SiW: Helden erstürmen die fliegende Festung einen Tag früher


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BeitragVerfasst: 15.11.2013 10:49 
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Mir ist ein gravierender Fehler unterlaufen:
Die Helden haben den "Adler" in meiner Geschichte früher gefunden, weil sie geschickter vorgegangen sind, als es im Buch vorgesehen war. Soweit kein Problem. Den Zusammenbau haben sie nicht selbst machen können, darum haben örtliche Handwerker ausgeholfen. Auch kein Problem.

Nun war aber das Gefährt etwas mehr, als einen Tag VOR der Schlacht über Gareth schon flugbereit und der Rädelsführer der Gruppe meinte, man könnte die Festung doch im Schutze der Dunkelheit angreifen.

Aus einem früheren AB hatte die Gruppe permanente Humuspfeile (3 Stk.) und vor Abflug ließen sie sich noch ein paar billige Luftgeister an das Luftschiff binden (da hat wohl einer zu oft Stargate Atlantis geschaut), die dann ähnlich der Atlantis-Drohnen gegen Flugdämonen eingesetzt werden sollten.

Ich als Meister war sowohl vom plötzlichen Heldenmut des sonst eher deligierenden hochadeligen SC überrascht und so kam es, dass letztlich der besagte Hochadelige und sein Leibwächter tatsächlich auf der Festung landen konnten (Rest der Gruppe starb beim Absturz des Adlers... oder hätte sterben sollen ;) )

Ich hab der Gruppe zu Beginn der Kampagne gesagt, dass sie nicht mit Milde zu rechnen haben, wenn sie sich leichtsinnig in lebensgefährliche Situationen begeben. Also blieb den abstürzenden nur noch der Pakt (vermittelt durch einen Flugdämon).

Soweit lustig, aber die beiden auf der Festung wollten pertout nicht aufgeben...

Hab ihnen dann immer den Weg abgeschnitten und sie gezwungen, wieder abzuhauen... Aber elegant war das nicht. Zitat Spieler: "Naja, der Meister will halt nicht, dass wir jetzt schon angreifen."

Fürs nächste Mal: Hat jemand Vorschläge, wie das eleganter zu lösgen gegangen wäre?

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BeitragVerfasst: 15.11.2013 11:58 
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Was spricht denn dagegen, sie auf der Feste zu lassen und ihnen einen Tag zu geben? Ist ja jetzt nicht so, dass Galotta da die ganze Zeit über mit einer Zielscheibe auf der Brust rumläuft, auch im "geskripteten" Ende kommen die SCs ja nur an ihn ran, weil er sie lässt.


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BeitragVerfasst: 15.11.2013 12:05 
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Wenn du schon von keiner Milde sprichst.

Was spricht dagegen, eine Monströße Festung, mit xSoldaten im "Ruhestand" so darzustellen wie sie wohl für 2 einzelne Personen ist. Uneinnehmbar? Ein Alveranskomando?

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BeitragVerfasst: 15.11.2013 12:43 
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Djerun hat geschrieben:
Hat jemand Vorschläge, wie das eleganter zu lösgen gegangen wäre?


Meine SC's wollten auch losstürmen und das Ding vor Gareth abfangen. Habe denen aber klar gemacht, dass nur eine konzentrierte Aktion überhaupt Aussicht auf Erfolg hat.

Was soll bitte eine handvoll Leute gegen eine dämonisch hochgerüstete Stadt ausrichten, welche alle Zeit und Muße hat sie auszuradieren?

Alternativen:
www.dsa4forum.de/viewtopic.php?f=31&t=18685&p=807604

viewtopic.php?f=31&t=18167


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BeitragVerfasst: 15.11.2013 13:15 
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Uns war ganz klar das mit dem Adler es nur funktionieren kann wenn die Festung voll mit dem Angriff auf Gareth beschäftigt ist. Der Adler war einfach zu langsam, ungelenk und zerbrechlich.

Unser Adler war auch schon einige Tage vorher fertig und wurde aber nur zu Testflügen genutzt.

Ok aber deine Helden sind schon mal da. Ich sehe das ähnlich wie Drognar. Es gibt Unmengen Söldner, Dämonen, Gargyle, Golems, Paktierer, normale Menschen, usw.
Ich sehe hier keine Möglichkeit für zwei Personen sich hier längerfristig aufzuhalten. Bei uns war über die Hälfte der Kammern und Gänge durch die wir gekommen sind nur leer weil das Fiechzeug "unterwegs" war.


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BeitragVerfasst: 15.11.2013 14:17 
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Habe auch versuchr, ihnen die Besatzung vor Augen zu führen. Letztlich wollten sie verdeckt in der Stadt agieren, wurden aber von Gotongis ständig entdeckt. Lustig dabei: Sie wussten nicht, warum sie ständig entdeckt wurden, weil keiner einen Gotongi sehen konnte ;)

Jedenfalls haben sie sich verschanzt und bis zur Schlacht gewartet. Dann ist ihnen ein Magus (irgendwas südliches mit flugfähigem Golem) zur Hilfe geeilt und hat sie raus gehauen.

@ Drognar: Keine Milde schön und gut, aber das hätte vier von sechs SCs getroffen... Eine hat im freien Fall einen Pakt angenommen, um zu überleben, der zweite erst nach verpatzter MU- Probe. Und die beiden auf der Festung sind dann eingekreist worden.


Ich denke, ich habe sie im Anflug auf die Festung unterschätzt, was ja auch durchaus passend war. Die 3 Irrhalken, die als Abfangjäger raus sind, haben nicht ausgereicht.

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BeitragVerfasst: 15.11.2013 15:33 
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Da unsere SC schon einmal in Yol-Ghurmak waren (in einer stark variierten Version von Stadt der tausend Augen), (als hochrangige KGIA-Agenten der 11. Schwadron) die Galotta-Akten kennen (die sie als hochrangige KGIA-Agenten der 11. Schwadron selbst vervollständigt haben) und sich sehr intensiv mit dem Ogerauge auseinandergesetzt hatten, das viel über Galotta... wusste, war ihnen klar, was ein derartiges magisches Genie wie Galotta in etwa einem jahrzehnt Vorbereitung planen kann - und spätestens die Fliegende Festung hat jegliche Hoffnung auf einen leichten Sieg versiegen lassen.
Die SC wären nie auf die Idee gekommen, da im Alleingang hoch zu marschieren, selbst wenn ich den Adler nicht herausgestrichen hätte (bzw. stand der als dämonisch angetriebene Flugmaschine in der Festung zur Flucht bereit). Schon auf dem Mythraelsfeld hat man die Gargylen-Horden gesehen, man kann sich denken, dass da noch Elite-Söldner stationiert sind (tatsächlich weniger als erwartet) und darunter die fähigsten Paktierer, sowie Dämonen (Irrhalk, Arjunoor).
In Gareth konnte man nur darauf hoffen, dass die Praioskirche etwas reißt (und indem sie die Greifen gerufen haben und mit großem Bannstrahl einen großen Teil aus der Festung schlugen, taten sie das), dass man Rhazzazor mit den Boronis, Kaiserlichen und Zwergen zurückschlagen kann, ehe er die Nekropole belebt und dass unter der Leitung von Dschelef ein minderer Herr der Luft (ist bei uns quasi die Steigerung eines Meisters der Luft) gegen den feindlichen Arjunoor und andere Luftdämonen ankommt, während er die Elite des Reiches hoch trägt. Hoch kamen die SC mit Hilfe von Elementar und Greifen zusammen mit den fähigsten Magiern, Waffenmeistern und den Greifenreitern als (geweihte) Elite der Sonnenlegion. Und selbst mit der Truppe (inkl. Galotta-Willenstrünken, vom Gift hielt man nicht so viel) waren die Spieler und SC äußerst skeptisch ob ihres Erfolges.

Meines Erachtens muss man vorab klar machen, wie gefährlich Galotta ist - selbst ohne den megalomagischen Kram. Die Idee, sich der Festung (!) mit einer Hand voll Leuten auf einem fragilen Luftschiff zu nähern, muss so absurd dargestellt werden, wie sie ist. "Im Schutze der Dunkelheit" anzugreifen, sollte nur dann eine gute Idee sein, wenn man entweder die Magiekunde- oder Kriegskunst-Probe (Sicht von Dämonen, insbesondere Gotongis und andere Möglichkeiten magischen Alarms, denen Dunkelheit herzlich egal ist, insbesondere unter der Ägide eines geradezu paranoiden Meisterzauberers).

Zitat:
Lustig dabei: Sie wussten nicht, warum sie ständig entdeckt wurden, weil keiner einen Gotongi sehen konnte

Dass Galotta über Horden von Gotongis verfügt, sollte doch aber bekannt sein. Was wussten deine SC denn überhaupt vom Feind, den sie da im Alleingang besiegen wollten, nachdem der knapp eine Woche zuvor eine der größten Städte des Mittelreichs samt kaiserlicher Armee vernichtet hat?
Wenn ihr wenig planerisch und aufs Geratewohl spielt, dann sähe die Sache natürlich anders aus, aber danach klang dein Beitrag hier nicht.

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BeitragVerfasst: 18.11.2013 14:05 
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Herr der Welt hat geschrieben:
Wenn ihr wenig planerisch und aufs Geratewohl spielt, dann sähe die Sache natürlich anders aus, aber danach klang dein Beitrag hier nicht.

Dann war mein Beitrag irreführend. Der Spieler des Hochadeligen interessiert sich nicht für Hintergründe. Als z.B. Meisterinformationen zu ""JDF"": der Greif (Obaran) seine Geschichte über seinen Fall und die Praios' Strafe erzählt hat,benahm er sich wie Barth Simpson, hat blöd gemault und demonstrativ erklärt: "Interessiert mich nicht, was der Trottel zu erzählen hat, ich gehe!"

Er war in der Gruppe nicht der geeignetste, aber der am wenigsten ungeeignete Charakter und hat deshalb das Greifenschwert bekommen. Erstaunlicherweise hat daraufhin sogar der Spieler angefangen, sich etwas mehr zu interessieren und hat seinen Char schrittweise in anständigere Bahnen geschwänkt. Durch den neuen Heldenmut und die neue Göttertreue hat er sich dann bemüßigt gefühlt, die Festung noch vor der Stadt abzufangen. Dass er sich vorher um nichts geschert hat, fiel ihm dabei auf den Kopf ;)

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BeitragVerfasst: 18.11.2013 14:43 
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Eine einfache Lösung wäre wohl das Gespräch mit den Spielern:

"Leute, ihr habt euch nun zu zweit in das Herz einer Dämonischen Streitmacht vorgewagt, ihr sitzt zwischen Hunderten Soldaten, dutzenden Dämonen und wisst auch noch was für einen Überwachunsaperat Galotta hat. Momentan sind alle diese Kräfte auf die Festung konzentriert, wie stellt ihr euch vor das es weiter geht?"

1. Wir spielen eine "Heldengeschichte"!
Ich kann euch anbieten das ich einen Lösungsweg schaffe , wir spielen einen Heldenhaften Kampf und am Ende können eure Helden trotz aller Widrigkeiten einen Erfolg verbuchen und die Gefahr von Gareth abwenden"

Dann baust du Schleichtunnel ein, lässt die Wachmannschaften sich leicht ablenken lassen und am Ende ist Galotta so überheblich das er sein eigene Todesschwadron begrüßt und sozusagen durch Überheblichkeit scheitert.

Die Festung wird kurz vor Gareht abgehalten, Die Hauptstadt bekommt einfach nur einen Teil der Trümmer ab. (Sind wir ehrlich, welcher Spieler schaut nachher ob die Offiziellen Zerstörungen den zu eurer Geschichte passen? Am Ende sind Teile Gareths zerstört, das Heer weniger Geschwächt, fällt aber alles nicht sonderlich auf und die Abweichungen sind gering.)

Wenn alles vorbei ist kann man sich dann überlegen wie man Razzis Angriff aufzieht, dem man ja dann mit mehr Kräften begegnen kann, aber alles Möglich.)

2. Wir spielen "Realistisch"!
Ich werfe euch alles entgegen, was diese Festung in ihrem „Ruhezustand“ zu bieten hat. Kompetente Offiziere die schon seit Jahren darauf gedrillt wurden Eindringlinge in das „größte“ Geheimnis der Stadt abzuwehren. Wachdämonen, Fußvolk, ein Genie auf dem Thron des Paranoider nicht sein könnte und Magische Sicherungen. Wenn ihr es trotz aller Widrigkeiten schafft, weil ihr tolle Ideen habt, gönne ich es euch, aber wahrscheinlicher ist das ihr alle Blutend auf dem Boden verendet.

Was ist das was ihr wollt?

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BeitragVerfasst: 18.11.2013 14:59 
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Als Kompromiss könnte man auch davon ausgehen, dass es eben nicht einfach ist, das Ungetüm fliegende Festung in der Luft zu halten. Warum sollen immer nur die Guten mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen haben?

Ein großer Teil der Besatzung könnte vollends damit beschäftigt sein, das Konstrukt zu warten, Defekte zu beheben und die Festung auf die kommende Schlacht vorzubereiten. Verschiedene dämonische Wesenheiten kommen sich ins Gehege und sorgen für Chaos und Zerstörung. Vielleicht gibt es auch größere Schwierigkeiten, bei denen sogar ein möglicher Absturz droht und die viel Aufmerksamkeit erfordern.

Das heißt nicht, dass es nicht trotzdem richtig hart für die Helden wird. Nur wird man seine Ressourcen nicht unbedingt auf die Jagd von zwei (!) Eindringlingen verwenden, wenn am nächsten Tag die Schlacht über Gareth bevor steht.

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BeitragVerfasst: 18.11.2013 15:39 
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Das sollte man wohl wirklich etwas vom Spielstil abhängig machen. Da ist uA auch wichtig, wie episch man das JdF wirklich spielt. Es bietet sich ja durchaus dazu an, wahre Helden zu spielen, die auch den krassesten Widrigkeiten trotzen (ob Fähigkeiten, Glück oder Planung dafür sorgen, ist unterschiedlich) und genau deswegen eben Helden sind!

An sich würde ich die Situation nutzen, auch wenn sie für dich mehr Arbeit bedeutet. Die Helden haben jetzt die Chance, die Fliegende Festung besser kennenzulernen. Für mich war sie im JdF eher unspektakulär, eigtl war nur der Thronraum und die Szene darin interessant.
Deine Helden können sich also jetzt einen Tag lang damit beschäftigen und vielleicht schon Vorbereitungen treffen. Was spricht dagegen, dass sie sich erst über Gareth endgültig zum Thronsaal durchschlagen können, weil Galotta bis dahin von einer Taktikbesprechung zur nächsten eilt und man ihn vielleicht nicht innerhalb seines engsten Zirkels aus Paktierer, Offizieren, Dämonen,... angreifen will? Man kann ja trotzdem zuschauen, die Taktik des Feindes erahnen und dann geziehlt sabotieren. Der Chef ist bis dahin aber immer von vielen wichtigen/mächtigen Personen umgeben und die Helden müssen selbst abschätzen, ob sie damit zurecht kommen.
Sabotage und Informationen für die Verbündeten auf dem Boden können auch wertvoll sein.

Und wenn sich die Helden doch so gut anstellen, dass das Finale zu früh eintritt, dann ist deine SiW eben an einer anderen Stelle zu Ende.
Ich rate aber eher davon ab, es den Helden unnötig schwer zu machen. Das JdF funktioniert nur als Epik. Und dazu müssen die Helden an sich entweder schon wirklich episch sein (viele AP, besondere Ausrüstung, besondere Persönlichkeiten, denen soetwas steht), oder die Helden müssen eben im Feuer (haha) zu echten Legenden geschmiedet werden.


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BeitragVerfasst: 18.11.2013 17:53 
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Curthan Mercatio hat geschrieben:
Warum sollen immer nur die Guten mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen haben?

Ein großer Teil der Besatzung könnte vollends damit beschäftigt sein, das Konstrukt zu warten, Defekte zu beheben und die Festung auf die kommende Schlacht vorzubereiten. Verschiedene dämonische Wesenheiten kommen sich ins Gehege und sorgen für Chaos und Zerstörung. Vielleicht gibt es auch größere Schwierigkeiten, bei denen sogar ein möglicher Absturz droht und die viel Aufmerksamkeit erfordern.

Das heißt nicht, dass es nicht trotzdem richtig hart für die Helden wird. Nur wird man seine Ressourcen nicht unbedingt auf die Jagd von zwei (!) Eindringlingen verwenden, wenn am nächsten Tag die Schlacht über Gareth bevor steht.


Finde ich super, die Idee!!! Die werde ich einbauen! Meine Buben sind immer sooo stolz, wenn sie einen großen Sieg erringen, dass ich ihnen die Möglichkeit erhalten werde.

Danke für die vielen Vorschläge!

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BeitragVerfasst: 05.10.2016 23:40 
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Ich kapere mal diesen Thread, da ich mit meiner Gruppe möglicherweise vor einem ähnlichen Problem stehe. Derzeit haben wir den 28. Peraine, also einen Tag vor der Schlacht in den Wolken. Meine Helden haben den - meiner Meinung nach arg waghalsigen - Plan geschmiedet, mit dem Adler der Festung entgegen zu fliegen und sich dann aus großer Höhe - unverwundbar durch Paralysis-Artefakte - in die Stadt fallen zu lassen, um dann gewissermaßen im allgemeinen Getümmel vor der Schlacht zu Galotta vorzustoßen.

Nun gehöre ich zu den Meistern, die es vermeiden wollen, den Spielern outgame mehr oder weniger deutlich zu sagen, dass ihr Plan nicht so toll ist. Ich halte es aus Ingame-Sicht für absolut abwegig und unaventurisch, sich in die Tiefe zu stürzen und dann auf ein Paralysis-Artefakt zu hoffen. Aber gut, ich hoffe, dass da auch gruppenintern das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

Laut Abenteuer kann der Plan ja sowieso nicht funktionieren, da es ja diese ominöse Fortifex-Kuppel um Kholak-Kai gibt. Sehr elegant finde ich das jedoch nicht, da es mir zu sehr nach "mir passt nicht, was ihr vorhabt, also schiebe ich da diesen Riegel vor" kommt.

Ich suche jetzt nach einem eleganten Weg, den Helden subtil klar zu machen, dass ein Flug zur Festung vor der Schlacht ein Alveranskommando ohne Aussicht auf Erfolg ist, ohne dabei die Helden wie die Deppen aussehen zu lassen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Darstellung einer mächtigen Armada aus Irrhalken und Karkilim zu einem Umdenken führen könnte, würde mich aber dennoch über Vorschläge freuen ;-)


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BeitragVerfasst: 06.10.2016 07:27 
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Ich würde hier mit verschiedenen Wellen arbeiten, welche die Charaktere überwinden müssen und das mit der Erwartung, dass sie mit dem Adler abstürzen. Als Konsequenz könnten sie danach von Häschern Galottas verfolgt werden, um damit die Rückkehr nach Gareth spannender zu gestalten.
Wichtig dabei sollte nur sein, dass man die Charaktere nicht komplett verausgabt oder in Gareth wieder aufpäppelt, damit sie in der Endschlacht nicht mit LeP nah am Tod und ohne AsP dastehen.

Wellen
Kleiner fliegender Erkundungstrupp aus einem der kleinen Luftschiffe und einem Dämon. Hier können die Charaktere versuchen mit dem schwergängigen Adler auszuweichen (dann treffen sie in der Schlacht um Gareth auf genau dieses Luftschiff nochmal) oder sie stellen sich dem Kampf.
Irrhalken werden ausgeschickt und attackieren den Adler.
Die Charaktere kommen in Zauberreichweite der Magier auf der Festung und müssen mit einigen Sprüchen rechnen.
Wenn der Adler über der Festung ist, dann kannst du den Schild so einführen, dass Teile das Adlers sich lösen und die Charaktere sehen, wie sie an der Fortifex-Kuppel abprallen.


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BeitragVerfasst: 06.10.2016 09:32 
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Dass der "Adler" als Ballon nicht gerade das geeignetste Mittel ist, um ohne Deckung eine von Dämonen bewachte Festung zu erstürmen, sollte den SC klar sein (das evidente Argument sind mehr als drei Irrhalken, die den Himmel unsicher machen), sofern die Gruppe kein cinematisches Spiel gewohnt ist, in welchem derartig heldenhafter Aktionismus zum Erfolg führt (das ist erstaunlich oft Bestandteil von DSA-Abenteuern).
Das Luftschiff wurde bei uns kombiniert mit den Greifen(-Reitern) eingesetzt, die damit den Vorstoß der SC (sofern sie nicht selbst Greifenreiter waren) samt eines guten Teils der Sonnenlegion gegen Irrhalken-Angriffe u.Ä. verteidigt hat. Gegen die Fliegende Festung hat man nämlich zwei wesentliche Probleme: begrenzte Möglichkeiten, sie überhaupt zu erreichen (es gibt nur ein größeres Luftschiff und so ein Greif hat ebenso begrenzte Kapazitäten; Limbusreisen sind womöglich keine sonderlich gute Idee) und die Zielstellung, möglichst viele kompetente Leute dort hoch zu kriegen, da immerhin eine Festung zu erobern ist (wie leer die steht, kann schlecht abgeschätzt werden, insbesondere wenn man ins Herz vorstoßen will; unabhängig davon steht man Galotta ungern allein gegenüber).

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BeitragVerfasst: 06.10.2016 09:46 
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sagista hat geschrieben:
Nun gehöre ich zu den Meistern, die es vermeiden wollen, den Spielern outgame mehr oder weniger deutlich zu sagen, dass ihr Plan nicht so toll ist. Ich halte es aus Ingame-Sicht für absolut abwegig und unaventurisch


So unaventurisch wie eine fliegende Stadt, Städtevernichtung, vergewaltigende Bannstrahler, Paktier bei einen Turnier, blöde NSC's welche keine Antagonisten sind, eine unfähige Regierung, Schutzschilde, strunzdumme Greifen, Ballons usw?
Freue dich doch, dass deine Mitspieler, statt die Sache rundweg abzulehnen, sich darauf einlassen.
Gerade wenn es so ,unaventurisch' sei, warum hat das UfO dann Schutzschilde?

Ich würde vielmehr mit der Sache spielen. Wie hoch ist hoch, wie kalt ist es da oben und wie atembar die Luft, wie zielt man von da oben, wie trifft man das Ziel von da oben, wie kommt man an der Legion von Wachdämonen - noch so eine total aventurische Sache - vorbei?

sagista hat geschrieben:
Ich könnte mir vorstellen, dass die Darstellung einer mächtigen Armada aus Irrhalken und Karkilim zu einem Umdenken führen könnte, würde mich aber dennoch über Vorschläge freuen ;-)


Ist genauso der Holzhammer, ertränkst du die Ideen deiner Mitspieler in Dämonen.

Wenn schon, dann solltest du noch ordentlich Zuckerbrot bieten, statt nur die Peitsche. Ihnen das Gefühl geben, dass sich die Warterei gelohnt hat. Der Ritt auf den Greifen ist ein Erlebnis, wenn die Götterboten wie Praios' Strafgericht über die Feinde kommen.
Selbst den Wunderwurm in die Flucht schlagen und alles was kleiner ist schlicht zerfetzen.
Gemeinsam dann mit der Sonnenlegion in die Schlacht ziehen und den nun wirklich exklusiven Titel Greifenreiter abzugreifen kommt noch dazu.


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BeitragVerfasst: 06.10.2016 22:01 
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Wie wärs mit nem konstruktiven Vorschlag Na'rat, anstatt alles nur mies zu machen? Wir wissen schon das du JdF nicht magst.


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BeitragVerfasst: 06.10.2016 22:19 
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Dann mal für dich zum nachlesen:
"Ich würde vielmehr mit der Sache spielen. Wie hoch ist hoch, wie kalt ist es da oben und wie atembar die Luft, wie zielt man von da oben, wie trifft man das Ziel von da oben, wie kommt man an der Legion von Wachdämonen - noch so eine total aventurische Sache - vorbei?
...
Wenn schon, dann solltest du noch ordentlich Zuckerbrot bieten, statt nur die Peitsche. Ihnen das Gefühl geben, dass sich die Warterei gelohnt hat. Der Ritt auf den Greifen ist ein Erlebnis, wenn die Götterboten wie Praios' Strafgericht über die Feinde kommen.
Selbst den Wunderwurm in die Flucht schlagen und alles was kleiner ist schlicht zerfetzen.
Gemeinsam dann mit der Sonnenlegion in die Schlacht ziehen und den nun wirklich exklusiven Titel Greifenreiter abzugreifen kommt noch dazu."

Wo ist dein (konstruktiver) Beitrag?

Mal abgesehen davon, dass ich die Grundannahme, dass ein Paralyseabwurf ,unaventurisch' sei, gerade im Kontext des Jahr des Feuers - welches auf so vielen Ebenen außer beim Bombast falsch läuft, für sehr fragwürdig halte.


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BeitragVerfasst: 06.10.2016 23:53 
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Vielleicht sollte ich kurz erklären, warum ich diesen "Paralysisabwurf" für unaventurisch halte: Die Spieler wissen, dass es funktionieren müsste, aber als Held sich ohne Sicherung in die Tiefe zu stürzen in der Hoffnung, der verdammte Mäusebeschwörer hat den Zauber geschafft finde ich ominös. Der (Selbst)paralysis als Notfallzauber, ok, hat meine Magierin auch schon auf sich und andere gewirkt, aber willentlich als Stein vom Himmel zu fallen halte ich grundsätzlich für alle Helden, die jetzt nicht gerade größenwahnsinnig sind (MU unter 18), für unaventurisch im Sinne von "das würde niemand bewusst machen".

Ansonsten bedanke ich mich für die vielen Hinweise. Ich werde ja nicht verhindern können bzw. wollen, dass die Helden vielleicht wirklich Kholak-Kai entgegen fliegen wollen. Allerdings werde ich Rhazzazor - ich finde es übrigens unglaublich witzig, dass du, Na'rat, ihn immer als den "Wunderwurm" bezeichnest - in der Nacht vor der Schlacht angreifen lassen. Zwei Heptarchen an einem Tag finde ich dann selbst für JdF übertrieben, wobei zwei Heptarchen an zwei Tagen jetzt auch nicht viel besser ist. Aber ich finde den demoralisierenden Effekt, den der augenscheinliche Tod Emers auf die Stadt haben wird, für so verheerend, dass ich das aus dramaturgischer Sicht für sinnvoll halte.

Die Vorschläge zum überwachten Luftraum der Festung sind realistisch und jetzt nicht nach dem Motto "Mäh, der Meister will das nicht". Insbesondere der subtile Hinweis, dass herunterfallende Trümmerteile einfach runterfallen (Fortifex-Schild). Aber das Zuckerbrot darf dann auch nicht fehlen, das ist mir klar. Cool wäre es natürlich, wenn die Helden von einem einprägsamen Schiff oder Irrhalken abgeschossen werden, bei dem sie dann in der Schlacht ausgiebig revanchieren können...


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BeitragVerfasst: 07.10.2016 08:42 
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Es ist eben nicht freiwillig, sondern eine Verzweiflungstat angesichts schier unvorstellbarer Übermacht.

Die gar nicht so unvorstellbar ist, gibt es doch die Schutzschilde und die mMn ebenso unvorstellbare Komplettuberwachung des Luftraums.
Auch sprichtst du selbst davon, die Charaktere abzuschießen und sie es überleben zu lassen.

Angesichts der Art der Auseinandersetzung, ihr ohnehin wirkliches Schlachtfeld im einer Stadt, halte ich auch dem Verlust von Emer für zu verschmerzen. Die Truppen sind eh verteilt und bekommen davon nichts mit und die Einwohner werden ihre Existenz weiter verteidigen.
Zumal man sich der Tatsache bewusst sein sollte, dass da das größte magisch/dämonische Ding aller (!!!) Zeiten angeflogen (!!!) kommt. Viel verheerender geht es nicht.

Davon den Wunderwurm vor der Schlacht, eher ein völlig einseitiges Massaker, anzugreifen habe ich übrigens nichts geschrieben.


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BeitragVerfasst: 07.10.2016 10:23 
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Zitat:
Zumal man sich der Tatsache bewusst sein sollte, dass da das größte magisch/dämonische Ding aller (!!!) Zeiten angeflogen (!!!) kommt. Viel verheerender geht es nicht.

Na, vermutlich nicht. Die Gryphonen, die Hochelfen und diverse andere Rassen haben schon richtig große, fliegende Städte gehabt. Und auch entsprechende "Gegenspieler", von daher ist es vermutlich für die Menschen ein großer Schock, gesamt-historisch allerdings nicht "das größte Ding aller Zeiten!!!!!!!!11111!!!!!11!!1!!". ;)

Grundsätzlich gibt es einfach deutlich bessere Methoden, sich der Festung anzunähern als ein träges Fluggerät. Magische Hilfe bietet der Konvent an, auf dem man sicherlich, unter anderem mit Melwyn Stoerrebrandt, auch Elementaristen hat, die einem helfen könnten, näher an die Festung zu kommen. Dadurch könnte man im übrigen auch die fliegende Festung in der Tat ein Stück weit auskundschaften und feststellen, dass diese kein so großes Kontingent an Soldaten hat, also deren Eingreifen vermutlich nicht das gefährlichste ist, sondern der Magnum Opus dafür erst einmal den Weg freibrennen muss, damit Galotta überhaupt eine realistische Chance hat, Gareth zu erobern. Sonst hat er einfach zu wenig Manpower um selbst mit Dämonen etc. mit den Garethern und den Priestern fertig zu werden. Und auf dieser Info aufbauend, mit dem Hintergrundwissen, dass die Greifen kommen werden, wenn man sie mit Araschar ruft, kann man dann sogar sehr viel besser einen Schlachtplan und eine Kommandoaktion planen.

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BeitragVerfasst: 07.10.2016 10:37 
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Aus Charakterperspektive ist das UfO schlicht das Größte. Kompetenz NSC Magier auf Seiten der SC verlangt auch gehörig vom Fahrplan abzuweichen. Immerhin besser als der Adler.

Nicht zu vergessen, man hat die Baupläne des UfO. Ob bei all den Superlativen es ausgerechnet an weltlichen Schergen scheitern soll sollte man auch gründlich überlegen.

So oder so, am Anfang muss die Überlegung stehen, ob und wie weit man als SL bereit ist vom Skript abzuweichen, zumindest im Rahmen des Möglichen Alternativen anzubieten und zuzulassen.


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BeitragVerfasst: 07.10.2016 10:45 
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Aus Charaktersicht mag einiges so sein, aber du sprachst nicht vom Charakter, sondern von "allen Zeiten" und da widerspreche ich eben.

Ansonsten scheitert die gesamte Sache eben gerade am fehlenden Fußvolk. Das hat Galotta zum Magnum Opus bei Wehrheim gezwungen, der hat die Festung beschädigt und hätte er noch eine Legion Männer, dann wäre er auch selbst weit besser geschützt, als er das sonst ist, bzw. zu ihm durchzudringen, wäre faktisch unmöglich geworden. Er hätte dann außerdem nur ausharren müssen, bis der Magnum Opus das erste Mal durchfegt, anstatt davon abzulenken.

Da die SC offenbar schon jetzt mit dem Adler fliegen können etc. denke ich, dass die Bereitschaft des SL abzuweichen von einem nicht festgelegten Skript durchaus gegeben ist. Jedenfalls kann man so hervorragend plausibilisieren, wieso die Garether so viel Hoffnung auf einen geeinten Stoßtrupp legen.

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BeitragVerfasst: 07.10.2016 18:44 
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Für eine Verzweiflungstat kalkulieren meine Spieler allerdings ziemlich nüchtern und pragmatisch, aber meiner Meinung nach eher out- als ingame; das meinte ich mit unaventurisch. Die Spieler wissen, dass der Paralysis das kann, die Helden nicht notwendigerweise und wenn der Paralysis nicht funktioniert, gibt es Heldenmus.

Aber anscheinend unterschätzen sie jedoch die Fliegende Festung auch ein wenig; ich denke, meine Aufgabe wird dann sein, ihnen deutlich zu machen, dass ein Infiltrieren der Festung vor der eigentlichen Schlacht - meinetwegen auch Massaker - ein kaum lösbares Vorhaben sein wird. Allerdings denke ich da nicht an ein stumpfes Abschiessen, sondern rechne eher mit der Erkenntnis der Helden.

Die Idee, den Kampf gegen Rhazzazor vorzuziehen, habe ich aus einem anderen Thread und ich muss sagen, ich finde sie ziemlich gut. Die verheerende Wirkung auf die Garether soll daher rühren, dass es bekannt wird oder zumindest Gerüchte kursieren, dass die Reichsregentin in der Nacht vor der Schlacht im Kampf gegen den Drachen gefallen ist. Und dann kommt da noch dieses unvorstellbar riesige und dämonische Ding angeflogen, das Wehrheim gefressen hat.

Die Frage mit dem fehlenden Fußvolk auf Gallotas Seite habe ich mir indes auch schon gestellt. Vielleicht habe ich es auch überlesen, aber ich habe keine Stelle gefunden, wo geschrieben steht, wieviele Soldaten/Söldner/Gardisten über Gareth herfallen, wobei das an sich ja egal ist, weil es Galotta ja vorrangig um das Magnum Opus und das Saatkorn des Blakharaz geht. Aber es sollten immer noch genug sein, die im Stande sind, eine Infiltration der Festung vor der Schlacht zu verhindern, zumal die phexischen Fertigkeiten nicht zu den Primärtugenden meiner Heldengruppe gehören.


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BeitragVerfasst: 13.11.2016 05:07 
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Heute wurde es dann sehr spektakulär.

Nach langem Hin und Her haben sich meine Helden dann doch dagegen entschieden, vom Adler auf die Stadt zu springen, stattdessen hatten sie den Plan gefasst, mit dem Adler in der Luft zu verharren und dann auf der Festung zu landen und zwar möglichst außer Sichtweite der Irrhalken. Nachdem man dann noch festgestellt hatte, dass über der Festung auch noch ein Schutzschild hängt, haben die Helden dann beschlossen, vor einem der Stadttore der Festung zu landen. Da wurde dann allerdings ein Irrhalken auf die Helden aufmerksam und ging sofort zum Angriff über. Während sich also ein Teil der Helden mit dem Irrhalken auseinandersetzte, versuchte die Lenkerin des Adlers diesen zwischen zwei der Bastionen zu landen.

Doch dann geschah etwas absolutes unerwartetes. Die Spielerin würfelte beim Landeversuch 20-20-20... Ungläubiges Schweigen folgte, ich glaube, das war tatsächlich die erste Dreifach-20, die ich in meiner über 20 Jahre währenden DSA-Karriere erlebt habe. Der Adler, bereits durch den Irrhalken seines Ballons verlustig gegangen, krachte spektakulär auf die Festung deutlich vor der "Stadtmauer", überschlug sich noch einmal, während die Helden irgendwie versuchten, da raus zu kommen, den Abgrund vor Augen. Körperbeherrschungsproben folgten, einige misslangen, einige gelangen und die, die ihre Probe geschafft hatten, versuchten, die anderen noch zu retten, scheiterten aber. So ein Glück aber auch, dass alle ihren Paralysis-Ring noch hatten. Der Golgarit hatte sich indes während des Sturzes seinen Panzerhandschuh in den Irrhalken gerammt und kämpfte weiterhin mit diesem, nun freischwebend. Schließlich setzte er den entscheidenden Treffer und konnte vor der unvermeidlichen Irrhalken-Detonation auch seinen Paralysis-Ring aktivieren und so als Flammenkugel auf Gareth niedergehen.

Das Ende des Abends: Alle Helden liegen paralysiert irgendwo in Gareth herum. Dennoch war die Stimmung ganz gut, immerhin haben alle überlebt. Beim nächsten Mal gehts dann weiter und ich hoffe, dass meine Helden dann endlich die dämliche Rostbirne vom Himmel holen.


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BeitragVerfasst: 14.11.2016 15:15 
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Registriert: 07.04.2016 10:38
Der Wurf und die Szene wird euch noch lange in Erinnerungbleiben :D

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