A76 Wo keine Sonne scheint

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Namaris
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A76 Wo keine Sonne scheint

Ungelesener Beitrag von Namaris » 01.10.2008 13:00

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des im November 1997 erschienenen DSA3 Solo-Abenteuers A76 "Wo keine Sonne scheint" von Ralf Hlawatsch bestimmt.

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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler erlebt hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab, du solltest auch genau hier aufhören weiterzulesen, um dir nicht den Spaß an dem Solo-Abenteuer zu verderben.

Wie hat dir das Abenteuer "Wo keine Sonne scheint" gefallen?
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Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 06.04.2013 21:44, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bildlink + Link auf Wiki korrigiert

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Boris Skulkov
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Ungelesener Beitrag von Boris Skulkov » 01.10.2008 16:43

Habe das Abenteuer zwar zu Hause, aber noch nicht gelesen. Trotzdem konnte ich mir bei dem Titel ein Post nicht verkneifen: Bin ich der Einzige der dabei an etwas anderes denkt?

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tele
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Ungelesener Beitrag von tele » 01.10.2008 16:48

nein, nicht.

Ich habs nur einen Pfad entlang gespielt, wo ich in den Trollzacken dann in eine Spalte gestürzt und von Rabenschwingen übers Nirgendmeer getragen wurde. Der Schreibstil war eigentlich ganz nett und die Rahmenhandlung auch.

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Satinavian
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Ungelesener Beitrag von Satinavian » 02.10.2008 10:29

Ich fand es ganz nett. Mehrere alternative Pfade, die auch zu sinnvollen Ergebnissen führen, strategische Entscheidungen mit passenden Konsequenzen.

Es gibt mEn nur eine einzige Stelle, bei der man automatisch stirbt. Und die ist absolut offensichtlich gehalten, dort opfert man sein Leben freiwillig.

Keine übertriebenen Belohnungen oder Werteverbesserungen. In de Handlung wird zwar stellenweise etwas dick aufgetragen, aber alles bleibt noch im Rahmen und paßt zur beabsichtigten Stimmung.

Es wird auch gleich klar gemacht, mit was für Charakteren man dieses Solo spielen kann. (Es gibt sogar ein Beispiel). Wer einen unpassenden SC hat, ist selber schuld. Das heißt zwar noch lange nicht, dass man mit einem passenden SC fast sicher überlebt, aber die Chancen sind kaum schlechter als ich in einem Gruppenabenteuer mit selber Thematik und Erfahrung erwarten würde.


Es ist zwar nicht das beste oder originellste Solo aller Zeiten, aber handwerklich ist hier alles richtig gemacht worden und auch an der Idee ist nichts auszusetzen. Da Solos sowieso recht schwierig zu schreiben sind, kann man das als Lob verstehen.

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Olvir Albruch
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Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 02.10.2008 11:27

Boris Skulkov hat geschrieben:Habe das Abenteuer zwar zu Hause, aber noch nicht gelesen. Trotzdem konnte ich mir bei dem Titel ein Post nicht verkneifen: Bin ich der Einzige der dabei an etwas anderes denkt?
Ging mir eben genauso!:lol:

MfG,
Olvir Albruch

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Amat von Lowangen
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Ungelesener Beitrag von Amat von Lowangen » 04.10.2008 16:29

Man spielt eine Rondrageweihte, nicht den eigenen Charakter. Das macht das Soloabenteuer überflüssig. Ein Punkt.

...und der Titel ist behämmert.

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Swit
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Ungelesener Beitrag von Swit » 04.10.2008 17:02

Ab und zu find ich es ganz toll mal nen vorgegebenen Char zu spielen, vielleicht wird ja nen guter Held draus. (braucht man sich selber keine Gedanken mehr machen.)

Also bei dem Titel musst ich auch an was andres denken. Wie kommt jemand auf so nen dummen Titel?

Diriyando
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Ungelesener Beitrag von Diriyando » 21.11.2008 19:39

Eine "Titeldiskussion" führt hier sicher nicht weiter, vielmehr sollte es um das eigentliche Abenteuer gehen. Das Solo sieht vor, dass man die Rolle einer Rondrageweihten übernimmt, die eine wichtige Botschaft nach Beilunk bringen soll. Dies ist der eine Lösungsweg des Abenteuer, dabei kommt es zu einigen gefährlichen Kampfbegegnungen und das Elend in den besetzten Gebieten werden gut bschreiben, an einigen Stellen wirk das Abenteuer fast überhart.

Ein anderer Lösungsweg des Abenteuers ist es auf das Überbringen der Botschaft zu verzichten und sich stattdessen auf die Suche nach dem eigenne Geliebten zu machen. Dieser Weg ist ebenfalls überaus gefährlich, man verstößt gegen Rondras Gebote und stößt auf einen interessanten Gegner.

Ein Problem des gesamten Abenteuers ist es, dass sich ein Verhalten nach Rondras geboten fast nie auszahlt, lohnen ist es zu schleichen und zu lügen, Talente, in denen Rondrageweihte meist nicht so wahnsinnig gut sind.

Natürlich lässt sich dies auch als tragisches Dilemma deuten: Um zu überleben und den Auftrag auszuführen muss man gegen Gebote der Kirche verstoßen, aber es ist trotzdem unschön, wenn sich das Orientieren an den gesetzen der Rondrakirche so negativ auswirkt.

Ein ebensolches Dilemma sind die beiden angebotenen Lösungswege, die Entschiedung zwischen Pflicht un Neigung - den Geliebten retten oder für das Vaterland kämpfen - ist eine Situation die durchaus klassusch ist und eigentlich in der Katatsrophe enden müsste.

Auch der Schreibstil weiß recht gut zu gefallen, denn die düstere Stimmung wird gut geschildert und eine Verzweiflunsg ist spürbar.

Leider haben sich hier wieder einige der typischen Hlawatsch'en Flapsigkeiten eingeschlcihen, ob es auf dem vogegebenen Heldendokument heißt "Kamm (nicht der von Rondra)" oder der Spieler immer wieder vom Autor darauf hingeweisen wird doch ja nicht zu betrügen und noch einmal zu überlegen, ob man denn ehrlich gewesen sei, dann fühle ich mich gegeängelt und empfinde das nicht im geringsten als lustig.

Der weitere Kritikpunkt ist die Überhärte des Abenteuers, für rodragefällige Reckinnen niedriger Stufe ist es nahezu unmöglich dieses Abenteuer wirklich zu überleben, da es sich einfach um zu viele Kämpfe und Entbehrungen handelt.

Der Handlungsstrang um die Rettung des geliebten ist zwar der episch angelegtere, doch weist er einige Logikschwächen auf und insbesondere sind hier die vom Abenteuer angebotenen Handlungsmöglichkeiten schwach.

Die genannte Stärke des Abenteuers: Die tRagik und das Dilemma des Helden, erweisen sich als Schwäche, denn es handelt sich nun einmal um ein Solo-Abenteuer, bei dem es dabei nicht so auf Charakterspiel und die Konsequenzen daraus ankommt, da eben das Abenteuer automatisch Entscheidungen und Konsequenzen vorgib. Solch alternativen Handlungsmöglichkeiten sind als Charakterhintergrund für ein Gruppenabenteuer sicherlich besser geeignet als für ein Solo.

Einige der Gimmicks auf die man so stößt, wie etwa ein komischer zauberkräftiger Mantel wirken auch unpassend und unrealistisch. Trotz der eigentlich netten Ausgangslage wurde für dieses Abenteuer die falsche Form gewählt und es ist einer Rondrageweihten eben nicht gerecht. Daher kann ich nur 2 Punkte geben, da die genannten Schwächen in Dramaturgie und Analge den guten Designansatz nicht wettmachen können.
Zuletzt geändert von Diriyando am 22.11.2008 15:16, insgesamt 2-mal geändert.

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Boris Skulkov
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Ungelesener Beitrag von Boris Skulkov » 22.11.2008 02:06

Das Solo sieht vor, dass man die Rolle einer Rahjageweihten übernimmt, die eine wichtige Botschaft nach Beilunk bringen soll.
Ok, als Rahjageweihte wird es echt schwer :lol:

Diriyando
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Ungelesener Beitrag von Diriyando » 22.11.2008 02:46

Arrg! Was ich so alles verwechsele... hatte wohl zu viele unterschiedliche Foren gleichzeitig auf. Aber die einzige Gottheot, die in "Wo keine Sonne scheint" möglicherweise helfend eingreift ist ja immerhin Rahja ;)

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Olvir Albruch
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Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 22.11.2008 09:47

wirken auch passend und unrealistisch.
Ach, gleich beides?!;)

MfG,
Olvir Albruch

Connar Firunwulf
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Re: A76 Wo keine Sonne scheint

Ungelesener Beitrag von Connar Firunwulf » 29.01.2010 13:41

Wie schon angesprochen, gibt es diese beiden Handlungsstränge und das ist auch das, was mir am deutlichsten in Erinnerung geblieben ist. Ich habe es damals mit meiner Kriegerin gespielt und da hätte diese Liebesgeschichte eben nicht gepasst. Deshalb ging ich den pflichtbewussten Weg - und der ist langweilig. Der andere hingegen ist ganz lustig, aber leider eigentlich tödlich - irgendwann sind es einfach zu viele Gegner. Wobei die Kämpfe und Herausforderungen ganz nett waren.

Was mich wirklich genervt hat: die Zeichnungen. Ich mag den Stil überhaupt nicht. Das Cover fand ich hingegen nett.

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Shave-It
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Re: A76 Wo keine Sonne scheint

Ungelesener Beitrag von Shave-It » 27.02.2010 22:35

Fand das Abenteuer akzepabel. Habe somit 3 Sterne vergeben. :)

Für mich war es interessant mit einem vorgegebenen Chara zu spielen, auch wenn ich lieber (wie wir alle, oder?) mit meinem eigenen Helden spiele. Ein Bekannter von mir fand die Rondrageweihte jedoch recht interessant und führte sie noch einige Abenteuer mit sich.

Fazit: Auf jeden Fall mal was Anderes, aber nicht zwingend für den eigenen Helden geeignet, somit also durchschnittlich zu bewerten...

Möge Rondra euch auf den Weg durch dieses Abenteuer begleiten! :wink:

Celthan
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Re: A76 Wo keine Sonne scheint

Ungelesener Beitrag von Celthan » 06.04.2013 08:53

Eine vorgefertigte Heldin, ständige Erhobene-Zeigefinger-Belehrungen von Autorenseite, gepaart mit nicht nachvollziehbare Willkür mit potentiell tödlichem Ausgang. Ein Beispiel: Ein geistig etwas zurückgebliebener Riese fragt die Heldin nach ihrem Namen. Drei Antwortmöglichkeiten (einschließlich des eigenen Namens). Zwei Antwortmöglichkeiten führen in den sicheren Tod (einschließlich die des eigenen Namens) ohne dass man irgendetwas dagegen tun kann. Überlebt man (mehr oder weniger zufällig) und tötet anschließend den Riesen, ist Rondra böse und man verliert 3! Mutpunkte ... permanent! Natürlich! Super! Genau so sollten Soloabenteuer gerade NICHT sein.
Zudem führt wirklich rondrarisches Vorgehen eigentlich grundsätzlich ins Verderben. Ganz schön schwach für ein Abenteuer, nur und ausschließlich für eine vorgefertigte Rondrageweihte!
Obwohl es ansonsten recht spannend und nett geschrieben ist, scheint mir der zweideutige Titel doch recht passend...
Ich mag Ralf Hlawatsch als Autor - eigentlich. Aber dieses Soloabenteuer ist einfach nur mies!
Zuletzt geändert von Celthan am 07.04.2013 12:24, insgesamt 3-mal geändert.

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Madalena
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Re: A76 Wo keine Sonne scheint

Ungelesener Beitrag von Madalena » 19.11.2015 00:26

Celthan hat geschrieben:Eine vorgefertigte Heldin, ständige Erhobene-Zeigefinger-Belehrungen von Autorenseite, gepaart mit nicht nachvollziehbare Willkür mit potentiell tödlichem Ausgang. Ein Beispiel: Ein geistig etwas zurückgebliebener Riese fragt die Heldin nach ihrem Namen. Drei Antwortmöglichkeiten (einschließlich des eigenen Namens). Zwei Antwortmöglichkeiten führen in den sicheren Tod (einschließlich die des eigenen Namens) ohne dass man irgendetwas dagegen tun kann. Überlebt man (mehr oder weniger zufällig) und tötet anschließend den Riesen, ist Rondra böse und man verliert 3! Mutpunkte ... permanent! Natürlich! Super! Genau so sollten Soloabenteuer gerade NICHT sein.
Zudem führt wirklich rondrarisches Vorgehen eigentlich grundsätzlich ins Verderben. Ganz schön schwach für ein Abenteuer, nur und ausschließlich für eine vorgefertigte Rondrageweihte!
Vielleicht solltest du noch mal nachlesen, denn so wie du es hier schilderst steht es nun wirklich nicht im Abenteuer!

WkSs ist tatsächlich ein recht hartes Abenteuer, wo schnell mal der Tod droht. Entscheidet man sich z.B. für die Liebe und gegen die Pflicht, steht man früher oder später unweigerlich einem Gegner gegenüber, der einem deutlich überlegen ist, und den man demzufolge nur mit viel Würfelglück bezwingen kann. Trotzdem fand ich es damals sehr stimmungsvoll, und es hat mir viel Spaß gemacht. Eines der besseren Solos, die ich gespielt habe.

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