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A126.2 Ein Untier zu jagen (Drachenodem)

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Robak
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A126.2 Ein Untier zu jagen (Drachenodem)

Beitrag von Robak » 25.06.2007 21:46

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des Szenarios "Ein Untier zu jagen" von Elias Moussa bestimmt, erschienen im Band A126 "Drachenodem" aus dem Jahr 2004.

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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Szenario gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Szenario. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle bisher durchgeführten Abenteuerbewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Szenario als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Szenario in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Szenario zu kennen.

Wie hat dir das Szenario "Ein Untier zu jagen" gefallen?
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Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 30.03.2014 18:10, insgesamt 4-mal geändert.
Grund: Bildlink + Link auf Wiki korrigiert

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Sumaro
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Beitrag von Sumaro » 27.06.2007 13:24

Also dieses AB hat mir als Spieler sehr gut gefallen. Ich hatte sehr viel Spaß bei der Tatzelwurmjagd.

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Varana
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Beitrag von Varana » 29.06.2007 20:19

Alles in allem ein nettes Abenteuer.

Größter Kritikpunkt: Die Ansiedlung in Xorlosch. Ein Drache in unmittelbarer Nähe von Xorlosch, alle zwergischen professionellen und Hobby-Drachenjäger grade außer Haus, so daß man unerfahrene Nicht-Zwerge mit der Aufgabe betrauen muß, eine Beschreibung, die nur nach längerer Meditation mit der im Zwergenbuch zu vereinbaren ist, usw... und dann spielt es noch nicht mal eine Rolle, daß es unbedingt Xorlosch sein muß.
Sprich: dem Abenteuer tut es mMn gut, wenn man es in eine weniger wichtige, kleine Zwergenbinge verlegt, dann wird die Sache wesentlich plausibler.

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Robak
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Beitrag von Robak » 29.06.2007 20:23

Zustimmung zu Varana. Auf jeden Fall kann man sich den ganzen Ausflug nach Xorlosch sparen. Einfach einen NSC einführen, der dem Auftraggeber der Helden begegnet und ihn darüber informiert, dass seine Söhne aufgebrochen sind.

Gruß Robak

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Robak
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Beitrag von Robak » 13.08.2007 11:57

Leider wird man bei der Ausgestaltung der eigentlichen Jagd in der Binge ein wenig alleine gelassen.
Ich schwanke zwischen zufriedenstellend und gut und entscheide mich für gut.

Gruß Robak

Minual
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Beitrag von Minual » 24.08.2007 10:56

Bei uns war die Jagd erschreckend schnell zu Ende. Tazelwürmer halten einfach nicht genug aus.... Nur mit Glück konnte ich den Tod bis zur dritten Begegnung rauszögern.
Auch wenn die Spieler das AB gut fanden, geb ich nur ein zufriedenstellend.

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Satinavian
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Beitrag von Satinavian » 24.08.2007 12:06

Mir hat es nicht besonders gefallen. Neben der Xorlosch-Sache war da vor allem eines.

Es ist mal wieder das Labyrinth, aus dem überaschend immer wieder das Monster angreifen soll, jedesmal Schaden austeilen, am Besten Ziele separieren und am Ende entkommen, ohne gestellt werden zu können. Weil es flinker ist, sich besser auskennt, etc. Am Ende des Abenteuers soll es gestellt und bezwungen werden.

Ja, das kommt in manchen Horrorfilmen vor. Und dort geht es. Aber dieses Thema wird ständig bei DSA verwurstet. Das ist man irgendwann einfach über. Hier kommt noch hinzu, dass die Gruppe vorher weiß, mit was sie es zu tun haben. Sie sind also gleich zu Beginn so vorsichtig, wie möglich und erwarten den Angriff eines Drachenähnlichen Wesens. Sie sind von Anfang an vorbereitet. Da ist nichts mit Steigerung der Angst, nichts mit unvorsichtigen leichten Zielen. Wenn in dieser Situation der Wurm Skriptmäßig angreift, sich zurückzieht und die Chars schwächt, ohne selbst schwer verwundet zu sein, dann ist er so stark, dass sie ihn am Ende nie besiegen werden können, ohne dass es unplausibel wird. Kurz gesagt, das gesamte Prinzip läßt sich hier unmöglich glaubwürdig umsetzten.

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Barabas
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Beitrag von Barabas » 24.08.2007 21:49

Zustimmung meinen Vorrednern, ein Tazelwurm ist einfachzu schwach gegenüber einer "vorsichtigen" Heldengruppe. Bei uns gehen die Helden sowieso nur als Gruppe da sie das Prinzip kennen.
Habe mir überlegt ob man nicht zwei Tazelwürmer oder einen Höhlendrachen oder nen daimoiden Tatzelwurm nimmt, wenn ich es nochmal leiten soll.

Allgemein kann ich allerdings auch Dungeons vielleicht nicht so gut vermitteln, da ich noch nicht die optimale Lösung gefunden hab mit den Plänen zuarbeiten. Will heißen: Wie deckt man am besten ab? Oder zeichnet man auf nem Blatt den Weg (sieht dann bloss recht "schlampig" aus)?

Ist sowieso die Sache das bei vielen DSA-ABs die Meisterpläne sehr toll aussehen, aber man kann sie den Spielern nicht zeigen, wgen Nummern, etc..

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Cyberian Korninger
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Beitrag von Cyberian Korninger » 27.08.2007 15:27

Man darf es nicht zu einer direkten Konfrontation mit dem Wurm auf "offenem Feld" kommen lassen.

Und man darf natürlich nict die Werte aus dem Abenteuer verwenden. Ich hab die Maximalwerte aus dem Zoobot genommen und die noch um den einen oder anderen Punkt gepimpt. Das war halt eine Bestie wi

Zusätzlich mit diversen Regeln bezüglich Dunkelheit und schlechtem Untergrund, Überraschung und einem trickreich-fiesen Kampfstil des Wurmes hatte der es in den Höhlen geschafft (wenn auch mit etwas Glück) 4 von 5 Helden bewusstlos zu prügeln.
Einen hat er am Ende weggeschleppt und gefressen (den fettleibigen Magier aus Khunchom).
Ein tragischer Abend.

Aber das Abenteuer war gut. Insbesonderedie Atmosphäre des abgeschnittenen Dorfs am A... der Welt und das unbekante Grauen das in der Finsternis lauert.

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Beitrag von Olvir Albruch » 27.08.2007 18:08

Ich fand das Abenteuer gut, der Tatzelwurm ist daran gestorben, dass er einen kritischen Hammerschlag und zeitgleich noch einen Archofaxius verbraten bekam!;)

MfG,
Olvir Albruch

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Doc Sternau
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Beitrag von Doc Sternau » 28.08.2007 00:27

Das Abenteuer an sich war ganz nett.

Größter Kritikpunkt für mich ist der Tatzelwurm. Der ist schlicht und einfach völlig überzogen und kann eigentlich die vom Abenteuer gewünschten Handlungsweisen so gar nicht bringen.
Das Ganze wirkt dann irgendwie arg lächerlich, wie der x-undneunzigste Aufguss vom Papp-Killerkroko aus den Abwasserkanälen unter der Stadt. Es fehlte nur noch das arme kleine Bauernkind, dass mit Kulleraugen kund tut, dass es ja nicht wusste, dass aus dem süßen kleinen Tatzelwürmchen, dass ihm vor einem Jahr weggelaufen ist, sowas großes schreckliches werden könnte.

Völlig unglaubwürdig wird das Abenteuer übrigens, wenn man im Anschluss 3 Millionen Dukaten spielt und dort gleich mal 3 Tatzelwürmer als Zwischenintermezzo verknuspert.

Hier hätte man ruhig auf einen Höhlendrachen zurückgreifen können und sollen - immerhin benimmt sich der Tatzelwurm des Abenteuers auch wie einer.

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Robak
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Beitrag von Robak » 28.08.2007 00:34

Also ein Untier zu Jagen ist doch ein Abenteuer für niedrigstufige Helden und für die ist ein Tatzelwurm ein ganz schön schwieriger Gegner. Zumahl auf Gelände das für ihn Ideal ist. In Abenteuern für erfahrene Helden sind Tazelwürmer natürlich in Relation gesehen deutlich ungefährlicher. Das ist aber kein Wunder wenn die Helden fähiger werden.
Ein Höhlendrache wäre für das Abenteuer ziemlich übertrieben.

Gruß Robak

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Doc Sternau
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Beitrag von Doc Sternau » 28.08.2007 01:11

Der Tatzelwurm kann aber schlicht nicht so agieren, wie es das Abenteuer gern hätte - das Vieh stinkt 5 Meilen gegen den Wind. Das beschriebene 'unbemerkt' ans Dorf anschleichen und Bauer/Held XY kaschen geht nicht bei einem Vieh, das Selbstbeherrschungsproben erfordert, um sich in dessen Nähe überhaupt aufhalten zu können.
Entsprechend unmöglich ist es auch, dass dieses Vieh den Helden irgendwo auflauern kann - man riecht es lange, bevor man es sieht. Und sobald man es riecht, ist man entsprechend vorsichtig.
Es ist schlicht und einfach nicht möglich, die gewünschten hinterhältigen Aktionen mit einem Tatzelwurm durchzuführen.

Auch sind Tatzelwürmer vom Hintergrund her stets und ständig als struntzdumm beschrieben, entsprechend ist es eine unstimmige Darstellung des Tatzelwurms, dass dieser hier über ein Übermaß an krimineller Energie verfügt.

Der entsprechend geeignete Drache für solche Handlungen wäre ein Höhlendrache - und wenn man aus diesem ein Jungtier macht und kein ausgewachsenes Exemplar, wäre das auch für niedrigstufige Helden geeignet.

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Mysticus
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Beitrag von Mysticus » 22.08.2008 18:26

Ein ziemlich dünnes Ding dieses Abenteuer. Es wirkt so als hätte man dem Autor drei Tage vor der Veröffentlichung von Drachenodem gesagt: "Hey, wir brauchen noch was für Drachenodem, mach mal schnell eine Drachenjagd für Einsteiger."

Der Tatzelwurm ist gut beschrieben, nur wird die ganze Geschichte nicht funktionieren wie vorgesehen, dafür sind die Spieler (und selbst Einsteiger-Helden) zu schlau. Ich werde mir für das Finale noch was überlegen.

Die Reise ist nicht gut ausgearbeitet, der Begleiter der Heldengruppe ein sehr untypischer Zwerg, aber das ist noch gerade im Rahmen.

Mich stört die schlecht Beschreibung von Xorlosch und der Landschaft, wenn man sich nicht auskennt wird man aus den Beschreibungen nicht schlau, weder kapiert ein neuer SL das mit dem äußeren und inneren Ring, noch ist klar wo das Tal ist, noch ist klar wo eigentlich die Herberge Drachentrutz steht usw.

Das Abenteuer hat sehr viele Schwächen.

Mit Einsteigern kann man das spielen (Einsteiger-Spieler wohlgemerkt), alten Hasen würde ich das nicht zumuten, die langweilen sich zu Tode.

Ich gebe mal ganz knappe 2 Punkte - das Abenteuer ist definitiv das Schwächste aus dem Band.

Mysticus

Cachimba
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Re: A126.2 Ein Untier zu jagen (Drachenodem)

Beitrag von Cachimba » 07.08.2010 14:28

Das Abenteuer war zufriedenstellend. Gut fand ich Tipps zur Darstellung und Taktiken des Tatzelwurms. In unserer Gruppe war das Abenteuer vor allem ein Highlight, weil sie sich am Schluss aus dem toten Tatzelwurm Sinkbomben gebaut haben, die in folgenden Abenteuern für einige Lacher sorgten.

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