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A11 Elfenblut

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Fystanithil
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A11 Elfenblut

Beitrag von Fystanithil » 04.03.2009 15:48

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des 1988 erschienenen DSA2 Abenteuers A11 "Elfenblut" von Sandra Stöcker bestimmt.

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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

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Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 25.04.2013 23:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von StipenTreublatt » 04.03.2009 16:25

Ach herrje, was soll man sagen? Ein Elfenvampir kommt vor, aber das ist auch schon der Höhepunkt des Abenteuers. 2 Punkte.

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Elwin Treublatt
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Beitrag von Elwin Treublatt » 04.03.2009 16:32

Ich fand, der Höhepunkt war "Careful with that axe, Eugene"! :) Das ist irre cool!

Gruß
Chris

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Thallion
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Beitrag von Thallion » 04.03.2009 16:43

Ich sag nur : travia-gesandte Neanderthaler auf Rachefeldzug :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:


2 Punkte von mir.

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Varana
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Beitrag von Varana » 04.03.2009 19:48

"Lieber Spieler, du kannst dieses Abenteuer zwar nicht mit deinem Helden spielen, sondern mußt einen von mir gestellten Deppen nehmen, aber dafür kriegt dein Held permanent CH+2. Schön, nicht wahr?"

Athax Erbe
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Beitrag von Athax Erbe » 04.03.2009 20:45

Thallion hat geschrieben:travia-gesandte Neanderthaler auf Rachefeldzug
Eigentlich solltens ja Orks sein.... (machts aber auch nicht wirklich besser, zugegeben....)

Das Abenteuer hatte aber durchaus auch seine Momente:
Der Vampir der auf der Orgel spielt während sich die Helden zu ihm durchschlagen ... eigentlich schon fast kult :wink:

Der Turm der Magierin mit ihren Aufzeichnungen und dem "Ne, ander Tal!"er mit dem Magierhut als "Krone"... das war auch ganz nett (wenn man sich an die Neandertaler erstmal gewöhnt hatte...)

Prinzipiell war die Idee mit dem "Verräter in der Gruppe" auch sehr interessant, nur eben mit einem "echten" Helden kaum praktikabel, und mit dem Ersatzcharakter dann doch schon wieder zu durchsichtig...

Naja, mehr als 2-3 Punkte sinds aus heutiger Sicht dann aber auch nicht...
Mit Nostalgiebonus geb ich mal 3...

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Alecto
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Beitrag von Alecto » 04.03.2009 21:17

Ein Abenteuer der nicht immer so guten, alten Zeit: Einer der Erstversuche eines Vampirszenarios. Das Abenteuer hatte durchaus einige originelle Momente, war aber meist sehr geradlinig. Auch ließ es streckenweise etwas die Stimmigkeit etwas vermissen.

Ich schwanke zwischen 2 und 3 Sternen. In dubio pro reo habe ich mit 3 abgestimmt.

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egi.dius
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Beitrag von egi.dius » 11.03.2009 16:39

Ich weiß es eigentlich nicht mehr so genau...

Gab´s da nicht son depperten Wirt mit KK 19 der den Helden im Dryadenbaum ablösen sollte?
Der feylamia war glaube ich ganz schön gefährlich und völlig unbekant und irgendwie fast nicht zu verwunden.
Es gab nen alten Turm und Affenmenschen...

Wir haben es mal gespielt und es war glaube ich gar nicht so schlecht. Ich gebe 3 Punkte. Ist ja schon recht alt und Spaß ist, was ihr draus macht...

Anyamir
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Beitrag von Anyamir » 11.03.2009 18:13

Wir haben das damals auch gespielt.

Kurz bevor wir zu diesem ominösen Dorf gekommen sind, in welchem alles seinen Anfang nehmen sollte, wurde mein Krieger von einem Fuchs gebissen. Tollwut.

Nach ein paar Tagen Rast konnten wir dann endlich weiter. Als wir dann den Abenteuerausgangspunkt erreichen konnten, war dort das Initialereignis bereits gelaufen. Das AB musste ohne uns stattfinden. Wir waren zu spät.

Soviel zum phantastischen Realismus.

Sulu
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Beitrag von Sulu » 18.03.2009 17:51

Obschon mir das Abenteuer vor ca. 20 Jahren als Spielleiter viel Freude bereitet hat, weil man die Helden schön an der Nase herumführen kann, ist das Abenteuer eigentlich eine inhaltliche Katastrophe.
Von mir daher zwei Sterne für gute Ansätze: Den Elfenvampyr, den ich in seiner Grotte köstlich fand, und die Dryade, die einen Helden bezirzt und dadurch den Seitenwechsel durch den Gestaltwandler ermöglicht.

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Amat von Lowangen
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Re: A11 Elfenblut

Beitrag von Amat von Lowangen » 22.03.2009 18:46

Ein Affe in Frauenkleidern... das beschreibt das gesamte Abenteuer. Ein Punkt.

Stollentroll
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Re: A11 Elfenblut

Beitrag von Stollentroll » 31.10.2009 20:02

War eigentlich ganz nett, auch wenn ich als Meister damals viel verschenkt habe (zB die "hartherzigen" Waldelfen am Anfang). Es gan einiges zu erforschen (alter Tempel, Katakomben) und die Töchetr des Elfenvampirs waren auch ziemlich cool.

3 Punkte

..und wenn ich einen Dukaten bekommen würde für jeden "feylamia", der sich im Internet rumtreibt....achja...
Kähähä!

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Eumel Schlangenzunge
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Re: A11 Elfenblut

Beitrag von Eumel Schlangenzunge » 13.01.2010 14:20

Es wurde ja schon angedeutet: Irgendwie ist das Abenteuer verkorkst.

Die Neanderthaler wurden eingeführt, weil der verantwortliche Künstler keine Orks gezeichnet hatte, oder? :cry:

Grütze, 1 Punkt
Zuletzt geändert von Eumel Schlangenzunge am 13.01.2010 14:22, insgesamt 1-mal geändert.

Myr-Varnion
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Re: A11 Elfenblut

Beitrag von Myr-Varnion » 14.01.2010 10:45

Die Neandertaler - Story fand ich damals schon schräg.

Den Elfenvampir als NSC getarnt ins Spiel in die Heldengruppe einzuschleusen, ist hingegen ein für damalige Zeit kongenialer Schachzug gewesen. Es fehlt aber der Hinweis, dass man das am besten mit dem Spieler vorher bespricht (und sich damit einen als Spieler getarnten Co-Meister) in die Gruppe holt.

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Aki
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Re: A11 Elfenblut

Beitrag von Aki » 05.07.2010 11:19

Ein typisches Achtziger jahre AB: Gute Grundidee (Feylamia, "Maulwurf" in der Gruppe) wird von Unstimmigkeiten, Halbherzigkeiten und Murks zerstört.

Meines Wissens gab es den Clan der Wildgänse in Kiesows Orkland (Purpurturm) tatsächlich, oder? Dann hat Yüce mal wieder mit der Illustration voll daneben gelegen und so mussten die Jungs aus dem "nee, ander Tal" ran. Peinlich! Schade drum. Denn dann wird noch eine Evolutionstheorie draufgesetzt, es ist die Rede von chemischen Formeln, zu finden sind Helfer, die Namensgebung ist eher gewöhnungsbedürftig (TH als Namenanfang ist echt cool, ne?), eine Bibliothek mit Buchtiteln deren Wortwitz echt gruselig war, eine höchst unaventurisch anmutende Regina im Klischeeturm und eine Lynda, die Bild und Auftreten nach zu urteilen wohl dem horizontalen Gewerbe zuzuordnen ist. Das Tagebuch-Handout ist nicht zu gebrauchen, der Hühne in den hundertjährigen Klamotten ein echter Witz und die ebenso alten Laken ...naja, sagen wir nicht ganz durchdacht. Die Ersatzchar-Variante hing schon damals jedem Spieler zum Halse raus. Und ein Ritt duch die Salamandersteine, der mal so eben im Vorlese-Vorspann abgetan wird...naja!

Abgesehen davon ist das Teil derart dünn, dass es heuer wohl kaum noch als Konzept in eine Anthologie passen würde. Das war VOLLPREIS!

So wurde bei unserem ersten Durchzocken Rudi schneller enttarnt als er seinen Namen buchstabieren konnte, da einem "zugereisten" eh niemand traut. Die Szene im Turm, eigentlich klasse für sehr schönes Rollenspiel, war nur Gelächter und albern. Thantor nahm dann auch keiner mehr ernst. Drei Krieger der angegebenen 11. bis 15. Stufe frühstücken den Vampir nämlich recht locker. Verkorkster Abend, schade!

Beim Relaunch, dem zweiten Durchzocken, hab ich die Orks wieder eingesetzt, Lynda gestrichen, Rudloff als Hilfs-NSC mitaufen lassen und einen Spieler-Char zum Thantor werden lassen. Plötzlich war unsere liebe und freundliche Hexe ein echt fieser Monster-Vampir. :devil:
Die erschrockenen Augen der Anderen waren unbezahlbar! :lol:
Allerdings musste der gesamte Turm umgekrempelt werden, das Tagebuch vom Evo-Schrott bereinigt und kräftig aufgepimpt werden (was haben die Spieler gemault, sieben Seiten Buch lesen zu müssen!) :lol:

FAZIT:
Ein netter Quickie für zwischendurch, wenn man kräftig umschreibt und einiges an Vorarbeit investiert. Dann bietet Elfenblut Raum für gutes Rollenspiel, Detektivarbeit, Dungeon und Kampf. Garniert mit Bösartigkeit, Knalleffekt und einigen herben Überaschungen. Dann gibt's vier Punkte (die ich hier auch gebe). Sonst nur einen.
Ein Tag, an dem Du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.(Charles Chaplin)

vanWalk
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Re: A11 Elfenblut

Beitrag von vanWalk » 05.12.2014 02:51

Passt wunderbar in meine Orklandkampagne. Die Neantertaler wurden in einen Stamm inzestieuser Halborks verwandelt, die von einem Stamm Orks ausgesetzt wurden sich seitdem vermehrt haben und sich seitdem dem Heiligtum verbunden fühlen. Mit ein paar anderen Änderungen wird dies schön ins Setting gepflanzt und hamoniert prächtig mit den Steppenelfen, die sowieso vorgesehn waren. Nichts besonderes, aber 3 Punkte vergebe ich.

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Eadee
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Re: A11 Elfenblut

Beitrag von Eadee » 03.12.2016 01:52

"Nee ander Tal..."
Ich finde den Hintergrund des Abenteuers eigentlich gar nicht so schlecht. Travia die in ganz thorwalscher Tugend ihren Frevlern Harmonie einbläut, nur halt indem sie muskelbepackte Wilde importiert statt eine Kneipenschlägerei anzuzetteln.

Wirklich unangenehm ist eigentlich nur das Ausscheiden eines Helden aus dem gesamten Abenteuer. Das er dafür dann einen NSC bekommt der am ende nochmal ausgewechselt wird gegen den Bösewicht finde ich dagegen schon wieder cool. Meine Empfehlung wäre es alle Helden zusammen mit dem NSC bis zu den Neandertalern kommen zu lassen und sich dann an dieser Stelle einen plausiblen Grund zu überlegen warum einer der Helden sich auf den Weg macht (hat der Bösewicht etwa eine magische Falle vor seinen Eingang gelegt die einen der Helden lahmlegt? Oder ist einer der entführten Elfen schwerverletzt herausgekommen und muss nun von jemand beschützt werden während der Rest der Gruppe sich nach der anderen Elfe umsieht? Oder oder oder...)

Gute Ideen, leider mit sehr groben Kanten hier und da. Ich sage mal "zufriedenstellend" weil man nicht viel tun muss um was schönes draus zu machen.
Method Actor: 88%, Storyteller: 75%
Tactician: 63%, Powergamer: 54%
Casual Gamer: 38%, Specialist: 33%, Butt-Kicker: 29%

Parionor
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Re: A11 Elfenblut

Beitrag von Parionor » 12.01.2017 10:33

Bei mir wurden aus den Neanderthalern Holberker, die sich aber auch erst ansiedelten, nachdem die Einwohner Thunatas bereits von den Waldelfen selbst vertrieben worden waren.

Aufhänger des Abenteuers waren damit natürlich auch nicht Zerwürfnisse zwischen den Waldelfen und Hillhaus. Stattdessen mussten die Helden einen elfischen Magister der Lowanger Akademie der Verformungen nach Riva begleiten, wo er an einer Tagung der Gilde bez. der Gründung des Stoerrebrandt-Kollegs teilnehmen sollte.

Auf der Höhe von Thunata wurde er dann vom Feylamia entführt.

Die Höhle unter dem Travia-Tempel wurde von mir ebenfalls entfernt und in ein "normales" Keller-System umgestaltet.

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