B18 Kommando "Olachtai"

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Fystanithil
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B18 Kommando "Olachtai"

Ungelesener Beitrag von Fystanithil » 11.02.2009 15:27

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des 1987 erschienenen DSA1 Abenteuers B18 "Kommando "Olachtai" " von Werner Langenegger bestimmt.

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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

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Grund: Bildlink + Link auf Wiki korrigiert

Myr-Varnion
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Ungelesener Beitrag von Myr-Varnion » 11.02.2009 16:18

Kommando Olachtai handelt vom Schwarzmagier Olachtai, der den Landstrich um Paavi unterjochen möchte. Dummerweise sind gerade ein paar Helden eingetroffen. Der Schwarzmagier Olachtai ist eine selbstbewusste Natur, deshalb schickt er ein paar Riesenalken, um die Aufmerksamkeit der Helden auf sich zu lenken.

Die Helden machen sich, en Liedchen auf den Lippen, auf den Weg, wobei sie die bedrohliche Wildnis jenseits der Straße davon abhält, den direkten Weg zu nehmen. In Eestiva deuten alle Hinweise auf ein igeliges Waldgebiet nordwestlich. Das Waldgebiet entpuppt sich als Kuriositätenkabinett des Schwarzmagiers Olachtai, dessen Exponate in einem niedlichen Irrgarten angeordnet sind. Der Schwarzmagier baut darauf, dass Kobolde, Meckerdrache und Co. die Nerven der Helden ordentlich belastet haben, damit diese gleichzeitig die Gefahr insgesamt unterschätzen.

Anschließend erfahren die Helden, warum der Schwarzmagier Olachtai sich seinen Übermut leisten kann. Die folgende Bootsfahrt belastet ein von Helden erfahrungsgemäß wenig gesteigertes Talent (Boote fahren) und damit die Helden auch sicher ertrinken, ist eine zweistellige Anzahl dieser Proben zu bestehen.

Da der Schwarzmagier Olachtai weiß, dass Meister dazu tendieren, Helden überleben zu lassen, hat er sicherheitshalber seine steinerne Wohnschlange mit allerlei trickreichen Hindernissen ausgestattet. Der Schwarzmagier verfügt vermutlich über den Vorteil herausragende Balance, denn er muss beim Verlassen seiner Wohnung immer über ein riesiges, über eine Schlucht führendes Schwert balancieren.

Sollten die Helden schließlich die Wohnung finden, in der der Schwarzmagier Olachtai selbstbewusst auf eine Nachricht vom Tod der Helden abwartet, leuchtet ein roter Pfeil mit der Aufschrift Paraly-Platte auf, der den Helden erklärt, wie sie den überaus gefährlichen Schwarzmagier versteinern können. Oder aber der Schwarzmagier Olachtai lockt die Helden auf die Platte, versteinert sie und wirft sie danach in die Schlucht im Vorzimmer. Dann waren es wohl andere Helden, die diesen Finsterling in die Schranken gewiesen haben.

Ein weitgehend sinnfreies Abenteuer, bei dem weder Geschichte, noch die beiden Dungeons, noch der Endgegner überzeugen. 1 Punkt.
Zuletzt geändert von Myr-Varnion am 12.02.2009 09:17, insgesamt 1-mal geändert.

Tyrfing
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Ungelesener Beitrag von Tyrfing » 11.02.2009 19:20

Sinnloser Trash, aber wir hatten unseren Spaß :wink:

Haben das Abenteuer mit extra erstellen DSA3-Helden in unsere eigentliche Gruppe einfließen lassen:
Ein Märchenerzähler betritt die Taverne und erzählt die Geschichte der vier furchtlosen Recken, die sich aufmachten, dem finsteren Olachtai und seinem Norbardenpack das Handwerk zu legen.
Auf diese Weise waren dann auch der sinnlose Dungeon und die Riesenigel einigermaßen gerechtfertigt.

Unvergessen ist die Szene, in der der Zwerg der Gruppe den "Kometen" auf die Reise schickte:
Aus einer unglaublich ungünstigen Position (Aufschlag von 22, Treffer nur mit 1 möglich) würfelte er tatsächlich eine 1 und durchtrennte mit seinem Wurfbeil die Kette, die das Katapult fixiert hielt - The Gamers lässt grüßen :lol:

2 Punkte.

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Amat von Lowangen
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Ungelesener Beitrag von Amat von Lowangen » 21.02.2009 14:18

@ Myr:
Sehr lustige Beschreibung. :)

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Alecto
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Ungelesener Beitrag von Alecto » 21.02.2009 20:33

Die Beschreibung von Myr-Varnion trifft das Abenteuer IMHO ganz gut. Logik oder innere Konsequenz darf man von dem Abenteuer nicht erwarten.
Hier stellt sich wieder einmal die Frage ob man dem Abenteuer den verdienten einen Gnadenstern gibt oder ob der B-Movie-Charme eine höhere Wertung zuläßt.
Ich enthalte mich hier mal der Stimme.

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egi.dius
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Ungelesener Beitrag von egi.dius » 23.02.2009 09:34

Das AB ist alt und damals haben wir auch noch nicht so viel von DSA erwartet wie heute.

Auch wir hatte unseren Spaß daran, allerdings geht das so heute gar nicht mehr!!

Ich gebe nach der nostalgischen Messlatte etwa 3 Punkte. Nach aktueller nur noch 1!

Benutzer 498 gelöscht
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Ungelesener Beitrag von Benutzer 498 gelöscht » 27.02.2009 21:24

Habe das Abenteuer vor Urzeiten zweimal gemeistert. Damals fand ich es ganz witzig, nach heutigen Massstäben gebe ich ihm 2 Punkte. 1 Punkt nur deshalb nicht, weil das "Level-Design" zwar weitgehend künstlich wirkt, aber zumindest schlimme Logikbrüche vermieden wurden.

rillenmanni
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Ungelesener Beitrag von rillenmanni » 27.02.2009 21:43

Eine reine Nachfrage: Was meinst Du, wenn Du "künstlich wirkendes Level-Design" schreibst?

Benutzer 498 gelöscht
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Ungelesener Beitrag von Benutzer 498 gelöscht » 27.02.2009 22:01

Ich meine damit, dass bspw. der Weg zur Schlange für mich sehr offensichtlich wie ein loses Anananderreihen von Aufgaben wirkt, die den Spielern wenig Möglichkeiten zur Immersion in die Spielwelt bieten, da sie eher aus Spielersicht und weniger aus Charaktersicht gelöst werden. Das ganze wirkt vom Design her halt eher wie ein Brettspiel mit Rollenspieleinlagen. Was vielen alten Abenteuern zu eigen ist und damals mich auch nicht so gestört hat, aber im Vergleich zu modernen Abeneteuern halt gewaltige Abzüge bringt.

Zac
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Ungelesener Beitrag von Zac » 27.02.2009 22:17

Anschließend erfahren die Helden, warum der Schwarzmagier Olachtai sich seinen Übermut leisten kann. Die folgende Bootsfahrt belastet ein von Helden erfahrungsgemäß wenig gesteigertes Talent (Boote fahren) und damit die Helden auch sicher ertrinken, ist eine zweistellige Anzahl dieser Proben zu bestehen.
5 Punkte für diesen Spruch :wink: :lol:

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Aki
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Re: B18 Kommando "Olachtai"

Ungelesener Beitrag von Aki » 07.07.2010 09:09

Hihi, hervorragend, die Rezensenten sollten zum Kabarett gehen, selten so gelacht, danke! :lol:

Olachtai ist eins von den "Dungeon" Gurken, die so schlecht sind, dass man entweder den Abend versaute oder viel Spaß hatte. Wir haben selten so viel gelacht. Unvergessen das sarkastische Wortduell mit dem Meckerdrachen. Wir haben es wann immer es passte in anderen ABs wiederholt. :)
Die "Gute Aussicht" wurde auch immer wieder gerne zitiert. Der rechnende Kobold mit Bauchladen war auch nicht schlecht! Und mit der Druidin ham wer geraucht, bis wir unter jedem Türschlitz durch gepasst hätten :censored:

Am lautesten aber haben die Innenarchitekten gegröhlt als sie das bescheidene Eigenheim gespickt mit selbstmörderischen Fallen inspizieren durften. Der Muskelmann der Truppe überlegte ernsthaft, ob das Schwert sich über seiner Eingangstür gut machen würde. :lol:
Sollte jemand mal nach Havena kommen, so wird er vor dem bescheidenen Hotel unseres seßhaft gewordenen Helden die Bronzestatue finden. "Nen besseren Eingangsgong find ich nimmer!" :rolleyes:

Der "Schlussgag", die Waage war natürlich der Oberhammer. Wozu einfach, wenn all dies mit Zahnrädchen noch viel komplizierter geht. Und die Sprüche, die unsere Truppe nutzte, um den ollen Oli aus seinem Loch auf die Platte zu locken...eieiei! :oops:

Das Modul lässt sich leicht in Einzelteile zerlegen und dann die teilweise witzigen Ideen in andere Abenteuer einstreuen. Wegen dieses Recyclegedankens zwei Sterne.
Ein Tag, an dem Du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.(Charles Chaplin)

Ardor
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Re: B18 Kommando "Olachtai"

Ungelesener Beitrag von Ardor » 24.02.2012 11:20

Hach, das erste Abenteuer, dass ich als Spieler ganz durchgespielt habe (der erste Rollenspielversuch - "Schiff der verlorenen Seelen" wurde schnell abgebrochen, weil mich die ganzen Größenangaben der Räume irgendwie überfordert und abgeschreckt haben).

Echtes Rollenspiel war das noch nicht (wir waren zu zweit: der Spielleiter und ich mit drei Charakteren), war auch der direkte Umstieg von der "Einstiegsdroge" HEROQUEST. Ich war begeistert und fasziniert davon, dass der Autor des Abenteuers scheinbar mit allem gerechnet hat, was ich so an Aktionen setzen könnte (ich hatten einen sehr souveränen Spielleiter wie ich heute weiß ;-). Deswegen kam auch nie "verstecktes Dungeon" oder Railroadinggefühl auf.

Nachdem ich das Abenteuer gelesen habe und auch mehr Vergleich habe, kann ich "Kommando Olachtai" nicht mehr so hoch bewerten, wie ich es damals getan hätte. Mit einigem an Vorarbeit aber auch heute noch spielbar (wohl ohne Komet - auch wenn gerade das damals Spaß gemacht hat;-)

Von mir gibts - von Nostalgiebonus befreite (behaupte ich mal) - 2 Punkte.
Zuletzt geändert von Ardor am 24.02.2012 11:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Onkel Elch
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Re: B18 Kommando "Olachtai"

Ungelesener Beitrag von Onkel Elch » 22.09.2013 00:59

Man möge mir verzeihen, dass ich mich als Nekromant verdinge und diese Diskussion wieder erwecke :oops:
Mir hat das Abenteuer gut gefallen. Na klar, es geht natürlich nur um das Motto: "Haut den Schwarzmagier!"
Aber die Verfolgungsjagd mit den Kajaks und dem Abstecher zu den Ogern "Gutt Essen" war einfach fantastisch!
Dazu noch der Spiessrutenlauf durch die Wohnung des Magiers und die leichtbekleidete Gestaltwandlerin haben unserer Gruppe einen stimmungsvollen Abend beschert. Leider hatte besagte Gestaltwandlerin eine Begegnung der dritten Art mit der Ochsenherde unseres Kriegers...
Ich hätte dem Abenteuer glatt die volle Punktzahl gegeben, aber der absolut unnötige und DSA typische Abenteuereinstieg "Ihr verliert Alles und habt keine Möglichkeit etwas daran zu ändern" senken die Bewertung auf 4 Sterne

Athax Erbe
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Re: B18 Kommando "Olachtai"

Ungelesener Beitrag von Athax Erbe » 08.10.2013 04:40

Hach, ich mochte die Riesenigel... :ijw:

Das Abenteuer ist objektiv betrachtet wohl ziemlich grottig, aber wir hatten damals echt viel Spass damit...(möglicherweise auch deswegen, weil ich schon damal den typischen "die-Helden-verlieren-erstmal-all-ihre-Ausrüßtung-und-werden-kontrolliert-neu-eingekleidet-damit-ja-keine-unvorhergesehenen-Gegenstände-das-Railroading-gefährden"-Einstieg blöd fand und weggelassen habe)

Naja, ich denke 2 Punkte sind noch gerechtfertigt

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Fridolin
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Re: B18 Kommando "Olachtai"

Ungelesener Beitrag von Fridolin » 11.01.2014 12:25

Teilweise echt furchtbar sinnlos das Abenteuer. Interessant fand ich auch, dass der Spielleiter nicht direkt angesprochen wird, sondern in dritter Person, ala "Der Meister sollte den Spielern jetzt sagen, dass sie eine Probe würfeln sollen." :lol:

Den Wildnisabschnitt hätte eigentlich Potential, aber durch das sinnlose Aneinanderreihen von Kuriositäten (Tropische Geysir-Oase, Meckerdrache, Bohrwürmer, etc) wird irgendwie doch jede einzelne Begegnung belanglos.

Überhaupt ist das vielleicht das Abenteuer der DSA-Geschichte in dem die meisten neuen Kreaturen und Wesenheiten erfunden wurden. Auch so Zeug wie der Riesenigel und der "Unhold" (was ist der Unhold eigentlich nach Retcon?). :???:

EDIT: ah, das Wiki hat sogar einen Eintrag zum Unhold:
Unhold
"Der trollgroße, gehörnte Unhold entspricht keiner der später beschriebenen Rassen. Als Einzelwesen könnte er aus einer Kreuzung oder Mutation der folgenden Rassen entstanden sein: Oger, Hügeling, Troll, Minotaur."
Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 07.06.2017 19:20, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Wikilink korrigiert

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