A151.3 Der Hölle Rache (Seelenschatten)

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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JR
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Errungenschaften

A151.3 Der Hölle Rache (Seelenschatten)

Ungelesener Beitrag von JR » 25.02.2008 00:07

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion der Inhalte des Abenteuers A151.3 Der Hölle Rache von Simon Berthold vorgesehen, das 2007 im Band A151 "Seelenschatten" erschienen ist.

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Abenteuers vorgesehen.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du möchtest dann abstimmen.

Wie hat dir das Abenteuer "Der Hölle Rache" gefallen?
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PS: Hier gelangst du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.
Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 25.05.2012 14:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Silene
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Ungelesener Beitrag von Silene » 02.03.2008 21:24

Ich hab das AB als Spieler erlebt und war ganz zufrieden mit dem Plot, in wie weit das nun am Meister lag oder der Vorlage kann ich leider nicht sagen. Jedenfalls hatten wir viel Spaß mit der al`anfanischen Version des Fests der Freuden :oops:
Die Dedektivgeschichte in der Universität konnte ich nur teilweise nachvollziehen. Leider war uns wie immer sehr schnell klar, wer der namenlose Geweihte ist, es tauchen einfach zu wenige einäugige NSCs auf und wenn, dann sind sie immer der "Freflarin" :rolleyes:

Den Endkampf konnte unsere Gruppe leider nicht aus eigener Kraft bestreiten, was an der mangelnden Kampfkraft der Helden lag :P

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Al'Gorton
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Ungelesener Beitrag von Al'Gorton » 22.03.2008 16:12

Obwohl ich ein fanatischer Anhänger des Namenlosen bin - sprich: ich find den cool^^, nicht: ich will dem Menschenopfer darbringen - muss ich diesem Abenteuer leider eine eher mittelmäßige Bewertung geben, weil ich die Story etwas lahm finde. Die Enthüllung ist auch nur halb eine Enthüllung, denn: "Der Namenlose steckt hinter den Morden! Ja, das schon, aber er hat auch noch viel finsterere Sachen vor!" Es gab einige Sachen die ich beim lesen gut fand, aber insgesamt eine recht klassische Detektivgeschichte mit klaren Motiven, die der Beteiligung des Namenlosen nur bedingt bedurft hätte.
Ein letztes - die reuige Mörderin ist ganz interessant, aber das allein bringt eben keine 4 Punkte.

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Thallion
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Re: A151.3 Der Hölle Rache (Seelenschatten)

Ungelesener Beitrag von Thallion » 28.01.2011 10:30

Eine Detektiv-Geschichte mit den üblichen Schwächen:

- Die einzige Aufgabe der Helden ist von A nach B nach C zu latschen und die Hinweise einzusammeln.
- Ganz miese Vorlesetexte
- Mitdenken ist nicht erforderlich, da die Ereignisse nicht durch das Handeln der Helden bestimmt ist, sondern extrem linear getriggert werden. Frühzeitige und gute Erfolge der Helden sind für den Plot eher hinderlich.
- Ein einäugiger Schurke mit Schakal und verstümmeltem Raben im Büro soll nicht als Böser auffallen.
- Typisches "Verhindere das böse namenlose Ritual" Finale.

2 Punkte mit Tendenz zur 1.
Zuletzt geändert von Thallion am 28.01.2011 10:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Inanna
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Re: A151.3 Der Hölle Rache (Seelenschatten)

Ungelesener Beitrag von Inanna » 29.01.2011 20:42

Ich habe die vollen Punkte gegeben, das Abenteuer war echt super. Das kann aber auch am Meister liegen, obwohl der mir versichert hat, nur Kleinigkeiten geändert zu haben, ist mir im ganzen Abenteuer kein Einäugiger begegnet (bei uns gab es damals aber auch keine Freflarin :ijw: ).Geholfen hat sicher auch, dass das Cover der Anthologie nicht für die Spieler sichtbar war.
LG,
Inanna
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Re: A151.3 Der Hölle Rache (Seelenschatten)

Ungelesener Beitrag von Hakim_Lockenfels » 18.09.2011 12:48

Hey!

Nur noch ein paar Dinge für diejenigen, die vorhaben das Abenteuer zu meistern (Hab das AB selber gemeistert, war aber zugegebenermaßen seit laaanger Zeit das erste von mir gemeisterte =)):

Zuerst mal vorneweg:

Ich hab dem Abenteuer in der Grundfassung zwei Punkte gegeben, mit ordentlicher Vorbereitung + Umschreiben des Abenteuers an einigen! Stellen kann man aber doch ein ziemlich gutes Abenteuer daraus machen (3-4).

Generell:
1.: Es ist auf jeden Fall ein Abenteuer, bei dem ihr einiges an Vorbereitung reinstecken müsst, da vieles nicht genau/gar nicht ausgearbeitet ist.
2.: Man sollte das Abenteuer sehr stark an die Spielererfahrung angleichen, damit es spannend bleibt.
3.: Zur Gruppenzusammenstellung: Gesellschaftscharaktere only mM, da es für die restlichen zu wenig zu tun gibt (Meine Gruppe bestand sogar ausschließlich aus Magiern).

Und spezifisch (WoT)
Meisterinformationen zu: "Der Hölle Rache": Ziel Nr.1 ist es in dem Abenteuer wohl die Spannung aufrecht zu erhalten.
Ziel Nr.2 ist es den Helden auch Handlungsmöglichkeiten zu geben, damit sich das nicht wie eine Geschichte anhört, bei der die Helden keinen Einfluss haben.

Spannung:
Wenn die Spieler Off-Game Erfahrung mit dem Namenlosen haben: So wenig Hinweise wie möglich darauf geben.
Ich habe weder den Schakal, noch die purpur verfärbten Wunden benutzt. Den Raben habe ich nicht in seinem Büro gehabt, sondern als Gemälde in seinem Schlafzimmer über dem Bett (fand ich auch stimmiger ;)). Das passt auch mM besser zu einem Anhänger des Namenlosen (der auf Geheimhaltung aus ist und nicht auf direktes Zeigen seiner Insignien)
Somit bleiben natürlich noch zwei Dinge, die für Umtriebe des Namenlosen sprechen: Die Einäugigkeit (wird im AB erklärt) + die Namenlosen Tage (Morde finden davor statt). Beides hat zumindest in meiner Runde dafür gesorgt, dass die Gruppe zwar Verdachtsmomente hatte, aber es hat dann doch nicht ganz gepasst.
Weiterhin: Das Abenteuer in einen Umschlag, Seelenschatten reicht auch schon als Hinweis auf den Namenlosen. Soviel zur Geheimhaltung der Namenlosen Umtriebe.

Al'Anfa Universität Spannung:
Da es sich bei den Sprösslingen an der Universität wohl zum Großteil nicht um die ärmsten handelt: Es muss der Heldengruppe klar gemacht werden, dass sie sich in einem Feld bewegen, dass vermint ist. Ich habe das so dargestellt, dass an der Magierakademie Schüler von al'anfanischen Familien abgeholt werden, da diese nicht sicher sei. Ausserdem habe ich Meisterpersonen so dargestellt, dass diese nicht an der Universität mit der Heldengruppe reden wollen, sondern sich von diesen einladen lassen (in standesgemäßen Gaststätten :)). Dort kann man dann nach Belieben Hinweise auf verfeindete Handelspartner, Ränkespiele innerhalb der Universität bzgl. Mittelverteilung etc. einstreuen.

Was selber ausgearbeitet sein muss:

Wie sind die Sicherheitssysteme an der Universität (da studieren Kinder von Granden und anderen Wohlhabenden)?

Was passiert, wenn sich ein Teil der Gruppe in Paganuez Wohnung begibt und den Eingang in das Bib.archiv verfrüht vorfindet (der andere schläft, um sich auf den Kampf in der Nacht auszuruhen)?

Mehrere Informanten (Lehrkräfte an der Magierakademie, 5-6 Studiosi Mag.aka., pro Fakultät 1-2 weitere für die Befragungen).

Goldito Paligans Flucht: Da passt das Abenteuer meiner Meinung nach vom Zeitlichen her nicht. Der halbe Weg nach Mirham würde selbst zu Fuß nur wenige Stunden dauern, die Helden wären also ohne Pferde zur Mittagsstunde locker in Al'Anfa zurück. Meine Lösung war es, Goldito einfach wesentlich weiter reiten zu lassen als Mirham. Somit kommen die Helden dann auch absolut fertig (einen Tag durchgeritten) und ohne Schlaf gegen Nachmittag in Al'Anfa an und wissen, was in der selben Nacht wohl irgendwo passieren wird (habe dann Selbstbeherrschungsproben verlangt: Wer die nicht bestanden hatte, musste zumindest ingame absolut schlafen und fertig reden :)).

Endkampf:

Jesidro Paganuez: Würde ihm einige Zauber geben, die er anwendet, je nach Stärke der Heldengruppe. Bin mir allerdings nicht sicher, ob in der Namenlosen "Kirche" die Astralenergie auch geopfert wird, wie sie in anderen ausgebrannt wird. Meiner Meinung nach wahrscheinlich nach dem Schatten, den er ja noch hat. Also kann er auch zaubern ;). Falls ihr einen Stufe 20 Magister haben wollt, PN an mich.

Zu den Handlungsmöglichkeiten: Einfach jeglichen Freiraum lassen (der nächste Mord kommt ja erst in 4 Monaten, wenn es wirklich eine Serie ist =)), spätestens beim zweiten Mord werden die Helden sehen, dass sie doch unter größerem Zeitdruck stehen.

Noch eine Idee, die ich allerdings nicht so umgesetzt habe: Eine Kugel im Eingangsbereich platzieren, die die Helden dort das Angebot an den Namenlosen machen lässt. Habe dieses schneidet Euch den Finger-ab-Gedöns komplett ausgespart und die Heldengruppe direkt wortlos angreifen lassen.

Naja vielleicht hat Euch die Wall of Text etwas geholfen!


Liebe Grüße,

Hakim

Ehny
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Re: A151.3 Der Hölle Rache (Seelenschatten)

Ungelesener Beitrag von Ehny » 05.05.2012 12:47

Ein solides Abenteuer, das vor allem an seinem begrenzten Umfang leidet und so unter seinen Möglichkeiten bleibt.

Der Detektivplot ist insgesamt recht gut gelungen und vor allem die Tatsache, dass man mehr oder weniger alle Hinweise und Protagonisten auf einem überschaubaren Gelände (der Unisversität von Al'Anfa) hat, ist für so ein Szenario sehr günstig, weil man seine Helden nicht ständig quer durch die Stadt jagen muss.

Das Abenteuer hat allerdings auch große Schwächen:

- Informationen (zum Teil nicht unwichtige), werden teilweise nur in Nebensätzen kurz erwähnt und können leicht übersehen werden (Boronsos Verhältnis zu einem der Opfer als Beispiel)
- die Grundprämisse: Dolch zwingt ohnehin von Rachegedanken zerissene Frau zu...war am Ende irgendwie enttäuschend und die Tatsache, dass wohl von jedem der damiligen Zirkelmitglieder ein Nachkomme/Verwandter auch auf der Akademie war, fühlte sich doch arg konstruiert an. Hier hätte mindestens ein Opfer außerhalb gut getan (und sei es ein Lieferant).
- die Vorlesetexte waren wirklich nicht gut und wurden von mir bis auf die Szene wo Zornbrecht-Lomarion die Tür eintritt (das war nun wirklich niedlich: Magier kommt in Robe und Stab, klopft und tritt dann zu...hat meine Gruppe gut zum Lachen gebracht)
- oooh, ein Einäugiger, mit toten Raben und Schakalkopf...was könnte wohl mit dem sein? Er hat bei mir dann etwas sehr persönliches geopfert gehabt, was rein optisch überhaupt nicht auffiel und so meine Helden gut im Dunkeln tappen lassen konnte.

Insgesamt habe ich das Abenteuer abgeändert, in dem ich die Opfer alle Mitglieder eines Lesezirkels habe sein lassen, mit einem eigenen Beziehungsgeflecht untereinander, die gezielt als Opfer ausgewählt wurden, weil sie in Verbindung standen und so meine Helden ewig versucht haben herauszufinden, was genau denn in diesem Zirkel vorging, bevor es dann schon fast zu spät war. Aus Juandra habe ich nicht nur eine Phexgläubige gemacht, sondern eine kleine Spionin des Tempels, die ein Auge auf Goldito haben sollte (Papa kümmert sich halt doch). Die Zettel habe ich weggelassen (mal ehrlich, da kommt man doch gleich auf irgendwelche Kulte).

Kurz und knapp: 3 Sterne für ein an sich gutes Abenteuer, das allerdings merkliche handwerkliche Mängel aufweist (aber hübsche Bilder, auch wenn ich nie wirklich ein Freund von Mia Steingräbers Stil gewesen bin)

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