Die Zuflucht (Weißer Berg 1)

Moderatoren: Namaris, Robak


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Wie hat dir das Abenteuer
sehr gut (5 Sterne) 11%  11%  [ 11 ]
gut (4 Sterne) 49%  49%  [ 51 ]
zufriedenstellend (3 Sterne) 32%  32%  [ 33 ]
geht grad so (2 Sterne) 7%  7%  [ 7 ]
schlecht (1 Stern) 2%  2%  [ 2 ]
Abstimmungen insgesamt : 104
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 Betreff des Beitrags: Die Zuflucht (Weißer Berg 1)
BeitragVerfasst: 22.09.2008 16:25 
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Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion der Inhalte des Abenteuers Die Zuflucht von Florian Don-Schauen vorgesehen, das als erster Teils der Einsteigerkampagne "Weißer Berg" im Juni 2007 erschienen ist.
Bild

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Nutzern teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Abenteuers vorgesehen.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!
Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du möchtest dann abstimmen.

Wie hat dir das Abenteuer "Die Zuflucht" gefallen?
  • sehr gut (5 Sterne)
  • gut (4 Sterne)
  • zufriedenstellend (3 Sterne)
  • geht grad so (2 Sterne)
  • schlecht (1 Stern)
PS: Hier gelangst du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.


Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 10.03.2013 15:26, insgesamt 3-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 22.09.2008 20:17 
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Das Abenteuer hat einem Meister-Neuling wie mir viele gute Hinweise gegeben...

Ich habe die Charakterzusammenführung allerdings nicht über die vorgeschlagene Kneipe bzw auf dem Weg hergestellt, sondern mir damit Zeit gelassen, bis der eigentliche Plot begann und das "Vorgeplänkel" mit den Helden parallel gespielt...

Bemängeln möchte ich nur die Idee rund um die Globule, geschaffen durch Druiden...

finde ich ziemlich überladen für ein Einsteigerabenteuer... jedoch hatte ich als alternative "über den Greifenpass", was mir noch abgehobener vorkam...

Das Turnier zu Anfang des Abenteuers ist ganz nett erdacht, auch wenn ich die Gegner ein wenig abgeschwächt habe, um meinen Helden wenigstens Teilerfolge zu gönnen...

Ich geb 4 Punkte


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BeitragVerfasst: 23.09.2008 08:46 
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@ Devorian: Wenn Du 4 Punkte vergibst, solltest Du sie auch in der Umfrage anklicken :P

Da ich das Abenteuer noch nicht gespielt habe, gebe ich noch keine Bewertung ab. Es stört mich aber sehr, dass die Werte der Turniergegner teilweise nicht richtig sein können; m. E. wurde da immer die Schildparade falsch berechnet. Sowas ist insbesondere in einem Anfänger-Abenteuer, wo es evtl. dem SL gar nicht auffällt (bis er die Helden zu Kleinholz verarbeitet), ausgesprochen ärgerlich.


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BeitragVerfasst: 23.09.2008 10:30 
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Habe das Abenteuer mit 3 Punkten bewertet.

Als Einstiegsabenteuer ist es sicherlich ganz nett aber für mich als konsequenten Nichtkämpfer war es über weite Strecken einfach zu langweilig. In erster Linie saß ich daneben während meine Mithelden am Turnier teilgenommen haben. Imweiteren Verlauf wurde das Abenteuer dann aber interassanter und hat auch den Kopf etwas gefordert und nicht nur den Würfelarm.

MfG
Whyme


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BeitragVerfasst: 05.10.2008 19:08 
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Ich bewerte das Abenteuer (aus Spielersicht) mit 3,6 Punkten, in der Umfrage daher gerade noch mit 4 Pkt.

Auschlaggebend für diese (vlt. etwas zu) hohe Bewertung ist das Potential des Abenteuers, wenn man es (wie wir) mit einer Themengruppe spielt, d.h. nicht mit gewöhnlichen Abenteurern, sondern mit einer festen Gruppe um einen hochadeligen Ritter samt Gefolge (Knappe, Sumudiener, Herold, Jagdmeister/Kürschmeister). Von Anfang bis Ende kann man das Abenteuer in dieser Konstellation durchspielen und hat dabei im Verlauf der Kampagne zeitlich aufeinander folgende Schwerpunkte auf den Fähigkeiten jeden Typs.

Das Abenteuer beginnt einem (für Andergaster Verhältnisse) recht großen Turnier in Andrafall anlässig der Vermählung der Tochter des Freiherrn von Bärental. Zeitgleich findet auch ein Volksfest mit Gaukler, Holzfällern und Jägern statt. Dank der besonderen Konstellationen unserer Gruppe mit einem 'Feind' des Knappen im Gefolge von Prinz Wendelmir und den Auseinandersetzungen zwischen dem hochnäsigen Wendelmir und dem Schwiegersohn des Freiherrn wurde das Turnier sehr lebendig, auch weil der Herold Knappe und Ritter irrtümlicherweise auch zu den Disziplinen des Volksfestes (Baumstammwerfen, Messerwerfen, Geländelauf) angemeldet hatte. Nach einigen einführenden Ablenkungsmanövern des Abenteuers beginnt die Geschichte um den Weißen Berg dann mit einem Mord auf der Burg und der Verfolgung des Täters durch die Helden.

Auf dessen Verfolgung durch den Steineichenwald werden die Helden im Moment ihres Erfolges vom Jäger zum Gejagten einiger marodierender Orks, die die Helden schließlich bis zu einer riesiegen Steinburg auf einem weißen Berg (ach!) treiben, auf der die Helden Unterschlupf finden. Bald stellen sich die altertümlich ausehenden und sprechenden Burginsassen aber als etwas unheimlich heraus. Die Warnung einer vermeintlichen Magd (in Wahrheit der Übeltäter der Kampagne) treibt die Helden jedoch in der Nacht durch unterirdische Gewölbe, die einst von einem uralten Volk riesiger Bienen geschaffen worden sein sollen (muss diese Pseudo-Erklärung wirklich sein ???) aus Burg und Tal heraus.

Das Turnier liefert für die erste Hälfte des 1. Bandes einen wirklich schönen Hintergrund, in dem die Helden gut in ein dörfliches Umfeld integriert werden. Es kommen allerdings eine Menge NSCs auf Leiter und Spieler zu (ein Turnier eben!), die bewältigt werden müssen: Handoutpflicht! Wenn man die Werte der Einhandgegner dann noch richtig berechnet (Schild-, Linkhand- und Schildkampf-Boni addiert man auf Basis, nicht den Waffenparadewert!), dann kann man den Helden hier ein wirklich schönes Setting bieten. Hat man keine Zeitnot, dann sollte man den Nichtkämpfern allerdings vlt. einige Seitenquests vorlegen, die sie während des Turniers beschäftigen. Mit dem Prinzen, den Gauklern, dem Freiherrn und den zahlreichen Besuchern gibt es hier genug Möglichkeiten, der -wie bei der Jagd auf einen Baumdrachen- auch bereits Teil des Abenteuers ist.

Auch die Verfolgung des Mörders ist spannend, sie liefert zudem einen sofortigen Themen-, Gewichts- und Facettenwechsel. Die hochadeligen Kämpfer sind nun auf ihr Gefolge angewiesen, um den Spuren zu folgen und Gefahren des uralten Steineichenwaldes zu entgehen. Besonders gut gefallen hat mir dann der Plottwist, der die Verfolgung durch die Orken bringt. Die dann folgende Burg Dragenstein kann der Held/Spieler auch während seiner Flucht noch nicht richtig einschätzen. Sie klärt sich erst im zweiten Teil auf.

Alles in allem also ein gutes Abenteuer, das mit einer Themengruppe ziemlichen Spaß machen kann.


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BeitragVerfasst: 07.10.2008 02:50 
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Die offiziellen Werte für die Turnierteilnehmer in dem Abenteuer sind bockmist, daher kann das Abenteuer nicht zufriedenstellend sein.
Dass Druiden die Globule geschaffen haben, ist völlig unglaubwürdig.
Dass die Globule eine Wirkung auf Leute ausserhalb von ihr hat, ist noch unglaubwürdiger.

Nichtsdestotrotz hat das Abenteuer viel Potential nach oben, und wenn man die Augen zudrückt (oder schlichtweg nicht soviel Ahnung hat) und einfach mal mitspielt, kann ein gutes Abenteuer draus werden.


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BeitragVerfasst: 15.10.2008 15:48 
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Mir hat diese Abenteuer, nachdem ich es gelesen hatte, auch recht gut gefallen. Die extrem hohen Paradewerte der Schwert und Schildkämpfer verwunderten mich zuerst, aber wie man sieht ist das den anderen auch aufgestoßen. Eine PA von 19-21 ist zu hoch für einen NSC eines Einsteigerabenteuers, da langen die richtig erechneten ca. 16 auch. Die Story finde ich interessant, wenn auch ein wenig unglaubwürdig, wie oben schon von Zac erwähnt. Da ich als Spieler und auch als Meister ein Fan von Turnieren bin, war es für mich sehr erfreulich über ein großes und ausführlich beschriebenes Turnier zu lesen. Das Abenteuer hat viel Potenzial und kann viel Spass bringen, daher 4 Pkt.

Da erübrigt sich für mich aber noch eine klitzekleine persönliche Frage. Vielleicht hab ich es überlesen aber was bedeutet die Abkürzung RW? Zufällig Ritterwürde, was den Rang also den Solzialstatus darstellen soll?
Thx...

Gruß Agri


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BeitragVerfasst: 15.10.2008 16:08 
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Die exakte, ausgeschriebene Version von RW habe ich gerade nicht im Kopf, aber danach bestimmt sich glaube ich die Reihenfolge im Turnier.


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BeitragVerfasst: 15.10.2008 16:40 
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Das ist klar, aber was bedeutet es wirklich? Irgendwo muss es doch dazu ne Beschreibung geben, wie zu allen anderen Sachen auch.^^

Edit: Was habt ihr euren Helden als Belohnung gegeben, wenn sie Sieger einer oder mehrerer Turnierdisziplinen waren? Genau ist ja nichts davon erwähnt...

Gruß Agri


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BeitragVerfasst: 16.10.2008 11:08 
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Was RW genau bedeutet steht mMn in der Beschreibung des Turniers.

Bei uns hat niemand eine Disziplin gewonnen. Der Andergaster Freiherr stand im Finale mit dem Zweihänder und hat Ritter Ysgol von Tatzenhain den Sieg geschenkt...


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BeitragVerfasst: 16.10.2008 12:21 
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RW bedeutet schlicht Rangwert. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man es nicht einfach über den SO gemacht und diesen dann mit Lokal- und Legendenboni (Vartan) etwas angepasst hat.


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BeitragVerfasst: 20.10.2008 16:16 
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HÄHÄ

für alle die das Abenteuer gespielt haben habe ich eine frohe Botschaft.

Dieser miese Andergastsche Prinz hat das Finale der Tjoste gegen meinen Ritter, Leon von Sighelms Halm, gerade noch überlebt (1 bestätigt =48 TpA + 2W6 Sturzschaden)



Tja gewonnen hat der Prinz die Tjoste nicht und die Braut anbraten konnte er auch nicht mehr. Muhaha da hat der Meister ein bißchen improvisieren müssen gg


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BeitragVerfasst: 21.10.2008 15:12 
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@ Ritter dG: Habt ihr den zweiten Band schon gespielt? Wie ist das denn gelaufen? Muss sich ja dann sehr weit vom Plot entfernt haben. Oder hat der Ritter MI zum zweiten Teil der Kampagne: den Helm gar mit zum Dragenstein genommen?


Zuletzt geändert von Heldi am 21.10.2008 21:28, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 21.10.2008 16:18 
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@ Heldi
Vielleicht fragst du etwas weniger explizit, denn wenn sie den zweiten Teil noch nicht gespielt haben, hast du jetzt schon verraten, worum es da geht...


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BeitragVerfasst: 21.10.2008 21:27 
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Würde man den ersten Teil wirklich bewerten, wenn man die Kampagne nicht ganz gespielt hat :???:


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BeitragVerfasst: 21.10.2008 21:30 
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Nach dem Post des Ritters würde ich nicht unbedingt davon ausgehen, dass er tatsächlich eine Bewertung vorgenommen hat, ich würde eher davon ausgehen, dass er uns an seinem Erfolgserlebnis 'teilhaben lassen wollte'. ;)


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BeitragVerfasst: 22.10.2008 16:03 
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Sehe ich auch so. Er wollte wohl allen mitteilen, dass er dieses Schwein platt gemacht hat, gut so. :D

Gruß Agri


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BeitragVerfasst: 23.10.2008 12:06 
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Nicht übertreiben: Osgar von Otternpfot ist doch viel schlimmer!


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BeitragVerfasst: 23.10.2008 13:46 
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Mag sein, aber ich hätte schon nach den ersten paar Seiten des ersten Bandes den Prinz am Liebsten erschlagen.

Gruß Agri


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zuflucht (Weißer Berg 1)
BeitragVerfasst: 24.07.2009 12:29 
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Wohnort: Im Schatten der Burg...
Wir hams gerade zu Ende gespielt und es war zufriedenstellend.

Das Turnier hat sich sehr in die Länge gezogen und für Nichtkämpfer gab es da wenig zu tun. Der Wettlauf hat mir allerdings gut gefallen, auch wenn mein Char abgestürzt ist.
Die Verfolgung und die anschließende Jagd durch die Schwarzpelze, war auch recht spannend.

Allerdings baut sich im Laufe des ersten Bandes eine Story auf, die interessanter werden könnte, als das Vorgeplänkel in diesem Band und darauf bin ich ab nächste Woche gespannt.

Für den SL wird es immer schwierig, falls sich die Spieler nicht an die vorgesehenen Handlungsabläufe halten wollen. Es schien mir, als gäbe es keien freien Alternativen für den Ablauf, so daß wir immer nur den einen Weg nehmen mußten.
Ausserden dürfte es für einen Einsteiger-SL schwierig sein, die vielen NSC auf einmal überzeugend zu verkörpern.

Ansonsten schon ok! 3 Punkte


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zuflucht (Weißer Berg 1)
BeitragVerfasst: 24.11.2009 12:18 
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Registriert: 14.10.2009 13:12
Ich meister das Abenteuer gerade und muss sagen, dass meine Gruppe der absolute Beweis dafür ist, dass ein Abenteuer maximal bis zum Spiel überlebt ;-).

Aber fangen wir mal an:

Meine Gruppe war vorher schon unterwegs, weshalb ich die Zusammenführung nicht gespielt habe. Der Prinz Wendelmir wurde als Bösewicht für meine Gruppe extrem gut eingeführt(wir haben auch zwei Adelshasser unter uns... und einen Ritter *hust*).

Da meine Gruppe sehr viel Spaß am Rollenspielen hat habe ich einige NSCs variiert, einige neu hinzugefügt und die meisten NSCs stark ausgebaut. Unter anderen hat mein Druide etwas mit einem Mädel aus dem Gauklerlager angefangen... die wird sicherlich auch weiterhin in unserer Gruppe eine Rolle spielen.

Nun... der erste Tag war für unseren Ritter leider nicht so erfolgreich, sowohl im Schwer+Schildkampf sowie im Zweihandkampf bekam er ziemlich prügel(einmal 0:3 einmal 2:3). Aber gut... dafür schaffte er es als letzter noch gerade so ins Bogenschießenfinale.

Die kleine Nebenstory um den Diebstahl des Drachen hat viel Freude gemacht. Vor allem weil meine Gruppe auf die Idee gekommen ist den Drachen zu fangen(mit einer Falle, die die Gauckler gebaut aben). Den Hort des Drachen haben sie dann auch recht schnell entdeckt... war aber eine lustige Aktion- Sie haben den Drachen wieder frei gelassen, damit er den Hort zeigt. Unser Ritter klettert hoch... der Drache greift ihn an und dem Ritter fällt auf,d ass der keine Waffen dabei hat. Der Blick des Spielers war Gold wert. Naja gut er kam dann auf die Idee den ganzen Hort vom Baum zu stürzen, was ihm nach einigen KK Proben(und misslungenen Angriffen des Drachen ^^) auch gelang. Er selbst hatte sich vorher fest gebunden um nicht mir zu stürzen. Leider hat er nur vergessen, die anderen zu warnen. Also wurde unsere Hexe vom Hort beinahe erschlagen.

Joa soviel zu dem Teil.

Der Wettlauf hatte ein deutlich besseres Ende für meine Gruppe. Unser Scharlatan hat sich mit ignorantia im Bach versteckt, rang die führende danieder und gewann genau eine Sekunde vor den beiden Zwillingen. Wirklich coole Idee ^^.

Ja... jetzt kommt morgen der Mord. Bin mal gespannt, wie die Gruppe das verkraftet, mit besagter Magd haben sie sich nämlich ein wenig angefreundet ^^.

Ah einziger Kritikpunkt für mich: Der Wettlauf hat sich zu sehr gezogen. Für EinsteigerSLs kann man das kaum empfehlen.

_________________
Ich leite aktuell:
Siebenstreich (18 Stunden)
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 Betreff des Beitrags: *löschmich*
BeitragVerfasst: 25.02.2010 10:51 
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*löschmich*


Zuletzt geändert von Ifram am 08.01.2014 02:17, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zuflucht (Weißer Berg 1)
BeitragVerfasst: 25.02.2010 11:31 
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Registriert: 07.01.2006 01:46
Wohnort: Saarbrücken
Ich fand das Abenteuer recht gelungen, die Ideen im Turnier waren nett und gut umzusetzen. Auch für erfahrenere Spieler war das Abenteuer nicht langweilig.

Probleme gab es in meiner Gruppe nur mit dem "Personal". Leider hatten wir nichts adliges oder höfisches dabei, was die Kommunikation mit der Obrigkeit etwas erschwerte. Und auch die Glaubwürdigkeit der Helden ist dadurch etwas... unsicher.

Mir persönlich hat das "Ding im Abgrund" in der Burg selbst nicht gefallen, aber das mag Geschmacksache sein....

Alles in Allem: 4 Punkte im Sinne der Anfrage

_________________
Preiset die Schönheit!

Du siehst einen klavierförmigen Schatten von oben auf dich zukommen....


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zuflucht (Weißer Berg 1)
BeitragVerfasst: 25.02.2010 21:03 
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Registriert: 07.02.2008 00:52
Das Abenteuer ist recht nett. Einen massiven Fehler muss ich ankreiden:

FDS hat SEHR viele Stellen eingebaut, in denen es heißt: "Die Helden sollten jetzt aber schon ganz schon angefressen sein und sollten dann dies machen und sollten dann das machen, dies und das sollten sie aber nicht machen." Das ist handwerklich schlecht gemacht, ärgerlich und darf gerade bei einem Einstiegsabenteuer in meinen Augen in der Häufigkeit nicht vorkommen, da sich die Helden natürlich in 50% aller Fälle trotzdem anders verhalten, als vom Autor angemahnt. Insgesamt ist die Handlungs-Impulslogik nicht völlig glatt.

Was mir persönlich im Gesamteindruck der beiden Bände noch leicht negativ aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass jeder zweite NSC irgendwelche Liebeleien am Laufen hat oder Eifersüchteleien ausleben muss. Aus dem Gedächtnis bringe ich das nicht mehr präzise zusammen, ich weiß aber noch genau, dass ich mich deshalb bei der Abenteuerlektüre ab einem gewissen Punkt schon ein bisschen genieren musste, so übertrieben fand ich es.

Weil meine Spieler es cool fanden (und darauf kommt es an): gute drei Punkte.


Zuletzt geändert von Sineijdan ar Asjawell am 25.02.2010 21:04, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zuflucht (Weißer Berg 1)
BeitragVerfasst: 25.04.2010 19:48 
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Registriert: 28.10.2009 19:15
Ich hatte einen wahnsinnigen Spaß während dieses Abenteuers und gebe dafür ehrlich erfreute 5 Punkte! Soweit ich weiß, hat unser Meister da einiges repariert, aber das ist von meiner Spieler-Warte aus egal. ;)

Wir haben das Einstiegsabenteuer als solches genutzt und eine neue Heldengruppe zusammengeführt, die (denke ich mal) sehr vielseitig ausgefallen ist (adliger Krieger, Magierin, Geweihte, Waldläufer, Gelehrte... die ganze Palette ;)). Der erste Teil dem Kampagne kam mir als dem Adligen-Krieger-Spieler natürlich sehr entgegen, weil es sich so schön turniert hat (auch wenn Prinz A*loch GEKNIFFEN hat) und ich mich in Andrafall ausleben konnte, ohne dass es zur Ein-Mann-Show verkommen ist.
Der ganze Flair des "Mittelaltermarktes" kam auch toll rüber und die Drachenhatz war auch sehr schön - auch wenn wir in bizarre Situationen geraten sind (wie kommt man heil von einem Baum wieder RUNTER mit ultramiesen Kletter-Werten?).
Bei der Verfolgung des Diebes hatten wir etwas mit mangelnden Wildnisfähigkeiten zu kämpfen *hüstel*, aber es hat dann doch geklappt und die Flucht vor den Orks war auch sehr spannend und furchtbar edel (musste eine verletzte Dame tragen, wenn das mal nicht schön heldisch ist ;)).

_________________
Kähähä!


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zuflucht (Weißer Berg 1)
BeitragVerfasst: 26.04.2010 11:15 
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Wohnort: Bankfurt
Ich will gar nicht viel zu dem AB anmerken, da ich es es, sowie auch den zweiten Teil, für sehr ordentlich halte (insbesondere finde ich an dem Bsnd die Illustartionen toll - einheitlich und stimmungsvoll).

Das größte Problem sehe ich fast schon darin, dass die Kampagne trotz der vielen Hilfen sehr komplex ist.
Für Einsteiger fast schon zu komplexaus meiner Sicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zuflucht (Weißer Berg 1)
BeitragVerfasst: 14.03.2011 17:43 
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Registriert: 30.01.2011 12:13
Hallo

wir haben gestern mit dem Abenteuer auch angefangen. Die meisten von uns sind noch recht neu in DSA (ich als SL übrigens auch).

Einer von uns spielt einen sehr Jähzornigen Zwergenkrieger, welcher im Zweihandschwertkampf von den einen Begleiter des Prinzen 3:1 besiegt wurde.

Um den Prinzen ein wenig mehr als arroganten Arsch hinzustellen, habe ich ihn halt dahinsagen lassen das es nicht wirklich schwer ist einen zwerg zu besiegen.... Woraufhin dieser dann zu dem Prinzen hin ist eine Entschuldigung gefordert hat welche der Prinz natürlich nicht willens war.... Nun der Zwerg hat dann dem Prinzen eine reingehauen.

Hmm ja an der stelle bzw. an dem abend stehen wir jetzt (war dann schon spät)
und ich weiß jetzt nicht genau wie stark ich diese Auswirkungen darstellen soll... Hat jemand Tipps?


Zuletzt geändert von Imret am 14.03.2011 17:44, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zuflucht (Weißer Berg 1)
BeitragVerfasst: 17.03.2011 14:41 
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Registriert: 06.04.2009 22:53
Ja, hier sind Tipps:
Die Reaktion des Zwergen ist völlig überzogen gewesen (Jähzorn hin oder her) und da er einen Prinzen (wenn auch aus dem rückständigen Andergast) geschlagen hat - Kerkerhaft, öffentliches Auspeitschen, Pranger (mit dem faule Eier-Programm) oder z.B. ein paar Tage (während des Turniers) der Diener des Prinzen/eines Ritters des Prinzen sein müssen - damit er Bescheid weiß, wie man sich in hoher Gesellschaft verhält.

Bei erneutem Aufbegehren gegen die göttergewollte Ordnung (erst Adel/Klerus, dann Volk und zum Schluß Unfreie), gegen die er sich ja auflehnt, wenn ihm der Status als Prinz egal ist: Ausschluß vom Turnier, Streichung der (schon gewonnenen) Siegestrophäen sowie Verbannung aus Andrafall und Umgebung; dann kann er zwar ohne formelle Entschuldigung nicht mehr am Folgeabenteuer teilnehmen, aber so kann es gehen.

Ich hab gerade das gleiche Problem in meiner Gruppe, da die Spieler ein Problem mit der Akzeptanz dieser Tatsachen haben und daher die Spielcharaktere Blödsinn machen (nicht auf die Stadtwache hören, dem Adligen sagen, daß sie ihm nicht gehorchen müssen, da sie alle freie Bürger sind usw.) - möglicherweise mußt du deinen Spielern das auch noch mal erklären; z.B. ist in Andergast verpönt, daß Frauen Hosen tragen (wodurch die drei Frauen in meiner Gruppe förmlich ausflippten...).

_________________
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Zuletzt geändert von Dr. Arca am 17.03.2011 14:41, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zuflucht (Weißer Berg 1)
BeitragVerfasst: 11.06.2011 16:27 
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Wohnort: Münster
halli hallo,

"Die Zuflucht" war mein erstes Abenteuer als Spieler bei DSA, insofern etwas besonderes... die anderen Spieler kannten sich zum Glück schon besser aus ;)

Zu allererst muss zugegeben werden, dass unsere Gruppe wohl denkbar schlecht zusammengewürfelt war für das Abenteuer, mit drei Magiern (Illusionist, Metamagier und Schiffsmagier) und einem Golgariten (meiner Wenigkeit). Tatsächlich war es dann für diese Gruppe auch dann das erste Abenteuer gewesen. Die Probleme fingen an mit der Frage, was in aller Zwölfgötter Namen die einzelnen Leute da zu suchen hatten. Was von uns einfach mit einigen unglaubwürdigen "Zufällen" und vieeel Rollenspiel gelöst wurde.
Das weitaus größere Problem war, dass das Abenteuer es wohl nicht vorsieht, dass ein haufen körperlicher Nieten es zu lösen versucht. Schließlich war der Puniner Metamagier Stubenhocker, der Illusionist schlichtweg fettleibig, der Schiffsmagier halt nur ein eben solcher und der Golgarit hat definitiv auch nicht mit dem gerechnet, was auf ihn zukam... Daraus resultierte dann der Nachteil, dass alles, vor allem die Hetzjagt der Orks, unheimlich unrealistisch rüberkam.
Zwischenfazit: das Abenteuer ist nicht für jede Gruppe gut spielbar.

Trotzdem kann ich anmerken, dass unsere Gruppe übermäßig viel Spaß bei der Sache hatte, vieles durch Rollenspiel zu lösen. Sehr lustig war z.B. die Nebenqueste: Wir hatten den "Drachenhort" gefunden, oben auf einem Baum, und drin lag der Magierstab des Metamagiers. Und keiner von uns konnte klettern, abgesehen von den leidlichen Fähigkeiten des Golgariten. ...Hatte ich bereits erwähnt, dass dieser Höhenangst hatte? Diese schlug aber lustiger Weise erst wirklich zu, als der Borongeweihte oben auf dem Baum saß. Und nicht wieder runter kam. Um nicht in Panik auszubrechen, hat er sich dann mittels mehrerer Harmoniesegen selbst "betäubt". Und mit seinem gesteigertem Grad der Entrückung hatte er dann eine "göttliche Eingebung":
Bäume - sind - scheiße!

Abgesehen von dieser etwas peinlichen Erfahrung war das ganze Abenteuer sehr Stimmungsvoll. Besonders bei der Jagd kam gut rüber, wie dicht man unseren Köpfen auf den Fersen ist, und wie knapp wir entkommen sind. Was vielleicht auch daran liegt, dass wir eigentlich gar nicht hätten entkommen können... xD

Die Figuren waren ebenfalls gut dargestellt; die Gauklerfamilie war am prägensten, und seit dieser Begegnung immer wieder Aufhänger in unseren Abenteuern.

Viel mehr kann ich als Spieler nicht mehr hinzufügen, außer, dass das Abenteuer an sich eine große Fülle an Möglichkeiten bietet. Es hat viel Spaß gemacht, und war für mich ein guter Einstieg in die DSA-Welt. 4 Punkte!

_________________
Spieler:"Ich fluche." Meister: "Nichts passiert."


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zuflucht (Weißer Berg 1)
BeitragVerfasst: 02.09.2011 09:08 
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Registriert: 01.01.2011 11:58
Hallo zusammen,

ich würde das Abenteuer für eine Einsteiger-Runde gerne räumlich verlegen, ins Mittelreich und vermutlich in die Reichsforst-Gegend. Hat jemand Erfahrungen mit so einem Versuch gemacht? Gibt es da größere Probleme? Wendelmir ist dann sicher maximal ein Herzogssohn, aber sind ansonsten größere Veränderungen nötig?

Dass Andergast etwas rückständiger als das Mittelreich ist und in dem Abenteuer so beschreiben wird, dürfte kein Problem sein. Es handelt sich hauptsächlich um Anfänger-Spieler, denen das nicht auffallen dürfte.

Besten Dank für alle Tipps!


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