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DSA4 Männliche Hexe

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magpie13
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Männliche Hexe

Ungelesener Beitrag von magpie13 » 27.02.2018 18:01

Hi DSA-Forum,
ich werde demnächst als totaler Neuling mit einer erfahreneren Gruppe anfangen zu spielen und wollte gerne eine magische Profession übernehmen. Wir wollen uns alle neue Helden erstellen. Ich habe mir das Buch "Wege der Helden" zugelegt und finde die Hexe sehr ansprechend. Im wahren Leben bin ich ein Mann, deswegen meine Frage: ist es auch möglich männliche Hexer zu erstellen?
Würde mich sehr über eine Antwort freuen

Cheers, Tom!

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Satinavian
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Ungelesener Beitrag von Satinavian » 27.02.2018 18:25

Ja, das ist möglich. Solche Hexer sind zwar deutlich seltener, aber durchaus vorhanden. Viel Spaß damit.

Macaldor
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Ungelesener Beitrag von Macaldor » 27.02.2018 18:36

Männliche Hexer sind kein Problem. Ich selbst findeda Eulen- und Affenhexen am passensten, mMn.
Lediglich Eigeborene sind mit DSA 4.1 nicht möglich.
"Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich" -Satz des Pythagoras

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Bullf
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Ungelesener Beitrag von Bullf » 27.02.2018 18:57

Solltest meiner Meinung nach aber gerade bei erfahrenen Spielern eine sehr gute Begründung für diese "Anomalie" haben.
Finde das als Anfänger eher ein gewagtes Konzept, aber möglich ist alles. Kommt auch sehr darauf an, wie sehr euch eine konsistente Welt mit tiefem Hintergrund wichtig ist. Geht es mehr um Werte als um Charakterspiel kann man das machen, falls nicht, bedarf es schon eines gewissen Schatzes an Hintergrundwissen. Würde Anfängern pauschal erstmal davon abraten, aber ist wie gesagt vor allem gruppenabhängig. Red mit deinem Meister darüber.
Wenn Elfen Elfen helfen helfen, helfen Elfen Elfen helfen.

Firnblut
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Ungelesener Beitrag von Firnblut » 27.02.2018 18:59

Mann steht halt in der hexischen Gemeinschaft viel schlechter, als Frauen. Und man darf nicht eigeboren sein. Aber sonst: Klar.

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Ugo Baersgarjew
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Ungelesener Beitrag von Ugo Baersgarjew » 27.02.2018 21:24

Was gefällt dir den Speziell am Hexer?
Evtl. Geht alternativ auch ein Druide oder vielleicht sogar ein Schamane.
Es kommt halt echt darauf an was dir wichtigbei dem Charakter ist.
Aus welchm Teil Aventuriens soll er dem sein?
Stirbt der Bauer im Oktober, braucht er im Winter keinen Pullover.

Bauernregel

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B.O.B.
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Ungelesener Beitrag von B.O.B. » 27.02.2018 21:44

Und um dir zumindest 'ne grobe Richtlinie zur Seltenheit von Hexern zu geben: Wege der Zauberei spricht bei der Verbreitung von "selten", "(verhältnismäßig) viele" in der Fahrenden Gemeinschaft und noch zu DSA3-Zeiten, als man das Geschlecht eines Charakters auch auswürfeln konnte, war 1-2 auf 1W20 männlich. Also einer unter 10 bzw. auf jeden Hexer kommen statistisch 9 Hexen. (Die Chance auf Eigeborene Hexen war zum Vergleich nach den selben Regeln halb so groß (1 auf W20).)

Mindergeist
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Ungelesener Beitrag von Mindergeist » 28.02.2018 01:19

magpie13 hat geschrieben:
27.02.2018 18:01
Im wahren Leben bin ich ein Mann, deswegen meine Frage: ist es auch möglich männliche Hexer zu erstellen?
kein Problem!
Bullf hat geschrieben:
27.02.2018 18:57
Solltest meiner Meinung nach aber gerade bei erfahrenen Spielern eine sehr gute Begründung für diese "Anomalie" haben.
Quatsch! Männliche Hexer sind zwar selten aber nichts allzu besonderes und schon gar keine "Anomalie".
Firnblut hat geschrieben:
27.02.2018 18:59
Mann steht halt in der hexischen Gemeinschaft viel schlechter, als Frauen.
wie allgemeingültig das ist bzw. wie ausgeprägt und auf was genau sich das bezieht ist (soweit ich mich erinnere) nie wirklich gesetzt worden. Bei uns sind Hexer einfach recht selten und werden idR nicht Chef. Das war es aber auch schon mit der Diskriminierung.

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 28.02.2018 08:04

Hexer sind problemlos möglich – sie sind hald selten! Davon würde ich mich nicht abschrecken lassen!
Meine Hexe hat zum Beispiel keine Vorurteile gegen männliche Kollegen – sie hat sogar einen in ihrem Zirkel. :)
Andere Hexen haben vielleicht Vorurteile, andere wieder nicht.

Beispiel aus dem echten Leben:
Ich habe vor ein paar Monaten in meinem Bezirk einen Kindergärtner für ein Jugendprojekt gesucht, damit dieser von seinen Erfahrungen und seiner Tätigkeit erzählt. Ich habe nur einen einzigen gefunden! Kindergärtner sind selten, aber dennoch gibt es sie. Manche Kolleginnen freuen sich über ihre männlichen Pendants, andere nehmen sie als Kollegen, andere wiederum mögen Vorurteile haben…
Fühle Dich also so wie ein Kindergärtner unter vielen weiblichen Kolleginnen. :lol:
Hat Euer Held das Zeug zum Lehrmeister? Horasischer Vagant @ Euer Held als Lehrmeister

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Ungelesener Beitrag von Laske Hjalkason » 28.02.2018 09:37

Horasischer Vagant hat geschrieben:
28.02.2018 08:04
Ich habe vor ein paar Monaten in meinem Bezirk einen Kindergärtner für ein Jugendprojekt gesucht, damit dieser von seinen Erfahrungen und seiner Tätigkeit erzählt. Ich habe nur einen einzigen gefunden! Kindergärtner sind selten, aber dennoch gibt es sie. Manche Kolleginnen freuen sich über ihre männlichen Pendants, andere nehmen sie als Kollegen, andere wiederum mögen Vorurteile haben…
Wußte ich es doch das die Kindergarten-"Tanten" in Wahrheit Hexen sind. Das hat jetzt ein Kindheitstrauma gelöst. Wir mußten auch immer tanzen und ich kann mich kaum noch daran erinnern. :lol:
Spaß beiseite.

Hexer sind problemlos möglich. Ich denke für einen Anfänger sind Hexer vielleicht sogar noch einfacher zu spielen, gerade weil sie nicht so stark eingebunden sind in ihre Gemeinschaft. Bei uns gibt es 2 Hexer auf ~6 Hexen.
Make Al'Anfa great again!

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Ungelesener Beitrag von hexe » 28.02.2018 10:16

Ich hab den männlichen Hexen hier sogar ein eigenes Kapitel gewidmet, vielleicht hilft Dir das weiter @magpie13. Sie sind nicht sonderlich selten und weniger besonders als Informatikstudentinnen.

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Din
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Ungelesener Beitrag von Din » 28.02.2018 11:44

Männliche Hexen sind durchaus seltener als weibliche, aber es kommt auch immer etwas auf die Schwesternschaft und die Region drauf an. Ich hab zu anderen Zirkeln leider keine Zahlen, aber beim Blautann wird von ca. 60 Mitgliedern gesprochen, davon 12 Hexer, also 20%. Ich denke das ist nicht so selten, dass es eine Anomalie ist.
Es gibt wohl wenige Zirkel die nur Frauen akzeptieren, aber auch das ist eher die Ausnahme. Du bist halt weder Eigeboren, noch irgendwann Oberhexe, oder Königin einer Hexennacht. Ansonsten steht dir alles offen.

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Ungelesener Beitrag von magpie13 » 28.02.2018 12:08

Wow, ich bin begeistert über die ganzen Antworten in so kurzer Zeit! Vielen Dank!
Ich werde mich nachher mal durchwühlen und mich nochmal ausführlicher zurückmelden.
Cheers, Tom

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Bullf
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Ungelesener Beitrag von Bullf » 28.02.2018 16:46

Mindergeist hat geschrieben:
28.02.2018 01:19
Bullf hat geschrieben:
27.02.2018 18:57
Solltest meiner Meinung nach aber gerade bei erfahrenen Spielern eine sehr gute Begründung für diese "Anomalie" haben.
Quatsch! Männliche Hexer sind zwar selten aber nichts allzu besonderes und schon gar keine "Anomalie".
Willkommen im Forum, Mindergeist. Schön, dass du zum sachlichen Ton dieser Diskussion beiträgst.

Für mich ist und bleibt ein Hexer eine Anomalie. Es ist nicht der Normalfall, dass eine Hexe männlich, ist genauso wie es nicht der Normalfall ist, dass Druiden weiblich sind. Habe nie gesagt, dass es nicht möglich ist oder notwendigerweise Probleme gibt, aber es macht halt einfach einen großen Unterschied, ob du einen Hexer spielst oder eine Hexe. Während Gildenmagier und Gildenmagierinnen beliebig austauschbar sind. Es macht nunmal was mit deinem Charakter, wenn du der einzige Mann in einem von Frauen dominierten Zirkel bist. Du bist eine Minderheit, du wirst in deinen eigenen Reihen unter Umständen nicht akzeptiert, andere Hexen finden dich vielleicht sehr abstoßend oder sehr anziehend, in jedem Fall wirst du anders behandelt.
Hier ein paar Besonderheiten:
- Kräuteweiber werden vielleicht zum bestimmten Zeiten verfolgt, während vermutlich einige Häscher nicht einmal auf die Idee kommen würden, männliche Hexen zu suchen. Wenn du also ein Hagelsturm auf das Dorf fluchst, wird vielleicht ein unschuldiges Bauernmädchen geopfert, weil man beim besten Willen keine Hexe finden kann.
- Zur Hexe geht man mit Kreißbeschwerden, aber zum Hexer vermutlich nicht.
- Viele werden Hexer vermutlich für Druiden halten und sie als verrückte Baumkuschler abtun.
- Ein Mann auf einem Besen wird vielleicht als dämonische Perversion betrachtet. Eine Hexe eher nicht.
- Eine Frau mit Katze im Schlepptau wird der einfache Bürger vielleicht schon als Hexe identifizieren, den Mann mit der Katze eher als einsamen Verrückten.
- Manche Hexe wird in dir vielleicht einen reinen Lustknaben sehen, den Levthan zur Belustigung zur Verfügung stellt, den man darüber hinaus aber nicht ernst nimmt.
- Einige Hexen haben - sicher zurecht - eine Aversion gegen Männer entwickelt, die ihnen ihr WIssen neiden, und lehren prinzipiell keine Männer.


Also nochmal: Kann man einen Hexer als Anfänger spielen? Ja! Ist es empfehlenswert? Meiner Meinung nach nicht so sehr. Ich würde mir für den Anfang etwas heraussuchen, was weniger voraussetzungsreich ist. Natürlich kann man auch als ersten Charakter einen Tairach-Priester spielen, aber es ist eben als Anfänger die Gefahr gegben, dass man den Charakter so darstellt, dass es für keinen befriedigend endet. Mein Credo für Einsteiger ist und bleibt: "Starte einfach und bodenständig - heb dir die dicken Bretter für später auf".
Und da ein Anfänger mich um meinen Rat fragt, bleibe ich bei dieser Aussage.

PS: Eine große Mehrheit rät dem TE ja dazu, es zu machen und vermutlich wird er das auch. Wenn er auch nicht auf mich hört, sollte er zumindest meine Warnung im Kopf haben - für diverse Meinungen gibt es schließlich das Forum.
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Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 28.02.2018 17:21

Wenn ihr DSA 4.1. spielt, dann ist, meiner Erfahrung nach, ein magischer Char am Anfang immer schwierig, weil kaum ein Anfänger eine Idee hat, wie er seine Magie nutzbringend einsetzt. Manche Sprüche sind nur ab gewissen Fähigkeitswerten nützlich, manche klingen mächtig, sind aber recht schwach (etwa der Blitz! gegen Gegner mit hoher MR, die dann fast ohne Einschränkung weiterkämpfen, obwohl der Flufftext zunächst nahe legt, sie wären dann blind...), andere wiederum klingen in MMORPG-gewohnten Ohren "nutzlos" , sind aber extrem praktisch.
Auch Tipps von Mitspielern, was jetzt sinnvoll oder sinnlos wäre helfen nicht immer, oder sind auch nur erwünscht. ("schreibt mir nicht vor, wie ich spielen soll..."*)
Einem absoluten Pen&Paper Anfänger würde immer einen profanen Char empfehlen, für den er keine große Kenntnis des aventurischen Hintergrundes kennen muss.

Klar kann man gleich einen Hexer spielen. Kann auch Spaß machen. Aber die Gefahr, dass man ihn "verskillt" ist hoch, und das führt meist zu gefühlter Nutzlosigkeit und damit Frust. ("Weswegen kriegt mein Hexer eigentlich nichts auf die Reihe, aber die Gildenmagierin räumt total ab. Magier sind total OP!"*)

* Extrembeispiele für Frust... :wink:

Mindergeist
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Ungelesener Beitrag von Mindergeist » 28.02.2018 17:26

Bullf hat geschrieben:
28.02.2018 16:46
- Kräuteweiber werden vielleicht zum bestimmten Zeiten verfolgt, während vermutlich einige Häscher nicht einmal auf die Idee kommen würden, männliche Hexen zu suchen. Wenn du also ein Hagelsturm auf das Dorf fluchst, wird vielleicht ein unschuldiges Bauernmädchen geopfert, weil man beim besten Willen keine Hexe finden kann.
wenn der TE nicht gerade zur Zeit der Priesterkaiser spielen möchte, dürfte das als Problem entfallen :wink:
Bullf hat geschrieben:
28.02.2018 16:46
- Zur Hexe geht man mit Kreißbeschwerden, aber zum Hexer vermutlich nicht.
in den wenigsten Runden dürften Kreißbeschwerden ausgespielt werden.
Bullf hat geschrieben:
28.02.2018 16:46
- Viele werden Hexer vermutlich für Druiden halten und sie als verrückte Baumkuschler abtun.
dürfte für Alrik-Normalaventurier keinen Unterschied machen.
Bullf hat geschrieben:
28.02.2018 16:46
- Manche Hexe wird in dir vielleicht einen reinen Lustknaben sehen, den Levthan zur Belustigung zur Verfügung stellt, den man darüber hinaus aber nicht ernst nimmt.
aber trifft man die gemeinhin im Spiel?

Darjin
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Ungelesener Beitrag von Darjin » 28.02.2018 18:06

Ich muss leider der Argumentation wider arkaner (und klerikaler) Anfänger-Charaktäre gerade in DSA4 anschließen. Die Zauber sind zu vielfältig und wenn man als gestandener DSA Spieler aus DSA3 Zeiten vielleicht noch den Zaubersprüche dem Namen nach grob eine Wirkung zuschreiben kann - die ganzen Sonderfertigkeiten, Besonderheiten von Zauberpräsentation und die ganzen Rituale schrecken mich sogar davor ab eine Hexe zu spielen, dabei kenne ich mich leidlich mit Magiern und Elfen aus - ganz einfach, weil ich erstmal ne Menge Zeit reinstecken müsste, mich in die Magie einzuarbeiten um da Gefühlt der Hexe auch gerecht zu werden.

'einfache', profane Kämpferchars können schon schnell ein Overkill sein.

Allerdings ist das alles unter dem Vorbehalt, dass man selbst seinen Char von Anfang an einigermaßen kennen will. Wenn man einen zuvorkommenden Meister hat, der einen Unterstützt und sich selbst im Regelwulst auskennt, würde ich auch einem Anfänger (vom Regelwerk her) komplexere Chars der arkanen oder klerikalen Schienen nicht unbedingt absprechen.
Allerdings habe ich bisher keinen richtig guten Meister kennengelernt, der die komplexen Regeln sicher beherrschte, die Welt sicher kannte, die Welt plastisch beschreiben und spannende Abenteuer leiten konnte. Irgendwo muss man immer Abstriche machen - Hauptsache man hat hinterher gemeinsam Spaß dabei.



...die Hoffnung von den Hexen vernascht zu werden sollte keinen Einfluss auf die Charakterwahl haben!
„Man muß uns, glaube ich, nie so viel Verachtung zeigen, wie wir verdienen.“
Michel de Montaigne (1533-1592)

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B.O.B.
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Ungelesener Beitrag von B.O.B. » 28.02.2018 19:06

Jadoran hat geschrieben:
28.02.2018 17:21
Einem absoluten Pen&Paper Anfänger würde immer einen profanen Char empfehlen, für den er keine große Kenntnis des aventurischen Hintergrundes kennen muss.
Klar kann man gleich einen Hexer spielen. Kann auch Spaß machen. Aber die Gefahr, dass man ihn "verskillt" ist hoch, und das führt meist zu gefühlter Nutzlosigkeit und damit Frust.
Einen Anfänger in einer (wie der TE sagt) erfahrenen Gruppe auf einen simplen profanen Charakter mit nur geringer Intergration in die Spielwelt zu beschränken, damit er bloß nicht viel Regelwissen oder Hintergrund braucht, kann aber genau den selben Frust-Effekt haben. Spätestens wenn er nach gewisser Spielzeit (AP-Zahl) an seine Grenzen kommt, während alle anderen fleißig weiter karmale und magische Sachen neben ihren profanen Fähigkeiten steigern.

Was Einfaches für den Anfang mag für one-shots oder bei komplett neuen Gruppen vielleicht praktisch sein, aber langfristig will man dann doch meist einen komplexeren Charakter mit Integration in den Aventurien-Hintergrund statt dem generischen Handwerker/Krieger/whatever.
Zuletzt geändert von B.O.B. am 28.02.2018 19:52, insgesamt 2-mal geändert.

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Din
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Ungelesener Beitrag von Din » 28.02.2018 19:16

Wenn die Gruppe Rücksicht auf einen Anfänger nimmt und dieser Zeit und Geduld hat ins System zu finden, dann geht das. Ich habe auch mit nem magischen Chat begonnen. Ist jetzt kein Ding der Unmöglichkeit.

Was bullf anmerkt kann natürlich passieren. Natürlich kann auch nichts davon eintreffen, das ist einfach stark abhängig von eurem Aventurien. Meine Hexe im blautann sieht auch männliche Hexer als ebenbürtig an. Er lebt seine Gefühle, er besitzt das Geschenk, die Oberhexe akzeptiert ihn. Das kann ebenso passieren wie eine Hexe die ihm vorwirft als Mann könne man der Göttin nie so nahe sein wie als Frau einfache weil Frauen Emotionen anders leben und bla...

Es kommt stark auf euer Aventurien an, deine Gruppe, deiner Schwesternschaft, deinem Kulturkreis. Wenn das passt kann der Hexer sicherlich Spaß machen, wenn männliche Hexen in eurem Aventurien unterm Pantoffel stehen, vielleicht nicht so sehr. ;)

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Ungelesener Beitrag von magpie13 » 28.02.2018 19:16

Also nochmals danke, für die ganzen Antworten. Ich muss zugeben, dass ich schon großen Respekt vor einer magischen Profession habe, obwohl ich mir wahrscheinlich noch nichtmal ansatzweise vorstellen kann, wieviel Arbeit es ist, sich in solch einen Charakter hineinzuversetzen und vor allem zu gestalten. Hinzufügen möchte ich noch, dass ich jedoch richtig Lust habe zu spielen und auch gerne ein wenig investieren würde. Auf der einen Seite in Recherche und auf der anderen vielleicht auch in das eine oder andere Buch.
Ich treffe mich demnächst mit dem Meister, um einen Helden zu erstellen. Ich warte bis dahin erstmal ab und gucke, was auf mich zukommt.
Beste Grüße!

Eine Frage hätte ich noch zum Zirkel und der Schwesternschaft. Kann ich mir meine Rolle innerhalb der beiden selber ausdenken? Oder wird es so sein, dass der Meister dieses Umfeld für mich bestimmt? Hängt es zum Beispiel von ihm ab, ob ich als männlicher Hexer akzeptiert werde?

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Ungelesener Beitrag von Darjin » 28.02.2018 19:34

Das ist immer eine Frage der Gruppe - sprich es mit deinem Meister ab. Kann sein, dass er es dir vorgeben will um dich als neuen noch darüber etwas besser steuern/anleiten zu können, kann sein, dass er da von dir einen Vorschlag gerne miteinbauen würde.
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Ungelesener Beitrag von hexe » 28.02.2018 20:15

magpie13 hat geschrieben:
28.02.2018 19:16
dass ich jedoch richtig Lust habe zu spielen
Das ist der beste Grund einen Charakter zu spielen. Mehr gibt es nicht zu sagen. Wenn Du Lust darauf hast, dann spiele den Charakter - egal ob magisch begabt oder anderes Geschlecht als die Mehrheit oder Rollenspiel-Anfänger oder sonst etwas. Du hast darauf Lust, damit ich die Wahl perfekt besonders für einen Rollenspiel-Anfänger. Es gibt keinen Grund es nicht zu machen. Das Regelkenntnis kommt schon mit der Zeit.

Man muss auch nicht mit jedem Gimik gleich anfangen. Ein Vertrautentier kann man später finden. Flüche nach und nach erlernen. Das Hexenfest für das erste Fluggerät steht vor der Tür, aber war noch nicht. Erlerne die Magie einfach zusammen mit Deinem Charakter und leg los.

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B.O.B.
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Ungelesener Beitrag von B.O.B. » 28.02.2018 20:28

magpie13 hat geschrieben:
28.02.2018 19:16
Eine Frage hätte ich noch zum Zirkel und der Schwesternschaft. Kann ich mir meine Rolle innerhalb der beiden selber ausdenken? Oder wird es so sein, dass der Meister dieses Umfeld für mich bestimmt? Hängt es zum Beispiel von ihm ab, ob ich als männlicher Hexer akzeptiert werde?
Die Schwesternschaft (auch wenn regeltechnisch relevant) ist im Allgemeinen nicht mehr als ein sehr loser Verbund von Hexen, die auf Grund des gemeinsamen Seelentiers ähnliche Wesenszüge besitzen. Die gesellschaftliche Bezugsgröße einer Hexe ist definitiv der Zirkel.

Was die Ausarbeitung dieses Zirkels angeht, hab ich von spontanem Auswürfeln, wenn es darum geht, was auf der aktuellen Hexennacht gerade von anderen erlernbar ist, bis zu voll ausgearbeiteten Zirkeln schon alles erlebt.

Tendenziell würde ich sagen, daß Spielleiter Hexenzirkel meist nur dann detailliert ausarbeiten, wenn vom Spieler auch entsprechend detailreiches Ausspielen der Hexennächte gewünscht ist. Oder anders: Ich kenn' kaum einen Meister, der sich groß dagegen wehrt, wenn man als Spieler die NPCs im Charakterhintergrund (in Absprache) ausarbeiten möchte. :)

PS: Hexen sind übrigens so individualistisch wie man in einer Gruppe nur sein kann. Also würde ich die Frage, wie weit ein Hexer als solcher akzeptiert wird, keinesfalls für den ganzen Zirkel entscheiden, sondern eher eine breite Streuung einzelner Meinungen wählen.

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Ungelesener Beitrag von FrumolvomBrandefels » 28.02.2018 20:51

Zwei kleine Tips zur Erstellung:
1. Es sind regeltechnisch die Nachteile, welche dem Charakter Ecken und Kannten verleihen. Fange am besten mit diesen an. Dann Vorteile etc.
2. Hexen können in Aventurien offen auftreten, dennoch überlege dir eventuell eine Tarnidentität bzw. eine Möglichkeit wovon die Hexe lebt.

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Ungelesener Beitrag von magpie13 » 28.02.2018 21:57

Spitze, ich habe richtig Bock! Vielen Dank :)

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 01.03.2018 09:35

Sofern Du Dich für den Hexer entscheidest - vielleicht hast Du Lust und Laune eine kleine Beschreibung ins Forum zu stellen?
Und nach einiger Zeit wie es Dir mit Deinem Charakter im Spiel ergangen ist?
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Mindergeist
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Ungelesener Beitrag von Mindergeist » 01.03.2018 13:21

so etwas finde ich auch immer schön, also ich würde es auch mit großem Interesse lesen. Falls du Fragen zum Verhältnis der Spielwelt mit Hexen hast, nur keine Scheu. In DSA ist da vieles sehr anders als man es von anderen Settings ggf. gewohnt ist.

magpie13
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Ungelesener Beitrag von magpie13 » 01.03.2018 20:44

Ja klar, kann ich gerne machen. Gibt es dazu einen besonderen Bereich hier im Forum? Oder soll ich einfach in diesem Thread anfangen? Ich würde erstmal bis Montag warten, denn da treffe ich mich mit unserem Meister und wir besprechen alles weitere.

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Ungelesener Beitrag von Bullf » 01.03.2018 23:31

Einfach den Thread hier wieder ausgraben. Dann wissen alle Interessierten, dass es um deinen Hexer geht.
Wenn Elfen Elfen helfen helfen, helfen Elfen Elfen helfen.

Mindergeist
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Ungelesener Beitrag von Mindergeist » 03.03.2018 21:50

Das was Bullf sagt :lol:

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