A39 Des Elfenkönigs Zaubermacht

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Fystanithil
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A39 Des Elfenkönigs Zaubermacht

Ungelesener Beitrag von Fystanithil » 04.09.2009 10:21

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des im März 1993 erschienenen DSA3 Solo-Abenteuers A39 "Des Elfenkönigs Zaubermacht" von Jörg Raddatz bestimmt.

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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler erlebt hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab, du solltest auch genau hier aufhören weiterzulesen, um dir nicht den Spaß an dem Solo-Abenteuer zu verderben.

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Mysticus
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Re: A39 Des Elfenkönigs Zaubermacht

Ungelesener Beitrag von Mysticus » 04.09.2009 14:22

ZUM INHALT DES ABENTEUERS:
Von jenseits der Berge dringen die Orkhorden ins Reich ein, mordend und plündernd rücken sie vor, schier unaufhaltsam. Doch eine alte Handschrift verrät, dass schon einmal eine solche Gefahr drohte und damals von den vereinten Heeren der Menschen und Elfen aufgehalten werden konnte ...
Ihr Aufgabe ist es, durch die Reihen der Feinde zu den Elfen vorzustoßen und ihren König an die alten Eide zu erinnern. Doch nur zu gut wissen Sie, dass der Elfenkönig von Legenden und Mysterien umrankt ist und keiner seinen Hof je gesehen hat – ein weiter Weg voller Gefahren und Geheimnisse liegt vor Ihnen!

Anmerkungen:
Der Autor geht davon aus, dass man in diesem Abenteuer aufgrund der politischen Brisanz keinen passenden Helden hat und gibt demzufolge einen Charakter vor: man spielt den gestandenen Krieger und Waldläufer Graf Golambes von den Trollzacken, einen entfernten Verwandten der kaiserlichen Familie.
Allerdings halte ich es für durchaus sinnvoll, einen eigenen Halbelfen oder Elfen in dieses Abenteuer zu führen. Da Graf Golambes 1992 bereits die 14. Stufe erreicht hatte, kann man getrost ebenso einen Helden der 14. Stufe spielen (nach alten System waren das ca. 10.000 AP). Über eine Abenteuerpunktvergabe hat man in dem Abenteuer im übrigen hinweggesehen, was auf den heftigen Protest einiger Spieler stieß. Demnach entschloss man sich, 250 AP zu vergeben, was im Aventurischen Boten auch vermerkt wurde.
Überzeugt hat mich das Abenteuer nicht, es war fast durchgehend langweilig, habe nie einen Draht dazu gefunden. Allerdings sind einige Beschreibungen recht gut.

2 Punkte.

Mysticus
Zuletzt geändert von Mysticus am 04.09.2009 14:26, insgesamt 1-mal geändert.

Wächtenbold
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Re: A39 Des Elfenkönigs Zaubermacht

Ungelesener Beitrag von Wächtenbold » 27.12.2009 12:14

Ich glaube, mir hat das Soloabenteuer damals ganz gut gefallen. Schön fand ich, dass man sich in solche Irrwege verrennen konnte, dass man am Ende der Anführer einer marodierenden Goblinschar ist o.ä. Ich gebe 3 Punkte.

rillenmanni
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Re: A39 Des Elfenkönigs Zaubermacht

Ungelesener Beitrag von rillenmanni » 03.01.2010 21:04

Von diesem Abenteuer bin ich grundsätzlich angetan. Insbesondere gleich im direkten Anschluss an "Wie Wasser im Sand" gespielt, hebt es sich positiv hervor. (WWiS wirkt wie ein halbgarer und viel zu kurzer Versuch eines Soloabenteuers, der entweder von der Endredaktion oder auf deren Geheiß vom Autor nachträglich in Miniabsätze zerstückelt wurde, um doch wenigstens auf eine hohe Absatz- und die nötige Seitenanzahl zu kommen.)

Unterm Strich gebe ich 3.5 Punkte, also 4. Eigtl will ich ja keine 4 Punkte (= 1 Punkt unter Bestnote) geben, aber bei der unglücklich gewählten Skala von 1 bis 5 muss man eben mit solchen Ungenauigkeiten leben, was ja schon viele der hier Bewertenden dazu bewogen hat, wenigstens im Beitragstext genauer zu werden ("3.5").

Ich bin - ganz wie bei WWiS - wirklich jedem Abschnittsverweis nachgegangen, mir ist also nichts entgangen.

Was mir gefällt:
Die Anrede. Ich persönlich ganz das Gesieze in Abenteuern ja gar nicht leiden. Da es sich beim Helden jedoch um den Grafen Golambes handelt, kommt der Autor auf die Idee, diesen statt den Spieler anzusprechen. Ich habe mich, solcherart indirekt angesprochen, geihrzt, sehr wohl gefühlt.
Man stirbt nicht einfach so. Ein großes Plus.
Diverse Enden, darunter diverse Teilerfolge und Alternativlösungen. Weil jedoch ursprünglich grundsätzlich auf eine AP-Vergabe verzichtet worden war, werden diese ja entsprechend auch nie mit AP gewürdigten Teilerfolge entwertet.
Das Abenteuer, dh die Verknüpfung der Abschnitte ist wohlkomponiert. Es gibt viele, viele Optionen, die ganz ernsthaft vom Autor durchgespielt und sinnvoll miteinander verwoben werden. In diesem Fall stört es gar nicht, dass es schlussendlich nur eine richtige Wahl gibt, da man vom "Finale" aus ggf flugs noch einmal ein kleines Abenteuer erleben kann, um dann reif für die richtige Wahl zu sein.
Einsatz eigener Fähigkeiten sowie absichtlich genommene Umwege werden - zumeist - belohnt. Es gibt mitunter einiges einzuheimsen. (Dass das Aufdecken der Affaire nicht "belohnt" wird (man regeneriert schlecht), stört hier ebenso wenig, weil derlei Hineintapsen in Fettnäpfchen mE zum Berufsrisiko gehören.)
Die Spieldauer erhöht sich durch die Abenteuerkomposition.
Die Sprache gefällt mir, das Augenzwinkern. Dass die NSC ab und an ein bisschen trottelig oder "sehr eigen" (Waldemar) daherkommen, stört mich als Kind jener Tage, in denen derlei oft publiziert wurde, nicht im Mindesten, im Gegenteil. Ab und an schwingt vielleicht ein bisschen viel Farce mit, aber nun denn.

Was mir nicht gefällt:
Die Stufenangaben sind komplett falsch. Unter Schmidt Spiele waren die Numerierungen anscheinend immer richtig, jedoch existierte für den Fall eines "NSC"-Abenteuers wohl kein Konzept, wie man dann mit den Stufenangaben umzugehen habe. "1 - 4" jedoch ist absolute und billigend in Kauf genommene Irreführung der Kundschaft. Abenteuer sind und waren ja idR sogar eingeschweißt, im Klappentext wird nicht auf den Golambes-Umstand eingegangen, so dass man sich als Kunde einst ja wahrlich verarscht vorkommen musste. Wenn man doch wenigstens eine passende Stufenangabe getätigt hätte, etwa "11 - 14", aber die Falschdeklaration als Einstiegsabenteuer GEHT GAR NICHT.
Des Autors Blick aufs Wesentliche hat ihn unverständlicher Weise dazu verleitet, so gut wie jeden der an sich zahlreichen Kämpfe als irrelevant einzustufen und in einem Halbsatz abzutun. ("Nachdem Ihr also die fünf Goblins mit wenigen Hieben ..." etc). Im Sinne der gewählten Sprache und der Darstellung des herausragenden Golambes mag dies ganz erquicklich sein, aber dadurch verliert das Abenteuer einen Teil seiner Spannung. Ein Kampf ist ein Konflikt. In diesem Abenteuer können Kämpfe vom Spieler ganz gezielt gesucht werden (im Gegensatz zu bspw WWiS), der Spieler will also diesen Konflikt, er will würfeln und wird gerade dann darum betrogen.
Die eine oder andere für den Erfolg zu wählende Entscheidung ist nicht nachvollziehbar. Es handelt sich aber nur um wenige Fälle. Ärgerlich ist nur, dass man eine solche Entscheidung ausgerechnet an entscheidender Stelle zu treffen hat (Abschnitt 95 bzw schon zwei davor, 144), nachdem man im Vorfeld klar dazu erzogen wurde, in solchen Fragen zielgerichteter zu entscheiden. Aber hier gilt nun mit einem Male, dass das Wohl des Reiches (also Vieler) hinter dem Wohl Weniger zurückzustehen hat. Das ist sehr merkwürdig.

Nachtrag: Man kann die Greifenfeder zweimal unterirdisch anwenden. Im einen Fall funktioniert sie nicht, weil ja keine Sonne vorhanden sei -> Spielende. Im anderen Fall funktioniert sie dennoch (mit Erfolg).

Wozu ich keine für die Punktvergabe relevante Meinung habe:
Ich sehe die Vorgabe von Helden (in diesem Fall Golambes) nicht grundsätzlich positiv oder negativ für ein Solo. Fürs Schreiben hat so etwas klare Vorteile, die sich auch auf den Spielgenuss niederschlagen können. Andererseits wäre ich mit 12, vielleicht 14 Jahren gestorben bei dem Gedanken, ein solches Abenteuer spielen zu sollen. (Man stelle sich Golambes im Nedime-Solo vor und die langen Spielergesichter hinterher. :ijw:) In diesem Sinne finde ich es dann aber auch wieder merkwürdig, weshalb der Autor Golambes bspw zwei permanente LP zubilligt, wenn er doch davon ausgehen muss, dass sowieso kaum ein Spieler Golambes zu seinem SC machen wird.
Die Vorschläge für ein Gruppenabenteuer sind ziemlich mau. Hier hatte ich insbesondere deshalb mehr Substanz erwartet, weil es sich bei diesem Solo ursprünglich um ein Gruppenabenteuer gehandelt hatte.

Nachtrag: Dass manche Schilderungen insbesondere heutzutage ganz und gar nicht als "aventurisch stimmig" durchgingen, stört mich überhaupt nicht. Über solcherlei sehe ich in einem Solo hinweg.

Alles in Allem ein ordentliches Abenteuer, das an der Schwelle zu einem im meinem Sinne "guten" Abenteuer steht. Auf einer 10er Skala hätte ich ihm wohl 7 Punkte gegeben (6 an schlechten Tagen).
Zuletzt geändert von rillenmanni am 03.01.2010 21:12, insgesamt 2-mal geändert.

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Alecto
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Re: A39 Des Elfenkönigs Zaubermacht

Ungelesener Beitrag von Alecto » 05.01.2010 08:53

Einige der wichtigsten Mankos des Abenteuers wurden bereits von rillenmanni angesprochen, wobei ich persönlich die Setzung "NSC" als Protagonist als besonders spielspaßmindernd ansehe. Die Identifikation mit dem "Helden" ist hier doch ziemlich gestört.
Positiv anzumerken sind die wenigen unfairen Stellen. Die Geschichte an sich ist jedoch ziemlich mau. Daher 2 Sterne von mir.
Es wird alles gut! Mach dir keine Sorgen!

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