A147.5 Zwischen den Fronten (Ehrenhändel)

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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JR
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A147.5 Zwischen den Fronten (Ehrenhändel)

Beitrag von JR » 26.11.2007 00:04

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion der Inhalte des Abenteuers A147.5 Zwischen den Fronten von Uli Lindner vorgesehen, das 2006 im Band A147 "Ehrenhändel" erschien.

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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Abenteuers vorgesehen.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du möchtest dann abstimmen.

Wie hat dir das Abenteuer "Zwischen den Fronten" gefallen?
  • sehr gut (5 Sterne)
  • gut (4 Sterne)
  • zufriedenstellend (3 Sterne)
  • geht grad so (2 Sterne)
  • schlecht (1 Stern)

PS: Hier gelangst du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.
Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 24.12.2013 12:21, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bildlink + Link auf Wiki korrigiert

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Luzifel
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Beitrag von Luzifel » 30.11.2007 11:21

Ich bin im Frühjahr ins Vergnügen gekommen das Abenteuer zu spielen. Ich muss sagen, es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich selbst habe da einen Ritter gespielt, der dachte die Frau übertreibt maßlos und hat allen Scheiß mit Oldebor mitgemacht wo der Rest der Truppe sich schon an die Stirn gefasst hat ^^ Die Turney war auch cool weil man vielen Figuren begegnen konnte die ich immer schon gern mal ingame treffen wollte, wie den Meistertjoster von Hirschfurthen oder auch Tankred von Asberg (oder so ähnlich ^^)..

So oder so ein schönes Abenteuer - für Leute mit viel Hintergrundwissen sogar noch besser ^^

Daher: 5 von 5

Chadim
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Beitrag von Chadim » 30.11.2007 14:35

Ich hatte auch das Vergnügen das Abenteuer im Frühjahr gemeinsam mit Luzifel erleben zu dürfen und habe mich mit meinem tsaistischen Magier gemeinsam mit Anderen um die phexische Seite des Turniers gekümmert. Es hat schon einen wahnsinnigen Spaß gemacht Oldebor die schwächsten Gegner herauszusuchen und ihn dazu zu bringen eben jene herauszufordern. Ich kann mich Luzifel also nur anschließen: Ein sehr schönes Abenteuer mit vielen komödiantischen Elementen.
Von mir gibt's daher 4 von 5 Sternen...

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Drakon di Gorfar
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Beitrag von Drakon di Gorfar » 02.12.2007 22:24

Ich habe das Abenteuer testgespielt und da hat es mir wirklich sehr, sehr gut gefallen. Damals musste ich aufhören, bevor man den Magier auf dem Turnier bemerkt hat und das fand ich auch ganz gut so.
Das war ja in der ursprünglichen Version nicht vorgesehen (höchstens als Möglichkeit) und Uli sollte das dann noch einfügen...was nicht hätte sein müssen.
Daher 4 von 5 (wenn Ulis erste Version gedruckt worden wäre: 5 von 5)

rillenmanni
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Beitrag von rillenmanni » 05.12.2007 13:46

Luzifel, das ist ja kühl: Weshalb wolltest Du denn ausgerechnet den (meinen) Tankred von Asperg unbedingt mal kennenlernen? - Nun, wahrscheinlich hast Du in Deiner Runde nur die Witzfigur Tankred kennengelernt, als Cyrano-Verschnitt. Das mit der Nase trifft aber schlichtweg nicht zu. Anton hatte das Tankred aus einer spontanen Überlegung heraus in SidW angedichtet, weshalb ich Uli später gebeten hatte, Tankred in sein Abenteuer aufzunehmen und dabei die Sache mit der Nase heraus zu lassen - doch zeigte sich, daß das DSA-Lektorat doch nicht so schlecht ist, wie ihm gern angedichtet wird, denn in der Publikation fand sich genau dieser Cyrano-Passus wieder beim Tankred. Nun ja, aventurisch werde ich das rigoros ignorieren, allerdings werde ich seither als Spieler immer wieder darauf angesprochen, was mich ziemlich nervt. Ich werde ggf auch stets aus dem Spiel herausgehen und irdisch erklären, daß das mit der Nase nicht zutrifft. ... Und Tankred wird einfach demnächst wieder in einem Abenteuer auftauchen - als die ernstzunehmende Gestalt, zu der ich ihn in 14 Jahren gemacht habe (dh ohne den Cyrano-Kram).

Das Abenteuer scheint mir wirklich erquicklich zu sein, rundum gelungen ... wäre da nicht der Teil nach dem Turnier, den Queenie wider seinen Willen hatte auf bandredaktionelle Weisung noch reinquetschen müssen. Also vier Punkte von mir.

Quendan von Silas
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Beitrag von Quendan von Silas » 05.12.2007 15:03

Nur zur Klarstellung:
Der zweite Teil des Abenteuers war mitnichten redaktionell aufgedrückt worden. Ich hatte ihn im Exposé schon drin als Möglichkeit um das Ende aufzupeppen, falls die eigentliche Geschichte für den Band als zu fad erachtet werden würde. Als das Abenteuer dann angenommen wurde, wurde aber darum gebeten einen Fokus auf gerade diese Sache zu legen, da man sie von bandredaktioneller Seite her besonders lohnend fand.

Von einem mich zu irgendwas bösem und ungewolltem zwingenden Redakteur kann also keine Rede sein - was aber nicht heißt, dass mir der erste Teil mit Oldebor nicht auch deutlich besser gefällt. ;)
Zuletzt geändert von Quendan von Silas am 21.01.2008 21:35, insgesamt 1-mal geändert.

rillenmanni
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Beitrag von rillenmanni » 05.12.2007 16:01

Ups, nein, als böse und zwingend wollte ich niemanden darstellen. Nur den Hinweis anbringen, daß die dringliche Bitte "Wir müssen in der Anthologie aber mehr Facetten der HdR-Spielhilfe darstellen" den Abenteuern selbst nicht unbedingt zum Vorteil gereicht hat. So wird heute von vielen Dein Teil mit dem Magier als nicht wichtig (oder gar störend) erachtet, und auch in "Wohin der Schatten fällt" hätte weniger Gareth-Tourismus (der von der Autorin gar nicht angedacht war) dem Abenteuer wahrscheinlich besser zu Gesicht gestanden.

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JR
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Beitrag von JR » 06.12.2007 22:16

Ich möchte mich den Vorrednern anschließen - das Abenteuer leidet sehr leider darunter, dass es relativ ziellos hierhin und dorthin "meandert", aber für den eigentlich interessanteren Teil (die Hilfe für Oldebor auf dem Turnier) viel, viel zu wenig Hilfen oder auch nur Szenenvorschläge liefert. Vielleicht bin ich zu sehr traditionelle DSA-Abenteuer gewöhnt, aber ich hätte mir mehr konkrete Szenen wie die mit der Audienz und dem Teppich gewünscht. Ich hätte liebend gern mehr davon gesehen, denn die vorgestellte Idee ist einfach nur genial (und auch der Grund warum das Abenteuer noch drei Sterne von mir bekommt).

Der zweite Handlungsstrang ist zwar auch nicht schlecht, nur erscheint er ebenfalls nur rudimentär augearbeitet und überlässt vieles zu sehr dem Meister. Und die Empfehlung des Autors, das Finale "dramaturgisch" zu gestalten, dürfte sicherlich auch nicht jedem gefallen.

Alles in allem finde ich das Abenteuer zu unfokussiert für mehr als ein "befriedigend". Sorry. :cry:

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Luzifel
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Beitrag von Luzifel » 07.12.2007 08:47

@Rillenmanni: Naja.. Ich hatte von der Figur in SidW und den Kommentaren beim Wolkenturm gelesen und ihn mir aus irgendeinem Grund eingeprägt, keine Ahnung warum - sonderlich wichtig ist er ja nicht darin. Wahrscheinlich weil ich ihn mir wegen der Nasenbeschreibung wie den von mir hochgeschätzten Gerard Depardieu vorgestellt hab, also eher nicht als Witzfigur ^^ Das du diese Figur bespielst, wusste ich bis gestern nichtmal, aber ist trotzdem ein netter Zufall..

Grüße, Luzifel..

Fenn
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Beitrag von Fenn » 09.12.2007 13:51

Von mir gibt es nur drei Punkte.
Zwar wartet das Abenteuer mit einer ganzen Reihe guter Ideen und Ansätze auf, doch weder beim Lesen noch beim späteren Spielen konnte ich bzw. mein SC sich damit anfreunden, für einen tolpatischigen Landadligen das Kindermädchen zu spielen. Dieser wird zwar im Abenteuer durchaus differenziert (also nicht nur mit Schwächen/Fehlern sondern auch mit Stärken) beschrieben, doch ist es in meinen Augen sehr schwierig, ihn auch dergestalt rüberzubringen; in unserer Runde gelang es, obwohl der Meister sich redlich darum bemühte, nicht, sodaß wir ihn nicht so ganz für voll nehmen konnten, was eigentlich schade ist für diese Figur.
Dahe zwei Punkte Abzug.

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Chephren
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Beitrag von Chephren » 09.02.2008 14:54

Zwei mal geleitet, beides mal eine recht positive Resonanz seitens der Spieler.
Die Geschichte ist nett, der "Bösewicht" ordentlich ausgestaltet, auch wenn mir die gallottaschen Oger mal wieder missfallen haben...
Einziges Manko ist Oldebor, der es recht schwierig macht den "Auftrag" zu erfüllen. Zusätzlich kommt dann noch eine evtl. Zersplitterung der Gruppe je nachdem ob man Leute dabei hat die dem Glück nachhelfen, am Turnier teilnehmen...
Alles in allem sehr schön zu spielen und zu leiten, erinnert ein wenig an Ritter aus Leidenschaft wenn man die Barden kauft etc.. Abzüglich der kleineren Fehler etc. 4 von 5

Athax Erbe
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Beitrag von Athax Erbe » 09.07.2008 20:29

Ich habe mich entschieden, die Tatsache, dass ich von diesem nervigen Bürgerkriegssetting im MR absolut nichts halte, bei der Bewertung dieses Abenteuers nicht zu berücksichtigen.
Ich habe darüber nachgedacht, weil die Anthologie ja explizit die Anthologie zu HdR ist, und somit schon sehr eng mit der Spielhilfe verknüpft ist, trotzdem wäre es dem Abenteuer gegenüber nicht fair, denn der Autor konnte an dem Setting schliesslich nichts ändern...

Also: Mir persönlich gefällt die Idee mit dem tollpatschigen Ritter sehr gut, und dass die Helden "Kindermädchen" spielen müssen (ich hatte mal sowas ähnliches geplant, wo die Gruppe einen reichen Adelserben begleiten, der unbedingt "Held" sein möchte, dafür aber vollkommen ungeeignet ist, und auch komplett falsche Vorstellungen vom "Heldsein" hat. Die "erfahrenen Abenteuer" sollen ihn zu entsprechenden Heldentaten führen, was letztlich bedeutet, dass die Helden ihm immer wieder "entschärfte" Gefahren oder gleich inszenierte Heldentaten servieren... Habe das seinerzeit aus Zeitmangel nicht weitergeführt, aber wie gesagt, deswegen mag ich die Idee dieses Abenteuers besonders... :wink: )

Besonders gelungen finde ich dabei, das der gute Oldebor ja um seine Tollpatschigkeit weiss, und einfach versucht so gut wie möglich damit zu leben, und sich nicht von den Dingen die ihm wichtig sind abhalten zu lassen. Das verleiht der Figur angenehme Tiefe...

Der Teil mit den Arkanil-Stelen begeistert mich hingegen nicht so recht.
Zwar ist der Hintergrund ebendieser und auch die Vorgeschichte des Magiers gut ausgedacht (stimmig) allerdings fand ich es beim Lesen nicht gerade eindeutig, dass die Helden im Dornwald suchen gehen... Die Hinweise sind nicht besonders aussagekräftig/eindeutig, und angesichts des Zeitdrucks ist es nicht wirklich klar, dass die Helden (rechtzeitig) den Urheber finden...
Positiv finde ich dabei allerdings, dass auch darauf eingegangen wird, was passiert wenn die Helden den Magier einfach laufen lassen, denn im Grunde war sein Handeln ja durchaus zu rechtfertigen, anders als beispielsweise bei Rohaja oder Selindian....

Nun kommen wir allerdings zu den beiden Punkten, die mich am meißten stören:
1. Rohaja und Selindian sind als Kaiser des Mittelreiches nicht gegen Beherrschungsmagie geschützt ??????? In einer Welt, in der Magie ein alltäglicher Teil der Welt ist, mit dem man rechnen muss, sollen die Herrscher des (einst) mächtigsten Reiches des Kontinentes einfach so mittels Beherrschungsmagie zu kontrollieren sein ?

Das kann ich einfach nicht glauben....

2. Im Gefolge der beiden Kaiser sind auch einige der mächtigsten/kompetentesten Magier, Geweihte und andere Experten. Selbst wenn diese auch von der Magie beeinflusst werden, nun gut, das hindert die Helden schliesslich auch nicht daran, das Problem zu lösen...
Gerade vor dem Hintergrund, dass die unsägliche Zerstörung des Mittelreiches deswegen gemacht wurde, weil ja angeblich in einem funktionierenden Reich keine Heldentaten möglich seinen, weil schliesslich (kompetente?) Staatsorgane jegliche Gründe für Heldentaten beseitigen würden, ist es äußerst ungünstig gerade die letzten verbliebenen Reste von "Macht" an einem Ort zusammenzubringen, und dann trotzdem jede Handlung von diesen zu unterbinden, nur damit die Helden "gebraucht" werden...


Fazit: Für den ersten Teil, also Oldebors "Beschützer" zu sein, würde ich 4 Punkte geben, für den zweiten Teil 1 oder vielleicht noch 2...
Insgesamt gebe ich (gerade noch) 3 Punkte...

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Robak
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Beitrag von Robak » 25.08.2008 18:33

Vorbemerkung:
Ich habe nur den "Helden passen auf Oldebor auf" Teil des Abenteuers als Spieler beim Autor des Abenteuers erlebt und kann demzufolge den Rest des Abenteuers nicht beurteilen.

Zwischen den Fronten ist ein Abenteuer, dass mit einem Augenzwinkern gespielt werden sollte. Wenn man dies tut, dann wird man viel Spaß am Abenteuer haben.
Eher ungeeignet ist das Abenteuer für bierernste Spieler mit bierernste Charakteren. Angesichts dessen verwundert es mich, dass mit das Abenteuer trotzdem gut gefallen hat.

Gut gefallen haben mir besonders folgende Punkte:
1. Die Kreativität von Oldebors Unglück auf der Reise. Hier hat der Autor wirklich viele schöne Ideen. Das Turnier selbst ist etwas anders, hier beschränkt sich das Unglück primär auf die Forderung durch überlegene Gegner und die Regeltechnischen Auswirkungen im Duell.
2. Die Freiheit für die Spieler beim Ablauf des des Turniers. Es ist zu begrüßen, dass das das Abenteuer hier keine großen Vorschriften über den konkreten Ablauf in Bezug auf Oldebor macht, so dass es einzig an den Helden (und Würfeln!) liegt ob er nun schmählich der Lächerlichkeit preisgegeben wird oder gar zu den 12 besten Streitern des Turniers gehört.

Problematisch sind folgende Punkte:
1. Wenn Spieler und Helden anfangen das Abenteuer genau zu durchdenken. So lustig es sein mag den guten Oldebor mit allerlei Tricks zu einem der erfolgreichen Streiter des Turniers zu machen, so wenig nützlich ist das doch für eben diesen Oldebor auf lange Sicht. Schließlich wird die schützende Hand der Helden irgendwann fehlen und dann ist das Leben des berühmten Turnierkämpfers Oldebor durch Unglücke sicher weit gefährdeter als das Leben des grandios gescheiterten Versagers. Eigentlich wäre den Wünschen seiner Gemahlin am besten geholfen wenn die Helden dafür sorgen, dass Oldebor Gefahren in Zukunft meidet wie die Hexe den Praiostempel. Eine echte Motivation der Helden für Turniererfolge Oldeborns zu sorgen liegt wahrscheinlich nicht vor, während diese Herausforderung die Spieler wahrscheinlich stark ansprechen wird.

2. Der Betrug bei einem Turnier (und jedes Eingreifen zugunsten eines der Beteiligten ist als solches zu werten) dürfte mit den Prinzipien vieler Charakteren denen das Thema Turnier liegt nicht vereinbar sein. Viele Ritter, Krieger, Schwertgesellen oder ähnliches dürften für das Abenteuer ungeeignet sein, während eher humoristisch phexianisch eingestellte Charaktere viel eher ihren Spaß haben dürften. Dies verlangt ein gutes Stück Fingerspitzengefühl bei der Auswahl der Charaktere.

Für diesen Teil des Abenteuers würde ich zwischen 4 und 5 Punkten geben.

Zum Zweiten Teil des Abenteuers kann ich nicht viel sagen, da ich diesen nicht kenne. Sollte aber die beiden Kaiser des Neuen Reiches wirklich ohne jegliche Schutzartefakte herumlaufen, dann betrachte ich dies als schweres Manko. Wer wenn nicht Rohaja und Selindian sollten denn solche Artefakte zur Verfügung haben? Ich würde mich bei der Ausrüstung dieser beiden NSCs mit Schutzartefakten an einer Gezeichneten Runde mit Artefaktmagier orientieren.

Gruß Robak
der mangels vollständiger Kenntnis des Abenteuers nicht abgestimmt hat.

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Sarafin
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Beitrag von Sarafin » 27.08.2008 15:32

Ich kann mich Robak in allen Punkten anschließen.
Ich fand das AB sehr gelungen und es hat Spaß gemacht - ich würde ebenfalls 4-5 Punkte geben. Ich hatte nur leider einen nicht ganz so perfekt passenden Charakter. :censored:
Und auf ein Bankett mit Rohaja und Selindian eingeladen zu werden und das Talent Etikette nicht einmal aktiviert zu haben ist irgendwie... unangenehm... :lol:

Lg
Sarafin

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Robak
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Beitrag von Robak » 27.08.2008 15:49

Tzztzztzz ;)
Der in thorwalscher Etikette wohl bewanderte Irian Dinkelkorn war auf dem Bankett Rohajas Fettnäpfchen suchen.
Der sozial anpassungsfähige Mirhamer Magier hingegen hat auf dem Bankett Selindians dank einem Etikettewert der den Wert mancher seiner Haussprüche überstieg eine glänzende Figur gemacht uns seine Rache an der Schlange von Culmingen bekommen. ;)

Wie kann man einen Ugolinez mit Trinkgeld beleidigen! Und dann auch noch mit einem lächerlichen Kreuzer! In Al'Anfa gibt es Münzen dieses niederen Wertes noch nicht einmal! Aber sie hat teuer gebüßt die Schlange!

Gruß Robak

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