher vllt zumindest stimmig gewesen wäre, wenngleich sehr gewollt, die aber vor allem keine vorhergehenden Entscheidungen oder Vermutungen des Spielers berücksichtigt.
In der Summe gebe ich eine 3, das Ende der Geschichte kommt aber nicht über eine 2 hinaus.

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Weihnachtsgeschichte
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Re: D2 Drakensang: Eilifs Schatz

Ungelesener Beitrag von Weihnachtsgeschichte » 21.07.2010 15:31

Salut,

mir hat das Spielen dieses Abenteuers wirklich Freude bereitet, die liebevoll ausgearbeiteten Texte und die (bereits angesprochene hohe atmosphärische Dichte) geben einem das komplette Abenteuer hindurch das Gefühl teil der Geschichte zu sein.

Und viel wichtiger: Es fühlt sich durch die gesamte Geschichte nach Aventurien an!

Dieses Gefühl hatte ich bei einigen anderen Solo-Abenteuern leider nicht immer.

Das die Geschichte relativ simpel gestrickt ist und man mehr oder weniger auf Schienen durch diese hindurch geleitet wird ist für mich in diesem Fall absolut OK.
Schliesslich handelt es sich ja um ein Produkt, das in erster Linie für Neulinge konzipiert wurde, die sich erst noch in das Thema Rollenspiel und Soloabenteuer einfühlen wollen.

Die schöne Aufmachung des Ganzen tut ein übriges um sich in die Geschichte fallen lassen zu können.

Einzig das Ende hat mir nicht gefallen, so wie es hier im Abenteuer wirkt es einfach nur aufgesetzt und (auf mich) wenig Ansprechend.

Das Ende wird weder sinnvoll aufgebaut noch erklärt!

Da mich das Ende doch recht enttäuscht zurückgelassen, kann ich leider keine vollen Punkte geben.
(Obwohl ich das wegen der tollen Atmosphäre, den schicken Illustrationen und dem wohligen Aventuriengefühl gerne getan hätte)


4 Punkte


Gruß,

Mathias
Zuletzt geändert von Weihnachtsgeschichte am 28.07.2010 11:29, insgesamt 1-mal geändert.

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Dark-Chummer
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Re: D2 Drakensang: Eilifs Schatz

Ungelesener Beitrag von Dark-Chummer » 31.12.2010 16:16

Dieses Abenteuer habe ich mit dem Söldner aus dem D1 Drakensang-Abenteuer gespielt und hatte somit leicht bessere Werte. Es gab viele Stellen, in denen Heimliches Vorgehen (Schleichen und Schlöser knacken) gefragt war, bei denen ich mir gewünschte, dass ich besser den vorgeschlagenen Streuner genommen hätte. Die vielen Kämpfe fand ich gut und knapp, auch weil ich dann wieder froh war, doch einen kampforientierten Charakter zu haben. Das oben erwähnte Abenteuer "Strom des Verderbens" kenne ich nicht, weshalb ich auch nicht das Gefühl hatte, dass so etwas ähnliches schon mal da war, was auf neue Spieler ja sowieso nicht zutrifft. Die Geradlinigkeit empfand ich nicht als störend und auch gerade Anfänger werden das begrüßen, denke ich. Die Tatsache dass es sehr schwer war, machte es für mich um so besser. Die Lösung mit der Tätowierung, die man später wiedererkennen muss fand ich auch als eine gute Idee. Nur die Auflösung am Ende hat mich verwirrt, da ich den richtigen Verräter angeklagt hatte, aber das Abenteuer, das nicht so richtig anerkennen wollte. Das Geschehen danach hat mich dann noch mehr verwirrt, so dass man sich fragte, ob man nicht doch etwas falsch gemacht hat. Das magische Artefakt am Schluß empfand ich als eine motivierende Belohnung (gut dass es mit Ladungen begrenzt ist). Einen Pluspunkt erhält das Soloabenteuer für seine Farbe und für Eilif Donnerfaust. Auch die zwei wählbaren Charaktere, am Ende des Abenteuers finde ich gut.

Ich vergebe für dieses harte Soloabenteuer 3 Punkte.

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Rehlrodio Wardenfels
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Re: D2 Drakensang: Eilifs Schatz

Ungelesener Beitrag von Rehlrodio Wardenfels » 30.03.2011 16:43

Habe das Solo jetzt auch mal durchgespielt in einem Rutsch. Gebe meinen Vor-Vorrednern recht, es erinnert teilweise schon deutlich an Strom des Verderbens... speziell beim Meisterinformationen: Überfall der Flusspiraten hatte ich ein waschechtes Déja Vu. Habe das Abenteuer mit nen Perainegeweihten gespielt, daher konnte ich nach den (sehr knapp überstandenen) Kämpfen wieder einigermaßen regenerieren. Ohne diese Möglichkeit hätte ich es sehr wahrscheinlich nicht überlebt. Meine Kritikpunkte der Reihe nach:

1. Dicker Pluspunkt für die schöne Optik und Aufmachung des Bands

2. Ebenfalls ein deutliches Plus: Der Schreibstil ist recht knapp, aber sehr präzise, bildhaft und packend.

3. Leider ist der Band aber für meinen Geschmack deutlich zu knapp. Hätte gerne mehr bezahlt für drei, vier Stunden zusätzlichen Spaß.

4. Der Plot ist nicht mal schlecht, wird allerdings gegen Ende etwas wirr. Leider glänzt das SAB (ganz in der Tradition der Klassiker aus 80er und 90ern) durch starkes Railroading. Hier hat im Vergleich etwa "Die Schwarze Eiche" deutlichst die Nase vorne.

Ich persönlich finde das finale Rätsel super - es ist allerdings ohne Meisterinformationen: den nötigen Stofffetzen des Piratenanscheinend kaum zu lösen. Ausserdem verwirrt es durch die erneute Möglichkeit, wählen zu können, und v.a. der Formulierung dieser Möglichkeit, mehr, als dass es einem im Verdacht bestärkt (es bringt Dich ziemlich sicher ab von der richtigen Lösung). Ich denke, es sollte auch noch einen dritten dezenten Hinweis auf die Meisterinformationen: Identität des Skadimader an Bordgeben, zwei sind eigentlich zu wenig.

Insgesamt vergebe ich genau dreieinhalb Punkte. Als Einstiegsabenteuer ist es etwas schwer, finde es aber im Vergleich zu der "Schwarzen Eiche" fast leichter. Gerade das Zeitsystem letzgenannten Solos hätte man allerdings z.B. gerne übernehmen können und das Railroading zugunsten erhöhter Auswahlmöglichkeiten (und größeren Umfangs) verringern.
Zuletzt geändert von Rehlrodio Wardenfels am 30.03.2011 16:45, insgesamt 1-mal geändert.

Rataveen
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Re: D2 Drakensang: Eilifs Schatz

Ungelesener Beitrag von Rataveen » 23.12.2012 12:44

Von mir 2 Punkte. Die Kämpfe sind viel zu schwer und das Erkunden des Schiffs macht auch nur mit gutem Schlösser-knacken-TAW halbwegs Spaß. Allerdings gibt es einige atmosphärisch schöne Stellen. Als gemeistertes und etwas mit Rahmeninfos aufgemotztes Solo (oder gleich für die ganze Gruppe) als Auftakt zur Schatzsuche im 3. Drakensangabenteuer aber trotzdem gut brauchbar.

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