A99 Wie Wasser im Sand

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Wie hat dir

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Gut (4 Sterne)
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Zufriedenstellend (3 Sterne)
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29%
 
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Namaris
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A99 Wie Wasser im Sand

Ungelesener Beitrag von Namaris » 10.09.2008 13:08

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des im Juli 2000 erschienenen DSA3 Abenteuers A99 "Wie Wasser im Sand" von Hanno Homann bestimmt.
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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

Wie hat dir das Abenteuer "Wie Wasser im Sand" gefallen?
  • sehr gut (5 Sterne)
  • gut (4 Sterne)
  • zufriedenstellend (3 Sterne)
  • geht grad so (2 Sterne)
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Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 13.10.2013 11:27, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bildlink + Link auf Wiki korrigiert

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Re: A99 Wie Wasser im Sand

Ungelesener Beitrag von Thallion » 16.12.2009 10:12

Dieses Solo-Abenteuer ist eigentlich gar kein Abenteuer, sondern eine unspektakuläre, kleine Geschichte in der 2. Person Singular.

In über 95% der Abschnitte gibt es keine Entscheidungen zu fällen, sondern man liest sich von Abschnitten mit nur einem einzigen Verweis zum Nächsten.

Der Autor hätte sich quasi sparen können, seine Geschichte in einzeln, verstreute Abschnitte zu unterteilen und diese direkt hintereinander wegschreiben können. Das wäre zumindest bequemer zu lesen gewesen.

1 Punkt von mir.
Zuletzt geändert von Thallion am 16.12.2009 10:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: A99 Wie Wasser im Sand

Ungelesener Beitrag von Mysticus » 17.12.2009 13:14

Na komm, es gibt ein Kamel und 300 AP - ist doch auch mal was. Wer braucht da schon noch ein Abenteuer. Ich steigere jetzt erstmal...

rillenmanni
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Re: A99 Wie Wasser im Sand

Ungelesener Beitrag von rillenmanni » 30.12.2009 10:34

Dass es am Schluss ausgerechnet ein Kamel gibt, ist mE das einzig wirklich Gute am Abenteuer; da musste ich doch glatt lächeln.

Dieses Abenteuer hätte von der Endredaktion eigtl einkassiert werden müssen.

Den ersten Teil in der Stadt kann man komplett streichen, und statt dessen angepasste/erweiterte Vorgeschichte darbieten: Interessant wird es erst mit dem Aufbruch in die Wüste.

Da viele Abschnitte sowieso nur direkt zum jeweils nächsten überleiten, kann man viele dieser Miniabschnitte zusammenlegen. Das verringerte den Eindruck, ohnehin nichts tun zu können.

Man hüte sich vor Proben! Der Autor vertrat anscheinend die Auffassung "Wenn Du wirklich Deine Fähigkeiten einsetzen willst, dann tue dies in Herrgottsnamen, ich bin ja nicht so. ... Aber ich werde ohnehin alles so zurecht biegen, dass alles nach meinem Plan verläuft." Heißt: Gelungene Proben gereichen mitunter zum Nachteil. Wer in Passivität verfällt, hat oft weniger Scherereien und gelangt direkt zum Ergebnisabschnitt statt sich erst noch auf Umwegen just dorthin prügeln zu müssen.
In der Wüste: Ich hätte mir ein System gewünscht, eine systematische Überlegung, wie ausgerechnet eine Reise durch die Wüste darstellbar sei. Tatsächlich gibt es gerade mal einen typischen Konflikt (Sandsturm), der ungeachtet der eigenen Möglichkeiten und Aktionen zu genau einem Ergebnisabschnitt führt.

Zurück in der Zivilisation (Unau): Viel zu statisch. Auch hier: Kein System. (Ein Ansatz zu finden beim Befragen der Gäste: Beim zweiten Mal will man nicht mehr mit einem reden (143).) Die Leute interagieren nicht und sitzen alle in ihren Kämmerlein. Und sie reagieren auch höchst merkwürdig (Wache auf Dach), um nur ja den Ausgang der Geschichte nicht zu gefährden.

Ich habe 1,4 Punkte vergeben, also einen.

rillenmanni
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Re: A99 Wie Wasser im Sand

Ungelesener Beitrag von rillenmanni » 30.12.2009 12:01

Ui, nach meiner heutigen Bewertung (1 Punkt) hat dem Abenteuer jemand 5 Punkte gegeben. Ich weiß ja und finde gut, dass wir keine Kommentierungspflicht haben; jedoch liest sich diese unkommentierte Ausnahmebewertung im gegebenen Kontext für mich wie bloßes Spaltertum. Gerade bei einer komplett gegenläufigen Bewertung ist ein Kommentar doch noch viel interessanter.
Zuletzt geändert von rillenmanni am 30.12.2009 12:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Shave-It
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Re: A99 Wie Wasser im Sand

Ungelesener Beitrag von Shave-It » 27.02.2010 22:54

Kurz vorweg: Habe das Abenteuer schon eine ganze Weile nicht angerührt, jedoch schön öfter gespielt! :rolleyes:

Hm, wie fange ich an? Habe es zu seiner Zeit mit meinem ersten Helden gespielt, der passender Weise ein Novadi ist. :) Somit gibt es für mich keinen Grund hier nur 1 Punkt zu vergeben, sondern 4! Dieses liegt wahrscheinlich auch daran, dass es für mich mit oben genannten Helden eine Reise in die Heimat war. Fand's schon stimmig und war als Anfänger schon ein wenig stolz auf den "verdienten" Beinamen "al Assasyn Sheij"! :wink:

P.S.: Werde es mir die Tage nochmal anschauen, um zu sehen, ob ich auch als mittlerweile "Alter Soloabenteuer-Hase" diesen Standpunkt unter eurer Wertung noch aufrecht halten kann. :P

Lorcha
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Re: A99 Wie Wasser im Sand

Ungelesener Beitrag von Lorcha » 27.02.2013 01:34

Ich wollte mich unbefangen an das Abenteuer machen, aber ich komme zu den selben Ergebnissen wie alle anderen hier:

Es gibt kaum vernünftige Aufgaben, kaum Talentproben (erst recht keine sinnvollen) und die Geschichte ist quasi ausschließlich für mittelreichische Streuner oder ähnliches geeignet. Die Geschichte ist klassisch und wenig einfallsreich - allerdings gefällt mir die allgemeine Stimmung im Tulamidenraum sehr gut. Als Gruppenabenteuer mit viel Gestaltungsraum hätte aus der Idee glatt was schönes werden können - in dem knappen Rahmen konnte nicht viel draus werden.

Schließlich sind die Abschnitte teilweise unlogisch aufgebaut, ungleich verteilt und es wirkt wenig bemüht, somit kann man leider nur einen Punkt geben

lydian
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Re: A99 Wie Wasser im Sand

Ungelesener Beitrag von lydian » 08.04.2015 17:32

Als Soloabenteuer leider völlig misslungen.
Egal wie der Held sich entscheidet, über höchstens einen kleinen Umweg landet er bei dem selben Abschnitt wie wenn er sich anders entschieden hätte und weiter geht es. Dabei ist völlig unerheblich ob Proben geschafft werden oder nicht. Auch scheint es niemanden zu scheren ob man Hunde, Wächter oder den Bösewicht selbst bekämpft während man sich durch das Haus des Letzteren bewegt um die Gefangene zu befreien. Ebenso macht es keinen Unterschied ob man einen überwundenen Gegner laufen lässt, erschlägt, gut oder schlecht fesselt, einen Abschnitt später gelangt man zu der selben Nummer. Alle Optionen die man auf der Flucht wählen kann führen zum Erfolg, im Zweifelsfall wird man mit dem fliegenden Teppich abgeholt.
Die einzigen wirklichen Entscheidungen die man treffen konnte waren:
Freiwillig im Kerker bleiben.
Im Sandsturm mit viel Fleiß die (offensichtlich) falschen Optionen wählen.
Sich weigern den Auftrag die Tochter zu befreien anzunehmen.
Und man konnte in den Kämpfen natürlich sterben.

Dass die eigenen Entscheidungen keinen Einfluss hatten, war lediglich in der Hinsicht weniger tragisch, als das man ohnehin nur bei 125 von 328 Abschnitten eine Wahl hatte (dabei sind „Wenn sie sterben gehen Sie zu“ mitgezählt!), die übrigen 203 schickten einen ohne Auswahlmöglichkeit einfach weiter.
Im Wesentlich hat man also eine Geschichte gelesen, bei der man manchmal entscheiden konnte ob der Protagonist links oder rechts herum zum Ziel gelangt. Und diese Geschichte war weder originell noch spannend, das tulamidische Flair war so lala.
Einziger Pluspunkt, es gab keine plötzlichen oder unfairen Heldentode.

Narvion
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Kurzgeschichte...

Ungelesener Beitrag von Narvion » 11.04.2015 23:16

Das Abenteuer an sich ist zwar nichts neues aber immerhin in weiten Teilen ganz stimmungsvoll beschrieben. Es gibt allerdings nur einen Handlungsstrang, bei den wenigen Möglichkeiten den zu verlassen endet das Abenteuer. Qualifiziert sich eher als Kurzgeschichte die schwerer zu lesen ist weil sie jemand (häufig vollkommen sinnlos) in kurze Abschnitte zerteilt und durchgemischt hat.

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