A145.1 Saat der Hoffnung (Auf Elfenpfaden)

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Robak
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A145.1 Saat der Hoffnung (Auf Elfenpfaden)

Ungelesener Beitrag von Robak » 05.05.2008 11:46

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion der Inhalte des Abenteuers A145.1 Saat der Hoffnung von Michael Masberg vorgesehen, das 2006 im Band A145 "Auf Elfenpfaden" erschienen ist.

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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Abenteuers vorgesehen.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!
Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du möchtest dann abstimmen.

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Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 24.01.2014 18:17, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bildlink + Link auf Wiki korrigiert

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Carragen
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Re: A145.1 Saat der Hoffnung (Auf Elfenpfaden)

Ungelesener Beitrag von Carragen » 02.07.2010 18:11

‚Saat der Hoffnung’ ist eigentlich ein gutes Einsteigerabenteuer, welches einen kurzen, aber spannenden Plot bietet und dabei noch eine schöne Gruppenzusammenführung zwischen menschlichen und elfischen Helden beinhaltet. Leider birgt es dabei aber einige Fehler.
Einmal sind dies die recht einseitigen Anforderungen an die Helden. Wo der Elfenheld aufgrund seiner Besonderheit und seiner Aufgabe wohl genügend Spielzeit bekommt und auch kämpferische Helden sowie Zauberer ihre Fähigkeiten ausspielen können, werden andere Fähigkeiten nicht angespielt. Da sollte man als Spielleiter etwas an Vorbereitungsarbeit reinstecken, um allen Helden Einsatzmöglichkeiten zu bieten. Das Abenteuer selbst bietet als Herausforderungen im Wesentlichen nur drei große Kämpfe.
Etwas breiter hätte man die Einführung des Elfen aufziehen können, scheinen mir die Vorraussetzungen etwas zu speziell zu sein, um auf genügend Heldenelfen zu passen. Vor allem hätte hier auf die Professionen eines Elfen eingegangen werden müssen, um eine Begründung auf den Fähigkeiten des Helden zu liefern. Auch wäre ein grauer Kasten für Anpassungen auf die anderen Elfenvölker nützlich gewesen, denn eigentlich kann man eine ähnliche Geschichte (dämonische Bedrohung auf menschliche Siedlung, diese Bitten Elfen um Hilfe) auch in anderen Gebieten aufziehen. Furchtbar fand ich hier auch, dass schon bei dem elfischen Einsteigerhelden in den Vorlesetexten diese schreckliche Arroganz gefördert wird, die einen Elfen in der Gruppe oft als Hassobjekt aufbaut. Es zieht sich auch durch das Abenteuer, dass die elfische Rasse immer wieder als Überlegen dargestellt wird. Das hätte nicht sein müssen.
Das größte Problem des Abenteuers kommt dann aber in dem Menschendorf. Denn nachdem die Heldengruppe von dem Problem gehört hat, werden sich meiner Einschätzung nach 80% der Gruppen direkt in den Wald aufmachen, um das Übel mit Schwert und Stab zu vernichten. Ich glaube auch nicht, dass der Angriff der Tiere die Helden dann über Stunden aufhalten wird, wenn dieser Angriff sie nicht gleich so sehr schwächt, dass sie die folgenden Angriffe dann nicht mehr überleben wird.
Besser wäre es gewesen, wenn sich die Helden verbarrikadieren müssen, da die tierische Übermacht zu groß ist, und von da aus den Ursprung des Angriffs entdecken. Dann könnten sie aktiv einen Ausfall führen und sich zum Elf durchzuschlagen, um diesen dann am spielen zu hindern.
Als nächstes würde ich auf die Setzung verzichten, dass die Wurzeln bei Sonnenlicht Schaden bekommen, so dass der Angriff direkt einsetzen kann, nachdem der Baum das Blut der Tiere getrunken hat. Die Angriffe kosten den Baum ja so schon einiges an Kraft, so dass der Spielleiter die Angriffe enden lassen kann, wenn die Helden es irgendwann schaffen, dass der Daimonoid keine Opfer mehr bekommt.
Auch das Finale hätte durch zwei bis drei alternative Angriffsformen des Dämonenbaumes deutlich abwechslungsreicher gestaltet werden können. Da sollte sich der Spielleiter an den Eigenschaften eines Arkhobal oder Tuur-Amash orientieren.
Zuletzt fehlte mir dann der zwingende Grund, warum ein elfischer Held bei der Gruppe bleiben sollte. Nur weil er einmal mit Menschen zusammen gearbeitet hat, nur einmal in einem Menschdorf war, wird er doch nicht in die Welt hinaus ziehen. Da hätte man mehr Einflüsse bieten sollen und Ansatzpunkte liefern.

Ich vergebe hier 3 Punkte.

ladidadi
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Re: A145.1 Saat der Hoffnung (Auf Elfenpfaden)

Ungelesener Beitrag von ladidadi » 30.09.2011 14:01

Ich habe das Abenteuer kürzlich geleitet und schließe mich eigentlich 100%ig an Carragens Kritik an:

+ Gerade für DSA-/Rollenspiel-Anfänger, die gerne eine Elfe spielen wollen, aber sich unsicher bei der Ausarbeitung des Hintergrundes fühlen, ist das Abenteuer eine schöner Einstieg.
+ Die Meisterpersonen sind interessant und liebevoll.


- Es ist eher ein Szenario als ein vollwertiges Abenteuer. Viel Platz geht für die Hintergründe des Elfenhelden drauf. Ich hatte (gefühlt) viele Hintergrundtexte zu lesen und wenig daraus resultierende Spielzeit.
- Trotz des sehr simplen Aufbaus (2-3 Kämpfe in Folge) ist das Abenteuer nicht flexibel genug, um auf Handlungen der Spieler einzugehen, die vom Zeitplan abweichen. Man wird also improvisieren müssen. Hier wäre mehr Handlungsfreiheit deutlich besser gewesen.


Ich vergebe wegen der Mängel auch nur 3 Punkte. Für jemanden, der sich den Kopf zerbricht, wie er einen Auelfischen Helden in seine Gruppe integriert, ist das Szenario aber sehr empfehlenswert.
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Yali ben Yussuf
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Re: A145.1 Saat der Hoffnung (Auf Elfenpfaden)

Ungelesener Beitrag von Yali ben Yussuf » 13.11.2016 11:43

Der Eine zum Gruße!

Wir haben das AB auch ohne elfischen Helden gespielt, was dem Spaß aber keinen Abbruch tat.

Klar, es handelt sich um eine kleine, lineare Geschichte, was ich allerdings mal wieder ganz erfrischend fand.

Ein großer Reiz lag bei uns in der Verständigung mit den Elfen, die es für die Helden nicht ganz leicht gemacht hat, durchzusteigen. Außerdem sind so die Verhandlungen mit dem "bösen" Elfen sehr interessant geworden, feinstes Rollenspiel unserer Gruppe, die sehr unterschiedlicher Meinung war. Den finalen Kampf hab ich dann auch sehr anspruchsvoll gestaltet, damir in letzter Sekunde das Ritual zur Rettung vollendet wurde.

Ich hätte mir noch mehr Informationen über den Wald gewünscht, da dieser naturgemäß von den Helden sehr genau untersucht wurde.

Insgesamt gibt es 4 Punkte.

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