Ein zukünftiger Spieler fragt: Spaß haben mit welchem Char.?


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BeitragVerfasst: 16.05.2007 03:20 
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Hallo zusammen,
ich bin ein zukünftiger Spieler der HdT Kampagne und möchte gern wissen, mit welchen Charakteren man Spaß haben kann in dieser. Als Spieler traue ich mich einfach nicht, in entsprechende Threads zu schauen, um mir nicht den Spaß zu verderben.
Falls nun jemand denkt, ich sollte am besten meinen zukünftigen Meister fragen, entgegne ich, dass unser Meister sehr pragmatisch ist und die Voraussetzung lediglich lautet: ein "grauer" Charakter, der sich verteitigen kann und eine Söldner-Seele hat.
Nun ja, da fallen mir spontan Streuner, Diebe, Einbrecher und Phex-Geweihte und Söldner ein, aber ich frage mich, welche Charaktere darüber hinaus noch Spaß haben könnten, an die mein Meister evtl. nicht dachte.
Vielleicht kann mir wer, evtl. sogar ein Spieler, eine Spielerin mit entsprechender HdT Erfahrung, mir Tipps geben; aber bitte ohne jegliche Meisterinformationen!
Wär goldig ;)
Gruß,
Zyklopaer


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BeitragVerfasst: 21.05.2007 09:48 
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Hmm, ganz so grau und söldnermäßig sollte der Char vielleicht auch nicht sein, sondern sowas wie einen "guten Kern" und das Bestreben, "das Richtige" zu tun, schon irgendwie haben, das erleichtert zumindest den Einstieg ungemein. ;)
Im Prinzip hast du schon ganz gut zusammengefasst, was ich auch empfehlen würde, nämlich zum einen Söldner jeglicher Couleur und phexgefällige Chars aller Art, sei es jetzt geweiht, magisch oder profan. (Ja magisch, hier würde ich deine Aufzählung noch um Scharlatane oder Graumagier mit gewisser "Lohnmagier"-Tendenz erweitern.)
Unter "Söldner" fallen auch verschiedenste andere Kämpfer-Professionen wie z.B. die ganzen Soldatenvarianten oder Krieger, sofern sie nicht mehr irgendwo festangestellt/verpflichtet sind.
Ansonsten könnte ich mir junge, noch nicht allzu erfahrene Zwerge oder Elfen vorstellen, die sich in der Menschenwelt eben irgendwie zurecht finden müssen ohne sich allzu sehr auf eine Seite zu schlagen.

Abraten würde ich von zu praiotisch ausgestalteten Chars (mit nervigen Nachteilen wie Unbedingte Wahrheitsliebe, Dunkelangst und irgendwelchen Prinzipientreuen in Richtung "Verbirg nie deine Wahre Identität" oder so) und generell von den meisten Geweihten. Einzig Nandus, Phex und evtl. Hesinde würde ich empfehlen, von den übrigen würde ich eher die Finger lassen, da sie meist zu sehr in die Hierarchie ihrer Kirche eingebunden sind.
Und ich würde dringend von Galahan-Sympathisanten abraten, der in meiner Gruppe macht mir ziemliche Probleme und hat auch nicht allzu viel Spaß. (Soviel sei mal schon verraten ohne MIs auszuplaudern...)


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BeitragVerfasst: 22.05.2007 07:01 
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Danke für die Tipps :)
Momentan ist mir nach einem Utulu, den es nach diversen Geschichten als Lustknaben ins Horasreich verschleppt hat. Mit hohem Charisma, Gutaussehend, sozialer Anpassungsfähigkeit und Rachsucht ist das ja vielleicht möglich.
Evtl. sogar als Prof. Variante Gladiator/Lustknabe... wenn der Horasreichadlige gegen den Arena-Besitzer wettet, dass man auch dem Wilden Kultur bei bringen kann.. Wetteinsatz etwa eine Dukate... Anschließend muss der sozial anpassungsfähige "Wilde" eben seine Schulden abarbeiten... Ja, sowas schwebt mit vor :)

Danke noch einmal


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BeitragVerfasst: 29.05.2007 15:11 
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^gutes Konzept. Wenn meine Spieler nur auch so einfallsreich wären, aber das wär ja "unaventurisch" :lol:


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BeitragVerfasst: 30.05.2007 03:02 
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Oh, danke :)
Siehste, so unterschiedlich sind die Spielstile. Ich sehe jetzt schon die vorwurfsvollen Blicke, sollte ich als Erstprofession einen Fasarer Gladiator wählen. Aber dabei wird vergessen, dass ich ja irgendwie auch die soz. Anpassungsfähigkeit, Gutaussehend etc. bezahlen muss, wenn ich das Konzept verwirklichen will.


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BeitragVerfasst: 16.01.2008 14:10 
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Soo, dannn nekromantiere ich diesen Thread einfach mal (in der Hoffnung das es jemand liest ;) ), ehe ich einen neuen dazu aufmache.

Wir planen im Spätfrühjahr/Frühsommer eine Runde anzufangen, die die Königsmacherkampagne spielen soll. Geplant ist das vom Spielleiter bisher so, dass wir die beiden Weißer Berg Abenteuer als Einstieg spielen um die Gruppe auch zusammenzuführen und dannn einen Zeit und Ortssprung (verbunden mit ca. 1000 AP) in der Downtime machen und dann bei Königsmacher nei einsetzen.

Jetzt habe ich mir überlegt das ich gerne einen (etwas gemäßigteren) Korgeweihten spielen möchte, und mein Spielleiter druckst nun ziemlich herum, was die Praktikabilität desselben angeht. (Angedacht ist das bisher so, dass ich einen Söldner spiele und in der Downtime mit den damit verbundenen 1000 AP die Spätweihe anpacke (sofern sich nicht in der Weißer Berg Runde etwas so entwickelt das der Chara das dann nicht mehr will)).

Jetzt die Frage an alle, die vielleicht schon spielen und/oder leiten oder das Abenteuer zumindest gelesen haben. Ist ein Korgeweihter (zumal der hier kein "Sozialkrüppel" wäre) wirklich total ungeeignet oder muss ich in dem "Aber den Korspieß können die Fechter ja garnicht parieren!!" Argument des Meisters das eigentliche Hauptproblem suchen? :)


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BeitragVerfasst: 16.01.2008 14:54 
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Ich denke Korgeweihte sind fuer diese Kampagne nicht ungeeigneter als sonst auch.
Und damit kommt es letztlich auf die Auslegung des Geweihten an, wie gut er sich in das Geschehen integrieren kann.


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BeitragVerfasst: 17.01.2008 00:02 
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In der Kampagne (bzw. dem bisher ersichtlichen Teil) geht es sehr oft um subtiles Agieren, um Intrigen, Kriminalplots, Nacht-und-Nebel-Aktionen und Verhandlungs- und Befragungsgeschick.

Üblicherweise wird es eher selten zu größeren Kämpfen (zumindest im korgefälligen Sinne) kommen - sofern ihr nicht die im Abenteuerband vorgeschlagene Alternative der Söldnerkampagne spielen wollt, die dann oftmals wenig mit den einzelnen Abenteuern und den hintergründigen Intrigen an sich zu tun hat, sondern eine Sightseeing-Tour über die Schlachtschauplätze werden dürfte. In so einem Setting kann ein Korgeweihter als Söldnerführer / "Feldpriester" durchaus stimmig sein.


Davon abgesehen, dass ein solcher Char eventuell ab und an ein Plotsprenger sein kann, wenn er aus einer Laune oder auch einem kleinen Blutrausch heraus "mal eben" einen wichtigen NSC umnietet (im Horasreich sind die eben nicht so die "Tanks" und sowas könnte durchaus mal auftreten), weiß ich nicht, ob du mit so einem Charakter viel Spaß haben wirst, wenn du ihn z.B. aus gesellschaftlichen Zwängen nicht so recht "ausleben" kannst.


Mir stellt sich nun die Frage, weshalb du unbedingt solch einen Charakter in genau dieser Kampagne spielen möchtest (von dem Argument "das wollte ich immer schon mal spielen" abgesehen), denn das typische Mantel-und-Degen-Spiel im Horasreich bietet sich dafür ja nun nicht gerade an.


Einstweiliges Fazit:
a) in der Söldnervariante kaum problematisch
b) in der "normalen" Abenteuervariante eher ungeeignet, wenn auch nicht vollkommen tabu
c) mit einem besser ins Horasreich passenden Charakter (siehe weit oben) dürftest du mehr Spaß an der Kampagne haben.


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BeitragVerfasst: 17.01.2008 00:36 
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Nun um eine kurze Antwort zu geben ;)
Ich habe von unserem Spielleiter vor allem diese "Übergangssequenzen mit viel Söldnerdasein" angepriesen bekommen, daraus entstand dann der Gedanke, das das mal eine schöne Möglichkeit wäre einen korpriester zu spielen.
Und als der Spielleiter eine Rondrageweihte Amazone zugelassen hat, dachte ich mir, das der Korgeweihte wahrscheinlich seltener aneckt, wie die Dame.


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BeitragVerfasst: 17.01.2008 10:43 
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*lach* :lol:
Na gut, neben einer Amazone wirkt ein Korgeweihter wohl doch nicht sooo sehr fehl am Platz. ;)

Es kommt dann wohl auf den individuellen Spielstil an. Im (bisher ersichtlichen) Hauptteil der Kampagne geht es eben um gesellschaftliche Abenteuer mit nicht allzu vielen Kämpfen, die genannten "ÜBergangssequenzen" sind optional und stehen teilweise mit der Haupthandlung nicht wirklich in Verbindung (in meiner Gruppe lasse ich sie großteils weg).

Wie gesagt, es ist prinzipiell möglich (wenn man sich entsprechend verbiegt, ist alles möglich!), aber ich würde davon eher abraten.



Ich persönlich kann irgendwie nicht nachvollziehen, warum man, wenn man eine Kampagne im Horasreich mit dem typischen Mantel-und-Degen-Flair spielen möchte, dann nicht auch dazu passende Charaktere spielt. Das ist ein bisschen so, als wenn man in den Salamandersteinen eine Gruppe zwergischer Holzfäller spielen möchte, oder das Jahr des Feuers mit einer Gruppe hochstufiger Novadikrieger. ;)

Ich hab seit gut zwei Jahren diese Gruppe, mit der ich "Die unsichtbarne Herrscher", mehrere eigene Szenarien und jetzt die "Königsmacher" gespielt habe und auch wenn ich zuvor noch nie einen Horasier gespielt hatte, hat mir das Mantel-und-Degen-Spiel sofort Spaß gemacht.

Daher meine Empfehlung:
Schaut euch in der Gruppe zur Einstimmung ein paar Filme an wie "Die drei Musketiere" (gibt ja etliche Variationen), "Der Mann in der Eisernen Maske", "Casanova", "Fluch der Karibik I" (vor allem wegen der Fechtszene in der Schmiede) und dergleichen und lasst euch die cineastischen und übertriebenen, dennoch amüsanten und meist sehr coolen Kampfszenen auf der Zunge zergehen. Treppengeländerrutschen, Teppichwegziehen und Kronleuchterschwingen können unglaublich viel Spaß machen, vor allem, wenn man's im Rollenspiel selbst erlebt. :)

Und dann stellt euch die Frage: Wollen wir wirklich mit Korspieß und Rondrakamm, mit Brünne und Plattenpanzer in einem Mantel-und-Degen-Setting herumlaufen? ;)


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BeitragVerfasst: 17.01.2008 12:01 
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Naja die Amazone hat den Vorteil das sie ja nur rumsäbelt und nicht rondrakammt ;)
Und unser SL bestand immer darauf, das die Kampagne eigentlich ja für nicht-Horasier als Charas gemacht sei ;)

Aber mal gucken, vielleicht dann doch der almadanische Schwertgeselle, oder der albernische, oder doch ein Fähnrich? (Phexgeweihte weiss ich ned ob die mir nicht zu "pazifistisch" (von den Talenten her) sind ;) )

Hilfe! ;)


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BeitragVerfasst: 17.01.2008 12:50 
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Hm, ich lese die Empfehlung des Autors wohl etwas anders als dein SL.

HdT S. 9, Auswahl der Helden hat geschrieben:
Die Kampagne ist explizit auch für Helden geeignet, die nicht aus dem Horasreich stammen. Das erste Abenteuer (...) wurde entworfen, um möglichst unterschiedlichen Helden einen Einstieg in Königsmacher zu ermöglichen. Allerdings sollten die Helden spätestens im Verlauf der Kampagne im Land ein wenig heimisch werden und Freunde, Feinde und Verwandte sammeln (...)

(kursive Hervorhebung von mir)

Ich lese da raus, dass zwar ausdrücklich Wert darauf gelegt wird, dass auch Nichthorasier mitspielen können, aber dass ein direkter Bezug / eine persönliche Bindung zum Horasreich durchaus erwünscht ist und gleich zu Anfang von Vorteil (für den SL und das ganze Kampagnenkonzept) sein kann.
Du kannst ja mal in deiner Gruppe darauf hinweisen. ;)

Versteh mich nicht falsch, ich will euch eure Chars nicht um jeden Preis ausreden, sondern bloß aufzeigen, weshalb andere Charaktere vermutlich "passender" wären.

Ich versuche das mal an Hand der Sichtweise der typischen Horasier darzustellen:

Der Korgeweihte dürfte speziell bei den niederen Schichten sehr zwiespältig aufgenommen werden. Die kämpfende Bevölkerung wird seinen todesverachtenden Kampfstil und seine mutmaßlichen Führungsqualitäten auf gewisse Weise schätzen, sich dennoch vor seiner Unberechenbarkeit fürchten.
Bei der immer stärker gebeutelt werdenden Stadt- und Landbevölkerung wird er mit zunehmendem Kriegsverlauf jedoch unbeliebt bis verhasst werden, da er die Personifizierung des grausamen und blutigen Krieges darstellt.
In der Oberschicht wird er zwar als funktionierendes "Werkzeug" eine gewisse "Wert"schätzung (durchaus wörtlich zu nehmen) erfahren, jedoch auf Grund seiner im Horasreich recht befremdlich anmutenden Glaubenseinstellungen niemals auf Respekt oder gar Akzeptanz treffen.

Die Amazone hingegen wird auf Grund ihrer doch sehr von der typisch-horasischen Rondraverehrung abweichenden Glaubens- und Verhaltensregeln misstrauisch beäugt werden, und möglicherweise sogar als "Ketzerin" betrachtet werden, wenn sie in der Öffentlichkeit zu sehr den amazonischen Rondrakult zu verbreiten versucht.
Ihr Ehrenkodex dagegen wird sie bei vielen Abenteuern deutlich einschränken (siehe auch ganz oben) und ihre mutmaßlich stark feministisch geprägte Weltanschauung dürfte ihr auch bei den gesellschaftlichen Aspekten der Kampagne deutlich im Weg stehen.


Ich behaupte mal, der Schwertgeselle (wieso eigentlich nicht aus Vinsalt?) im Stil eines klassischen Musketiers ist der Idealcharakter für diese Kampagne, allerdings kann man auch mit verschiedensten phexischen Chars seinen Spaß haben.
Das muss nicht direkt ein Geweihter sein, karmaler Beistand scheint mir nicht uuuunbedingt notwendig zu sein (siehe auch wiederum ganz oben), aber z.B. ein Schmuggler, Dieb, Einbrecher, Streuner (z.B. Varianten Hochstapler oder Spieler), Spitzel (à là Jamesso ya Bondi) oder - um den kämpferischen Aspekt hervorzuheben - z.B. auch ein (ehemaliger) Pirat ("Freibeuter im Namen der Kaiserin", der nach ihrem Tod den Kaperbrief entzogen bekam...) oder ähnliches dürfte gut an- und durchkommen. :)

Die typisch-horasischen Militärchars habe ich ja schon erwähnt. ;)


/edit:
Was mir grad noch einfällt...

Mithrandir hat geschrieben:
Und unser SL bestand immer darauf, das die Kampagne eigentlich ja für nicht-Horasier als Charas gemacht sei ;)


Hervorhebung von mir. Das geht sogar in die gegenteilige Richtung - und ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass es toll ankäme, wenn derartig wichtige Veränderungen im Horasreich explizit von Nichthorasiern, also Ausländern, Fremden etc. umgesetzt werden müssten.
Das wäre, wie wenn im Jahr des Feuers explizit nicht-Mittelreicher das Reich retten müssten...


Zuletzt geändert von Goldfeder am 17.01.2008 19:49, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 17.01.2008 19:48 
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Ich denke es wird der Infanteriefähnrich werden ;)

Unser SL will die Söldnerzwischenkampagnenabschnitte (Eigene Söldnertruppe usw.) etwas stärker ausarbeiten meinte er und auf einem Schlachtfeld finde ich (ganz subjektiv) reine Degenfechter wieder schrecklich deplatziert ;)

Und da, wenn ich mir die bisherigen Charakterideen und Spieler so anschaue, irgendwie jetzt schon fast klar ist, wer diesen Sauhaufen nachher In-Game zusammenhalten darf... ;)

Aber danke für die Tips.


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BeitragVerfasst: 05.04.2010 21:44 
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Also wir haben eigentlich ne ganz schöne Runde, in der jeder auch etwas zu tun kriegt...

mein char ist ein vinsalter Schwertgeselle, der seine Familie vor 12 Jahren verloren hat, nach Almada ausgewandert ist und nun mit seiner Schülerin zurückkehrte, um dem Reich beizustehen. (und das alles ohne den Vorteil Veteran^^)
--> Kampf und Gesellschaft arrogant und ein wenig selbstverliebt

die Schülerin: Magiedilettantin mit der Profession Taugenichts aus Almada
--> Allrounderin

den Gladiator: aus Al´Anfa. Hat für das Horasreich spioniert, flog aber auf und musste aus Al´Anfa fliehen.
--> Kampf und Körperlich, eher aufbrausend, weniger arrogant

Die Zahori: Zaubertänzerin und gute Freundin der Alamdanerin
--> Gesellschaft und "Halblegales", Verbindung zu andeen Zahorisippen

Der Schreiber: Nanduriant aus Arivor, der aus dem ganzen ein Theaterstück machen möchte
--> "Halblegales" und Gesellschaft

Es gab zwar immer wieder Reibungspunkte innerhalb der Gruppe, aber diese hauptsächlich "erspielt". An sich haben wir alle mit den Chars Spaß an der Kampagne.


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BeitragVerfasst: 12.04.2010 08:01 
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Diese Konstellation scheint mir exotisch, aber insgesamt ziemlich passend. :)
Das Einzige, was ich vermisse, ist ein Vollzauberer. Ich denke, da wird euer SL so manche Kämpfe (gegen Magiebegabte) anpassen müssen... ;)


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BeitragVerfasst: 13.04.2010 12:13 
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Um mich dazu auch mal zu Wort zu melden, ich spiele den Gladiator aus der zuletzt genannte Gruppe. Vorab bin eigentlich garnicht aufbrausend @Nobbi du bist der mit Jähzorn ;). An sich läuft es recht gut auch ohne einen Vollzauberer, was aber glaub ich an der sehr guten (Um)Gestalltung unseres Meisters liegt. Kampftechisch gesehen sind wir ganz gut dabei mit mir und Nobbi als Kampfmonster. Ich hab eher Angst vor dem kommenden Verlauf mit dem Nachteil Gesucht II (Al'Anfa), mal sehen was drauß wird.


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BeitragVerfasst: 13.04.2010 13:33 
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Als Spieler der von Nobbi genannten Alamdanerin muss ich ihm auch widersprechen!
Die Kampagne ist nett und mein Char passt gut, an sich, aber spielt keine Allrounder! Ich langweile mich oft, weil der Einbrecher/Fälscher der Runde mich nicht mitnimmt,ich hinter den Kämpfern der Truppe ewig weit zurückstehe und meine magischen Fähigkeiten leider praktisch nie zum tragen kommen weil ich bei den Einbrechertätigkeiten (Chamaelioni, Sataurias Herrlichkeit, Seidenzunge) und Kämpferischen Betätigungen (Axxeleratus und Hexenkrallen) immer hintenan stehe. Die femme fatale-Rolle macht mir die Hazaqi streitig...

Fazit: Allrounder können echt in's Leere laufen.


P.S.: Nobbi, urteile nicht über den Spielspass Anderer! :wink: Immerhin hast du daran deinen Anteil gehabt, hast mich als "Schülerin" einfach hängen lassen... :cry:


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BeitragVerfasst: 15.04.2010 08:13 
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Das klingt, als hättet ihr ein Problem mit der Gruppenkonstellation (zumindest für Gereon scheint es eins zu sein ;) ). Solche Probleme könntet ihr wohl besser im "Rollenspiel"-Forum diskutieren, wo sie auch von mehr Leuten gelesen werden als hier. (Achtung: In dem Fall natürlich MIs zur Kampagne verdecken!)

@Gereon:
Was hieltest du davon, den Charakter zu wechseln und vielleicht eine Magierin zu spielen, die dann "in etwa" in dieselbe Richtung gehen könnte (aber auch in eine völlig andere natürlich), aber ihr eigenes Spezialgebiet hätte?
Könnte mir vorstellen, dass sich da z.B. eine Illusionistin aus Grangor anbieten würde.

Wie weit seid ihr denn bisher mit der Kampagne?
(Bitte in diesen Thread auch keine MI, da er wohl von Spielern genutzt wird. :lol:)


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BeitragVerfasst: 15.04.2010 12:50 
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Wir sind gerade im ersten Abenteuer vom Masken der Macht, mitten in Sibur.
Auf die Idee Gereon, eine/n Illusionist/in aus Grangor vorzuschlagen bin ich gestern auch gekommen :ijw: , die Frageist nur wie sinnig es ist den Char nach geschätzten 50% der Kampangne zu wechseln.


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BeitragVerfasst: 15.04.2010 13:36 
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Ich habe es hier reingesetzt, weil ich -wie schon gesagt- echt von Allroundern abrate. Man sollte ein klares Spezialgebiet haben (alles andere darf ja trotzdem durchaus vorhanden sein), in dem man dann auch seinen Platz ergattert, sonst läuft man Gefahr, immer nur RP zu betreiben ohne Plotrelevantes.
Das hielt ich für dem Topic durchaus angemessen.

Interessant, dass dieselbe Idee mehrfach auftaucht. Aber ein Charwechsel hätte -nach eigener und Meistereinschätzung- wenig Sinn zu diesem Zeitpunkt.


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BeitragVerfasst: 15.04.2010 17:06 
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Lustig ist, dass wir exakt nach diesem Abenteuer bei einem Spieler einen Charakterwechsel gemacht haben. Im Rahmen eines bestimmten Plotelements (Meisterinformationen: der Seereise nach Mengbilla) geht das auch ganz gut, finde ich.
Ob das ein dauerhafter Wechsel wird, steht noch nicht fest, aber der Spieler schien mir doch relativ zufrieden.

Ich denke, ein Wechsel ist immer dann sinnvoll, wenn der Spieler mit einem anderen Charakter glücklicher wäre. Natürlich braucht man noch einen vernünftigen Anknüpfpunkt, wie man den Charakter in die Gruppe integriert, aber noch sind die richtig wichtigen Szenen nicht passiert; wenn der neue Char diese dann miterlebt, kann ihm der Rest erzählt werden. Ist zwar nicht so schön, wie wenn er von Anfang an dabei gewesen wäre, aber wenn der neue Char dem Spieler mehr Möglichkeiten gibt, wäre das mir als Spieler diesen Nachteil wert.

(Allerdings würde ich viel später auch keinen Wechsel mehr empfehlen.)


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BeitragVerfasst: 16.08.2010 22:13 
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Hallo Leute,

ich erlaube mir mal, zu eigenen Zwecken den Thread wieder hervorzuholen, um keinen neuen mit gleichem Thema zu eröffnen.

Bei der Lektüre hier und bei ähnlichen Themen habe ich den Eindruck gewonnen, dass sowohl Adelige, als auch Schwertgesellen brauchbare Charaktere darstellen, aber gilt das auch für mittelreichischen Adel? Mit schwebt vor, die Kampagne mit einem schon erfahreneren adeligen Adersin-Schwertgesellen aus Rommilys zu spielen.

Bitte denkt daran, mich als zukünftigen Spieler möglichst nicht mit Meisterinformationen zu versorgen.

Gruß
Thorn


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BeitragVerfasst: 16.08.2010 22:18 
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Naja, Helden, die aus der mittelreichischen guten Gesellschaft kommen, sind natürlich ein wenig Außenstehende. Ich würde wirklich eher zu einem Horasier raten, damit der Charakter von Dir und dem SL im Setting verortet werden kann (Familie, Herkunft, Allianzen, Feinde...), das bietet Spielpotential.


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BeitragVerfasst: 16.08.2010 22:27 
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Wir hatten 3 Chars, davon 2 Mittelreichische Adelige und eine aus Aranien, das hat ganz gut geklappt. Allerdings haben alle drei Bindungen ins Horasreich, teilweise über uralte Familie (Alantinos) oder frühere Erlebnisse. Das war wichtig.

_________________
AT + 17
buntgrauer Phase3-Spieler


!
Moderatorenpostings von mir sehen so aus


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BeitragVerfasst: 18.08.2010 16:44 
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Ich denke, du brauchst eben eine Motivation, warum du im Horasreich bleibst während da Krieg ist, dann ist die Herkunft eigentlich egal. Wichtig ist halt, dass die Chars sozial nicht völlig ungeholfen sind.

Dein Adeliger aus Rommylis könnte man gut über den NSC Geron einführen, wenn die sich von früher können, rede am besten mal mit deinem SL, ob man da was machen kann.

cya,
Tycho


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BeitragVerfasst: 18.08.2010 23:47 
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Registriert: 27.08.2003 09:22
Wohnort: Dortmund
Danke schon mal für die Meinungen. Wenn ich das richtig interpretiere, ist vieles möglich und hängt vor allem auch davon ab, wie der jeweilige SL die Schwerpunkte setzt bzw. welche perönliche Note er der Szenerie verleiht.

Einen gewissen Bezug zum Horasreich hätte der Schwertgeselle in der Tat durch das Abenteuer "Findet das Schwert der Göttin" und dieses Szenario aus "Drachenodem", in dem die Charaktere als Gesandte zu Shafir geschickt werden.
Außerdem gibt es auch noch eine Zweigstelle des eigenen Stils, ich glaube in Methumis.

Ein fremder Krieg ist einerseits so eine Sache, andererseits aber vielleicht sogar leichter zu ertragen, als der Zustand in der Heimat im Jahr des Feuers.

Der Name Geron sagt mir jetzt nichts(, es sei denn, der hätte nur einen Arm...).

Gruß
Thorn


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BeitragVerfasst: 19.08.2010 00:21 
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Allerdings haben wir gemerkt, daß es bei der Kampagne sehr darauf ankommt, daß die Helden (oder zumindest ein Teil der Helden, an dem die anderen dann dranhängen) auch abseits der Abenteuer ein Interesse daran haben, im Horasreich zu bleiben.

Es ist also sehr von Vorteil, wenn mindestens einer der Helden, und am besten derjenige, bei dem die anderen Helden alle zur Untermiete wohnen ;), aus dem Horasreich stammt und/oder auf die Frage "hmm, grad kein Abenteuer in Sicht? Wo vertreiben wir uns denn die Zeit?" die Antwort "Horasreich, auch wenn da grade Krieg ist" gegeben wird.

Natürlich kann es gut sein, daß der Meister eine solche Motivation noch einbaut, aber der Held sollte sich definitiv mit dem Gedanken anfreunden können, auch ohne zwingenden Grund einfach so mal im Horasreich zu bleiben.

Der genannte Geron ist einer der NSCs der Kampagne; mehr muß man nicht spoilern.


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BeitragVerfasst: 19.08.2010 11:26 
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jip, Geron ist ein NSC in der Kampagne, frag einfach mal deinen SL, ob deine Familie oder du den kennen kann, so dass du zu ihm eine persönliche Beziehung hast, der SL soll dir dann sagen was er dir mitteilen will. Mehr Spoilern will ich nicht.

Wie gesagt, solange du Motivation hast im Horasreich zu bleiben (trotz Krieg), ist deine Herkunft egal.

cya
Tycho


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BeitragVerfasst: 30.09.2010 09:44 
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Registriert: 27.08.2003 10:28
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Wir haben die Kampagne mit folgenden Chars gespielt, hatten aber so unsere Probleme.

Phexgeweihter
Krieger
Kusliker Verwandlungsmagier
Entdecker/ Logenfritze

Der Phexi war sicher gut ausgelastet aber durch die Heimlichtuerei nie richtig eingebunden in die Gruppe. Der vom Verwandler gepimpte Krieger hat quasi alle Kämpfe alleine bestritten, manchmal unterstützt durch Paralys und Tigergestalt.

Die Metastory kam bei uns nur zögerlich an und war überschattet durch die wirklich langweiligen Kämpfe. Das Musketierfeeling kam einfach nicht auf.

5 Schergen? Kein Problem - 3 paralysiert aus'm Stab die anderen macht der axxelerierte KK25 Krieger weg. Reisen, Nachrichten überbringen? Kein Problem im winzigen Horasiat - in Falkengestalt. Verfolger? Kein Problem - als Falke rüberfliegen. Visibili. Paralys, Sattelgurte durchschneiden, sonstwas. Rumschleichen? Kein Problem - als Äffchen oder unsichtbar, lautlos.

Lag vielleicht auch mit an der SL-Leistung.

Wurm


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BeitragVerfasst: 30.09.2010 11:08 
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Registriert: 14.12.2004 07:59
Ich denke das Problem an Königsmacher ist, dass diese seit langer Zeit mal hauptsächlich Menschen als Gegner bringt und Magie nur sehr verhalten vorkommt (weswegen ich die Kampagne spitze finde). Da die meisten Spieler aber durch so Abenteuer wie SiDW dazu konditioniert worden sind, dass man gegen Hordenweise Dämonen klarkommen muss, sind normale Menschen einfach nicht soo die Herausforderung.

Ein Vollzauberer ist bei Königsmacher eigentlich nicht nötig (wenn auch hilfreich) und einen Wildnischarakter wie den Entdecker sollte man besser auch nicht spielen.

cya


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