A147.3 Wohin der Schatten fällt

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Wie hat dir das Abenteuer

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Robak
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A147.3 Wohin der Schatten fällt

Ungelesener Beitrag von Robak » 21.04.2008 13:40

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion der Inhalte des Abenteuers A147.3 Wohin der Schatten fällt von Kathrin Lieb vorgesehen, das 2006 im Band A 147 "Ehrenhändel" erschienen ist.

Bild

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Abenteuers vorgesehen.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!
Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du möchtest dann abstimmen.

Wie hat dir das Abenteuer "Wohin der Schatten fällt" gefallen?
  • sehr gut (5 Sterne)
  • gut (4 Sterne)
  • zufriedenstellend (3 Sterne)
  • geht grad so (2 Sterne)
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PS: Hier gelangst du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.
Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 11.05.2014 19:45, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Bildlink + Link auf Wiki korrigiert

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JR
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Ungelesener Beitrag von JR » 25.04.2008 20:06

Ok, ich kenne das Abenteuer gar nicht. Für die, die es zumindest gelesen haben: Worum geht es? Was sind die "selling points"?

Marius Seebach
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Ungelesener Beitrag von Marius Seebach » 27.04.2008 16:06

Ich habe es diese Woche fertig gemeistert. Es ist eine recht klassische Schatzsuche durch Gareth.

Pro: Die Spieler besuchen sehr unterschiedliche Gegenden in Gareth (Kanalisation, Aschegrund, Südquartier, Alt Gareth)

Kontra: Der Auftrag "Befreie Person X aus den Händen der Almadaner" kommt doppelt vor.

Grüße
Marius

rillenmanni
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Ungelesener Beitrag von rillenmanni » 27.04.2008 18:45

Kontra: Der Auftrag "Befreie Person X aus den Händen der Almadaner" kommt doppelt vor.
Worin liegt da der Schwachpunkt? Das ist mW totale Absicht und soll ein Feature sein.

Marius Seebach
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Ungelesener Beitrag von Marius Seebach » 27.04.2008 19:21

Ich finde Wiederholungen innerhalb desselben Abenteuers schwach gelöst. Wenn es ein Feature sein soll, dann wäre ich richtig darauf herum geritten und hätte ein Comedy-Abenteuer daraus gemacht, siehe "Und ewig grüßt das Murmeltiert". Dafür finde ich eine Wiederholung aber zu wenig und die Almadaner für viel zu gefährlich um es als Comedy anzusehen.

Und weswegen soll es ein Feature sein?

rillenmanni
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Ungelesener Beitrag von rillenmanni » 28.04.2008 22:19

Ich finde Wiederholungen innerhalb desselben Abenteuers schwach gelöst. Wenn es ein Feature sein soll, dann wäre ich richtig darauf herum geritten und hätte ein Comedy-Abenteuer daraus gemacht, siehe "Und ewig grüßt das Murmeltiert". Dafür finde ich eine Wiederholung aber zu wenig und die Almadaner für viel zu gefährlich um es als Comedy anzusehen.

Und weswegen soll es ein Feature sein?
Das mit der Komödie ist allerdings nur eine mögliche Variante, mitnichten die einzige Option. Wiederholungen taugen doch für mehr als für Endlosschleifen.
"Schwach gelöst" impliziert die Annahme, daß die Autorin vor einem dramaturgischen Problem (Herausforderungen) gestanden und als Lösung nur die Wiederholung - zweimal muß jemand bei den Almadanern herausgeboxt werden - als Möglichkeit gesehen hätte: "Es ging eben nicht besser", was dann eher in Richtung Notlösung denn Feature gegangen wäre. Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil wurde das Element ja ganz bewußt gewählt. Die Helden fahren den Almadanern einmal ins Gemächt, ein zweites Mal, und im Gegenzug bekommen sie von den Almadanern im Finale beinahe die Eier abgeschnitten. Die Almadaner kristallisieren sich ganz klar als die Antagonisten hervor. Wenn man das als Spielleiter entsprechend verpackt, dann liegt hier eine dramatische Zuspitzung vor, und bei den Spielern bleibt ein wunderliches Gefühl der Wiederholung komplett aus ("Hm? Schon wieder bei den Almadanern?"). Gerade weil das Element "Befreie X" zweimal vorkommt, benötigt es mE ein einziges Zielobjekt, die Almadaner. Eine Aufteilung wäre eher dröge gewesen.
Pro: Die Spieler besuchen sehr unterschiedliche Gegenden in Gareth
Hier sieht man einmal mehr, wie unterschiedlich Geschmäcker doch sein können. :lol: Denn gerade dieser Punkt hätte mE nicht sein müssen. Ein bißchen weniger von diesem Element hätte Platz geschaffen, um die Kernelemente besser herauszuarbeiten. Ich sehe diesen Punkt also eher negativ.

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JR
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Ungelesener Beitrag von JR » 18.05.2008 18:16

rillenmanni hat geschrieben:
Pro: Die Spieler besuchen sehr unterschiedliche Gegenden in Gareth
Hier sieht man einmal mehr, wie unterschiedlich Geschmäcker doch sein können. :lol: Denn gerade dieser Punkt hätte mE nicht sein müssen. Ein bißchen weniger von diesem Element hätte Platz geschaffen, um die Kernelemente besser herauszuarbeiten. Ich sehe diesen Punkt also eher negativ.
Nachdem ich das Abenteuer durchgelesen habe, möchte ich dem rillenmanni zustimmen; es wirkt ein wenig wie eine Sightseeing-Tour, bei der die Autorin die Vorgabe hatte, möglichst viele Elemente Gareths zu präsentieren. Das wirkt auf mich etwas überfrachtet. Dabei sind in dem Abenteuer wirklich schöne Ansätze, gerade die Suche nach der Statue ist vorblildich - sie ist sehr flexibel und bietet dem Meister alle Hilfsmittel.

Ein letztes Problem habe ich mit dem Einstieg: Welche Gruppe würde denn einen schwer drogensüchtigen Mann mit Unterweltproblemen suchen, um ihm ein Kind anzuvertrauen?

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Luzifel
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Ungelesener Beitrag von Luzifel » 27.10.2008 10:25

Von mir gibt es solide 3 Punkte. Habe das Abenteuer jetzt schon 1mal gespielt und 1mal geleitet und es entfaltet doch bizarre Logik-Schwächen:

Meisterinformation zu "ausführliche Kritik": Laut Abenteuer haben beispielsweise die Almadaner den Gelehrten schon seit mehreren Tagen in ihrer Gewalt und er soll das Amulett übersetzen, dessen zweite Hälfte er nicht beackern kann weil sie auf seinem Schreibtisch zu Haus liegt. Die Almadaner schaffen es aber nicht mal in der Bude einzusteigen und das Ding mitgehen zu lassen obwohl sie den Helden gleich einen Einbrecher auf den Hals hetzen. Naja.. Abgesehen davon war das Gareth-Sightseeing nach der Entführung des Zwergen durch den Gargylen nicht so prall weil es so vollkommen aufgesetzt gewirkt hat. Das der Tsa-Priester den Zwerg befreit hat, fand ich allerdings cool weil kompetente NSCs etwas sind, dass ich sehr mag ^^

Meisterinformation zu "Was bei uns geschah": Meine Helden haben übrigens den Großteil des Plots übersprungen indem sie sich mit den Almadanern in kontrollierter Umgebung (Phex-Tempel) getroffen haben und ihnen ein Angebot gemacht haben, dass diese nicht ablehnen konnten ;) Sie haben ihnen gesagt, dass sie die olle Scheibe und den Schatz haben können und die Helden wollen dafür nur den nach der Schatzsuche nutzlosen Gelehrten haben. Die Almadaner haben dem zugestimmt und schon war der Plot gelöst und alle hatten ihren Spaß.. Danach haben die Helden den Gelehrten (den alle nicht leiden konnten weil er als Junky und letzter Verwandter auf das Mädchen das sie mochten aufpassen sollte) zu den Noioniten zum Entzug gesteckt und da wird er auch erst rauskommen wenn er clean ist ^^
Das Mädchen ist als Schreiberlehrling im garethischen Handelshaus der Familie von einem der Helden untergekommen - Happy End.




PS: Ich hatte den Zwergenkundler bereits am Anfang vom Zwergenabenteuer "Berge aus Gold" eingebaut, so dass die Helden den tatsächlich wieder erkannt haben, was unglaublich lustig war als ihnen dann ein Licht aufging nachdem sie den kompletten Namen hatten ^^

Anyamir
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Re: A147.3 Wohin der Schatten fällt

Ungelesener Beitrag von Anyamir » 05.10.2009 15:55

„Wohin der Schatten fällt“ führt ein in die Vielschichtigkeit Gareths mit seinen verschiedenen Subkulturen ((die eher uninspirierten) Verbrecherbanden, Abgestürzte, Tiefenzwerge, Gargylen...). Es bietet viele Anknüpfungspunkte für weitere Abenteuer in der Metropole und weiß auch sonst durch Querverweise und sorgfältige Ausarbeitung zu gefallen (die angesprochenen Logikschwächen sind allerdings wirklich etwas ärgerlich, lassen sich aber sicher irgendwie verschleiern oder umgehen). Die Motivation für die Helden kann funktionieren (am Anfang ein tragisches Schicksal, abgelöst durch die schiere Gier), der Einstieg ist aber etwas riskant (statt den verschollenen Onkel eines plötzlichen Waisen zu suchen, geben manche gestresste Helden das Kind vielleicht eher in einem Waisenhaus ab oder finden eine andere Lösung). Der Plot ist insgesamt nicht spektakulär (eine teilweise klassische Schnitzeljagd), aber dennoch atmosphärisch dicht.

Neben einigen schönen Sequenzen – z. B. die Konfrontation mit den Tiefenzwergen oder die finale Schatzsuche mit Indy-Flair – gibt es auch solche, die mir nicht so gefallen: In einige Szenen stolpern die Helden genau zum richtigen Zeitpunkt hinein, was mir zu konstruiert erscheint. Etwa bei der Befreiung des entführten Tiefenzwergs durch den Tsageweihten (den man komplett streichen und seine Rolle den Helden geben könnte – man müsste nur dafür sorgen, dass die Helden den wegfliegenden Gargylen verfolgen können (im AB ist das eh ungünstig gelöst)). Auch müsste das unterirdische Gareth noch besser ausgearbeitet werden (da hoffe ich auf den entsprechenden blauen Band).

Gareth-Liebhaber können neue Facetten der Metropole entdecken. Wer zudem Spaß am Aufdecken stilvoll ersonnener vergangener Ereignisse, an kreativen Rätseln oder an Unterweltverwicklungen hat, der kann das Abenteuer durchaus anspielen. Insgesamt ist es mir noch vier Punkte wert.

Edit: Rechtschreibung
Zuletzt geändert von Anyamir am 12.10.2009 13:37, insgesamt 1-mal geändert.

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najjm
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Re: A147.3 Wohin der Schatten fällt

Ungelesener Beitrag von najjm » 01.11.2010 23:50

Zu den Wiederholungen muss ich sagen das ich es nicht als Fehler ansehe wenn man zweimal jemanden von den Almadanern retten muss. Wie schon erwähnt zeichnet sich so ab das die Almadaner Dreck am Stecken haben. Das doppelte Vorkommen der Gargylen fand ich schon schlimmer, weil sie für den Plot unwichtig sind.

Den Einstieg fand ich toll, weil man in etwas Grosses reinstolpert. Allerdings hat dieses AB ein Problem welches viele Detektivabenteuer und "Schnitzeljagden" oft haben: Das finden der Puzzleteile ist noch spannend und lustig, das Puzzle zusammenzufügen eher weniger.

Alles in allem gab es gute Szenen aber gesamthaft nicht Überragendes; 3 Punkte
"They won all the battles, but we had all the good songs"

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ore
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Re: A147.3 Wohin der Schatten fällt

Ungelesener Beitrag von ore » 02.11.2010 08:51

Mir und meinen Spieler hat es sehr gut gefallen (wobei ich die Gargyle die den Tiefzwerg entführten rausließ, auch bei mir hat der Tsageweihte den Kleinen schlicht befreit)

Persönlich fände ich das Abenteuer aber für Heldengruppen mit 2000+ AP etwas demotiviert, ich hab die Gegner runtergestuft, weniger daraus gemacht und mit meinen Einsteiger-Helden gespielt.

Ich fand es sehr gelungen und bis auf kleine Anpassungen auf die Gruppe auch sehr angenehm zu meistern
Ares sagt: Schelme sind Sportwagen mit 500 PS, die nur im ersten Gang gefahren werden dürfen.

Rahul
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Re: A147.3 Wohin der Schatten fällt

Ungelesener Beitrag von Rahul » 31.07.2011 23:15

Seid gegrüßt ihr Waisenmädchenhelfer,

ich fand das Abenteuer ganz nett. Die Almadaner waren bei uns echt kompetent. Wir hatten ganz schönen Bammel. Den Sinn der Gargyle habe ich allerdings nicht eingesehen. Bei uns haben die nur auf dem Dachboden gehockt und aufs Haus aufgepasst.

Was gar nicht ging war der "Schatz". Steht in dem Abenteuer wirklich, dass die vielen Goldstücke dann im Endeffekt nur 100 Dukaten wert sind? Wir haben immerhin so 1500 Münzen gefunden... :???:

Ist dies das DSA wo die "Helden" absichtlich klein gehalten werden sollen und man ihnen ja nichts zukommen lässt, sonst könnten sie ja sich noch einen SO-adequaten Lebenstil oder ähnliches wirklich Powergaming-haftes leisten. Das fand ich einfach nur Bescheiden :(

Die Preisrelationen bei DSA (7 Dukaten für ein Wagenrad und 100 Dukaten für einen Schatz, der noch durch 4 geteilt wird) sind schon merkwürdig. Vielleicht sollten wir in den Gebrauchtkarrenhandel einsteigen oder lieber nach alten aber noch guten Wagenrädern suchen :wink:

rillenmanni
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Re: A147.3 Wohin der Schatten fällt

Ungelesener Beitrag von rillenmanni » 31.07.2011 23:37

Tut mir leid, Rahul, aber hier seid ihr ganz klar von eurem Spielleiter gegängelt worden! Der Schatz ist 1500 Dukaten wert. Im Abenteuer findet sich lediglich die Angabe, dass der tatsächliche Wert dem Spielleiter überlassen bleibt. Schon allein, dass ich der Autorin beratend zur Seite stehen durfte, hat sichergestellt, dass der Schatz nicht nur Kokolores ist. (Er hätte natürlich gern noch größer sein können.)
Also:
1. Rasch die Wertung wieder um ein Sternchen nach oben korrigieren!
2. Den Spielleiter fragen, ob er ein Diplom im Kleinhalten hat!
3. Bei nächster Gelegenheit als Spielleiter gezielt den SC desjenigen, der in diesem Abenteuer der SL war, absichtlich kleinhalten. Bis einer weint! :lol:

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ore
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Re: A147.3 Wohin der Schatten fällt

Ungelesener Beitrag von ore » 01.08.2011 01:04

Da muss ich rillenmanni recht geben. Wobei ich den Schatz nach oben korrigiert habe: 1500 pro Person. Hat aber längst nicht solange gehalten wie man denkt, sie haben es mit vollen Händen rausgeworfen ("Was, das Kleid kann ich für 200 Dukaten auch aus Elfenbausch bekommen? Keine Ahnung was das ist, aber gekauft!")
Ares sagt: Schelme sind Sportwagen mit 500 PS, die nur im ersten Gang gefahren werden dürfen.

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Re: A147.3 Wohin der Schatten fällt

Ungelesener Beitrag von Rahul » 02.08.2011 11:02

Danke für die Ausführungen,

am Freitag sehe ich unseren SL wieder, werde ihn dann mal konfrontieren :wink:

Wir spielen gerade noch mit ihm weiter, ich darf also nicht zu hart sein...


TschÖ

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Re:

Ungelesener Beitrag von loncaros » 08.08.2011 23:26

JR hat geschrieben:
Ein letztes Problem habe ich mit dem Einstieg: Welche Gruppe würde denn einen schwer drogensüchtigen Mann mit Unterweltproblemen suchen, um ihm ein Kind anzuvertrauen?
Lösung des Abenteuers für high-SO Helden von ausgesprochen praiosgefälligem Charakter

1. Herausfinden dass Onkel ein Dopefiend / Junkie ist
2. Kind im Tempel zusammen mit großzügiger Spende abgeben
3. Abenteuer fertig

Der Einstieg erfordert schon sehr viel Neugierde der Helden bzw "wir müssen das tun, das gehört zum Abenteuer"-Attitüde der Spieler, denn wen interessiert schon ein Penner von zehntausenden in Gareth?

Einfach das dämliche Mibelrohr weglassen, das wurde auch nur für eine absolut hanebüchene Erklärung benötigt warum die Almadaner überhaupt erst auf ihn gekommen sind, dann ist der verschollene Onkel sehr viel interessanter. Man braucht es nachher sowieso nur um den Helden Gold aus der Tasche zu ziehen.

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Doc Sternau
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Re: A147.3 Wohin der Schatten fällt

Ungelesener Beitrag von Doc Sternau » 09.08.2011 07:02

Dir ist klar, dass du auf ein 3 Jahre altes Post geantwortet hast? :lol:

loncaros
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Re: A147.3 Wohin der Schatten fällt

Ungelesener Beitrag von loncaros » 09.08.2011 21:44

Doc Sternau hat geschrieben:Dir ist klar, dass du auf ein 3 Jahre altes Post geantwortet hast? :lol:
Dir ist auch klar, dass es nur einen Thread pro Abenteuer in diesem Forum geben soll?

Benjen
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Re: A147.3 Wohin der Schatten fällt

Ungelesener Beitrag von Benjen » 03.10.2011 12:06

Wir haben das Abenteuer in zwei Sitzungen von jeweils sechs Stunden gespielt, und meine Spieler hatten auch durchaus ihren Spaß. Allerdings musste ich als Meister vorher auch einige gründliche Änderungen vornehmen. Die Kritikpunkte am Abenteuer sind die, die hier auch vorher schon erwähnt wurden:

1. Die Motivation der Helden funktioniert fast nur über die Spieler-Ebene: Wir wissen, dass da irgendwo ein Abenteuer lauert, also machen wir mal mit. Ansonsten wäre es für die Spieler wirklich sinnvoller, eine Einigung mit den Almadanern zu finden, Folmian zur Entgiftung abzugeben und nicht dem sehr ungefähren Versprechen eines Schatzes nachzujagen. Ich habe das so geändert, dass Selinde Folmians Tocher ist, die während des JdF kinderlandverschickt wurde. Das Amulett hat Folmian ihr als Andenken gegeben (weil er es schon länger hat und zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, was sich dahinter verbirgt), und so kollidieren die Helden (die als Eskorte für Selinde angeheuert wurden) sehr schnell mit einem Schlägertrupp der Almadaner.
2. Der Plot hat mehrere Logiklücken, durch die man einen Donnersturm mit Campingaufbau steuern kann. Erstens treffen die Helden mehrere Male genau im richtigen Moment irgendwo ein, das stört mich immer sehr weil es die Illusion einer Welt zerstört, die auch unabhängig vom Spiel existiert. Zweitens macht es wirklich keinen Sinn, dass das Amulett offenbar seit mehreren Wochen unberührt bei Folmian zuhause liegt, bis die Helden kommen. Und drittens wird im Finale nicht wirklich klar, wie die Almadaner den Helden auf die Schliche gekommen sind.

Das Abenteuer hat aber bei aller Kritik auch ein paar tolle Seiten mit einem Ausflug in den Aschengrund (den ich bei uns aus Zeitgründen kürzen musste), der Garether Unterwelt (wörtlich und im übertragenen Sinne) und viel Indiana-Jones-Flair. Sowas mag ich ja. Die Sightseeing- und Schnitzeljagd-Aspekte hab ich gekürzt, und das Puzzle hat Folmian mehr oder weniger für die Helden gelöst, weil ich dafür einfach nicht die passenden Helden in der Gruppe habe.

Von der Gestaltung her sind manche Sachen (Aschengrund, Suche nach Folmian) gut ausgearbeitet, an anderen Stellen wird der Meister komplett alleingelassen. Das ist natürlich dem begrenzten Platz einer Anthologie geschuldet, trotzdem hätte man den zur Verfügung stehenden Platz besser aufteilen können.

Zusammengefasst: Starke Grundidee mit Logiklücken und brüchiger Motivation, mittelmäßige Ausführung. Zwei Punkte, weil man als Meister wirklich noch viel Arbeit reinstecken muss.

Yali ben Yussuf
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A147.3 Wohin der Schatten fällt

Ungelesener Beitrag von Yali ben Yussuf » 01.12.2017 15:17

Der Eine um Gruß!

Habe das AB vor ein paar Monaten geleitet und es hat einen überwiegend positiven Eindruck hinterlassen
Die Schnitzeljagd durch Gareth mit dem Aufsuchen vieler Orte finde ich höchst passend für ein Anthologieabenteuer, daher hat es weder mich noch die Gruppe gestört, von einem Ort um anderen zu eilen. Die Problematik, dass man einem Drogensüchtigen ein Kind anvertraut, kam erst auf, als dieser gefunden war, geriet aber durch die Schatzsuche in den Hintergrund. Bei mir hat Quanion Finsterfold (ein NPC, den man antreffen kann) eine recht hilfreiche Rolle gespielt, auch wenn die Helden ihm wenig vertrauten. Interessant war auch der Weg meiner Helden, was die "Almadaner" betraf: Eskalation! Dies kostete zwar einige fast das Leben, allerdings ist die Untergrundbande für die nächste Zeit deutlich dezimiert.

Ab und an musste Motivationsprobleme durch Tipps von Quanion überwunden werden, ansonsten aber ein stimmiges, schönes Abenteuer um Gareth kennenzulernen und zu erleben.

Ein kleines Statement meinerseits muss ich hier noch anbringen: die Kritik, dass man zu oft zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, kann ich nicht nachvollziehen. Abenteuer folgen nun mal einer Dramaturgie und dafür sind solche Szenen notwendig. Gefühlt 80 % aller Spielfilme funktionieren nach diesem Prinzip.

Von mir gibt es solide vier Punkte.

Hochachtungsvoll,
Yali ben Yussuf

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